Antibiotika: Bis die Packung alle ist?

27. Januar 2017
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Fakt ist: Es werden zu viele Antibiotika eingesetzt. Bleibt die Frage, ob Ärzte sie zu häufig aus Unwissenheit, Bequemlichkeit oder auf Wunsch des Patienten hin verordnen. Experten kritisieren, es gebe zu viele Wissenslücken – vor allem, wenn es um die Dauer der Einnahme geht.

„Ich möchte gern auf der sicheren Seite sein. Wahrscheinlich ist es nur eine virale Bronchitis, aber ganz sicher bin ich mir nicht.“ Wenn man sich die Häufigkeit der Antibiotika-Verordnungen anschaut, sind solche Gedanken eines Allgemeinmediziners nicht ganz abwegig. In den USA erhalten rund drei Viertel aller Patienten mit einem Atemwegsinfekt Antibiotika, obwohl Viren die überwiegende Zahl davon verursachen. In diesem Fall schaden die Bakterienkiller mehr als sie nützen. Ist es mangelndes Wissen, Unsicherheit oder Zeitmangel, dass sich der Antibiotikaverbrauch auf mehrere hundert Tonnen pro Jahr in Deutschland beläuft?

Antibiotika, weil das Wochenende naht

Wer Antibiotika verordnet, sollte einen guten Grund dafür haben, wer sie einnimmt, sollte seinen Arzt nach den Gründen fragen. Petra Gastmeier von der Berliner Charité meint wohl nicht nur die begrenzten Kenntnisse über Antibiotika bei Laien, wenn sie sagt: „Für den richtigen Umgang mit Antibiotika ist Wissen ganz entscheidend, doch da gibt es teils große Lücken, die wir schließen müssen.“

Pneumonie, Sepsis, schwere Haut- oder Weichgewebeinfektionen sind genauso wie Peritonitis oder Meningitis eine Indikation für den sofortigen Start einer antibiotischen Therapie. Eine Befragung unter Allgemeinärzten und Internisten ergab folgende Gründe für den Einsatz, wenn solche „harten Indikationen“ fehlten: Rund 44 Prozent nannten das bevorstehende Wochenende und Unsicherheit über den Krankheitsverlauf, 30 Prozent die Forderung des Patienten nach einem Antibiotikum beziehungsweise den Wunsch, bald wieder fit für die Arbeit zu sein. Für immerhin 14 Prozent war ein „unbekannter Patient“ Grund genug, die chemische Bakterienkeule zu schwingen.

Sind die Verdachtsmomente für eine bakterielle Infektion ausreichend, ist die Sicherung von Probenmaterial wichtig – in ausreichender Menge. Wenn ein schneller Therapiestart notwendig ist, sollte der Arzt ungefähr wissen, welche Erreger für diese Infektion typisch sind und welche Antibiotika die Leitlinien dafür empfehlen. Dazu gehören auch Fragen an den Patienten nach einer relevanten Antibiotika-Allergie, nach einer möglichen Niereninsuffizienz oder einem Leberschaden.

Ein Antibiotikum nur für drei Tage?

Wer etwa einen Patienten mit einer ambulant erworbenen Pneumonie vor sich hat, bei dem sehen die Leitlinien Amoxicillin als Mittel der ersten Wahl vor. In Kombination mit einem ß-Lactamase-Inhibitor, erweitert sich das Wirkungsspektrum um mehrere Enterobakterienarten ebenso wie um manche Staphylococcus ­aureus­-Isolate und Anaerobier. Bei einer Penicillinallergie sind orale Cephalosporine eine Alternative. Tetrazykline haben mit dem Problem einer zunehmenden Resistenzentwicklung zu kämpfen. Ihre Wirkung ist außerdem vom pH-Wert abhängig, sodass sie zum Beispiel in der Galle meist nicht eine ausreichende Wirkung erzielen.

Ebenfalls immer mehr Resistenzen tauchen auch bei Makroliden auf. Insbesondere Pneumokokken und A-Streptokokken stellen sich immer besser auf diese Proteinsynthese-Inhibitoren ein. Erstaunlicherweise gehen die Verordnungen aus dieser Gruppe dennoch nicht zurück. Makrolide sind bei ambulant erworbenen Pneumonien, Exazerbationen von chronischer Bronchitis und Legionellosen indiziert. Azithromycin besitzt eine hohe Gewebegängigkeit und eine ungewöhnlich hohe Halbwertszeit von zwei bis vier Tagen. Eine Einnahme über 3-5 Tage hinweg entspricht damit der Wirkung einer 10-tägigen Einnahme von Erythromycin. Möglicherweise führt aber ein lange andauernder Antibiotika-Spiegel, der nicht bakterizid ist, auch zu Entwicklung weiterer unerwünschter Resistenzen. Diese Frage ist bisher noch nicht geklärt.

