3-Bromopyruvat: Immunität für Heilpraktiker?

12. September 2016
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Der Tod von drei Patienten hat die Debatte um den Berufsstand des Heilpraktikers erneut angeheizt. Dabei geht es auch um Widersprüche: 3-Bromopyruvat ist kein zugelassenes Medikament, aber das Verabreichen durch den Heilpraktiker „nicht unzulässig“.

Im Juli 2016 starben drei Menschen, nachdem ein Heilpraktiker sie in einem „alternativen Krebszentrum“ in Brüggen nahe der niederländischen Grenze behandelt hatte. Als Todesursache steht die Substanz 3-Bromopyruvat im Verdacht, die den Krebspatienten kurz vor ihrem Tod per Infusion verabreicht wurde. Aktuell ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Betreiber, Heilpraktiker Klaus Ross, wegen fahrlässiger Tötung in drei Fällen, und der fahrlässigen Körperverletzung bei zwei weiteren Patienten. In den vergangenen zwei Jahren sind außerdem 70 ehemalige Patienten, die durch den Heilpraktiker behandelt wurden, verstorben. Für diese Fälle ist die Frage offen, ob die Todesursache auf die Krebserkrankung selbst zurückgeht oder aber mit der Behandlung des Heilpraktikers im Zusammenhang steht. Unter Politikern und Gesundheitsexperten löste der Fall eine Grundsatzdiskussion darüber aus, was Heilpraktikern in der Behandlung erlaubt ist, und wer ihre Therapie kontrolliert.

Mehr Hoffnung als Heilmittel: 3-Bromopyruvat

Bei der Aufklärung der Todesursache der Heilpraktiker-Patienten steht die synthetische Substanz 3-Bromopyruvat, kurz 3-BP, im Fokus der Ermittler. Schon seit längerem erforschen Wissenschaftler, wie das Molekül in den Energiehaushalt von Krebszellen eingreift: 3-BP fungiert als Inhibitor des Enzyms Hexokinase II, das den ersten Schritt der Glykolyse katalysiert. Da Tumorzellen ihre Energie in erster Linie aus dem schnellen Abbau von Glukose beziehen, besteht in der Hemmung der Glykolyse eine potenzielle Möglichkeit, Tumore „auszuhungern“. Tatsächlich konnten in vitro-Experimente eine hemmende Wirkung auf Krebszellen zeigen.

Das Phänomen bezeichnen Forscher auch als Warburg-Effekt. Doch auch wenn die Untersuchungen hoffnungsvoll klingen, befindet sich der aktuelle Wissensstand über diese Substanz noch auf der Ebene der Grundlagenforschung. So gibt es laut Aussage von Susanne Weg-Remers, Leiterin des Deutschen Krebsinformationsdienstes, bis dato keine abgeschlossene klinische Untersuchung des Wirkstoffs. „Deshalb handelt es sich dabei auf keinen Fall um ein zugelassenes Medikament“, so Weg-Remers weiter.

Auf einer Pressekonferenz im August 2016 teilte der ermittelnde Krefelder Oberstaatsanwalt Axel Stahl allerdings mit, dass das Verabreichen des Präparats 3-Bromopyruvat durch den Heilpraktiker „nicht unzulässig“ war. Es stellt sich jedoch die Frage, warum ein nicht zugelassenes Mittel durch die Hand eines Heilpraktikers – zudem intravenös – verabreicht werden darf, während für die ärztliche Therapie viel strengere Auflagen gelten. Ob der Wirkstoff selbst, Verunreinigungen der Produkt-Charge oder eine falsche Dosierung mit den Todesfällen in Verbindung steht, ist bislang weiter unklar.

Gesetze für Heilpraktiker klarer definieren

Der Brüggener Fall um Heilpraktiker Klaus Ross ruft derzeit gesundheitspolitische Debatten um die rechtlichen Handlungsspielräume von Heilpraktikern hervor. So fordert Rudolf Henke, erster Vorsitzender des Marburger Bundes, Bundestagsabgeordneter und Präsident der Ärztekammer Nordrhein, zu Konsequenzen hinsichtlich des Heilpraktikergesetzes auf. „Vielleicht muss man diese Grenze klarer definieren. Es gibt keine praktische Ausbildung, wo künftige Heilpraktiker am Patienten lernen, Infusionen anzulegen – das müssen sie sich autodidaktisch aneignen“, argumentiert Henke.

In der Praxis sei es jedoch gängig, dass Heilpraktiker intramuskuläre Injektionen vornähmen oder auch Infusionen anlegten. „Daher muss man prüfen, ob nicht der Weg, den die Schweiz gegangen ist – alle invasiven Therapien auszuschließen – zu mehr Sicherheit führt“, lautet die Forderung von Henke weiter.

Rudolf Henke

Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des MB, Bundestagsabgeordneter, Präsident der ÄK Nordrhein

Das Heilpraktikergesetz aus dem Jahr 1939 regelt bis heute die Ausbildung von Heilpraktikern. Nach einem verbindlichen Prozedere für die Prüfung praktischer Fähigkeiten für invasive Verfahren, wie Injektionen, Blutentnahmen oder das Anlegen von Infusionen sucht man hier allerdings vergeblich. Das Gesetz legt auch nicht fest, wie, wann oder wo angehende Heilpraktiker diese Kenntnisse während der Ausbildung erwerben sollen.

Während Henke den Berufsstand der Heilpraktiker per se nicht gänzlich in Frage stellt, gehen andere in diesem Punkt sehr viel weiter: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sieht zum Schutz der Patienten auch ein Verbot des Berufsstands als eine Möglichkeit an. „Die über 40.000 Heilpraktiker in Deutschland dürfen alles einsetzen, was nicht nachgewiesenermaßen schädlich ist. Wir wissen nichts über das medizinische Wissen dieser Leute, nichts über ihre Methoden, nichts über die Komplikationen ihrer Therapien“, stellt Lauterbach zu den Heilpraktikerbehandlungen fest und bezeichnet das Heilpraktikerwesen als „riesige Blackbox“. Im ersten Schritt fordert der SPD-Politiker zunächst eine verbesserte Dokumentation von Behandlungen durch Heilpraktiker.

Heilpraktiker unter Druck

Nach den Todesfällen von Patienten der Brüggener Heilpraktikerpraxis wehren sich Vertreter des Berufsstands gegen die Vorwürfe und Forderungen der Politik. So weist der Vorsitzende der Freien Heilpraktiker, Dieter Siewertsen, darauf hin, es gebe ein umfangreiches Regelwerk, an das sich Heilpraktiker halten müssten. „Heilpraktiker dürfen eine Behandlung nur dann vornehmen, wenn sie hierfür fachlich qualifiziert sind“, sagt Siewertsen.

Zudem sei die Ausbildung so angelegt, „dass sie in jedem Behandlungs-Einzelfall fachlich abschätzen können, ob sie eine Behandlung übernehmen dürfen und ob sie mit alternativen Behandlungsmethoden einen Erfolg erzielen können“, meint Siewertsen weiter. Er betont zudem die Aufklärungspflicht seiner Kollegen: „Verschleiernde oder das realistisch erreichbare Behandlungsziel verzerrende Aussagen erfüllen nicht die Aufklärungspflicht des Heilpraktikers.“. Außerdem könne laut Siewertsen einem krebserkrankten Patienten allein die Linderung seiner Schmerzen, nicht jedoch Heilung seiner Krebserkrankungen in Aussicht gestellt werden.

