Homöopathie: Reden hilft, Globuli nicht

20. Dezember 2010
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Neue Runde in der Diskussion um die Homöopathie. Eine Studie bei Rheumapatienten straft das Gerücht Lügen, wonach die Homöopathie nicht in kontrollierten klinischen Studien evaluierbar sei. Und sie belegt, dass Homöopathie sowohl wirkt als auch nicht wirkt.

Ob Freunde und Feinde der Homöopathie wohl bei dieser Studie endlich zueinander finden? Vielleicht. Zumindest haben Komplementärmediziner aus Großbritannien sich wirklich alle Mühe gegeben, um ein Studiendesign zu entwerfen, welches der Tatsache Rechnung trägt, dass sich Homöopathie und Schulmedizin in mehr unterscheiden als nur in der Verabreichung von homöopathisch zubereiteten Arzneimitteln.

Auf der Suche nach einem fairen Studiendesign

Der klassische Einwand, mit dem sich jeder konfrontiert sieht, der fordert, dass die Wirksamkeit der Homöopathie in klinischen Studien belegt werden müsse, bevor ein im Umlageverfahren finanziertes Gesundheitswesen dafür bezahlt, lautet folgendermaßen: Homöopathie und Schulmedizin seien von ihrem ganzen Ansatz her so verschieden, dass sie in einer randomisiert-kontrollierten Studie gar nicht sinnvoll verglichen werden können. Die Rheumatologin Dr. Sarah Brien von der Complementary and Integrated Medicine Research Unit am Aldermoor Health Centre in Southamptom hat nun explizit versucht, diesem populären Einwand zu begegnen. In einer randomisierten und bei der Medikation doppelt verblindeten und placebokontrollierten Studie bei Patienten mit stabiler, konventionell medikamentös eingestellter rheumatoider Arthritis hat sie versucht, zu ergründen, ob die Homöopathie wirkt und wenn ja warum. Die Ergebnisse sind nachzulesen in der Zeitschrift Rheumatology, wo sie sogar im Volltext abrufbar sind.

Wie hat sie das gemacht? Sie hat sich zunächst einmal den Einwand zu Herzen genommen, dass der ganze homöopathische Versorgungsprozess irgendwie besonders sei und entsprechend zwei Gruppen gebildet, eine in der die Patienten konventionell schulmedizinisch beraten wurden und eine, in der eine bekanntlich aufwändigere homöopathische Beratung beziehungsweise Anamnese und Befunderhebung erfolgte. Die Patienten in der Gruppe mit schulmedizinischer Beratung wurden dann weiter randomisiert: Sie erhielten entweder die von dem Homöopathen empfohlene homöopathische Komplextherapie oder ein Placebopräparat in identischer Aufmachung. In der Gruppe, in der homöopathisch beraten wurde, wurden die Patienten bei der Medikation sogar in drei Gruppen randomisiert, nämlich Placebo, Komplexbehandlung oder individuelle Zubereitung.

Weniger Beschwerden bei intensiverer Beratung

Die ausgewählten primären Endpunkte der Studie entsprachen denen der klassischen Rheumatologie: eine mindestens 20prozentige Verbesserung des Abschneidens beim Standardscore ACR und eine Verbesserung der globalen Selbsteinschätzung des Patienten auf Monatsbasis. Sekundäre Endpunkte waren verschiedene Schmerz- und Gelenksparameter, von denen bekannt ist, dass sie Aussagen zur Lebensqualität des Patienten erlauben.

Das Ergebnis gibt zu denken: Zwar gab es hinsichtlich der primären Endpunkte keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den insgesamt fünf Gruppen. Bei den sekundären Endpunkten Schmerzempfinden, Zahl der geschwollenen Gelenke, Patientenselbsteinschätzung auf Wochenbasis und Stimmung gab es dagegen jeweils signifikante Vorteile für jene Patienten, die homöopathisch beraten wurden im Vergleich zu jenen, die nur schulmedizinisch beraten wurden. Das interessante ist nun, dass es innerhalb der Beratungsgruppen jeweils keinerlei Unterschiede gab. Es war also gleichgültig, ob die Patienten Placebo, Komplexhomöopathie oder individuell zubereitete homöopathische Medikamente erhielten, solange sie nur vorher homöopathisch beraten wurden. Anders ausgedrückt: Reden half, Globuli nicht.

Ist Homöopathie minus Globuli immer noch Homöopathie?

Eine Schwäche der Studie liegt darin, dass sie vergleichsweise klein ist. Werden 83 Patienten auf fünf Gruppen verteilt, bleiben bei einer Dropout-Quote von immerhin 30 Prozent nur noch rund zwei Handvoll Probanden pro Gruppe übrig. Der fast durchgängige und statistisch signifikante Effekt zugunsten der homöopathischen Beratung bei den (prädefinierten) sekundären Endpunkten deutet allerdings darauf hin, dass die Studie für das, was sie zeigen wollte, nicht dramatisch zu klein war.

Die Experten der Zeitschrift Rheumatology scheinen das auch so zu sehen: Sie widmeten der Studie ein Editorial, das eine provokante Frage stellt: Have we lost core medical values? Der Autor ist Edzard Ernst, ein streitbarer und bekannt homöopathiekritischer Lehrstuhlinhaber für Komplementärmedizin an der Universität Exeter. Er unterstreicht im Einklang mit der Studienleiterin, dass es die therapeutische Beziehung zwischen homöopathisch tätigem Arzt und Patient zu sein scheine, die den Unterschied mache, nicht die homöopathische Medikation per se. Offen bleibt natürlich die Frage, ob es etwas spezifisch Wirksames an einer homöopathischen Konsultation gibt, oder ob nicht eher generell eine intensivere Beziehung zwischen Arzt und Patient zu einem größeren Therapieerfolg führt. Ernst zumindest tendiert zu Letzterem.

207 Wertungen (4.23 ø)
Pharmazie

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104 Kommentare:

zu 163: “Man muss das Wahre immer wiederholen, weil der Irtrtum um uns her immer wieder geprdigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten.” Zur oft als Beleg gegen die Homöopathie angeführten Lancet-Studie schrieb Righetti: ¿In ihrer ‘Lancet-Studie’ fanden Egger und das Institut für Sozial-und Präventivmedizin ISPM Bern gleichermassen positive Resultate in 110 homöopathischen und 110 gepaarten kon-ventionellen Studien (Funnel plot-Analyse). Erst nach einer zweifelhaften Reduktion und Extrapolation aus 8 homöopathischen und 6 konventionellen Studien wurde das Ergebnis für die Homöopathie negativ. Die ‘Lancet-Studie’ ist weder repräsentativ noch transparent und die Studienauswahl ist inadäquat. (¿) Die Aussage ‘Homöopathie gleich Placebo’ ist wissenschaftlich unhaltbar.¿ Righetti, Marco: ¿Homöopathieforschung: Problematik und Ergebnisse zur Wirksamkeit ¿ mit Resultaten aus dem Programm Evaluation Komplementärmedizin PEK. In: Schweiz. Zschr. GanzheitsMedizin Jg.19, Heft 2, März 2007 (Vgl auch: http://www.homoeopathie-welt.ch/index.php?menuid=64&reporeid=45) Das erste Zitat war von Johann Wolfgang von Goethe.

#104 |
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Tierheilpraktikerin

Besser als Nr.159, Igor hätte ich es kaum ausdrücken können.

Ich schliesse mich diesen fruchtlosen Diskussionen nicht mehr an, da ich weiß, was ich weiß!
Die “andere Seite” will es einfach nicht verstehen.

#103 |
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“161
23.12.10 – 21:03
Dr. Norbert Guggenbichler
Zahnarzt/-ärztin

Der Satz “Homöopathische Medikamente wirken für sich nicht. Dies ist schon so oft nachgewiesen worden, so dass jede Diskussion über deren Wirksamkeit unnütze Zeitverschwendung ist.” wird nicht dadurch wahrer, dass er millionenfach wiederholt wird.”

Noch wahrer als wahr ist auch nicht notwendig. Es reicht doch einfach, DASS er wahr ist.

Homöopathie ist ein Märchen.

… und wenn die Hexen, Magier und Homöopathen noch so zaubern, ihr “Abrakadabra” ist ein Hauch im Wind und ihr Tun ein Trug, und die Sache BLEIBT ein Märchen.

#102 |
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zu 151: Medizinhistorische Kenntnisse sind in der Regel immer eine große Hilfe, wenn man verstehen will, warum etwas so heißt wie es heißt. Der Satz “Homöopathische Medikamente wirken für sich nicht. Dies ist schon so oft nachgewiesen worden, so dass jede Diskussion über deren Wirksamkeit unnütze Zeitverschwendung ist.” wird nicht dadurch wahrer, dass er millionenfach wiederholt wird. Beträchtliche Finanzmittel der pharmazeutischen Industrie fließen über Lobbyisten oder direkt in die Beeinflussung von Behörden, Politikern und Wissenschaftlern, wie in der ZDF Dokumentation “Das Pharmakartell – Wie wir als Patienten betrogen werden” (9.12.2008 21:00 – 21:45 Uhr Sendung Frontal 21¿ ) akzentuiert deutlich wurde. Weil die Homöopathie von Anfang an eine Kritik an der bestehenden Medizin war und dies nach wie vor so ist, gibt es eine lautstarke Gegenlobby. Wenn es dier Homöopathie an wissenschaftlicher Anerkennung mangelt, dann, weil unter dem Strich sich um den Begriff der wissenschaftlichen Anerkennung eine Szenerie wirkt, “die sich selber definiert und die sich aus sich selbst heraus regeneriert”. (Dr. Braun-von Gladiß)

#101 |
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Befremdlich, dass bei der Kritik an komplementärmedizinsichen Methoden mit zweierlei Maß gemessen wird: “Es werden zahlreiche Therapien bezahlt, für die es ebenfalls keine Beweise nach den derzeit benutzten EbM-Kriterien gibt. ” ..Viele OPS-Prozeduren,
die zur Anhebung der DRG-Erlöse im Krankenhausbereich geführt haben, sind in ihrer Wirkung überhaupt nicht
bewiesen; manche sind sogar ziemlich offensichtlich wirkungslos oder unverhältnismäßig. Der Gesetzgeber geht hier voran, um die Innovation nicht zu bremsen.” meitn Prof. Köhler (Ärztlicher Direktor des
Fachkrankenhauses Kloster Grafschaft in Schmallenberg (Sauerland) und ehemaliger Sachverständiger für das Bundesgesundheitsamt. Meine Fragen an Prof.Dr. Lauterbach und andere mit Gesundheitspolitik befassten Abgeordneten: “Was ist Ihnen bekannt hinsichtlich der geplanten Überprüfung von OPS-Prozeduren, wie es Köhler
fordert? Findet eine solche Überprüfung überhaupt routinemäßig statt, und nach welchen Kriterien?
Welches Einsparpotential wäre realisierbar, wenn schul- und universitätsmedizinische Therapien, deren
“Wirkung nicht bewiesen, offensichtlich wirkungslos oder unverhältnismäßig” ist, aus dem Leistungskatalog
der GKV gestrichen werden?” wurden leider nicht beantwortet, was darauf hinweist, dass in dieser Richtung keine Evaluierung stattfindet. Das zeigt, dass es bei der Kritik an der Homöopathie nicht darum geht, die Qualität der medizinischen Versorgung an sich zu verbessern. Schade.

#100 |
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Dr. med. ERNST  H. Tremblau
Dr. med. ERNST H. Tremblau

an Dr.Hans Martin:
tausend Dank für Ihre angenehme Auskunft.
Demnach haben Sie mich erfolgreich davon überzeugt, daß
ich ganz sicher kein Schulmediziner bin obwohl
ich verschiedene hohe Schulen beauchte.-
Wußten Sie übrigens, daß unsere Obrigkeit Viecher für
kostbarer hält als Menschen?
Wie könnte sonst die Mehrwertsteuer für die Tiere so
viel geringer sein.-
Vielleicht sattle ich noch auf Veterinär-Heilkunde um.
Der treue Blick meiner Hunde war mir schon als Kind oft
angenehmer als die Unzufriedenheit mancher menschlicher
Zicken und Zickeriche-
Empfehlenswerte Literatur: die Reihe der englischen
Dr. Dolittle Bände von Hugh Lofting.
Sollte ich mich nun nicht mehr zum Thema äußern kann
niemand daraus irgendwelche wie auch immer gearteten
Schlüse ziehen, die meine persönliche Meinung erkennen
ließen.-Die Kölschen sind seit über 2000 Jahren die
toleranteste Gruppe in Europa und haben Ihren
autokratischen Landsherren besiegt bevor die
englschen Barone die Magna Charta durchssetzen.
“Jede Jeck is anders” gilt auch für Schul- und
Feinstoffheiler.- hugh !

