PTBS-Bewältigung: Machen Gene den Unterschied?

14. Januar 2013
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Überlebende bei Katastrophen oder misshandelte Kinder: Sie alle sind Kandidaten für eine Belastungsstörung nach einem Trauma. Doch manche Opfer stecken Tiefschläge in ihrem Leben scheinbar mühelos weg. Haben sie die besseren Gene?

Er wurde Anfang des letzten Jahrhunderts als uneheliches Kind einer Verkäuferin geboren und vielfach deswegen gehänselt. Im Krieg musste er mehrmals fliehen und sich immer wieder neue Identitäten zulegen. Danach startete er seine politische Karriere und wurde nicht nur Bundeskanzler, sondern erhielt auch den Friedensnobelpreis: Willy Brandt. Sie wurde mehr als 3.000 Tage – acht Jahre – als Kind gefangen gehalten und immer wieder von ihrem Entführer gequält. Dennoch wirkt sie heute, vier Jahre nach ihrer Flucht, selbstbewusst und voller Pläne für ihr weiteres Leben: Natascha Kampusch. Was haben die beiden gemeinsam?

PTBS: gestörter Verkehr zwischen Verstand und Gefühl

Beide scheinen besonders widerstandsfähig gegen Schicksalsschläge zu sein. Ebenso wie Menschen, die trotz furchtbarer Vorgesetzter in ihrer Arbeit hervorragende Leistungen bringen, Frauen, die nach einer Vergewaltigung trotz alledem wieder Lust an der Sexualität empfinden. Gibt es so etwas wie ein “Resilienz-Gen”, das einen Schutz gegen die “Posttraumatische Belastungsstörung” (PTBS)” verleiht? In den USA macht mehr als die Hälfte aller Menschen irgendwann in ihrem Leben eine traumatische Erfahrung, sei es als Opfer eines Verbrechens, eines Unfalls oder einer Naturkatastrophe. Fast jeder Zehnte davon entwickelt eine PTBS. Ältere meistern Krisen leichter als Jüngere. Zwillingsstudien besagen, dass der genetische Anteil an diesem Krankheitsrisiko bei 32-38 Prozent liegt.

Im Gehirn spielt bei Depressionen als Folge persönlicher Erlebnisse besonders die Region von Hypophyse, Hippocampus und Amygdala eine große Rolle. Die Amygdala hängt den eintreffenden Wahrnehmungen ein “Gefühls-Etikett” an und verknüpft damit einen Reiz mit angenehmen oder unangenehmen Erinnerungen. Während bei Depressiven die Amygdala überaktiv ist, unterdrückt das Gehirn bei ihnen die Arbeit des rationalen Verstands im präfrontalen Kortex (PFC). Wie PTBS-Experte Kerry Ressler von der Emory University in Atlanta herausfand, sind die Verknüpfungen zwischen limbischem System und PFC bei resilienten Menschen, die ein Trauma erfahren haben, stärker als bei Sensiblen.

Enge Freundschaft fördert Resilienz

Eine der Pionierinnen der Forschung über Resilienz war Emmy Werner. Sie untersuchte die Lebenswege der Menschen, die 1955 auf der hawaiianischen Insel Kauai geboren wurden. 200 davon hatten eine sehr schwere Kindheit mit Eltern, die in Armut lebten oder alkohol- oder drogensüchtig waren. Ein Drittel dieser Kinder schaffte jedoch den Sprung in eine bessere Welt, nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft. Werners Untersuchungen stießen auf mehrere Faktoren, die ihre innere Widerstandskraft gegen äußere Widrigkeiten stärkten. Die Kinder schafften es, eine enge Bindung zu mindestens einer erwachsenen Bezugsperson aufzubauen: einem Lehrer, Nachbarn oder einem Verwandten. Mindestens ein Mensch diente ihnen als Vorbild, wie sich auch große Probleme konstruktiv lösen ließen. Schließlich machten sie die Erfahrung der “Selbstwirksamkeit”: Mit den eigenen Kräften äußere Widerstände überwinden, sodass sich die Situation zum Positiven wendet.