Der Argumentation steht entgegen, dass deutschlandweit gültige, einheitliche Standards in der Berufsausbildung von Heilpraktikern fehlen, darüber hinaus bleibt die Frage nach einer kontrollierenden Instanz offen. Immerhin legt ein Dachverband (DDH), bestehend aus fünf einzelnen Heilpraktiker-Verbänden, Regeln und Strukturen für deren Mitglieder fest.

In einer Berufsordnung wird auf Sorgfaltspflichten wie der Aufklärung über Risiken oder über Behandlungsalternativen hingewiesen. Das Regelwerk ist jedoch rechtlich nicht bindend und zahlreiche Verbände unterstehen nicht dem Dachverband DDH. Solchen Berufsordnungen aus dem Weg zu gehen, dürfte nicht allzu schwierig sein. Die Frage, wer die Kontrolle über verabreichte Mittel durch Heilpraktiker übernimmt, beantwortet Jörg Heymann, Fachanwalt für Medizinrecht, folgendermaßen: „Im Grunde kontrolliert erst mal niemand, welche Mittel verabreicht werden, bis etwas passiert ist. Wenn es zu einem Schaden kommt, wird kontrolliert, aber nicht im Vorfeld.“

235 Wertungen (3.24 ø)
Gesundheitspolitik, Medizin

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124 Kommentare:

@ Dr. Dominik Hopmann

Zur Facharztausbildung

http://news.doccheck.com/de/newsletter/3438/21432/

#124 |
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“Welche seltsamen Vorstellungen … von der Entstehung echter Krankheiten haben”
Besonders extrem scheint dieses Phänomen hinsichtlich psychiatrischer Erkrankungen zu sein”

bei wem bei Psychiatern, da gebe ich Ihnen recht.
Wenn ich nur einen Hammer habe ist jedes Problem ein Nagel.

Ach ja und da war da noch der Herr Prof. Hegerl der Ziemlich weit zurückgerudert ist.

Zitatanfang:
“Was stimmt, ist, dass man im Detail nicht verstanden hat, was eine Depression auslöst.”

“Trotzdem ist überall zu lesen, es liege am Serotonin-Ungleichgewicht.”

“Ja”, sagte Hegerl, “das wurde halt mal von irgendeinem etwas plakativ so erzählt, wohl um den Medien entgegenzukommen. Aber das haben wir nicht beweisen können.”

“Es steht in den Broschüren, die hier verteilt wurden, und auch in Ihrem Vortrag erwähnten Sie das”, wandten wir ein.

“Ich glaube nicht, dass ich das je behauptet habe”, sagte der Professor. ”

Zitatende

Herr Hegerl ist kein Heilpraktiker er ist Promovierter und habilitierter
Arzt

siehe:
http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/25/depressionen-psychotherapie-antidepressiva-serotonin-medikamente

#123 |
  17
Ketzer-Apotheker
Ketzer-Apotheker

Toll, was Herr Dr. Hopmann alles weiß!
In meinem Beispiel 6 Monate in einer Heilpraktikerpraxis mit etwa 40 Patienten am Tag, 3 Monate Hospiz und 2 Monate Pflegeheim.
Dazu kommen zehn Jahre Apothekenpraxis, wo man auch das ein oder andere sieht.
Bei uns war das Praktikum verpflichtend.
Sie unterstellen den angehenden HPs also Unwissen und Praxisferne?
Das Studium der Pharmazie und Medizin ist ebenfalls praxisfern, nur zur Erinnerung!

#122 |
  18

Die Frage, ob diese Prüfung nun “hart” ist oder nicht, trifft nicht ganz das Thema dieses Artikels. Die Frage ist nicht nur, was geprüft wird, sondern auch wie genau die Kenntnissee erworben wurden. Ein wesentlicher und aus meiner Sicht auch absolut berechtigter Kritikpunkt an Ausbildung und Zulassungsverfahren zum “Heilpraktiker” ist, dass keine praktischen Erfahrungen vorausgesetzt oder geprüft werden. Ein approbierter Arzt hat im Praktischen Jahr (= ein ganzes Jahr lang nur praktische Tätigkeit mit und an Patienten, also “am Bett”) und mehrmonatigen studienbegleitenden Praktika sehr viele Patienten nicht nur “gesehen” sondern selbstständig und unter Anleitung erfahrener Kollegen Krankheitsbilder behandelt, Laborwerte und bildgebende Verfahren ausgewertet etc. Das bedeutet, das bei Aufnahme des Arztberufs grundsätzliche Fertigkeiten ausführlich erlernt und Krankheitsbilder und deren Auswirkungen auf die Menschen nicht irgendwie abstrakt auswendiggelernt sondern selbst ganz konkret erlebt wurden, also schon als Gestalten erfahren wurden. In meinem Bekanntenkreis erstaunt mich immer sehr, welche seltsamen Vorstellungen (sofern überhaupt vorhanden), Heilpraktiker- Anwärter in der Prüfungsvorbereitung vom Aussehen und der Entstehung echter Krankheiten haben, über die sie da in der Prüfung etwas sagen sollen. Besonders extrem scheint dieses Phänomen hinsichtlich psychiatrischer Erkrankungen zu sein.

#121 |
  19
Ketzer-Apotheker
Ketzer-Apotheker

Und by the way: Der Kollege ist natürlich für die Anwendung einer nicht zugelassenen Substanz zu bestrafen, was die anderen Vorwürfe angeht: Warten wir es ab.
Ich bin nicht damit einverstanden, hier als hirnloser Quacksalber diskreditiert zu werden und so hingestellt zu werden, als hätte ich erstens nicht alle Latten am Zaun und zweitens keine Ahnung, denn das ist erstens nicht richtig und zweitens lässt das eine Überheblichkeit erahnen, die ich zutiefst verabscheue!
Übrigens, werte Kollegen hier: Auch als Heilpraktiker kann man zumindest evidenzbasiert verordnen oder, wo das nicht geht, evidenznahe.
Ich persönlich verordne und halte auch nichts von Homöopathie oder anderen, esoterischen “Heilmethoden”.
Bitte stoppen Sie unwahre Verallgemeinerungen und bleiben Sie auf einer fachlichen, sachlichen Ebene!

#120 |
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Das hat ein Arzt angeordnet:

Einen Patienten
alleine, in einem verschlossenen Raum,
anzubinden wie ein Stück Vieh

http://www.merkur.de/bayern/grausam-patient-stirbt-feuer-bezirksklinikum-fixiert-2377739.html
Was ist denn dem passiert. Nichts.

Ach und was Ärzte sonst noch so treiben,

http://www.plastischechirurgie-muenchen.com/schamlippenverkleinerung-schamlippenkorrektur.html

http://www.sophienklinik-stuttgart.de/gesichtsstraffung.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/gefaehrliche-brustimplantate-mehr-als-zehn-deutsche-kliniken-betroffen-a-807037.html

Und das alles natürlich nur zum Wohl des Patienten.

