Die tägliche Magnesium-Überdosis

27. Januar 2017
Teilen

In Deutschland nimmt jeder Dritte Nahrungsergänzungsmittel ein. Besonders beliebt sind Magnesium-Präparate – davon sind mehr als die Hälfte überdosiert, warnen jetzt die Verbraucherzentralen und fordern mehr Kontrolle und Transparenz für Konsumenten.

Jährlich geben Deutsche mehr als eine Milliarde Euro für Nahrungsergänzungsmittel (NEM) aus. Deren regelmäßige Einnahme stufen Experten nicht nur als unnötig, sondern häufig auch als schädlicher ein, als Konsumenten bewusst ist. Hier sind Ärzte und Apotheker gefragt, Patienten und Kunden auf die Risiken der vermeintlich harmlosen Präparate hinzuweisen.

Dauerbrenner Magnesium

Bei Wadenkrämpfen ist Magnesium oft das Mittel der Wahl. Aber auch bei Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Migräne empfehlen Präparate-Hersteller die Einnahme. Googelt man die Wirkung von Magnesium, scheint die Liste möglicher Anwendungsgebiete endlos. Es verwundert also wenig, dass Magnesium bei Nahrungsergänzungsmitteln absoluter Spitzenreiter ist. Im Jahr 2014 wurden mit dem Mineralstoff über 184 Millionen Euro umgesetzt. Zum Vergleich: Bei Vitamin-B-Kombinationen waren es rund 52 Millionen, bei Calcium-Präparaten beinahe 50, bei Eisen 34 Millionen Euro.

Warnung seitens vzbv

Leise schwingt der Satz „Hilft‘s nicht, schadet‘s nicht“ mit, wenn Patienten aufzählen, welche Präparate sie regelmäßig einnehmen. Mögliche Risiken werden unterschätzt, betont Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). „Viele Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln vermitteln Verbrauchern, sie würden ihrer Gesundheit etwas Gutes damit tun. Häufig aber sind solche Produkte Geldverschwendung, manchmal sogar gesundheitsgefährdend,“ kritisiert er den Status Quo.

Wissen, was drin ist

Handlungsbedarf besteht vor allem in puncto Transparenz: „Verbraucher erfahren zu wenig über diese Produkte und unterschätzen daher die Risiken,“ ist sich Ernährungsexpertin Angela Clausen von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen sicher. Deshalb fordern sie und ihre Kollegen landesweit bessere Aufklärung für Konsumenten.

Bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin stellen sie die Internetseite www.klartext-nahrungsergaenzung.de vor. Dabei handelt es sich um eine Initiative, die Informationen und Orientierung zu Nahrungsergänzungsmitteln bieten soll. Besonderer Schwerpunkt liegt auf den Aspekten Nutzen und Risiken.

Zu viel und zu schlecht kombiniert

Das Klartext-Projekt ergänzen die Verbraucherzentralen mit einem Marktcheck, im Zuge dessen Magnesium-Präparate untersucht wurden. Es stellte sich heraus, dass 64 Prozent der Produkte überdosiert sind. Mögliche Nebenwirkungen sind beispielsweise Durchfall und Erbrechen. Bei Kombi-Präparaten waren auch andere Vitamine und Mineralien zu hoch dosiert, außerdem war die Zusammenstellung häufig nicht optimal.

Falsche Versprechen

Darüber hinaus wird online bei 40 Prozent der Nahrungsergänzungsmittel mit Gesundheitsaussagen geworben, die gar nicht zugelassen sind. Darauf vertrauen 47 Prozent der Verbraucher aber: Sie gehen laut der Umfrage davon aus, dass Präparate, die man in Deutschland kaufen kann, auf Wirksamkeit und Sicherheit geprüft wurden. Die Wahrheit sieht anders aus. Hersteller sind lediglich dazu verpflichtet, neue Produkte anzumelden.