Defekte Hormonsteuerung sorgt für Depressionen

Menschen, die es schaffen, sich bei Widrigkeiten nicht einfach nur ausgeliefert zu fühlen, haben auch oft andere Gene. Avashalom Caspi vom Kings College in London entdeckte bei einer Studie mit rund 1.000 Menschen auf der neuseeländischen Südinsel eine Gemeinsamkeit im Erbgut für den Serotoninstoffwechsel im Gehirn, den Regulationsfaktor 5-HTTLPR. Das kurze Allel und ein Basenaustausch im langen Allel erhöhen das Risiko für eine Depression besonders nach traumatischen Ereignissen. Der Befund ist jedoch nicht ganz unumstritten: Eine spätere Studie fand keinen Zusammenhang zwischen Gen und Gemütszustand. Ein anderer Kandidat ist FKBP5, ein Modulator für die Andockstelle von Kortisol, einem Glucokortikoid-Rezeptor. Bei Depressiven ist ein großer Anteil dieser Gene demethyliert und wird damit als Protein exprimiert. Torsten Klengel vom Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie spekuliert über den Wirkmechanismus: “Traumata im Kindesalter hinterlassen je nach genetischer Veranlagung dauerhafte Spuren auf der DNA: Epigenetische Veränderungen im FKBP5-Gen verstärken dessen Wirkung. Die mutmaßliche Konsequenz ist eine anhaltende Fehlsteuerung der Stress-Hormonachse beim Betroffenen, die in einer psychiatrischen Erkrankung enden kann”. In einer Publikation in “Nature Neuroscience” beschrieb er, zusammen mit seiner Kollegin Elisabeth Binder, eine Studie an rund 2.000 traumatisierten Afroamerikanern in den USA. Resultat: Je schlimmer das Trauma, desto höher das PTBS-Risiko, aber nur bei jenen, die eine bestimmte Variante dieses Gens besitzen. Wahrscheinlich trägt das entsprechende Allel zur Empfindlichkeit der Amygdala-Hypophyse-Hippocampus-Verbindung bei.

Neurotransmitter bestimmt die Wirkung von Mutationen

Wer die Reaktion auf unerwünschte Ereignisse im Leben nicht nur retrospektiv untersuchen will, muss auf Versuchstiere ausweichen. Ein logischer Weg war es daher, Mäuse und Ratten entsprechend ihres Verhaltens auf Traumata zu züchten und dann in ihrem Erbgut nach spezifischen Markern zu suchen. Fehlfunktionen bei der Produktion von CRH (Corticotropin Releasing Hormone) und einem seiner Rezeptoren scheinen die Nager überängstlich und depressiv zu machen. Ein erhöhter Spiegel des Hormons sorgt für weniger Schlaf und eine hohe Stressempfindlichkeit. Ein inaktiver Rezeptor verringert dagegen die Ängstlichkeit. Dabei kommt es aber entscheidend darauf an, in welchem Bereich der Hormonstoffwechsel gestört ist. Knockout-Mäuse, denen der Rezeptor in Serotonin- oder GABA-produzierenden Neuronen fehlt, verhalten sich normal, während die gleiche Mutation in glutaminergen Neuronen ihre Besitzer furchtlos macht. Amygdala und Hippocampus sind dann weniger aktiv. Bei Dopamin-produzierenden Nervenzellen tritt genau der gegenteilige Effekt ein. Die Dopaminproduktion ist deutlich verringert. Mehrere Arbeitsgruppen des Münchner Max-Planck-Instituts arbeiten auf dem Gebiet der Neurologie der Angst und haben in ihren Veröffentlichungen weitere Faktoren beschrieben, die bei der Reaktion auf Stress eine Rolle spielen.

Pille gegen die wiederkehrende Angst?

