Der verknallte Patient

9. Juni 2017

Das Verhältnis zwischen Arzt und Patient sollte vertrauensvoll sein. Doch was ist, wenn der Patient dem Arzt Komplimente macht, wenn er ihn anflirtet oder gar zum Stalker wird? Dr. Johannes Wimmer erzählt, wie er mit solchen Situationen umgeht.

83 Wertungen (2.57 ø)
Allgemeinmedizin, Medizin

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43 Kommentare:

Gast
Gast

Es gibt auch Ärzte, die sich einbilden eine Patientin käme häufiger, weil sie verliebt in ihn ist und nicht weil er die Ursache ihrer Schmerzen noch nicht gefunden hat.
In diesem Fall empfehle ich, den Arzt zu wechseln.

#43 |
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Studentin der Pharmazie

Geschmacklose Kommentare zum Teil! ^^ Wer auch immer dahinter steckt…es gibt mir zu denken. Was Herrn Wimmer angeht…klar könnte man das Ganze professioneller machen, aber gerade der Weg, den er gewählt hat dient auch dazu Patienten Online ein wenig aufzuklären und das auf einfache und teils humorvolle Weise. Muss denn immer alles so steif sein? Klar bietet der Beitrag nicht das Mindestmaß an Beratung bzgl. dieser Situation, aber bitte….
Davon abgesehen, wie man als Arzt damit umgeht? Es gibt kein Rezept dafür, das muss individuell entschieden werden. Wenn es nicht auf Gegenseitigkeit beruht, sollte man den Patient abgeben, aber sie/ihn darüber aufklären. Gegen Beziehungen zwischen Arzt und Patient habe ich persönlich nichts. Liebe kennt keine Grenzen. Dann sollte man als Patient/in aber einen anderen behandelnden Arzt aufsuchen . So läuft die Beziehung auch besser. Normalerweise sollte man als Arzt seine längerfristigen Patienten gut einschätzen können und so weiß man auch, ob es einfach nur eine Schwärmerei ist oder ob es wirklich mehr ist. Denn einen guten Arzt zeichnet nunmal aus, dass er sich Zeit für seine Patienten nimmt und somit auch um versch. Faktoren wie Psyche, Lebensumstände & Co bescheid weiß…

#42 |
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Gast
Gast

to 43 – Für unglückliche Paare – fast jede Kirchliche Einrichtung obietet das Lernen einer Wertschätzenden Kommunikation an
10 Minutern ohne Unterbrechung sprechen lassen
oder KOmmunikation nach MArshal Rosenberg – Wertschätzende Kommunikation anbieten und nach den Bedürfnissen fragen -mehr Tiefgang
u. wenig Oberflächliches Geplänke –

#41 |
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Gast
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der Arzt ist die falsche Adresse – das sollte man signalisieren und auf das Verlieben – oder Lieben lernen durch Verhaltentherapie oder drauf hinweisen
den Fokus auf was anderes Lenken

Reife Liebe hat nichts mit Verlieben zu tun –

to 48 bei fast 7 MIlliarden Menschen – –ist Verhütung ein Thema

#40 |
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Gast
Gast

Viele Menschen werden krank , weil es ihnen an Liebe und Wertschätzung fehlt

#39 |
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Gast
Gast

#47 Das ist auch ein sehr emotionales Thema ,und kann gegebenenfalls tragisch Enden

#38 |
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So viele Komentare habe ich zu noch keinem Beitrag gesehen…………..

#37 |
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Gast
Gast

In meinem Leben hatte und ganz Aktuell habe ich es des Öfteren mit verheirateten und liebesbedürftigen Männern Zutun. Teilweise ziemlich traurige Ehegeschichten, leider kann ich die auch nicht Alle retten.

#36 |
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Gast
Gast

Eigentlich ziemlich traurig für diejenigen, die mit ihrem Verliebtsein irgendwie Alleine zurecht kommen müssen.

#35 |
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Prof.Dr.Dr. Reichrdt
Prof.Dr.Dr. Reichrdt

Also bei allen Beiträgen sollte man doch eine sachliche und freie Fäkalienprache verwenden.
Pauschale Unterstellungen, alle Männer seien Testosteron gesteuert entbehrt jeder sachlichen Diskussion.
#27 Gast# in vielen Punkten kann man zustimmen. Verliebtheit ist etwas Wunderbares und Menschlich/Seelisches Ereignis, nur wie wir damit umgehen ist von hoher Bedeutung. „
Jedoch muss man eine grundlegende Unterscheidung machen: Hausarzt, Facharzt und Klink Arzt.
Oft hilft in allen Sparten eine sachliche und verständnisvolle Unterredung. Sollte das Gespräch auf Unverständigkeit stoßen, das Verlangen des Patienten über das Verliebt Sein hinaus gehen, so muss der Arzt das Arzt – Patienten Verhältnis beenden.

