Biss der Arzt kommt

18. Februar 2011
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Wenn Hund, Katze oder andere Haustiere ihren Instinkt zur Revierverteidigung ausleben und im Spiel oder zur Verteidigung zuschnappen, kann dies ernste gesundheitlich Folgen haben. Häufig ist nicht nur die eigentliche Bisswunde das Problem.

Es passiert etwa 8-mal pro Tag in Deutschland: Ein Postzusteller wird von einem Hund gebissen. Nach Angabe der Deutschen Post AG trifft es pro Jahr etwa 3000 blau-gelbe Boten. Das Verhältnis Hund-Postbote ist schon legendär. Hunde sind auch die Ursache für ca. 5 Prozent der Arbeitsunfälle von Zeitungsaustragenden. Insgesamt werden in Deutschland jährlich 30.000 Bissverletzungen registriert, die Dunkelziffer ist hoch.

Haut- und Weichgewebsinfektionen (HWGI) gehören zu den häufigsten Erkrankungen im chirurgischen Krankengut. Eine kontaminierte Wunde muss jedoch nicht unbedingt zu einer Infektion führen. Ausschlaggebend ist die Art und Anzahl der Erreger sowie der Immunstatus des Patienten.

Bei der bakteriellen Infektion unterscheidet man zwischen:

  • Pyogene Wundinfektion: Sie ist charakterisiert durch starke Eiterbildung und wird meistens durch Kokken hervorgerufen
  • Putride Wundinfektion: Fäulniserreger zersetzen das Gewebe und bilden lokal faulig riechende Gase. Symptomatisch zeigt sich ein eine Nekrose in Form eines Gangräns
  • Anaerobe Wundinfektion: Durch Minderdurchblutung oder Nekrosen im Wundgebiet bedingter Sauerstoffmangel führt zu einer Infektion.

Unabhängig von der Art des Erregers sind die Anzeichen einer Entzündung immer identisch:

Katzenbisse werden unterschätzt

Mit dem Speichel des Tieres gelangen Bakterien, Viren und Pilze in die Wunde. Das Infektionsrisiko ist von der Tierart abhängig. Jeder zweite Katzenbiss infiziert sich, bei Hundebissen liegt das Infektionsrisiko bei immerhin 15 bis 20 Prozent. Bei Wundinfektionen treten nach wenigen Stunden oder Tagen eitrige Entzündungen und starke Schmerzen auf. Die scharfen, feinen und extrem spitzen Zähne können auch Sehnen, Gelenke und Knochen verletzten. Sehr oft sind die Hände betroffen. Nicht selten verleiten die kleinen, unauffälligen punktförmigen Wunden dazu, den Biss zu verharmlosen. In den letzten Jahren wurde wiederholt auch aus Deutschland über das Auftreten von Katzenpocken berichtet. Der Erreger ist weitgehend mit dem der Kuhpocken identisch. Vermutlich infiziert sich die Katze von kleinen Nagern, die das Virus in sich tragen. Die Infektion ist meistens lokal begrenzt. Die Wunden heilen schwer und die Lymphknoten des Betroffenen können anschwellen. Besonders vor freilaufenden Hauskatzen mit schlecht heilenden Wunden sollte man sich in Acht nehmen. Sie könnten Träger des Virus sein.

Mit Bartonella ist nicht zu spaßen

Bartonella könnte auch der Name einer süßen, kleinen Katze sein. Ist er aber nicht. Das Bakterium Bartonella kann zur Katzenkratzkrankheit führen. Im süddeutschen Raum wurden Erreger bei 13 Prozent der untersuchten Katzen nachgewiesen, 85 Prozent der Tiere mit einem Erregernachweis waren jünger als 2 Jahre. Aus den Niederlanden bzw. aus Frankreich wird über Isolierungsraten bis zu 22 bzw. 53 Prozent berichtet. Auch wenn die Katze mit Bartonella infiziert ist, hat sie keine Beschwerden.