Was kann eine PTBS-Therapie ausrichten? Gibt es die Pille gegen die wiederkehrende Angst schon bei niedriger Auslöseschwelle? Ein Cochrane-Review aus dem Jahr 2009 bescheinigt der traumafokussierten Verhaltenstherapie und dem “Eye Movement Desensitization and Reprocessing” (EMDR) die höchsten Erfolgsaussichten. Bei Kindern scheint ebenfalls die kognitive Verhaltenstherapie gegen den Schock einer Misshandlung oder eines schrecklichen Erlebnisses zu wirken. Für Psychopharmaka als erfolgversprechende Therapieoption fehlen dagegen noch überzeugende Beweise. Mit zunehmendem Wissen über die biochemische Verarbeitung von einschneidenden Erlebnissen im Gehirn könnte sich das jedoch ändern. So zitiert “Gehirn und Geist” Rainer Landgraf vom MPI: “Eine einfache Resilienz-Pille wird es nicht geben, aber vielleicht eines Tages einmal einen Cocktail.”

Kleines Zeitfenster für die Therapie

Bisherige Studien weisen darauf hin, dass Verhaltenstraining und manche Antidepressiva im Gehirn ganz ähnliche Veränderungen bewirken. Wichtig, so schreibt Thomas Agren von der Universität Uppsala im September in “Science”, sei der Zeitpunkt der “Angstlöschung” nach dem Auslöser. Eine Stunde nach Konfrontation mit dem Schlüsselreiz könne man die Erinnerungsspur in der Amygdala löschen, indem man etwa den Reiz ohne den zugehörigen Schock präsentiere. Nach einem halben Tag funktioniert das jedoch nicht mehr, erst recht nicht nach 24 Stunden.

Immerhin, entsprechend den Statistiken, erholen sich zwei Drittel der Betroffenen früher oder später wieder von einer PTBS. Was Kinder betrifft, profitieren wir immer noch von den Erfahrungen von Emmy Werner auf Kauai. Wer die Erfahrung macht, dass Krisen nicht unüberwindlich sind, sondern dass er sie mit eigener Kraft überwinden kann, hat sein Abwehrsystem gegen zukünftige Stürme gestärkt. Ganz besonders dann, wenn derjenige weiß, dass er im Fall des Falles nicht allein dasteht, sondern auf die Unterstützung von zuverlässigen Freunden bauen kann.

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13 Kommentare:

Sehr guter Artikel. Der folgende Link führt zu einem Artikel vom September 2012 (Angst durch Dynorphinmangel)

Dynorphinmangel wird in Ihrem Artikel nicht erwähnt, scheint aber eng mit dem Thema verbunden zu sein. Wär ja toll, wenn man Dynorphin applizieren könnte, kenne die Pharmakokinetik nicht…

http://news.doccheck.com/de/article/210875-dynorphin-angst-kann-man-nicht-ausradieren/

#13 |
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@ Lars Lahmann

Sie haben mit er Aussage es gab nach dem Krieg nur wenig PTBS nicht ganz recht.
1. kamen viele garnicht zurück
2. Viele Männer waren Alkoholiker
3. Viele haben NICHT darüber gesprochen, was sie erlebt haben, was einen gewissen Schutz vor einer PTBS biete.

Zu Burnout.
Der Stress ist heute subtiler als noch vor wenigen Jahren,
Die Willkür und der Druck in den Betrieben steigt.
Da werden Mitarbeiter die zig Jahre in einem Betrieb gearbeitet haben innerhalb von Stunden auf die Straße gesetzt. Der Soziale Abstieg hängt als ständiges Damoklesschwert über den Menschen. Gleichzeitig fehlt die Möglichkeit den Stress abzubauen.
In der Uni in der man früher wirkliche lehrte und lernte, wird der Stoff in Module gepresst und den Studenten eingetrichtert. Nachdem Motto, frag nicht warum, lerne auswendig.
Das limbische System ist für solche Zustände nicht geschaffen.

Natürlich kann man aus diesem System versuchen auszusteigen aber das führt auch zu einem gesellschaftlichen Abstieg.

Sie haben Recht dass es natürlich auch Krankheitsgewinnler gibt.

