Leih-Uterus statt Leihmutter

18. November 2016
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Viele Paare bleiben ungewollt kinderlos, weil es nicht gelingt, auf natürlichem Wege schwanger zu werden. In diesem milliardenschweren Markt tummeln sich Ärzte, Apotheker und pharmazeutische Hersteller. Neu im Angebot sind Transplantationen der Gebärmutter.

Die meisten Paare in Deutschland wünschen sich Nachwuchs. Doch rund zwei Millionen bleiben über Jahre hinweg ungewollt kinderlos. Inzwischen gibt es viele Möglichkeiten nachzuhelfen – da hat sich ein riesiger Markt etabliert. Ärzte, Apotheker und pharmazeutische Hersteller wollen den Wunsch nach einem Kind möglich machen und gleichzeitig ein Stück vom großen Kuchen abbekommen.

Kinder füllen Kassen

Dazu ein paar Details. Gesetzliche Versicherte haben nach Paragraph 27a SGB V einen Anspruch darauf, dass sich ihre Kasse an „Maßnahmen zur Herbeiführung einer Schwangerschaft“ beteiligt. GKVen übernehmen im Regelfall 50 Prozent der Therapie- und Medikamentenkosten für drei Zyklen einer In-vitro-Fertilisation oder einer intrazytoplasmatischen Spermieninjektion.

• Kinderwunsch von Akademikern

Grafik: Kinderwunsch am Beispiel von Akademikern. Quelle: Statista, Screenshot: DocCheck

Rund 130 Kinderwunschkliniken profitieren vom Traum, doch noch eine Familie zu gründen. Sie erwirtschaften schätzungsweise 300 Millionen Euro pro Jahr. Im pharmazeutischen Bereich gilt Merck als Platzhirsch. „Mit Gonal-f®, dem führenden rekombinanten Hormonpräparat zur Behandlung von Unfruchtbarkeit, erzielte der Unternehmensbereich Healthcare im Geschäftsjahr 2015 ein organisches Umsatzwachstum von 3,7 Prozent“, heißt es im Geschäftsbericht. Die Umsätze wuchsen von 628 auf 685 Millionen Euro.

Nicht jedes Angebot hält seriösen Überprüfungen stand. „Der Traum vom eigenen Kind kann wahr werden nach einer Behandlung mit unserem alpinen Bergkiefern-Hochmoor“, wirbt ein Kurbad. Und Heilpraktiker setzen auf die traditionelle chinesische Medizin (TCM), auf Homöopathie oder Yoga. Je größer der Kinderwunsch, desto tiefer greifen Paare in die eigene Tasche. Jetzt haben Chirurgen die Gunst der Stunde für sich entdeckt.

Erfolg durch Tierexperimente

Im September 2012 transplantierten schwedische Spezialisten nach jahrelangen Vorarbeiten den ersten Uterus. Dass die Methode generell funktioniert, führen sie auf Tierversuche zurück. Da in ihrem Heimatland keine Experimente mit Primaten erlaubt werden, reisten Ärzte fast 20 Mal nach Nairobi.

Professor Dr. Mats Brännström von der Universität Göteborg zeigte, dass Eingriffe auch bei Menschen funktionieren. Eine Mutter spendete ihrer Tochter das begehrte Organ. Brännströms Patientin wurde schließlich per IVF schwanger. Alles verlief problemlos, und im September 2014 kam ein gesunder Junge per Kaiserschnitt zur Welt.

Brännström hat bei seiner Pilotstudie insgesamt neun Frauen operiert. Die Organe kamen von lebenden Familienmitgliedern, meist von Müttern. Der Forscher sah sich mit mehreren Herausforderungen konfrontiert. Es geht nicht nur um die erfolgreiche Integration in den Körper. Bei der Schwangerschaft muss das Organ allen Belastungen standhalten. Organe von Spenderinnen, die bereits einen Kaiserschnitt hinter sich haben, sind nicht unbedingt geeignet. Sollten Paare lediglich ein Kind wollen, rät der Experte zur Entfernung bald nach der Geburt, um möglichst kurz Immunsuppressiva zu verabreichen. Bei zwei Teilnehmerinnen musste er das Transplantat aufgrund von Abstoßungsreaktionen noch vor der Schwangerschaft entfernen.

