Impfen: Angst, Ablehnung, Aluminiumhydroxid

14. Dezember 2016
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Warum lassen Eltern ihre Kinder nicht impfen? Es tauchen oft Ängste auf, die unbegründet sind. Misstrauen führt dann zu Beleidigungen: Der Arzt sei doch sowieso von der Pharma-Lobby gekauft. Manchmal wird eine Impfung auch aus religiösen Gründen abgelehnt.

Hier geht es übrigens direkt zum Kanal von dem Kinderarzt vom Bodensee

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24 Kommentare:

Dr. med. Juergen Lindner
Dr. med. Juergen Lindner

Sehr geehrter Herr Kollege Eckhoff,
der Fall Ihres Enkelkindes interessiert mich sehr, da ich derartige Fälle von transienten schwerwiegenden Impfreaktionen im Rahmen der Arzneimittelsicherheit eines Impfstoffherstellers verfolgt habe.

Ich habe ähnliche transiente neurologische Nebenwirkungen wie z.B. Augenmuskellähmungen verfolgt.

Wie in meinen Fällen, gehe ich von dem Fall Ihres Enkelkindes davon aus, daß der Kausalzusammenhang gemäß WHO Kriterien wegen der positiven Re-Exposition als gesichert anzusehen ist.

Mich würde noch der zeitliche Zusammenhang interessieren. Oft entwickeln sich derartige Reaktionen extrem schnell nach der Gabe von Impfstoffen, so daß viele ärztliche Kollegen keinen Zusammenhang sehen. Es gibt jedoch Hinweise aus tierexperimentellen Untersuchungen, daß derartige Reaktionen bereits 2 bis 3 Stunden nach Antigengabe auftreten können.

Dr. med. Jürgen Lindner
Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie

#24 |
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Gast
Gast

Um noch eine außerdeutsche Quelle einzuführen: Das Pink Book der CDC gibt einen guten Überblick über die wichtigsten impfpräventablen Erkrankungen: https://www.cdc.gov/vaccines/pubs/pinkbook/index.html.

#23 |
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Dr Charlotte Mayer
Dr Charlotte Mayer

Ich stehe auf klare Daten: danke an Ruhland, Klumpp und vor allem an Fischer. Ich würde, wäre ich niedergelassene Ärztin, Impfungen gegen Diphterie, Tetanus, Keuchhusten, Polio, Mumps, Masern und Röteln empfehlen. Aber abhängig vom Körpergewicht, dem Gestationsalter, Immunglobulinstatus und bereits beobachteten vorangegangenen Impfreaktionen,noch nicht diagnostizierten angeborenen Immundefekten, Impfinfektionen, dem Eintritt in Kinderkrippe oder Kindergarten und mögliche Verteilung durch Geschwister sollte man sowohl die Menge als auch den Zeitpunkt anpassen. wir geben bei Immunmangel auch nicht jedem Kind dieselbe Dosierung Kiovig, Previgen, Synargis. wir falsch wir mit der Dosierung in der Vergangenheit gelegen sind zeigen die Hepatitis B Impfungen. die Polioimpfung vor 27 Jahren. Wir haben einen großen Nutzen von manchen Impfungen. aber primum non nocere – es darf nicht einem ein Schaden dadurch zugefügt werden. die Daten des Robert Koch Institutes legen auch mögliche Impfkomplikationen offen.

#22 |
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Mein Enkel war ein munterer Säugling und fing an zu sprechen, zeigerecht. Nach der 1.PolioImpfung – nicht von mir durchgeführt, da ich Orthopäde bin, hörte er auf zu sprechen. nach längerer Zeit konnte er wieder sprechen. Er bekam die zweite Polioimpfung, und wieder konnte er nicht sprechen. Aber die Sprache kam dann doch wieder. Wie wollen Sie diese Nebenwirkungen in eine Statistik einfließen lassen?

#21 |
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Zahnärztin

@12
Wie man sich irren kann, wenn man nur das sieht, was man sehen will!
Statt irgendwelchen Unfug zu verbreiten, sollte man sich lieber mal die Daten anschauen:
http://www.aerzteblatt.de/archiv/80866

#20 |
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In einem Forum speziell über Impfen habe ich mal sehr lange mitdiskutiert. Aber die Verschwörungsexperten waren auch mit den besten Argumenten nicht von ihren Standpunkten abzubringen. Die Studien existieren zur Impfwirksamkeit, die schon beschriebenen klinischen Erfolge (Tollwut, Pocken, Masern etc.) sind offenbar.
Aber alle Gegner stützen sich meist auf “Parastudien”, die sich immer nur gegenseitig zitieren.
Aussichtslos!
Ein Bekannter von mir, immunsupprimiert wegen einer Autoimmunkrankheit, ist nach Wochen auf einer Isolierstation dem Tod knapp entronnen und jetzt wegen erheblicher Folgeschäden pflegebedürftig. Eine Folge der Impfverweigerer!!! Also eigentlich eine mittelbare schwere Körperverletzung an einem Familienvater, der sich nicht selbst impfen kann und auf den Impfstatus der Gesellschaft angewiesen ist.
Ich bin für eine Impfpflicht! Diese schwachen Menschen müssen geschützt werden!