#12 |
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Biologin

Ich kann Frau Steingass nur zustimmen!
Als Lektüre, sowohl für Therapeuten, die mit traumatisierten Menschen arbeiten, als auch für Betroffene kann ich das Buch: “Sprache ohne Worte – Wie unser Körper Trauma verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt” von Peter A. Levine sehr empfehlen.
Neurophysiologie, Epigenetik, Verhalten – wir sind noch so weit von einem vollständigem, auf das Individuum bezogenen Verstehen entfernt… Die Bedeutung und Komplexität des Themas “Trauma/PTBS” fordert eher Achtung und Bescheidenheit sowohl den Betroffenen und Therapeuten gegenüber – aus meiner Sicht aber auch den Wissenschaftlern gegenüber,die nach neuen (unterstützenden) Lösungen im medikamentösen Bereich suchen.
Vielen Dank Herr Dr. Lederer, dass Sie sich des Themas angenommen haben!

#11 |
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Mit der PTBS ist es ja nun so eine Sache.Ich verbrachte meine Kindheit in den 50zigern und war ausschließlich von Erwachsenen und Halbwüchsigen umgeben, die den 2. Weltkrieg in irgend einer schlimmen Form spüren mußten. Zumindest war bei diesen Menschen von einer PTBS nichts zu spüren. Sie mußten sehen, wie sie voran kamen, Hilfe in irgendeiner Form gab es kaum.

Viel Später, als Wohlstand und Konsum kaum noch zu toppen waren, die Medizin neue Wohlstandskrankheiten entdeckte, (z.B. Fribromyalgie, Burn out Syndrom, Müdigkeitssyndrom, MCS -Syndrom ), fand man eben auch PTBS.
Wie kommtt`s? Vielleicht, weil man als Betroffene/ner so schön einfach primären und auch sekundären Krankheitgewinn erzielen kann?

Weil die Behandler so schön an diesen Erkrankungen verdienen können?

Oder haben sich die menschlichen Gene so verändert das diese Störungen immer öfter diagnostiziert werden?

#10 |
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Der Artikel ist leider über weite Passagen sinnfrei, widersprüchlich oder schlichtweg logisch oder grammatikalisch falsch. Das Thema (welches?) ist komplex und man sollte sich vorher gut überlegen, ob man das hier populärwissenschaftlich aufarbeiten will.

#9 |
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für mich ist nicht die Frage, Pille versus Psychotherapie, sondern eher wie können wir als Forscher und Behandler unseren Wissensstand immer weiter erweitern und optimal nutzen um Patienten zu helfen, die an traumatisierenden Erlebnissen und deren Folgen leiden. Auch wenn ich Diplom – Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin bin und somit Methoden nutze wie Verhaltenstherapie, Klinische Hypnose, systemische Therapie und EMDR, in denen ich ausgebildet bin, finde ich es sowohl für mich als Beahandlerin als auch für meine Patienten hilfreich, Psyche und Soma als Einheit zu betrachten und über das Zusammenspiel möglicher Wirkfaktoren informiert zu sein. Ich habe es z.B. oft in meinen Therapie erlebt, dass Patienten sich freuen, zu hören, dass sie ihre genetische Information durch bewußt aufsuchende neue Umwelterfahrungen modifizieren können! Kein Arzt wird im übrigen von der Pharmaindustrie gezwungen, seinen Patienten Pillen zu verschreiben, die ihm nicht nutzen. Jeder Arzt kann seine Verordnung frei wählen! Oder? In diesem Sinne finde ich den Artikel von Herrn Lederer informativ und verstehe ihn nicht als Aufforderung in die überholte Diskussion Umwelt/Genetik einzusteigen sondern eher als Möglichkeit viel mehr zirkulär/systemisch zu denken und nicht linear um die zur Zeit bestmögliche Intervention für, und Auswirkung auf betroffene Patienten zu wählen.

Viele Grüße
Sophie T. Steingass
Diplom-Psychologin, Diplom-Sozialpädagogin
Psychologische Psychotherapeutin

#8 |
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Wilfried Bucher
Wilfried Bucher

@@3 Wie kommen sie denn auf das schmale Brett, dass ein Pillencocktail teurer sein wird. Mir scheint, hier fürchten sich die Therapeuten vor Gewinneinbrüchen. Warum eine langwierige und evtl. sogar erfolglose Psychotherapie einem hoffentlich wirksamen und nebenwirkungsarmen Medikament vorzuziehen ist, erschließt sich mir auch nicht, aber allein der Gedanke ein Psychopharmaka könnte den Therapeuten ersetzten lässt manche hyperventilieren.

