Apothekenberufe: Zeit für ein Makeover

16. September 2016
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Die Suche nach Fachkräften treibt viele Apothekenleiter um. Mit Eingaben beim Apothekertag ist es nicht getan – wenig erfolgreiche „Reförmchen“ gab es in den letzten Jahren viele. Es ist an der Zeit, die Berufsbilder generell zu modernisieren. Eine Bestandsaufnahme.

The same procedure as every year: Kaum naht der Apothekertag, schießen Anträge zur Modernisierung des Pharmaziestudiums wie Pilze aus dem Boden. Über deren Sinnhaftigkeit lässt sich streiten.

Arbeitskreise ohne Ende

Unter anderem wünschen sich Standesvertreter eine Arbeitsgruppe aus Bundesapothekerkammer plus Hochschulprofessorenkonferenz, eventuell unter Beteiligung der Kultusministerkonferenz. Sie soll Inhalte evaluieren und gegebenenfalls optimieren. Ein weiteres Papier sieht vor, dass sich Bundesärzte- und Bundesapothekerkammer, Hochschullehrer und Studierende regelmäßig austauschen. Gemeinsam sollten sie überlegen, wie Ärzte und Apotheker schon während ihrer Ausbildung besser zusammenarbeiten könnten. Bleibt zu befürchten, dass neue bürokratische Ungetüme entstehen, ansonsten aber alles beim Alten bleibt.

Ran ans Studium

Angehende Apotheker machen sich deshalb ihre eigenen Gedanken. DocCheck fragte bei Hannah Ruhhammer vom Bundesverband der Pharmaziestudierenden (BPhD) nach. „Unsere AG Zukunft hat aktuell genau zu diesem Thema ein Thesenpapier erstellt“, so Ruhhammer. Demnach sollen Pharmakologie, Pharmakotherapie sowie der pharmakologisch-toxikologische Demonstrationskurs früher im Curriculum behandelt werden. Außerdem fordert der Verband, pharmazeutische Betreuung, Therapiebewertung und Therapieindividualisierung als Schwerpunkte der klinischen Pharmazie ausführlicher zu behandeln.

Ruhhammer weiter: „Die Organik wünschen wir uns etwas genauer, da sie die Grundlage für pharmazeutische und medizinische Chemie im Hauptstudium ist.“ Anorganische Chemie habe jedoch weniger Relevanz. Darüber hinaus seien Arzneimittelanalytik und Arzneistoffanalytik zusammenzufassen. „Ebenso ist der zeitliche Rahmen für die quantitative Analytik zu groß.“ Es komme zu vielen Dopplungen, und es würden „nicht zeitgemäße und praxisferne Inhalte vermittelt“. Der BPhD schlägt vor, weitere Inhalte in die Approbationsordnung aufnehmen, etwa Scientific English, psychologische Grundlagen, Computerkenntnisse oder ethische Aspekte im Alltag.

ueberblick-apo

Apothekenpersonal im Überblick. Quelle: IfH

Theoretisch durchs praktische Jahr

Für das praktische Jahr gibt es schon jetzt wegweisende Modelle. Die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg zertifiziert Betriebsstätten auf freiwilliger Basis als „akademische Ausbildungsapotheken“. Jugendliche profitieren von standardisierten, praxisorientierten Inhalten – und Inhaber freuen sich über reges Interesse von Praktikanten. Auf die bundesweite Umsetzung warten Studierende aber vergebens.

Und wer später eine Apotheke gründen oder übernehmen möchte, ist gut beraten, sich nicht auf das Studium zu verlassen. Betriebswirtschaft spielt trotz aller Relevanz für Apothekenleiter bis heute keine nennenswerte Rolle in der Ausbildung. Mittlerweile gibt es Aufbaustudiengänge wie den „Pharma-MBA“ oder den „Pharmazieökonomen“. Im Zuge grundlegender Reformen könnten Teile auch in die akademische Ausbildung wandern. Bleibt abzuwarten, wann Verantwortliche die Zeichen der Zeit erkennen.