Politischer Handlungsbedarf

Aus Sicht der Verbraucherzentralen ist der nächste notwendige Schritt ein staatliches Zulassungsverfahren für Präparate. Des weiteren fordern sie eine öffentlich zugängliche Datenbank aller Produkte und eine unabhängige Informationsquelle möglicher Einnahme-Risiken. Für Nebenwirkungen, die durch eine Einnahme entstehen können, müsse es zukünftig außerdem eine Meldestelle geben, die Verbraucher bei Bedarf in Anspruch nehmen könnten.

131 Wertungen (2.24 ø)

Die Kommentarfunktion ist nicht mehr aktiv.

32 Kommentare:

Gast
Gast

Mg-Sulfat ist ja nun wirklich ein uraltes (osmotisches) Abführmittel,
leberschonend.

#32 |
  0
Gast
Gast

im Zweifelsfall würd ich meinen Dr. fragen,
nicht irgend so einen alternativ-.. oder komplementär-…
oder wie die sich alle nennen.

#31 |
  3
Kerstin Blaue
Kerstin Blaue

zu #16: sehr guter Kommentar! Die von Ihnen genannten Mikronährstoffexperten, die wissenschaftlich fundiert Fakten präsentieren, werden wenig wahrgenommen. Vermeintliche “Experten” der Verbraucherzentrale sowie diverse Medien prägen Meinungen…. Ob ein scheusslicher nächtlicher Wadenkrampf auf einen Mg-Mangel zurückzuführen ist, bleibt zu erörtern. Auch der Mangel anderer Elektrolyte sowie die Einnahme bestimmter Medikamente können Auslöser sein!

#30 |
  0
Gast
Gast

Es ist zu den Damen und Herren Schulmedizinern noch nicht vorgedrungen, daß unsere Böden an Magnesium verarmt sind-unter anderem durch den sauren Regen- und daher in unserem Spinat sage und schreibe noch 30% des Magnesiums drin ist wie vor dreißig Jahren. DGE ist einfach obsolet, keiner beschäftigt sich mit der tatsächlichen Nährstoffversorgung heutzutage wo alles unreif geerntet wird grottenlang gelagert oder transportiert und aus künstlicher Düngung aus völlig verarmten Böden stammt.

#29 |
  11
Nicole
Nicole

Nunja.. sicherlich lässt sich das so ausschließen…aber 15g aufeinmal zu nehmen ist nicht im Sinne des Erfinders!
Viel hat noch nie viel geholfen!
Es hilft nicht viele Superfoods in sich reinzu stopfen und zu glauben man lebt gesund und genauso wenig hilft es 15g Magnesium in 250 ml Wasser auf einmal zu trinken.
Manchmal frag ich mich wo der gesunde Menschenverstand abbleibt… in keinem natürlichen Lebensmittel kommt soviel Mg bei gewöhnlichen Essensmengen je Mahlzeit vor… man isst es über den Tag verteilt!
Bei dem ganzen Fertigkram und Dosenessen wird der Mg Anteil mit Sicherheit extrem minimiert sein… weswegen es sehr wohl zu Mängeln kommen kann… Medikamente erhöhen den Bedarf zusätzlich.
Wenn man weiß wie Magnesium im Verdauungstrackt funktioniert ist es kein Problem den Durchfall zu vermeiden…
Nämlich verteilt auf den Tag und nicht in einer “Pille”…

#28 |
  3
Gast
Gast

Es gibt ja auch Mg-Lösung zum auftragen auf die Haut, von wo es dann resorbiert wird. Da hat wohl der Durchfall keine Chance.

#27 |
  5
Christian Becker
Christian Becker

@Nicolw
Ja, sicher. Natürlich können bei übermäßigem Verzehr auch Süßstoffe Durchfall verursachen. Wenn Sie aber nicht glauben, dass es vermutlich meist am überdosierten Magnesiumion liegt, dann kaufen Sie sich doch einfach mal Magnesiumsulfat (Bittersalz) und nehmen 15 g in 250 ml Wasser ein . Da dort keine Hilfsstoffe enthalten sind, sollte sich damit ausschließen lassen, dass es an den Süß- und anderen Stoffen liegt.