Achtung bei Fluorchinolonen! Ciprofloxacin wirkt nur unzureichend gegen Pneumokokken bei ambulant erworbenen Atemwegsinfektionen. Moxifloxacin mit einem weiteren Wirkungsspektrum auch gegen S. aureus, Streptokokken und anderen Pneumonie-Erregern hat eine lange Halbwertszeit von 12 bis 14 Stunden. Ohne Gefahr von subtherapeutischen Spiegeln reicht daher die einmalige Einnahme pro Tag.

Antibiotika bei E. coli im Rachenabstrich?

Ein Laborbefund mit erhöhten Entzündungswerten ohne Erregernachweise ist noch keine Indikation für eine antibiotische Therapie, jedoch Grund für eine intensive Suche nach dem Auslöser. Ein Bakteriennachweis in Abstrichen ist möglicherweise nur ein Hinweis auf eine lokale Kolonisation und rechtfertigt nicht unbedingt den systemischen Einsatz eines Antibiotikums. Ebenso deutet beispielsweise E. coli im Rachenabstrich nicht auf eine generelle Infektion hin. Die grüne Farbe des Sputums bei Husten ist kein sicherer Hinweis auf eine bakterielle Infektion, die den Antibiotikaeinsatz notwendig macht.

Wie lange soll der Patient Antibiotika bekommen? Solange, bis die Packung aufgebraucht ist? Etliche Untersuchungen haben inzwischen gezeigt, dass etwa eine Verkürzung um drei Tage oft kaum Unterschiede im antibiotischen Effekt ausmacht. Nach wie vor gilt bei fiebrigen Infekten der Grundsatz: „Drei Tage nach Entfieberung“. Diese Regel hat aber auch ihre Ausnahmen: Bakterien mit langer Generationszeit, wie etwa Mycoplasmen, Chlamydien, Legionellen, Coxiellen, Borrelien, Lues oder Tbc gehen nur bei länger anhaltenden hohen Plasmaspiegeln zugrunde.



Orale Gabe: Weniger Kosten, weniger Risiko

Wer an COPD oder einer Pyelonephritis leidet und nach den entsprechenden Leitlinien behandelt wird, bekommt für fünf bis acht Tage beziehungsweise für sieben bis zehn Tage eine Antibiose. Je nach individueller Situation, Erreger oder Antibiotikum kann sich diese Dauer aber auch auf eine Spanne von bis zu 14 Tagen hinziehen.

Sieht man von Patienten mit Meningitis oder einer Sepsis ab, reicht fast immer die orale Gabe von Antibiotika, um ausreichende Spiegel im Blut zu erzielen. Dabei sinken sowohl die Kosten als auch die Risiken, die immer beim Anlegen einer Infusion entstehen. Nach dem Erregertypus, Krankheitsbild und Halbwertszeit richtet sich auch die Dauer der Gabe. Bei einer Borreliose empfehlen Experten etwa Doxycyclin oder oder Amoxicillin über drei Wochen oder Azithromycin über zwei bis drei Wochen. Bei einer begleitenden Arthritis sind es aufgrund der langsamen Teilungsrate des Erregers vier Wochen.

RAI: Kampagne gegen das Info-Defizit

Nicht nur die Verordnungszahlen zeigen, dass in Punkto Aufklärung über den verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika noch einiges zu tun bleibt. „RAI“ (Rationaler Antibiotika-Einsatz durch Information und Kommunikation) heißt ein Modellprojekt des BMBF, in dem Tier- und Humanmediziner zusammen mit Designern und Kommunikationsexperten Aufklärungsarbeit zunächst in Berlin, Brandenburg und Thüringen leisten sollen. Mit an Bord ist unter anderem die Charité, die FU Berlin, das Universitätsklinikum Jena und das Robert-Koch-Institut.

Wer als Arzt etwa die von RAI entwickelte Website: „infozeptgenerator.de“ anklickt, bekommt nach der Registrierung auf Wunsch evidenzbasierte Informationen zu Atemwegsinfektionen, Behandlungsmaßnahmen und – wenn notwendig – passenden Antibiotika. Informationen, die den Patienten in verständlicher Lektüre-Form auch zu Hause darüber informiert, warum – oder auch nicht – er dieses oder jenes Antibiotikum bekommt und welche Alternativen es zu seiner derzeitigen Behandlung gibt.

Eine iOS-App mit dem Namen „RAI Tap-Tool“ erlaubt es dem Hausarzt, sein eigenes Verordnungsverhalten zu dokumentieren und mit dem anderer Nutzer zu vergleichen. Damit möchte die Initiative das Bewusstsein für den verantwortungsvollen Einsatz der Wirkstoffe mit ökologischer Nebenwirkung stärken.

Ärzteliebling Cephalosporin?

