Laienreanimation: Nach dem Überleben streben

14. November 2016
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Was wissen die Deutschen über den Herzstillstand? Was passiert dabei genau und wie kann man helfen? Im Vergleich zu Schweden oder den Niederlanden ist die Anzahl der Laienreanimation hierzulande geringer. Wie könnte man die Bevölkerung besser für das Thema sensibilisieren?

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7 Kommentare:

Annika Diederichs
Annika Diederichs

Wichtig wäre, alle Empfehlungen dahingehend zu aktuaisieren, daß bereits eine gestörte Atmung eine Reanimation erfordert, damit die Anwesenden nicht lange herumrätseln, ob er nun atmet oder nicht oder sich gar noch mit Pulskontrollen aufhalten. Das könnte dazu beitragen, Hemmschwellan abzubauen.

Beinahe hätte ich neulich denselben Fehler gemacht … http://www.doccheck.com/de/ask/question/view/id/593580/

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Joachim Bedynek
Joachim Bedynek

Herr Dr. Schätzler, Frau Pfeifer: Der empfohlene Spot ist m. E. dann doch zu flippig und zu oberflächlich. Etwas mehr Ernsthaftigkeit sollte bei diesem Thema schon aufgebracht werden, auch wenn kaya-yanar sicher glaubt, so mehr erreichen zu können. Es wird auch wieder fleißig “massiert” !

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Vgl. dazu http://news.doccheck.com/de/blog/post/1130-lass-knacken-kumpel/

“Eine Publikation im Journal of Emergency Medicine von Hong CK et al. (Hong CK et al. The Most Effective Rescuer’s Position for Cardiopulmonary Resuscitation Provided to Patients on Beds: A Randomized, Controlled, Crossover Mannequin Study. J Emerg Med 2013, online 21. November) glaubt nachweisen zu können, dass der Erfolg einer Reanimation auf einem Krankenbett von der erhöhten Position der Reanimateure abhängig ist. Es ist von “standing, on a footstool, or kneeling on the bed”, also neben dem Bett auf dem Boden stehend, auf einem Fußhocker erhöht stehend oder knieend auf dem Bett, die Rede. Es geht hier nicht um eine eventuell gastroenterologische Zustandsbeschreibung, sondern unzweideutig um einen Fußschemel, auch Fußhocker oder einfach ‘Hocker’ genannt. Stutzig macht im Titel der Studie der Begriff „Mannequin“. Aber bitte, es handelt sich um eine randomisierte, kontrollierte Studie (RCT, randomised controlled trial), da sind schmutzige Fantasien völlig deplatziert. Eine dieser typischen Reanimations-Surrogat-Studien mit Reanimations-„Dummies“ wurde in einem Crossover-Design performt; da passt der irreführende Begriff Mannequin einfach aufgehübscht und eleganter ins Outcome….”

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Dr. Elisabeth Wagner
Dr. Elisabeth Wagner

Im Seniorenbeirat haben wir demnächst einen Referenten eingeladen, der die Handhabung eines Defibrillators zeigen wird und die Teilnehmer praktisch üben können. Zudem wird es einen Plan geben, wo Defibrillatoren in der Stadt zu finden sind. Bezüglich der Reanimation bietet bei uns das BRK regelmässig Kurse an.

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Joachim Bedynek
Joachim Bedynek

Die Stabile Seitenlage rettet d o c h Leben (und ist leichter zu erlernen und durchzuführen!). Vor 60 Jahren habe ich selbst erlebt, wie ein Verkehrsopfer auf dem Rücken liegend an seinem eigenen Blut erstickt ist.
Ganz so kurz eben mal zeigen ist leider nicht möglich, Frau Pfeifer.
Gut dass von “Drücken” und nicht wie jahrzentelang üblich von Herz-“Massage” gesprochen wird.

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Heilpraktikerin

Perfekt wäre dieser eindringliche Appell, wenn jetzt auch noch kurz gezeigt worden wäre, wie das “Drücken” geht!

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