Deutschland holt auf

Kurze Zeit später erklärte Professor Dr. Matthias Beckmann aus Erlangen, er wolle das Verfahren in Deutschland etablieren. Beckmann rechnet damit, dass 4.000 Frauen pro Jahr ohne Gebärmutter beziehungsweise mit starken Fehlbildungen zur Welt kommen oder ihr Organ aus unterschiedlichen Gründen verlieren. Dazu gehören maligne Erkrankungen, Strahlentherapien, Infektionen oder Unfälle. Die absolute uterine Infertilität betrifft drei bis fünf Prozent aller Frauen. Wie viele von ihnen tatsächlich Interesse am Eingriff haben und welchen Beitrag GKVen vielleicht erstatten, bleibt abzuwarten.

Schließlich war es soweit. Ein multidisziplinäres Team des Universitätsklinikums Tübingen und des Universitätsklinikums Göteborg führte die deutschlandweit erste OP durch. Ihre 23-jährige Patientin leidet am Mayer-von-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom mit Uterus- und Vaginalaplasie. In einem früheren Eingriff war der Patientin 2009 eine Scheide angelegt worden. Die mehrstündige Transplantation der Gebärmutter verlief komplikationslos. Verheilten nun auch die Operationsnarben nach dem Eingriff, könnte die Patientin in einem Jahr schwanger werden, so ihre Ärzte. Dafür wollen ihr Reproduktionsmediziner eine mit dem Sperma ihres Mannes befruchtete Eizelle einsetzen, die sie ihr bereits entnommen haben mit dem Sperma ihres Mannes befruchtete und tiefgefrorene Eizelle einsetzen.

Was geht, ist auch erlaubt?

Doch die Möglichkeiten gehen noch weiter. Forschern der Uni Wien ist die erste allogene Eierstocktransplantation im Tierexperiment gelungen. Zur Immunsuppression setzten sie den preimplantation factor (PIF) ein. Bei einem von zwei weiblichen Pavianen sprang der Zyklus wieder an. Dr. Michael Feichtinger, Erstautor der Studie, hofft bereits auf Einsatzmöglichkeiten bei Frauen mit früher Menopause.

Kritiker werfen Ärzten schon jetzt vor, sie würden ohne medizinische Not Eingriffe durchführen. Matthias Beckmann sieht das anders. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung verweist er auf die psychische Belastung, sollten Frauen keine Kinder bekommen können. Leihmutterschaft oder Eizellspenden sind in Deutschland nicht möglich. „Wir als Gesellschaft drängen die Frauen dazu, ins Ausland zu gehen, wo sie medizinisch oft schlechter versorgt werden“, sagt der Arzt. Er hofft, künftig einem Teil der Betroffenen in Deutschland helfen zu können.

67 Wertungen (4.12 ø)

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22 Kommentare:

Werner Kröll
Werner Kröll

Ein weiteres Geschäftsmodell. Nach den Nieren können jetzt Menschen i.d. Fall Frauen, die unter großer Armut leiden ihren Uterus verkaufen.

#22 |
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Benjamin Marciniak
Benjamin Marciniak

Ich bin. Ei diesem Thema sehr zwiegespalten. Der Mensch stellt sich zu häufig über Mutter Natur. Ich kann den Wunsch kinderloser Paare verstehen. Wir sind selbst kinderlos und das war nicht leicht zu akzeptieren. Aber wenn Mutter Natur sagt es soll nicht sein, hat das bestimmt einen guten Grund.

#21 |
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Annika Diederichs
Annika Diederichs

Mich würde interessieren, ob die Betroffenen eine Leihmutterschaft vorziehen würden, wenn das bei uns legal wäre, oder ob es darum geht, selber das Kind austragen zu wollen, ungeachtet aller Risiken.