Eine Untersuchung zum Einsatz von Antibiotika in den Jahren 2008 bis 2014 deckte auf, dass Cephalosporine im Schnitt jedes Jahr um fast acht Prozent häufiger verordnet wurden. Im Hinblick auf Resistenzentwicklungen und Superinfektionen mit Clostridium difficile findet sich dagegen in keiner der aktuellen Leitlinien mehr eine Cephalosporin-Empfehlung für Atemwegserkrankungen und Pneumonie.

Immerhin gaben deutsche Apotheken im Jahr 2015 rund 17 Prozent weniger Antibiotika aus als noch vor 10 Jahren. Der Gebrauch in der Klinik ist dabei freilich nicht berücksichtigt.

„Insgesamt ist unsere Ausbildung noch nicht genügend auf diese neuen strengen Anforderungen ausgerichtet“, argumentiert etwa Johannes Hübner von der LMU München, „weshalb es inzwischen viele Kurse zum sogenannten Antibiotic Stewardship gibt. In diesem Programm können sich Ärzte aller Fachrichtungen hinsichtlich des rationalen, d. h. vernünftigen Einsatzes von Antibiotika weiterbilden.“

Mangelndes Wissen scheint noch immer eines der größten Probleme beim Einsatz von Antibiotika zu sein. Höchste Zeit, dass sowohl Arzt wie auch Patient davon etwas mehr bekommen – und letzter etwas weniger der gefährlichen Bakterienkiller.

164 Wertungen (4.31 ø)
Innere Medizin

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45 Kommentare:

Medizinjournalist

Ich hätte da noch eine interessante Metastudie zum Gebrauch von Antibiotika in der Klinik:
http://www.cochrane.org/news/support-health-professionals-reduces-unnecessary-use-antibiotics-hospitals

#45 |
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Gast
Gast

Sieht fast so aus,
als ob man als Antibiotikafachmann nicht mehr Medizin studieren müsste.
Oder stört das sogar?

#44 |
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Gast
Gast

#42 wer sich als angeblicher Dr.med. auf einen Mensch mit Geburtsjahr 1755 beruft, verrät seine medizinischen Lehrer.
D12 entspricht einer Verdünnung der Urtinktur von 1:1.000.000.000.000 also etwa auf 25 große Schwimmbecken, womit in einem Pillchen nichts mehr davon übrig ist.
Dass man daran auch etwas mitverdienen möchte, versteh ich schon.

#43 |
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Hauptproblem bei der Frage Antibiotikum ja nein bei nicht ausreichenden klin.Leitsymptomne: Das Laborbudget. Damit gibt es schon die ein oder
andere Entscheidung zwangsläufig “aus dem Bauch” heraus.Ausnahmeziffern nur bei Meldepflicht.
Liebe Leute lacht nur über Homöopathika und verschreibt tonnenweise Antibiotika, die Patienten stimmen mit den Füssen ab.
Eklatantes Beispiel Schweinegrippe. Homöopathisch 1 Woche, allopathisch Virustaikum mit Verschlimmerung des Verlaufs. Super.

#42 |
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Gast
Gast

#36 Verehrter Herr Lederer, zu Ihrem Link; die Presse pickt sich mal wieder einen Nebensatz raus und macht daraus eine falsche Überschrift:
Erstens steht in seinem Satz noch das Wörtchen “teilweise” und zweitens ist der Gefragte als Neurologe/Psychiater nicht gerade berufen über andere Disziplinen zu urteilen.
Ich meine es reicht langsam mit den Antibiotika.

#41 |
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Gast
Gast

zu #38@Elke Boller, wie kommen Sie denn darauf,
wie ist denn Ihr Umsatz mit den lächerlichen Hömöopathika und den schon besseren nicht-Antibiotika – Husten – Schnupfen – Tröpfchen etc. durch Kinderärzte???
Ich hab mich totgelacht bei einer Apothekerin – tüchtig , tüchtig –
die hat nach telefonischer Rücksprache so ein Globuli-Rezept einer Kinderärztin
noch von D4 auf D12 geändert, also garantiert völlig unwirksam.
Ich hab nichts dazu gesagt, weil die Mutter dran glaubte und auch keine Antibiotika wollte.

#40 |
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Apothekerin

ich hatte mal eine Kollegin, die ihren Kindern mehrmals im Jahr AB geben musste. Beide Kinder sind heute Allergiker ohne familiärem Bezug und die Kollegin sagte mal heute wäre sie kritischer gegenüber ihrem Kinderarzt.