#34 |
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Gast
Gast

#20 Na, so furchtbar sind BPS Patienten nun auch wieder Nicht

#33 |
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Gast
Gast

Fragt sich nur, warum Kollege Wimmer, der unter der Situation doch so leidet, seinen Ehering nicht tragen mag.

#32 |
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Gast
Gast

Es gab mal einen Gerichtsfall wobei es sich um einen PAstor und eine liebeskranke Stalkerin handelte. Regelmäßig tanzte diese Dame in seinem Garten rum und er wurde mit Liebesbekundungen überhäuft. Da diese Frau eine psychische Erkrankung hatte ,wurde sie nicht verurteilt . Der arme Mann muss es leider weiterhin ertragen

#31 |
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Gast
Gast

# 31 und wenn es sich dabei auch noch um einen psychiatrischen Patient handelt ,dann viel Spaß.

#30 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Beitrag mit viell Blabla ohne konkret hilfreichen Inhalt!!

Das einzig verwertbare ist der Rat eine weibliche Mitarbeiterin bei Untersuchungen mit hinzu zu ziehen!

Der Rat zum Umgang mit krankhaftem Stalken ist voll daneben!!! Wirkliche Experten raten da : Überhauptnicht mehr reagieren, denn jede nochso kleine Zuwendung -selbst das verbale Zurückweisen des Stalkers wirkt durch Fehldeutung seitens des Stalkers als Aufmunterung zum Weiterstalken!

Alles andere ist bereits gesagt.

#29 |
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Gast
Gast

#31 Sorry, aber ein liebeskranker , könnte unter Umständen sehr kreativ werden und Sie trotzdem finden

#28 |
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Barbara Riehle
Barbara Riehle

1. Meine e-mail Adresse ist keinem meiner Patienten bekannt. Ich habe auch keinen Facebookacount oder ähnlichen Mist, genauso wenig ist meine Privatnummer und Handynummer ausschließlich meinen Mitarbeitern bekannt und nirgends eingetragen.
2. Ich bin Augenärztin und habe selten dezente Anflüge durch kurze Äußerungen erlebt; die ignoriere ich und spreche und handle rein fachlich und sachlich weiter. Damit ist ein solches Problem sofort aus der Welt

#27 |
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Gast
Gast

Ich als Arzt ,würde den oder die Patientin in den Arm nehmen ,und versuchen eine akzeptable Lösung zu finden.

#26 |
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Gast
Gast

#27 Gehört E-Mail Belästigung auch in die Kategorie Stalking?

#25 |
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Gast
Gast

Ganz ehrlich, wenn sich ein Patient in mich verliebt ,dann wäre ich erstmal geschmeichelt . Danach muss man allerdings viel Feingefühl aufbringen , demjenigen klar zu machen ,dass das Verliebtsein nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Keine einfache Angelegenheit ,schließlich handelt es sich um fühlende und Bedürftige Lebewesen

#24 |
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Gast
Gast

Nach meiner Einschätzung handelt es sich bei dem Beitrag um pure Selbstdarstellung. Der Inhalt hilft weder Arzt noch Patient.

Schwachstellen:

1. Es wird nicht nach Fachrichtung unterschieden. Z. B. muss der Bereich Psychiatrie/Psychotherapie aufgrund der besonderen seelischen Verfassung des Patienten und der oft intimen Gespräche im Rahmen einer langwierigen Behandlung gesondert betrachtet werden.
Eine weitere Fachrichtung, die gesondert betrachtet werden muss, dürfte z. B. die Gynäkologie sein.

2. Verliebtheit, Anbaggern, missverständliche Untersuchungsszenarien und Stalking sind völlig unterschiedliche Bereiche, die nicht gleichzeitig auftreten müssen, hier aber wie selbstverständlich in einen Zusammenhang gebracht und gleichwertig abgehandelt werden.