#26 |
  1
Nicolw
Nicolw

Sicher das Durchfall und Erbrechen von einer Überdosierung des Minerals auftreten?
Schaut man sich die Zutatenliste der Lifestyle Nems an , wird einem übel beim Lesen von chemischen Süßstoffen, Zucker in jeglicher Form und irgendwelchen Hilfsstoffen.
Die vermeintlichen Überdosierungen wurden wie festgestellt? Bei Blutabnahmen die solche Tests gar nicht beinhalten, da die Masse es sich gar nicht leisten kann es selbst zu zahlen, oder der Arzt das gar nicht anordnet weil es für absolut unsinnig bzw nicht notwendig erachtet?

#25 |
  1

Die “Kann-kann-ja-nicht-schaden-NEM-Einnahme” passt in unsere Zeit. Erst mal auf die Ernährung sowie den Lebensstil zu schauen und gegebenenfalls daran etwas zu ändern, erscheint vielen halt aufwendiger. Dabei bedarf es wahrlich keiner sog. “Superfoods” (Pluralis Majestatis?) aus entlegendsten Ecken der Welt. Der Hype um Mg-Präparate scheint ein ziemlich deutsches Problem. Ein Beispiel ist der Sportbereich. Das Positivimage als „Muskelkrampf- und Ermüdungs-Protektor“ beschert Mg-Präparaten unter Leistungssportlern eine Konsumquote von fast 90% – allerdings nur in Deutschland. In Großbritannien und Norwegen sind es unter 10%, ohne dass sich dies in erhöhter Krampfanfälligkeit oder geringerer Leistungsfähigkeit widerspiegeln würde. Die Topleistungen norwegischer Skilangläufer sprechen Bände.
Von medizinischen Indikationen in Krankheitsfällen abgesehen sollte prinzipiell gelten: Erst mal an den Ernährungs-, Tabak-, Alkohol und Bewegungsschrauben drehen. Kein NEM erzielt bei “Otto Normalbürger” vergleichbare Wirkung.

#24 |
  5
Gast
Gast

Warum nimmt denn keiner mehr Magnesium Sulfurikum anstatt die Magnesiumcaps zum Teil noch mit Vitamin B6 vermengt und all jene anderen?

#23 |
  0
Gast
Gast

Der Überschrift entsprechend: “Das Thema verfehlt”!

Sicher wird von nicht wenigen Menschen Magnesium in zu hoher Dosis eingenommen. Aber wer vielfach die extremen Schmerzen nächtlicher Wadenkrämpfe erlebt hat, wird die Nebenwirkungen bei leichter Hypermagnesiämie in Kauf nehmen, so lange kein deutlich besseres Mittel mit weniger Nebenwirkungen gegen die Muskelkrämpfe existiert.
Der Überschrift entsprechend hätte deshalb auf die Vermeidung einer Überdosierung und diese insbesondere bei Nierenfunktionsstörungen, wo es wirklich gefährlich werden kann, hingewiesen werden müssen.

#22 |
  1
Prof. Dr. med. Jörg Schuster
Prof. Dr. med. Jörg Schuster

wäre es nicht hilfreich, wenn die Risiken, die hier unbedingt vermieden werden sollen, auch genannt würden?