#39 |
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Apothekerin

zu 28 von D. Ewald:
Leider hat heute kaum einer mehr Zeit für eine alternative Behandlung der Kiinder ohne AB: In den Kitas ist es den Kindergärtnerinnen nicht erlaubt ohne Anweisung eines Arztes einem Kind ein Medikament (selbst die Desinfektion von Wunden ist verboten) zu geben. Welche Kindergärtnerin hat noch Zeit sich um ein krankes Kind zu kümmern? Die Eltern müssen arbeiten gehen. Da ist doch klar, dass umso schneller ein AB verordnet wird.

#38 |
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Heute, wie so häufig, in meiner Sprechstunde: Patientin ohne durchgreifende Besserung kommt vom HNO-Kollegen, der ihr vor 12 Tagen Ciprofloxacin 500 mg in der Dosierung 1 tgl über 10 Tage rezeptierte.
1. Falsches Antibiotikum – Ciprofloxacin ist bei Atemwegserkrankungen nicht empfohlen!
2. Zu niedrig dosiert – 2×1 tgl bei akuter Divertikulitis, Cholangitis/Cholezystitis und schweren Haut- und Weichteilinfektionen ggf. nach Resistogramm

#37 |
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Medizinjournalist

Hinweis: Zu diesem Thema gibt es ein paar interessante Sätze von Frank Bergmann von der KV Nordrhein im RP-Online (im 2. Teil des Interviews):
http://www.rp-online.de/wirtschaft/interview-mit-frank-bergmann-aerzte-sind-zu-freigiebig-bei-antibiotika-aid-1.6569014

#36 |
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Gast
Gast

Dominik Ewald klingt ja so, als ob der Assistenzarzt in der Klinik völlig allein gelassen ist und keine solide Ausbildung erfährt.
Hat sich das so geändert?
Immerhin gibt es doch z.B. auch eine Arzneimittelkomission in jedem Krankenhaus.

#35 |
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Gast
Gast

#29 Dominik Ewald, zu Cephalotinen #9 haben Sie also nicht verstanden?
Ich habe deshalb auch nach Ortswechsel
bei der Kinderärztin meines 3-Jährigen
auf Keimtest und Antibiogramm bestanden
und siehe da, schon wieder Ampizillinresistenz,
kein Wunder bei Moraxella cath.
Den Keim hat er in der Kita eingefangen.

#34 |
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Gast Nr 30
Gast Nr 30

@ Dominik Ewald: volle Zustimmung.

#33 |
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Dominik Ewald
Dominik Ewald

@#30
Ja, auch das haben wir als junge Assistenten mitgemacht und auch ich habe leider morgens um 5 Uhr schon Patienten falsch behandelt. Aber das sollte uns Ansporn sein, diese Missstände zu ändern.
Ob man die Patienten immer so dafür verantwortlich machen sollte, lass ich mal dahingestellt. Ich würde erstmal überlegen, was wir in unserem System verbessern können. Der Grund, warum viele Eltern mit ihren Kindern in den Notaufnahmen zu den sogenannten “Unzeiten” erscheinen, sind auch unsere überlaufenen Praxen. Wir haben im städtischen Bereichen seit Jahren wachsende Geburtenraten, aber die Bedarfsplanung legt weiterhin Daten aus den 90iger Jahren vor. Und diese unten genannte “Durchlaufmedizin” ist ja auch ein Systemfehler, die durch die Honorierung und Bedarfsplanung verursacht wurde.
Wir wollen weder übernächtigte Ärzte, noch nicht gut weitergebildete Assistenten, noch eine ambulante Durchlaufmedizin. Aber wir wollen eine rationale Antibiotikaverordnung!
Daran sollten wir politisch in den Berufsverbänden und Organisationen, die angestellte Ärzte vertreten und diejenigen, die diese anstellen, arbeiten!

#32 |
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Dominik Ewald
Dominik Ewald
#31 |
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Gast
Gast

@Dominik Ewald: wie Recht Sie haben und wen wunderts… Die Ambulanzen und Notaufnahmen Deutschlands werden jeden Tag und jede Nacht überrannt von Leuten die genausogut zum niedergelassenen Arzt gehen könnten aber entweder keine Lust haben zu warten oder der Meinung sind es wäre aus irgendeinem Grund tagsüber nicht möglich gewesen oder weil sie glauben es müsse sofort sein, auch wenn die Beschwerden bereits seit Tagen bestehen. Und dann? In der Notaufnahme arbeiten nunmal keine erfahrenen Fachärzte die jede harmlose Krankheit oder Befindlichkeitsstörung schon 1000mal gesehen und behandelt haben. Dort arbeiten Assistenzärzte deren Ausbildung gerade ausreicht um die Akutversorgung zu gewährleisten, aber das wars auch schon. Glauben Sie mir, es macht keinen Spass, sich um 5 Uhr morgends unter Zeitdruck entscheiden zu müssen ob ein Kind dass seit 5 Tagen Schnupfen, Fieber und Ohrenschmerzen hat jetzt sofort ein Antibiotikum braucht oder nicht wenn die Praxis des behandelnden Kinderarztes in wenigen Stunden öffnen würde… stationäre/prästationäre Aufnahme zur weiteren Untersuchung damit wenigstens tagsüber ein Facharzt draufschauen kann… wird natürlich abgelehnt (Wir haben die ganze Nacht nicht geschlafen und müssen jetzt endlich ins Bett”).

