Rückenschmerzen: Das Mittel der Qual

18. Mai 2017
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Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden. Laut aktuellen Studien zeigen die eingesetzten Medikamente aber kaum Wirkung. US-Leitlinien empfehlen nun nicht-medikamentöse Maßnahmen. Deutsche Experten raten zur multimodalen Schmerztherapie.

Als Rückenschmerzen bezeichnet man Schmerzen der Muskeln, Nerven, Knochen oder anderen Strukturen im Bereich des Rückens bzw. der Wirbelsäule. Etwa 85 Prozent der Menschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben daran. Frauen und Menschen mit niedrigem Sozialstatus (gemessen an Bildung, berufliche Stellung und Einkommen) sind etwas häufiger betroffen als Männer bzw. Leute mit mittlerem oder hohem Sozialstatus. Bei den meisten (90 Prozent) verschwinden die Beschwerden innerhalb von sechs Wochen, bei 10 Prozent bleiben sie jedoch dauerhaft bestehen. Betrachtet man jedoch den Schmerzverlauf [Paywall], so geben 65 Prozent der Betroffenen an, auch ein Jahr nach erstmaligem Auftreten der Kreuzschmerzen noch unter diesen zu leiden.

Medikamente wenig wirksam

Am häufigsten werden bei Rückenschmerzen nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) sowie Paracetamol verschrieben. Bis zur Veröffentlichung des aktuellen Studienupdates galten diese Arzneistoffe als Mittel der ersten Wahl – gemäß der klinischen Leitlinie der American College of Physicians und der American Pain Society (aus dem Jahr 2007). Weitere gängige Schmerzmittel bei Kreuzschmerzen sind Muskelrelaxantien, Antidepressiva, Opioide, systemische Kortikosteroide und Benzodiazepine.

Um die Wirksamkeit dieser verschiedenen Substanzen bei Kreuzschmerzen zu untersuchen, hat nun ein Ärzteteam um Dr. Roger Chou von der Universität in Portland 46 Publikationen, die meisten davon Metaanalysen, ausgewertet. Das Ergebnis war ernüchternd.

  • Einer großen, placebokontrollierten Studie zufolge wirkt Paracetamol nicht besser als ein Placebo.
  • Laut neueren Studien haben NSAR einen geringeren Nutzen als sie älteren Publikationen zufolge haben sollten, verursachen jedoch mehr Nebenwirkungen als Placebos.
  • Während frühere Reviews ergaben, dass trizyklische Antidepressiva bei chronischen Kreuzschmerzen mäßig wirksam sind, konnte eine neuere Metaanalyse keinen Unterschied zu Placebo feststellen. Für Duloxetin, ein Arzneistoff aus der Klasse der selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, belegten einige Studien eine geringe Wirksamkeit.
  • Benzodiazepine haben laut einer Studie aus dem Jahr 2010 bei einer Radikulopathie keinen Einfluss auf die Funktion, verursachen jedoch mehr Schmerzen als Placebo. Zur Information: Bei einer Radikulopathie ist eine Nervenwurzel chronisch oder akut gereizt oder geschädigt. Die Betroffenen leiden unter Schmerzen, Empfindungsstörungen oder Lähmungen.

Andere Schlussfolgerungen hingegen blieben im Vergleich zu früheren Analysen relativ unverändert. Muskelrelaxantien befreien zwar kurz von akuten Kreuzschmerzen, sedieren jedoch. Systemische Kortikosteroide scheinen nicht wirksam zu sein und die Evidenz für Benzodiazepine ist spärlich.

Opioide dagegen schnitten bei einer kurzfristigen Therapie besser ab als Placebos, allerdings wiesen die Studien einige methodische Schwächen auf: es wurde die Gefahr einer Überdosierung und Abhängigkeit unter anderem wegen der relativ kleinen Teilnehmerzahl sowie des kurzen Follow-ups nicht beurteilt.

Limitationen der Studienanalyse

Aufgrund der großen Anzahl an Literatur war es den Autoren unmöglich, alle Studien in ihre Auswertung miteinzubeziehen. Eingeschlossen wurden neuere systematische Reviews sowie ein paar Primärstudien. Einige der Studien hatten Fehler in ihrer Methodik. Beispielsweise fehlten wichtige Patientencharakteristiken wie die Dauer der Symptome oder ob eine Radikulopathie vorlag. Zudem wurden die meisten Studien von Industrien gesponsert.

American College of Physicians  empfiehlt vorwiegend nicht-medikamentöse Therapie

Das American College of Physicians hat entsprechend der Ergebnisse des Ärzteteams um Chou seine Leitlinie überarbeitet. „Ärzte sollten ihren Patienten versichern, dass sich akute und subakute Kreuzschmerzen in der Regel im Laufe der Zeit bessern – unabhängig von der Therapie“, erläutert Nitin S. Damle, Präsident des American College of Physicians. „Sie sollten daher unnötige Tests sowie kostspielige und potenziell schädliche Medikamente, insbesondere Betäubungsmittel, vermeiden“.