#21 |
  0

Zu den Kommentaren #7 und #10:
Durch häufiges Wiederholen werden die Aussagen zu Krebs, Herzinfarkten und Demenz nicht wahrer! Natürlich gibt es aufgrund der demografischen Entwicklung höhere Gesamtzahlen an Erkrankten, aber das Erkrankungsrisiko hat nicht zu-, sondern eher abgenommen.
Die Experten der Krebsregister können anhand der Zahlen zeigen: Die sogenannten altersstandardisierten Krebsraten sind seit einigen Jahren nahezu gleich geblieben und sinken bei einigen Tumorarten sogar leicht ab. Bei dieser Berechnung wird berücksichtigt, dass die Lebenserwartung steigt und in Deutschland immer mehr Menschen eine Krebserkrankung buchstäblich noch “erleben”. Auch die Erkrankungsraten für Demenz und Herzinfarkte haben nicht zugenommen. Bitte auf den seriösen Seiten der Herzstiftung, des RKI und der Alzheimerstiftung nachlesen!

#20 |
  6
Doris Hofheinz
Doris Hofheinz

Ich freue mich über so viele Menschen, die denken, prüfen, Erfahrungen sammeln. Leider wird immer noch mit zwei Maßstäben gemessen: Schulmedizin ist gut – Naturheilkunde schlecht. Entsprechend diesem einfachen Raster sind dann die meisten Beiträge. Oft wird verurteilt, was man selbst nicht macht, siehe Beiträge zu Laboruntersuchungen. Die meisten Studien zu diesem Thema – Versorgung, Überdosierung – beruhen auf Befragung auf die Ernährung – sehr objektiv und überprüfbar.

#19 |
  3
Gast
Gast

Irgendwie merkt man an den Beiträgen, dass viele mit der EU nicht zufrieden sind: Sommerzeit, Glühlampenverbot, Staubsaugerleistungsbegrenzung…..
jetzt auch Zulassungsbedingungen von der EU mit Dosierungsempfehlungen schreibt zumindest der Gast17.
Wenn solche Kleinigkeiten schon geregelt sind, dann sind die Banken doch auch sicher geregelt?? Oder doch nicht? Vom Glyphosat will ich gar nicht reden.

#18 |
  3
Gast
Gast

Zulassung und Zulassungsbedingung mit Dosierungsempfehlung sogar von der EU, besser als von der DGE gibt es schon längst!
Es kann keineswegs jeder verkaufen, was er will und draufschreiben was er will.

#17 |
  5
Heilpraktiker

Artikel über Mikronährstoffe sollten von ECHTEN Gesundheitsexperten geschrieben werden, die täglich Patienten damit erfolgreich behandeln wie z.B. Dr. med. Claus Daumann, Uwe Gröber, Prof. Dr. med. Kisters, Wolfgang Gerz, Dr. med. Hans Garten, Dr. med. Ulrich Strunz u.a..
Auch Verbraucherzentralen sollten sich an echten Experten mit Patientenerfahrung orientieren.
Medizinisch wäre das „Gelabere“ um vermeintliche „unnötige“ Mikronährstoffe auch schnell erledigt, wenn man ein Mikronährstofflabor machen würde. Dann werden die Mängel offensichtlich!
Doch da die Krankenkassen diese Laborparameter nicht bezahlen, wird nicht fachgerecht untersucht und nur gebetsmühlenartig wiederholt, dass „es keinen Mangel an Nährstoffen gibt“. Diese Ignoranz ist gefährlich und wiedersprecht Biochemie, Biologie und Physiologie des Menschen.
2008 wurde durch das Bundesministerium für Ernährung die größte Ernährungsstudie publiziert – und hier wurde in sehr vielen Bereichen eine gravierende Mangelversorgung aufgezeigt, wie jeder selbst nachlesen kann. Vitamin D, Magnesium, Eisen, B-Vitamine … alles nachlesbar und jederzeit verifizierbar durch Labor.
https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/NVS_ErgebnisberichtTeil2.pdf?__blob=publicationFile
Warum wird über diese Daten nicht umfangreich berichtet? Und nicht gehandelt?
Betrachtet man die Entwicklung der Volks- und Wohlstandkrankheiten, die maßgeblich durch den Mangel an Nährstoffen begünstigt werden, scheint es ein absolutes Versagen, dass Mikronährstoffe in der Leitlinienmedizin keine Beachtung finden. Eine gute Nährstoffversorgung ist echte Prävention.
Vielleicht weil man mit Mikronährstoffen „nur“ Millionen verdient – jedoch mit Medikamenten und chronischen Krankheiten Milliarden?
Ein letzter Satz zu den „Nebenwirkungen“. Durch Medikament erkranken und sterben Tausende von Patienten jedes Jahr in Deutschland. Mir ist kein Mikronährsoff bekannt der so etwas bewirkt.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/medikamente-und-nebenwirkungen-bis-zu-todesfaelle-durch-medikamente-1.793240