#30 |
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Dominik Ewald
Dominik Ewald

Der Hinweis, dass zu viele Cephalosporine gegeben werden, war völlig richtig. Der Grund, dass in Deutschland nicht Amoxicillin gegeben wird, sondern in vielen Fällen Cefaclor ist dem besseren Geschmack wegen historisch bedingt. Der oft angeführte Grund, Cefaclor verursacht weniger Arzneimittelexantheme als Amoxicillin geht aus den publizierten Daten nicht hervor.

Eine schöne praktische Übersicht finden Sie auch hier: http://www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/TE/A-Z/PDF_Kurzversion/Atemwegsinfektionen_k.pdf

#29 |
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Dominik Ewald
Dominik Ewald

Seit Jahren werden die Professoren auf den Kongressen nicht müde, uns niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten mitzuteilen, dass Antibiotika im frühen Kindesalter erhebliche Folgewirkungen in der weiteren Entwicklung von Darmerkrankungen und Allergien haben. Dennoch werden gerade auch in den Notdiensten meiner Ansicht nach viel zu häufig Antibiotika bei unter 3-4 Jährigen verordnet. Beim nächsten Besuch des Patienten in der Praxis schütteln wir in der Gemeinschaftspraxis in vielen Fällen nur unverständlich den Kopf. Offenbar scheinen viele junge Kollegen/Weiterbildungsassistenten in den Notdiensten der Kliniken bei manchen viralen Infektion überfordert. Der Druck der Eltern, dem Kind schnell helfen zu müssen, die mangelnde Erfahrung über klassische Verläufe viraler Infektionen und die teilweise selbstverständliche Gabe von Antibiotika in der stationären Behandlung mögen dafür Gründe sein. Uns ging es da am Anfang ja nicht anders. Vielleicht sollten wir aus dieser Situation heraus unsere Weiterbildungspraxis der sogenannten Erstverorgung kritisch hinterfragen und uns auch wieder mit traditionellen Heilmethoden – für diese Art der ambulant erworbenen, unkomplizierten Infektionen – vertraut machen.

#28 |
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Gast
Gast

In meinen zwanzig Jahren als Apotheker kann ich von AB-Abus nur ein Lied singen.
Da gibts bei jedem Erkältungsschnupfen ein AB, meist Azithromycin, aber auch gerne Avalox oder Clindamycin.
Und wir wundern uns ob der Resistenzen?

#27 |
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Menschen-Arzt
Menschen-Arzt

#22 kann zu Nierensteinen führen,
bei OXalose-Empfindlichen noch schlimmeres

#26 |
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Menschen-Arzt
Menschen-Arzt

Verehrter Herr Dr. med. vet. Oliver Dietrich,
ich verstehe einfach nicht,
warum eine Mensch wie Sie Tiere für wichtiger hält als Menschen,
Sie sind da wirklich nicht der einzige

#25 |
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Dr. med. vet. Oliver Dietrich
Dr. med. vet. Oliver Dietrich

Warum überrascht es mich nicht, dass in einigen Kommentaren gleich wieder reflexartig auf den “massenhaften Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung” verwiesen wird?
Das ist überhaupt nicht Thema des Artikels und hilft auch überhaupt nicht bei der Lösung des angesprochenen Problems.

#24 |
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Aktuell auf Twitter:
@DocCheck Pneumonie/Sepsis/schwere Haut-/Weichteilgewebe-Infektionen/Peritonitis/Meningitis Indikation für klinische antibiotische Therapie

#23 |
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Michael Götz
Michael Götz

Eine bessere Alternative ist die sofortige Einnahme von hochdosierten Vitamin C mit Zink in Anspruchnahme der orthomolekuralen Medizin.
Zusätzlich umcaloabo und Angocin.

#22 |
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Gast
Gast

@Marco Breuer, #3
besonders wenn es Hygieniker sind wie in Bremen

#21 |
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Gast#15
Gast#15

NaCl-Lösung: Es ist so was wie ein osmotischer Effekt, der kurzfristig die Sekretion fördert und damit den zähen (Eiter-)Schleim verflüssigt und deutlich leichter rausspült und frei sind die Nasenwege.
Meist aber nur für kurze Zeit und für zugeschwollene Nebenhöhlenzugänge meist nicht ausreichend.
Aber sicher hilfreich, wenn ein eitriger Infekt bereits abklingt um das zu beschleunigen.
Wurde früher auch zur Reinigung offener Wunden verwendet.