Die Fachgesellschaft empfiehlt bei chronischen Rückenschmerzen daher neben Gymnastik auch Akupunktur, Yoga, Tai Chi, progressive Muskelentspannung oder Niedrigenergie-Lasertherapie. Genügt diese nicht-medikamentöse Therapie nicht, könnten Ärzte eine Behandlung mit NSAR in Betracht ziehen.

Als Mittel der zweiten Wahl empfiehlt das American College of Physicians das schwach wirksame Opioid Tramadol oder Duloxetin. Opioide sollten jedoch nur dann verordnet werden, wenn die anderen Therapien versagt haben, der Nutzen der Therapie überwiegt und der Patient über die Nutzen und Risiken der Substanzen aufgeklärt wurde.

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Bei chronischen Rückenschmerzen sollen Ärzte Therapien auswählen, die am wenigsten kosten und nicht schaden, so der Präsident des American College of Physicians. © WolfBlur, pixabay

 

Multimodaler Therapieansatz

Dass die medikamentöse Therapie für akute und insbesondere für chronische, nicht-spezifische (Ursache unklar) Kreuzschmerzen nur mäßig wirksam ist, verdeutlicht auch die aktuelle, deutsche Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz (2017). Vor allem bei Langzeitanwendung würden relevante Risiken mit zum Teil erheblichen gesundheitlichen Folgen bestehen.

Dr. Ariane Burtscher, Chefärztin im Zentrum für Schmerztherapie an der Schön Klinik Harthausen in Bad Aibling, verfolgt daher bei der Behandlung ihrer Patienten einen multimodalen Therapieansatz, bei dem der Schmerz als mehrdimensionales Problem aufgefasst wird. Eine ausschließlich medikamentöse Therapie bei chronischen Rückenschmerzen sei ungeeignet. Vielmehr müssen psychosoziale Risikofaktoren identifiziert und der Patient im Hinblick hierauf geschult werden.

Die Grundlage der multimodalen Schmerztherapie bildet das sog. bio-psycho-soziale Krankheitsmodell. Dabei beziehen sich die Begriffen Bio bzw. Psycho bzw. Sozial unter anderem auf körperstrukturelle Schäden bzw. Krankheitseinstellung, Depression bzw. Familie und Arbeitsplatz. Ziel ist es, die schmerzunterhaltenden Faktoren abzubauen und Umgangsstrategien zu erlernen. Neben verschiedenen nicht-medikamentösen Therapieansätzen wie Sporttherapie, Ergotherapie und Entspannungsverfahren werden chronische Schmerzen aber auch mit Medikamente behandelt. Eingesetzt werden vorwiegend NSAR, Antiepileptika bei Nervenschmerzen sowie Antidepressiva bei Begleiterkrankungen.

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33 Kommentare:

Gast X
Gast X

Schon schade dass unsere Krankenkassen bereit sind viel Geld auszugeben um vermeidbare gesundheitliche Probleme nur zu verwalten oder bestenfalls halbwegs erträglich zu machen… besonders wenn Bewegung nicht nur einen therapeutischen sondern auch ganzheitlich prophylaktischen Nutzen bezüglich so vieler Erkrankungen des Bewegungsapparats, des Stoffwechsels, der Psyche und auch des sozialen Gefüges hat. Allerdings muss in den vielen Fällen nicht zwingend etwas verordnet werden. Gerade Massagen sind häufig eine reine Wellnessbehandlung ohne langfristigen Effekt. Den meisten Rückenschmerzen liegt keine nennenswerte Verletzung oder Fehlbildung zugrunde. In den meisten Fällen sind diese (wie von Herrn Licht beschrieben) haltungsbedingt rezidivierend und erst nach vielen Jahren chronisch degenerativ. Ein täglicher Spaziergang vielleicht ergänzt durch ein wenig Streching (muss nicht gleich Yoga sein) bewirkt ohne Verletzungsrisiko schon viel. Brauchen diese Patienten wirklich einen Physiotherapeuten an ihrer Seite? Nicht zwingend und wenn dann würde oft Gruppensport oder kurzfristige Anleitung ausreichen. Etwas Eigeninitiative gehört schon dazu. Denn egal wieviel KG verordnet wird: irgendwann ist sie vorbei und dann muss man sowieso die Übungen allein fortsetzen (sollte man zumindest). Dafür sollte man lieber bei der Physio anderer Pat. zB. Mit komplizierten Verletzungen oder nach Schlganfällen großzügiger sein.

