SSPE nach Masern: Die Neuronenbombe

28. November 2016
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Maserninfektionen heilen nicht immer ganz aus. Die tödlich verlaufende Spätkomplikation subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) tritt öfter auf als bisher vermutet. Erst letzte Woche starb eine Sechsjährige an den Folgen. Kinderärzte in Deutschland fordern die Impfpflicht.

Masernviren sind hochansteckend. Infizierte leiden unter Fieber, dem charakteristischen roten Ausschlag, laufender Nase, Husten, roten Augen und Halsschmerzen. In den meisten Fällen verbreitet sich das Masernvirus nur im Körper und wird innerhalb von etwa 14 Tagen vom Immunsystem bekämpft. In seltenen Fällen erreicht das Virus auch das Gehirn und fällt dort in eine Art Schlafzustand. Erst nach Jahren können im Zuge der subakuten sklerosierenden Panenzephalitis (SSPE) schwere Entzündungen im Gehirn auftreten, die die Myelinscheiden um die Nervenfasern zerstören und in 95 % der Fälle tödlich enden. Wie die SSPE entsteht, ist noch nicht gänzlich verstanden. Es gibt Hinweise darauf, dass Mutationen in den Virusgenen dabei eine Rolle spielen, die für Proteine der Virushülle codieren – insbesondere für das M-Protein.

SSPE kann erst Jahre nach der Maserninfektion auftreten

SSPE tritt Monate bis Jahre nach einer Maserninfektion auf und schreitet meist langsam über ein bis drei Jahre fort. Im ersten Erkrankungsstadium treten charakteristischerweise psychische Störungen und Demenz auf, gefolgt von Muskelkrämpfen und epileptischen Anfällen im zweiten Stadium. Im dritten Stadium wird das Großhirn im Zuge des Dezerebrationssyndroms stark geschädigt.

 

MRT eines Patienten mit subakuter sklerosierender Panenzephalitis im zeitlichen Verlauf

MRT eines Patienten mit subakuter sklerosierender Panenzephalitis im zeitlichen Verlauf, jeweils in T1- (links) und T2-Gewichtung (rechts). A+B: Situation bei Erstvorstellung, die Pfeile deuten hyperintense entzündliche Läsionen im Gehirn an. C+D: Situation 3 Monate später. Im zeitlichen Verlauf sind die Markerläsionen weniger prominent, jedoch wird eine kortikale Atrophie deutlich. © Wikimedia

 

Auf der „Infectious Disease Week 2016 (IDWeek 2016TM) in New Orleans stellten Wissenschaftler nun aktuelle Daten zum Vorkommen von SSPE vor. Sie beschränkten sich bei ihrer Datenerhebung auf den US-Staat Kalifornien. Dort stießen sie auf 17 dokumentierte SSPE-Fälle in den Jahren zwischen 1998 und 2016. Alle Betroffenen hatten eine Maserninfektion im Kindesalter durchgemacht, bevor sie geimpft wurden. SSPE trat in dieser Gruppe im Alter von 3 bis 35 Jahren auf. Das durchschnittliche Erkrankungsalter lag bei 12 Jahren.

 

 

Je jünger, desto höher Wahrscheinlichkeit für SSPE

Wer sich in seinen ersten Lebensmonaten mit dem Masernvirus infiziert, hat offenbar das höchste SSPE-Erkrankungsrisiko. Eine Subanalyse kalifornischer Kinder zeigte: Eines von 1.387 Kindern, die vor Vollendung des fünften Lebensjahrs an Masern erkrankten, erlitt später eine SSPE. Bei den Kindern, die sich mit dem Masernvirus innerhalb der ersten 12 Lebensmonate ansteckten, lag die SSPE-Quote sogar bei einem von 609 Kindern. Bei vielen dieser Kinder fielen zunächst kognitive oder motorische Besonderheiten auf, bevor die Diagnose SSPE gestellt wurde.

Für Deutschland gelten ähnlich erschreckende Zahlen: „Lange ging man von einem Risiko von 1:100.000 für die Post-Masern-Komplikation aus. Aktueller Forschung zufolge kommt die tödliche Erkrankung aber weit häufiger vor, nämlich bei einem von 1.700 Kindern in Deutschland, die vor dem 5. Lebensjahr an Masern erkrankt waren“, schreiben die Wissenschaftler um Studienleiter James D. Cherry von der University of California in Los Angeles über die Situation hierzulande.

Nur bei Impfquote von mind. 95 % sind die Kleinsten geschützt

SSPE kann derzeit nicht therapiert werden. Die einzige Möglichkeit, die Krankheit zu verhindern, besteht in einer Immunisierung von mehr als 95 % der Bevölkerung, um bei dieser hochansteckenden Erkrankung eine Herdenimmunität zu erreichen. Erst dann kann sich das Virus in der Bevölkerung nicht mehr ausbreiten und unter Einjährige bzw. Menschen gefährden, die aufgrund eines defekten Immunsystems nicht geimpft werden können.

Die Grundimmunisierung in Form der Mumps-Masern-Röteln Impfung wird von der STIKO ab dem 12. Lebensmonat empfohlen. Vorher sind Säuglinge nur geschützt, wenn sie gestillt werden und die Mutter Antikörper gegen das Virus hat. Eine zweite Impfung sollte zwischen dem 15. und dem 23. Lebensmonat stattfinden. Nach Angaben des US-amerikanischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) gelten die USA als praktisch masernfrei. Dort sind 92 % der Kinder zwischen 19 und 35 Monaten gegen Masern geimpft.

Deutschland: von Herdenimmunität weit entfernt

In Deutschland sieht es weit schlechter aus. Nur 63 % aller Kleinkinder sind hierzulande vor Vollendung des zweiten Lebensjahres komplett gegen Masern geimpft. Knapp 2.500 gemeldete Masernfälle im Jahr 2015 zeigen, dass der Impfschutz löchrig ist. „Diese Impflücken bei Kleinkindern können in Kindertagesstätten und -horten fatale Folgen haben, wenn die Infektion eingeschleppt wird“, sagt Dr. Jörg Bätzing-Feigenbaum, Leiter des Versorgungsatlas. „Anfang 2015 verstarb erstmals seit vielen Jahren in Deutschland wieder ein nicht geimpftes Kleinkind an Masern.“

Risiko-Region Deutschland

Die Impf-Spitzenreiter liegen in Niedersachsen: In Peine und in Wolfsburg sind 78 % der Kleinkinder bis zu ihrem zweiten Geburtstag vollständig – zweimal – gegen Masern geimpft. Schlusslicht bildet der Süden Deutschlands: die Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz und Rosenheim in Bayern. Dort erhalten nur 36 bis 42 % der Kinder die erforderlichen zwei Impfungen. Baden-Württemberg schneidet ähnlich schlecht ab.

Kinderärzte fordern Impfpflicht

Deutsche Kinderärzte fordern nun eine Impfpflicht. Dr. Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, sagte auf einer Pressekonferenz am 22. November 2016 in Köln: „Die verpflichtende Impfberatung, die inzwischen Gesetz ist, reicht leider nicht aus, um die Masern auszurotten und Kinder zu schützen. 73.000 nicht-geimpfte Kinder sind der Beweis: Deutschland hat ein gewaltiges Masernproblem. Wir brauchen daher eine Impfpflicht, um in Deutschland endlich die Masern und auch die Röteln zu eliminieren.”

