Schönheits-OP’s: Triumph der Tittonomie

3. Juli 2013
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Operationen für größere Brüste und flachen Bauch, aber auch kleinere Schamlippen haben Konjunktur. Die Branche der kosmetischen Chirurgie boomt und nährt sich an betuchten Klienten. Aber hat das noch etwas mit dem Ideal des Arztes als Heiler für Kranke zu tun?

Immer mehr Deutsche, die zwar nicht prominent sind, aber ein relativ gut gefülltes Portemonnaie besitzen, legen sich unter das Messer. Die Bundesrepublik liegt bei den Schönheits-Operationen international auf Rang acht hinter den Spitzenreitern USA, Brasilien und China. Die Schätzungen für die Arbeit plastischer Chirurgen und ihrer Kollegen liegen jedoch gegenwärtig immerhin zwischen 300.000 und rund einer Million Eingriffen an gesunden Menschen, die ihren Körper als nicht makellos empfinden und dagegen etwas tun möchten.

Am häufigsten wird dabei der Busen verändert, Lider gestrafft und Fett abgesaugt. Zum Teil erfüllen die Ärzte aber auch Patientenwünsche, die etwas sonderbar erscheinen. Schon 2003 berichtete „Vogue“ über die Nachfrage von New Yorker Frauen, ihre Fußform passend zu modischen Stilettos und Flipflops modellieren zu lassen. „Schnibbeln macht happy“ titelte DocCheck vor einigen Monaten über Motive, aber auch die Zufriedenheit von Klienten der Körperform-Optimierer.

Unzureichende Optik unter dem Slip

Einen besonders intensiven Aufschwung erlebt die Chirurgie am intimsten Teil des weiblichen Körpers, den Schamlippen. 5440 Operationen nahmen die Chirurgen der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) im Jahr 2011 vor. Umfragen unter den Patientinnen zeigen: nur etwa die Hälfte der Frauen klagte dabei über Beschwerden beim Fahrradfahren oder Intimverkehr. Die andere Hälfte war schlichtweg mit dem Aussehen nicht zufrieden und ließ sich deswegen die Schamlippen verkleinern. Eine weitere Untersuchung unter 33 gesunden Frauen mit dem Entschluss zur Korrektur beschrieb die äußere Anatomie ihrer Geschlechtsorgane bei fast allen Betroffenen als optisch im Normbereich. Auch nach der entsprechenden Aufklärung durch den Arzt blieb knapp die Hälfte der Frauen bei ihrem Vorhaben.

Genaue Zahlen, wie oft und wo Schönheitschirurgen in Deutschland das Skalpell zücken oder Fett absaugen, gibt es nicht. Denn knapp ein halbes Dutzend Fachgesellschaften nehmen in Deutschland in Anspruch, die Ästhetische Medizin zu vertreten. Daher ist auch die Zahl der Komplikationen und unerwünschten Folgen solcher Operationen weitgehend unbekannt. Da sich jeder approbierte Arzt auch ohne besondere Qualifikation mit dem Titel „Schönheitschirurg“ schmücken kann, kommt es auch wohl häufiger als bei anderen Eingriffen zu Ergebnissen, die sich der Patient nicht so vorgestellt hat.

Wunscherfüllungsmedizin

Was hat das alles noch mit dem Berufsethos des Arztes zu tun? Sollte die Medizin nicht für die Behandlung von Krankheiten und Behinderungen zuständig sein und nicht für die „Verformung“ gesunder Menschen nach deren Wünschen? Matthias Kettner von der Universität Witten/Herdecke prägte vor einigen Jahren den Begriff: „Wunscherfüllungsmedizin“, mit dem sich – besonders dank der steigenden Nachfrage der letzten Jahre – hervorragend verdienen lässt. Etliche Mediziner lockt das große Geld mehr als die zahlreichen Einschränkungen, unter denen Kassenärzte immer mehr leiden, zusätzlich zur wachsenden Arbeitsbelastung. Kein Wunder, dass etwa Uwe Herrboldt von „Medical One“ in Düsseldorf von seiner Tätigkeit im privatärztlichen Bereich schwärmt: Hier habe man die Möglichkeit, sich als Arzt auszuleben und mehr Zeit, sich dem Patienten zu widmen. Kritiker der reinen „Schönheitsmedizin“ – unabhängig vom Einsatz der plastischen Chirurgie nach Unfällen oder Behinderungen – werfen ihr jedoch vor, nicht selten „aus gesunden Menschen Kranke zu machen“, wie es Adrien Daigeler, Professor für plastische Chirurgie an der Berufsgenossenschaftlichen Klinik Bergmannsheil in Bochum, formuliert.