#119 |
  13
Ketzer-Apotheker
Ketzer-Apotheker

Jetzt noch einmal eine Frage vom Ketzer-Apotheker: Bin ich dann auch einer der hirnlosen, selbstverliebten, seine Grenzen nicht kennender Nichtakademiker, obwohl ich vier Jahre Pharmazie und vier Jahre promoviert habe?
Meinen die Damen und Herren nicht, dass gerade ich das beurteilen kann, was im Gesundheitsamt abgeht?
Ich sage Ihnen allen eines: Die Prüfung hier in Husum ist wirklich steinhart, die Durchfallquoten sehr hoch.
Und womit?
Mit Recht!
Hier wird auf Herz und Nieren und vor allem, auf Arztniveau geprüft.
Schaffen Sie das nicht, sind Sie raus!

#118 |
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@115
Chlordioxid ist auch nicht als Heilmittel zugelassen. Das hindert den Vertreiber aber nicht, aggressiv Werbung dafür zu betreiben. Willige Konsumenten und Anwender (im passiven wie im aktiven Sinn) finden sich offenbar genug.
Jim Humble ist in den USA übrigens juristisch so gut wie nicht angreifbar: er hat eine Kirche gegründet!

#117 |
  0
Gast
Gast

Wenn das alles so einfach ist: Ich lade jeden ein, der meint, die HP-Prüfung zu bestehen: Ich trete 2017 zur Prüfung an, Termine siehe Gesundheitsamt Husum.
Bitte natürlich ohne Vorbereitung, weil ja alles so einfach ist.
Anmeldung bitte mit Bezug auf meinen Kommentar, wir sehen uns in Husum im Frühjahr 2017!

#116 |
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Julian Fesch
Julian Fesch

@106
Herzlichen Dank für Ihr Interesse an meinem Kommentar, Herr Dr. Boxberger. Ich muss Ihnen da beipflichten, dass gewisse Leute sicher verwahrt gehören. Vielleicht auch der HP Klaus R., denn straffrei kommter auf keinen Fall davon. Fairerweise gehört hier angemerkt, dass es, laut Staatsanwaltschaft, für Klaus R. “nicht unzulässig” war, das 3-Bromopyruvat einzusetzen. Der Einsatz an sich ist ihm also nicht grundsätzlich vorzuwerfen. Im Augenblick ist auch gar nicht klar, ob es überhaupt die Behandlung mit 3-Bromopyruvat war, die den Tod dieser drei Patienten verursacht hat oder die Patienten “nur” an den Folgen ihrer schweren Krankheit verstorben sind. Die Staatsanwaltschaft wird nun feststellen müssen, ob an dieser Stelle fehlerhaftes Verhalten seitens des Heilpraktikers vorlag, und er deswegen vor Gericht muss. Etwas anderes zu behaupten wäre voreilig, spekulativ und in vielen Fällen sicherlich auch tendenziös … An anderer Stelle könnte er jedoch bereits gegen geltendes Recht verstoßen haben. Auf seiner Homepage scheint er seine Krebstherapie in einer Art beworben zu haben, die als Heilversprechen ausgelegt werden kann und damit unzulässig wäre (Heilmittelwerbegesetzverstoß). Weitaus schlimmer wäre aber, wenn sich bewahrheitet, dass er, als bei zwei seiner Patienten schwere Beschwerden auftraten, diese mit Vitaminen behandelte, anstatt sofort den Notarzt zu rufen (Sorgfaltspflichtverstoß). Alles in allem hat das dem HP Klaus R. bisher eine Strafanzeige wegen dreier verdächtiger Todesfälle und zweier Fälle fahrlässiger Körperverletzung, samt eines sofortigen Berufsverbots eingebracht … Und das zu Recht!

#115 |
  1

@ Peter
Vielleicht deswegen

http://mezis.dop-cms.de/wer-wir-sind.html

#114 |
  5
Gast
Gast

Die Autorin hat sich definitiv nicht über die Heilpraktikerausbildung informiert!Daher schlecht recherchiert!!!

#113 |
  12

Ich finde den Artikel ganz informativ und das Thema sehr wichtig. Schlechte Recherche oder Stimmungsmache kann ich da nicht entdecken.

#112 |
  14
Gast
Gast

Schlecht recherchierter Artikel….Hauptsache Stimmung machen…

#111 |
  9

Dr. angelika ehrfeld
Und wenn wir schon beim Deutsch sind:
“Wer darüber hinaus ein Studium …. studiert”

Man Kann ein FACH studieren
oder
ein Studium BETREIBEN

#110 |
  12
Gast
Gast

Es wurde hier nach Gründen für HP-Besuche gefragt: Ernährungsberatung, gesundheitliche Probleme bei denen eine ausführliche Anamnese nötig ist, Darmaufbaukur, Allergien, Rückenprobleme(bei mir wurden sie durch Schröpfen behandelt).
Ich bin übrigens nur Leie und interessiere mich für die Medizin…aber mir wurde beim HP immer sehr gut geholfen. Mein Hausarzt ist leider in 2.Min. fertig und er verschreibt lieber Schmerztabletten, anstatt wie meine HP die Ursache zu behandeln. Man fühlt sich beim HP sehr gut betreut. Aber das sind nur meine Gründe…Bei meiner HP ist übrigens auch ein Arzt in Behandlung-er würde das vor seinen Kollegen aber nie zugeben dass er sich homöopathisch behandeln lässt…
Und jetzt verehrte Ärzte preschen Sie gerne auf mich ein…

#109 |
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@ Dr. angelika ehrfeld
Ich habe geschrieben der aus Langeweile und Interesse
Der Studienabschluss war sehr gut nicht der Schulabschluss.
Einen gewissen Enthusiasmus scheine ich da doch wohl an den Tag gelegt zu haben.

#108 |
  7
Dr. angelika ehrfeld
Dr. angelika ehrfeld

#101 Herr Bischoff.
Ich bin auch Arbeiterkind. Mein Deutsch aber thabe ich in der Schule gelernt und wenn sie einen Abschluss mit Eins haben, dann hat die Schule die Deutschnote verschummelt.
Wer darüber hinaus ein Studium aus Langeweile und nicht aus Interesse und Enthusiasmus studiert sollte den Steuerzahler nicht belasten und andern den Studienplatz wegnehmen.

#107 |
  5

@99
Endlich mal wieder ein Beitrag mit Informationsgehalt, Herr Fesch!
Das erinnert mich doch sehr an Jim Humble, der mit seinem “Mineral Miracle Supplement” (MMS) nicht weniger als Schwermetallvergiftungen, Parasiten- und Pilzinfektionen, Herpes und HIV, Grippe, Krebs, Malaria und Autismus (!) heilen können will. Sein Wundermittel ist Chlordioxid, eine Verbindung, die als Bleich und Desinfektionsmittel eingesetzt wird. Humble hat sein Produkt auf einer Esoterik-Messe in Deutschland selbst beworben. Im Falle autistischer Kinder wird das Zeug per Einlauf verabreicht, was zu großflächigen Ablösungen des Darmepithels führt. Diese werden dann als “Parasiten” gedeutet, welche die eigentliche Ursache von Autismus seien.
Aber ich schweife ab. Solche Leute gehören in Sicherheitsverwahrung genommen.