#19 |
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Tierärztin

Vielen Dank, Frau Ruhland. Auch sprechen die Erfolge der Tierseuchenbekämpfung durch die Impfung von Haus-, Nutz- und Wildtieren ihre eigene Sprache. Ohne Impfungen wäre die Tierseuchenbekämpfung längst nicht dort, wo sie ist. Beispiel Tollwut: diejenigen europäischen Länder mit regelmäßiger Impfung der Wildtiere sind mittlerweile frei von terrestrischer Tollwut. Positive Fälle der letzten Jahre betrafen, (von Fledermäusen mal abgesehen) ausschließlich ungeimpfte Importtiere. Als ebenfalls empfänglicher Mensch kann man sehr froh darüber sein. Alle Anstrengungen, das durch andere Maßnahmen zu schaffen, waren ohne Erfolg.

#18 |
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Tierärztin

Wer sich über den Erfolg von Impfungen kundig machen will, sollte sich Challengestudien bei Tierimpfstoffen ansehen. Dort ist man in der “glücklichen” Lage, zum Nachweis der Wirksamkeit, diese Art der Studien anzuwenden. Ein reiner Nachweis des Impfschutzes über AK-Titer Anstieg ist zum Beispiel bei Zulassungsstudien erst gar nicht erlaubt. Hier erfolgt der eindeutige Nachweis (nicht-geimpfte Tiere nach Erregerkontakt schwer erkrankt/tot, geimpfte Tiere keine/leichte Symptome). Dass Impfungen Nebenwirkung hervorrufen können steht ausser Frage, aber deshalb den Nutzen in Frage zu stellen, finde ich absurd.

#17 |
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Gast
Gast

#12
Und ICH kenne jede Menge Leute( mich eingeschlossen), die davon überzeugt sind, dass die Länge der Krankenakte nicht auf den Gesundheitsstatus des Patienten schließen lässt- immerhin ist es erstens auch möglich, dass die Eltern der Ungeimpften sehr viel sorgloser mit der Gesundheit ihrer Kinder umgehen( und somit seltener den Arzt aufsuchen) und zweitens reicht im schlimmsten Fall eine einzige Maserninfektion,um die eiserne Gesundheit in eine lebenslange Erkrankung zu verwandeln.
Und haben Sie sich mal Gedanken darüber gemacht, weshalb zu Lasten der Krankenkasse geimpft wird? Glauben Sie ernsthaft, dass die Kosten übernommen würden, wenn ein derartiges Einsparpotential bestünde? Keine Kosten durch Impfungen UND in der Folge keine Erkrankungen- eine einzige Studie, die DAS belastbar nachweist und spätestens im übernächsten Quartal zahlen die Impfwilligen alles selber.

#16 |
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Roland Ullrich
Roland Ullrich

#10: Wissen Sie denn, woher die Daten von RKI, WHO, EMEA ect. kommen ? Es sind in vielen Fällen, die Daten, die die Herstellerfirmen selbst für die Zulassung zur Verfügung stellen. Für eigene unabhängige Forschung, Kontrolle und Prüfung fehlt Personal, Zeit und Geld, nicht nur bei der Impfzulassung. Und dann gibt es so wunderbare Zulassungsbeobachtungen: Impfstoff, Zusatzstoffe, Konservierung gegen Zusatzstoffe und Konservierung alleine. Oh Wunder, kaum Unterschiede, zumindest statistisch nicht relevant. Ich bin ernsthaft auf der Suche nach einer belastbaren Studie zu Impfungen. Wer kann mir bitte einen Link oder einen Hinweis geben, wo ich eine wissenschaftlich ernst zu nehmende Studie zu egal welcher Impfung finde.

#15 |
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Dr.med Willi Hornung
Dr.med Willi Hornung

wäre schön wenn sich die “gäste” mit namen vorstellen würden

#14 |
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Gast
Gast

#12: Sie haben also aus zweiter Hand (Interview gesehen) von einem Kinderarzt erfahren, bei dem geimpfte Kinder häufiger krank sind?
Das ist genau die Art von anekdotischen Quellen, die man in einer erstzunehmenden Diskussion nicht anbringen kann.
Und wenn müsste man vermutlich nochmal über das Thema Korrelation & Kausalität reden.