Tetanus und Tollwut kennt Jeder. Haben Sie schon mal was von Pasteurellose gehört? Pasteurellen sind Bakterien, die in der Mundhöhle von Hunden und Katzen vorkommen. Bei Katzenbissen oder –kratzern kommt es in 20 bis 50 Prozent und bei Hundebissen in etwa 5 Prozent zu einer Infektion mit diesen tückischen Keimen. Ist die Bisswunde mit den Erregern infiziert, kann es zum Eitern der Wunde und zu Entzündungen der Knochenhaut kommen. Selbst beim Schmusen mit der Katze kann das Bakterium durch Schmutz- oder Schmierinfektion übertragen werden. Die Erkrankung beginnt beim Menschen mit grippeähnlichen Beschwerden. Im Bereich von Nacken, Achselhöhle oder Leiste können die Lymphknoten anschwellen. Vielen Ärzten ist die Krankheit in Deutschland unbekannt. In den USA erkranken jedes Jahr über 20.000 Personen, von denen 2.000 im Krankenhaus behandelt werden. Statistisch müsste es demnach in Deutschland zu 1.500 bis 2.000 Erkrankungen kommen.

Selten aber tödlich: Tollwut

Nach Angaben der WHO sterben weltweit etwa 50.000 Menschen an Tollwut. Bereits bei einem Verdacht ist rasches Handeln notwendig. Bei der Erkrankung denkt man meist an Wildtiere. Alle Säugetiere können aber an der Zoonose erkranken, die nahezu weltweit vorkommt. Füchse sind in Europa das Hauptreservoir des Erregers aus der Familie der Rhabdoviren. Glücklicherweise ist in Deutschland die Tollwut fast ausgerottet. Die Reiselust macht aber einige Urlaubsländer zur Bedrohung. Wer schon mal in Portugal war, wird sich an die Herden von wilden Hunden erinnern. Bei einem Fuchsbiss ist vielen die Gefahr bewusst und sie suchen ärztlichen Rat. Wer denkt aber an die Erkrankung, wenn ein niedliches Eichhörnchen zudringlich wurde. Neben der so genannten terrestrischen Tollwut nimmt die Fledermaustollwut zu. In den USA gehen neun von zehn Erkrankungen auf die fliegenden Säuger zurück. Weltweit betrachtet ist jedoch der Hund für 90 Prozent der Infektionen verantwortlich. Besonders Kinder sind gefährdet, weil sie gerne Tiere streicheln und leicht ins Gesicht gebissen werden. Infizierte Hunde und Katzen sind drei bis sieben Tage vor dem Auftreten klinischer Symptome und während der gesamten Erkrankungsphase infektiös.

Wenn Viren wandern

An der Bissstelle vermehren sich die Viren und wandern nach der Vermehrung an der Bissstelle ins ZNS. Dort angekommen, lösen sie eine Enzephalitis aus, die nach drei bis sieben Tagen den Patienten tötet. Die Inkubationszeit beträgt 20 bis 90 Tage, in Einzelfällen einige Jahre. Im Prodromalstadium tritt ein Kribbeln und Brennen rund um die Bisswunde ein. Zusätzlich kommt es zu Fieber, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Kopfschmerzen. Danach treten Krämpfe der Schlundmuskulatur auf, die das Schlucken äußerst schmerzhaft machen.

Die Patienten leiden an einer Hydrophobie, einer starken Angst vor dem (schmerzhaften) trinken. Allein der Anblick von Wasser kann für eine Angstattacke oder weiteren Krämpfen reichen. Das zweite Stadium wird als „wilde Wut“ bezeichnet. Die Betroffenen reagieren aggressiv auf äußere Reize, fallen danach in Depression. Entweder stirbt der Patient in diesem Stadium oder er tritt ins Paralysestadium ein. Bei dieser „stillen Wut“ kommt es zu Lähmungen und Tod durch Atemstillstand.

Impfen schütz nicht immer zuverlässig

Auch eine Impfung ist kein garantierter Schutz. Bei mehreren tiefen Bissen ins Gesicht erkranken trotzdem bis zu 60 Prozent der Betroffenen, bei oberflächlichen Bissen ins Gesicht jeder Zehnte und bei leichten Verletzungen an der Hand jeder Zwanzigste. Bereits Luis Pasteur war erfolgreich in der Entwicklung einer Vakzine. Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat im Mai 2010 eine Aktualisierung der Impfempfehlung gegen Tollwut verabschiedet.

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt die präexpositionelle Immunisierung für Tierärzte, Jäger, Forstpersonal und Personen, die mit Tieren in Tollwutgebieten umgehen. Zusätzlich gilt eine Empfehlung zur Impfung gegen Tollwut ausdrücklich für Personen mit beruflichem oder sonstigem engen Kontakt zu Fledermäusen. Auch Reisende in Regionen mit hoher Tollwutgefährdung sollten prophylaktisch geimpft werden.