#99 |
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Heilpraktiker

Es ist vielleicht etwas Off-Topic, ich möchte aber, dass kein falscher Eindruck entsteht: Es gibt viele Heilpraktiker, die die Homöopathie absolut nicht und viele Ärzte, die sie sehr intensiv anwenden. Ich gehöre übrigens zu den ersteren …

#98 |
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Dr. med. ERNST  H. Tremblau
Dr. med. ERNST H. Tremblau

Teilnehmer, die sich über die hohen Zeitreserven mancher
Mitstreiter hier wundern und belustigen erlaube ich gern
auch auf mich mit Fingern zu zeigen.
Ich schlage vor, es möge DocCheck das nächste Thema das
n o c h m e h r Beiträge generiert mit einem Preis
auszeichnen.
Nch ein Unterhaltungsfall fehlt: es war einmal ein berühmter
Uinversitätsprofessor der Geisteswissenschaften, den ich
ganz harmlos nach seiner Wohnsituation fragte.
Antwort “bei der Mutti”.-
Da es sich um einen Gutachtenfall handelte bemühte ich mich
einen seltenen Fall von Infantilität bei einem Erwachsenen
mit vielen nur Eingeweihten verständlichen Fremdworten
nachzuweisen, um einem Beleidigungsverfahren zu entgehen, das
übrigens gegen Nervenärzte schon mal vorkommt. Berufsrisiko.
Selbstverständlich sind hier Anwesende keineswegs gemeint.
Wie könnte ich diese als Objekte nervenärztlicher Betrachtung
verschleissen. Nein ! Ich selbst habe mir noch einen
gesunden kindlichen Spieltrieb bewahrt und habe schon als
Zehnjähriger gern mit einer 9ojährigen Tante Mensch ärgere Dich nicht gespielt.- Das Spiebrett strahlte gewiß keinerlei
Radonwolken ab aber das “Glieder-Reißen” der netten alten
Dame war für die Dauer des Spiels völlig weg. Mithin habe
ich die Globulitechnik haushoch geschlagen und war damals noch gernicht Arzt..- Ich hoffe, daß mein “Honorar” in Form einer
Tafel Schokolade und einer Apfelsine nicht noch nachträglich
meine Berufsehre schädigt- Immerhin waren diese beiden Dinge
damals von unschätzbarem Wert, derürigens “dank” der
Arbeit großer Wirtschaftsbosse wieder zunimmt.-
Ich danke Ihnen allen herzlich für das unterhaltsame Spiel-
Reizbatrkeit ist ja auch ein Kennzeichen lebendiger und jugend-
licher Substanz !

#97 |
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@154 Genau -unterbewußt glaube und hoffe ich ,dass HP wirkt.”Mit Gewalt letzte Rätsel” Rätsel sehe ich natürlich genug-ob mit Gewalt weiß ich nicht.Placebo über allem-vielleicht haben Sie “recht”-im gegenwärtigen System.Ziemlich sicher sogar. Trotzdem traue ich dem Braten nicht.Ich hoffe “mit Gewalt”-verkorkster Pseudomystiker halt.Habe einiges hier dazugelernt, aber jetzt -mei- wirds langsam Weihnachten.

#96 |
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@151 “Schule” ,Hochschule ginge auch.” Rationale Medizin” ist deutlich präziser.HP wirkt nicht im rational überprüfbaren Modus.Ansonsten-empirisch-da hätte ich gerne etwas seriöses erlebt.Ich “glaube ” es gibt Fälle wo es hinhaut.Dass alle streichelbedürftige Unterbelichtete sind , die da hinrennen, kann ich mir schwer vorstellen.

#95 |
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Dr. med. Arne Voss
Dr. med. Arne Voss

Der benutzte Begriff Schulmedizin ist schon diffamierend. Was hat eine universitäre naturwissenschaftlich und rationale medizinische Ausbildung mit Schule zu tun? Der Begriff Schulmedizin sollte durch den Begriff rationale Medizin ersetzt werden. Zur Homöopathie kann ich eigentlich nur anmerken: Glauben und Empathie kann manchmal “Berge” versetzen. Homöopathische Medikamente wirken für sich nicht. Dies ist schon so oft nachgewiesen worden, so dass jede Diskussion über deren Wirksamkeit unnütze Zeitverschwendung ist.

#94 |
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@147 Das ist prägnant und hinreichend und so funktioniert ein erheblicher sicherer Wissenszuwachs. Nicht immer -aus ethischen Gründen z.b. Abbruch-glasklar, aber nicht wegzudenken.Tut gut so ein kurzes Statement zu rekapitulieren.Vieles geht aber mit Studien nicht oder ist evidenter Unsinn bzw. finanzgesteuert.Ein wertvoller Teilaspekt eben.

#93 |
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@140 “Gebet”-“Suggestion” “Wiederholung”—So sicher bin ich mir da nicht. Hypnose,Savants,Präkognitive Träume–“nur” Magie. Glaube ich nicht.Es gibt ohne Zweifel Realitäten, die unser naturwissenschaftliches Weltbild nicht kennt bzw. kausal erklärt oder sehr diffuse deskriptive Einlassungen dazu abgibt. Ob dies natürlich umgekehrt z.B. die HP rechtfertigt oder stützt, ist wieder was anderes.Ich habe keine Probleme die HP mir wirkend vorzustellen-ohne jede Ahnung über das Prinzip-aber ich will es sehen oder erleben und bin mißtrauisch bei manchen mir obskur erscheinenden Äußerungen von Leuten, die “ansonsten” gewaltige Lücken in vielen Lebensbereichen haben.Wann faselt jemand-wann ist er seriös?Die Naturwissenschaft ist faszinierend-ich bete sie aber nicht an.usw…

#92 |
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@131Der “Mißbrauch” von AB ist natürlich Unsinn, Mißbrauch eben, wie Sie ja formulieren.
_”le milieu est tout”-in seinem Gültigkeitsbereich schon, generell nicht.Eine generelle Immunität über ein Supermilieu zu schaffen?. Habe nichts davon mitbekommen.
Denken u.a. tut jeder wie er will und kann.Wenn ich Krankheiten behandele-sehen Sie mal in den Harrison-sollten mir einige schon bekannt sein.Das ist bei Medizinern eher zu erwarten als bei Friseuren. Der Mediziner ist eingeschränkt durch die Selektion der unübersehbaren Flut von “Material” und durch persönliche Limits.Der Nichtmediziner-oder Schmalspurmediziner- ist aber nicht per se dem “Schulmediziner”bezüglich Wissen über Krankheiten voraus.Das ist lächerlich.Schaffen Sie mal die so sonderbar titulierte Schulmedizin ab und ersetzen sie durch HP oder sonstwas. Das wird eine “Freude”Die “Schule” du lieber Himmel, irrelevant.

#91 |
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Heilpraktikerin

Homöopathische Beratung hilft also… Homöopathische Mittel nicht sicher… weil man keine messbaren Ergebnisse hat. <

#90 |
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Heilpraktiker

* 11) Ist es gut in Kinder bei jeder Kleinigkeit Pillchen einzuwerfen ? Erzieht man sie da nicht zu Pillenjunkies ?

Stimmt, ich bin auch der Meinung, das man nicht sofort bei jeder Kleinigkeit zu Antibiotika oder etwa Ritalin greifen sollte, die nachhaltig das biochemische Gleichgewicht irritieren, sondern einfach mal auf Basis von Liebe, Zuneigung und Wertschätzung dem Immunsystem und dem Kind zutrauen darf mit einem pathogenen Vorgang oder seelischem Konflikt fertig werden zu können, sofern es sich dabei um ein überschaubares Risiko von ernsteren Folgen handelt. Selbstverständlich muss bei bedrohlichen Befunden, eine evidenzbasierte gezielte medikamentöse Intervention erfolgen.

* 12) Ist es nicht unmoralisch ein eher wenig bis gar nicht funktionierendes Medikament sehr teuer zu verkaufen ? Ein Extrakt aus einer einzigen Gänseleber kann Millionen Euro an Gewinn erreichen. Da verblassen Anklagen an die ‘gewinnorientierte Pharmaindustrie’ doch ein bißchen :)

Das betrifft ja nicht allein die Homöopathie, und kann an dieser Stelle von mir nicht adäquat beantwortet werden. Ich kann nicht beurteilen wie aufwändig die Herstellung von Phamazeutica im Einzelfall ist, und wie sich die Preisbildung gestaltet, dazu muss man wohl an die Pharmakonzerne herantreten. Diese Diskussion der Kostenentwicklung im Pharmabereich sprengt wohl den Rahmen. Und müsste auch Dinge wir Forschungskosten, Entwicklungskosten, sowie Schaden durch Generika mit einbeziehen.

* 13) Wo bleiben die wirklich interessanten Anwendungen: Verdünnter Alkohol oder Cannabis (mal schlecht drauf, D30Cannabis und du bist 10 Tage am Trip). Oder etwas zur Schwangerschaftsverhütung oder Heilung eines kaputten Zahns usw.

Dieser Frage entnehme ich zweifelsohne eine gewisse ironische Grundhaltung, und weise noch einmal die anfängliche Erläuterung des Unterschiedes Zwischen Dosis und Information hin. Gemäß dem Leitbild der Homöopathie, würde aber Cannabis eher ein ¿High sein¿ unterbinden. Und einen verstärkten Realitätsbezug schaffen, aber das ist lediglich ein Postulat, und müsste experimentell geprüft werden. Dies ist jedoch aufgrund gesetzlicher Bestimmungen in Deutschland, die den Besitz und Gebrauch solcher Substanzen unter Strafe stellen für mich nicht möglich. Eine Potenzierung von Alkohol wäre jedoch einmal zu untersuchen. Mit einer Packung Milchzucker einem Mörser und Pistill sowie der entsprechenden geistigen Haltung beim zerreiben (Informationsübertragung auf das Medium (Milchzucker)), könnte der geneigte Leser direkt und unmittelbar selber experimentieren, und in der nächsten, sagen wir mal ¿enthemmten Phase¿, durch potenzieren Alkohol testen, ob er diese eine hemmende Wirkung auf ihn hat. (Ironie aus)

#89 |
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Heilpraktiker

Leider zu wenig Platz für eine Antwort daher sind es 4 Teile geworden ^^

Thema Anwendung:

* 9) Selbst wenn Homöopathie als Placebo wirken sollte (woran ja kaum ein Zweifel besteht) müsste dies auf der Packung stehen: Achtung, enthält keine Wirksubstanz.

Wem würde denn ein solcher Aufdruck nützen? Okay es ist unschön eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten und zeugt von schlechter Diskussionsmanier. Daher hier ein Versuch die Frage aus meiner Sicht zu beantworten.
Selbst bei einer Potenzierung ( Sie würden sagen Verdünung) von 1 zu 1.000.000.000 ist nicht sicher auszuschliessen das nicht genau in diesem einen Globuli nicht doch noch ein Molekül der Ursubstanz enthalten sein kann, auch wenn dies nur auf jedes Milliardste Globuli zutreffen würde. Das ist zwar für die Homöopathie irrelevant, und für die Wirkung der Informationen erst recht, aber aus traditionell wissenschaftlicher Sicht besteht eben die Möglichkeit das ein Molekül in dem Globuli vorhanden ist, und somit kann sie nicht per se ausgeschlossen werden.

* 10) Bei einer Bekannten funktionierts, bei mir nicht. Es liegt also nahe, dass es auf die Person ankommt, ergo folgere ich => Placeboeffekt.

Die Homöoptahie befasst sich ja nicht in erster Linie damit, für eine nach schulmedizinischen Gesichtspunkten definierte Erkrankung ein entsprechendes Standardmittel zu finden, auch wenn es immer wieder Ansätze in dieser Richtung gibt und gab (Komplexmitelforschung und Versuche von Indikationslisten). Sondern es geht darum für den jeweiligen Menschen, die erforderliche Information zu finden, die ihm hilft seine Selbstheilungskräfte gezielt anzufachen. Die fehlende Information kann bei Menschen mit gleicher Diagnose durchaus eine komplett andere sein.
Der Ball geht nicht ins Tor wäre in dem Fall das Symptom, die Homöopahie unterscheidet dann zwischen einer Muskelschwäche des Beines, und einer Koordinationsstörung, oder gar einer Sehschwäche. Drei vollkommen unterschiedliche Athiologien, und dennoch ein und das selbe objektivierbare Resultat, ein Fehlschuss eben. Will ich das Problem also kausal beeinflussen, muss ich gemäß des homöopathischen Anspruchs radikulär ansetzen. In der Tat wäre es natürlich auch möglich, in allen Fällen das Tor einfach größer zu machen. Es obliegt dem geneigten Leser, selber zu entscheiden welche Methode ihm sinnvoller erscheint.

#88 |
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Heilpraktiker

Thema Tests:

* 6) Warum zeigen selbst positive Tests nie eine sehr hohe Auswirkung, sondern nur eine marginale Abweichung ins positive

Hier erschließt sich mir aus dem Kontext nicht, welche Tests gemeint sind. Geht es dabei um die homöopathische Arzneimittelprüfung? Oder um Placebo kontrollierte Studien?

* 7) Warum müssen homöopatische Substanzen keine Freigabe als Arzneimittel bekommen ? Ich würde mir zumindest den Hinweis: Achtung, nicht durch klinische Tests bewiesen’ wünschen.

Das liegt wohl daran, das die traditionelle Naturwissenschaft, noch nicht im Informationsparadigma angekommen ist, und sich noch beinahe ausschließlich an stofflichen Theoremen und Axiomen orientiert, welche nicht in der Lage sind die Wirkungsmechanismen homöopathischer Medikamente ausreichend zu beschreiben, geschweige denn erklären zu können.

* 8) Wieso liegt die Beweislast bei den Skeptikern ? Es müssten doch Homöopathen beweisen, dass die Therapie funktioniert.