Jugendlicher Schönheitswahn

Wird der Arzt dann jedoch nur mehr zum Service-Dienstleister für unzufriedene Menschen mit ausreichendem Gesundheitsbudget? Ein Service, für den ungeniert und aufwändig geworben wird? Dabei sitzen die Schönheitschirurgen nicht allein auf der Anklagebank. Immer öfter wollen Menschen eine Verbesserung ihrer körperlichen und geistigen Leistungen oder einfach ihr Alter mit Hilfe von Arzt und Apotheke zurückdrehen. Überzogene Schönheitsideale tauchen aber auch schon auf, wenn der jugendliche Körper noch gar nicht ausgereift ist. Daher appellierte die Bundesärztekammer zusammen mit Politik und Kirchen schon 2005 in einer „Koalition gegen den Schönheitswahn“ an die Medien, zumindest Jugendliche nicht als Zielgruppe anzusprechen. Die Zahl der Eingriffe ist im Vergleich zur gesamten Tätigkeit auf diesem Gebiet recht klein, zu einem Verbot kosmetischer Operationen ohne medizinische Indikation hat es bisher vor allem aus juristischen Gründen (Selbstbestimmungsrecht der Minderjährigen sowie die Rechte der Eltern) nicht gereicht.

Qualitätsstandards statt Werbebotschaften

Vor knapp einem Jahr veröffentlichte die Zentrale Ethikkommission der Bundesärztekammer ein Statement zu „ärztlichen Behandlungen ohne Krankheitsbezug“. Vor jeder Behandlung steht demnach eine eingehende Beratung. Dabei sollte es in erster Linie um das Wohl und erst danach um die Wunschvorstellungen des Patienten und schon gar nicht um kommerzielle Interessen des Arztes oder seines Arbeitgebers gehen. Das bedeutet, auch andere als die klinik-eigenen Behandlungsoptionen ins Auge zu fassen – oder auch die Möglichkeit, sich mit dem Ist-Zustand anzufreunden. Der Arzt sollte auch nur Behandlungen anbieten, für die er die notwendige Kompetenz besitzt. Generell wendet sich die Ethikkommission nicht gegen den Kommerz bei der Schönheitschirurgie – wohl wissend, dass der Patient vielleicht bei einer Ablehnung weitersucht und damit zuweilen in die Hände weniger qualifizierterer „Mediziner“ gerät.

Allerdings darf gerade bei den häufig großzügig honorierten Leistungen der kosmetischen Chirurgie ohne Krankheitsbezug nicht der Eindruck entstehen, der behandelnde Arzt würde immer mehr zum Verkäufer denn zum fürsorglichen Therapeuten. Damit würde der wohl auch der Arztberuf als Ganzes weiter an Vertrauen verlieren. Vertrauen, das einige übereifrige IGeL-Verkäufer bereits aufs Spiel gesetzt haben. Um aber gerade auf diesem Gebiet auch an Ansehen zu gewinnen, müssten so bald wie möglich Qualitätsstandards und Verhaltensregeln an Stelle von Werbebotschaften treten. Fehlverhalten und Pfusch dürfe nicht ohne Folgen bleiben und kontrolliert und bestraft werden, am besten durch entsprechende Kammern der Selbstverwaltung.