Die Grundimmunisierung erfordert drei intramuskuläre Injektionen an Tag 0, 7 und 21 (oder 28). Das Schema kann notfalls auf eine Woche verkürzt werden. Wichtig: wenn der Betroffene zeitgleich zur Malariaprophylaxe Chloroquin einnimmt, muss die Applikation des Impfstoffs intramuskulär erfolgen, da das Medikament die Immunantwort schwächen kann. Die Schutzdauer beträgt etwa fünf Jahre. Auch wenn die Gefahr einer Infektion gering ist, sollte bei der Reise in Länder mit ungenügenden, postexpositionellen Behandlungsmöglichkeiten die Indikation zur Impfung großzügig gestellt werden. Die STIKO empfiehlt eine Impfprophylaxe für alle Reisenden in gefährdete Regionen wie Indien oder Nepal.

Bei einem Biss eines verdächtigen Tieres muss sofort gehandelt werden. Die Wunde wird gründlich mit Seife und warmen Wasser gewaschen. Das klingt zwar nach antiquiertem Erste-Hilfe-Wissen, ist aber immer noch medizinischer Standard. Da Tollwuterreger Laugen nicht mögen, sollte „echte“ Seife statt seifenfreier Syndets verwendet werden. Danach erfolgt eine Desinfektion mit Ethanol oder iodhaltigen Lösungen. Auch Schwangerschaft, Stillzeit oder Alter sind keine Kontraindikationen für eine Impfung. Beim Expositionsgrad III erhält der nicht vorgeimpfte Betroffene eine passive sowie eine aktive Immunisierung. Weitere Dosen des Aktivimpfstoffs folgen an den Tagen 3, 7, 14 und 28. Rechtzeitig appliziert, liegt die Schutzrate bei peripheren Verletzungen bei 100 Prozent. Zusätzlich sollte der Tetanustiter kontrolliert und ggf. aktualisiert werden.

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Grad der Exposition Exposition durch Tollwut-verdächtiges oder tollwütiges Tier Exposition durch einen Tollwut-Impfstoffköder Immunprophylaxe
I

Berühren oder füttern von Tieren, Belecken der intakten Haut

Berühren der Köder mit intakter Haut

keine Impfung

II

Knabbern an der unbedeckten Haut; oberflächliche, nicht blutende Kratzer durch ein Tier; Belecken der nicht intakten Haut

Kontakt mit Impfflüssigkeit eines beschädigten Köders mit nicht intakter Haut

Impfung

III

jegliche Bissverletzung oder Kratzwunden; Kontamination von Schleimhäuten mit Speichel, zum Beispiel durch Lecken oder Spritzer

Kontamination von Schleimhäuten und frischen Hautverletzungen mit der Impfflüssigkeit eines Köders

Impfung und einmalig simultan mit der ersten Impfung passive Immunisierung mit Tollwut-Immunglobulin (20 IE/kg KG)

Erste-Hilfe bei Bissverletzungen:

Wunde mit fließendem Wasser reinigen, mit Hautdesinfektionsmittel behandeln (stark wirksam sind jodhaltige Lösungen oder Salben oder farblose, alkoholfreie Desinfektionslösungen ohne „Brenneffekt“), mit steriler Kompresse oder Wundschnellverband abdecken. KEIN Sprühpflaster verwenden! Dies erschwert die weitere Versorgung durch den Arzt. Anschließend sollte grundsätzlich ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei harmlos erscheinenden Wunden. Bakterien kann man nicht sehen!

187 Wertungen (4.55 ø)
Allgemeinmedizin, Medizin

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25 Kommentare:

Ich finde den Artikel ja auch ganz gut, möchte aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass Eichhörnchen in der Übertragung der Tollwut überhaupt keine Rolle spielen. Auch die Fledermaustollwut ist glücklicherweise in Europa nur wenig verbreitet, deshalb bitte solide Information, aber keine Panikmache!

#25 |
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Dr. med. Binnaz Atas
Dr. med. Binnaz Atas

Vielen Dank,
ein sehr informativer Beitrag zum Allgemeinwissen und zur Aktualisierung des Notfallwissens.

#24 |
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Diplommedizinpädagogin Monika Putzer
Diplommedizinpädagogin Monika Putzer

Guter Artikel!