Währenddessen raten die kalifornischen Wissenschaftler allen US-Amerikanern mit ungeimpften Kindern von einer Reise nach Deutschland und anderen Regionen Europas ab: „It’s just not worth the risk.“

Originalpublikationen:

Subacute sclerosing panencephalitis, a measles complication, in an internationally adopted child
D. J. Bonthius et al.; Emerg Infect Dis., doi: 10.3201/eid0604.000409, 2000.

Rebecca Taylor, Always Deadly Measles Complication More Common Than Believed Herd Immunity by Vaccination Protects Infants Too Young to be Immunized, 28. 10. 2016

Pressemitteilung Versorgungsatlas, Masernimpfung: Kleinkinder nicht überall in Deutschland gut geschützt, 27. 10. 2016

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67 Kommentare:

Mitarbeiter von DocCheck

Liebe Almi,

wie Gast #66 schon richtig erläuterte: Der Blog, auf den Sie verweisen leugnet u.a. AIDS, lobt die Nutzung von MMS bei autistischen Kindern und preist Kolloidales Silber als Heilmittel an. Es ist eine Website mit gefährlichen Inhalten, die auf einer Plattform wie DocCheck nichts zu suchen hat. Wir werden auch weiterhin diesen Blog löschen.
Links dürfen gepostet werden, aber die Redaktion behält es sich vor, sie zu löschen, wenn sie unserem wissenschaftlichen Anspruch widersprechen.
Besten Gruß
Die DocCheck News Redaktion

#67 |
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Gast
Gast

Doch liebe(r) Almi, es passiert etwas, nämlich, dass bei nicht ausreichender Impfquote der Herdenschutz für diejenigen, die nicht geimpft werden können, nicht funktioniert, wie hier schon oft erwähnt…
Übrigens: Der Link ist ein Witz, d.h. es wäre einer, wenn die Sache nicht so toternst wäre. Zitate aus einem Buch von 1890 zur Pockenimpfung? Und auf derselben Site wird der AIDS-Leugner Lanka gefeiert, der Scharlatan L. Coldwell darf seine Lügen verbreiten usf. Gut, wenn die Redaktion so etwas unterbindet (ich hoffe, daß sie es wieder tut).
Meinungsfreiheit? Art. 5 (1) Grundgesetz: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Das bezieht sich auf staatliche Eingriffe, nicht auf die Editierung der Kommentarfunktion durch die Doccheckredaktion, verehrteste(r)!

#66 |
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Almi
Almi

Liebe Redaktion,
wieso wird mein Link gelöscht?
Und andere dürfen weiter so stehen bleiben?
Sind die Aussagen von Ärtzten, die geimpft haben, und damit nicht mehr glücklich sind, so schlimm, dass der Link gelöscht werden muss?

Wie sieht es denn hier mit Meinungsfreiheit aus? Oder mit der Möglichkeit, auch andere Aussagen lesen zu dürfen?

hier gerne noch einmal:
[Link von der Redaktion gelöscht]

Dank an: Dr. Christian Toloczyki

und was mir immer noch wieder einfällt:
warum diese Disskusion um Impfpflicht. Warum regen sich die Impfbefürworter über Impfgegener auf? Sie brauchen sich doch keine Sorgen zu machen. Sie sind doch geimpft, da kann doch nichts passieren… Oder vielleicht doch?

#65 |
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Gast
Gast

@ Dr. Christian Toloczyki: Nein, kein besonderes Fachwissen, nur Spaß an der Recherche.

#64 |
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Paja
Paja

>>die These, dass SSPE durch die Impfung verursacht/ausgelöst werden könnte,

#63 |
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Dr. Christian Toloczyki
Dr. Christian Toloczyki

Entschuldigung, Herr Gast #60, die These, dass SSPE durch die Impfung verursacht werden könnte, ist nicht neu und stammt nicht von mir. Ich schrieb auch nicht verursacht, sondern ausgelöst, ein kleiner, aber möglicherweise bedeutsamer Unterschied. Vielen Dank auch für die Literaturstellen, die ich mir in Ruhe anschauen werde. Haben Sie beruflich mit dem Thema zu tun? Sie scheinen mit der Materie bestens vertraut zu sein.

#62 |
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Gast
Gast

Addendum zu #60: Damit dürfte auch Frau Espachs Frage aus Kommentar 34 hinreichend beantwortet sein.
Zum Thema Nestschutz zitiere ich jetzt mal nur das RKI
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html;jsessionid=B2437CC1EDCF01E13AB26FA37B675512.2_cid363#doc2378400bodyText9. Für Masern stimmt es, daß die Leihimmunität geringer nach Impfung, als nach einer Infektion der Mutter ist. Grundsätzlich ist sie aber tortzdem vorhanden. Auf andere Erkrankungen trifft der Sachverhalt lt. RKI aber nicht zu.

#61 |
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Gast
Gast

Entschuldigung, Herr Dr. Toloczyki, auch wenn es verdienstvoll erscheinen mag, besagte Quellen zu lesen: Wenn Sie schon die These aufstellen, daß SSPE durch die Impfung verursacht werden könnte, dann sollten Sie recherchieren, ob das der Fall sein könnte.
Dank Pubmed ist der Fall rasch geklärt:
J Infect Dis. (2005) 192 (10): 1686-1693. doi: 10.1086/497169
Arch Dis Child. 2004 Dec; 89(12): 1145–1148. doi: 10.1136/adc.2003.038489
Int. J. Epidemiol. (2007) 36 (6): 1334-1348. doi: 10.1093/ije/dym207
Alle Paper sind frei verfügbar. Resultat: Die SSPE-Raten sind durch die Imnpfung gesunken, und es besteht kein Anhalt für eine durch die Vakzine verursachte SSPE.

#60 |
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Ärztin

Vielen Dank, Dr. Toloczyki!

#59 |
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Dr. Christian Toloczyki
Dr. Christian Toloczyki