#20 |
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Liebe Frau Münstermann, vielen Dank für das Feedback. Ich wollte keinesfalls gegen Sie argumentieren, sondern mein Empfinden zum Ausdruck bringen, dass in unserer Gesellschaft zwar auch fragwürdige “Schönheits-OPs” toleriert, aber von vielen (mich eingeschlossen) nur mit einem Kopfschütteln quittiert werden.
Freundliche Grüße – Stefan Graf

#19 |
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Katharina Münstermann
Katharina Münstermann

Sehr geehrter Herr Stefan Graf, danke für die Information. Ein Gegenargument kann ich nicht erkennen. Zum Thema Adoption (ach, wie schön wäre es, wenn sie mir möglich wäre) siehe unten.

@ #8: Und wenn Sie krank sind, lassen Sie sich auch nicht behandeln, denn wenn Sie sterben, ist es ja Gottes Wille – nehme ich an?

@ #11: Einfach ist es nun mal so gar nicht, ein Kind zu adoptieren – und wird Personen, die durch eine entsprechende Erkrankung in den ‘Genuss’ des Bedarfs von Spendergebärmutter/-eierstock kommen, gerne auch aus gesundheitlichen Gründen verwehrt/noch schwerer gemacht.

@ #14: Vieles richtig, wie ich auch krassen Erfahrungen anderer im Umgang mit unfruchtbaren Frauen weiß. Aber trotzdem wird ja wohl ein Kinderwunsch keine reine Projektion gesellschaftlicher Hirnwäsche sein. Ich jedenfalls kann das ganze – sorry – “keine richtige Frau mehr-Gelaber” allerorten nicht nachvollziehen und es interessiert mich auch bestenfalls soziologisch, hätte aber trotzdem gerne Kinder. Komisch.

@ #15: Auf Ressourcen achten, finde ich gut. Auf die Gefühle der Mitmenschen aber auch (womit ich nicht Sie meine). (Und zum Thema Kapitalismus: Als wenn die Forschung das pro bono und aus Menschenfreundlichkeit machen würde – die sehen einen Markt. Und von der Kasse wird das wohl kaum übernommen werden, also sollte sich der Schaden langfristig hauptsächlich in den Geldbeuteln der Betroffenen befinden).

Ich sage nicht, dass ich eine solche OP machen lassen würde, die prinzipielle Verdammung von fortpflanzungsmedizinischen Möglichkeiten, die zum Teil ganz einfach Menschen helfen könnte (Stichwort Eizellspende) aus reiner Ideologie (“es kann ja nicht sein, dass ein Kind eine genetische und eine soziale Mutter hat” – vermeintlich ethische Begründung eines Professors für Medizinethik) geht mir in Deutschland gewaltig auf den Keks, seit ich mich aus persönlichen Gründen leider, leider damit befassen muss.

#18 |
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Physiotherapeutin

An die Kinder denkt niemand, wie die sich fühlen…

#17 |
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Es wird Zeit, daß Leihmutterschaft und/oder Eizellspenden auch in Deutschland “globalisierend” legalisiert werden.
Nach meiner Erfahrung werden Frauen im Ausland durchaus medizinisch excellent versorgt. Es gibt sehr gute Adressen. Und was im Ausland rechtens ist,wird auch hierzulande akzeptiert.
Nicht jede Frau, die mangels Gebärmutter unfruchtbar ist, hat eine Mutter, die ihr eine solche spenden kann. Was geschieht mit denen, wenn sie Kinderwunsch haben?

#16 |
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#3
#3

#7 meine Vprstellung war, dass man an dem Wort “doof”, das nun nicht wirklich inhaltlich aussagekräftig ist, erkennen sollte, das es sich um ein provokantes Bsp. handelt. Es geht mir doch nicht um die Bekämpfung des Welthungers.
Aber ich denke, dass wir schon überlegen sollten, wohin wir unsere Ressourcen lenken, gerade in einer Zeit in der soviel möglich erscheint und dabei Grundbedürfnisse des Miteinander auf der Strecke bleiben.
Um auch provokant zu enden: verdächtig viele Männernamen im o.g. Artikel.