#7 |
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Dipl. Psych. Thomas Witscher
Dipl. Psych. Thomas Witscher

Hallo,
@6 bitte noch mal überprüfen, ob Sie die Neuropsychologie oder die Neuropsychiatrie meinen. Ich bin sein längerer Zeit Neuropsychologe und kann mich kaum an eine solche Behauptung erinnern!

#6 |
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Uwe Niese
Uwe Niese

Vielen Dank für Ihre Antwort! Ich wollte keinesfalls Ihrem sehr differenzierten Beitrag widersprechen.
Mir geht es um ein grundsätzliches Problem, nämlich, dass Verhalten ausschließlich durch bestimmte Aktivitäten des limbischen Systems etc. erklärt wird, wie es die Neuropsychologie behauptet – und uns reihenweise in allen Medien beigebracht werden soll.
Dies ist m.E. nicht nur bequem, sondern v.a. ängstlich – reduziert es uns doch zu reinen Sklaven unserer Gehirnaktivitäten – ohne zu fragen, wer der “Herr im Hause” ist.
Wir sind nicht nur Graugänse…

#5 |
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Medizinjournalist

@2: Darf ich Ihnen widersprechen? Gene sind nicht immer nur die Matrize für die Proteinproduktion sondern haben vielfältige andere Aufgaben: Regulation anderer Gene im Genom, Produktion regulatorischer RNA und noch vieles mehr. Spätestens seit den neueren Erkenntnissen der Epigenetik weiß man auch, dass Gene KEINE unveränderlichen Konstanten sind, sondern durch Umweltfaktoren beeinflusst werden. Ich wollte keinesfalls in meinem Artikel Gene so dargestllt haben, wie Sie es in Ihrem Kommentar andeuten.

@3: Schade, dass hier in den Kommentaren sofort auf die “böse Pharmaindustrie” geschimpft wird, sobald auch nur einmal der Begriff “Pille”, “Tablette” oder manchmal auch “Impfstoff” fällt. Keineswegs plädiere ich für den Cocktail. Im Gegenteil: Neurologen haben in einigen Fällen gezeigt, dass eine pharmakologische Therapie im Gehirn fast zu den gleichen Veränderungen führt wie eine Verhaltenstherapie. (Was sich dann auch in ähnlichen Verhaltensweisen widerspiegelt). Aber manchmal ist der synthetische Wirkstoff halt die bessere (nicht gewinnträchtigere (!)) Lösung.

#4 |
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Prof. Dr. Beate Blättner
Prof. Dr. Beate Blättner

Warum ist es für unsere Gesellschaft attraktiver traumatisierten Personen einen Pillencocktail zu verpassen, statt sie mit psychotherapeotischen Strategien zu heilen oder gar die Resilienz durch Lebenserfahrungen zu fördern? Weil man mit dem Cocktail besser verdient?

#3 |
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Uwe Niese
Uwe Niese

Gene produzieren keine Verhaltensweisen. Gene können nichts anderes, als Proteinstrukturen zu bilden – IN ABHÄNGIGKEIT VON DER UMWELT.
Es ist äußerst bequem, Gene als unveränderliche Konstanten zu postulieren und drückt die Verachtung der Wissenschaft für psychologische Zusammenhänge aus.

#2 |
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Wolfram Berg-Holldack
Wolfram Berg-Holldack

Hi,
der Gedanke ist nicht so schlecht -aber es erscheint eher warscheinlich,das der Mensch über seinen Hormonspiegel in Notsituationen reagiert.
Ob W.B der richtige Beispielkandidat ist erlaube ich mir zu bezweifeln – da er in Berlin auch einen sehr spezifischen Spitznamen hatte.Auf den ich aber jetzt bewußt verzichte -man soll Verstorbenen nichts nachreden.

#1 |
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