#20 |
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In diese Diskussion hinein muss auch noch einmal gesondert auf den sehr bedenkenswerten Hinweis des Kollegen Dr. Schätzler in diesen Zusammenhängen optimaler Patientenversorgung hingewiesen werden: nämlich auf die Honorierung des malochenden Hausarztes (der die meisten Medikamente verschreibt), die gelegentlich nicht mehr würdig ist, Honorierung zu heissen.

Die Honorierung dieser Meistverschreiber ist systemabhängig enorm knapp gehalten und auf Durchlaufbehandlung ausgerichtet. Die Masse weiterführender individueller Bemühungen, die Energie und Zeit kosten, muss leider gerade eben beim Hausarzt durch diesen selbst finanziert werden. Vom uferlosen Verdienen, wie heute immer noch einige Patienten meinen, ist er weit entfernt.

Gute Medizin kostet aber die Zeit, die Fr. Dr. Kohn gut beschreibt – und das selbst bei der Verordnung eines Antibiotikums. Diese Zeit sollte aber auch honoriert werden.

#19 |
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Dr. Edith Kohn, Dipl.-Psychologin
Dr. Edith Kohn, Dipl.-Psychologin

Als Kind gut 10 Jahre lang non-stop mit schwacher Dauerantibiose bei Blasen-Niereninsuffizienz behandelt, bin ich erfahren und sensibel für den Umgang mit Antibiose geworden und musste immer wieder intervenieren.
Mal ging es um ein postoperatiiv prophylaktisch angeordnetes Antibiotikum, mal um einen im nicht eitenden Bereich eines Panarithiums durchgeführten Abstrich und ein wirkungsloses Antibiotikum, mal um eine MRSA-Wundinfektion und die unwirksame Behandlung ohne Resitenzbestimmung, die mir mehrere Operationen einbrachte.
Es stimmt, auf diesem Sektor bestehen ärztlicherseits viele Unsicherheiten und Wissenslücken – Zeit diese zu schließen!

#18 |
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„weshalb es inzwischen viele Kurse zum sogenannten Antibiotic Stewardship gibt. In diesem Programm können sich Ärzte aller Fachrichtungen hinsichtlich des rationalen, d. h. vernünftigen Einsatzes von Antibiotika weiterbilden.“

Das kann ich so nicht bestätigen. Musste für meine Teilnahme an dem ersten Kurs über ein Jahr warten, habe von anderen Teilnehmern sogar noch von längeren Wartezeiten gehört. Das Interesse (zumindest eines Teils) der Ärzteschaft scheint gegeben, aber die Kapazitäten sind zumindest aktuell noch unzureichend. Es scheint sich aber etwas zu tun im Moment.

#17 |
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Christian Becker
Christian Becker

@15
Es geht um Inhalieren mit Salzwasser. Wenn man das einfach mit heißem Wasser macht, wie bei einer Inhalation mit ätherischen Ölen, bringt das nichts, da das Salz dann im Wasser gelöst bleibt und reiner Wasserdampf verdunstet.
Mit einem Vernebler sieht die Sache anders aus; dann ist die Inhalation mit Salzwasser durchaus sinnvoll.

#16 |
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Gast
Gast

@Uwe Sandner Sie kennen die physikalische (und damit auch biologische) Wirkung von Salzwasser nicht?

#15 |
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Gast
Gast

Danke sehr Gast #10,
also eine Befragung von Patienten durch einen Hygieniker.
wie “wissenschaftlich”!!!
Dieser Berufsstand der Laborhygieniker wird immer frecher.
So geht auch die leienhafte Bertelsmannstiftung gerne gegen Ärzte vor.

#14 |
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Uwe Sandner
Uwe Sandner

Krankschreibungen für 10 Tage bei Husten ohne Untersuchung. Cefuroxim auf Wunsch, weil es beim letzten Schnupfen doch so gut geholfen hat… sind hier bei allen Ärzten (Allgemein, Internist, Pulmologe, HNO…) täglich mehrfach an der Tagesordnung.
Ein verantwortungsvoller Einsatz von Antibiotika sieht anders aus

ad Remedias Cortes: “Salzwasser inhalieren” spricht ja nicht gerade für eine gute physikalische Ausbildung während des Medizinstudiums

#13 |
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Nichtmedizinische Berufe

Ich kann aus Patientensicht nicht bestätigen, dass Ärzte zu oft Antibiotika geben. Allle sind verantwortungsbewußt – manchmal sogar zu vorsichtig, bei mir wurde auch mal kein Antibiotikum verordnet, obwohl es indiziert gewesen war . (bekam ich dann in der Notaufnahme). Oder ist das regional unterschiedlich? Bei uns im hohen Norden sagen die Ärzte bei grippalem Infekt: viel trinken, im Bett bleiben, mit Salzwasser inhalieren, am Meer spazierengehen und wenn es nicht auszuhalten ist, Paracetamol oder Ibuprofen.