#13 |
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Gast
Gast

Neulich sah ich erst ein Interview mit einem Kinderarzt, dem aufgefallen war, dass die Krankenkartei der nicht geimpften Kinder locker auf einem Bildschirm Platz hatte. Die der geimpften Kinder sprengte diesen Rahmen jedoch deutlich. Man musste da schon fleißig rauf und runterscrollen, um die ganze Krankengeschichte zu studieren. Und es waren wohl nicht nur die vielen Impftermine, die diesen Unterschied machten sondern, weil die geimpften Kinder einfach viel häufiger krank in die Sprchstunde kommen mussten.
Aber was tut man nicht alles zum Wohle der Mitmenschen. Und der Kinderarzt hat ein gesichertes Einkommen.

@ Herrn Dr. Metzler: Bitte schreiben Sie doch nächstes Mal, was Sie zu sagen haben. Das liest sich schneller als über 6 Minuten ein Video anschauen zu müssen.

#12 |
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Rüdiger Schöning
Rüdiger Schöning

@ Chris Franke:
Leider beinhaltet das “Schwarzbuch Impfen” nur aus dem Zusammenhang gerissene Zitathäppchen, die dann für rechnerische Taschenspielertricks missbraut werden. Von Quellen kann man da kaum reden.

“Medline” hilft da schon eher weiter. Sogar Wikipedia hilft, weil Quellen genannt werden, die man sich anschließend raussuchen und studieren kann. Sind ja erfreulicherweise oft schon verlinkt. Weniger schön ist, daß die wirklich interessanten Dinge sich hinter der “Bezahlmauer” verstecken – die nicht industriebezahlten Studien möchten auch finanziert werden.

Ach ja – ich habe meine Approbation seit 89 und fand es eher wenig amüsant als Erwachsener an Mumps zu erkranken. Wäre vielleicht mit ‘ner Impfung nicht passiert.

#11 |
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Gast
Gast

#9: Ganz einfach: RKI, WHO. Sollte allgemein bekannt sein, dass sich diese Stellen darum kümmern und auch entsprechende Daten erheben.
Und es ist eben gerade bei einem Thema wie diesem äußerst wichtig, die Quellen zu beurteilen, insbesondere wenn sie in den Bereich Verschwörungstheorien fällt.

#10 |
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Chris Franke
Chris Franke

Da hier ja Quellen, wie man sie einstuft und beurteilt sei hier nicht bewertet, der Impfkritiker angegeben sind, frage ich mich, wo denn Quellenangaben sind, die die Aussagen von den hier vortragenden Impfbefürwortern belegen?
@ Herr Schöning: Welche wissenschaftliche Literatur führen sie denn an? Welche Studien werden da genannt? Wer sind die Auftraggeber dieser Studien?
@ Gast:Welche belegten Fakten werden denn aufgeführt?

#9 |
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Dr.med Willi Hornung
Dr.med Willi Hornung

@Gast

mit kurz reinschauen ist eben nur dann getan, wenn das ziel ist, seine eigenen vorurteile zu
bestätigen. es nützt dem patienten wenig, wenn der arzt in seinem informationbedürfnis so genügsam ist.

#8 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Ich kam mit 3 Jahren wegen Tuberkulose in eine Heilandtalt wurde behandelt und habe überlebt. Mit 5 Jahren bekam ich in einem Kinderheim Keuchhusten ( Impfstoff dagegen gab es 1955 nicht), sie sagten ich hätte 3 Tage geschlafen und sie hätten immer mal wieder geschaut ob ich noch lebe, ich habs knapp überlebt. Ich habe Kinder gesehen die mit den Folgen der Kinderlähmung leben mussten.
Ich war überglücklich in den 70er Jahren, weil es all die Impfungen gab die meine Kinder schützen. Es ist für mich unbegreiflich, dass heutzutage Eltern auf diesen Schutz verzichten möchten.

#7 |
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Günter Schanné
Günter Schanné

Im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus der betäubungslosen, chirurgischen Kastration männlicher Ferkel für die Produktion von ebergeruchsfreiem Fleisch besteht derzeit eine erhebliche Ablehnung der sogenannten Immunokastration von Ebern, die auf dem Prinzip 1. Impfung, dann Verstärkungsimpfung beruht.
Auch hier bestehen erhebliche Wissensdefizite und Ablehnungsszenarien. Und ausgerechnet Un-Wissenschaftler aus Land- und Fleischwirtschaft sowie der Politik wollen über das Wohl und Wehe der Schweine entscheiden.