Worin liegt der Sinn eines solchen Beweises? Dem plappernden Verstand neue Nahrung für Rechtefertigungsmodelle zu geben warum er weiterhin trotz besserten Wissens krank sein kann/darf?
Ich denke das es den meisten Homöopathen schlichtweg nicht möglich ist, evidenzbasierte Studien zu finanzieren oder zu beauftragen, da die rechtlichen Beschränkungen und die fehlende Infrastruktur durch beispielsweise Universitätskliniken für angehende Heilpraktiker wie mich ein betreiben solcher Studien erschwert beziehungsweise vereitelt. Hier besteht in der Tat Nachholbedarf.
Auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen schulmedizin und Komplementärmedizin, wäre zumindest aus meiner Sicht sehr wünschenswert, um synergetische Effekte zum Wohle der Patienten nutzen zu können. Doch in einer durch gegenseitigen Neid zerfressenen medizinischen Leitkultur, wird dies wohl nur ein frommer Wunsch bleiben.
Immerhin stellt dieses Forum einen winzigen Versuch dar, einen Austausch zwischen beiden zu ermöglichen, auch wenn leider doch oft auch missgünstige Töne aus beiden Lagern, das Klima in unfruchtbarer Weise beeinträchtigen.

#87 |
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Heilpraktiker

Ich habe mir mal ein Paar Gedanken zu dem Fragekatalog von Nummer 96 Peter PL gemacht, und gebe meine daraus resultierten Informationen gerne mit in die Diskussion. Dabei erhebe ich den Anspruch, das es sich dabei ausschließlich um meine momentanen Überlegungen handelt, wie ich sie als Informationstechniker und angehender Heilpraktiker anstelle. Dem geneigten Leser mögen sie jedoch Anreiz zu weiteren eigenen Überlegungen und Beobachtungen sein.

Thema starke Verdünnung => hohe Wirkung:

* 1) Warum ist es NUR bei Homöopathie andersrum, sonst ergibt eine höhere Dosis immer einen stärkeren Effekt ? Manchmal kehrt sich die Wirkung um (bei Vitaminen z.b.) aber eine Überdosis globuli führt höchstens zu einem Zuckerschock.

Die Homöopathie erklärt Ihre Wirkung nicht durch eine Verdünnung, sondern durch eine Potenzierung, des Informationsgehaltes. Die oft angeführte Verdünnung ist dabei ein nicht zu vermeidender Nebeneffekt, der lediglich eines sicherstellt, nämlich dass Toxine ab einer gewissen Verdünnung keine Gefahr für den Organismus mehr in sich bergen. Durch die Dynamisierung des Wirkstoffes von Stufe zu Stufe fliesst demnach mehr Intention in die Trägersubstanz ein, (wobei dann zu klären wäre ob ein vollautomatisch hergestelltes Homöopatikum generell diesem Kriterium noch Rechnung tragen kann). Die Energie der Person, die das Medikament potenziert informiert so bei jeder Potenzierung des Mittels die Trägersubstanz erneut. Spricht man sozusagen ein Gebet einmal, hat es eine geringe suggestive Kraft, spricht man es 200 mal, so potenziert sich diese Kraft.

* 2) Gibt es einen erklärbaren Grund warum eine so geringe Dosis (inklusive der Wassergedächtnistheorie) einen höheren Effekt hat ?

Wie bereits in Antwort 1 angedeutet, geht es bei der Homöopathie nicht um die Dosis, des Wirkstoffes, sondern um die Dichte der Information.

* 3) Warum sterbe ich bei Nichteinnahme nicht an einer Überdosis ?

Ich bin nicht in der Lage die der Frage zugrundeliegende Systematik zu verstehen, vermute aber das sich die Frage mit der Differenzierung zwischen Dosis und Information erübrigt haben sollte.

* 4) Jedes Glas Wasser kommt an vielen Substanzen vorbei bzw. beinhaltet diese, warum ist dieses Glas nicht eine hochwirksame Arznei ? Wäre billiger.

In der Tat, nimmt das Wasser auf seinem Weg durch die Welt, permanent Informationen aus seiner Umgebung auf. Doch besteht ein Unterschied darin, ob diese Information mittels einer spezifischen Energie (Willenskraft des Mittelherstellers) in das Wasser eingebracht wird, oder es lediglich durch passive Exponierung eines morphologischen oder resonatorischen Feldes diese Information bekommt. So nimmt Wasser ein synkretistisches Gemisch aus Allen möglichen Informationen auf, jedoch ist es in diesem Zustand nicht mit einer spezifischen Information beladen. Somit entspricht das Wasser ohne gezielte Information in übertragenem Sinne einem Hintergrundrauschen, das auch in jedem Homöopathischen Mittel immer mit vorhanden ist. Der Unterschied jedoch ist die gezielte Information, die sozusagen alle anderen Informationen überlagert, die das Mittel auch noch enthält.

* 5) Beispiel Belladonna: Einige Tollkischen fallen sicher in einen Bach, d.h. Wasser aus z.b. dem Bodensee müsste doch ein hochwirksames Homöopathikum sein ? Die Verdünnung ist doch so als ob ich einen Tropfen der Wirksubstanz in die Quelle des Inn tropfe und dann einen Schluck Bodenseewasser nehme.

Das wäre so, wenn die Pflanze durch bewusste Information des Wassers eine Potenzierung Ihrer Wirkung erzielen Könnte. Dies jedoch ist dadurch ausgeschlossen, als das die Pflanze bereits ihre Gesamte Information in die Frucht abgegeben hat, und somit die herabfallende Frucht nur ein weiterer Bestandteil des informellen Hintergrundrauschens ist. Erst durch die bewusste Dynamisierung durch den Mittelhersteller (Menschen) wird eine bestimmte Information verstärkt oder hervorgehoben.

#86 |
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112:
Arnika ist eines der wichtigsten homöopathischen Herz Mittel.

86, Deckers 1300 Jahre Masern.
Bei den Masern laufen sie voll ins Messer. der Organismus hat längst gelernt mit Masern fertig zu werden. Wenn Kindern Maserninfektionen durchgemacht haben, sind sie ihr Leben lang geschützt. DerImpfschutz über die Masernimpfung kann da nicht mithalten.

94:
kein vernünftiger Homöopath lehnt den Einsatz von AB in einer lebensbdrohlichen Situation ab.
Der mißbräuchliche Einsatz schon bei banalen Infekten ist enorm und Bestandteil der täglichen Praxis. Genau das meine ich mit der ständigen Unterdrückerei. Damit Erreger angehen können brauchen sie ein gestörtes Milieu. Erreger zeigen an, dass der Boden auf dem Krankheiten gedeihen nicht in Ordnung ist (homöopathisch- die alles steuernde Lebenskraft gestört ist). Mit der alleinigen Ausschaltung der Erreger wird keine wirkliche, oder dauerhafte Heilung erzielt. Hier setzt das Denken im Sinne Hahnemanns an. Es gilt zu verhindern, dass der Erreger sich festsetzt. Es gilt die Selbshilfe des Organismus mit eigenen Mitteln anzuregen, um nicht auf synthetische, körperfremde Arzneien angewiesen zu sein (mit allen Nebenwirkungen).

Die Vorwürfe mangelnder Ausbildung sind auch ungerecht, denn ich habe eine schulmedizinische Ausbildung. Jedoch über den Tellerrand geblickt und mir noch Zusätzliches angeeignet (Das würde ich mir von den Homöopathigegnern auch wünschen- Viele melden sich zu Wort ohne eine Ahnung von Homöopathie zu haben).

Was soll der Denkanstz, wer nicht schulmedizinisch denkt, ist ein Außenseiter und muss zumindest verbal vernichtet werden? Er zieht sich durch viel Diskussionsbeiträge.
Je mehr sich die Bevölkerung von der, wie jetzt betrieben Form der Schulmedizin abwendet, um so verbissener vertreibt sie ihre Verteidigung. Dabei ist ihre stärkste Bastion das Monopol auf Lehre und Ausbildung. alle Andersdenken sind sind auuszuschalten. So einfach ist das.

#85 |
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MTRA Mariette Dennler
MTRA Mariette Dennler

Warum eigentlich die Bevormundung des Pat.?
Jeder sollte selber entscheiden können, wie und wo er sich behandeln lassen will.
Es wäre auch für die KRANKEN-Kassen günstiger nicht nur die Pharma zu unterstützen
Der ewige Streit pro und kontra Homöopathie etc. würden ein Ende finden.
Die Materie folgt dem Geiste – und so muss sich zuerst in den Köpfen etwas ändern.
(Bei den Pat. und den Behandlern.)

#84 |
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Diplompsychologe Axel Lohse
Diplompsychologe Axel Lohse

Vielleicht ist es ja weder die klassische Medizin noch die Homöopathie?
In den 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts hat man in einem Nähsaal mit vielen Näherinnen Untersuchungen zur Helligkeit des Lichtes auf die Arbeitsleistung der Näherinnen gemacht. Das Ergebnis: Egal ob das Licht heller oder dunkler gehalten wurde, die Arbeitsleistung stieg! Die seinerzeitige Interpretation: Die Geschäftsführung hatte sich erstnmalig mit dieser Untersuchung direkt mit Näherinnen beschäftigt und diese haben ihre ‘Dankbarkeit’ dafür in höhere Leistung münden lassen, also eine Frage der Beziehungsgestaltung.
Ärzte hatten vor der Technisierung der Medizin ‘nur’ das Gespräch um zu diagnostisch vertwertbaren Daten zu kommen. Es brauchte Zeit und kommunikativer Fähigkeiten um zu brauchbaren Ergebnissen zu kommen. Heute ersetzt weitgehend ausgefeilte Technik den diagnostischen Dialog und die Fähigkeiten zur Beziehungsgestaltung treten in den Hintergrund, werden weniger gebraucht und gepflegt.
Homöopathen brauchen diese Fähigkeiten, um ein passendes Therapeutikum zu finden und üben sich so gewollt oder ungewollt in Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung. Die Beziehung als Therapeutikum wäre sicher ein lohnender Forschungsgegenstand, aber wer verdient schon Geld damit?

#83 |
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Jens Schaefer
Jens Schaefer

Das Problem bei Studien die sich um schubweise auftretende / verbessernde / verschlimmernde Erkrankungen drehen ist meistens, dass der Beobachtungszeitraum zu kurz ist, da dort so ziemlich jeder mal eine bessere/schlechtere Phase hat. Gerade bei einer Rheuma/Arthritis-Diagnose kommt noch dazu dass da vom kleineren Problemchen bis zum Hardcorefall alles dabei sein kann – wenn die Diagnose überhaupt gesichert ist.

#82 |
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@123 Herr Lander Ich habe wenige MS Patienten gesehen-Interferone, Remissionen, Versuche aller Art mit wechselnden Ergebnissen.Neurologen, die sich kümmerten und andere ,die kurze Routine anwandten.Ich würde mir auch Gedanken über mögliche Zusatzhilfen machen.Es ist halt kein Diabetes.Das qualifizietr die Meizin aber nicht in Bausch und Bogen ab. Innere haben Sie vergessen.Es bringt nichts Listen mit Krankheiten aufzusummieren,die behandelbar sind und solchen , die es nicht sind(bzw. halt wenig effektiv).Sie sind wahrscheinlich jung, denken “ungebremst” selber-auch mal über das Ziel hinaus-und kümmern sich mit unverstelltem Blick um das Problem.Das führt oft zu Erfolgen, die man anfangs kaum erwartet.Die “übermütige” Formulierung der Medikamentenschaukelei bei chronischen Krankheiten rückt sich im Laufe der Jahrzehnte noch zurecht und spielt auch keine Rolle.Viel Erfolg !
124-manitou hat gesprochen Hugh.

#81 |
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Rettungsassistent

@125
Aber Sie haben den Artikel schon gelesen, oder?
Dort steht, dass es völlig irrelevant ist, ob ein Patient ein Placebo, ein homöopathisches Komplexmittel oder eine “klassisch-homöopathische” individuelle Zubereitung erhält. Das Ergebnis ist völlig gleich. Ergo wirken Komplexmittel UND individuelle Zubereitung genauso wie ein Placebo. Bei beiden kommt nur der Placebo-Effekt zum tragen, auch bei der von den Homöopathen hochgelobten “klassischen” Individualbehandlung. Seltsamerweise ist auf diese Tatsache in der gesamten Diskussion keiner der zahlreichen Homöopathiefans eingegangen. Geholfen hat offensichtlich die mit der homöopathischen Beratung einher gehende intensive Zuwendung, nicht das Mittel. Das ist doch gerade das interessante an dieser Studie.

#80 |
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Silvana Trommler
Silvana Trommler

Die Frage wäre doch mal zu stellen,für wen diese Studie gemacht wurde.Ich kenne die Medizin und die Homöopathie und es ist für beide Richtungen schwierig,diese Patienten zu behandeln.Für Kritiker kommt diese Studie gerade recht aber ich denke,dass Hahnemann,Kent,Böricke ihre Berechtigung haben,denn sie haben viel für die klassische Homöopathie geleistet.In einer Studie Komplexmittel mit zu nehmen finde ich persönlich unprofessionell.

#79 |
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Horst Rieth
Horst Rieth

123 kommentare bislang, weiter so !!!!!
jeder will was “zum besten” geben,
na denn “wenn’s hilft!!”
viel spaß beim lesen

#78 |
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Heilpraktiker

@119
MS der Schulmedizin zu überlassen ist genauso fahrlässig. In der Reha meiner Lebensgefährtin (MS) hab ich sehr viel gesehen! Von wirklicher Wirksamkeit der Behandlungen kann man da nicht reden (sowohl in der Rehaklinik also auch in der Uniklinik Heidelberg)! Ständig bekommt man gesagt: Wir wissen nicht warum oder woher!
Wie kann ich etwas behandeln über das fast nichts bekannt ist?
Topdisziplinen der Schulmedizin:
Chirurgie, Anästhesie, Notfallmedizin, Intensivmedizin, Radiologie/Diagnostik!
Fast totales Versagen der Schulmedizin:
Chronische Erkrankungen “Medikamentanschaukelei”
Von Homöopathie halte ich allerdings gar nichts. Ihr kann ich, ausser der freundlichen Zuwendung des Therapeuten und des liebevollen aber wichtigen Betätscheln des Pat., nichts positives abgewinnen!