#12 |
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Dr. Pierre Ackad
Dr. Pierre Ackad

Bakterien insb. bei Sinusitis und Bronchitis können leicht Resistenzen bilden. Daher die Empfehlung von Prof.Lode (Berlin) die Antibiotikatherapie, falls erforderlich zyklisch z.B. alle 3 Tage zu wechseln.Meisten reichen 5 Tage Therapiedauer.

#11 |
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Gast
Gast

http://www.rai-projekt.de/rai/verstehen/
Ich hab’ das gefunden.

#10 |
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Dr.Bayerl/Düsseldorf
Dr.Bayerl/Düsseldorf

Die “Tips” von Herrn Leder sind wie immer gut,
falsch ist sicher der erhobene Zeigefinger gegen die Ärzte, denn er steht auf wackeligen Füßen, wenn auch noch so populär.
Nicht an der Patientenbehandlung direkt Beteiligte sind für mich KEINE Experten. Weiterhin wendet man in Deutschland vergleichsweise wenig Antibiotika an (außer in der Tierzucht).
Deshalb eine kleine Ergänzung eines Praktikers:
Fakt ist, dass die Todesursache Infektion nur DURCH Antibiotika so niedrig ist und die Lebenserwartung daher weiter ansteigt.
Auch dieser Satz ist leider falsch:
“Die grüne Farbe des Sputums bei Husten ist kein sicherer Hinweis auf eine bakterielle Infektion, die den Antibiotikaeinsatz notwendig macht.”
Viren verursachen “seröses” Sekret (wässrig, durchsichtig) wie die typische laufende Nase. Dicker Eiter gelb, grün oder gar braun hat immer bakterielle Ursache. Das betrifft nicht nur den Husten sondern auch die Nase und besonders die Nebenhöhlen.
Das Problem ist ja meist nicht der Virusinfekt der oberen Luftwege, sondern die bakterielle SEKUNDÄRINFEKTION die sich gerne auf der geschädigten Oberfläche breit macht. Das ist keine Verwechslung wie gerne unterstellt wird.
Hie gibt es “trendmäßig” vermehrt gramnegative Keime wie z.B. Moraxella cath.,
die zu 90% unempfindlich auf Penizilline sind, deshalb der “Trend” auch zu mehr Cephalotinen auch bei Kindern und auch nachweislich wirksam bei COPD.

Es ist nicht allzu selten und auch statistisch belegt, das auch Schaden durch Verzicht auf Antibiotika zugefügt wird. “Harmlose Streptokokken” und (nicht selten) Herzklappenfehler als Folge ist ein Beispiel.
Auch bei Kindern muss man nicht immer bis zur sichtbaren (Trommelfell) Mittelohrvereiterung warten.
Es gibt immer ein für und wider.

#9 |
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In vielen Kommentaren mischt sich Ungereimtes mit Berechtigtem, z.B. bei Robert Enderle: …”Ich frage mich in wieweit sie schon einmal längere Zeit im Winterhalbjahr Patienten mit Atemwegsinfekten en gros untersucht hat. Bekanntlich ist in einer allgemeinmedizinischen Praxis der Versuch einen Nachweis zu führen ob ein bakterieller oder viraler Infekt vorliegt, unwirtschaftlich”…

Erst einmal, verehrter Herr Kollege, sind praktisch (um 95%) alle Atemwegsinfekte “grippal” (oder auch manchmal vielleicht Influenza) – also ganz klar: kein Antibiotikum. Oder was möchten Sie mit dem Einwurf aussagen – dass es Sicherheit gäbe? Das ist eher Schein- Sicherheit.

Das Antibiotikum lässt sich immer noch nachrezeptieren, und am Wochenende kann dies zur Not auch der Ärztl. Notdienst tun.

Kommt der Verdacht auf, dass eine Superinfektion die Sache im Verlauf kompliziert oder dass ein älterer und / oder multimorbider Patient mit einer solchen nicht fertig werden könnte, kann ein “standby- Rezept” mitgegeben werden.

Doch gerade bei schlechtem AZ mit fehlindizierter Antibiose Diarrhöen und / oder auch Mykosen zu produzieren, ist keine Kleinigkeit! Das ist m.E. nah am Behandlungsfehler.

Insofern sollten wir uns alle von dieser seltsamen Gläubigkeit an “starke” Mittel verabschieden. “Stark” sind sie nur, wenn riichtig indiziert – und mittels nicht indizierter “Giesskannen- Verordnung” werden sie zu sehr schwachen Mitteln — dann, wenn wir (und er Patient) sie wirklich vital brauchen.