Ich bin kein grundsätzlicher Impfgegner. Allein die Tatsache, dass in meinem Bekanntenkreis diese Dinge kontrovers diskutiert werden, lässt mich mit diesem Thema beschäftigen. Als Naturwissenschaftler bin ich immer an belastbarer Information interessiert. Artikeln, die nach Pharma-Umsatz schreien, stehe ich grundsätzulich sehr kritisch gegenüber, da ich einige Jahre meines Berufslebens im Pharmamarketing beschäftigt war und weiß, wie dort PR gesteuert werden kann.
Ich habe mich der Mühe einer etwas weitergehenden Analyse unterzogen. Der vorliegende Artikel beruht auf drei Quellen.
Bonthius et al. beschäftigen sich mit einem Fall von SSPE bei einem Kind, bei dem allein aufgrund der Tatsache, dass es bis zum Alter von viereinhalb Jahren in Thailand gelebt hat, vermutet wird, es habe dort eine Maserninfektion gehabt. Klinisch war angeblich nichts bekannt. Ob es nach seiner Adoption in den USA gegen Masern geimpft wurde, ist nicht erwähnt. Eine postmortale Untersuchung wurde abgelehnt.
Die zweite Publikation, Rebecca Taylor, kommt vom jährlich stattfindenden Meeting der Infectious Diseases Society of America (IDSA), der Society for Healthcare Epidemiology of America (SHEA), der HIV Medicine Association (HIVMA) und der Pediatric Infectious Diseases Society (PIDS). Ich konnte nicht ermitteln, ob es ein Vortrag oder ein Poster war. Frau Taylor, die Kontaktadresse der Publikation, war nicht einmal an der Studie beteiligt. Jeder, der sich auf diesem Sektor auskennt, weiß, dass derartige Berichte wissenschaftlich einen relativ niedrigen Evidenzlevel haben. Inhaltlich liefert diese Publikation auch kein besonders belastbares Material. Z.B. Kinder, die Masern als auch eine Impfung erhalten hatten, entwickelten SSPE. Waren es die Masern oder die Impfung, die SSPE ausgelöst haben sollten? Laut Artikel die Masern, was jedoch nicht weiter belegt wird.
Die dritte Publikaiton stellt eine Pressemitteilung der “ProScience Communications – die Agentur für Wissenschaftskommunikation GmbH” dar. Kunde dieser Agentur ist u.a. das RKI. Dass die Durchimpfungsrate in Deutschland nicht besonders hoch ist, ist zur Genüge bekannt.
Wenn die Befürworter der Masernimpfung nicht mehr Evidenz zu bieten haben, kann ich die Gegner gut verstehen.
Und dann Aliana, bei der eine Maserninfektion im frühen Kindesalter vermutet wird. Belegt ist dies ja auch nicht. Und das Kind im Februar 2015 in Berlin, das trotz Masernimpfung (diese Information wird häufig unterschlagen oder falsch dargestellt) eine Maserninfektion erlitt, dabei auch anderweitig schwere gesundheitliche Handicaps aufwies und letztlich starb.
Für mich bleibt der Artikel von Frau Schmitzer leider schlecht recherchiert und reißerisch aufgemacht. Aber der Zweck, reges Interesse, ist erfüllt. Was will ein Journalist mehr?

#58 |
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Tony Richter
Tony Richter

Almi, Ich kann deine Aussage absolut unterstreichen!!!

#57 |
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Gast
Gast

Macht, was ihr wollt, macht es mit euren eigenen Körpern, steckt euch meinetwegen mit der schwarzen Pest an – dann aber weit weg von mir! Und laßt eure Kinder aus dem Spiel, wenn ihr keine Ahnung habt! Ich bin diese Egomanen leid, die ihre Selbstverwirklichung dadurch erreichen, daß sie ihre Kinder (womöglich noch absichtlich!) mit Masern anstecken!
Und ja, natürlich lassen sich Masern ausrotten, wie es mit Polio schon fast geschafft ist. Allgemeinplätze sind hier wirklich fehl am Platze.

#56 |
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Gast
Gast

Ich lese immer wieder von “Ausrotten”. Das ist eine Utopie, denn auch Viren machen Evolution und je mehr wir versuchen, sie “auszurotten”, also je stärker der Impfzwang, desto gefährlicher das Virus. Wir werden nie damit “fertig”.

Der beste Schutz vor (fast) jeder Krankheit ist ein starkes Immunsystem, für das ein Kind außer der Grundversorgung Nähe und Liebe braucht. Wir sollten lieber das “spritzen” und könnten es uns auch leisten, wenn wir nicht die Unsummen für den Kampf gegen Windmühlen aufbringen müssten.

#55 |
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Gast X
Gast X

@ Almi: ist das etwa alles ihr Ernst?? Sind das wirklich ihre Fragen? Sind das ihre Argumente?

Klar konnte die Menschheit so alt werden… aber früher mit einer Lebenserwartungs des einzelnen Erwachsenen von vielleicht 30-40 Jahren… und einer Kindersterblichkeit die einem die Tränen in die Augen treibt. Möchten Sie etwa in einer Zeit leben in der eine Frau 8-9 Kinder empfangen musste nur um dann mit viel Glück erleben zu dürfen wie vielleicht 2 davon gesund das Erwachsenenalter erreichen?

Ihnen graut vor toten Zellen? Erstens sind die Bestandteile von Totimpfstoffen nur Fragmente von Zellhüllen, zweitens sterben innerhalb ihres Körpers jeden Tag abertausende von eigenen und Bakterienzellen > ihr Körper selbst ist ein Grab und lebt mit und von totem Zellmaterial und das ist auch gut so…

Natürlich sterben viele Patienten die eine Chemotherapie hatten: an Krebs! Wissen sie, Krebs ist nun einmal eine tödliche Erkrankung. Mit Chemotherapie kann man allenfalls eine Verzögerung erreichen, eine Heilung gelingt leider selten. Trotz all der Widrigkeiten ist es jedoch oft die einzige Option. Das liegt aber an der Erkrankung. (Da könnte man genausogut behaupten auf der Intersivstation wird schlechtere medizin gemacht als in der Arztpraxis, weil da mehr Menschen sterben…. ja da sterben mehr… weil dort nunmal die kränksten sind!)

Und was diesen Gotzsche angeht…. ach ich spar mir das lieber.

#54 |
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Almi
Almi

@ Dipl.-Biol. Anja Riggers,

ich empfehle Ihnen wirklich gern das Buch von Peter Gotzsche, der seinen Doktor gerne weg lässt….
An welcher Stelle Ihres Studiums wurden Sie darüber informiert, wie genau mann/frau vorgegebene Studien liest und auswertet, so ganz allgemein?
Mir wurde das nicht vermittelt. Zumindest nicht allgemein und unabhängig…

Und mit welcher Lektüre wurde Ihnen die Impfung mit welchen, auch immer gearteten Impfsteffen vermittelt?

Wie konnte die Menschheit seit Christi o. a. 2000 Jahre alt werden?

Zu Ihren Anführungen bzgl. der Impfstoffe,
ja wie funktioniert eigentlich eine natürliche Ansteckung? Ich stelle mir gerade vor, wie tote Zellen in meinen Körper verabreicht werden – das empfinde ich als Grauen.
Stehe ich an einem Grab, oder begleite Menschen in den Tod, dan ATME ich vllt. tote Zellen ein, komme mit ihnen in Kontakt, aber ich hau mir die Zellen nicht in den Muskel!!!
Und ich werde nicht zwingend krank!
WIE funktionieren denn die Impfstoffe? Haben Sie Je EINEN Impfstoff begleitet?
Ich bin auch kein kompletter Gegner der Impfungen. Das Wann (gleich nach der Geburt gegen Rota-Viren u.s.w.u.sf..) , in welcher Form, und bis zum 1. Lebensjahr so an die 12 Impfungen? Das ist m.E. nicht gesund. Zumal in diesem Zeitraum die Blut-Hirn-Schranke noch nicht vollständig geschlossen ist…
Und Niemand weis, welche Auswirkungen das haben kann… Spätfolgen, die irgend einem anderen “Syndrom” zugeschoben werden können….

1 Kind von 1000 Kindern! Schrecklich!

100 von 10 Krebs-Chemobehandelten, ebenso schrecklich – Nur eben älter…
Ich weis, ich übertreibe… ;-)

#53 |
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@44 und andere : es wäre schön sich bitte erst einmal gründlich darüber zu informieren , wie Impfungen überhaupt funktionieren, bevor man hier wild argumentiert !! Unterschiede Lebend- und Totimpfstoff Impfungen und Antikörper Impfungen ( die bei den Impfungen hier keine Rolle ) und warum man manche auffrischenmuss … Und bitte erst DANN seinen Senf dazu abgeben !!