#77 |
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Regina Wick
Regina Wick

98 @ Dr. Sautter
Gern geschehen. Teile hier Ihre Ansicht.

#76 |
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@117 “Blind für die Natur”-muss man nicht sein, zu glauben man sei in der Lage das “Ding an sich” zu erfassen, ist für mich jedoch übertrieben .Warum sagt der Naturwissenschaftler nicht—in dem mir erfassbaren System (auch noch in meiner historischen Zeit) sind die Dinge so und so.rational.Dieses Rationale aber als die Existenz setzen,halte ich für vermessen und sogar einfältig.Es geht immer -von-bis-da gilt die Logik und das Nachvollziehbare–und Brauchbare z.großen Teil.Wenn Sie Ihre Kinder lieben ,tun Sie das nicht rational(als Beispiel natürlich und nicht persönlich)-das Rationale ist etwas sehr begrenztes auf diesem Globus-sonst hätten wir ein halbes Paradies.Ich schätze Jung, Russel, Camus,Hesse,Einstein,Planck, Pauli, von Franz ……,da wird es nicht so einfach reduzierbar auf “bloße” Studienlogik und Neigung zu bunten Weltbildern mit Gewinninteresse.Jetzt gehe ich Sport gucken-besser wäre machen. Das war eine anregende Rubrik, zwingt auch “Wörter” zu finden.Ein gesundes 2011 allen Aktiven.

#75 |
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@115-Gegenseitige Toleranz wäre schön-schwierig wird oft die Überbrückung der Denkwelten.Medizin in Notfällen?-Hypertonie ist in der Regel kein Notfall, trotzdem gebe ich mit Selbstverständlichkeit ein Antihypertonikum.Gut-er soll 30 kg abspecken ,40 Zigaretten weniger rauchen und 1 l Wein weniger pro Stunde trinken.Macht er selten.Homöopathisch mit Zeit und Empathie vielleicht hin und wieder.Ein Kügelchen wirds nicht richten.Sonst hätten wir viele schlanke Athleten.Naturwissenschaftlich kann man die HP nicht erklären-zumindest noch nicht.Die Symbolik eines Chi auch nicht-das geht weit in die Psyche hinein.Ob ein Heilpraktiker überhaupt im Regelfall “harte” Krankheiten behandeln kann, bezweifle ich sogar. Z.b. MS-mein lieber Scholli. Vielleicht begleitend den Menschen verstehen-was ja manchmal halbe Wunder wirkt und dann sicher wunderbar ist. Aber eine MS einem Heilpraktiker “überlassen” halte ich in der Regel für fahrlässig.Mein Schüssler “Erlebnis ” kann mir leider wohl keiner erklären, obwohl dies u.a. der Grund ist weshalb ich grundsätzlich die HP nicht ablehnen kann.Der alleinigen Methodik der Naturwissenschaften überlasse ich nicht das gesamte Spektrum von Leben und Tod.

#74 |
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HP Iris  Kafka
HP Iris Kafka

Vielen Dank für diese anregende Diskussion. Muß mich leider verabschieden, denn meine Lebensenergie verlangt nach Nahrung und meine Familie fordert auch Ihr Recht ein.

Ein gesegnetes Weihnachtsfest an alle

#73 |
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HP Iris  Kafka
HP Iris Kafka

an 110
Ich lehne die Schulmedizin nicht ab. Das möchte ich hier ganz entschieden betonen. In Notfällen ist die Schulmedizin unverzichtbar. Ein gebrochenes Bein muß vielleicht chirurgisch versorgt werden und der perforierte Blinddarm muß auch raus. Eine Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis/Toleranz wäre für den Patienten sinnvoller als jede noch so aufschlußreiche Studie.
Es gibt auch viele Ärzte und Heilpraktiker, die daß eingesehen haben und merken, daß es Ihren Patienten gut tut. Natürlich haben Kassenärzte nicht die Zeit, die sie gerne hätten, aber ICH kann das System nicht ändern.

#72 |
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Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA)

Hallo zusammen,
wenn gleiches mit gleichem geheilt werden soll, warum wird dann nach Empfehlung der DHU Ödeme und Blasenentzündung mit u.a. mit Goldrute behandelt? Warum Prellungen, Schwellungen etc. mit Arnika? Müßte Arnica dann nicht gegen Herzbeschwerden angewendet werden? Eine Vergiftung mit Arnika nach innerlicher Anwendung würde doch welche hervorrufen? Allopathisch wird Arnika dagegen äußerlich, mit nachgewiesenem Nutzen, schon sehr lange bei selber Indikation angewendet…
Aber ach ja, ich vergaß, es gibt in der Homöopathie ja keine Indikationen….

#71 |
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HP Iris  Kafka
HP Iris Kafka

an 96 und 89
Das sind sehr viele Fragen für ein Abend. Da könnte ich glatt ein Referat daraus machen.
Allerdings möchte ich doch auf ein paar Fragen eingehen. Die Lebensenergie ist keine spirituelle Kraft, sondern macht den Menschen aus. Ohne Lebensenergie kein Leben, sondern nur tote Materie. Siehe in Asien das QI. Jede Krankheit verändert die Lebensenergie. Wenn man krank ist, hat man nicht die “Power” ein Waldlauf zu machen, dann gehört man ins Bett. Hier muß ich auch gleich eine Gegenfrage stellen: Warum macht Elektrosmog krank?
Durch die Homöopathie werden unsere Kinder nicht zu “Pillenjunkies”, da z.B. eine Ekältungskrankheit nicht behandelt wird, da helfen sehr gut alte Hausmitteln, Liebe, Zuwendung und Ruhe (das hilft auch bei Erwachsenen).

Ja, wir wollen für unsere Behandlung auch Geld, denn von Luft und Liebe können wir nicht leben und eine Behandlung dauert manchmal auch länger als bei der Allopathie. Aber wenn der Mensch danach keine z.B. Depression/Allergie/MS-Schübe mehr hat, brauche ich keine Studie um das zu sehen.

Die guten Homöopathen haben gar nicht die Zeit sich mit einer Studie zu befassen, da Ihre Wartezimmer brechend voll sind. Denen ist die gedankenlose Medikamentenverordnung (siehe unberücksichtigte Wechselwirkungen und immense Nebenwirkungen)von seiten der Schulmedizin eher ein Dorn im Auge.

#70 |
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@106 Frau Kafka-So einfach mache ich mir das nicht-selbst Statitiken, die ich wirklich nicht anbete,haben im Trend einen Wahrheitsgehalt und sind für die Lebenswirklichkeit brauchbar.Dass man völlig “losgelöst” einen einzelnen Menschen behandelt, der mit anderen Menschen gar nichts gemeinsam hat, ist schlichter Unsinn.Selbstverständlich gibt es Allgemeines und Spezielles.Erst jetzt wird es schwierig. Manches lässt sich mit Studien sehr wohl “erfassen”-Ausnahmen werden immer ausreißen-anderes ist eher für relevante Aussagen nicht zu konfektionieren.Und wieso der Allopathie den Rücken kehren?Einen Appendix rausschneiden, eine Pneumonie medikamentös versorgen, einen Herzinfarkt auf Intensiv betreuen, kann schon sehr zweckmäßig und sinnvoll sein. Da würde ich nicht mit Schüssler Salzen anfangen.Welches System wann-das ist mein Grundproblem.

#69 |
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q104-Leider bin ich inkompetent was die Studien betreffs HP betrifft. Leider.Medizin, Naturwissenschaft,Geisteswissenschaft,Tiefenpsychologie sind mir schwach vertraut.”Systemgefechte” mit dogmatischen Zielen sind mir ein Gräuel.Nr.7 Schüssler Salz D6-gerade im Familienkreis die Wirkung wiederholt zur Verblüffung erlebt-brachte mich ins Grübeln.Die HP mag nach den rationalen Studienkriterien widerlegt sein, ob diese Ansätze ausreichen, unterschreibe ich nicht. Zu viel “Merkwürdiges” habe ich schon erlebt.Das Theoretische hinkt dem Empirischen oft hinterher.Mag sein,dass sich aus unentschlossenen “Mystikern” wie mir die Anhängerschaft “fehlgeleiteter HP “Kunden” teilweise rekrutiert.Auf der anderen Seite habe ich auf dem “Logik” Sektor nicht wirklich ernsthafte Probleme dessen Vertretern zu folgen und im Kern der Sache ist auch dort früh “Schluß”.

#68 |
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HP Iris  Kafka
HP Iris Kafka

Jeder Mensch reagiert auf die gleiche Arznei anders, das gilt für die allopathischen wie auch für die homöopathischen Mitteln. Deswegen sind medizinische Studien eigentlich genauso unglaubwürdig wie auch die Studien, die ganz bewußt gegen die Homöopathie erstellt werden. Wir unterhalten uns hier von einem System, daß ein einzelner nicht durchschauen kann. Weder ich noch jeder andere gewissenhafte Homöopath wird sich auf eine Studie berufen, wenn man in einer Behandlung sitzt. Für die Homöopathen zählt der einzelene Mensch in seiner Gesamtheit, als Individuum. Wir heilen auch nicht, die Homöopathie soll auch nur einen Reiz in diese Richtung geben.
Ich habe den Eindruck das eigentlich nicht die Homöopathie am Pranger steht, sonder die Tatsache das sehr viele Menschen (und es werden täglich mehr) der Allopathie den Rücken zu drehen und Hilfe in der Homöopathie suchen.
Diese Diskussionen die hier geführt werden, wurden schon vor 250 Jahren geführt und siehe da die Homöopathie existiert noch immer.
Ich brauche keine Studie um zu WISSEN, daß die Homöopathie wirkt.

#67 |
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@101 Na gut -“Fälschungen” und Lobbyismus und Finanzinteressen…Waren Sie auf diversen Fortbildungen..Näheres will ich hier nicht posten. Glauben Sie da wird die hehre wertfreie “Wahrheit” verkündet??Du liebe Güte-für solche Vorhalte brauchen wir die HP nicht zu bemühen.Die ganz normale “Wissensschaftsgeschichte” und Wirtschaft ist voll von haarsträubendem Unsinn und Intentionaltäten dass die Schwarte kracht.Die Realität “draußen” hat oft bis zur Unkenntlichkeit gar nichts damit zu tun.Die einen stehen an der “Front”-die anderen “stellen dar”.

#66 |
  0
HP Iris  Kafka
HP Iris Kafka

Die Berichte waren alle sehr unterhaltsam. Über einige habe ich mich aufregt, über andere mußte ich lachen. Ich habe in meinem Leben gelernt, keiner Statistik zu trauen, die man nicht selbst gefälscht hat. Das gleiche gilt für Studien, die man nicht selber durchgeführt hat. Ich weiß, daß auch medizinische Studien (siehe Studie zur HPV-Impfung) geschönt sind. Ich hätte aber einen Vorschlag zur Güte: Alle Skeptiker oder Ablehner der Homöopathie investieren morgen etwas Geld und kaufen sich in der Apotheke Tarantula hispanica in C30, nehmen davon jeden Abend bevor sie ins Bett gehen ein Globuli trocken auf die Zunge. Nach 2 Wochen regelmäßiger Einnahme können wir die Diskussion noch einmal führen (falls einige noch dazu fähig sind). Nur was man selbst erlebt, kann man auch beurteilen.
Wünsche allen ein gesegneter 4.-ter Advent

#65 |
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88und 89-das sind hervorragende rationale Einblicke in das System des Homöopathiegebäudes.Ich weiß zu wenig um es wirklich zur Gänze zu verstehen,aber es vermittelt Zugänge ,die sonst langwierige Recherchen erforderten.Mich freut sowas.”Immaterielle Sensoren”-wenn es so etwas gäbe,würde dies ja nicht unbedingt die Medizin “neu” schreiben, sondern nur erweitern und andere Bereiche erschließen bzw. modifizieren.Die Quantenphysik hebt ja auch nicht die Newtonsche Mechanik in ihrem Gültigkeitsbereich auf.Die “Weltformel ” ist weit weg, die “Hoffnung” das Universum mittels Technologie mit und ohne Urknallmodelle verstehen und erklären zu können ,halte ich für hybriden Infantilismus.Das Gehirn erklärt sich selbst zur Gänze und darüber hinaus????!!!Schönes Kabarett.Ich “glaube” und verfüge über einige “Gewißheiten” dass es den Strom des Immateriellen gibt-nur wir können ihn nicht willkürlich “benutzen” oder in einer Maschine an-und ausschalten.Unsere Systeme werden sicher noch unwahrscheinliches erreichen, bis jetzt erwiesen sie sich immer als begrenzt.Ob die HP in 1000 Jahren am Horizont der Geschichte verschwunden ist oder auf einer neuen Grundlage selbstverständlich ist-wer vermag das zu sagen?

#64 |
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84 @Frau REGINA WICK–Herzlichen Dank-Wenn die “Logik” der geläufigen Systeme nicht mehr weiterführt, bringt das halboffene System zumindest Hoffnung.Ein “Fehlschlag” ist dann nicht schlimm, Dogmatik aber katastrophal.Nochmals Dank für Ihre Mühe.

