Glaukom: Stromtraining für den Sehnerv

24. November 2016
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Schäden am Sehnerv durch Tumoren, Hirnblutungen oder vor allem Glaukome können das Sehvermögen einschränken. Ein neues nicht-invasives Verfahren soll Betroffenen nun helfen. Kleine Wechselstrom-Impulse erhöhen dabei die Aktivität der zuständigen Gehirnregionen.

Schäden am Sehnerv können auf vielfältige Weise das Sehvermögen einschränken. Ursache ist in vielen Fällen ein Glaukom, doch auch Hirnblutungen, Tumoren, Entzündungen und angeborene Anomalien beeinträchtigen die Funktion des Sehnervs. Noch sind sich die Experten nicht völlig einig, in welchem Ausmaß bei Patienten mit einer Sehnervschädigung eine verminderte Sehkraft wieder hergestellt werden kann. „Fast immer gibt es eine reversible und eine irreversible Komponente bei Schäden des Sehnervs“, sagt Josef Flammer, ehemaliger Chefarzt der Augenklinik des Universitätsspitals Basel. „Je nachdem, ob die Nervenfasern einfach ihre Funktion eingestellt haben oder bereits abgestorben sind, kann man Verbesserungen erreichen oder nicht.“ Dies, so Flammer, sei von Patient zu Patient aber individuell sehr verschieden.

Im Mittelpunkt der Therapie standen bislang meist die Senkung des Augeninnendrucks, die Verbesserung der Durchblutung oder bei Tumoren deren Entfernung. Nun könnte ein weiteres Verfahren die derzeitigen Behandlungsoptionen ergänzen. In einer klinischen Studie konnte ein Forscherteam aus mehreren deutschen Universitäten zeigen, dass eine Stimulation mit Wechselstrom die Sehleistung von Patienten mit einer Sehnervschädigung verbessern kann. Wie die Wissenschaftler um Bernhard Sabel in einem Artikel der Fachzeitschrift PLOS ONE berichten, wird dabei die Hirnplastizität in den Gehirnarealen erhöht, die für die Informationsverarbeitung von optischen Reizen verantwortlich sind.

Wechselstrom aktivierte Sehnerven und Stirnlappen des Großhirns

In der multizentrischen, randomisierten und doppelblinden Studie unterzogen sich 80 Probanden der Stimulation mit Wechselstrom, Nachbeobachtung und anschließender Analyse. Die meisten Testpersonen litten an einem Glaukom oder einer anterioren ischämischen Optikusneuropathie. Der Ausfall ihres Gesichtsfeldes betrug zwischen 20 und 80 Prozent. Die eine Hälfte der Teilnehmer erhielt über einen Zeitraum von zehn Tagen täglich 50 Minuten lang eine Wechselstromstimulation mit Frequenzen, die im Bereich von 5 bis 30 Hertz individuell angepasst wurden. Die andere Hälfte der Teilnehmer bekam über den gleichen Zeitraum ebenfalls eine Wechselstromstimulation – allerdings in einer wesentlich geringeren Dosierung. Die Elektroden waren auf der Haut über den Augen und an einem Arm angebracht, so dass der Wechselstrom sowohl den Stirnlappen des Großhirns als auch die Sehnerven stimulierte.

Für die Wechselstromstimulation werden die Elektroden auf der Stirn über den Augen angebracht. c B. Sabel

Für die Wechselstromstimulation werden zwei  Elektroden auf der Stirn über den Augen angebracht. © B. Sabel

Die Probanden spürten während der Stimulation ein Kribbeln und sahen Lichtblitze. „Die kurzen Stromimpulse des Wechselstroms regen die Nervenzellen an zu feuern“, sagt Sabel, Studienleiter und Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie der Universität Magdeburg. „Wenn dadurch die Ganglienzellen ihr Aktionspotenzial in Richtung Gehirn schießen, kommt das dort wie ein Sehimpuls an.“ Während der Stimulation traten keine nennenswerten Nebenwirkungen auf. Nur in wenigen Fällen berichteten Probanden über vorübergehenden, leichten Schwindel oder Kopfschmerzen.