Tod statt großem Busen

So kam es im Jahr 2011 in Hamburg zu einem tödlichen Zwischenfall bei einer Brustvergrößerung. Es war die fünfte derartige Operation einer Pornodarstellerin, die damit Körbchengröße „G“ erreichen wollte. Die Anästhesistin wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, der Richter machte jedoch auch der Klinik schwere Vorwürfe: Wohl aus Gewinnstreben sei dort an Personal und Ausstattung gespart worden. Wenn etwa die Homepage der bereits anfangs erwähnten renommierten Klinikkette mit der Beteiligung am RTL-2 Schönheits-OP-Casting „Extrem Schön“ wirbt, weckt das wohl auch den Wunsch bei weniger begüterten Unzufriedenen nach mehr Attraktivität. Manche Beobachter sehen dabei schon den Spaltkeil der Gesellschaft auch im Bereich Gesundheit. Jene, die sich Attraktivität mit Hilfe von Ärzten leisten könnten und solche, denen das verwehrt bleibe. Und dann wären da noch jene, bei denen es vielleicht dann gerade noch zu einer Discount-Schönheits-OP reicht – ohne Qualitätsmanagement.

Schönheits-OP = Körperverletzung?

Spielt bei ästhetischen Eingriffen in den gesunden Körper das „nihil nocere“ noch eine wichtige Rolle im ärztlichen Handeln? „Operative Verfahren, die auf die Veränderung des menschlichen Körpers ohne medizinische Notwendigkeit gerichtet sind“, gelten im engeren juristischen Sinn als Körperverletzung, die jedoch durch das Einverständnis der Patienten folgenlos bleiben, so deutet der Berliner Rechtsanwalt Carsten Zabel die ästhetische Chirurgie ohne Krankheitsbezug. Die Frage bleibt aber, ob die Unzufriedenheit von Menschen mit ihrem eigenen Körper zu einem ernsthaften Verlust an Lebensqualität führt – und damit vielleicht doch zu einem Bedarf an Korrektur durch gut ausgebildete Fachkräfte. Die Wahrheit dürfte irgendwo in der Mitte liegen und bei jedem freiwilligen Patienten wohl etwas anders aussehen. Wer unglücklichen Menschen zu größerer Zufriedenheit verhilft und damit Geld verdient, kann immer noch ein guter und angesehener Arzt sein. Wer jedoch Menschen einredet, ohne makellosen Körper hätten sie Wettbewerbsnachteile bei Karriere und Partnerschaft, der sollte darüber nachdenken, ob aus dem Mediziner nicht ein reiner Geschäftsmann geworden ist.

183 Wertungen (4.39 ø)
Chirurgie, Medizin

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24 Kommentare:

Gesundheits- und Krankenpflegerin

Wenn ich so manche Kommentare lese mit klassischen Inhalten im Bezug zur Plastischen Chirurgie, muss ich mir Gedanken machen, inwiefern es sinnvoll ist, einem Patienten zu empfehlen, sich erstmal einer Psychotherapie zu unterziehen, bevor er sich unters Messer legt, obwohl der Grund für seine äußerliche Unzufriedenheit offensichtlich und gut nachvollziehbar ist, nicht zuletzt für den Plastischen Chirurgen…

#24 |
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Medizinjournalist

Sehr geehrter Herr Dr Kaune,
Über den Titel kann man sicherlich diskutieren oder gar streiten (der ist im übrigen nicht von mir, sondern von der DocCheck-Redaktion), aber wenn Sie den Inhalt des Artikels unsachlich dargestellt finden, würde ich mich freuen, wenn sie Ihre Kritik (an Beispielen oder einzelnen Fakten) festmachen könnten. Dann würde mir Ihr Kommentar helfen, noch mehr auf die Wünsche der Leser dieses Forums einzugehen.

#23 |
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Psychotherapeut

@Frau Wolff: ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu.
Unterstes Niveau, peinlich. Wo bin ich hier? Ich erwarte sachliche
Information.

#22 |
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Mitarbeiterin Industrie

Sorry, aber ohne den Artikel gelesen zu haben empfinde ich den Titel auf unterstem Bild-Niveau. In diesem Forum würde ich etwas anderes erwarten.

#21 |
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Hannes Kölle
Hannes Kölle

Menschen, die Probleme mit ihrem Aussehen haben, sollten auf jeden Fall einen Psychotherapeuten aufsuchen. Dahinter steht ja meistens eine Selbstwertproblematik und die Frage nach dem Annehmen des eigenen Körpers, aber auch insgesamt der eigenen Persönlichkeit. Das lässt sich mit dem Skalpell nicht lösen.
Wenn Schönheitschirurgen noch etwas ärztliche Ehre und Verantwortung im Leib haben, sollte auf jeden Fall die Empfehlung zu einer Psychotherapeutischen Beratung nicht fehlen.