#52 |
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Almi
Almi

Ich habe mir die voran geschriebenen Bemerkungen noch nicht durchgelesen. Aber hier mal ein Auszug von Ärtzten: bitte erst lesen…

[Link von der Redaktion gelöscht]

Und dazu gibt es noch weitere nette Lektüre, die eben davon ausgeht, dass der Körper des Menschen schon nicht gesund ist, wenn Bakterien und Viren ihr Spiel im menschlichen Körper treiben können.

Dass Infektionskrankheiten in Wellen auftreten und nie Gleichförmig…

Seit diesem Jahr erst wird wieder von der Vogelgrippe gesprochen….

Eine Impfpflicht? NEIN! Mein Körper gerhört mir! Und der meines Kindes sollte ebenso wohlbehalten bleiben! Nasal, oral, vielleicht okay – ohne Aluminium und Formaldehyd. Dann vielleicht…

Und wenn weniger geimpft wird, und an dieser Stelle der Arzt die Krankheit gut begleitet, z.Bsp. wie früher die Bettruhe… dann erst ensteht der so genannte Herdenschutz. Nicht durch die vielen Impfungen!
Welches Kind bekommt heute noch Bettruhe verordnet? (Das Kind muss in die KiTa!!!!!!! … entschuldigung, da muss ich mich übergeben. In unserem Land läuft gewaltig was schief…)
Durch die Impfungen werden die Körper zwar in Aufregung versetzt, aber ein echter Schutz kann nur entstehen, wenn die Krankheit durchgestanden wurde, und nicht an irgendeiner Stelle am Körper impliziert wurde.
Wann haben wir Bakterien oder Viren über Muskelzellen aufgenommen? Wohl eher über Schleimhäute… Es ist schon erstaunlich wie die Menschheit über sooo viele Jahre überleben konnte. Theoretisch dürfte es uns gar nicht mehr geben…. :-)

Dazu gerne noch das Buch von Dr. Peter C. Gotzsche “Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität” ISBN 978-3-86883-438-3

#51 |
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Gast
Gast

@ Gast 44: Ich sage nur Impfpflicht bei Pocken – juristisch wasserfest, medizinisch eine Erfolgsgeschichte. Es ist halt so, daß alle, die für eine “individuelle Impfentscheidung” plädieren, bei der Sache eines vergessen: Ob ich mich entscheide, nicht an der Krebsfrüherkennung teilzunehmen, auf die Behandlung meines Bluthochdrucks verzichte oder auch auf einen gesunden Lebensstil, ist weitgehend meine Sache. Wenn ich mich nicht impfen lasse, dann ist es, als ob ich vollkommen regellos mit meinem Auto durch die Gegend rase: ICH GEFÄHRDE ANDERE MENSCHEN! Wenn dann noch auf einschlägigen Webseiten insbesondere anthroposophische Eltern begeistert von den schweren Erkrankungen ihrer Kinder berichten, dann ist das schlicht und einfach eine Sauerei!

#50 |
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Gast
Gast

Das Problem mit den Masern liegt noch ganz woanders, wie übrigens alle anderen Infektionskrankheiten im Kindesalter auch. Unsere ÄRZTE VERLERNEN das Diagnostizieren, alles wird als Infekt behandelt und wenn man dann weiss was es ist, ist die Komplikatiuon schon eingtreten. Isso!

#49 |
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Gast
Gast

Wer schreibt eigentlich über die Folgen des Impfens, auch da gibt es Enzephalitiserkrankungen und überhaupt die STIKO besteht aus 14 Mitgliedern. 12 davon sind in Pharamaunternehmen tätig. (Stand 2014)

#48 |
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Gast
Gast

@44
Was für eine Argumentation. Beruft sich auf Artikel 1 des GG. Wo Leib und Leben anderer bedroht werden, kann Artikel 1 ausgesetzt werden. Die Freiheit des Einzelnen kann da eingeschränkt werden, wo Leib und Leben anderer bedroht werden.
Und dann dieses Halbwissen mit dem argumentiert wird und jeder Grundlage entbehrt, man kann nur den Kopf schütteln. Einfach nur Schwein gehabt mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:x! Neue Krankheiten tauchen nicht deswegen auf, weil man andere bezwingen konnte, sondern weil Leben auf einem evolutionären Prinzip beruht.
Impfen und damit die Immunkompetenz des Individiums beruht auf dem gleichen Prinzip, genau wie die Infektion auf der Auseinandersetzung der körpereigenen Abwehr mit den körperfremden Proteinen (Antigenen), die Auswahl dieser Antigene ist ausschlaggebend, wie gut das spezifische Immunsystem getriggert wird entsprechende Immunglobuline zu synthetisieren und auch einen “Nestschutz” zu etablieren.
Allergien stehen mit Impfungen, wenn überhaupt wahrscheinlich nur mit den Boostern und Begleitstoffen in Zusammenhang. Viel mehr aber, mit der Belastung der Umwelt durch Schwermetalle und andere Umweltgifte, die beginnenden im vorigen Jahrtausend einen massiven Eintrag in unsere Umwelt erfahren hat.
“Unser spezifisches Immunsystem muss erst lernen, was es zu bekämpfen hat und was nicht. Das geht aber nicht, wenn wir ihm alles wegnehmen.” Ist genau die Problematik, die zu Allergien führt, Behinderung unseres Immunsystems beim erlernen seiner Antigenkompetenz durch Eintrag von Umweltgiften, bei gleichzeitiger Vermeidung der Auseinandersetzung mit jahrtausenden alten adaptierten Antigen/Antikörper Reaktionen durch falsche Hygiene und falsche antibakterielle Behandlungen.
Und schön wenn es noch Mütter gibt, die gewillt sind “den vollen Einsatz” geben zu können. Vor allem wenn sie professionell verschrieben ein homöopathisches Mittel bekam : )

#47 |
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Felipe
Felipe

Liebe Frau Gast Nr. 44

Schön, dass es ihre Tochter gut ergangen ist. Auf ihre Geschichte hin möchte ich sie zitieren: “Die andere Sache ist die, dass es immer wieder einzelne Dramen gibt, die jedoch nicht eine Pauschalbehandlung aller zur Folge haben darf.”

Ihre Tochter hatte Glück. Sie als Beispiel zu nennen, dass eine durchgemachte Masernerkrankung besser sei als eine Impfung ist höchst fahrlässig und widerspricht ihrer eigenen Forderung, einzelne Dramen nicht zu pauschalisieren.