#33 |
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Nichtmedizinische Berufe

Hallo M. Brockamp, es gibt Rehasport, KG an Geräten , KG außerhalb des Regelfalls und auch ambulante orthopädische Reha. Die Crux ist, dass all das zu wenig verordnet wird bzw. viele Ärzte den Aufwand scheuen, das zu beantragen. Bei Rehasport beispielsweise hatten die Arzthelferinnen dreimal den Antrag falsch ausgefüllt ,und er wurde von der KK nicht akzeptiert. Mit “falsch ausgefüllt” meine ich, dass ein “X” nicht an der richtigen Stelle war….etc.
Daher bleiben die Ärzte mit höchstens bis 3mal 6X KG -Verordnungen auf der sicheren Seite.
Man kann freilich als Patient den Doc unterstützen, Formulare ausdrucken und sich erkundigen etc, dann helfen sie einem – sofern medizinisch angemessen – auch gerne weiter.

#32 |
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M.Brockamp
M.Brockamp

Ich finde es eigentlich traurig, dass so wenig in die Bewegung investiert wird. Da bekommt man bei Rückenschmerzen 6 x Krankengymnastik. Dort wird dann womöglich mal was eingerenkt und das andere mal massiert und wieder mal tatsächlich Gymnastik betrieben. Hat alles aber nicht wirklich geholfen, also, ok, nimmt man weiter Schmerzmittel.
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen so war es.
Dann nach einigem hin und her bekam ich 50 Einheiten Rehasport vom Orthopäden aufgeschrieben und von der Krankenkasse sogar sofort genehmigt. Nach den ersten Einheiten merkte ich noch nichts und es machte wenig Spaß einen zusätzlichen Termin mit Anstrengungen zu haben.
Aber, es wirkt !!! Was Schmerzmedikamente nicht schafften. Zum Ende der 50 Einheiten Rehasport war ich absolut beweglicher und schmerzfrei.
Ich meine man sollte jeden der noch irgendwie zum Rehasport hinkommen kann auch hinschicken, ggf. mit Nachdruck und als wichtigste Therapie.
Natürlich darf danach nicht Schluss sein mit der Bewegung. Es ist ganz wichtig immer wieder zu verdeutlichen, dass im Rehasport etwas erlernt werden soll was ins alltägliche übergehen muss.

#31 |
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Medizinjournalist

Wahnsinn, was die alles von Rückenschmerzen wissen, nur nicht, woher sie kommen und wie sie ohne große Mühe verschwinden. Kurz und knackig, keine Wissenschaft, echte Selbsterfahrung. Genau das, was unseren unteren Rücken matt werden lässt, machen ziviliserte dauernd, nämlich sitzen. Das eigene Gewicht nach oben tragen ist natürlich entwickelt, sitzen nicht. Hierfür benötigt man die Muskeln am Gesäß und darüber. Und wer bergauf auf dem Band geht, spürt sie schnell und stützt sich alternativlos mit den Händen ab. Einfach bergauf gehen. Die Muskeln merken sofort, dass sie nicht fit sind und melden es. Steil aber langsam und keinesfalls Treppen. Das Abrollen mit den Füßen ist entscheidend für die natürliche Gehweise. Ich: ehemals 105 kg, jetzt 80 kg, gehe fit mit 5,5 km/h 20% steil 10 – 30 Minuten. Anfangen mit 2 km/h aber steil, übertief und stark atmen, mehr muss nicht. Pfadfinderehrenwort. Es heißt bei mir „Ötzisport“

#30 |
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Psychologin Gabriele Schwabenland-Altgeld
Psychologin Gabriele Schwabenland-Altgeld

Interessanter Beitrag. Mir drängt sich die Frage auf, warum nicht medizinisches Cannabis? Diskussion erwünscht.

#29 |
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Klaus Fischer, Chemiker
Klaus Fischer, Chemiker

Warum wird so pauschal und undifferenziert argumentiert. Auch Rücken-, Wirbel- Knochenschmerzen haben doch sicher wohl unterschiedliche Ursachen. Müsste man solche logischerweise bei einer allgemeinen Argumentation auch mit einbeziehen?