#106 |
  0
Peter
Peter

Gibt mir mal einer einen einzigen vernünftigen Grund, wann man zu einem HP statt zu einem Arzt soll?
Sorry, mir fällt Keiner ein…

#105 |
  15
Naturwissenschaftler

@ # 59, Dr. med. Gastt

Ja, ja, Sie wären gern Wissenschaftler.
Schreiben Sie einfach auf Ihrem Praxisschild noch “Wissenschaftler” dazu, der Begriff per se ist ja nicht geschützt. dann werden Sie sich viel besser fühlen ….
Wenn Sie einen guten Heilpraktiker konsultieren, könnte der Ihnen auch helfen …..

#104 |
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@ gast 87
ZU
“dennoch ihre Forderung ist es “den Hype um Ärzte” abzuschaffen aber zum HP gehen sie auch nicht…> was soll das alles denn genau heissen?”

Ein Arzt ist für mich Ein Dienstleister. Er kann mich beraten, und mir eine Dienstleistung anbieten die ich entweder annehme oder nicht, danach kann er mir eine Rechnung schreiben die ich bezahle wenn ich mit seiner Arbeit zufrieden war, oder eben nicht wenn ich nicht damit zufrieden bin.
Genauso wie ich es bei jedem Anderen Dienstleister auch tue.
Das funktioniert bei Privatversicherten wie mir auch einigermaßen, wenn ich mir auch manchmal wie eine Weihnachtsgans vorkomme wenn ich von manchen Fachärzten eine Rechnung bekomme, und die dazugehörige Leistung kenne. Mit meinem Hausarzt und meinem Zahnarzt habe ich diese Probleme nicht. Ich, bzw. meine Krankenkasse sind allerdings auch schon in Zahnarztpraxen abgezockt worden.
Bei Pflichtversicherte wird einfach kassiert. Die dahinter stehende Leistung wird nicht abgefragt.

ZU
“Ich würde mich gerne mit Ihnen austauschen aber es geht nicht weil ihre Kommentare in Inhalt, Argumentation und auch bezüglich des Aufbaus eher subjektiv und zudem leicht inkohärent erscheinen”

In der Psychiatrie im Speziellen ist es besonders extrem.
Es ist bekannt, dass man sich mit einer Psychiatrischen Klinik dumm und dämlich verdient, und bei Allgemeinkrankenhäusern aus der Psychiatrie quer subventioniert wird. Das wird im Kreis auch zugegeben.
Da ich aus meiner früheren Tätigkeit in einem Betroffenverband, u.a. in der Leitliniengruppe Schizophrenie mitgearbeitet habe und u.a. aus der Bundesdirektorenkonferenz, eine große Anzahle Chefärzte in der Psychiatrie kenne, nehme ich mir das Recht heraus hier eine Meinung zu haben.
Es gibt Leuchttürme wie Dr. Martin Bührig in Bremen Nord, oder Martin Zinkler in Heidenheim oder Michaela Amering in Wien und es gibt Psychopathen die Ihrer Sadistische Ader ausleben,deren Namen erspare ich mir hier
In der Psychiatrie und nur in der Psychiatrie herrscht die Besonderheit, dass man als Psychiater vor allem in der Anstalt dem Patient seine Meinung, über eine Zwangsbehandlung trotz fehlender Validät, der Diagnostik
Siehe:
u.a.
http://link.springer.com/article/10.1007/s00115-011-3255-1

http://link.springer.com/article/10.1007/s00115-008-2418-1

http://www.nimh.nih.gov/about/director/2013/transforming-diagnosis.shtml

(Thomas Insel ist keine Geringer als der Direktor des National Institut of Menthal Health der Vereinigten Staaten von Amerika=)

“überstülpen kann und auch überstülpt.

Wenn ich allerdings aus einer zweifellos nicht validen Diagnostik heraus behandle, heile ich nicht sondern richte Schaden an.

Zu meiner Betroffenheit.
Ich mich durch meine Arbeit in einem Betroffenenverband und der Diagnose meiner damaligen Partnerin, mit der Diagnose Schizophrenie auseinandergesetzt,
Auch wenn mein n nicht repräsentativ ist.
5 mal Diagnose Schizophrenie davon mindestens 4 mal nachweislich sexuelle Traumatisierung.
Was aber durch eine größere Studie bestätigt wird.

Siehe u.a.
https://www.uke.de/dateien/kliniken/psychiatrie-und-psychotherapie/2016-suse-trauma-zwang-scha%CC%88fer.pdf

In der Psychiatrie dann der Unsinn der “Stoffwechselstörung” im Gehirn.

Soviel Schaden kann ein Heilpraktiker gar nicht anrichten wie einem nicht kleinen Teil der Psychiatrie angerichtet wird,

u.a. durch meine wenigen Beispiele.
Ich habe aber noch beliebig mehr.

Von

Pumpe stehen geblieben durch QT Verlängerung verursacht durch Neuroleptika

von Herzinfarkt als Körperhalluzination

bis zum Selbstmord, nach der Gabe von Antipressiva, mehreren Neuroleptika und Valium gleichzeitig, weil die Patienten unter der Dröhnung garnichts mehr auf die Reihe gebracht hat,

Was war jetzt in meiner Argumentation Inkoheränt ???

Es mag sein, dass ein Allgemeinmediziner auf dem Land mit Hausbesuchen in einer ganz anderen Situation ist.

#103 |
  17

@ Dr. Dominik Hopmann

….
Nach erfolgreichem Abschluss des Verfahrens ist die Dissertation zu veröffentlichen. Dies kann bei einem Verlag geschehen, in einer Fachzeitschrift, im Selbstverlag, als Mikrofilm oder neuerdings auch digital (Netzpublikation) –


Erst mit der Veröffentlichung der Dissertation sind alle Leistungsbestandteile des Promotionsverfahrens erbracht. Der Doktorgrad wird verliehen und darf nach Aushändigung der Urkunde vom Kandidaten geführt werden. Der Doktorgrad belegt die Fähigkeit zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit. Die Verleihung des Doktorgrades und anderer akademischer Grade ist das vornehmste Recht der Fakultäten.

Somit war es Ihre Pflicht Ihre Dissertation zu veröffentlichen und sie damit jedermann zugänglich zu machen. An meiner Verlinkung war daher nichts Verwerfliches.
Warum sollte ich hier andere Details aus Ihrem Leben verlinken. Sie sind in diesem Forum vollkommen irrelevant.

Wenn man aber von wissenschaftlichen Arbeiten redet, sollte man auch dazu in der Lage sein. Sie stehen allerdings offensichtlich nicht mal hinter Ihrer eigenen Dissertation, sonst würden sie mich für die Verlinkung nicht beleidigen,

Dass Sie mich als “Troll” bezeichnen, und mich schon zum zweiten mal persönlich angreifen obwohl Sie mich gar nicht kennen, zeugt von Ihrem Nichtwillen oder Ihrer Unfähigkeit sich mit Anderen Menschen auseinanderzusetzen und fällt auf Sie zurück und bestätigt meine Aussage zur Arroganz.

#102 |
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@ Dr. angelika ehrfeld
Sonst noch Wünsche. Bin Arbeiterkind. Meine Eltern hatten es nicht so mit Hochdeutsch. Für einen Abschluss mit Sehr gut hat es trotzdem gereicht.
Ich habe Psychologie als Wissenschaft studiert, weil ich Langeweile hatte und es mich interessiert hat nicht um Therapeut zu werden.