#46 |
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Dr. med. Barbara Sauer-Schuler
Dr. med. Barbara Sauer-Schuler

Liebe Diskutanten,
Wenn der Sinn der Impfung diskutiert wird, kann nicht nur die vermeintlich schlimmste Folge als Maß genommen werden. Es ist zu bedenken, dass jedes 10. Kind im EEG Auffälligkeiten aufweist, jedes 100. Kind Zeichen einer Enzephalitis hat und jedes 1000. Kind schwere neurologische Schäden davonträgt. Von Teilleistungsstörungen bis zu Intelligenzminderung ist alles möglich.
Für die Verschwörungstheoretiker und Antipharma-Propagandisten:
Krankenkassen rechnen, ob sich eine Therapie bzw. Prophylaxe lohnt. Sie sind kein Pharmaunterstützungsverein. So wurde die Varizellenimpfung ins Impfschema aufgenommen, weil die Krankenkasse hierdurch die Lohnfortzahlungen bei Erkrankung an Gürtelrose spart.
Während ich selbst in der Onkologie in mehr als 30 Jahren noch kein Kind an Varizellen habe sterben sehen, ist mir SSPE trotz seltenerem Auftreten von Masern im Vergleich zu Varizellen durchaus aus erster Hand bekannt. Die schwer behandelbaren Epilepsien nach Masern, auch ohne SSPE, ernähren Epilepsiekliniken….
Da eine Impfpflicht in Deutschland nicht durchsetzbar sein dürfte, plädiere ich für getrennte Kindergärten und Schulen für geimpfte und ungeimpfte Kinder. Der “Herdenschutz” der Impflinge sollte nur denen gewährt werden, die amtsärztlich bescheinigt nicht geimpft werden können. Hier sollte die Familie jedoch über einen Impfschutz verfügen. Ferner sollten die Folgekosten der Erkrankung von der jeweiligen Gemeinschaft getragen werden, d.h. Masern bei geimpften von der Gemeinschaft der Geimpften, Masern bei nicht geimpften von der Gemeinschaft der Impfgegner. Die Kassenbeiträge werden die Durchimpfungsrate schnell ansteigen lassen.

#45 |
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Gast
Gast

die Freiheit des Menschen ist unantastbar, die Einführung der Impfpflicht wäre ein Verstoß dagegen Punkt! Die andere Sache ist die, dass es immer wieder einzelne Dramen gibt, die jedoch nicht eine Pauschalbehandlung aller zur Folge haben darf. Das Wegimpfen sämtlicher KinderKH hat zur Folge, dass der Teil des Immunsystems, der erworben werden muss ( spezifisches Immunsystem ) nicht tiefgreifend lernen kann, was Immunkompetenz wirklich bedeutet ( was ist körpereigen/was ist körperfremd und ergo zu bekämpfen?) Der rasante Anstieg von Allergien ( irritiertes Immunsystem wehrt sich gegen harmlose Substanzen ) und v.a. den wesentlich gravierenden AutoimmunKH steht in diesem Zusammenhang. Die Geschichte hat uns außerdem gelehrt, dass immer wieder neue KH auftauchen sobald wir andere bezwingen konnten. Meine eigene Tochter hat mit 20 J. die Masern durchgemacht, was den vollen Einsatz einer Mutter bedurfte. Ich war jederzeit bereit in die Klinik zu fahren, aber eine Nacht am Tropf war ausreichend. Sie bekam professionell verschrieben ein homöopathisches Mittel nachdem man uns in die Quarantäne nach Hause schickte. Es dauerte eine Woche im Bett liegend, viel trinken und leichte Kost. Nach Verschwinden des Exanthems muss man darauf achten dass im immungeschwächten Zustand der Patient keinen Keimen ausgesetzt wird ( Rekonvaleszenzphase ). Also keine U-Bahnfahrten und das Meiden von Menschenansammlungen. Seitdem ist meine Tochter selten krank gewesen und auch ihre Neurodermitis ist so gut wie noch nie. Und nicht zu versgessen: Sollte sie eines Tages ein Baby haben, kann sie ihm genügend Antikörper vermitteln damit es nicht an Masern erkrankt ( sog. Nestschutz ). Das können alle gegen Masern geimpften NICHT. Fazit: Eine durchgemachte, überwundene KH ist etwas ganz anderes als eine Impfung. Das wäre ein Vergleich wie natürlich und virtuell. Unser spezifisches Immunsystem muss erst lernen, was es zu bekämpfen hat und was nicht. Das geht aber nicht, wenn wir ihm alles wegnehmen….ich frage mich immer warum das so wenige Mediziner bedenken ( vielleicht ist der Mainstreamdruck einfach zu heftig ).

#44 |
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Nichtmedizinische Berufe

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Die Politik handelt jedoch nicht entsprechend. Diese Diskussion haben wir doch nun schon seit Jahren und es passiert nicht. Denn viele Eltern sind schlicht und einfach beratungsresistent. Und hier geht es nicht nur um die ganz drastischen Fälle wie SSPE und Sofortkomplikationen. Eine höhere Anzahl Kinder sind nach einem mittelschweren Verlauf von Masern anfällig, vorher völlig gesunde Kinder fangen plötzlich an zu kränkeln, sind infektanfällig, ängstlicher, teilweise verhaltensauffällig. Hier habe ich natürlich keine Zahlen, nur Erfahrungen aus der Praxis. Aber hier wird wohl noch ein halbes Jahrhundert vergehen müssen, bis die Politik eingreift.

#43 |
  4

Und diesen kann man verhindern.

#42 |
  3

Wie bereits gesagt, beteuert,… ich bin FÜR die Masernimpfung, aber für saubere Zahlen. Eine klare Zahl: 2015 gab es 3980 Fälle von Masern in Europa.
Auf 100 000 Erkrankungsfälle rechnet man 1 SSPE-Fall, also in 25 Jahren in Europa 1 Fall.

#41 |
  5

@C.E.Espach:
>>… und dafür hätte es ja den Nestschutz gegeben.

#40 |
  3

@Fleissarbeit: Gerne. Aber was wollen Sie damit zeigen?
Die Masernimpfung wurde in den USA 1963 zugelassen, ab 1970 in der DDR und ab den 70ern in der BRD. Davor konnte man SSPE noch gar nicht sicher diagnostizieren, nicht mal autoptisch war die Diagnose sicher. Sie werden keine validen Zahlen finden können.

>>… und dafür hätte es ja den Nestschutz gegeben.

#39 |
  1

Fortsetzung @C.E.Espach:
>>Als Fleissarbeit werde ich mich auf die Suche nach Zahlen zu SSPE vor Einführung der Impfung machen.>… und dafür hätte es ja den Nestschutz gegeben.

#38 |
  2

@C.E.Espach:
>>Als Fleissarbeit werde ich mich auf die Suche nach Zahlen zu SSPE vor Einführung der Impfung machen.>… und dafür hätte es ja den Nestschutz gegeben.

#37 |
  2

Ich bin absolut für Impfungen. Ich möchte aber gerne sauber argumentieren können.Nur dann ist man glaubwürdig. Und da ich in den Slums gearbeitet habe, weiß ich, was es bedeutet zu schreiben ‘weltweit’. Das ist eine unsaubere Argumentation.

#36 |
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Heilpraktiker 55
Heilpraktiker 55

Ich als Heilpraktiker bin absolut PRO Impfung. Meiner Meinung nach ist das Nichtimpfen grob fahrlässig.

#35 |
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Ärztin

“Wer sich in seinen ersten Lebensmonaten mit dem Masernvirus infiziert, hat offenbar das höchste SSPE-Erkrankungsrisiko. Eine Subanalyse kalifornischer Kinder zeigte: Eines von 1.387 Kindern, die vor Vollendung des fünften Lebensjahrs an Masern erkrankten, erlitt später eine SSPE. Bei den Kindern, die sich mit dem Masernvirus innerhalb der ersten 12 Lebensmonate ansteckten, lag die SSPE-Quote sogar bei einem von 609 Kindern.”