#15 |
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Gast
Gast

Das tatsächliche Problem liegt doch darin, dass wir von Kindesbeinen an erklärt bekommen, dass es um Wertigkeit geht und dass Lebewesen unterschiedlich viel wert sind.
Warum nimmt denn eine Frau diese Risiken auf sich?
Weil ihr die Gesellschaft mit derartigen Optionen suggeriert “Wenn du dich nur genug anstrengt, kannst du zu uns gehören”. Und wer möchte schon nicht dazu gehören.
Es ist richtig, dass das primäre Ziel des weiblichen Geschlechtes von Natur aus ist, Kinder zu gebären. Die Natur lässt dennoch zu, dass weibliche Lebewesen ein Leben leben dürfen, die das nicht können. Im Zuge der Arterhaltung, aber eben nicht in einer weiteren Generation…

#14 |
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Für mich ist das vielmehr ein ethisches als ein finanzielles Problem. Bei allem Verständniss für den Kinderwunsch eines Paares. Sollte wirklich alles Machbare auch umgesetzt werden? Mindestes drei Menschen setzen sich hier erheblichen Risiken aus. Die Spenderin handelt natürlich völlig freiwillig, aber auch für sie ist die OP erheblich risikobehaftet. Und das vielleicht entstehende Kind? Man stelle sich vor, die Spenderin vertirbt oder das Kind ist behindert. Die Empfängerin muss während der Schwangerschaft Immunsuppressiva einnehmen – welche Weikungen hat das für das Kind? Dazu lässt sich die Mutter postnatal in einer weiteren OP unter Vollnarkose das Organ wieder entnehmen. Auch dabei kann etliches passieren – schlimmstenfals das Kind Halbwaise werden. Wo wollen wir die Grenze ziehen? Auf die vielleicht baldige Möglichkeit der Ovarialtransplantation wurde im Artikel hingewiesen. Welche Konstellationen wird die Forschung einmal Eröffnen. Uterus von Spenderin Nr. 1, Ovarien von Nr. 2, dazu vielleicht noch ein Samenspender, weil der Partner unfruchtbar ist. Dann sind vieleicht 5 Personen beteiligt – davon 4 mit deutlichen Risisken.
Bei allem Mitgefühl, das ich als Mann für die psychische Gesundheit einer Frau aufbringen kann – aber ein eigenes Kind ist nicht lebensnotwendig. Sicher ist ein adoptiertes Kind etwas anderes, aber eines das auch viel Liebe braucht.

@#1: Sehr geehrte Frau Katharina Münstermann: Meine “Toleranz”oder besser meine Zustimmung für sog. Schönheits-OPs beschränkt sich auf jene Fälle, für die die wiederherstellende Chirurgie einmal entwickelt wurde: Für Opfer von Krankheiten und Unfällen bzw. natürliche Missbildungen. Die Akzeptanz von überdimensionierten “Kunstbrüsten” etc. beschränkt sich doch auf eine sehr spezielle Klientel. Aber immerhin trägt hier das Risiko stets nur die/der “Verschönnerungswillige” selbst.

#13 |
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Dr. med. Gerd Brunner
Dr. med. Gerd Brunner

Ja Herr Lorenz könnte man, aber in Deutschland ist das ziemlich schwierig und das eigene Kind ist dann trotzdem nicht.
Barbara, wer kennt denn tatsächlich Gottes Wille?

#12 |
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Eine Gebärmuttertransplantation, Donnerwetter. Könnte man nicht auch ein Kind adoptieren?

#11 |
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Helmut Frank
Helmut Frank

#3 Chapeau! Als Betroffene ein sehr reflektiertes Statement.

Im Übrigen:
Der transplantierte Uterus erfordert Abstoßungsprophylaxe mittels Immunsuppressiva, inclusive der üblichen NW (Nephro-, Hepato- Toxizität, Kanzerogenität, Schleimhaut-Atrophie…)
Deshalb wird nach erfülltem Kinderwunsch dieses fremde Organ wieder entnommen. Insgesamt für mich eine sehr fragwürdige Methode, viel Risiko, und den einzig sicheren Gewinn (monetär und Renommée) streichen andere ein.