3. Herr Wimmer setzt offensichtlich voraus, dass der Arzt per Facebook und SMS für seine Patienten ständig zu erreichen ist. Das Gegenteil ist der Normalfall: Private Telefon-Nummern und Adressen werden grundsätzlich nicht an Patienten weitergegeben. Hierzu drängt sich der bekannte Sinnspruch auf: „Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.“
Mit ein paar simplen Maßnahmen, wie Familienfotos oder beiläufige gelegentliche Erwähnung der Ehefrau, der Kinder etc. kann man auch in die gegenteilige Richtung steuern.

Grundsätzlich gilt:

– Die bloße Verliebtheit stellt zunächst einmal kein Problem dar. Der Zustand kann je nach Erkrankung sogar hilfreich bzw. Compliance-förderlich sein. Um Missverständnissen vorzubeugen, sollte aber bei Untersuchungen immer eine medizinische Fachangestellte anwesend sein.

– Sollte der Patient ohne medizinische Begründung überdurchschnittlich oft in der Praxis erscheinen oder gar eindeutige Avancen machen, so muss der Arzt unmissverständlich darauf hinweisen, dass es sich seinerseits um eine rein berufliche Beziehung handelt. Je nach Gesprächsverlauf kann diese dann nicht fortgeführt werden.

– Zum Straftatbestand Stalking dürfte es bei Ärzten, die nicht wie Dr. Wimmer in die Öffentlichkeit drängen, äußerst selten kommen. Ansonsten gelten die gleichen Regeln wie für alle anderen Mitmenschen auch: Unmissverständliche Ansage und notfalls Anzeige.

#23 |
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Wie kann man nur mit einem so sensiblen Thema so oberflächlich umgehen?

#22 |
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Martin Bökenkamp
Martin Bökenkamp

Es scheint so, als ob Herr Wimmer sich in seinem “Promistatus” sonnt.
“…ich hatte da mal ein sehr geiles Gespräch mit einem Mönch…”
Unfassbar – und es ist doch so einfach: Keine Handynummer, keine SMS.
Da braucht es nur gesunden Menschenverstand und keinen Mönch geschweige denn ein Aufklärungsvideo. Hallo? Gehts noch?!?

#21 |
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Gast
Gast

Als Arzt( ich bin kein Mediziner) stelle ich mir das sehr schwierig vor, so eine Situation richtig einzuschätzen und zu Händeln. Vor Allem bei Patienten die tatsächlich liebesbedürftig sind ,und Streicheleinheiten brauchen.

#20 |
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Prof.Dr.Dr. Reichrdt
Prof.Dr.Dr. Reichrdt

Wenn diese Sache nicht so wichtig wäre, könnte man sich darüber Amüsieren.
In der Ordination/ bei Untersuchungen sollten die Kollegen immer eine Assistenz bei sich haben.
Eine Patientin kann natürlich sich auch in ihren Arzt verlieben, warum nicht? Jedoch sollte der Kollege dann über diese Situation und ihre Konsequenzen mit der Patientin sprechen.
Der Patientin auch klar dazulegen das ein Patienten/Arztverhältnis nicht mehr fortgesetzt werden kann.

#19 |
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Frank Kawohl
Frank Kawohl

Wenn ich mir die Kommentare hier so ansehe, dann bereue ich es schon, dazu etwas geschrieben zu haben. Sorry, hier bin ich raus.

#18 |
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Gast
Gast

Bei Patienten mit einer BPS ,sollte ein Arzt sehr vorsichtig sein ,mit wem er oder sie sich dabei einlässt. Unter Umständen kann das in einer Katastrophe enden.

#17 |
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Oliver Bülow
Oliver Bülow

es könnte bei einem Mitmachen des Arztes in dieser Situation auch strafrechtlich relevant werden. es gibt nämlich Schutzbefohlene, die in einem Paragraphen eigens geschützt sind!!!!!

#16 |
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Herr Sajad Ahmad Mohammad
Herr Sajad Ahmad Mohammad

1. Patientin/en abgeben an Kollegin/en
2. Weiter flirten ( Privat )
Weder moralisch verwerflich noch Gefährdung für die/den Patientin/en
P.S. Warum sollen Ärzte verdammt sein, für immer alleine zu sein ?
Gegen Stalking hilft nur direktes Ansprechen der/des Stalkerin/Stalkers (am besten nicht in einer dunklen Gasse). Sonst ist dagegen kein Kraut gewachsen. Zumindest Außergerichtlich.

#15 |
  7
Gast
Gast

Der Arztberuf hat einen sehr hohen Status in unserer Gesellschaft und etliche Frauen wollen wahrscheinlich ein Teil davon sein. So eine Art Eroberungstrophäe

#14 |
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Gast
Gast

Ich möchte den Doc Wimmer ja nicht zu nahe treten, aber so ein toller Hecht ist er nun wirklich nicht. Und wenn Sie tatsächlich so viele Liebesbekundungen haben dann genießen Sie es doch.