ZDF_16_19_Ausbildungsplatz_Apotheke.pdf

Ausbildungsplätze für Pharmazeuten im Praktikum, für angehende PTA und PKA. Quelle: ABDA

PTA: Reise ins Ungewisse

Ähnlich trist sieht die Sache bei PTA aus. Zwar gibt es einen grundlegenden Konsens aller Akteure, die Ausbildung zu verlängern. Darauf haben sich ADEXA, der BVpta, PTA-Schulen, Kammern, Verbände und die ABDA verständigt. Im Raum stehen zwei Jahre Fachschulausbildung, gefolgt von einem praktischen Jahr. Ziel ist, die Inhalte zu modernisieren.

Ob der Beruf bei gleicher Entlohnung deshalb attraktiver wird, sei dahingestellt. Radikalere Reformen, etwa ein FH-Studium, verbunden mit beschränkten Vertretungskompetenzen und besserer Entlohnung, sind momentan kein Thema mehr. Dass PTA-Schülerinnen zusätzlich die Fachhochschulreife erwerben, ist ein zweischneidiges Schwert. Wer anschließend studiert, kommt öffentlichen Apotheken abhanden.

PKA: Wir sind dann mal weg

Apropos Reformen: Bei PKA-Auszubildenden sollte das sogenannte Lernfeldkonzept eigentlich für mehr Qualität sorgen. Lernfelder orientieren sich an realen Situationen des späteren Apothekenalltags. Gleichzeitig bleibt mehr Zeit für moderne Themen wie Kommunikation, Marketing, Beratung und Verkauf im Freiwahlbereich. Doch das Konzept scheint nicht aufzugehen.

Laut Umfragen des Instituts für Handelsforschung Köln (APOkix) verschlechtert sich die Qualität von Bewerbern weiter. Stichprobenartige Umfragen von DocCheck haben das bestätigt. Mehrere Inhaber beklagten sich über mangelhafte Rechen-, EDV- oder Deutschkenntnisse bei jungen PKA. Sechs von zehn Inhabern vermuten, langfristig verringere sich der Bedarf an kaufmännischen Angestellten ohnehin. Schon heute übernehmen PTA in vielen Apotheken PKA-Aufgaben wie das Einbuchen von Waren mit. Und Verhandlungen mit dem Großhandel sind fest in der Hand von Apothekenleitern. Ganz klar, grundlegende Reformen sind in allen Bereichen überfällig.

45 Wertungen (4.27 ø)

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21 Kommentare:

Ketzer-PTA
Ketzer-PTA

@16: Die Apotheker bekommen ja schon einen paralytischen Ileus wenn die Adexa fünf Euro mehr im Monat herausgeschlagen hat.
Und Sie wollen eine Fortbildung mit ÄHNLICHEN Befugnissen wie unsere erlauchten Vorgesetzten?
Schämen Sie sich!

#21 |
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Ketzer-PTA
Ketzer-PTA

Erstens finde ich es unheimlich traurig, dass hier eine so geringe Resonanz bei einem so immens wichtigen Thema herrscht, eigentlich müsste das Forum hier platzen von kontroversen Diskussionen, aber stattdessen wie immer bei den Pharmazeuten: Depressiver Gleichmut, der in Bedeutungslosigkeit ertrinkt.

@ DerN: Ja, Sie haben absolut recht. Eine Fachfortbildung zur/zum Fach-PTA bringt zwei Sachen: Erstens Geld in die Kassen der Veranstalter und zweitens soll eine solche Fortbildung das falsche Gefühl vermitteln, dass der Berufsstand PTA doch zu irgendetwas gut ist außer Kunden zu belustigen und sich Tag für Tag bepöbeln zu lassen.
Quasi eine Art schriftliche Selbsttäuschung, denn einen monetären Grund für solche Fachfortbildungen gibt es nicht.
Ich habe selber drei Fachfortbildungen gemacht und was hat es mir gebracht?
Viel Geld in den Sand gesetzt (Arbeitgeber zahlt natürlich nix) und am Ende mit viel zähem Ringen und monatelangen Verhandlungen 50€ brutto (!!!) mehr, was davon über bleibt, weiß jeder selbst.
Und da wundern wir uns noch, warum sich keiner der Hölle Apotheke(r) aussetzen will?

#20 |
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Ketzer-PTA
Ketzer-PTA

Und wenn ich solche Artikel lese, dann bekomme ich ganz akuten Brechdurchfall mit Blutbeimengung.

http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/pta-live/nachricht-detail-pta-live/motivation-ich-wuerde-immer-wieder-pta-werden/

Es wird ein vollständig falsches Bild eines verwesenden Berufes vermittelt, um in nicht überzeugender Weise für Nachwuchs zu werben oder besser zu buhlen.
Siehe meine Artikel vorgehend.
Eine Kollegin, die mit mir zusammen gelernt hat, hat jetzt eine mobile Suppenküche gegründet und hat erstens mehr Freizeit und zweitens mehr am Monatsende über…
Sie war eine topp-Pharmazeutin (mein Gott, die nächste Anmaßung: PTAs als Pharmazeuten zu betrachten, obwohl sie doch eigentlich vor dem Apotheker buckeln müssen, der Zorn der Apotheker wird mich ereilen!).

#19 |
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Ketzer-PTA
Ketzer-PTA

Und wenn ich dann noch die Artikel unseres Berufsverbandes sehe, wird mir übel.
Was haben wir PTAs doch für einen verantwortungsvollen, hervorragend bezahlten und gut respektierten Job!
Quasi die besten Pferde im Stall….

#18 |
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Ketzer-PTA
Ketzer-PTA

@16: Vorsicht, Sie betreiben gerade Blasphemie in Reinform….
Warten Sie ab, Sie werden zeitnah von den Approbierten hier zerrissen, was Ihnen denn einfällt blabla….

#17 |
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Gast
Gast

@ Coventina: Der Beruf des/der PTA wurde ja ursprünglich erschaffen, um die ehemaligen Apothekerassistenten zu ersetzen (die mit Vertretungsbefugnissen ausgestattet waren)… es MUSS kein FH- Studiengang sein, warum nicht, wie in jedem anderen “Handwerks”- Beruf auch, eine anständige Meisterprüfung, die eine gewisse Vertretungsbefugnis, entsprechende Vergütung oder sogar Filialleitungsbefugnis mit sich bringt?
Das wäre doch schonmal ein Schritt in die richtige Richtung!!!

Aber DAS wird ja pauschal von vielen der Approbierten abgelehnt, denn ein/e PTA kann ja NIEMALS das, was ein ordentlich Studierter kann, nicht wahr? Bei der Aussicht des wackelnden Thrones und gepaart mit entsprechend rebellischen Gedanken und einem losen Mundwerk spüre ich schon den eiskalten Wind, der durch manche Arbeitsverträge weht…
Ich würde mich ja schon mit einer Änderung eines einzelnen Wortes in §3 ApoBetrO- von …”unter Aufsicht”… nach … “unter der Verantwortung”…

#16 |
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Mareike Neumeister
Mareike Neumeister

Wenn Apothekenleiter unzufrieden sind mit PKA Abgestellten, warum werden
Sie noch eingestellt AUCH WENN Sie gering unterbezahlt werden ??Am Geld kann es also nicht liegen…

#15 |
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Coventina
Coventina

Wie wäre es mit einem FH-Studiengang, der den aussterbenden Pharmazieingenieur ersetzt und bei entsprechender Vorbildung (PTA-Ausbildung) deutlich verkürzt werden kann? Dann gäbe es Aufstiegsmöglichkeiten. Und es wäre auch sinnvoll, ein Fachabi in die PTA-Ausbildung zu integrieren, weil diejenigen, die damit studieren, der Apotheke nicht automatisch verlorengehen, sondern weiterqualifiziert zurückkehren können. Für eine den größeren Einsatzmöglichkeiten/ Eigenverantwortlichkeit angemessene Bezahlung.

#14 |
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Mareike Neumeister
Mareike Neumeister

Ich finde es unfair, PKA´s einer Stichprobe gleich ins negative zu bewerten.
Sind wir uns doch ehrlich im klaren, der Sündenbock der Apotheke liegt doch
immer wieder unter den PkA´s …was erwarten den Apothekenleiter!!??Und Ptas mit Tätigkeiten von PKAs Aufgabe, da kann ich nur schmunzeln, die Ptas kommen mit Ihren Aufgaben nicht weiter( Neuregelungen, Bürokratien, Arbeitseinsatz usw)..und manche Ptas sind im Rechnungswesen und Sprache auch kaum besser ….Man sollte diese Hierachien in APOTHEKEN abschaffen,
AUSBILDUNG PTA und PKA vereinen , Ausbildungzeit auf 3 Jahre erhoehen und alle gleichwertig und qualifiziert behandeln!!!
Liebe Apotheker/innen denkt doch darüber nach, wie man alles verbessern kann und darüber wie man miteinander im Team umgehen sollte (TEAMWORK) wir ziehen alle an einem Strang und sollten die Ebenen nicht immer unterscheiden…bin solange Jahre PKA und kann es nicht mitansehen wie man Pka´s unterbewertet..bitte ändert das..an die Apotheker, Leiter, Adexa uvm.
Mit freundlichen Grüßen

Fy

#13 |
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Gast
Gast

Genau, Ketzer-PTA, Sie hatte ich u.a. auch vor Augen, als ich das schrieb, und auch einen männlichen Schülerpraktikanten, der mich nach einer Woche fragte, was ich denn so verdiene und es gar nicht fassen konnte. Er beschloss daraufhin keinen TA Job auszuüben, sondern doch lieber zu studieren. Und er kündigte an, mich dann “abwerben” zu wollen. Auf meine Frage, warum er das denn wolle, erwiderte er mit einem Grinsen, Leute, die für drei arbeiteten und das für so kleines Geld, könne er dann bestimmt gut gebrauchen. Ganz schön frech der junge Mann, aber das Prinzip hat der schnell durchschaut.

#12 |
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Ketzer-PTA
Ketzer-PTA

Siehe hierzu bitte auch meine Beiträge, die leider von den Apothekern zerrissen wurden, obwohl Wahrheitsgehalt 150%.

http://news.doccheck.com/de/143217/fachkraeftemangel-die-apo-kalypse/?utm_source=www.doccheck.com&utm_medium=web&utm_campaign=DC%2BSearch

Wahrheit ist immer unbequem und da die Apotheker ja meinen, sie könnten ohne uns….na dann, nur zu!

#11 |
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Gast
Gast

Die Arbeit niederlegen? Wie will man denn alle unter einen Hut bekommen? Funktioniert nicht, wer unzufrieden ist, wird den Beruf wechseln müssen. Ich stelle die Behauptung auf, dass der Berufsstand der PTA auch selber Verantwortung an dieser Situation mitträgt. Einigkeit war in den” Apothekenhühnerställen” nicht zu erzielen, wenn eine den Mund aufgemacht hat, haben die anderen Angestellten (ja, auch die Apothekenhelferinnen) sich plakativ im Beisein des Chefs darüber empört und den Kopf eingezogen.
Männer gehen nach meiner langjährigen Erfahrung den offeneren Weg: Sie sagen womit sie nicht zufrieden sind, qualifizieren sich schneller höher und verhandeln darüber, was sie wollen und wie und in welchem Zeitraum sie es bekommen können. Da gibt’s bei uns noch Entwicklungspotential, liebe Ex-Kolleginnen.

#10 |
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Der N
Der N

Herrlich- keine Verbesserung der Situation für PTA, dafür n halbes Jahr länger für nen Hungerlohn ins Putzikum…äääh…Praktikum? Welche weltfremden Vollbluttheoretiker lassen sich so nen Mist einfallen?????

KEINE (nennenswerten) Aufstiegsmöglichkeiten…. jaja Fach-PTA für Quatschologie… hat man am Ende des Monats auch was von…

Dieser Beruf macht auf Dauer nicht nur depressiv sondern bei den sich stetig verschlimmbessernden Perspektiven auch absolut aggressiv!

Vielleicht sollten alle PTA mal die Arbeit niederlegen bis die Politik mal mitbekommt, dass es OHNE sie nicht geht!

#9 |
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Gast
Gast

Muss denn der Herr Heuvel immer sein deplaziertes Englisch anbringen?

#8 |
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Gast
Gast

…und die Angestellten im Einzelhandel haben Geld verdient, seit sie 16 J. sind, und haben nicht nach dem Abitur ihre sauteure Ausbildung selbst finanzieren müssen. Und sie haben Aufstiegschancen. Und sie können nach der Elternzeit stundenweise wieder einsteigen ohne dass sich gefühlt an die 1000 Gesetze geändert haben. Und sie haben idR nicht den übellaunigen Chef ganztätig im Nacken sitzen, und und und. Bin nach 10 Jahren PTA Dasein selber ausgestiegen. Ein Beruf, der mich nur unzufrieden gemacht hat, und das lag nicht ausschließlich an den Kunden. Kann auch nur von dieser Tätigkeit auf’s Deutlichste abraten. Sucht euch einen Job von dem ihr leben könnt und wo ihr gewertschätzt werdet.

#7 |
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PTA Michelle Pucknat
PTA Michelle Pucknat

Seit über 10 Jahren bin ich nun PTA. Ich rate jedem ab diesen Beruf zu wählen. Schlechte bis gar keine Aufstiegsmöglichkeiten. Man ist nur der Depp für alle und das Geld reicht greade mal zum Leben aus.
Wann wacht man endlich auf?? Selbst Freunde aus dem Einzelhandel verdienen mehr…

#6 |
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Sebastian Zang
Sebastian Zang

Es wird höchste Zeit einen Apotheker auf Station zu etablieren! Jede Krankenhausstation sollte einen haben (müssen), der sich um die komplette Medikation inkl. Interaktionen und Entlass-Management kümmert. Durch wirtschaftliches und sinnvolles Ansetzen von Arzneimitteln müsste es hier möglich sein dem Gesundheitswesen Millionenbeträge zu sparen (Studie durchführen lassen!). Ärzte und Pflegepersonal könnten sich wieder auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und die Patienten hätten nach Ihrer Krankenhausentlassung auch keine Apotheken -Odyssee vor sich um exotische Produkte in ausgefallenen Packungsgrößen auf falsch ausgestellten, oder überhaupt nicht vorhandenen, Rezepten zu besorgen. Wir Apotheker hätten ein neues, vom Medikamentenverkauf unabhängiges Betätigungsfeld. Wenn wir dieses Feld nicht besetzen wird es irgendwann den Facharzt für Arzneimittelinformation geben und wir können endgültig einpacken, denn dieser wird garantiert für die Leistungen honoriert, die wir bislang gratis erbringen und dann kann er ja gerade noch die Medikamente mit abgeben, Abrechnung erfolgt zwischen Krankenkasse und Hersteller, die kennen sich ja schon von den Rabattverhandlungen.

#5 |
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Regina Nowak
Regina Nowak

Nur ja nicht mal über höhere Gehälter nachdenken!
Seit nun mehr 20 Jahren fallen sämtliche Gehaltserhöhungen unterdurchschnittlich aus. Dazu wird der bestehende Gehaltstarifvertrag nach dem Auslaufen auch immer noch mal ein halbes Jahr verlängert ohne dass es dafür zumindest mal einen einmaligen Pauschalbetrag gibt.
Bei den verantwortungsvollen Apothekenberufen mit den nicht gerade attraktiven Arbeitszeiten und den Gehältern soll sich doch niemand wundern, wenn das niemand mehr machen will.

#4 |
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Apotheker

Der Mangel an Fachkräften wird sich nur durch eine angemessene Vergütung beheben lassen. In meinem Bekanntenkreis sind über die Hälfte der PTA´s in andere Branchen aus finanziellen Gründen abgewandert. Wird in Sachsen Anhalt noch unter Tarif bezahlt ?

#3 |
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Christopher Kunzer
Christopher Kunzer

Hahaha,
ein halbes Jahr längere Ausbildung bei gleichen Berufsaussichten und Aufstiegsmöglichkeiten, wie vorher, wie attraktiv ist das den?
Gebt den PTAs doch wenigstens die Chance nach gewisser Berufserfahrung und notfalls einer Zusatzprüfung in den Status der Vorexaminierten zu gelangen, was sowohl einen finanziellen Vorteil und vor allem auch eine fachliche Wertschäzung mit sich brächte!

#2 |
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Mareike Neumeister
Mareike Neumeister

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#1 |
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