Es ist erschreckend, wie wenig man selbst in Unfallambulanzen offensichtlich über die Behandlung von Tierbissen im Bilde ist. Als passionierte Tierhalterin und Anlaufstelle für verhaltensgestörte Hunde habe ich zum Glück bisher erst ein einziges Mal eine schwere Bisswunde davongetragen, die allerdings zunächst völlig falsch behandelt wurde. Wäre ich nicht selbst Medizinerin und hätte mich nach 2 Tagen an eine gute Handchirurgie gewandt, hätte ich als Diabetikerin vermutlich die ganze Hand verloren!
Darum möchte ich mich für diesen Artikel bedanken, der hoffentlich den einen oder anderen Unfallchirurgen mal wieder auf den Teppich holt.

#23 |
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Weitere medizinische Berufe

Der Artikel ist sehr hilfreich als Zusammenfassung, während ein Teil der Kommentare eher zum Kopfschütteln anregt. Vielen Dank, Herr Bastigkeit.

#22 |
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Dr Eckhart Sajitz
Dr Eckhart Sajitz

Dr.med.vet. Eckhart Sajitz. Auch ich kann gar nicht deutlich genug darauf hinweisen, j e d e r Katzenbiß ist sofort antibiotisch zu versorgen.(Nach Erstvers. z.B mit Rivanol oder dem guten,alten H2O2!!) Mir selbst erklärte man in der Notambulanz eines Krankenhauses sehr von oben herab, in der Humanbmedizin würde man prophylaktisch keine Antibiotika geben. Als dann in der folgenden Nacht sich die Entzündungssymptome bemerkbar machten, behandelte ich mich – noch rechtzeitig – selbst mit dem Inhalt meiner Vet.-apotheke. Nach Hundebissen bei Kunden
oder bei mir selbst hat es dagegen nie in 40 Jahren,auser Schmerzen, nennenswerte Probleme gegeben.

#21 |
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Dr. med. ERNST  H. Tremblau
Dr. med. ERNST H. Tremblau

Sehr geehrte Frau Utz,
ich habe drei Nobelpreisträger als Lehrer überlebt, die
zwar sehr nett waren wie alle Leute, die was können aber
praktisch gelernt habe ich das Meiste von erfahrenen
Krankenschwestern!
Auch die Königin Viktoria war eine praktische Frau, die
wußte, daß Prestigegehaben Z e i t kostet.
Deshalb beschränkte sie sich auf vier Worte :
” I´m not pleased ”
Ich stehe voll hinter Ihnen mit der wiederholten Bitte,
in unserem DocCheck – Forum höflich zu bleiben. Leider
ersetzt Ausbldung nicht immer Bildung.-
Ihr Tremblau (Neuropsychiatrie; analytische Psychotherapie)

#20 |
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Joerg Kostro
Joerg Kostro

Ach, Kollegin Wolf – das war ja nun ziemlich vom hohen Ross herunter – aber gut: Ich jedenfalls kann aus eigener leid- und schmerzvoller Erfahrung sagen, dass es eben gerade an der korrekten Erstversorgung insbesondere von Katzenbissen selbst bei den chirurgischen Durchgangsärzten teilweise erheblich mangelt. So hat mich vor einigen Jahren die – sagen wir mal – ueberaus zoegerliche – Erstverorgung eines Katzenbisses im linken Mittelfinger schlussendlich mit allen Komplikationen das Mittelgelenk dieses Fingers gekostet samt einer Krankschreibung ueber 6 Wochen.Das bis zur völligen Bewegungsfähigkeit aller anderen Finger, bedingt duch den Mini-Fixateur auf dem Mittelfinger auch noch geraume Zeit verging muss ich nicht weiter ausfuehren. Ich denke, letzthin kann ich wohl dankbar sein, dass ich in der Lage bin auch heute noch avancierte chirurgische Eingriffe bei Hunden und Katzen durchfuehren zu können.

Das diese Mängel in der Erstversorgung (keine BU, keine vollständige Freilegung des Bisskanals etc.) die Regel und nicht die Ausnahme darstellen,habe ich vor einiger Zeit bei einer Patientenbesitzerin miterleben duerfen, deren Finger dann nur erhalten wurde, weil ich ihr dringend zu einem Wechsel in eine fachlich ordentlich besetzte Handchirurgie gerate habe.