Fragebogen erfasst Verbesserungen im Alltag der Probanden

Anschließend untersuchten die Forscher um Sabel, wie sich die Stimulation mit Wechselstrom auf die Probanden ausgewirkt hatte. „Wir haben das Gesichtsfeld der Studienteilnehmer vermessen, indem wir sie auf einem Bildschirm helle Lichtreize erkennen und diese identifizieren ließen“, berichtet Sabel. Zusätzlich mussten die Probanden einen Fragebogen ausfüllen. Mit dessen Hilfe wollten die Forscher herausfinden, wie sich die Lebensqualität der Probanden im Alltag durch die Behandlung verändert hatte.

Bei den Patienten, die die vorgesehene Wechselstromstimulation tatsächlich auch bekommen hatten, verbesserte sich das Erkennen von Sehreizen im gesamten Gesichtsfeld um durchschnittlich 24 Prozent, in der Kontrollgruppe dagegen nur um zirka 2,5 Prozent. Im defekten Sektor des Gesichtsfelds betrugen diese Verbesserungen rund 59 Prozent bei den behandelten Probanden und rund 34 Prozent bei den Kontrollprobanden. Die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen waren statistisch signifikant. Die Probanden aus der behandelten Gruppe reagierten sehr unterschiedlich auf die Wechselstromstimulation: Ein Drittel zeigt massive Verbesserungen, ein Drittel messbare Verbesserungen und ein Drittel reagiert überhaupt nicht auf die Therapie. Dass auch in der Kontrollgruppe Verbesserungen auftraten, lag nach Ansicht von Sabel vermutlich nicht an einem Placeboeffekt sondern an der Minimalstimulation, die diese Patienten erhalten hatten. Wie die Auswertung der Fragebögen ergab, konnten die behandelten Probanden auch im Alltag wieder besser sehen.

Netzwerke im Gehirn kommen wieder in Takt

Sabel geht davon aus, dass die Stimulation mit Wechselstrom weniger die Funktion teilgeschädigter Nerven wieder herstellt, sondern vor allem eine Resynchronisation der für die Verarbeitung der visuellen Information zuständigen Hirnnetzwerke bewirkt. „Die Netzwerke können durch den Wechselstrom wieder in den Takt kommen und somit die Restsehfähigkeit verstärken“, so Sabel. „Auf molekularer Ebene läuft wahrscheinlich ein Mechanismus ab, der große Ähnlichkeit mit der Langzeitpotenzierung hat, das heißt, wenn man Nervenzellen immer wieder zum Feuern bringt, dann stärkt man dadurch ihre synaptischen Verknüpfungen.“ Erste experimentelle Hinweise für diese Hypothese, die sie vor zwei Jahren in einem Artikel der Fachzeitschrift Neurology veröffentlichten, konnten Sabel mithilfe von nicht-invasiven EEG-Messungen bei Patienten mit Sehnervschädigungen erbringen.

durch Wechselstrom aktivierte elektrische Felder im Gehirn (grün) c B. Sabel

durch Wechselstrom aktivierte elektrische Felder im Gehirn (grün)  © B. Sabel

Im Rahmen der aktuellen Studie erfolgt zwei Monate nach der letzten Wechselstromstimulation eine weitere Untersuchung der Testpersonen. Sie zeigte, dass die durch die Wechselstromstimulation erzielten Verbesserungen Bestand hatten. Über diesen Zeitraum hinaus wurden die Probanden von den Forschern nicht mehr beobachtet. Wie Sabel und sein Team jedoch von einzelnen Studienteilnehmern erfuhren, blieb bei manchen die Verbesserung über viele Monate erhalten, bei anderen dagegen bildeten sich die Verbesserungen wieder zurück. „Wenn die behandelten Patienten nach einem längeren Zeitraum von mehreren Monaten immer noch besser sehen können, fällt das Sehvermögen wahrscheinlich auch danach nicht auf das Ursprungsniveau zurück“, erklärt Sabel. „Wenn das Gehirn bestimmte Areale im Alltag regelmäßig nutzt, stehen die Chancen gut, dass die wieder gewonnenen Fähigkeiten nicht mehr verloren gehen.“ Bei Patienten, so Sabel, bei denen die Behandlung nicht dauerhaft anschlage, lasse sich diese problemlos wiederholen.