#28 |
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Wolfgang Gellert
Wolfgang Gellert

Wenn man die Liste der Medikamente liest, bekommt man davon schon Magenschmerzen ohne sie eingenommen zu haben. Wie wäre es mit einer guten Physiotherapie, in einer akuten Phase Traktion auf Bandscheibenniveau evtl. in Verbindung mit Koordinationsübungen der tiefen Rumpfmuskulatur (M. transversus abd. und der Mm. Multifidi). Bei zu erwartender Verbesserung der Beschwerden bekommt der Patient ein Hausaufgabenprogramm das bitteschön eher auf die Stabilisierung des Rumpfes ausgerichtet sein sollte. Wenn man das Gelenkspiel der unteren LWS testet findet man häufiger zuviel als zuwenig Beweglichkeit dort. Die “spezielle Seitenlage” (24) , die ja bei hypomobilen Patienten durchaus helfen könnte (die Facettengelenke auf der oben liegenden Seite öffnen sich) sollte nicht als “Kochrezept” für alle Formen von Rückenschmerzen verordnet werden. Vor allem nicht wenn man den Verdacht hat, oder über Teste der Neurodynamik / Neurologie des/der Patientin fast schon die Bestätigung einer Bandscheibenproblematik hat.

#27 |
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Irmgard Schenker
Irmgard Schenker

Die Dorn Methode wirkt oft gut und nachhaltig bei Rückenschmerzen jeglicher Art. Rückenschmerzen entstehen sehr oft durch Fehlhaltung, sei es durch stundenlanges Arbeiten am Computer, zu wenig Bewegung und vieles mehr.
Dadurch verschieben sich die Dorn- oder Querfortsätze, die dann diverse Schmerzen verursachen, je nachdem an welcher Stelle diese verschoben sind. Eiine Ursache für Kopfschmerzen ist der oftmals der erste Halswirbel, bei Schulterschmerzen finde ich den 7. Halswirbel oder 1. Brustwirbel verschoben, bei Hüft- und Beinschmerzen sind die Dornfortsätze im Lendenwirbelbereich verschoben.

#26 |
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Angela Leyrat
Angela Leyrat

Sicher, in seltenen Fällen sind Verletzungen und Krankheiten die Ursache. Auch das Alter spielt natürlich eine Rolle. Aber häufig lautet die Erklärung für Rückenschmerzen schlicht und ergreifend: zu viel gerastet.

Unter Bewegungsmangel leiden zum einem die Muskeln. Durch vieles und langes Sitzen bilden sich die Muskeln im Rücken und Bauch zurück. Damit können sie die Wirbelsäule nicht mehr ausreichend stützen. Die Folgen sind Verspannungen, Schmerzen, Fehlstellungen und Verschleiß.

Neben den Muskeln schadet Bewegungsmangel auch den Bandscheiben, die als eine Art Stoßdämpfer zwischen den einzelnen Wirbeln sitzen. Wenn wir sie nicht regelmäßig durch Aktivität be- und entlasten, kommt ihre Versorgung mit Nährstoffen ins Stocken.

Diese Be- und Entlastung kann sogar im Qigong oder Tai Chi dem jeweiligen Ist-Zustand angepasst werden. Bei Schmerzen können wir die Bewegungen soweit reduzieren, dass diese nur noch in der Vorstellung stattfinden.

Auch Feldenkrais (Bewusstheit durch Bewegung) hat Techniken aus dem asiatischen Raum einfließen lassen.

Allein durch die Vorstellung einer Bewegung wird der Stoffwechsel in den jeweiligen Körperregionen wieder angeregt und es werden Synapsen gebildet, die eine Bewegung langfristig wieder leichter möglich machen.
Sogar Spitzensportler bereiten sich auf Bewegungsabläufe, die sie aufgrund des hohen Aufwandes nicht so oft durchführen können, durch Imagination (in der Vorstellung), zum Beispiel auf eine Slalom-Abfahrt vor.

Qigong in der Arcisstrasse 35, 80799 München täglich ab 7.15 – 7.45 Uhr im Stehen, Sitzen oder Liegen 0179/5419199 oder angela.leyrat@web.de

#25 |
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Dr. med. Dieter Feldmann
Dr. med. Dieter Feldmann

Vom Allgemeinarzt Dr.Dieter Feldmann, Bad Lauterberg:
Bei akuter Lumbago ohne Schmerzausstrahlung in die Beine, z.B. beim Bücken während des Ausziehens der Reitstiefel, empfahl ich meinen Patienten seit über 45 Jahren immer erfolgreich meine spezielle Seitenlagerung (sofern er das vertrug) mit unterem Bein gerade, oberes Bein gebeugt, obere Schulter zurückgedrückt mit Hand auf dem oberen Gesäß. Dadurch verstärkte sich die Lendenlordose, der Patient – und auch ich – konnte dann schmerzfrei schlafen und nach abendlicher Gabe von 1 Supp Diclofenac-Natrium nach 3 Tagen schmerzfrei arbeiten. Meinen Patienten habe ich zu dieser meiner speziellen Seitenlagerung und
der die akute Lumbago verursachenden Bandscheibenprotrusion erklärt:
Sie wissen, wenn Sie sich nach vorne beugen, rutscht die Bandscheiben nach hinten raus. Mit dieser Lagerung im Bett wird die Lendenwirbelsäule nach vorne gedrückt und die Bandscheibe rutscht nach vorne, wo sie hingehört.
Also immer unteres Bein gerade und obere Schulter zurück.