Mammon ist die einzig allgemein anerkannte Gottheit im Kapitalismus.

#10 |
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Gast
Gast

Die Welt wäre bestimmt ein besserer Ort wenn es mehr Kinder gäbe die hier auch willkommen und geliebt sind. Wenn eine Frau bzw. ein Paar soviel auf sich nimmt um ein Kind zu bekommen ist das deren Entscheidung. Wie kann man sich nur erdreisten darüber zu urteilen? Wie kann man nur argumentieren Gott könnte etwas dagegen haben? Wer von Ihnen würde diesem Kind gegenüber treten und sagen: Du solltest eigentlich nicht existieren! Das ging aber zu weit!

#9 |
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Barbara
Barbara

Ist das alles noch Gottes Willen? Gehen wir nicht zuweit?

#8 |
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Lore Ligeti
Lore Ligeti

Man spricht hier in den Kommentaren von krank oder pervers, Geld sollte besser den Hungernden zur Verfügung gestellt werden.
Wie hier bereits angeführt wurde, ist dieser Vergleich nicht passend, da man ansonsten unser gesamtes Wohlstandsgebilde sofort kippen müsste. In diesem Zusammenhang stellt sich mir eher die Frage, ob es nicht viel eher absurd ist, dass in unserer Wohlstandsgesellschaft besonders schlaue, ethisch und moralisch überlegene Eltern das Impfen verteufeln und ein evidenzbasiertes, staatlich bezahltes Prinzip ablehnen, während unter den Hungerleidenden täglich Tetanus, Masern etc. zu Behinderung und Tod führen.

#7 |
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Katharina Münstermann
Katharina Münstermann

“Vom sich’ren Port lässt’s sich gemächlich raten…” Oder anders gesagt: Wer das Problem nicht hat und augenscheinlich auch zu wenig Empathie besitzt, es sich näherungsweise vorzustellen, möge sich doch bitte mit Verurteilungen zurückhalten. @ #2 (Und das nur zum sozialen Standpunkt, vom logischen will ich gar nicht erst anfangen.)
@ #3: Prinzipiell nicht falsch, aber auch kein gutes Argument (und zwar meistens nicht). Genauso kann man auch sagen, dass sämtliche nicht unmittelbar tödlichen Erkrankungen unserer Wohlstandsgesellschaft zugunsten der Hungerleidenden in aller Welt nicht therapiert werden sollten. Den Standpunkt kann man einnehmen, wenn man Peter Singer ist, wird das mit allen Konsequenzen (auch darüber hinaus) aber wohl schon für das eigene Leben schwerlich durchhalten können.

#6 |
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Dr. Jan Sobieski
Dr. Jan Sobieski

Hillary ist unter anderem gescheiterwz

#5 |
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Gast
Gast

Ich empfehle das Buch “Kinder machen” von Andres Bernard. Es beleuchtet durchaus kritisch soziologisch und kulturwissenschaftlich die Reproduktionsmedizin aus Sicht aller Beteiligten.

#4 |
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Gast
Gast

Ich bin weiblich, musste mich von meiner Gebärmutter trennen und bin kinderlos und ich finde das durchaus doof.
Jetzt gibt es aber tatsächlich Kinder, die sind nahrungslos und finden das bestimmt auch doof.
Wenn man jetzt mal die Kosten für Forschung und dann auch für jede einzelne OP inkl. Vor- und Nachbehandlung hochrechnet…

#3 |
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Gast
Gast

Pervers.
Das arme Kind. Es dient anscheinend dazu, psychische Defekte der Kunstmutter zu therapieren. Das ist doch krank, sowas.

#2 |
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Katharina Münstermann
Katharina Münstermann

Es kann ja wohl nicht wahr sein, dass kosmetische OPs in unserer Gesellschaft vollkommen toleriert werden, aber Operationen zur Sterilitätstherapie in die Nähe von Machbarkeitswahn gerückt werden.

#1 |
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