#16 |
  5
Sabine Interthal
Sabine Interthal

Ich hatte aufgrund eines Magnesium- und D3-Mangels (D3-Spiegel von 3) einen kleinen Hirnkrampf, unkontrolliertes Muskelzucken in der Nacht, eine Gürtelrose, Schlaflosigkeit, Zyklusstörungen, Herzrasen und Bluthochdruck…..
statt einfach nur den Magnesiummangel und D3-Mangel zu beseitigen, gibts in Deutschland Blutdrucksenker und Betablocker…… das bringt der Pharmaindustrie chronisch kranke Patienten über Jahre und Jahrzehnte – das nenne ich Geldverschwendung in einem vollkommen kranken System….

#15 |
  8
Nichtmedizinische Berufe

Ärzte verordnen übrigens auch gerne Magnesium bei Wadenkrämpfen aller Art.
Und sie machen für gewöhnlich keinen Magnesiumspiegel. Ich nahm ziemlich lange Magnesium und hatte Durchfall, bis sich herausstellte , dass meine Wadenkrämpfe von einer nichtdiabetischen Polyneuropathie verursacht sind.

#14 |
  2
Gast
Gast

Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle …..

#13 |
  2
Gesundheits- und Krankenpfleger

So lange die EU – “Fachexperten” sich um die Krümung der Gurken kümmern und dazu solch “wichtige” Normen aufstellt, sollten wir froh sein, daß sie sich nicht um die Nahrungsergänzungsrichtlinien kümmern.
Diabetiker haben einen niedrigen Magnesiumspiegel, besonders wenn sie Hypertoniker sind und mit zusätzlichen Diuretika eingestellt sind. Oft haben diese Patienten, niedrige Kaliumwerte. Wadenkrämpfe bleiben da nicht aus,
also Magnesium und Kalium. Nicht zu hoch dosiert, aber so daß die Krämpfe beherrschbar bleiben, der Patient kann das schon selbst beurteilen, ohne immer gleich die Elektrolyte bestimmen zu lassen.
Bei mir funktioniert das sehr gut !!!
Das ist der einzige Punkt, der mir an diesem Artikel gefällt.

#12 |
  4
Gast
Gast

Wenn am Schluss alles geregelt ist brauchen wir nicht mehr denken!

Die EU-Granden sollen sich lieber um das Glyphosat kümmern, da dieses sicher mindestens so gefährlich wie die Magnesiumüberdosierung ist!

#11 |
  10
Gast
Gast

zu 7 :Krebs, Demenz und Herzinfarkt sind auf dem Vormarsch, weil andere Todesursachen wie der Heldentod im Krieg, aber auch Sepsis, dank großzügiger Antibiotikagaben, auf dem Rückzug sind. Leider ist es der Medizin noch nicht gelungen die Gesamttodesrate auf unter 100% zu snken, aber wir arbeiten daran !!

#10 |
  7
Monika Friz
Monika Friz

wups – der Schrei nach: alles gesetzlich Regeln. So ein Schmarren. Das gabs doch schon öfter. In Deutschland muss einfach alles gesetzlich geregelt werden. Merkt doch jeder, wenn er von zuviel Magnesium Durchfall bekommen. Kenne verschiedene Schulmediziner die super schnell mit Rezept und ihrem Magnesium Verla dabei sind. Wäre doch auch hier mal zu überdenken. Vielleicht ein Bluttest? Aber der wird dann im Serum gemacht. Bravo!