#13 |
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Gast
Gast

Ein Arzt der keine Distanzregel einhalten kann gefährdet Patienten. Bild von Partner und evtl. vorhandenen Kindern auf dem Schreibtisch nimmt oft schon viel vorweg. Das freundliche aber bestimmte ansprechen der Situation sollte nicht verschleppt werden. Die eigene Einstellung sollte deutlich zu verstehen gegeben werden und nicht durch Körpersprache ad absurdum geführt. Wie wärs mal mit Supervision in solchen Situationen? Könnte nicht schaden;-). Soviel zur Psychohygiene….

#12 |
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Gast
Gast

Es gibt ja nicht umsonst die ganzen Arztroman Geschichten anscheinend fahren( meist Frauen) auf so etwas total ab. Liebe Frauen, Ärzte sind auch nur Menschen ,und keine Götter in Weiß .

#11 |
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Gast
Gast

Die Herrn Dr. Wimmer entgegengebrachte „persönliche Wertschätzung“ dürfte sich nicht so sehr auf seine Position als Arzt als vielmehr auf seinen durch gelegentliche TV-Auftritte begründeten C-Promi-Status beziehen. Durchaus vorstellbar, dass dies auf einfache Gemüter erotisierend wirkt.
Als Friseur mit TV-Präsenz hätte er wahrscheinlich das gleiche „Problem“, mit welchem er ja offensichtlich auch noch kokettiert, da er seine Mobil-Nr. an Patientinnen weitergibt, so dass diese ihn dann mit SMS „belästigen“ können.

#10 |
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Biologisch- / Chemisch- / Physikalisch-technischer Assistent

Er sieht ja zum verlieben aus.. ;)

#9 |
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Gast
Gast

Und wie sollte man umgekehrt reagieren? Ein Arzt verliebt sich in eine schwer kranke psychiatrische Patientin(BPS) ??? Das ist mir nämlich vor 20 Jahren passiert, in dem Fall war ich die suizidale Patientin und der Doc Allgemeinmediziner im Trennungsjahr von seiner Ehefrau. Na, ja , wir haben 8 Jahre zusammen gelebt ,leider ohne Happy End. Ich würde generell davon abraten ein Arzt-Patienten Verhältnis einzugehen.

#8 |
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Dr. med. Andrea Schillings
Dr. med. Andrea Schillings

Weder psychologisch fundierter Beitrag (was er sein sollte in diesem kritischen Frage) noch wirklich nützlich. Das Video scheint, als würde es folgendem Gedankenspiel entsprungen sein “Hey, ich wurde jetzt schon das 5. Mal angeflirtet, ich muss ein Experte auf diesem Gebiet sein – auch gestalked wurde ich schon – jetzt mach ich ein Video um mich damit zu profilieren”

#7 |
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Nichtmedizinische Berufe

Och nee, das kriegt hier ja langsam Bildzeitungsniveau.
Natürlich kann so was vorkommen. Aber wohl eher selten in krasser Form und die Abhandlung des Thema total klischeehaft.

#6 |
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monic flores
monic flores

Wie man damit umgeht. Man bekommt ein Verhältniss mit dieser Person.
und dann hat sich das………geht Alles vorbei………..also nicht alle
Ärzte sind abgeneigt gell!!!

#5 |
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Schlichte Frage: Woher hat die Patientin denn die Handy-Nr. des Kollegen Wimmer??

#4 |
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Frank Kawohl
Frank Kawohl

Hab ich auch schon erlebt, bzw. mitbekommen, dass eine Patientin sich für mich immer besonders zurecht machte.
Mein Vorgehen ist da simpel, ich erzähle dann immer von meiner Frau.
Das schafft dann sehr schnell wieder die nötige Distanz, weil die Patientin merkt, dass sich mein Privatinteresse an Frauen nie auf sie beziehen wird.
Meine Telefonnummer gebe ich z.B. nie weiter, die ist Privatsache.
Und auf Jameda ist doch alles easy weil anonym. Da könnte ja auch ein Mann oder sogar meine Frau mich mit Herzchen überhäufen ;).

#3 |
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Gast
Gast

@1 dafür gibt es doch Dormicum…

#2 |
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Ajit
Ajit

… und was tun, wen sich ein Arzt in einen Patienten verliebt?

#1 |
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