Aus meiner Sicht sind alle Katzenbisse als infiziert anzusehen, der oder die Bisskanäle sind daher nach Probennahme und Anlegen einer BU so schnell und so vollständig wie möglich chirurgisch freizulegen, grosszuegig zu revidieren, mit mindestens 1-2 l steriler phys. NaCl oder dort, wo möglich und angezeigt, besser noch mit dekontaminierenden Wundspuellösungen wie Lavasept zu spülen. Fruehzeitig eine möglichst korrekt dosierte und konsequent durchgefuehrte Antibiose, ggf. Wechsel des Antiobiotikums nach Resistenztest. Das alles mag sich nach voraussetzbarem Grundlagenwissen anhören – das ist es aber nach meiner bisherigen Erfahrung mitnichten. Also, Kollegin Wolf – nächstens den Ball mal etwas flacher halten: Der Artikel bietet eine gute Uebersicht, wer Interesse am Thema hat, kann sein Wissen durch Eigenlektuere vertiefen.

#19 |
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Trotz allem eine gute Zusammenfassung. Für mich ist besonders interessant der Link zur STIKO, denn es gibt immer wieder Probleme, eine Tollwutimpfung für Tierärzte und Fachpersonal zu begründen. Nicht vergessen: Der illegale Import von Welpen aus Tollwutgebieten ebbt nicht ab!!

#18 |
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Dr. med. Volker Perlitz
Dr. med. Volker Perlitz

Gut gebrüllt Löwe! Auch die medizinisch gut gebildeten Leserinnen und Leser brauchen gut aufbereitete “Gedächtnisstützen” zu den Themen, die manchmal auch nur eine Handbreit jenseits des eigenen Tellerrandes liegen.

Vielen Dank Herr Bastigkeit!

#17 |
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Medizinjournalist

Liebe Frau Dr. Wolf,
ich schätze den Informationsaustausch mit dem Leser auf dieser Platform sehr, es ist viel direkter als in einem Printmedium zu publizieren. Jede Meinung ist willkommen, die sich (auch gern kritisch) mit dem Thema befasst. Diese Plattform ist nicht nur für Ärzte, auch das med. Assistenzpersonal lies die News. Die didaktische Aufbereitung muss also immer eine Schnittmenge für die Nutzer sein.

#16 |
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Dr. Julia Blicke
Dr. Julia Blicke

Kleiner Hinweis am Rande: Deutschland ist seit August 2008 frei von terrestrischer Tollwut (“Fuchstollwut”). Der letzte Fall bei einem Fuchs wurde im Februar 2006 in Rheinland-Pfalz festgestellt. Tollwut bei Fledermäusen tritt vereinzelt auf, dürfte für den “Normalbürger” der keinen Kontakt zu Fledermäusen hat aber kein großes Thema sein.

#15 |
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Gabriela Bähre
Gabriela Bähre

Ich sehe das auch nicht so überheblich wie meine Kollegin Frau Dr.Wolf, mir gefällt gerade, daß der Artikel auch für den Laien verständlich ist. Habe ihn ausgedruckt und werde ihn im Wartezimmer auslegen.

#14 |
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Kerstin Hansen
Kerstin Hansen

Prima Thema – wrlebe häufig, daß gerade Kinder nach Bissen keine Antibiose erhalten

#13 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Liebe Mitleser und – schreiber.
Wenn man sich die Bewertung mit einem momentanen Durchschnitt von 4,53 ansieht, spiegelt das doch wieder, dass Frau Dr. Wolf mit ihrer Kritik etwas übers Ziel hinausgeschossen ist. Aber sei’s drum, wir sind nicht hier, um die Kommentatoren “abzuwatschen”, oder? Ich fand den Artikel sehr gut und ich werde dieses Wissen im Unterricht an meine Operationstechnischen Assistenten weitergeben (auch wenn sie die Entzündungszeichen sowohl in Deutsch als auch in der Fachterminologie mittlerweile schon beherrschen sollten ;o)) . Vielen Dank dafür

#12 |
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Dipl.oec.troph. Christoph Krebs
Dipl.oec.troph. Christoph Krebs

Kritik ist ja grundsätzlich immer irgendwie konstruktiv und auch legitim. Aber Mensch, auf dem “schlauen” Niveau von Frau Wolf wären bestimmt viele auch gerne. Schade, daß sie vor lauter vermeintlichem Intellekt nur so überschäumt vor Überheblichkeit. Zum Glück weiß man in so einem Verhalten, was sich psychologisch dahinter verbirgt.