#9 |
  7
Roland Pannier
Roland Pannier

Osterporose ist kein Kalziummangel sondern wenn das Kalzium in die Knochen eingebaut werden soll braucht er dazu Magnesium Vitamin D3 + Vitamin K2. Kalzium ist bei normaler Ernährung genug im Körper. Erwieserner Maßen sind in den Ländern mit dem höchsten Milchverbrauch die meisten Osteropose fälle.

#8 |
  7
Roland Pannier
Roland Pannier

Nahrungsergänzungsmittel können auch natürliche Stoffe sein wie Maca-Pulver Gersten+Weizengras + man könnte die Liste noch beliebig fortsetzen. Erninnert sei noch Kurkuma und Curcumin. Alles Stoffe die erwisernermaße positive Eigenschaften haben. Unsere “Lebensmittel” als solche haben gar nicht mehr die Micro-und Nährstoffe die sie vor 20-30 Jahren noch hatten. Darüber haben sie noch Beigaben von Pestiziden und sontigen Stoffen die unsere Körper anreichern. Warum sind Krebs und Demenz und Herzinfarkte ++++ auf dem Vormarsch.

#7 |
  15
Gast
Gast

An falsch dosierten- bzw. Nebenwirkungen von Medikamenten sterben weit mehr Menschen. Der Unterschied- diese werden vom Arzt verordnet!

p.s. Ich nehme seit Jahren (nach Blutwerten) NEMs. Mir ist es nie besser gegangen!!!

#6 |
  9
Melanie Gräfnitz
Melanie Gräfnitz

Magnesium – Kalium hat mir geholfen mich generell wohler zu fühlen und sogar abzunehmen. Kopfschmerzen treten seltener auf.

#5 |
  5

Was hat “Magnesium-Überdosis” mit den Schlussbemerkung über ein staatliches Zulassungsverfahren zu tun? Wenn ein “Überdosis” davon abführend wirkt, werden die meisten Patienten dies merken und einfach weniger davon schlucken. Dieser Artikel scheint eher ein unseriöser Mogelpackung für etwas anderes zu sein!

#4 |
  9
Dr. M. Rosenkranz .
Dr. M. Rosenkranz .

Wenn Magnesium nicht hilft, liegt ein Vitamin D und Calzium vor. Wenn Calcitriol höher als Calcidiol ist, wird das Ca in die Zellen und Mg rausgeschleudert. Mg kann, als intrazelluläres Mineral, nicht in die Zellen gelangen. Konsequenz: Blindes Substituieren ist oft nicht hilfreich und man muss die Zusammenhänge kennen.

#3 |
  4
Medizinphysiker

Klar, alles muss festgelegt und geregelt werden, natürlich EU-weit!

Hätte erwartet, dass in Hinblick auf Magnesium eine wirklich große Gefahr (außer für den Geldbeutel) genannt wird, bin enttäuscht!

#2 |
  6
Naturwissenschaftlerin

Das Problem der Überdosierung gäbe es nicht, wenn endlich EU-weite Grenzwerte für Nährstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln festgelegt würden, wie in einer Richtlinie von 2002 vorgesehen. Wurde bisher leider nicht umgesetzt.
Und dabei gehören Vitamine und Mineralstoffe noch zu den harmloseren Bestandteilen von Nahrungsergänzungsmitteln. Eine Regelung zur Verwendung von Pflanzen und Pflanzenextrakten in Nahrungsergänzungsmitteln steht genauso aus – und da gibt es noch wesentlich gefährlichere Substanzen als Magnesium… Ganz abgesehen von möglichen Wechselwirkungen mit Arzneimitteln.

#1 |
  36
Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: