Mach mal richtig Druck!

1. Dezember 2010
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In der aktuellen Folge der "How to med it"-Reihe geht es um den Druckverband: eine leichte Übung, die man immer wieder auffrischen sollte.

In der dieswöchigen Folge der “How to med it”-Reihe Rettungsmedizin zeigen wir Euch, wie man einen Druckverband richtig anlegt.

Ein Druckverband wird genutzt, um starke Blutungen zu stillen bis der Patient einem Arzt übergeben werden kann. Im Video nutzen die Ersthelfer ein zweites Verbandspäckchen, um den Druck aufzubauen, natürlich lässt sich jedoch auch jeder andere feste Gegestand dafür verwenden.

How to med it

Alle Videos auf einen Blick: der “How to med it”-Kanal bei DocCheck TV

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3 Kommentare:

Rettungsassistentin

Ah noch etwas… es ist wesentlich sicherer wenn ein Knoten statt eines Pflasterstreifens zum Fixieren benutzt wird.
Sensorik und Motorik kann ja gerne nach dem Anlegen kontrolliert werden, sollte aber nicht dazu führen, falls es eingeschränkt ist (was ja bei einer wirklichen arteriellen Verletzung zu vermuten ist), dass der Vernband wieder abgewickelt wird und der Patient erneut Blut verliert.

#3 |
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Rettungsassistentin

Oh, da kann ich mich Johannes nur anschließen, sehr schade. Und warum hat er nicht sofort ein Verbandpäckchen genommen? Kompressen auf die Wunde zu legen und dann eine Fixierbinde zu benutzen dauert wesentlich länger. Was ebenfalls nicht gelungen ist, sind die sogenannten 8-er Touren, die bewirken, dass auf der Wunde sehr schmal gewicktelt wird und der Druck höher ist, auf der gesunden Seite des Arms es jedoch breit ist und so nicht alles abgebunden ist.
Schade, fragt doch das nächste Mal Ausbilder einer Hilfsorganisation ( biete mich auch gerne an)!

#2 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Schade, daß bei diesem Beitrag nicht nach den Empfehlungen zur Ersten Hilfe der Hilfsorganisationen gehandelt wurde.

Bei einer potentiell lebensbedrohlichen Blutung, nur hier ist der Druckverband indiziert, soll der Pat bodennah, im Idealfall liegend gelagert werden. Bei der Lagerung auf einem Stuhl besteht die vermeidbare Gefahr, daß der Pat. zu Boden stürzt und sich weitere Verletzungen zuzieht.

Je nach Kreislaufsituation soll der Pat., sofern er bei Bewußtsein ist, ggf. in der Schocklage gelagert werden. Auch auf einen Kälteschutz soll geachtet werden.

#1 |
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