#63 |
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83–Die Schulmedizin unterdrückt Symptome???Auch. Als Definition für die Schulmedizin aber schon ziemlich primitivisiert.Ein Antibiotikum bei einer Pneumonie unterdrückt nicht die Symptome sondern schafft Bedingungen durch Abtöten der Erreger ,dass der Organismus sich heilen kann.Also verehrte 83-lassen Sie die Kirche im Dorf.Und zur Schule sind Sie hoffentlich auch gegangen. Auch Heilpraktiker gehen zu Schulen. Das sind halt andere Schulen.Qualitätsunterschiede, Themenspektren erst einmal außen vor.Mit komplettem Wissen und Weisheit geschlagen ist wohl kaum einer aus dem Geburtskanal gerast.Wenn ich lesen könnte wie die SAVANTS, würde ich gerne international zahlloses Schulen versuchen zu verarbeiten.Leider science fiction.Und es gibt “Schulmediziner” die haben sicher begründete Ahnung von Kybernetik und Information.Wir Mediziner stehen zwischen Natur-und Geisteswissenschaften mitten im sozialen Brennpunkt mit allem drum und dran.Unsere Großen waren sogar Ärzte aber auch wir Normalos sind keine Hilfsschüler-ohne diesen Unrecht tun zu wollen-sondern arbeiten innerhalb des gelernten und dazukommenden Spektrums.Heilen können wir nicht,aber oft Bedingungen für dieses Ereignis schaffen.

#62 |
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Regina Wick
Regina Wick

18.12.10 – 21:43
Rother
Ich danke Ihnen für den sachlichen und logischen Bericht.
Er hat mir wirklich sehr geholfen, denn die Hom. wirkt bei mir nicht. War hier unschlüssig, ob es vielleicht am falschen Mittel lag.

#61 |
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“84
18.12.10 – 21:24
Regina Wick
Sonstige nichtmedizinische Berufe

@ Herr Deckers
Mich entsetzt hier nicht Ihre mit Sicherheit berechtigte Skepsis,”

Ich bin kein Skeptiker. Ich WEISS, daß diese oder jene Chose der “Alternativmedizin” Blödsinn ist.

Außerdem geht es um das Leben von Menschen. Da ist Kungelei mit “Andersdenkenden” fehl am Platz, denn für diese Kungelei würden Menschen mit ihrem Leben bezahlen.

Wenn es um das Leben von Menschen geht, MUSS man kompromißlos sein. Man darf um das Leben eines Menschen nicht mit Spökenkiekern feilschen!

#60 |
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“83
18.12.10 – 21:10
Dr Hans Martin Steingassner
Tierarzt/-ärztin

Wie sich der Körper zu wehren hat, ist genetisch im Verlauf der Evolution festgelegt worden.”

Bei Tetanus ist das nicht möglich. Exitus.
Bei Masern sind die Masern erst 1300 Jahre für den Menschen gefährlich. Diese 1300 Jahre haben für die Evolution noch nicht gereicht. Sollen wir also Millionen Kinder über die Klinge springen lassen, bis unsere Evolution auch diese Hürde überwunden hat?

Im übrigens sind weder Lederschuhe noch Blinddarm-OPs in den Genen enthalten.

Und was “Information” betrifft: die beste Information ist immer noch Bildung, genauer gesagt MEDIZINISCHE Ausbildung.

#59 |
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“18.12.10 – 18:39
Wolfgang Böckmann
angestellte/r Apotheker/in

an alle HP-Skeptiker:
besorgen Sie sich die Gebrauchsanweisung der Gudjon Q-Potenzen. Sel?ten so gela?cht.”

Warum? Steht da darauf:
“Vorsicht! NICHT SCHÜTTELN!!!”?

Vor ein paar Jahren bin ich auf ein Inserat eines Homöopathika-Herstellers gestoßen, der eindringlich mit seinem “schüttelfreien Versand” warb.
Einer der lustigsten Knüller war (inzwischen auch wieder ein paar Jahre her) die Homöopathiestudie mit den Rattendärmen in Leipzig. Da HATTEN die Pseudohomöopathen DIE Gelegenheit, ENDLICH das seit Hahnemann ungelöste GRUNDLEGENDE Problem der Homöopathie zu erforschen, WIEVIELE Schläge man denn zum Potenzieren braucht. Aber sie haben selbst das vergeigt – und die Studie sowieso. In http://www.xy44.de finden Sie die labor-wissenschaftliche Widerlegung der Studie durch die Herren Keck, Bruhn und Wieland. Mir war das Vergnügen vergönnt, dem Leipziger Dillentantenhaufen eine Lektion in Homöopathie um die Ohren zu hauen:
http://www.ariplex.com/ama/ama_ho12.htm
http://www.ariplex.com/ama/ama_ho13.htm

Das war übrigens nicht die einzige Großblamage der Leipziger…

#58 |
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Regina Wick
Regina Wick

@ Dr. Sautter
Leider weiß ich die Einnahmefolge der hom. Mittel nicht mehr -es ist 4 Jahre her-habe aber eine Notiz darüber gefunden. Es war Pulsatilla D30 (Konstitution), Arsenicum Album D12 und Belladonna D3.
@ Skeptiker @ Herr Deckers
Mich entsetzt hier nicht Ihre mit Sicherheit berechtigte Skepsis, sondern die Aggessivität, mit der Sie hier im Forum agieren. Das Sie nur auf Zahlen und Statistiken starren, haben Sie damit aber sehr deutlich gemacht.
Da bin ich froh, daß ich auch zu den “Mystikern” gehöre, die die Naturwissenschaften sehr zu schätzen wissen, aber nicht darauf fixiert sind.

#57 |
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Zu Dr. Ernst H.

Was verstehen die Gegner der Schulmedizin eigentlich unter Schulmedizin?

Ein Schulmediziner ist ein Mediziner(in) welcher glaubt, durch die Unterdrückung von Symptomen eine Heilung zu erzielen (Antibiotika, Antiphlogistika, Antihistaminika..etc. lauter “Antis”).
Diese vorübergehende Symptomenfreiheit verkauft sie (er) als Heilung.

Für seine unterdrückende Behandlung stehen ihm sehr wenig Wirkgruppen, aber viel Arzneien zur Verfügung, welche ihm eindringlich durch Pharmarefernenten ans Herz gelegt werden. Aufgrund der eingeschränkten Kombinations -möglichkeiten eigentlich eine fade Gschichte.
Gesund werden kann alledings nur der Kranke selbst-
Bei seinen Versuchen sein gestörtes Gleichgweicht wieder herzustellen, wird ihm bei seinen Heilversuchen oft in den Rücken gefallen. Sehr oft hilft alleine das Weglassen von verordneten Medikamenten.
Wie sich der Körper zu wehren hat, ist genetisch im Verlauf der Evolution festgelegt worden. Es würde schlimm aussehen, wen der Körper sich bei jedem Infekt lange überlegen müsste was zu tun ist. Die Heilung erfolgt nach sinnvollen, schon ind den Genen festgelgten Abläufen.
Krankheit, ist verstimmte Information. Information ist nicht materieller Art und kann nur durch Zufuhr richtiger, nichtmaterieller Information wieder hergestellt werden.
Homöopathische Mittel wirken nur über Zufuhr richtiger Information. Das verstehen Schulmediziner nicht, weil sie ständig Arzneiinformation und Lösungsmittel verwechseln.
Bücher bestehen alle Zellulose und Druckerschwärze (Trägersubstanz oder Lösungsmittel). sie sind alle gleich aufgebaut. Was den entscheidenden Unterschied zwischen Büchern ausmacht ist der Inhalt. Eines ist ein Lexikon, eines ist en Roman und wieder eines ist ein Fachbuch. Bei keinem der Buchinhalte ist eine Messung der Information in Mikrogramm oder Gramm möglich. Das Gleiche gilt für homöopathische Arznein. Jede homöopathische Arznei enthält eine bestimmte Information, die nur dann hilft wenn sie dem Organismus wieder die richtigr Information zuführt. Die Wirkung die sie auslöst, wurde an gesunden Probanden ausgetestet – Arzneimittelprüfung – und kann nur durch ihre Wirkung sichtbar gemacht werden. Vergleichbar mit dem Inhalt einer CD, der nur am Bildschirm sichtbar gemacht werden kann. Die Beispiele lassen sich endlos fortsetzen. Ein Auto gehorcht einem Steuerungskasten. Die Bereitstellung ungestörten Laufens ist nur durch richtge Information möglich. Falsch Information bringt die Maschine aus dem Gleichgewicht. Es wird kein Hammer, oder anderes Werkzeug gebraucht, sondern ein Laptop zur Wiederherstellung der richtigen Information. Eine Reperatur nur durch Informationszufuhr. Das können alle akzeptieren, beim Körper tun sich Gegener der Homöpathie aber schwer.

#56 |
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Angestellter Apotheker

an alle HP-Skeptiker:
besorgen Sie sich die Gebrauchsanweisung der Gudjon
Q-Potenzen. Sellten so gelcht.
Homoeopat(h)en: fallt über mich her.

#55 |
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Skeptiker-meine Hochachtung-ich schätze Ihren sachlichen Stil.Und Ihre Hinweise auf mißverständliche sprachliche “Darstellungen” meinerseits.Kurz muss es halt hier sein.ich denke wir sind unterschiedliche Typen. Ich neige mehr zum “Mystischen” ,Sie zum “Periodensystem der Elemente”.Wir haben beide ein bißchen was erfasst, da bin ich mir sicher.Kennen Sie Psycholog.Typen von Jung?Mir hats seinerzeit was gebracht.Sie sind beinhart im System,es gibt richtig-falsch.Der Stolz der Rationalität.Das ist für mich ein Teilaspekt.Und häufig finden Studien-Water is wet—sehr plakativ und ein Fitzelchen polemisch aber Sie kennen “die Welt” bestimmt.Grüße

#54 |
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nobelpreise-na ja -soweit ich richtig gelesen habe, waren die offiziellen Mediziner über Freud in Wien usw. nicht besonders erfreut.Aber vielleicht ist die Psychoanalyse auch nur Hokuspokus.Auch ein Thema . Gut für heute, Wintersport ist auch was schönes.Und man kann zählen und messen.

#53 |
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63-Gefahr ja, ist begrifflich unscharf.Danke.
Vollstopfen-beruht auf diffuser irrationaler Hoffnung der “Mütter”.
Das Leben ist bei weitem nicht wissenschaftsbasiert.(führt zu weit hier)

64-Genau so ist es.Homöopathie ist nur ein Systembeispiel.
65-Wissen und Glauben.Wissen enthält am Beginn(Physik,Mathematik)Glauben.
Die Naturgesetze sind unvollständig.Dunkle Materie uvm.

66Opa/Allgemeinheit.Doch. Nicht jeder der raucht wie opa stirbt.Ganz allgemeiner “Lehrsatz”.Warum folgt dann sekundär (die schöne Statistik, mehr Raucher sterben usw..kausal sagt die Statistik nichts.)..Genetik etc.
68-Ausgelastete Rentner gibt es. “mein Gott”.

Fazit-wir leben in einer interessanten und komplexen Zeit und wissen dies z.T.

#52 |
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Heilpraktiker

Ich bin amüsiert über die Argumentation pro und contra.

besonders Herr Decker legt sich ja mächtig ins Zeug.

Wie dem auch sei – ich stelle fest:

EINE SOLCHE FLUT AN LESERBETEILIGUNG UND ECHTES INTERESSE GIBT ES NICHT BEI DEN ANDEREN THEMEN DES DOCCHECK-NEWSLETTERS.

Und das nicht nur beim Bezieher und Leser.

Letzendlich entscheidet der Betroffene was ihm gut tut und was nicht.
Wenn jemand also diese Art von Hilfe in Anspruch nimmt, muß er wohl viele Enttäuschungen seitens der “wissenschaftlich fundierten” Hilfe erfahren haben.

Desweiteren ist es der quantenphysik und zuletzt dem französ. Virologen und Nobelpreisträger Luc Montaignier im Oktober 2010 zufällig gelungen, den wissenschaftl. Beweis zur Homöopathie anzutreten. Natürlich wird er sich mit dogmatisierten Fachleuten auseinandersetzen müssen.

Auch wir Osteopathen müssen uns mit einigen Techniken auseinandersetzen, die weit über das bioMECHANISCHE Modell hinausgehen.

ABER, GUT DING WILL EBEN WEILE HABEN.

In diesem Sinne immer weiter – aber ohne persönliche Angriffe, bitte.
ein fortschrittliches neues Jahr
Jan Paffrath, Hp, Osteopath BAO- Paracelsusklinik Henstedt-Ulzburg

#51 |
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Apothekerin

Ich finde diese unterschiedlichen Argumente ganz interessant, aber meiner Meinung nach kann man das alles in einem Satz zusammen fassen, der mir vor 45 Jahren während des Studiums in Leipzig vermittelt wurde: mit Homöopathie lassen sich Krankheiten behandeln, die von allein heilen, aber eines psychischen Anstosses bedürfen!