#6 |
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Gast
Gast

#3: Ich habe kurz reingeschaut. Das und auf der unten verlinkten Website z.B. beworbene Werke wie “Impfen mit den Augen des Herzens betrachtet – Tatsachen statt Expertenmeinungen” hat mir völlig ausgereicht.
Es ist ja das eine, wenn ein Laie skeptisch ist und Fragen hat, bevor er sich / sein Kind impfen lässt – für die Beratung ist der Arzt ja selbstverständlich da.
Wenn aber gleichzeitig noch medizinisch Ausgebildete mit fragwürdigen Quellen besagte Laien weiter verunsichern, finde ich das mehr als daneben.

#5 |
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Rüdiger Schöning
Rüdiger Schöning

Wer sich gerne in die Ära des Postfaktischen zurückzieht kann sich das “Schwarzbuch Impfen” zu Gemüte führen.
Wer lieber auf dem Boden der Tatsachen bleibt liest wissenschaftliche Literatur und natürlich auch die Empfehlungen der Stiko, die man durchaus kritisch sehen sollte.
Die Behauptung, daß es keine belastbare Datenlage zu Impferfolgen gäbe, ist schlicht gemeingefährlicher Quatsch.

#4 |
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Dr.med Willi Hornung
Dr.med Willi Hornung

@Gast

Bevor Sie mich als Verschwörungstheoretiker bezeichnen die Frage:

“Haben Sie das von mir erwähnte Buch gelesen?”

Sollten sie tun, bevor Sie sich unqualifiziert äußern!

#3 |
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Gast
Gast

Der Nutzen ist sehr wohl belegbar, und die unerwünschten Wirkungen werden sehr wohl erfasst.
Mit Verschwörungstheoretikern aller Coleur über Fakten zu diskutieren hat allerdings selten eine Aussicht auf Erfolg, die einzig sinnvolle Maßnahme wird es wohl sein, Impf-Verweigerer von bestimmten gesellschaftlichen Einrichtungen auszuschließen (Kindergartenbesuch, Arbeit im Gesundheitssystem etc.), um die Allgemeinbevölkerung zu schützen.
Wer dann der Überzeugung ist, die große geheime Pharma-Verschwörung würde sich Krankheiten oder Epidemien (wie die Masern vor einigen Jahren) nur ausdenken, kann dann ja im Rahmen seiner Selbstbestimmtheit gerne eine Hütte im Wald beziehen und den Rest in Ruhe lassen.

#2 |
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Dr.med Willi Hornung
Dr.med Willi Hornung

Zu den wesentlichen Pflichten eines Arztes sollte gehören, sich umfassend zu informieren, insbesondere wenn er glaubt an die Öffentlichkeit treten zu müssen, um seinen “Glauben” als Wissenschaft unter die Leute bringen zu müssen. Sehr geehrter Kollege Metzler lesen Sie das “Schwarzbuch Impfen”
den link zum kostenlosen Download und die Zusammenfassung finden sie unten. Nach der Lektüre sollten wir uns nochmal unterhalten

Die Ausführungen in diesem Schwarzbuch Impfen ergeben:

Der Nutzen bzw. die Wirksamkeit der Impfungen sind entweder nicht gegeben oder lassen sich mangels verfügbarer Daten – z. B. zu Impfquoten und Häufigkeit von Erkrankungen vor Impfbeginn – nicht beweisen.

Zu ihrer Verträglichkeit bestehen große Wissenslücken, u. a. bedingt durch unzureichende Meldesysteme, mangelnder Meldebereitschaft von Ärzten und Heilpraktikern und fehlen der ursächlicher Grundsatzforschung.

Damit ist eine objektive, auf Beweisen gründende Nutzen-Risikobewertung nicht möglich – und somit fehlt die Grundlage für ihre Anwendung.

Wer alle vorgelegten Quellen geprüft hat, wundert sich einerseits darüber, dass sie überhaupt erschienen sind. Es gibt offensichtlich keine funktionierende Überwachungsinstanz, die verhindert, dass kritische Menschen solche Aussagen überhaupt zu lesen bekommen.

Verwunderlich ist weiterhin, dass es zu diesen Fakten, die beweisen, dass das Impfen offensichtlich nicht funktioniert, weder eine wissenschaftliche Diskussion noch gar eine Widerlegung gab.

Mit kollegialen Grüßen

Dr.med. Willi Hornung

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