#101 |
  13
Dr. angelika ehrfeld
Dr. angelika ehrfeld

Herr Bischoff. Bei allem Nachsehen. Vielleicht hätten Sie nach Ihrem Ing Studium und vor ihrem 6-jährigen Psychologie Studium ein paar Semester Deutsche Sprache einlegen sollen. Als Ingenieur braucht man das nicht so dringlich, als Psychologe ist das unerlässlich.

#100 |
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Julian Fesch
Julian Fesch

Die kommunalen Behörden führen Aufsicht über die Heilpraktiker und haben daher die uneingeschränkte Befugnis eine Therapie zu untersagen, wenn diese besondere Gefahren für die Patienten birgt. Ihr Einschreiten wäre jederzeit möglich gewesen, da Klaus R. auf seiner Internetseite offen für die Krebsbehandlung mit 3-Bromopyruvat geworben hat. Weshalb wurde hier nicht früher gehandelt?

Des Weiteren hat 3-Bromopyruvat mit „Naturheilkunde“ aber auch rein gar nichts zu tun! Dieser Stoff wird in der Chemischen Industrie durch die Bromierung von Brenztraubensäure in Gegenwart von Schwefelsäure gewonnen. Es bedarf daher auch der Klärung, woher Klaus R. das 3-Bromopyruvat bezogen hat. Hat er es selber hergestellt? In diesem Fall hätte seinerseits eine Anzeigepflicht gegenüber den Behörden bestanden. Haben diese trotzdem nicht reagiert? Bei Herstellung in einer Apotheke wäre der Apotheker verpflichtet gewesen, diese Risikoberprüfung des Rezepts vorzunehmen. Ist so etwas erfolgt?

Stellt sich in diesem Zusammenhang noch die Frage ist, ob es einen Arzneimittelhersteller gibt, der ein solches „Arzneimittel“ hergestellt und vertrieben hat. Aber wie hätte das nicht zugelassene 3-Bromopyruvat als Produkt eines Arzneimittel-Herstellers vertrieben werden können? Wurde es möglicherweise mit unrichtigen Arzneiinformationen vertrieben? Bei den Vorkommnissen in Brüggen-Bracht könnte es sich somit auch um eklatante Gesetzesverstöße mit tragischen Folgen handeln.

Zumindest aber ist klar, dass es den Aufsichtsbehörden es nicht an den nötigen Befugnissen und der Möglichkeit gefehlt hat, dem Heilpraktiker Klaus R. die Krebsbehandlung mit 3-Bromopyruvat zu untersagen. Eine Verbesserung der aufsichtsrechtlichen Situation mit regelmäßiger Überwachung der angewandten Behandlungsmethoden wäre demnach mehr als wünschenswert!

Abschließend sei noch erwähnt, dass Klaus R. die venösen Zugänge für die Infusionen seiner Patienten von einem Arzt des Städtischen Krankenhaus Nettetal legen ließ. Jegliche weitere therapeutische Behandlung der Patienten oder Kooperation mit dem Biologischen Krebszentrum Bracht soll jedoch ausdrücklich nicht bestanden haben.

#99 |
  0

@#94 “Meine Güte, ist das hier ein Kindergarten…” Das ist hier leider sehr häufig so. Ich muss zugeben, dass mich sogar in einem meiner Kommentare ein Teufel geritten hat (“obskures Nazi- Gesetz”), weil ich herausfinden wollte, ob die Reaktionen so vorhersehbar sind wie befürchtet. Und, wie bestellt, waren wir gleich ein paar Kommentare weiter bei Mengele und anderen Grausamkeiten. Leider wird es dann auch immer sehr persönlich (wundert mich eigentlich, das der Troll neben einem Link zu meiner Dissertation nicht auch noch andere Details aus meinem Leben, die er fix gegoogelt hat, hier in die Debatte wirft). Ich finde das extrem bedauerlich, worauf ich die doccheck- Redaktion auch früher schon mal hingewiesen habe, aber was sollen die daran ändern.
Die Aussage “kann ein HP uns Ärzten sogar Arbeit abnehmen” finde ich etwas bedenklich. Welchen Teil unserer Arbeit meinen Sie damit? Ich glaube, dass das Aufblühen der alternativen Angebote im Gesundheitssektor auch mit unserem Versagen zu tun hat. Ich glaube, dass sehr viele Patienten zu Recht mit unserer Arbeit unzufrieden sind. Das Spannungsfeld ist groß: pekuniäre Zwänge, Zeitnot, mangelnde Empathie, schlechte Kommunikation und Gesprächsführung, unprofessionelle Abläufe – bei vielen Themen müssen wir vieles sehr viel besser machen. Gerne können die Patienten auch zu anderen Heilern gehen, kann absolut hilfreich sein, genauso wie bei Gläubigen Gebet und Kirche helfen. Es muss aber eine ganz klare Grenze zwischen Arztberuf mit stattlicher Lizenz und anderen “heilerischen” Tätigkeiten gezogen werden, denen es beispielsweise nicht erlaubt sein sollte, mit Blutprodukten, Infusionen, Medikamenten o.ä. zu hantieren. Ebenso gibt es keinen Grund, solche Tätigkeiten aus Versicherungsbeiträgen zu finanzieren. Die Patienten sollten möglichst gut darüber aufgeklärt sein, was ein solcher Heiler kann und darf, und was der Unterschied zu einem Arzt ist. Die sozialmedizinische Bedeutung und Verantwortung der niedergelassenen Kollegen wird auch selten gewürdigt – wenn es um Bescheinigungen, Atteste, Krankschreibungen, Rente, Arbeitsunfähigkeit oder Rehabilitation geht, sind immer die Hausärzte in der Verantwortung und investieren viel Zeit und Mühe in diese eher schlecht vergüteten Aufgaben. Wen wundert’s, dass da manchmal weniger Zeit für Gespräche übrig ist – dann aber die HP- Zunft als Kummerkasten zu betrachten, weil wir diese Zeit nicht mehr haben, finde ich etwas fragwürdig.

#98 |
  21
Gast
Gast

Wieso muss man das prüfen? Jetzt ist einmal was passiert, wo die Schuld noch nicht einmal bewiesen ist! Wenn Ärzte pfuschen regt sich keiner auf. Mein Mann lag mit einem Virus-Infekt im Krankenhaus u hat 2 unterschiedliche Antibiotika, Novalgin,Paracethamol u Ibu bekommen. Er stand daraufhin kurz vorm Leberkoma! Da sucht kein Arzt nach Fehlern…Aber immer nur auf alle HP’s schimpfen…aus Angst vor Konkurrenz

#97 |
  20
Gast
Gast

“Daher muss man prüfen, ob nicht der Weg, den die Schweiz gegangen ist – alle invasiven Therapien auszuschließen – zu mehr Sicherheit führt. ”
Diese Aussage kann man nur unterstreichen. Unklare gesetzliche Vorgaben werden meist kommerziell zu Lasten des Patienten ausgeschöpft.

#96 |
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Gast
Gast

Mit Standesdünkel hat all das rein gar nichts zu tun

#95 |
  7
Gast
Gast

Meine Güte, ist das hier ein Kindergarten….
Ich lese eigentlich gerne Doccheck, aber diese Kommentare hinterher, wo jeder auf jeden losgeht, gehen gar nicht…Lasst doch die Patienten selbst entscheiden. Bei vielen Problemen kann ein HP uns Ärzten sogar Arbeit abnehmen! Ich kenne eine gute HP bei uns im Ort und die schickt mir regelmäßig Patienten, wenn sie selbst nicht weiter weiß…Also das ist völlig in Ordnung!
Warum diese geringfügige Wertschätzung?Die meisten HP`s sind besser als ihr Ruf!