#50 |
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Dr. med. ERNST  H. Tremblau
Dr. med. ERNST H. Tremblau

Sehr geehrter Herr Kollege Graetzel,
Sie haben eine Lawine losgetreten, die leider manche
Beteiligte zu ersticken droht.
Da mir niemand den Begriff “Schulmedizin” klären
kann habe ich das persönliche Risiko ernsthafter
Störung durch Wegwischen dieser Vokabel als dümmliches Kampfmittel für mich selbst beseitigt.
Aus medizingeschichtlichem Interesse habe ich schon
als Student das “ORGANON” des Nichtarztes Samuel
H. im Original gelesen.Finger hoch wer das sonst
noch tat! Das Opus ist ein interessantes Dokument
wie sich mit des Kaisers neuen Kleidern viel Geld
verdienen läßt.
Es gibt, wie der Berliner sagt überall “Sone und
Solche”.-
Außer dem Papst und wohlgemerkt infehlbar nur in Glaubensdingen
sollten die verehrten Bemühten um eine gläubige
Nicht- und Gegenmedizin sich auf ihren Glauben
beschränken. In der harten ,klaren Welt des
Genus proximum, der Differentia specifica und des
Tertium comparationis, der wir seit über 2000
Jahren unere Kultur verdanken sehe ich Verfalls-
erscheinungen des Denkens heraufziehen, die
hoffentlich die dark centuries nicht wiederholen
lassen wie bei Zerfall des römischen Weltreiches.
Leider hatte Samuel nicht die moralische Qualität
des Pfarrers Kneipp, der sich auf seine Hilfsmethode
als Nichtarzt beschränkte.Es leben noch Menschen
denen christliche Demut noch etwas bedeutet.
Prestige-Gehabe ist meist auf wenig Können
verdächtig. Die wenigen Gro0en dieser Welt, die
mich empfingen waren höflich, bescheiden und
betonten ihre begrenzte Kompetenz. Ein alter
Tiroler Holzfäller ist von der Menschenkenntnis
her oft kompetenter als mancher eitle reiche
Gernegroß.Ich bin stolz darauf, daß mich einer
als seinen Freund bezeichnete.
Danke für Lesen und geneigtes Wohlwollen mit
Nachsicht. Wie sagte die Königin Viktoria
I am not pleased.- Das war noch eine gekrönte
echte Dame, die leider auch seltener werden.-

!

#49 |
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@Skeptiker
Ich bin als Orthopäde ein eher “mechanisch” orientierter Mediziner und in meiner täglichen Praxis wohl nicht esoterisch orientiert.
Der Patient ist nun aber nicht nur ein mechanisches, chemisches und vielleicht noch physikalisches System. Dann könnte ich alles messen und bräuchte, um eine Diagnose stellen zu können,noch nicht einmal mit ihm reden.
Leider lassen sich alle sogenannten “Befindlichkeiten” weder mathematisch, noch physikalisch beschreiben, geschweige denn messen.
Und genau da endet die Schulmedizin. In diesen Fällen nutze auch ich alternative Verfahren. Für meine Patienten immer noch besser, als nichts zu tun.

#48 |
  0

Geben sie einfach mal einem aufgeweckten Kind einige Topfen eines Medikamentes, sagen wir gegen Husten. Man zählt vorsichtig 10 Tropfen ab. Der Kleine, 8-Jährige, verfolgt das Ganze sehr genau. Und dann verzählen sie sich bei der nächsten Einnahme einfach um eins zwei Tropfen. Bei zu wenig werden die Tropfen nicht wirken, denn: der Opa hat mir nur 8 Tropfen gegeben. Bei zuviel: Opa das ist zuviel. – ‘Dann schläfst du auch gut! Der Kleine schläft wirkllich schnell ein. Die Tropfen waren Wasser mit etwas Anistee gemischt. Das nennt man dann – Behandlung des Hustens über die Psyche.
Und dann hat er richtigen Husten – da kann man dem Kleinen die ganze Flasche Meditonsin, Efeu-med., und wie der Mist alle heißt, eingeben, er wird vom Husten wach. So kann man einem Erwachsenen die Homöopathie erklären.Und wenn der Kollege den Kleinen nicht abhören kann, und die beg. Lungenentzündung übersieht, dann, ja dann hänge ich ihm einen Prozess an – mit Einschalten der Presse, des Rundfunks. Mal sehen was dann sein “berufliches” HP-Renommé macht.
Mein Gott, müssen die Herrschaften mit den vielen Briefen, Antworten etc mit ihrer Arbeit ausgelastet sein.

#47 |
  1

Ich finde es toll, dass der Artikel solche Resonanz erzeugt hat. Plötzlich sprechen Heilpraktiker, Ingenieure, Ärzte, Pharmazeuten und “Skeptiker” :-) miteinander über ein Problem, dass scheinbar alle bewegt. Würde dies öfter und vielleicht einmal in einem großen Rahmen stattfinden, wären wir sicher alle schon wesentlich weiter. Stattdessen beharren wir auf unseren rigiden, vorgefassten Meinungen und versuchen nicht einmal die Andersdenkenden zu verstehen. Ich glaube ( Glaube ist nun wieder auch so eine Sache) das ist unser Problem und nicht, ob Homöopathie wirkt oder nicht?

#46 |
  0

Nochmals-ZÄHLEN–ich selbst habe gerade in meiner Familie die Wirkung von Schüssler Salz Nr.7 deutlich und wiederholt erlebt. Gezählt 4x.-Gut ohne Substanz?? Verdünnung war D 6.Viel dürfte das nicht sein. Was mich wundert, ist,dass 400 -800 mg Magnesium Verla überhaupt nicht wirkten.Da komme ich ins Grübeln bezüglich Fragen wie Substitution, chemisches Gleichgewicht, Bioverfügbarkeit…Regulative Aspekte kann ich mir schon vorstellen-obwohl D6 ja auch noch wohl gering “Materie” enthält.Erklären kann ich es mir nicht.-Nachtrag-und falls ein Kügelchen es bewirken könnte ,dass ich aus psychischen “Gründen” unermüdlich positiv durchs Leben trappse und anderen helfen kann, glücklich, beschwerdefrei und voll konzentriert-dann her damit.Welche Glaubensvorstellung auch immer.

#45 |
  0

@Herr Wiegmann 2 Variable-geht noch. 1. wir geben Vit. D. Ist der Patient geheilt-klassich medizin. Ergebnis. Ausreizen der Schulmmedizin-warum eigentlich oft so negativ als Begriff verstanden, ich hoffe schwer ,dass wir alle zu Schulen gegangen sind-ist prima und indiziert. geht es nicht richtig weiter-.dann gehts “los”.Was tun? Hilft dann tatsächlich die Homöopathie weiter, wäre ich sehr zufrieden-scheißegal unter welchem Theorem.Hinkt natürlich-eine PCP wird kaum mit Vit D “verschwinden”.Die Idee mit dem vielstrapazierten Begriff GANZHEIT ist fraglos hilfreich.Das System so gut wie möglich untersuchen, auf die Beine stellen und sehen was bleibt spezifisch klassisch zu tun und wo wird es -sagen wir einmal “regulatorisch”.Das Problem der Systemebenen bleibt uns erhalten.Erfreulicherweise ist nicht jeder ein Problemfall.Popp habe ich einmal gehört-erschien mir sehr diffus-kann aber meinen fehlenden Voraussetzungen liegen.

#44 |
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“56
18.12.10 – 15:38
Dieter Wiegmann
Heilpraktiker/in

Es ist wohl ziemlich schwierig zu verstehen, dass Homöopathie auf einer kybernetischen Ebene wirkt. Auf die wissenschaftlichen Studien von Prof. Dr. Popp sei dazu hingewiesen.”

Also bitte, das ist doch Kinderkram. Wenn Homöopathie wirken WÜRDE, könnte man die Erfolge zählen. Aber da sind keine!

Die Rückzugsgefechte auf “Gedächtnis des Wassers”, “Information” und so weiter sind Augenwischerei, die sich um den NACHWEIS der Wirkung drückt. Und eine Wirkung ist IMMER abzählbar. Es sei denn, Patienten zählen nicht. Aber das ist bei Homöopathen wohl so üblich.

#43 |
  1
Dieter Wiegmann
Dieter Wiegmann

“Lesen was Gesund macht” – ein Werbeslogan. “Homöopathie – Reden hilft, Globuli nicht” – was ist das?
Intelligenz kann hilfreich sein, doch Intelligenz ist nicht alles, man muss auch in der Lage sein, eine Vielzahl von Informationen zu verarbeiten und als richtig oder falsch einstufen können. Deshalb habe ich den Begriff Reallogik übernommen (real = wirklich, Logik = Sinnzusammenhang, venünftige Schlussfolgerung).
Es ist wohl ziemlich schwierig zu verstehen, dass Homöopathie auf einer kybernetischen Ebene wirkt. Auf die wissenschaftlichen Studien von Prof. Dr. Popp sei dazu hingewiesen.
Nun haben wir einen Patienten, den wir homoöpathisch heilen wollen. Doch diesem Patienten fehlt es an einem bestimmten Stoff, wie z. B. Vitamin D (kommt ausgesprochen häufig bei Rheumatikern, Arthritikern vor). Fehlt elementar eine Substanz kann die Homöopathie logischer Weise nicht wirken. Doch alle Patienten kommen in eine Studie (blind – wie blindwütig, blind – wie blinder Weise = Doppelblindstudie).
Medizin und Heilweisen sind doch etwas umfangreicher als Statistiker, Hochschulprofessoren u.a. uns weis machen möchten. Vielleicht gäbe es mehr Erfolge in der Medizin, wenn man eine ganzheitliche Betrachtungsweise, ein real-lgoische Denkweise als Disiplin erheben würde.

Dieter Wiegmann
Heilpraktiker

#42 |
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@Skeptiker–“Wahrnehmungsverzerrungen”–genau da liegen viele Hunde begraben.Und bei den zu vielen Variablen, die kaum zu eliminieren sind bei diesen “Feldversuchen”.Ich war mein Leben lang der Tiefenpsychologie und der Physik verbunden-als “Hobby-.Z.B. Pauli und Jung-Materie und Geist.Schwachsinn würde ich einem Nobelpreisträger der Physik und einem der größten Analytiker des 20.JH. nicht unterstellen.Grenzphänomene unseres Erkenntnisvermögens und die Eigenart unserer bevorzugten Sichtweisen scheinen auch für uns gewöhnliche Intellektuelle auf.Des Weiteren-wenn ich etwas träume,das dann akausal (Synchronizitätsphänomen) eintritt, ist dies weder überprüfbar von anderen noch zweifelsfrei in Statitiken zu transportieren.–Will sagen-den Hang zum Konkreten habe ich vehement,Wahrnehmungsverzerrungen wittere ich zuhauf. Ich bin aber weder generell komplett mißtrauisch, interessenorientiert oder ablehnend gegenüber Phänomenen, die offensichtlich bei vielen vorkommen-teileise haarsträubend kommuniziert werden (wir sind nicht alle Dichter des geschliffenen Wortes, theoretische Mathematiker oder Verbalakrobaten a la Heidegger.)-und für die es noch keine adäquaten “Schubladen” gibt, es sei denn wir verrammeln sie halt darin.Jeder von uns hat seinen blinden Fleck, lasst und doch staunen, weniger “rechten” und gucken was an “Phänomen” übrigbleibt und das dann in unserer Zeit erklären wenn möglich.Die “normalen” phrmakologischen Wirkungen-haufenenweise in meiner Praxis erlebt-sind nur wenige Schritete weit bekannt und “logisch”–dann wird es sehr bio-logisch und bleibt der Natur überlassen.

#41 |
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@Herr Deckers-mir mangelt es an vielem, falls Sie das freut.Mathematische Statistik ist nicht mein Spezialgebiet und wie weit ich zählen kann, habe ich mir noch nicht überlegt.Statistik sagt über Qualität nichts aus.Sie ist brauchbar und wertvoll im täglichen Leben und in der Wissenschaft.Kausal sagt sie gar nichts.1 einziger mit Hom. “gelöster” Fall ist ein Ereignis, das zuallererst einmal existiert.Und da gibt es sicher “mehrere” -N oder wie symbolisieren Sie als gewiefter Mathematiker?Zählen Sie mal schön.Erklären kann das nicht.Es stehen sich 2 Glaubenslager gegenüber-Erkenntnistheorie,1+1=3( wenn ich recht erinnere),Existentialismus….Ihre Zählerei,Ihre Varianzanalysen oder wie sie heißen mögen, “deuten” dort wo diese Ergebnisse hinpassen und nachprüfbare Voraussagen erlauben.Sie denken wahrscheinlich “zwingend”.Reichweite groß,-ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten. An meinem Verstand zweifeln Sie ja freundlicherweise zur Genüge.

#40 |
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“51
18.12.10 – 13:59
Dr. med. Roland Sautter
Arzt/Ärztin

Aber DIE Hom. als Unsinn abzutun, traue ich mich nicht.Wir haben mit unseren optischen Fernrohren die harte gamma Strahlung nicht gesehen.Gibt es sie deshalb nicht?”

Da mangelt es wohl an Statistik-Kenntnissen… Denn menn man auch nicht weiß, WIE etwas funktioniert, so kann man doch die Wirkung messen. Im Fall der Homöoapthie geht das sogar sehr leicht: Einfach die Fälle ZÄHLEN. Die Fälle zählen, wo eine Verbesserung eintrat und die Fälle zählen, wo es keine gab.

Leute, die nicht zählen können, auf die kann man zählen…

#39 |
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@Skeptiker-Hallo jetzt machen Sie den Herr Noschinski doch nicht so “fertig”.Vielleicht ist ja was wahres dran-auf beiden Seiten.Ich persönlich mag auch nicht das “esoterische” Geschwafel ,das jeder Scharlatanerie Tür und Tor öffnet. Und viele dieser “Schwätzer” nehmen für sich in Anspruch sie könnten willkürlich in den Mikrokosmos eingreifen.Nach Heisenberg geht das eben nicht.Diese Quantenmystikschwätzer haben diffuse Vorstellungen von naturwissenschaftlichen Methoden.Andererseits gibt es aber im Materie-Geist Problem mehr Ungelöstes als Gelöstes. Für mich ist Ehrfurcht, Respekt und Vorsicht bei weitgehenden Aussagen angezeigt._Womit haben Sie gemessen, nach welcher Hypothese, Theorie arbeiten Sie-das kennen wir ja.Die Wirklichkeit haben wir ganz sicher nicht erfasst.Allein deshalb gehe ich schon mit “Beobachtungen” anderer An- und Einsichten vorsichtig um.Die Hom. ist nur ein Spezialfall dieses grundsätzlichen Problems.Ich habe einige “merkwürdige” Typen erlebt, von denen würde ich mich nicht behandeln lassen. Aber DIE Hom. als Unsinn abzutun, traue ich mich nicht.Wir haben mit unseren optischen Fernrohren die harte gamma Strahlung nicht gesehen.Gibt es sie deshalb nicht?Systemfragen. Axiom und Empirie-da haben wir halt Probleme.Vielleicht verdienen einige Hom. mit relativ viel Abstrusem ganz schön Geld. Tun das “klassische ” Methoden nicht auch mitunter. Zeitgeist.