#24 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

in über 90 % der Fälle :funktionellen Beckenfehlstand korrigieren ,Iliosakralgelenk deblocKieren,Beinlänge ausgleichen -ohne Absatzerhöhung durch KG,ggf. Aufbißschiene bei Deviation des UK ,ggf Brille
individuelle Einlegesohlen u. SChmerzmittel in die Tonne ……das wars im Regelfall

#23 |
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Nichtmedizinische Berufe

Der Artikel geht nur um unspezifische Kreuzschmerzen. Bei Bandscheibenvorfällen oder Instabilitäten oder Hexenschüssen schickt man erstmal niemand zum Tai Chi.
Ich selbst wurde zwei Jahre mit Oxycodon, Pregabalin und Trimipramin behandelt – die Schmerzen waren nicht aushaltbar, ich habe vorher geheult vor Schmerzen.
Nach 2 Jahren bin ich langsam raus mit den Medikamenten, heute nehme ich nur noch Bedarf Naxopren . Komischerweise hilft aber auch Buscopan – mein Arzt sagte mir, niemand wüßte ganz genau, wie das wirkt.
Paracetamol bei Rückenschmerzen – genausoi wenig tauglich wie Aspirin.
Wie gesagt Ibuprofen oder Naxopren wirken schon, sollte man aber nicht dauernd nehmen.
Wenn man so einigermaßen wieder hergestellt ist, hilft noch Osteopathie, KG und Akupunktur.
Eine zeitlang hat mir auch Magnetfeldtherapie geholfen ( nicht lachen, ich weiß, dass das esoterisch ist, aber ca. 3 Monate lang war ich schmerzfrei).
Übrigens stimmt das gar nicht, dass Ärzte das nicht verschreiben – aber da kommt wieder die Schwierigkeit des Hol- Systems, ich muss es einfordern und Bescheid wissen – dann bekomme ich es verschrieben. Osteopathie wird von fast allen KK zu 80% übernommen.

#22 |
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Dr. med. Serhat Erülkü
Dr. med. Serhat Erülkü

Guter Ansatz statt einer vernünftigen Schmerztherapie einen vor Schmerz schreienden und immobilisierten Patienten erstmals zum TAI CHI Kurs zu schicken..

#21 |
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Dr. rer. nat. Karl-Albert Rinast
Dr. rer. nat. Karl-Albert Rinast

@#9 ” Die eigentlichen Ursachen von Schmerzchronifizierungen jedoch in der Öffentlichkeit öfter thematisiert werden. Dies ist aber nicht primär ärztliche Aufgabe.”
Warum nicht *auch*? Wenn Ärzte diese Erkenntnis gewonnen haben, warum sollten sie sie nicht auch verbreiten?

#20 |
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Ärztin
Ärztin

@17: es gibt durchaus auch Orthopäden und Unfallchirurgen, die ihren Patienten einen Besuch beim Osteopathen oder Akupunktur empfehlen, und insbesondere Physiotherapie wird sogar ziemlich oft empfohlen, dass diese Maßnahmen (meist) nicht von der GKK übernommen werden ist nicht unsere Schuld.

#19 |
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Dr. med. V. Stigge
Dr. med. V. Stigge

Die Beiträge von Gast X (#3) und Frau Grunwald (#5) kann auch ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Eigene Aktivität und der Sieg über den “inneren Schweinehund”, konsequentes muskelstärkendes Training (Kraft und Ausdauer) und viel Bewegung ohne Medikamente waren in der Regel beim “einfachen Rückenschmerz” sehr effektiv und anhaltend.
Die vielfältigen Therapievorschläge, ob “schulmedizinisch” oder alternativ bis esoterisch sind oft auf Passivität ausgerichtet, stärken den Gewinn der Pharmabranche und füllen die Arzt- und Physiotherapiepraxen, bleiben aber meist ohne nachhaltigen Erfolg.

#18 |
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Diplom Sozialpädagogin uta koch
Diplom Sozialpädagogin uta koch

Osteopathie, Physiotherapie, Akupunktur etc. verordnet nun mal leider kein Arzt bzw. Wird krankenkassentechnis auch nicht als Mittel erster Wahl unterstützt . Leider ! Unser Gesundheitssystem ist eh Eimer ……..

#17 |
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@#14 diese Betrachtungsweise erscheint mir doch arg schlicht. Wo haben Sie denn Medizin studiert? Und in welcher Klinik sind Sie hinsichtlich der Behandlung von Rückenschmerzen ausgebildet worden? Als Neurologe muss ich der Aussage, man könne nicht zwischen funktionellen und strukturellen Problemen unterscheiden bzw. man lerne “nur die Hardware’ vehement widersprechen.