#94 |
  14

nachtrag zu #88
Es ware natürlich nicht 50 sondern 15 Jahre vorher

#93 |
  8
Gast
Gast

Auch Akademisch ausgebildete werden auf der Grundlage sehr Komischer Gesetze
genötigt eine Zusatzausbildung zu machen die da heisst HP Psychotherapie in diesem Falle sind es zb die Musiktherapeuten, die trotz ihres Hochschulabschlusses
oft eine solche ,, Ausbildung” machen müssen um irgendwie über die Runden zu kommen, wenn man ihnen bei einen Vorstellungsgespräch in einer Klinik von Ärzten gesagt bekommt ,, Musiktherapeut, einen Geiger, das hat uns gerade noch gefehlt”. Also auch die begleitenden Therapeutischen Berufsgruppen haben es nicht so einfach gegen ein Festgefahrenen Denkmuster anzukommen.
PS ich habe keinen HP Psychotherapie, dafür aber eine Klangtherapeuten Zusatzausbildung und dafür bin ich sehr Dankbar.
Peter Filter Musiktherapeut

#92 |
  4

Gast Nr 64
Es geht mir nicht um die Qualität der Ausbildung, auch wenn ich die in der Psychiatrie für Humbug halte, sondern um die Behauptete “Wissenschaftlichkeit”
Ein guter Friseur muss auch keine Wissenschaftler sein,
was in aller Welt hat Herrn Dr. Hopmanns Dissertation damit zu tun
Wenn es denn die verlinkte es ist, was ich nicht weiß. Dann lesen sie sie einfach.

Die Einzelfälle sind nur Beispiele für einen Zustand der Thomas Insel treffend beschrieben hat,

#91 |
  14
Gast
Gast

Danke Herr Bischoff Sie legen den Finger in die Wunde!
Bravo!

#90 |
  13
Dr. rer. nat. habil. Willibald Schliemann
Dr. rer. nat. habil. Willibald Schliemann

Wenn wir noch in Deutschland leben, sollte man auch deutsche chemische Namen verwenden – also 3-Brompyruvat oder 3-Brombrenztraubensäure.

#89 |
  6

@ Dr. Dominik Hopmann

“Der Herr Psychologe”
Ich habe mit 45 Jahren aus Langeweile begonnen Psychologie zu studieren, irgendwann hatte ich dann alle Scheine und irgendwann alle Prüfungen mit 51 war ich dann fertig. Mein Studium der Nachrichtentechnik 50 Jahre vorher hat mich geistig mehr gefordert.

Und wenn ich nicht mehr emotional werde,

wenn man eine sexuell traumatisierte Frau mit heruntergezogener Hose ans Bett bindet

oder in kammerüberwachte Isolationszellen sperrt, wo man sie bei der Verrichtung der Notdurft beobachten kann,

oder man Menschen ans Bett gebunden abfackelt

http://www.merkur.de/bayern/grausam-patient-stirbt-feuer-bezirksklinikum-fixiert-2377739.html

(kommen sie mir nicht es wäre ein Unglück. Es kann immer brennen und wenn ich einen Menschen alleine in einem Zimmer ans Bett binde, nehme ich das billigend in Kauf.)

dann müssen sie mich anstechen ob noch Blut kommt,

Dr.med-vet Heinz Eisenmann

War Mengele Heilpraktiker oder Arzt

Waren das

https://de.wikipedia.org/wiki/Gedenk-_und_Informationsort_f%C3%BCr_die_Opfer_der_nationalsozialistischen_%E2%80%9EEuthanasie%E2%80%9C-Morde

Heilpraktiker oder Ärzte

#88 |
  27
Gast Nr 64
Gast Nr 64

– Als Arzt der weiss wie leicht einem bei unserer täglichen Arbeit Fehler unterlaufen können und sich deshalb immer wieder zu größtmöglicher Sorgfalt anhält, …

– als Vertreter der Schulmedizin der um die Systemfehler der deutschen medizinischen Versorgung (mit allen Konsequenzen: Zeitnot, wirtschaftlicher Druck durch Kassen auf Ärzte und Kliniken die sie zwingen sich von den Interessen der Patienten wegzubewegen und primär dem eigenen Überleben zuzuarbeiten….) weiss und diese aufrichtig bedauert…

– als Befürworter des sinnvollen und verantwortungsbewussten Einsatzes der Komplementärmedizin, die ihrerseits ebenso wie die Schulmedizin sich aber auch immer ihrer Grenzen bewusst bleiben sollte…

.. sitze ich hier wie immer zwischen den Stühlen und ärgere mich ebenso über die Arroganz und Engstirnigkeit manches Standeskollegen wie über die mancher Heilpraktiker oder die von einigen Patienten und Angehörigen die gerne laut „Pfusch“ rufen wenn unrealistische Erwartungen nicht erfüllt werden und die oft weder die Erkrankung noch die Behandlung verstanden haben.
Und ich bin froh um all die selbstbestimmten aufgeklärten und vernünftigen Patienten da draussen, denn die schaffen es erstaunlich oft sicher zu entscheiden wann man zum HP und wann zum Arzt gehen sollte. Allen anderen kann man nur wünschen von den gemäßigten, vernünftigen und kooperativen Exemplaren beider Zünfte rechtzeitig an die andere verwiesen zu werden.

@ Herr Bischoff: Ich würde mich gerne mit Ihnen austauschen aber es geht nicht weil ihre Kommentare in Inhalt, Argumentation und auch bezüglich des Aufbaus eher subjektiv und zudem leicht inkohärent erscheinen. (Sie werfen ihre Argumente wild mit Einzelbeispielen aus persönlichen Erlebnissen durcheinander, Dissertationen setzen sie mit der Qualität der Ausbildung gleich, Ihnen wurde offenbar bei einer akuten Milzruptur das Leben gerettet, dennoch ihre Forderung ist es “den Hype um Ärzte” abzuschaffen aber zum HP gehen sie auch nicht…> was soll das alles denn genau heissen? und was in aller Welt hat Herrn Dr. Hopmanns Dissertation damit zu tun?)

#87 |
  0
Gast
Gast

Ja das Gesetz stammt von 1939.Und?Nicht alles was aus dieser Zeit stammt ist schlecht! Aber für diesen Satz wird man ja in Deutschland sogar aus Talkshows geschmissen!
Die Experimente der Nazis waren abscheulich, doch daraus ist doch auch die Medizin gewachsen. Oder etwa nicht?
Liebe Ärzte: Vergleiche von damals gehen gar nicht.

#86 |
  21
Gast
Gast

Abgesehen von Diagnose-/ Behandlungsfehlern, ist es nicht – vereinfacht gesagt – schlicht so, daß Schulmedizin neben vielen Erfolgen oft eben nicht ( mehr ) hilft wie es bei Heilpraktikern auch der Fall ist, aber diese ebenfalls – trotz im Vergleich Schmalspurausbildung – ihre Erfolge haben und es ” lediglich ” um Abgrenzung zu Scharlatanerie und übrigens auch Differenzierung bei esoterischen Methoden geht ?
Daß letzteres nicht gerade einfach ist, ist keine Frage, aber vielleicht eine Aufgabe, die WER wahrnehmen könnte ?