Hannes Kölle,
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

#20 |
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Genau Herr Kollege,
Vulgärdeutsch auch wenn im Op hinter dem Mundschutz ganz andere Ausdrücke fallen finde ich es unpassend, dies zu übernehmen. Man sollte sich nicht gerade nach unten orientieren.

#19 |
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Diplom-Sportlehrer Heiko Diedrich
Diplom-Sportlehrer Heiko Diedrich

Genau so sehe ich das auch! Trotzdem bleibt es jeder Frau/jedem Mann selbst überlassen, ob sie/er an ihrem Körper chirurgisch etwas verändern möchten. Dass die Medien einen nicht unerheblichen Teil dazu beitragen, versteht sich von selbst. Ferner sollte man zwischen der plastischen Chirurgie im eigentlichen Sinne und der Schönheitschirurgie im narzistischen Sinne unterscheiden. Die Frage nach wer oder was den Menschen einredet ein Schönheitsideal anzustreben wird sich nach meiner Meinung so nicht beantworten lassen, ist aber auch nicht erforderlich, da der Wunsch vom Patienten/Kunden kommt, der sich an den gesellschaftlichen Idealen orientiert. Anders sieht dies natürlich aus, wenn Schmerzen im Vordergrund stehen. Schließlich suchen die Patienten den Arzt auf und nicht umgekehrt. Und auch dann steht LEIDER das Geld im Vordergrund. Das erlebe ich jeden Tag. Schuld daran tragen die Entscheidungsträger unseres Gesundheitssystems.

#18 |
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Dr. Christoph Truckenbrodt
Dr. Christoph Truckenbrodt

ich komme nicht umhin, wenn ich das mit den Schamlippen höre, an den Niki Lauda zu denken

#17 |
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R. Brandt
R. Brandt

Na ja, die Schaufensterpuppen empfinde ich jetzt nicht als Aufreger. Und was den Titel anbelangt – da kenne ich Kollegen, die hinter dem Mundschutz noch ganz andere Begriffe prägen.

#16 |
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Der Titel entspringt dem Vulgärdeutsch, die Illustration lässt den Respekt vor den Patientinnen insbesondere und den Patienten vermissen. Das sollte so nicht auf einer medizinischen Informationsseite für Ärzte erscheinen.

#15 |
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Medizinjournalist

In diesem Artikel wollte ich nicht plastische Chirurgen generell angreifen – zumal sehr viele davon ja phantastische Arbeit in der rekonstruktiven Chirurgie leisten. Es spricht absolut nichts dagegen, Patienten von ihrem Leidensdruck bei ästhetischen Mängeln zu befreien. Wenn diese Mängel wirklich Ursache für geringere Lebensqualität sind!
Wen ich kritisieren möchte, sind „Medizin-Marketing-Profis“, die mit Versprechungen Kunden locken, die mit Prominenten und TV-Casting-Kandidaten suggerieren – „So schön kannst Du auch sein – (wenn Du genügend Geld mitbringst…)“ und natürlich die angestellten Ärzte vor ihren Karren spannen, aber damit vielfach auch erst die Wünsche bei zukünftigen Patienten wecken. Siehe auch: http://news.doccheck.com/de/647/ortho-vips-muller-wohlfahrt-fur-alle/
Die „Grundsatzfrage“ lautet dann „Wieviel Werbung verträgt die Medizin bzw. die ärztliche Tätigkeit?“

Sicher gibt es hervorragende Kliniken mit guten Ärzten, die Patienten zu einem zufriedeneren Leben verhelfen, aber auch solche (schwarzen Schafe), die mit geringem Budget hohe Umsätze anstreben (diesen Eindruck hatte bei dem erwähnten Urteil in Hamburg, auch wenn die Ursache sicher menschliches Versagen war). Das Problem liegt wohl wirklich in den fehlenden Qualitätsstandards und deren Kontrolle. Da rächt es sich meiner Meinung nach, nur im privatärztlichen Bereich tätig zu sein.