Stress mindert Behandlungserfolg

Doch noch stehen die Forscher um Sabel ganz am Anfang der Erforschung der langfristigen Effekte der Wechselstromstimulation. „Wir wollen herausfinden, warum Patienten so unterschiedlich reagieren und wie man diese Variabilität besser in Griff bekommen könnte“, sagt Sabel. „Sie hängt wahrscheinlich nicht nur vom Ausmaß der Schädigung ab sondern auch davon ab, wie entspannt die Patienten während der Behandlung sind.“ Bei unter Stress stehenden Patienten, so der Forscher, blieben die Verbesserung in der Regel aus, das Alter spiele für den Therapieerfolg dagegen nur eine untergeordnete Rolle. Das neue Verfahren wird in Magdeburg bereits regulär angeboten. Die zehntägige Behandlung inklusive weiterer Untersuchungen kostet 3500 Euro. Über eine Kostenerstattung entscheiden die Krankenkassen nach einem entsprechenden Antrag im Einzelfall.

55 Wertungen (4.4 ø)

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15 Kommentare:

Gast 1
Gast 1

Habe viele Physiotherapeuten gefunden, die Elektrotherapie anbieten. Weiss denn jemand mit wieviel Hertz Dr. Sabel arbeitet?
Das wird ja wohl nicht die Welt kosten, das mal beim Physiotherapeuten auszuprobieren. Gleiches Prinzip! Oder nicht?

#15 |
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Gast 1
Gast 1

Ich habe soeben etwas von 3500 € für fünf Tage gehört! Ja, ich muss zugeben, das ist sehr kritisch, da so eine Stromtherapie nicht wirklich aufwändig ist. Vor allem wundert es mich, dass kein einziger Betroffener im Internet zu finden ist. Aber es wird doch auch in der Neurologie die Strom-Therapie angewendet. Kennt denn jemand eine seriöse Adresse? Stromtherapie beim Neurologen unter Betreuung vom Augenarzt, muss doch möglich sein!