Und selbst bakterielle Infekte lassen sich in vielen Fällen ohne Antibiotikum behandeln. In 25 Jahren oft genug geübt! Das ist weit weniger Aberglaube als der an Antibiotika!

#8 |
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Gast Dr. med.
Gast Dr. med.

BITTE: Was ist das für eine Befragung unter Allgemeinmedizinern und Internisten? Gibt es dazu eine Publikation? Einen Link zu einem kostenpflichtigen Portal finde ich unprofessionell. Da kann man ja nichts nachlesen – dabei gehört diese Art von Transparenz dazu in der Medizin!

#7 |
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APOTHEKER W:ENDRES PFREIMD
APOTHEKER W:ENDRES PFREIMD

aRTIKEL FINDE ICH SAU GUT:
zU DIESEM aRZT WÜRDE ICH GERNE GEHEN:
IN DER PRAXIS IST DIE ZEIT OFT KNAPP; GERADE JETZT BEI VOLLAST:

#6 |
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In welcher Landes Ärztehande sollten wir uns denn nur begeben?

#5 |
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Frau Professor Gastmeier hat sich in ihrem beruflichen Leben mit Hygiene an Charité und RKI befasst. Ich frage mich in wieweit sie schon einmal längere Zeit im Winterhalbjahr Patienten mit Atemwegsinfekten en gros untersucht hat. Bekanntlich ist in einer allgemeinmedizinischen Praxis der Versuch einen Nachweis zu führen ob ein bakterieller oder viraler Infekt vorliegt, unwirtschaftlich und ich bezweifle ob ein größerer Teil der KollegInnen wenigstens einen Influenzatest vornimmt wenn ein hinreichender Verdacht vorliegt. Da muss man zumindest in Sachsen eine unbezahlte Meldung an das Gesundheitsamt machen, was mindestens 5 Minuten Arbeitszeit kostet.
Meiner Meinung nach gibt es nahezu keine erhobene Daten über die Ursache der Atemwegsinfekte aber es wird mit schöner Regelmäßigkeit wiederholt dass sie viraler Art seien. Auch die Angaben zu Influenzatoten sind äußerst fragwürdig wenn man sich die Mühe macht die epidemiologische Datenlage nachzuforschen. Außerdem sollte erst einmal die Gabe von Antibiotika in der Massentierhaltung drastisch reduziert werden. Es ist ein bissel einfach wieder einmal den Ärzten an der Basis Unwissenheit vorzuhalten…

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Marco Breuer
Marco Breuer

K.L. hatte schon recht, sich nicht in Hände von deutschen Ärzten zu geben.

#3 |
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In der hausärztlichen Praxis muss es schnell gehen: Für die erneute Konsultation eines chronisch Kranken sollte es anfangs laut EBMneu Ziffer 03221 ganze 2,00 (i.W. zwei) Euro geben. Nach energischen Protesten des Deutschen Hausärzte Verbandes (HÄV) wurde klammheimlich auf 4,00 € verdoppelt. Das soll für die Detektion einer bakteriellen Infektion beim Chroniker mit COPD-Infektexazerbation ein einziges Mal im Quartal hinlangen?

Und erkrankt derselbe Patient, z.B. weil der/die Hausarzt/Hausärztin zunächst abwartend offenlassend auf Antibiotika verzichtete, im 3 Monate andauernden Quartal erneut, gibt es für diese medizinisch indizierte Kontrolluntersuchung gar kein Umsatzhonorar mehr!

Da hilft auch das Vertragsärzte-‘Bashing’ nicht weiter: “85 Prozent der Antibiotika in der Humanmedizin werden … von niedergelassenen Ärzten verordnet.” Das verschweigt aber, dass Patienten im statistischen Mittel nur alle 5-10 Jahre ein Krankenhaus aufsuchen müssen, in derselben Zeitspanne aber viel häufiger schwere bakterielle Infekte medizinisch-ärztlich indiziert ambulant erfolgreich behandeln werden mussten.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/mre/article/887539/tun-zeitbombe-antibiotika-resistenz.html

Mit der Aussage: “Sieht man von Patienten mit Meningitis oder einer Sepsis ab, reicht fast immer die orale Gabe von Antibiotika, um ausreichende Spiegel im Blut zu erzielen” kann man allerdings locker durchs medizinische Staatsexamen fallen. Ebenfalls fragwürdig: “Pneumonie, Sepsis, schwere Haut- oder Weichgewebeinfektionen sind genauso wie Peritonitis oder Meningitis eine Indikation für den sofortigen Start einer antibiotischen Therapie” – wenn das ausschließlich Kolleginnen und Kollegen in der Praxis oral und nicht i.v. bzw. stationär machen oder einweisen sollten, brauchen sie u. U. bald findige Rechtsanwälte.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

#2 |
  6
Gast
Gast

Sehr gute Basisübersicht und hervorragende Tips.

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