Mit Hammer und Meißel

28. Dezember 2010
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Der Markt für Beauty boomt und immer mehr legen sich im Streben nach ewiger Jugend unters Messer. Doch was nach der OP wie neu erstrahlt, sieht während der OP ganz anders aus. DocCheck Pictures wirft einen Blick hinter die Kulissen der Schönheitsfabriken.

Jugendliches, straffes Aussehen und eine gertenschlanke Topfigur waren gesellschaftlich noch nie so wichtig wie heute. Durch die Medien rückt das Thema immer mehr in den Vordergrund: Magazine, Videos, Spots – überall nur falten- cellulite- und hüftspeckfreie Supermodels, die den Prototyp des neuen Schönheitsideals definieren. Und wie könnte es anders sein: Auch die TV-Industrie springt flott auf den Beauty-Train mit auf, denn wo gesteigertes Interesse ist und unerfüllte kosmetische Wünsche schlummern, liegt Potential für einen tüchtigen Quoten-Facelift.

Vom hässlichen Entlein zum künstlichen Schwan

Das gesteigerte Interesse am Vorher-Nachher-Effekt, der durch chirurgische Eingriffe zu erzielen ist, potenziert durch den ganz normalen Reality-TV-Voyeurismus, verspricht den Fernsehmachern fette Gewinne. In regelmäßigen Sendungen wird über die Rundum-Erneuerung unterschiedlichster Frauentypen berichtet, die alle eines gemeinsam haben: die Hoffnung, das der kosmetische Eingriff auch das Selbstwertgefühl strafft. Der Weg führt sie vom Zahnarzt über Optiker und Stylingberater bis hin zum Chirurgen. Es wird gesaugt, gespritzt, geklammert, gebohrt und geschnitten. Nichts ist unmöglich, kein Schmerz zu groß und die Ergebnisse sind in der Tat verblüffend.

Unter die Haut geschaut

So weit, so oberflächlich. Was man im Fernsehen nicht sieht ist, wie die plastische Perfektion zustande kommt und welche oft gar nicht so ästhetische Vorarbeit die Chirurgen leisten. Was genau passiert während des Eingriffs? Welches Werkzeug wird benutzt, um Nasenhöcker abzutragen, Falten zu glätten und Implantate an die richtige Stelle zu setzten? Mit Mut zur Hässlichkeit gehen wir der Sache auf den Grund und zeigen den Weg zur Schönheit mit den Augen eines Chirurgen.

Lassen auch Sie Kollegen, Studenten und Patienten einen Blick über Ihre Schulter werfen und zeigen Sie Ihre Momentaufnahmen aus dem OP-Saal bei DocCheck Pictures. Übrigens: Beim DocCheck Pictures Bilderwettbewerb „Nichts für Unterbelichtete“ können Sie mit Ihren Bildern tolle Preise abräumen!

30 Wertungen (2.87 ø)
Allgemein

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6 Kommentare:

Nichtmedizinische Berufe

Liebe Userinnen und User,

vielen Dank für Ihre rege Diskussion zum Thema plastische Chirurgie. Der Artikel sollte das Thema kurz und knapp und für jeden verständlich und nachvollziehbar darstellen. Wir werden aber in Kürze auch einen Artikel mit fachlicher Tiefe für Sie bereitstellen.

#6 |
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Der Bericht ist irreführend und sensationsheischend – insgesmat ärgerlich!

#5 |
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luise maria plenk
luise maria plenk

Ein Frevel!

#4 |
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Dr. med. Sigrid Schlößer
Dr. med. Sigrid Schlößer

Ich halte Schönheitschirurgie für eine sehr wichtige Sache in einer Welt, in der der erste Eindruck sehr wichtig ist. Jeder, der so etwas mit sich machen lassen will (und das nötige Kleingeld hinlegen kann) sollte zu einem richtigen Fachmann gehen und sehr gut aufgeklärt werden (auch über Risiken). Ich bin begeistert von den Fähigkeiten der Kolleginnen und Kollegen, die auch sehr oft wirklich Menschen zu Gute kommen, die aufgrund ihrer schweren Entstellungen nicht mehr leben wollen. Seien wir doch ehrlich, wir alle schauen uns gerne schöne Gesichter und auch schöne Körper an. Die mit Hilfe der Chirurgen Beglückten sollten endlich ehrlich die Quelle ihrer Schönheit nennen und damit den wirklich guten Arzt.Verständnis für die Geschäftstüchtigkeit einiger Schönheitschirurgen (die wirklich alles machen, was der “Kunde” will), habe ich nicht.

#3 |
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Muß sowas sein? Deer Mensch ist auch so schön!

#2 |
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Sehr gut gemachter u. informativer Film

#1 |
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