#14 |
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Gast 1
Gast 1

Das nenne ich mal konstruktive Kritik von Seiten eines Augenarztes, vielen Dank dafür. Grundsätzlich werden leider oft alternative Behandlungen von der Schulmedizin verrissen und kritisiert.
Und zu der Aussage “wie entscheiden? Den Experten glauben….” hätte ich das vor 13 Jahren getan würde ich heute im Rollstuhl sitzen und meine Tochter würde auf dieser Welt nicht existieren!
Oder im jetzigen Fall an einer Uni-Augenklinik: “Ihr Sehnerv ist komplett zerstört, da wird es keine Besserung mehr geben, aber sie haben ja noch ein anderes Auge. Warum das passiert ist, weiss man nicht. Bei ihrem anderen Auge wird das auf gar keinen Fall passieren.”
Tatsächlich ist es so, dass das rechte Auge komplett schwarz war und das linke schleichend angefangen hat sich in die Dämmerung zu bewegen! Beim rechten komplett schwarzen Auge ist inzwischen das komplette Gesichtsfeld wieder da, aber leider sind beide Augen immer noch in der Dämmerung – kein Lesen, kein Kochen, Farben unterscheiden sehr schwierig, nicht mehr sicher draussen sich bewegen können, keine Gartenarbeit mehr, auf andere angewiesen etc. nur noch die Hoffnung, dass es endlich wieder heller wird! In der Uni-Augenklinik wurde dieser Veränderung überhaupt keine Beachtung geschenkt und dass die Sehnerven noch nicht so stark vernarbt sind, dass man durchaus auf Besserung hoffen kann, bekamen wir von einer zweiten Meinung eines Dr. Prof. der Radio-Neurologie. Vielleicht sollten sich mal viele Ärzte üben in positiven Äusserungen, auch wenn die Lage im Moment sehr schlecht aussieht, denn Hoffnung und tatsächlich positives erwähnen stärkt die Psyche und kann positives bewirken und vielleicht sogar Selbstheilungskräfte aktivieren! Und es ist ein sehr schöner Gedanke, dass die Menschen, die den Beruf Arzt wählen, helfen wollen. Leider hat es unter diesen auch sehr viele, denen es nur ums Geld verdienen geht.
Dr. Sabel hat das Gerät selbst erfunden und entwickelt und schlägt daraus Profit!? Es gab schon viele Erfindungen auf dieser Welt woran derjenige selber davon profitiert hat. Was wenn die Pharmaindustrie “das” Medikament gegen Krebs gefunden hat, wer verdient denn dann?
Immerhin steht ja immer noch ein Mensch dahinter, der auch eine Veränderung spürt nach dieser Wechselstromtherapie. Hat irgendein Kritiker einen von diesen Probanden gesprochen? Hat irgendjemand den Versuch gestartet als Augenarzt seinen Patienten selbst zu untersuchen und ihn dann zu Dr. Sabel zu schicken und nach der Therapie ihn wieder bei sich in der Praxis zu untersuchen?
Überall lese ich diese Therapie kostet viel von wieviel sprechen wir denn?
Ja, auch ich bin kritisch. Was ist es mir wert wieder sehen zu können?

#13 |
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Corinna Eck
Corinna Eck

Verständlicherweise möchte man als Patient alles versuchen, um wieder zu Sehen. Gerade deshalb besteht die Gefahr, dass man viel Geld für zweifelhafte Therapien ausgibt. (Als Arzt möchte man übrigens auch unbedingt helfen, deshalb hat man ja den Beruf ergriffen.)
Die Kritik an der Studie bezieht sich unter anderem darauf, dass die Ergebnisse nicht nachuntersuchbar sind, weil ein eigens entwickeltes Gerät zur Gesichtsfeldbestimmung benutzt wurde. Dies ist ungewöhnlich, da es viele etablierte Geräte gibt und lässt den Verdacht aufkommen, dass es eben gerade nicht gewünscht wird, die Ergebnisse nachvollziehbar und vergleichbar zu machen. Des weiteren tritt eine “Verbesserung” des Gesichtsfeldes bei häufiger Untersuchung schon durch einen gewissen Übungseffekt auf. (Das erste Gesichtsfeld wird daher in der Regel bei Medizinern aus der Verlaufsbeurteilung ausgeklammert).
Misstrauisch mach mich auch, dass es wohl eine Beteiligung von Herrn Prof. Sabel an der Firma gibt, die das Gerät zur Stimulation herstellt. Wenn jemand eine Studie macht zu einem Thema, bei dem er bei guter Bewertung ggf. finanziell profitiert nennt sich das Interessenskonflikt und dieser birgt die Gefahr, dass (un-) bewusst das Ergebnis in die gewünschte Richtung interpretiert wird. Es gilt als richtig, solche Interessenskonflikte zumindest offen zu legen.
Seien sie als Betroffene versichert, dass ihr behandelnder Arzt sich genauso wie sie über eine Möglichkeit freuen würde, eine schulmedizinisch nicht behandelbare Veränderung zu bessern. Er wird aber auch versuchen, sie nach bestem Wissen vor einem Ausnutzen ihrer Notsituation durch unseriöse oder fragwürdige Anbieter zu schützen.
Damit will ich ausdrücklich NICHT alle alternativen Therapien verunglimpfen. Ich bin von einigen sehr überzeugt. Ich bin aber immer vorsichtig, wenn solche Interessenskonflikte da sind und der Preis wie bei dieser Therapie nicht nachvollziehbar hoch ist.
Also seien sie offen, aber eben auch kritisch.