#14 |
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Dirk Anders
Dirk Anders

…plastische Chirurgen sind nicht besser oder schlimmer als andere…jeder der in einem Klinikbetrieb arbeitet, hat in seiner Fachrichtung sicherlich schon Lifestyle-Medizin erlebt.
Nachdem ‘Gier’ das zentrale Wort unserer heutigen Gesellschaft ist, z.B. nach Geld, Gesundheit, Wohlstand und sogar nach Liebe ist, beherrscht die Marktwirtschaft jeden unserer Teilbereiche- Angebot und Nachfrage.
Vielleicht wäre eine Rückbesinnung in vielen Bereichen hilfreicher…

#13 |
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Rainer Beikirch
Rainer Beikirch

Dr. Degenkolbs Kommentar ist sehr passend!

#12 |
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Eine sexistische Überschrift, unmöglich!

#11 |
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Dr. Christian Schmidt
Dr. Christian Schmidt

Bitte werfen Sie den Ärzten nicht vor, daß die PatientInnen von sich aus uns Plastische und Ästhetische Chirurgen aufsuchen. Der Wunsch nach einer Verbesserung des Aussehens kommt nicht von uns Ärzten, sondern von unseren PatientInnen. Wir reden unseren PatientInnen nichts ein! Unsere Aufgabe ist es, ausführlich über die Risiken aufzuklären – und den PatientIn entscheiden zu lassen. Alles andere wäre unseriös.

#10 |
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Ulla Schmidt u.a. haben sich als Gralshüter einer medizinischen Ethik ausgespielt, die alles nicht-kurative für Teufelswerk hält. Die Folge war ein Verbot der Vorher-Nachher-Werbung in diesem, einzigen, Land in Europa. Es ist ein Irrtum zu glauben, Verbote (vielleicht sogar von Schönheitsoperationen?) oder Psychotherapie könnte Menschen davon abbringen, “sich unter`s Messer zu legen”. Wer operiert eigentlich mit Messer, Herr Lederer? Der tragische Tod einer Patientin in Hamburg war ein Anästhesiefehler und ist nicht der Schönheitschirurgie anzulasten. Sie haben keine Vorstellung, wie Menschen unter manchen Mängeln leiden. Ihnen das auszureden ist nicht erfolgreich. Im übrigen sind diese moralinsauren Bedenken etwas typisch deutsches.

#9 |
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Nathan Mohr
Nathan Mohr

Jeder Eingriff gilt “… im engeren juristischen Sinn als Körperverletzung…”, mal straffrei und mal nicht. Den Unterschied machen hier wohl eher die in § 228 StGB genannte “guten Sitten” und die damit verbundene Strafffreiheitoder ?

#8 |
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Diplom Pflegewirt Frank Schaberg
Diplom Pflegewirt Frank Schaberg

War etwas irritiert von dem internen Verweis auf die “renommierte Kilinikkette”.
Medical One?

#7 |
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Medizinjournalist

Liebe Frau Monte,
Danke für Ihr Feed-Back. Dass ich nicht generell gegen IGeL-Leistungen bin, wollte ich mit den Adjektiven meiern Formulierung “einige übereifrige IGeL-Verkäufer” klarstellen. Wo es passt und der Patient mitmacht, haben bestimmte IGeL-Leistungen genauso ihren Platz wie etwa zuweilen alternative Heilmethoden. (aber auch sicherlich nicht alle!) Von der “reinen “Kassenmedizin” bin ich auch nicht restlos überzeugt.

#6 |
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Eine befremdliche Entwicklung …!

#5 |
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Ärztin

Es gibt Leiter von Personalabteilungen, die Bewerberinnen zur “Gesichtsverbesserung” raten, das habe ich nicht nur einmal von Patientinnen gehört.
Und zu den Igel-Leistungen: wenn frau/man sich weiterbildet, bleibt oft nichts anderes als Igel-Leistungen um verantwortungsbewußt behandeln zu können-oder ist irgendjemand davon überzeugt, daß reine Kassenmedizin mehr als ausreichend ( war in der Schule schon nichts- eine 4) sei?

#4 |
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Jan Henrik Finke
Jan Henrik Finke

Es sollte Schönheits-OPs heißen, denke ich!

#3 |
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Erich Kästner: Sogenannte Klasserfrauen, letzte Strophe

#2 |
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Nicolas Maier
Nicolas Maier

Hm..

#1 |
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