Dass Masern vor dem 1. LJ häufiger mit Komplikationen einhergehen ist ja bekannt und dafür hätte es ja den Nestschutz gegeben.

Aber was ist mit den 1-5 jährigen Kindern dieser Subanalyse? Angesichts der Durchimpfungsrate in den USA und der Tatsache, dass in obigem Text nicht von Ungeimpften die Rede ist, gehe ich davon aus, dass entweder nach einer Masernerkrankung geimpft wurde oder die Kinder trotz Impfung erkrankt sind.

Als Fleissarbeit werde ich mich auf die Suche nach Zahlen zu SSPE vor Einführung der Impfung machen.

#34 |
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Flüchtiger Leser
Flüchtiger Leser

@Dr. med. Rita Maoz
Falls Sie wirklich nicht wissen, wo sie die Zahlen finden, sollten Sie Ihren Titel zurückgeben. Ich weiß jedenfalls um welches Praxisschild ich einen großen Bogen mache.

#33 |
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Noch etwas : es gibt deutliche Zahlen zur Impfkomplikation ( siehe PEI) … Die Impfkomplikationen mit bleibenden Schäden liegen im speziellen Fall Masern bei ca. 1 Fall auf eine Million Impfungen …. Sorry , aber da sieht für mich die Zahl 1 SSPE auf 1700 Maserninfektionen schon wesentlich schlechter aus …. Also worauf warten wir noch ?! Impfpflicht her !!

#32 |
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Paja
Paja

Fortsetzung zu #30
Einfach googeln. Geben Sie ein “measles cases Europe” und Sie bekommen das hier:
http://ecdc.europa.eu/en/healthtopics/measles/epidemiological_data/pages/annual_epidemiological_reports.aspx

Und wenn die Impfgegner jetzt frohlocken angesichts der geringen Anzahl der Erkrankten und/oder der toten Babies, denen sei gesagt: Das ist nicht ein Beweis für die Harmlosigkeit der Masern oder ein Argument gegen das Impfen, sondern das ist ein Beweis für die Wirksamkeit der Impfung und dass die Elimination der Masern in den nächsten Jahren möglich ist.

#31 |
  3
Paja
Paja

@ Dr.Rita Maoz: #25
>>Einfache Frage: wieviele Kinder sind in den letzten 10 Jahren in Europa an Masern erkrankt und verstorben? Weiß jemand, wo man diese Frage beantwortet finden kann

#30 |
  1
Gast
Gast

Ich bin ein fauler Mensch, deswegen nur der Wikipedialink: https://de.wikipedia.org/wiki/Masern. Jeder, der mag, kann sich dort belesen und die Quellen abrufen. Alles zur Epidemiologie, Kontagiosität usw. ist gut aufbereitet.

#29 |
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Ich empfinde es immer wieder erschreckend wie stumpf stur gegen Impfungen gewettert wir … Seid Einführung der Impfungen sind Kindersterblichkeit und schwere Spätfolgen nach Virusinfektionen DRASTISCH gesenkt worden !!! Aber offensichtlich hat man hier lieber irrationale Ängste vor vermeintlich “schweren” Nebenwirkungen der Impfung , die es sicherlich im Einzelfall geben kann , aber in der Regel noch seltener auftritt als eine durch die Infektion verursachte Komplikation …… Schon wirklich peinlich , wenn andere Industrieländer es schaffen gefährliche Erkrankungen beinahe auszurotten und eine Reisewarnung für unser vermeintlich so fortschrittliches Land vergeben müssen …

#28 |
  7
Paja
Paja

Ist doch gar nicht so schwer, sich die drei Szenarien vorzustellen:
1. die ganze Bevölkerung wird die nächsten 5-8 Jahre richtig durchimpft, und zwar weltweit, dann sind die Masern ebenso wie die Pocken ausgerottet und nur noch ein medizinhistorisch interessantes Thema. Danach kann man die Masernimpfung ad acta legen (wie die Pockenimpfung)
2. So weiter machen in Deutschland/Europa wie bisher, dann kommt es alle paar Jahre zu (Klein-)Epidemien und ein paar Todesfällen und ein Dutzend SSPE-Fällen: (Laut Impfgegner sollen das ja immer noch weniger sein, als durch Impfnebenwirkungen versterben, was ja wohl ausgewiesener Quatsch ist). Und das wird sich dann die nächsten hundert Jahre auch nicht ändern.
3. Wohl der Favorit bei den Impfgegnern: Masernimpfung abschaffen! Dann sterben halt von jedem Jahrgang jeder Tausendste. Wollt ihr das?, ihr Impfgegner? Wollt ihr das wirklich?
PS: Seid ihr Impfgegner Euch eigentlich bewußt, welche Trittbrettfahrer ihr seid, da ihr einfach so von der Herdenimmunität profitiert?
So, und jetzt kann sich jeder was aussuchen. 1,2 oder 3? Ganz einfach!

#27 |
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Horst Rieth
Horst Rieth

Ich bin prinzipiell für den Impfschutz, so er denn auch stattfindet. Wobei ich allerdings Bauchschmerzen bekomme, ist die Panscherei der Pharmaindustrie, Impfstoffe zu entwickeln die möglichst kostengünstig produziert werden können. Mit höchstzweifelhaften Boostern, die nie entsprechend ihrer Unbedenklichkeit geprüft wurden. Wenn da ein paar auf der Strecke bleiben, wenn juckt’s wenn der Rubel rollt. Es mag ja ein paar Unterbelichtete geben, die tatsächlich jeden Impferfolg anzweifeln, die eigentliche Impfskepsis nährt sich aber aus denjenigen, die um die verwerflichen Praktiken der Pharmaindustrie aufgeklärt sind.

#26 |
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Einfache Frage: wieviele Kinder sind in den letzten 10 Jahren in Europa an Masern erkrankt und verstorben? Weiß jemand, wo man diese Frage beantwortet finden kann?

#25 |
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Dr. Christina Schlumbohm
Dr. Christina Schlumbohm

Der Nutzen von Impfungen ist irgendwie aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden. Vielleicht kann man die Impfgegner überzeugen, indem man sie einmal über ihren eigenen Geschichtshorizont blicken lässt: In der guten alten Zeit, als das Immunsystem der Kinder noch mit echten infektionen gestärkt wurde starben dann auch mal 7 von 12 Geschwistern innerhalb von 2 Wochen an Diphterie (mein Großvater glücklicherweise nicht), oder ein von drei Geschwistern an Kinderlähmung (Zwerchfelllähmung bei dem Bruder meines Vaters, mein Vater hatte “nur” eine Schluck- und Sprachlähmung, die sich nach ein paar Jahren Therapie wieder zurückbildete). Die Liste lässt sich sicher erweitern….

#24 |
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Gast
Gast

Also ich (kein generell Impfgegner) finde, in dem Artikel werden leider wieder verschiedene Dinge vermischt. Und ich würde doch gerne einmal hören, wie da die wirklichen Zahlen sind:
* An Masern können Menschen sterben, richtig. Aber wie hoch ist die bedingte Wahrscheinlichkeit dafür? D.h. wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich an einen Infizierten gerate UND mich dabei anstecke UND dabei versterbe bzw. wie hoch ist sie für ein Kind in welchem Alter? Und unter welchen Bedingungen (z.B. Kind bis 3 Jahre v.a. zu Hause und ohne älteres Geschwisterkind vs. Kind in Ganztages-Krippe mit 5 älteren Geschwistern etc.)