#85 |
  12
Gast
Gast

Das müssen Sie, verehrte Herrn Doktoren #83 und 80, gerade sagen!
Darf ich Sie in diesem Zusammenhang an Dr.Mengele erinnern, Ihrem Standeskollegen, der viele OP-Techniken entwickelt hat?
Dass gerade Sie mit Ihrer Berufsstand-Geschichte sich aus dem Fenster lehnen, ist schon bezeichnend.
Dann lieber ein Nazi-Gesetz als Grundlage als z.T kranke Standesgenossen in den eigenen Reihen…..

#84 |
  25
Arzt
Arzt

@#62 Kollege Hopmann, ihrem Statement kann man nur zustimmen !
Nur Diejenigen, die diese qualifizierte Ausbildung nicht hinter sich gebracht haben, kapieren das nicht. Nach heutigem Talkrundenmodus, weiß und kann Jeder Alles. Vielleicht kann man den “Beruf” des Heilpraktikers ja aufmopfen durch eine Zusatzbezeichnung wie etwa “Fachwirt für Heilkunde” , je ach Vorliebe für Mensch oder Tier.

#83 |
  5
Gast
Gast

Ein befreundeter Kardiologe meinte einmal: “Als Arzt muss man nicht besonders intelligent sein, man muss nur gut auswendig lernen können”….Daher verstehe ich, dass hier viele Ärzte von ihrem hohen Ross nicht runterkommen…und auch mal ihre Sichtweise ändern. Die Heilpraktiker tun viel Gutes. Ärzte mit Sicherheit auch. Auf beiden Seiten gibt es Solche und Solche…Auch Ärzte werden übrigens einfach so auf Menschen zugelassen und keiner wird später noch kontrolliert, aber es wird gemeinsam vertuscht….
Ich gebe offen zu: Ich gehe mittlerweile lieber zum Heilpraktiker als zum Hausarzt, der froh ist, dass ich nicht mehr als einmal im Quartal komme…Und wenn man das als Patient spürt, läuft schon viel schief in diesem System…
Den Kommentar von Fr.Müller finde ich sehr gut!

#82 |
  21
Studentin der Tiermedizin

Mir fällt mal wieder auf: hinterher weiß man immer mehr und in den allermeisten Fällen sogar besser!

Ob die Verabreichung nun korrekt war oder nicht, überlasse ich mit Freuden dem Staatsanwalt.
Auch, dass jeder Berufsstand, der mit Medizin zu tun hat, so seine ganz persönliche Leichensammlung im Keller hat – metaphorisch und tatsächlich – muss nicht diskutiert werden. Deswegen frage ich mich ernsthaft, was dieser Artikel bringen soll, ausser einen weiteren Schlagabtausch der Gegner aus Schul- und alternativer Medizin.
Bringt er uns weiter? Sorgt er für eine sachliche Information und Diskussion?
Ich finde nicht.
Das ist kein seriöser Journalismus!

Mir persönlich würde ein Artikel gefallen, der sich mal mit den Fakten der Todesumstände ausseinander setzt oder konstruktiv den Ist-Zustand der rechtlichen Lage der Heilpraktiker und Ärzte schildert und im Anhang eine zielorientierte Diskussion zur Verbesserung anregt.

#81 |
  15

Wieder mal ein faszinierender und emotional geführter Disput, die Klischees sprudeln nur so, Herr Pawlow hätte auch seine Freude. Man sollte bei diesem Thema versuchen, seine Emotionen ein bisschen zu kontrollieren.
Die gesellschaftliche Kontrolle und strukturierte Ausbildung derjenigen, die Gesundheitsberufe ausüben, um die Bevölkerung vor Schaden durch medizinische Behandlungen zu bewahren, ist eine kulturelle Errungenschaft, die gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Warum soll es dann zusätzlich in unserem Land eine Gruppe von Heilern geben, für die diese Regeln nicht im gleichen Maße gelten, die sogar häufig das staatlich kontrollierte System geradezu bizarr konterkarieren wie im 3-BP- Fall oder bei Behandlungen wie Eigenbluttherapie? Faszinierend, dass in einem solchen Zusammenhang von “Monopol der Ärzte” die Rede ist. Selbstverständlich ist das so; das hindert keinen Arzt daran, zusätzlich “alternative”, “komplementäre” oder sonstige Methoden anzuwenden. Ich bin sehr froh, dass das Monopol zum Fahren von Zügen bei Lokführern, zum Fliegen von Flugzeugen bei Piloten und zum Bauen von Häusern bei Architekten liegt. Nur bei Heilbehandlungen möchten da andere unter Berufung auf ein obskures Nazi- Gesetz im Gesundheitswesen mitmischen. (und jetzt dürfen alle richtig lostrollen)

#80 |
  8

@ Dr. Dominik Hopmann

war das ihre Dissertation??
http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000009259

#79 |
  11

@Gast 64
Schön dass, sie obwohl sie mich garnicht kennen, in der Lage fühlen mit Herrn Hopmann über mich auszutauschen.
Was ich fordere ist, dass man die ganze Hype um die Ärzte abschafft.
Dass alle auch die gesetzlich Versicherten, sind eine Rechnung bekommen, die wenn sie nicht zufrieden sind, auch NICHT bezahlen können.

#78 |
  9

@ Dr. Dominik Hopmann
Es ging mir um “fundierte wissenschaftliche Ausbildung”.
Wie sonst kann es sein, dass man Jahrelang Patienten Placebos mit Nebenwirkungen bei den SSRIS als Heilmittel verkauft. Dissertationen sind keine zusätzlichen Qualifikationen, sondern der Nachweis der Fähigkeit wissenschaftlich zu arbeiten.
Wer auch nur eine Studie gelesen hat, wenn er denn dazu in der Lage wäre, weiß dass das Humbug ist.
Das heißt nicht dass es nicht Ärzte gibt die was können.

Ich habe einen Sehr guten Allgemeinarzt. und auch einen sehr guten Zahnarzt.
Zu denen gehe aber nicht weil sie eine Wissenschaftler sind.

Ich habe das Glück oder Pech privat versichert zu sein. Wenn ich zum Facharzt gehe, bekomme ich immer die ganze Palette ob Sinnvoll oder nicht.
Ein Augenarzt hat mir sogar mal eine Weihnachtskarte geschickt.

#77 |
  14
Gast
Gast

Ich amüsiere mich gerade köstlich, denn es zeigt, wer hier alles unterwegs ist: Beiträge, die so wunderbar ins Bashing passen, werden gelikt, werden andere, die sich konstruktiv oder gar positiv zum Thema äußern, sofort niedergemacht werden.
Kollege Ketzer-Apotheker hat recht: Der Hass der Ärzte ist so verfahren, dass man da vermutlich nichts erreichen wird.
Herr Dr. Schneider: Sie haben recht, meines Erachtens gibt es auch nur eine komplementäre, aber nie eine alternative Heilkunde.
Komplementär können Sie viel machen, alternativ meist nichts oder esoterischen Schwachsinn.
Sie können es drehen und wenden, wie Sie wollen: Letztendlich ist der HP-Beruf in vielen Stellen dem Arztberuf RECHTLICH gleichgestellt und ich glaube, da liegt der Hase im Pfeffer.
Unsere Doktoren möchten es haben wie in Frankreich oder Österreich, wo die Ärzte das alleinige, alles bestimmende Monopol auf die Heilkunde haben!
Am besten sofort verbieten wäre der Ärztelobby am liebsten.
Gott sei dank gibt es da aber erstens das Volk und zweitens das Grundgesetz.