#38 |
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“48
18.12.10 – 12:56
Klaus Helling, Schmerztherapeut

Es ist interessant , wenn Laien wie der Diplomingeneur Deckers sich über medizinische Themen auslassen.”

Dieser Diplomingenieur weiß aber mehr von Medizin als den Homöopathen lieb ist. Was kein Wunder ist, denn von Homöopathie verstehen Homöopathen nichts. Andere, wie zum Beispiel gewisse Schmerztherapeuten, verstehen von Homöopathie ebenfalls nichts, denn sonst würden sie sich nuicht zu deren Gralshüter aufspielen.

“Sonst wüsste er, das Psyche und Schmerz untrennbar miteinander verbunden sind.”

Wie schön, daß ein Blinddarmdurchbruch homöopathisch und schmerztherapeutisch behandelt werden kann.

“Das ist ein Grund dafür, daß in der modernen Schmerztherapie immer mehr Psychopharmaka eingesetzt werden und psychotherapeutische Verfahren hilfreich sind.”

Das ist der Eindruck, den diese Szene erwecken will. In Wahrheit ist gerade diese Szene etwas, das dringend ausgemistet gehört. Psychopharmaka statt sinnvoller wissenschaflticher Diagnose und Behandlung, das ist übelster Pfusch.

“Das umfangreiche Gespräch ist ein wichtiges ärztliches Mittel, das leider bei zunehmenden Zeitmangel in Vergessenheit gerät und durch den höheren Einsatz von Pharmazie ersetzt wird.”

Der Arzt ist kein Märchenonkel und auch nicht der Ersatz für die Großfamilie.

“Die Behauptung von Herrn Decker, man müsse psychologische Beeinflussung aus der Therapie fernhalten ,ist antiquiert und unmenschlich, da ein nebenwirkungsfreier Therapieansatz über die Psyche damit ausgeschlossen wird.”

Das ist Blödsinn. Und ich verwahre mich entschieden dagegen, daß Kranken “einfach so” Psychotherapie aufgepreßt wird. Sogar bei einfachen Fragen der Orthopädie greifen Pfuscher in die Psychokiste und wollen, daß den Kranken Psychotherapie verpaßt wird. Das ist der Gipfel der Dreistigkeit.

“Auch das Therapieergebnis von schulmedizinisch anerkannten Medikamenten, selbst von Operationen ist erwiesener Maßen vom guten Kontakt Arzt Patient abhängig.”

Und?

“Für Herrn Decker gilt: Schuster bleib bei Deinen leisten!”

Tut mir leid für Sie, aber von meinem Fach verstehe ich was. Offensichtlich ganz im Gegensatz zu etlichen Anderen hier.

Im übrigen: das Thema hier ist Homöopathie. Ein Punkt, der hier vorkam: Tierhomöopathie. Tatsache ist aber: Es gibt keine Tierhomöopathie. Ob der Herr Helling das begreift?

#37 |
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Entschuldigung-ich meinte 23 nicht 9–Frau Regina Wick mit der Katze.Sorry.Würde mich nur interessieren was eventuell -außer der Tierliebe-auf das Kätzchen Einfluss genommen hat.

#36 |
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Na ja-weder noch.Dass die Hom. wirkt ,ist nicht beweisbar, das sie nicht wirkt, ist auch nicht beweisbar.”Unentscheidbar”-schöner Begriff von Gödel.Man kann ein Materiesystem mit seinen physikalisch- mathematischen Modellen (Modelle-keine Erkenntnisgewissheit-Systeme mit Axiomen, sehr brauchbar-sicher erweiterbar und veränderlich und Kinder der Zeit) nicht vergleichen mit “immateriellen Systemen” (Information, Welle).Ich war Allgemeinmediziner,kein Hom..Empirisch erlebt man aber hin und wieder Verblüffendes.Die Erklärungsmodelle mögen von plausibel bis obskur reichen.Gab es in der Physik auch und das befriedigende Modell fand sich später.Die Welt ist sicher nicht “nur” Physik-diese Annahme ist für meine Person schon einfältig.Seis drum.Ich habe , durch Zufall und “einengender Wahrscheinlichkeit mit offener Neugier” mit der “heißen 7” (Schüssler) wiederholbar zuverlässige Ergebnisse erzielt, deren kausales Prinzip ich nicht wirklich verstehe.Mit hochdosiertem Magnesium ging es nicht.Wenn etwas wiederholbar klappt,bin ich froh auch wenn mein Hinterfragen unbefriedigend bleibt.9-,was hat die Katze gekriegt??Die Schwierigkeit nach meiner Meinung liegt im Finden des jeweiligen “Systems”, das dem zu bearbeitnden Problem gerecht wird.Da haben wir aber alle sehr oft Probleme-Arztodyseen-meine individuelle Erfahrung.Recht haben, wird irgendwo zu kindischer Rivalität.Lösungen finden-begründet und wunderbar-manchmal aber halt durch Zufall, Glück, Fügung,Empirie und ohne “zureichenden” Grund.

#35 |
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“42
18.12.10 – 10:22
HP Dirk-Rüdiger Noschinski

Ich bin qualitativ bessere Argumantationen und vor allem ein anderes sprachliches Niveau gewohnt.”

Niveau? Welches “Niveau” Etwas dieses?:

“Die von Ihnen hier beschriebenen Argumente zähle ich unter den Oberbegriff “angewandte Rhetorik”.
Ich denke damit ist doch alles gesagt, oder?”

Solche faulen rhetorischen Finten verfangen nicht, Herr Noschinski.

Und das hier:

“Will sagen: Das Argument “der Homöopath hat Zeit für den Patienten und das wirkt” zieht offensichtlich nur bei Menschen, die seitens ihrer Informationsdichte tatsächlich an der Oberfläche schwimmen. Im Kant’schen Sinne eine “selbstverschuldete Unmündigkeit”, und da nützt es nur wenig, wenn man einen Paragraphen aus dem Organon zitieren kann.”

ist Geschwurbel, mit dem man Ahnungslose einwickeln kann. Aber sie haben es hier mit Leuten zu tun, die – ganz im Gegensatz zu den Homöopathen – etwas von Homöopathie verstehen.

#34 |
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Das Homöopathen als “Täter” bezeichnet werden ist ein Diskussionsniveau, das mich bei einer Plattform wie DocCheck doch ein wenig überrascht. Ich bin qualitativ bessere Argumantationen und vor allem ein anderes sprachliches Niveau gewohnt.
Im Jahr 1883 wurde die American Medical Association gegründet, ein Jahr, in dem der Hausarzt mit Sicherheit noch genügend Zeit für seine Patienten hatte.
Warum wurde die AMA gegründet? Als Gegegengewicht zur amerikanischen Homöopathiebewegung, der die Patienten in Scharen zuliefen.
Will sagen: Das Argument “der Homöopath hat Zeit für den Patienten und das wirkt” zieht offensichtlich nur bei Menschen, die seitens ihrer Informationsdichte tatsächlich an der Oberfläche schwimmen. Im Kant’schen Sinne eine “selbstverschuldete Unmündigkeit”, und da nützt es nur wenig, wenn man einen Paragraphen aus dem Organon zitieren kann.
Gottseidank stimmen die Patienten mit den Füßen ab, und ich glaube dass ist die eigentliche Motivation, die hinter einigen Postings in diesem Forum steckt.
Ich hoffe inständig, dass sich das Niveau dieser Diskussion sowohl inhaltlich als auch von der Form her bessert.

#33 |
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Homöopathie ist Unfug. Die einzige Wirkung ist nicht die der Pillen, sondern die Beeinflussung des Kranken durch den Homöopathen.

Beeinflussung, das ist eben das Gefährliche. Erstens sind die Täter medizinisch unqualifiziert (sonst würden sie nicht Homöopathie betreiben) und zweitens ist das eine psychische Manipulation. Doch gerade diese MUSS bei einer Behandlung ausgeschlossen werden.

Die Gefahr der Manipulation liegt einerseits darin, daß sie nahezu alles für durch Manipulation heilbar erklärt, und andererseits bevorzugt beeinflußbare Menschen als das hauptwirksame Ziel ihrer de fakto kriminellen Handlung hat.

Die Manipulation mag vielleicht unterhaltsam sein bei jenen, die eh nichts zu tun haben, aber für Menschen, die an einer KRANKHEIT erkrankt sind und nicht bloß an Langeweile, die brauchen WIRKSAME Medizin. Aber gerade die, die organisch krank sind – und auch die, die psychisch krank sind – werden durch das Wahnsystem Homöopathie in die Irre geführt und ihre Krankheit wird de fakto nicht behandelt, sondern Lebenszeit vernichtet.

Eine weitere Gefahr besteht darin, alles auf die Psyche zu schieben, so daß letztendlich Menschen für ihre Krankheit persönlich verantwortlich gemacht werden, denn sie selbst hätten es doch in der Hand, wieder gesund zu werden. Sie müßten nur den reinen Glauben haben, die positiven Gedanken, oder welchen Wahnwitz auch immer.

Homöopathie ist geisteskranker Pfusch. Das muß mit dieser Härte gesagt werden, und mit dieser Härte muß endlich dafür gesorgt werden, daß dieser Pfusch vollständig aus dem Gesundheitsmarkt verschwindet, und zwar überall!

#32 |
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“18.12.10 – 08:20
Petra Sonnenberg
Tierheilpraktiker/in

Fragen Sie doch mal die Tiere, die haben keine Ahnung von unserem Streitigkeiten,”

Wie oft soll diese Leier denn noch durchgekaut werden?

Tatsache ist: es gibt keine Tierhomöopathie!

#31 |
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Petra Sonnenberg
Petra Sonnenberg

Fragen Sie doch mal die Tiere, die haben keine Ahnung von unserem Streitigkeiten, leider landen bei mir zum größten Teil die Tiere, die austherapiert von der Schulmedizin sind. Mein Schwerpunkt ist zwar die chinesische Medizin, aber ich nutze auch die klassische Homöopathie, die Betonung liegt auf klassisch, das ist nicht die Art der Anwendung nach schulmedizinischen Regeln. Von vielen Tiere so behandelt, mußten sich die Besitzer nicht verabschieden und sind somit unglaublich glücklich, daß es viele Wege gibt, die zur Heilung führen. Eine Offenheit für alle Wege der Heilung, ist der Schlüssel.

#30 |
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Rettungsassistent

Ach Herr Noschinski, das gute alte Organon. Ist doch praktisch, wenn man mit §260 gleich jede Menge Argumente geliefert bekommt, wenns mit der Heilung mal nicht hinhaut. Denn wer kann schon von sich behaupten, sich niemals Stubenhitze oder negative Bewegung (durch Reiten, Fahren, Schaukeln) auszusetzen? Oder sich des Genusses von Kaffee, Tee oder Salat völlig zu enthalten? Auch das Lesen in waagerechter Lage, insbesondere schlüpfriger Schriften aund die daraus resultierende unnatürliche Wollust sind dem homöopathischen Heilerfolg abträglich. Übertriebene Anstrengungen des Geistes hingegen werden vermutlich weder beim homöopathisch behandelnden Heilpraktikanten als beim Patienten als Heilungshindernis in Frage kommen

Jaja Herr Noschinski, das steht alles im Organon. Ersparen Sie uns und Ihnen doch bitte weitere Peinlichkeiten mit Hinweisen auf dieses Schriftstück.

#29 |
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Es zeigt sich in vielen Kommentaren immer das gleiche Problem, wenn man den Homöopathen Ihr Spielzeug wegnimmt,ist das Geschrei groß.Wann endlich hört dieser Schwachsinn auf?
Volksverdummung ist noch gelinde gewertet, es ist eine grandiose Abzockerei was hier in Deutschland abgeht und mit Einwilligung der Krankenkassen betrieben wird. Aber dahinter steht eine Lobby mit viel Geld und Einfluß.Das alles hilft erwiesener Maßen nicht den wirklich kranken Patienten, sondern den Beutelschneidern dieser Zunft!

#28 |
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Heilpraktiker Alfons Ohliger
Heilpraktiker Alfons Ohliger

Man muss doch einmal fragen dürfen, ob solche oder ähnliche Versuchsanordnungen, die meist zu einem vorausgeplanten Ergebnis führen sollen, in einer absolut inhomogenen Patientenschaft obligat oder obsolet sind.
Es gibt unendlich viele Wege nach Rom. Jeder Patient hat den Seinen.
Punktum.
Warum ist es nicht möglich, dass Unvoreingenommenheit auf beiden Seiten Platz greift ?