* Es gab eine Masernwelle in Berlin. Wieviele von wievielen Menschen haben sich denn nun dabei wirklich an wievielen anderen Erkrankten angesteckt? Genau 1 Kind ist gestorben. Sicher und unbestritten tragisch. Dabei anscheinend inzwischen sogar unklar, ob an den Masern oder nicht. Und nach Impfung oder nicht. Tagelang ging es durch die Medien, wieviele Kinder sterben könnten. Und gestorben ist genau und nur 1. Und deswegen eine Impfpflicht für alle einführen?

* Es gibt anscheinend Spätfolgen einer Maserninfektion. Es ist eher unwahrscheinlich daran zu erkranken bzw. zu sterben, oder? Wie hoch ist die bedingte Wahrscheinlichkeit?: Man muss Masern ausgesetzt sein UND sich infizieren UND die Spätfolge bekommen. UND dann stirbt man in 95 von 100 Fällen. Und zwar Jahre später.

* Die Spätfolge gibt man nicht an andere weiter, sie ist nicht ansteckend, richtig? Also ist es da nicht unsinnig, ausgerechnet über das Argument Spätfolge zu argumentieren, dass man eine Impfpflicht einführen sollte (um andere nicht anzustecken)?

#23 |
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Dr. med. Walter Müller
Dr. med. Walter Müller

Bitte an die Redaktion: veröffentlichen Sie doch demnächst einmal einen ausführlichen Artikel über das Zulassungsverfahren für Impfstoffe in Deutschland und der EU. Aus vielen Kommentaren wird deutlich, das die wenigsten wissen und auch nicht wissen können, welche Auflagen für die Zulassung von Impfstoffen notwendig sind. Dann könnte man auf diesen Artikel verweisen, aus dem dann zu erfahren wäre , was das mit den Titern, den Nebenwirkungen und der Statistik usw auf sich hat. Vielleicht ließe sich dann auch aus manchen Köpfen verschwörungstheoretisches Unwissen vertreiben. Sicherlich nicht aus allen Köpfen.

#22 |
  6
Gast
Gast

Gegen eine Impfung wird auch mobil gemacht. Ein schöner Artikel wenn denn auch nicht. Nur einseitig für das Impfen gehudelt wird. Mich würde mal interessieren welche echte verwertbare Befunde zu den Nebenwirkungen der Impfung erhoben wurde. Mal nur der Vollständigkeit halber…..

#21 |
  13
Paja
Paja

@M. Blumenstein:
Sie behaupten, durch die Masernimpfung werde SSPE ausgelöst?
Hab ich Sie da recht verstanden?
Das müssen Sie mir dann aber erklären.
(Gerne mit Link zu einer seriösen Quelle)
Ich halte das für Impfgegnerpropaganda.
LG Paja

#20 |
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Wirtschaftswissenschaftler

Zigtausende Tote durch Sepsis per Anno in unseren Hospitälern..und was wird getan?
Da man hier aber nicht impfen kann also kein Markt ist wird dieses nicht zum Thema erhoben aber immer eine Neue Impfsau durchs Dorf getrieben

#19 |
  22

Impfzwang, weil durch die Impfung SSPE ausgelöst wurde? Wer merkt da die Einschläge nicht? Man hatte mit der Masernimpfung eine 1-malige Impfung vorgegeben. Da reicht der Schutz gesichert nicht lebenslang aus. Da hole ich die 2. Impfung jederzeit nach. Aber Erstimpfungen nach durchgemachten Masern? Die nutzen nur und ausschließlich den Herstellern. Eine Impfung über deren Schutz man unzureichendes Wissen hat (wie im Falle der Masern) hätte nie zugelassen werden dürfen. Sie wäre dann zumindest später gekommen und wir hätten keine halbgeimpften Hochrisikopatienten, die bald Senioren werden!

#18 |
  13
Gast
Gast

zu #16:

was machts für einen Unterschied?

Fall a) Impftiter gebildet: alles gut. Selbstschutz erhalten und Schutz für Menschen ohne Impfung bzw. Impfung ohne Bildung eines Impftiters
Fall b) kein Impftiter gebildet: Pech gehabt. Dank prinzipieller Impfung durch a) dennoch geschützt.

Die Prüfung, ob ein Titer gebildet wurde ist gleichwohl teurer als die Impfung. Da ich mit der Impfung aber sehr wahrscheinlich mehr a) erlebe als ohne Impfung, profitieren alle davon!

#17 |
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Mechthild Klugert
Mechthild Klugert

Gast

……und keiner kontrolliert, ob sich nach der Masernimpfung auch wirklich Antikörper gebildet haben!!?? Hauptsache geimpft und abgehakt.

#16 |
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Nichtmedizinische Berufe

Bei anderen Themen zur potentiellen Gefährdung der Allgemeinheit wird doch auch entsprechend reagiert!
Warum also wird hiermit immer wieder ein Podium zur aktuell weit verbreiteten gesellschafts-normativen Egozentrik gegeben?

Unser soziales Zusammenleben sollte wieder durch gegenseitige Rücksichtnahme geprägt sein und dazu ganz einfach auch die eigene Zurückhaltung seiner tatsächlichen oder nur gefühlten persönlichen Vorteile zählt, wenn hier die Gemeinschaft nicht von profitiert, und so weiter und so fort.

Weiterhin kann ich als mehrfach ZNS-Entzündungs-Betroffener mit immer wieder einfach nur viel Glück, Resistenz und später auch mit Hilfe des Sachverstandes von Medizinern, einfach nur klar für unsere ohnehin nur noch künstliche Existenz in der wir vorwiegend industrialisiert leben, klar darum bitten, dass hier endlich die gebotene Vernunft einkehrt.

Ansonsten würde es auf dieser Basis noch viele Gedanken dazu geben…

#15 |
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Susanne Hainich
Susanne Hainich

…..

#14 |
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Antischwurbler
Antischwurbler

Und genau deshalb braucht es eine Impfpflicht, da die “Impformierten” so überaus kompetent mit Fakten umgehen (können). Die Unversehrtheit Dritter steht über dem Recht der (pseudo-liberalen) Selbstbestimmung. Zumal die Kinder die Tragweite der Dummheit ihrer Eltern überhaupt nicht begreifen können.

Zitat Mike:

“Jetzt kommt wieder die Impfpropaganda, wie lang werden die Menschen noch mit pseudowissenschaftlichen Pro-Impf-Argumenten in die Irre geführt?”

Siehe oben ;)

#13 |
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Felipe
Felipe

@Herr Wiecker, das wusste ich ja gar nicht. Können Sie mir Ihre Quellen und Beweise vorlegen? Danke schonmal im Voraus.

#12 |
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Paja
Paja

Eine Richtigstellung zum Post Nr. 3:
Zitat Gast: “Nur Säuglinge, deren Mutter die Masern durchgemacht hat, genießen den Nestschutz, den geimpfte Mütter nicht mehr bieten können”.