#16 |
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Gast
Gast

Das Bild ist Abartig

#15 |
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Dr. Franz Th. Becker
Dr. Franz Th. Becker

Die Universitätsmedizin basiert auf der Virchow´schen Organpathologie. Da man sich seit den 90ern nur als Facharzt niederlassen darf, ist die Hilflosigkeit der Ärzte bei den Kreuzschmerzen und nicht nur da zementiert.
Mein Vater hat noch zwischen funktionellen und strukturellen Problemen unterschieden. Heutzutage ist das die Unterscheidung zwischen Hard- und Software. Und wir lernen nur die Hardware.
Die Ausbildung in der Klinik taugt leider so gar nicht für die Praxis.
Dringend zu empfehlen: Hassenstein, Biologische Kybernetik.
Seitdem ich das gelesen habe, kapiere ich endlich, was in der Praxis abgeht.

#14 |
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Physiotherapeut

“Es geht, man muss nur wollen”, ein etwas einfacher Schlusssatz. Über das hier Geschriebene habe ich schon einiges mehr in den letzten 2 Jahren ausprobiert.
Multimodal, hört sich so toll an, aber wie unten schon geschrieben, fkt. das leider auch nicht.
Was empfiehlt man denen, die seit Jahren drunter leiden und bisher weitestgehend keien Schmerzmittel genommen haben, damit nicht noch ganz andere Problme auftauchen?

#13 |
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@#2 Lieber Herr Kollege Schätzler, sie bereichern immer wieder die Diskussion. Vielen Dank für Ihre Hinweise zu Paracetamol. Die breite und unkritische Anwendung dieses bei kritischer Betrachtung eigentlich überflüssigen Medikaments, insbesondere auch die intravenöse Anwendung bei Kopf- oder Rückenschmerzen in Rettungsstellen, kann ich nicht verstehen. Wie immer haben sie aber auch differenziert auf das größere Ganze hingewiesen.

#12 |
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R. Kumm
R. Kumm

Für eine effektive Schmerztherapie braucht man wie bei jeder Therapie zuerst eine Diagnose. Klingt platt – ich habe es mehr als einmal gesehen daß eine CRP zumindest bei Erstmanifestation nicht bestimmt wurde, also entzündliche Erkrankung ?

Eine sehr häufige Ursache ist Instabilität bzw. angeborenene oder erworbene Spondylolisthesis – die bekommt man nur mit gezieltem Muskelaufbautraining stabilisiert, Chirurgen nehmen dazu gern Schrauben und Pallten die dann immer mal brechen.

Regelmäßig fehlen die Physios in den schmerztherapeutischen Kolloquien, Berichte können die meist auch nicht schreiben, gar nicht wenige halten Ärzte für inkompetent, sowieso Zeitverschwendung mit denen zu reden.

Also effektives Muskelaufbautraining mit dokumentierter Kontrolle ist schwer zu haben !

Anorexia Nervosa oder Fettsucht ? Übergewicht kann Muskelmangel verschleiern.

Chronischer Schlafmangel macht typischerweise Muskelschmerz besonders im Schulter-Nackenbereich.

Manuelle Therapie kann auch Sinn machen.

Opiate erst recht das unsägliche Tramadol sind bei muskulo-skeletalen Reizzuständen weitgehend wirkungslos aber mit u.U. schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden.

Also m.a.W. eine Studie über die Wirksamkeit von Schmerzmitteln ohne definierte Diagnose ist einfach nur sinnlos.

#11 |
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MR Dr.med Rolf Förster
MR Dr.med Rolf Förster

Ich vermisse die Erwähnung der ausgezeichneten Wirksamkeit von gekonnter Therapeut.Lokalanaesthesie und manueller Therapie.