#27 |
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@ Skeptiker.
Naturwissenschaften sind Physik, Chemie und Biologie. Mathematik gehört zu den Geisteswissenschaften. Nimmt man diese aus der Medizin heraus, dann ist der Rest Empirik.
Will man ein Experiment überprüfen, dann gehört dazu die korrekte Abbildung des Versuchsaufbaus. Das ist Naturwissenschaft. Ich wiederhole: Das ist hier nicht geschehen. Die von Ihnen hier beschriebenen Argumente zähle ich unter den Oberbegriff “angewandte Rhetorik”.
Ich denke damit ist doch alles gesagt, oder?

#26 |
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Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass sich vor allem Menschen negativ über Homöopathie äußern, die offensichtlich keinerlei professionelle Erfahrung damit haben. Einige sind von einer schon fast drolligen Unkenntnis, was man an den Kommentaren sieht. Einige regten mich sehr zum Schmunzeln an.
Von Hahnemann stammt dee Satz: Macht’s nah aber macht’s richtig nach – das ist in dieser Studie offensichtlich nicht geschehen. Das können die ganzen “Skeptiker”, Medizintechniker etc. natürich nicht wissen, weil sie Hahnmanns “Organon” offensichtlich nicht gelesen haben.
Wenn selbst marginale Grundkenntnisse fehlen, dann ist eine Diskussion auf dieser Ebene leider nur wenig zielführend.

#25 |
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Heilpraktikerin

Es ist aus der Kommunikationsforschung längst gesichert bekannt, dass der Heilungserfolg höher ist, wenn der Therapeut überzeugt ist, dass das verabreichte Mittel helfen wird versus wenn der Therapeut denkt, es wird nicht wirklich helfen. Diese Studien wurden mit schulmedizinischen Medikamenten gemacht.
Ich denke, aus dieser gesicherten Erkenntnis leitet sich die Forderung nach doppelverblindeten Studien ab (der Arzt darf nicht wissen, ob der Patient in der Verum- oder in der Placebo-Gruppe ist, sonst beeinflußt er sozusagen unwillkürlich das Ergebnis – das ist wissenschaftlich gesichert.
Erkenntnistheoretisch ist die hier vorgetragene Art der Schlußfolgerung somit obsolet.

Ehrlich gesagt: immer wieder peinlich.

#24 |
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Dr. med. ERNST  H. Tremblau
Dr. med. ERNST H. Tremblau

Ich bemühe mich seit Jahren von den Gegnern der sogenannen
” Schulmedizin ” zu erfahren was sie darunter eigentlich
verstehen.-
Die von mir vermuteten Vertreter der Schulmedizin scheinen den Begriff garnicht zu kennen sonst würden sie ihn doch benutzen.
Kann mir jemand der 29 hier versammelten EDV-Teilnehmer
helfen ? Ich bitte darum. Vielleicht findet sich ein
Dreißigster, der ähnlich wie ich Pauschalbegriffe meidet.
Gesamtschule, Eurorettungsschirm, Gesundheitsreform
sind fast geheiligte Begriffe, die unsere Politiker wohl
genau kennen mögen.Ich kann da nur konkrete Einzelheiten
verstehen wenn auch bei der “Gesundheitsreform” etwas mehr.
Fast leide ich so stark unter solchen Unklarheiten, daß
sich meine Befindlichkeitsstörung zu einer Schädigung von
Krankheitswert auszuwachsen droht.Vor solchen Kosten möchte
ich die Solidargemeischaft bewahren. Mithin, verehrte
Mitdiskutanten ersehen Sie bitte daraus ein allgemeines
Interesse, mir zu helfen- Danke!

#23 |
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Tina  Wagner
Tina Wagner

“Reden hilft, Globuli nicht” – meine Rede seit 20 Jahren.
Homöopathie wirkt s i c h e r nicht, Schulmedizin häufig nicht.
Es fehlt zunehmend an gesundem Menschenverstand und Einsicht, nicht nur bei den Therapeuten, sondern vor allem bei den Patienten.
Jedes Tier verhält sich im Krankheitsfall instinktiv richtiger als die meisten Menschen, die mir täglich im Beruf begegnen. Die wollen etwas kaufen, damit sie selbst nichts zur Genesung beitragen müssen – und viele wissen wirklich nicht, was sie – ganz einfach und kostenlos! – tun könnten!
Also wirken auch Aufklärung und Zuwendung.

#22 |
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Regina Wick
Regina Wick

Nun, wenn ein Placebo denn hilft, ist es ja dennoch besser, als den Körper unnötig mit Chemie vollzupumpen. Ich persönlich war übrigens nicht von dem homöopathischen Mittel überzeugt, aber da der Tierarzt die Katze aufgegeben hatte, habe ich es einfach mal damit probiert, ganz leidenschaftslos.

#21 |
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Heilpraktikerin Ute Groth
Heilpraktikerin Ute Groth

Seit 14 Jahren praktiziere ich als klassische Homöopathin. Nebenbei habe ich auch einige Tiere behandelt (Hund, Katze und Pferd). Denen war es egal ob ich kluge Gespräche mit ihnen geführt habe. Wichtig war, dass ich das passende Mittel gefunden habe. Wobei ich nicht bestreite, dass ein intensives Eingehen auf den Patienten sehr wichtig ist, alleine schon aus dem Grund, dass die Psyche in der klassischen Homöopathie, also die Homöopathie mit Einzel-Hochpozenzen, eine übergeordnete Rolle spielt. Die Geprächbereitschaft eines Arztes alleine bringt es also nicht, auch wenn ich hier einräume, dass es wünschenswert ist.

#20 |
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Regina Wick
Regina Wick

Die Studie hat mich nicht ganz überzeugt, weil Homöopathie offensichtlich auch bei Tieren hilft. Hatte eine 9 Wochen alte Katze mit Katzenschnupfen, die der Tierarzt aufgegeben hatte, homöophatisch behandelt. Nach 3 Tagen war sie über den Berg, obwohl ich erst in dicken Büchern nachlesen mußte, welche Mittel dafür in Frage kommen. Ich bin übrigens kein überzeugter Homöophat, sondern bin da eher kritisch. Es ist natürlich möglich, daß meine Überzeugung das Tier geheilt hat, aber auch andere Tierhalter deren Tiere vielleicht sogar schulmedizinisch behandelt wurden, waren überzeugt, daß ihre Tiere wieder gesund werden und die sind dann trotzdem gestorben. Dennoch, mehr Zuwendung des Arztes an den Patienten kann hier sicher viel nützen.

#19 |
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Janine Herter
Janine Herter

Jedem das seine scheint der allgemeine Nenner zu sein..und wahrscheinlich ist das das beste Resultat was heute zwischen den beiden Fronten erreicht werden kann. Es erklaert aber nicht, warum gerade in der Tiermedizin hervorragende Resultate mit homoopathischen Mitteln erreicht werden koennen.Mir liegt auserdem ein Buch vor, “Vogels homoopathischer Hausarzt”, welches zu beginn eine amtliche Studie von Dr.W.S. Mills an verschiedenen Krankenhaeusern in den zu der Zeit 6 groessten Staedte Nordamerikas jeweils in der allopathischen bzw. homeopathischen Abteilungen durchgefuehrt mit ca. 60000 Patienten.Die Studie ist von 1895. Das damalige Resultat belegte einen Unterschied in der Sterblichkeit von 3,79 % zugunsten der Homeopathie…..

#18 |
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Helmut Heckele
Helmut Heckele

Ergo-die Homöopathie Anhänger von Hahnemann bis heute, rekrutieren sich ausschließlich aus Ahnungslosen.Toll,dass uns dies mal in den Kommentaren von allwissenden Überfliegern aus der Apotheker Branche klar gemacht wird.

#17 |
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Heilpraktikerin

Wenn wir für alles einen Begründung brauchen, handeln wir nie!
Ich bin Psychotherapeutin und Heilpraktikerin und arbeite auch mit der Homöopathie.
Ich kann nicht immer sagen, was den Menschen, die zu mir kommen, zu hundertptozent geholfen hat, aber ich sehe es geht ihm besser -und das zählt.
Bei mir steht der Mensch im Mittelpunkt und nicht die Therapie und wer Recht hat!

#16 |
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Heilpraktiker Thomas Scholz
Heilpraktiker Thomas Scholz

Liebe Leser,

Wir alle leiden mehr oder weniger unter einem Skotom. Mit anderen Worten: Der Verstand sieht nur das, was er sehen
w i l l .
Was wir benötigen ist die öffentliche Wissenschafts-Diskussion. Homöopathie hat letzlich auch gar nichts mit Kügelchen zu tun. Vor Eiseskälte erstarrte Finger behandelt jedes Kind mit Schnee oder kaltem Wasser, ein Koch heilt eine Verbrennung sofort an der Flamme, die den Schaden verursachte(similia simulibus curentur).
Es täte gut von dieser alltagspraktischen Seite her WEITER-zu-DENKEN. Aber das Einfachste ist oft das Schwierigste.

In diesem Sinne frohes Forschen

#15 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

warum immer diese subjektiven Testfragen/aussagen ,deren Ergebnisse schon im voraus “programmierbar sind ,und dann noch Komplexmittel !!!!
individuelles Einzelmittel +++
harte Laborfakten :Immunregulation -INTERLEUKINE – CYTOKINE usw bestimmen im Zeitablauf der Mitteleinnahme u. alles ist geklärt .

#14 |
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Die ERgebisse habe ich erwartet. Sie sind eine Kritik und Aufforderung an uns Schulmedizinern: Die Zuwendung zum Patienten ist mindestens die halbe Miete bei der Behandlung -wir Schulmediziner müssen besser werde.

#13 |
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Wer eine Studie mit Komplexhomöopathie durchführt, hat das Prinzip der Homöopathie wirklich nicht verstanden. Die Studie zeigt jedoch eins, dass eine Placebogabe wirkt. Wußten wir das aber nicht schon?

#12 |
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Frau Margitta Goergen
Frau Margitta Goergen

Wer heilt, hat Recht !
Der Glaube versetzt Berge !
Nur bei mir funktioniert das leider nicht.

#11 |
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Heilpraktiker

Noxchmal ich. Sorry, habe mich verlesen. Hier wurden tatsächlich nur Homöopathische Präparate in unterschiedlichen Setings getestet.

#10 |
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Heilpraktiker

@stefen zum kommentar zu 6.

Den Artikel einfach genau lesen bitte.
Selbstverständlich erhiel die schulmed Gruppe auch ensprechende Medikamente bzw. Placebos.

#9 |
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Ich mache ständig die Erfahrung dass die Applikation von 3 Glob. C30 (also “substanzlos”) an drei aufeinander folgenden Tagen von
Aconitum oder
Bella donna oder
Bryonia oder
Eupatorium perf.
(je nach Konstitution) und Beschwerdespezifikation
sogn. grippale Infekte zuverlässig beseitigt, wenn beim ersten Auftreten (z.B. Kratzen im Hals)applitziert wird.
Tritt zusätzlich noch starker Husten auf, gebe ich noch
Tartarus stib. oder Drossea in gleicher Dosierung.
In Extremfällen wird die Applikation auf 6 Tage verlängert. Danach sind die Beschwerden wirklich beseitigt.
Preiswerter sind derartiger Infekte nicht zu kurieren.

#8 |
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Dr. med. Peter Respondek
Dr. med. Peter Respondek

Dass Komplexmittelhomöopathie chronische Polyarthritis nicht heilen kann, wundert mich nicht. Das Schwierige (und leider oft auch sehr Langwierige) an der Sache ist die Auffindung des einzig korrekten und wirksamen Arzneimittels. Bis das gefunden ist, ist die Studiendauer längst überschritten.

#7 |
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Angestellte Apotheker

Na endlich, wir haben es gewusst, Schulmedizin hilft nicht!!Wir brauchen die Medikamente nicht. Das Gespräch heilt. Wann werden diese endlich gebührend honoriert.
Und dann lieber Homöopathie bezahlen. Ist viel preiswerter als die schulmedizinische Behandlung

#6 |
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Gut, naturwissenschaftlich denkende Menschen haben das immer schon geahnt. Ist es somit sinnlos, sich mit Homöopathie zu beschäftigen?
Ich glaube Folgendes: Der Therapeut muss sich intensiv in die Materie hinein denken, sich mit ihr beschäftigen. Er muss Mühe investieren, damit das Procedere wirkt. Er muss aber keine Angst haben, etwas falsch zu machen (außer man würde etwas Schwerwiegendes übersehen). Auch Aussagen wie”ist doch sowieso egal …” sind nicht hilfreich.
Fazit: Homöopathie und Fortbildung ja,unbedingt, Verbissenheit nein, und höheres Sendungsbedürfnis schon gar nicht.

#5 |
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Apotheker

…mein Reden seit über 10 Jahren: Was uns in der modernen – medizinischen – Leistungsgesellschaft fehlt sind Zeit und Zuwendung. Früher konnte das noch der Arzt und die intakte Großfamilie ggf. richten. Danke für diesen Artikel von Herrn Graetzel!

#4 |
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Angestellter Apotheker

Ich sage es dem Patienten immer so:
Die Homoeopatie wirkt nicht, aber manchmal hilft es.
Wie und was Sie einnehmen ist egal, solange Sie keine 10 Flaschen Dilution einnehmen.

#3 |
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Karla Dhonau
Karla Dhonau

Medicus sanat non medicamentum!!!!

#2 |
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Der Tenor des Artikels deckt sich mit meiner 35-jährigen Empirie in der pharmazeutischen Beratung. Man sollte auch im schulmedizinischen Umfeld achtsam mit dem Voodoo-Effekt im subcorticalen Bereich umgehen, wenn ich als Medizinmann der alten Dame mit besogter Mine eine eher überschaubare Lebenserwartung suggeriere…

#1 |
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