Der Nestschutz bei Säuglingen von geimpften Müttern vs. Müttern, die noch selbst an Masern erkrankt waren, unterscheidet sich zwar signifikant, aber die Behauptung, geimpfte Mütter böten keinen Nestschutz, ist jedoch definitiv falsch. (siehe Fig. 2 der Quelle)
Quelle: Early waning of maternal measles antibodies in era of measles elimination: longitudinal study
BMJ 2010; 340 doi: http://dx.doi.org/10.1136/bmj.c1626 (Published 18 May 2010) Cite this as: BMJ 2010;340:c1626

Die einzige logische Konsequenz aus den Ergebnissen der zitierten Studie kann daher nur lauten: die Herdenimmunität maximal ausbauen.
Mittelfristig werden damit die Masern sowieso ausgerottet werden. Dann spielt auch der Unterschied im Nestschutz keine Rolle mehr.

#11 |
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Dr. med. Walter Müller
Dr. med. Walter Müller

Sehr geehrter “Gast”leser und – kommentator,
Ihre Titerkontrollen machen natürlich nur die Laborärzte etwas reicher, bringen aber keine wesentlichen oder neuen Erkenntnisse.
Bei wie vielen Säuglingen oder Kleinkindern haben Sie denn schon mal Blut abgenommen, um solch einen unsinnigen Vorschlag zu machen ? Die Eltern und vor allem die Kinder wären begeistert. Da ist dann die Impfung mit einem Mehrfachimpfstoff sinnvoller, wenn auch nicht ganz schmerzfrei.
Wer außerdem schon Kinder mit schweren Masernverläufen und auch Kinder mit SSPE erlebt hat während seiner pädiatrischen Ausbildung, weiß wovon er redet im Gegensatz zu manchen Kommentatoren, die sich über das Leid dieser Eltern und Angehörigen kein Bild machen will !

#10 |
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Dr. med. Walter Müller
Dr. med. Walter Müller

Es ist schon eigentümlich, wie Impfgegener nur an den Zahlen der Statistik zweifeln aber nicht an ihren eigenen Erkenntnisquellen. Einzelfälle, wie der des in Berlin angeblich nicht an Masern sondern einem Herzfehler verstorbenen Kindes, widerlegen nicht die Erkenntnisse der Statistik. Solche Einzelfälle, deren Herkunft nicht zweifelsfrei zu klären ist, sagen nichts aus und widerlegen keine statistische Aussage. !n 2006 gab es eine Masernepidemie im westlichen Ruhrgebiet mit > 2000 Erkrankten, im engen Zusammenhang gab es auch 2 Todesfälle durch Masern bei noch nicht geimpften Säugling und einem Kleinkind. Zahlen aus den Slums aus Schwellenländern klären da auch nichts.

#9 |
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Dr. Christian Toloczyki
Dr. Christian Toloczyki

Apropos Pseudowissen:
Die Welt, 25.11.2016: “Die sechsjährige Aliana hatte sich vermutlich als Baby mit den Masern angesteckt.”
Hessenschau, 25.11.2016: “Aliana hatte offenbar unbemerkt mit drei Monaten die hochansteckenden Masern bekommen.”
Vermutlich …, unbemerkt … Da wird man doch etwas nachdenklich.
Das o.e. Baby, das im Februar 2015 in Berlin gestorben war, war im Übrigen gegen Masern geimpft. Schlecht recherchiert, bewusst falsch dargestellt? Beides nicht gerade ein Zeichen von gutem Journalismus.
Es ist erstaunlich, wie solche Fälle es schaffen, die Diskussion um eine Masern-Impfpflicht anzuheizen.

#8 |
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Dr. med. Thomas Merz
Dr. med. Thomas Merz

Wiedereinmal hoch interessant. Zahlen werden hin und her geschoben. Argumente und Pseudowissen vermischt. Hat jemand von den Anwesenden schon einmal ein Kind an SSPE sterben sehen? Wissen Sie worüber wir reden? Wenn Sie wie ich schon viele Sterbende begleitet haben ( auch Kinder ), dann ist es zynisch von >anderen Voraussetzungen< oder der Pharmaindustrie zu sprechen. Nicht umsonst wurden die Kommentare auf Youtube zu beispielen von SSPE gesperrt. Vielleicht wäre manch ein Kommentar anders, wenn diese Menschen mal mit Ärzte ohne Grenzen einen Einsatz beiwohnen würden. Ich wäre gespannt, ob man dann noch von Propaganda o.ä. sprechen würde.

#7 |
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Anzahl der Masernfälle weltweit bezieht z.B. auch die Slums von Bangladesh ein? Anderswo auf der Welt sterben Kinder nicht nur an Masern, sondern auch an anderen Krankheiten, die in Europa sehr blande verlaufen, weil sie andere Voraussetzungen haben (Immunsystem, Vitaminmangel..)
Ich hätte gerne mal exakte Zahlen aus Europa: Anzahl der Masernfälle und der Komplikationen einschließlich Todesfälle.

#6 |
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Gast
Gast

Wie kann man davon ausgehen, dass die SSPE Fälle Spätfolgen der Masern-infektion waren und keine Folgen der Impfung? “Dort stießen sie auf 17 dokumentierte SSPE-Fälle in den Jahren zwischen 1998 und 2016. Alle Betroffenen hatten eine Maserninfektion im Kindesalter durchgemacht, bevor sie geimpft wurden. ” Das bedeutet, alle an SSPE Erkrankten wurden nach der Infektion geimpft.

#5 |
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Gast
Gast

Jetzt kommt wieder Unwissenschaftliches Panikgeschwurbel von verstrahlten Impfgegnern, die gern abgeschieden im Wald leben sollen.Kein Thema.Wer in einer immer grösser werdenden Gesellschaft leben möchte und aktiv an ihr teilhaben, sowie auch finanziell von ihr in großem Masse unterstützt , muss etwas dafür tun.Wie in anderen Ländern, in denen Maserninfektionen Vergangenheit sind, auch.
Alles andere ist verantwortungsloses , andere gefährdendes Schmarotzertum.

#4 |
  17
Gast
Gast

Nur Säuglinge, deren Mutter die Masern durchgemacht hat, genießen den Nestschutz, den geimpfte Mütter nicht mehr bieten können. Wenn überhaupt Impfen, dann nur mit Titerkontrolle, es gibt einige Prozente an Nonrespondern und viel zu viel mit zu niedrigen Titern. Herumgehackt wird auf denen, die nicht geimpft sind, ohne bei denen den Titer zu bestimmen. Das macht doch alles keinen Sinn außer Profit für die Pharma.

#3 |
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Cornelius Voigt
Cornelius Voigt

Viele gefährlichen Krankheiten sind durch Impfen reduziert, bzw. ausgerottet worden. Und das ist gut so. Wichtig ist, Statistiken genau zu lesen und zu interpretieren. Wer gegen sinnvolle Impfungen ist, sollte sich mit Statistik beschäftigen! Masern ist weltweit eine der tödlichsten”Kinderkrankheiten”.

#2 |
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Mike Dietze
Mike Dietze

Jetzt kommt wieder die Impfpropaganda, wie lang werden die Menschen noch mit pseudowissenschaftlichen Pro-Impf-Argumenten in die Irre geführt? Es stellte sich z.B. heraus, dass das Kind aus Berlin, was angeblich an den Masern verstarb, eine Herzerkrankung hatte und gegen Masern geimpft war.

#1 |
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