#12 |
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Gast
Gast

Vor zwei Jahren habe ich einem Studienkollegen, der wegen seiner Glaukom-bedingten Gesichtsfeldeinschränkung nicht mehr Auto fahren konnte, die Behandlung bei Prof. Sabel empfohlen. Nach damals 3 Wochen in Magdeburg kann er wieder anhaltend alltagstauglich sehen und Auto fahren. Vorher hatten verschiedene Augenärzte und eine Uni-Augenklinik keine Chance auf eine Besserung gesehen.

#11 |
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Martin Lambert
Martin Lambert

Schade, dass Glaukomfrüherkennung von der Regierung nicht unterstützt wird…….

#10 |
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Gast
Gast

Wie entscheiden? Wohl den Experten glauben die die Stellungnahme demnächst herausbringen. Im Übrigen was es sehr interresant wie die Studie im “ophthalmo update” in den letzten beiden Wochen wissenschaftlich “zerpflückt” wurde. Evidenzbasiert!

#9 |
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Als nicht speziell augenmedizisch Ausgebildeter versuche ich mich gerade in die Patientenrolle zu versetzen. Wie entscheiden, wenn die eine Hälfte der Augenärzte die Stromtherapie empfielt, die andere aber von Humbug spricht?

#8 |
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Die Verarbeitung visueller Reize findet primär im visuellen Cortex in der Occipitalregion statt, auf den Abbildungen ist dort aber keine Aktivierung durch den Wechselstrom sichtbar !

#7 |
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Gast
Gast

Wenn das alles angeblich Humbug ist, warum wird dann vom Bundesministerium für Bildung und Forschung darüber berichtet?
http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/5452.php
Ist die Studie erfunden? Die Probanden gibt es gar nicht? Alles spontan Verbesserungen nach den Tests?

Sehr geehrter Herr Dr. Brehmer, glauben Sie mir, wenn sie von heute auf morgen aufgrund eines AIONS plötzlich fast erblinden versuchen Sie auch alles! Manchmal muss man über den Tellerrand schauen, das bringt einem oft weiter! Vor allem sollte man den Mensch ganzheitlich anschauen und nicht nur das Auge! Von den Augen-Spezialisten ist man da austherapiert, auch ein ganz tolles Wort. Durch ganzheitliche Behandlungen und TCM ist bei dem ganz schwarzen Auge wieder das komplette Gesichtsfeld da!!!!
Übrigens ist es ein alter Hut das Strom Nerven reizt und es tut mir leid von diesen Leitlinien der Augenheilkunde halte ich gar nichts. Was von diesen Spezialisten in der Augenklinik unternommen wurde hat nicht im entferntesten Sinne etwas mit heilen zu tun!

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Nichtmedizinische Berufe

> Was ist BVA und DOG?

Google:
BVA Berufsverband der Augenärzte Deutshlands e.V.
DOG Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (wissenschaftl. Gesellschaft)

#5 |
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Gast
Gast

Was ist BVA und DOG?

#4 |
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Gast
Gast

> Prof.Sabel: „Wenn dadurch die Ganglienzellen ihr Aktionspotenzial in
> Richtung Gehirn schießen, kommt das dort wie ein Sehimpuls an.“
Tja, da müsste man als Professor halt wissen, dass beim Glaukom die Ganglienzellen messbar zerstört werden. Die Impulse werden wohl so etwas ähnliches die bekannten Phantomschmerzen sein.

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Dr. med Bernd Brehmer
Dr. med Bernd Brehmer

Der BVA und die DOG bereiten gerade eine Stellungnahme zu der Studie vor: Großer Unsinn, nur Patientenabzoche.

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Aris Farlopulos
Aris Farlopulos

Bitte informieren Sie sich doch mal beim BVA bezüglich der Leitlinie die demnächst rauskommt!!!

#1 |
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