#11 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

FRAU DR.MED. VET.CHRISTINA WOLF! WARUM SIND SIE MIT IHREM KOMENTAR SO ÜBERHEBLICH.ICH BIN AUCH IM MEDIZINICHEN BEREICH TÄTIG GEWESEN ,ICH BIN DANKBAR ETWAS ZU ERFAHREN WOVON ICH KEINE AHNUNG HABE.MEINE ERFAHRUNGEN UND WISSEN WIRD DURCH DIE VIELEN BEITRÄGE HIER IM DOC CHECK BEREICHERT.AUCH DIE INFORMATION BISS DER ARZT KOMMT .IST SEHR INTERESSANT ,DA NICHT NUR ALLGEMEINMEDIZINER DEN DOC CHECK NUTZEN.ICH HABE AUS DEM KOMENTAR ETWAS GELERNT ,DA ICH SELBST TIERE!!! UND IMMER MAL WIEDER KLEINE WUNDEN HABE.IN DER CHIRURGISCHEN AMBULANZ IN DER ICH IMMER WIEDER MIT SCHWEREN BISSWUNDENN ZU TUN HATTE; DORT WAREN KEINE TIERÄRZTE BESCHÄFTIGT .GERADE DESHALB SIND ANDERE FACHLICHE KOMPETENZEN BESTIMMT FÜR DIESE INFORMATION DANKBAR.

#10 |
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Der Artikel ist leider wenig ertragreich, zählt Lehrbuchwissen auf, geradezu peinlich, die Kardinalsymptome einer Entzündung hier aufzuzählen. Die Sache mit den Katzenbissen und den entsprechenden Erregerspektren ist ein sehr alter Hut, den kennt wohl wirklich jeder Arzt. Frau Wolf hat tatsächlich recht: Wer ab und zu mit Tierbisswunden zu tun hat findet weder etwas Neues, noch ist ihm in der Praxis irgendwie geholfen – dieser Artikel stammt allerdings auch von einem Journalisten, keinem praxisorientierten oder therapeutisch tätigen Arzt.

#9 |
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Professor Martin Georg Dr. Frohberg
Professor Martin Georg Dr. Frohberg

Hervorragendes Referat,gleichermaßen geeignet für den Arzt wie für den Tierhalter.

#8 |
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Sascha Thederan
Sascha Thederan

Zu Kommentar 7
Sehr geehrte Frau Dr. Wolf,
wenn Sie fachlich etwas hinzuzufügen hätten, bzw. von der Oberfläche mit uns Lesern in die Tiefe gehen mögen, so tun Sie es gern und teilen uns Ihr profundes Wissen mit! Es hindert Sie hier niemand uns z.B. etwas über die verschiedenen Pastorellen oder Bartonellen mitzuteilen !
Leben und Leben lassen Frau Doktor Wolf!
Viele Grüße
Sascha Thederan

#7 |
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Toller und umfassend informativer Artikel!
Bei Hundebiß und v.a. bei Katzenbiß lassen wir die Hand (in den meißten Fällen betroffen) in Rivanol-Lösung 0,1 %
(Ethacridinlaktat-Monohydrat) für 20-30 Minuten baden.
Danach möglichst ohne Verband lassen (Anaerobier !)

#6 |
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Mal ehrlich- für wen soll dieser Artikel sein? Für medizinisches Fachpersonal (wir sind hier bei “Doccheck”!) ist der Artikel viel zu oberflächlich, allgemein und ungenau. Wollen Sie wirklich Medizinern die Anzeichen einer Entzündung aufzählen, oder wie eine Wunde erstversorgt wird? Dieser Artikel könnte in einer Illustrierten für Hausfrauen etwas aussagen, aber für FACHPERSONAL? Oh ja, da waren die Bartonellen bei Katzen… Na, Herr “Medizinjournalist” von welcher Bartonelle reden wir denn? Und von welcher Pasteurelle? Schwache Recherche, fachlich arg mau. Ich fürchte das Niveau bei Doccheck sinkt bedrohlich.

#5 |
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Professor Martin Georg Dr. Frohberg
Professor Martin Georg Dr. Frohberg

vorzüglicher Artikel nicht nur für den Fachmann sondern gleichermaßen für den Tierhalter geeignet.

#4 |
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Dr.med Egon Stadtfeld
Dr.med Egon Stadtfeld

Hochinteressante Abhandlung.Hätte ich mir als junger Allgemeinarzt und Jäger schon vor ca 35 Jahren gewünscht

#3 |
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Tierarzt

Katzenbisse sofort antibiotisch versorgen (Amoxicillin reicht fast immer aus), wenn die Hand oder Arm erst mal eine Schwellung zeigt, ist oft eine sehr langwierige Behandlung nötig.

#2 |
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Also,nichts wie hin zum Arzt!

#1 |
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