#10 |
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Der bio-psycho-soziale Diagnostikansatz zeigt die ganze Komplexität der Schmerzentstehung sehr schön auf und wirft gleichzeitig ein grelles Licht auf die Tatsache, dass weder der Arzt in niedergelassener Praxis, noch das Krankenhaus, noch der Schmerzspezialist in Klinik und Forschung und auch nicht der Psychiater/Psychologe ansatzweise in der Anlage sind, die individuell sehr unterschiedlich gelagerten Probleme am Arbeitsplatz oder in der Arbeitslosigkeit, die Ursachen und Folgen vernachlässigter und unzureichender Bildung, die massiven Probleme bei ehelicher und familiär/kindlicher Fehlentwicklung mit Alkohol, Drogen und anderer gepflegter Suchtdisposition, gepaart mit Neigung zur Depression etc. vollständig zu erfassen und schon gar nicht gezielt zu lösen. Besonders positiv ist es jedoch, dass man endlich zu erkennen und zu akzeptieren beginnt, dass immer immer mehr Medikamente nicht in der Lage sind, den chronischen Rückenschmerzen zu bessern, sie sind eher Teil der Chronifizierungsursachen. Und doch beinhaltet die sogenannte multimodale Therapie letztendlich doch immer wieder die Reduktion auf NSAIR, Antiepileptika, Antidepressiva, Analgetika vom Opioidtyp, wenn Sporttherapie abgelehnt, Entspannungstherapie nicht umsetzbar und Ergotherapie oder Physiotherapie bis zum Überdruss verordnet wurde und doch verständlicherweise die bio-psycho-sozialen Ursachen nicht gelöst wurden. Der Stein des Weisen wurde bisher nicht gefunden, auch nicht mit der hochgelobten multimodalen Therapie. Die Grenzen speziell der ärztlich-therapeutischen Einflussnahme sollten als begrenzt erkannt werden. Die eigentlichen Ursachen von Schmerzchronifizierungen jedoch in der Öffentlichkeit öfter thematisiert werden. Dies ist aber nicht primär ärztliche Aufgabe.

#9 |
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Schmerz ist ein Symptom, zeigt an, das etwas falsch läuft. Die Alten sprachen vom “Locus minoris resistentiae”, an dem sich zuerst die Symptomatik zeigt. 26 Jahre in eigener orthopädischer Praxis haben gezeigt, dass das Symptom Rückenschmerz die vielfältigsten Ursachen haben kann. Dysbiose, Fehlverdauung, Carcinom, Zähne auf Eiter usw.. Die Elektroakupuktur nach VOll oder kinesiologische VErfahren zur Diagnostik der vielfältigen viralen oder bakteriell bedingten Entzündungen der verschiedensten Gewebsabschnitte waren sehr hilfreich. Die PhytotherapIE – ebenfalls ausgetestet – war dann hilfreich. Es geht, man muß nur wollen.

#8 |
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Gast
Gast

Nach meiner Scheidung und regelmäßigem Powerplate Training habe ich keine Rückenschmerzen mehr. Vorher viele Hexenschüsse, Verspannungen, Schiefhaltung etc. Die Psyche spielt u.a. eine große Rolle.

#7 |
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Gast
Gast

@1:
Benzos wirken weniger gut als Placebo? Hab ich richtig gelesen?

#6 |
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Auch eigene Erfahrung: Früher öfter mal Rückenschmerzen nach “falscher Bewegung” oder rumschleppen von Kindern. Hat manchmal auch mit Analgetika bis zu 14 Tagen gedauert, wobei sowohl arbeiten wie schlafen sehr schwierig war. Inzwischen habe ich meine Strategie geändert. Sobald ich was spürte, auch bei akuter Ischialgie, sofort 1-2 Tabletten Zaldiar ( Paracetamol mit Tramadol) reinwerfen und sobald es wirkt. aufs Laufband oder Crosstrainer so oft wie möglich.Dann nach 1-3 Tagen weg. Inzwischen habe ich kapiert, dass regelmäßiger Sport das Problem löst. Seit mindestens 15 Jahren keine Beschwerden mehr trotz rumschleppen von Enkelkindern und auch hemmungsloser Belastung des Rückens. War für mich wie eine Offenbarung. Meinem Mann ging/ geht es genauso. Früher öfter mal sogar Cortison neben Analgetika damit er überhaupt laufen konnte. Jetzt regelmäßig Sport. Schon lange! nichts mehr gewesen. Geht doch!

#5 |
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Gast58
Gast58

Vor etwa 3 Jahren wurde in unserem Ortskrankenhaus (Flörsheim) auf die nachweislich wirksame multimodale Therapie gesetzt, vor 2 Tagen verkündete man die Schließung zum 30. September wegen Finanzproblemen. Grund sollen die dürftigen Behandlungskostenerstattung der Krankenkassen sein.
Weiter so, spart alles kaputt.
Lieber eine teure OP zahlen, als eine bewährte schonende Behandlung.
Bleibt nur noch die Frage: Wo wird demnächst operiert wenn kein Krankenhaus mehr da ist.

#4 |
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Gast X
Gast X

Eigene Erfahrung bei unkompliziertem Rückenschmerz (keine Verletzung usw.): nicht krankschreiben lassen, keine Massagen, bloß nicht schonen, viel Bewegung und gezieltes Muskelaufbautraining hat geholfen.

#3 |
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Studienlage bei “off-label-use” von Paracetamol verwundert nicht!
“Paracetamol bringt bei Rückenschmerzen nichts” kann nach dem deutschen Arzneimittelrecht kaum verwundern. In Klinik und Praxis habe ich bei orthopädisch definierter Symptomatik bisher nie Paracetamol als “first-line” Präparat angesehen oder angewandt. Der offizielle Beipackzettel für den “Klassiker” ben-u-ron® als 500 mg Tabletten definiert unter “4. Klinische Angaben – 4.1 Anwendungsgebiete – Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und/oder Fieber”.

Im “European Spine Journal” (Eur Spine J 2008; 17: 1423) wird unter dem Titel “A systematic review of paracetamol for non-specific low back pain” von R. A. Davies et al. über den “nicht-spezifischen unteren Rückenschmerz” publiziert. Schlussfolgernd werden die Evaluation von Paracetamol durch umfangreiche randomisierte, kontrollierte RCT-Studien von hoher Qualität gefordert, um die glaubwürdige Evidenz der Effektivität von Paracetamol bei Patienten mit nicht-spezifischem unteren Rückenschmerz zu erbringen und um die Validität von Empfehlungen in klinischen Leitlinien zu etablieren [“There is a clear need for large, high quality randomized controlled trials evaluating paracetamol, to provide reliable evidence of paracetamol’s effectiveness in patients with low back pain and to establish the validity of the recommendations in clinical guidelines”]. Von Nackenschmerzen sowie Hüft- und Kniearthrosen war damals nicht mal ansatzweise die Rede.

Auch die hier auf DocCheck ausführlich referierte Studie “Diagnosis and Treatment of Low Back Pain: A Joint Clinical Practice Guideline from the American College of Physicians and the American Pain Society” von Roger Chou et al. ist älteren Datums und stammt vom 2. Oktober 2007 – http://annals.org/aim/article/736814/diagnosis-treatment-low-back-pain-joint-clinical-practice-guideline-from

Eine aktuellere Veröffentlichung im BMJ (BMJ 2015; 350: h1225): “Efficacy and safety of paracetamol for spinal pain and osteoarthritis: systematic review and meta-analysis of randomised placebo controlled trials” von G. C. Machado, PhD student, et al. (!) entlarvt sich bereits im seinem “Abstract” als Produkt spekulativer studentischer Ungenauigkeit. Anfangs heißt es noch unter Untersuchungsgegenstand: Untersuchung zur Effektivität und Sicherheit von Paracetamol (Acetaminophen) bei der Behandlung von spinalen Schmerzen und Osteoarthritis von Hüft- und Kniegelenk [“Objective – To investigate the efficacy and safety of paracetamol (acetaminophen) in the management of spinal pain and osteoarthritis of the hip or knee”].

In krassem Gegensatz ist bei den Schlussfolgerungen unverständlicherweise nur noch von Paracetamol-Ineffektivität bei der Behandlung des unteren Rückenschmerzes, spezifisch oder nicht-spezifisch blieb offen, und von minimalem Kurzzeit-Benefit bei Osteoarthritis die Rede: “Conclusions – Paracetamol is ineffective in the treatment of low back pain and provides minimal short term benefit for people with osteoarthritis. These results support the reconsideration of recommendations to use paracetamol for patients with low back pain and osteoarthritis of the hip or knee in clinical practice guidelines”. Vom Management spinaler Schmerzen [“management of spinal pain”] ist auf einmal gar keine Rede mehr.

Abgesehen davon sind mir keine validen Daten bekannt, dass ausgerechnet eine Osteoarthritis des Hüft- oder Kniegelenks, auch als aktivierte Arthrose bekannt, und spinale Schmerzen n i c h t mit Cox-1 und Cox-2-Inhibitoren, NSAR wie Naproxen, Ibuprofen bzw. orthopädischerseits bevorzugt mit Diclofenac und Kortison, sondern ausgerechnet nur mit Paracetamol behandelt werden sollten? Wenn man nicht gleich zu Physiotherapie, REHA-Sport und aktivierenden, Muskel aufbauenden Maßnahmen bei gleichzeitiger Gewichts- und Risikofaktoren-Reduktion rät?

So bleibt das Paracetamol-“Bashing” vordergründig: Ob mit oder ohne Medikation, orthopädischer “Mischspritze”, kraniosakraler Therapie, physiotherapeutischer Intervention, osteopathischer Manipulation; der unspezifische untere Rückenschmerz heilt in der Mehrzahl der Fälle auch spontan aus. Jeder Handwerker, der einmal in gebückter Zwangshaltung Gewerke ausführen musste, weiß davon ein Lied zu singen.

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Gast
Gast

Ich bin mir recht sicher, dass die Benzos keine Schmerzen verursachen. Sondern weniger gut wirken als Placebos. Zumindest kann ich mir keinen plausiblen Pathomechanismus erklären, wie diese Medikamente Schmerzen verursachen könnten.

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