#76 |
  24
Gast
Gast

Der Futterneid ist schon erstaunlich hoch ausgeprägt…vielleicht hängt es mit der deutschen Mentalität zusammen..?
Ich gehe auch nur noch zu Heilpraktikern…ich bin seitdem weniger krank! Dauernd wird man vom Arzt mit Antibiotika abgespeist und bekommt zum Dank noch einen fiesen Darmpilz…Den darf der Heilpraktiker erstmal wieder ausbaden…

#75 |
  26

“keine Gefahr für die Volksgesundheit” ist man doch nur, wenn man keine Seuchen oder Epidemien auslöst. Demnach sind Einzelfälle wie diese erlaubt oder werden zumindest toleriert? Bei strengerer Auslegung müsste die Vorsilbe “Volks-” gestrichen werden.

#74 |
  7
Gast
Gast

@70: Ärzte kontrollieren? Gott bewahre!
Das wäre Blasphemie und im Gegensatz zu den HPs, die gerade massiv von allen Seiten gebasht werden, wäre sofort der Begriff “Ärzte-Bashing” da!
Denn der Demiurg in weiß kann alles, weiß alles und kann auch zu allem seinen Senf geben.
Eine solche Person kenne ich auch, zu der der Prof. sagte, sie solle am besten in die Industrie gehen.

#73 |
  23
Apotheker

Immer wenn es um Homöopathie geht fliegen die Fetzen. Vergessen wird, dass der Patient entscheidet. Obwohl ich persönlich zu keinem Heilpraktiker gehen würde, bestreite ich anderen doch nicht das Recht dazu. Anstatt sich in mehr oder weniger höflicher Weise “die Brocken um die Ohren” zu schlagen, sollte man eher die Frage diskutieren, warum Menschen zum Heilpraktiker gehen. Und was mich schlicht ärgert ist der Begriff “alternativ.” Es gibt keine alternative Medizin, es gibt unterschiedliche Vorstellungen einer Behandlung. Alternativ suggeriert den Menschen ein falsche Hoffnung. Und genau das nutzen dann überhebliche Typen wie Ross und beuten verzweifelte Menschen finanziell aus.

#72 |
  5
Monika Königstein, Gast mit Namen
Monika Königstein, Gast mit Namen

“Auch pflanzliche Produkte wie Johanniskraut oder Cannabis gehören nicht in die Hände von Amateuren. Globuli könnte man ihnen lassen, die bestehen ja nur aus Zucker, dann noch ein paar andere Hokuspokus- Methoden. ” (#63)

:D :D :D

Wirklich? Ach, du lieber Himmel… *seufz* … und da mache ich mir gelegentlich Sorgen, ich könnte manchmal zu überheblich und arrogant wirken. :D

#71 |
  29
Gast
Gast

Den Heilpraktikerberuf seitens der Ärzteschaft in Bausch und Bogen zu verurteilen
ist typisch. Fragen: 1. Wer kontrolliert die Verordnungspraxis der Ärzte; 2. Wieviel Todesfälle wurden dokumentiert, bedingt durch falsche Verordnungen;
3. Wieviel Todesfälle durch fehlerhafte Behandlungen (OP u.a.); 4. hat je ein Arzt teilgenommen an einer Überprüfung durch das Gesundheitsamt?
Die Behauptung es würden Injektionen nicht gelehrt ist falsch. Ebenso wie die : Die über 40.000 Heilpraktiker in Deutschland dürfen alles einsetzen, was nicht nachgewiesenermaßen schädlich ist. Richtig ist: Nach erfolgreicher Prüfung wird dem Heilpraktiker bescheinigt keine Gefahr für die Volksgesundheit zu sein. Noch eine Bemerkung: Einem Absolventen des med. Staatsexamens wurde nahegelegt, den Arztberuf besser nicht auszuüben. Noch Fragen?

#70 |
  31
Ketzer-Apotheker
Ketzer-Apotheker

Hört der Hass denn nie auf?
Ein für alle Mal: Ein Arzt ist kein Heilpraktiker und ein Heilpraktiker kein Arzt!
Der Kollege hat etwas falsch gemacht und gegen geltendes Recht verstoßen, ausserdem ist er eine Schande der Heilpraktikerzunft und darf deswegen nicht mehr arbeiten. Punkt, keine Diskussion.
Fakt ist aber, dass erstens nichts nachgewiesen ist und zweitens solange die Unschuld besteht, bis das Gegenteil bewiesen ist. Das warten wir jetzt erst mal ab, was da passiert.
Ich als promovierter Apotheker habe auch die Ausbildung zum Heilpraktiker gemacht und kann Ihnen, den Lesern, vom akademischen Standpunkt sagen:
Die amtsärztliche Prüfung ist bestimmt kein Spaziergang.
Die schriftliche wird von den meisten bestanden, die Mündliche allerdings hat eine ganz andere Dimension.
Da fallen die allermeisten durch.
Mit auswendig gelerntem Wissen ist es unmöglich, die mündliche Prüfung zu bestehen.
Sie müssen Zusammenhänge erkennen und verstehen können.
Letztlich entscheiden die Berufskollegen der Ärzte, die Amtsärzte, ob der Akolyth zugelassen wird oder nicht.
Glauben Sie mir, zumindest hier in Husum wird niemand eine Zulassung bekommen, der dafür nicht geeignet ist.
Wir, die Heilkundler und Heilberufler, müssen unsere Kräfte zugunsten des Patienten bündeln und gemeinsam an einem Strang ziehen.
Die Approbierten (Ärzte und Apotheker) und die Nichtapprobierten (HP, Physiotherapeuten etc..) brauchen, befreit von Standesdünkel, einen gemeinsamen Konsens.
Und der ist immer die Heilkunde.
Nicht mehr und nicht weniger.

#69 |
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Gast
Gast

Genau das ist die Art von Ärzten, die das Vorhandensein von Heilpraktikern rechtfertigen.
Es gibt in jedem Berufsstand Menschen, die ihr Handwerk beherrschen und andere die das nicht tun, aber irgendwann die Ausbildung hierzu absolviert haben und somit zur Ausübung berechtigt sind.
Würde die klassische Medizin die Heilkunst allumfassend abdecken, könnten die Heilpraktiker sowieso nicht existieren – die meisten Patienten müssen die Behandlungen aus eigener Kasse zahlen. Das Wort “Behandlung” gilt leider eh nicht mehr für viele Ärzte – bevorzugt wird die Apparatemedizin – schneller Durchlauf und hohe Rendite.
Kein Patient wird gezwungen, zu einem Heilpraktiker zu gehen. Lassen wir doch den Patienten die Wahlfreiheit und den HP’s die Möglichkeiten zur Behandlung.
Soviel kann bisher nicht schiefgegangen sein, wenn man die Berufshaftpflichtbeiträge der Heilpraktiker mit anderen Sparten vergleicht – und Versicherungen kalkulieren streng!

#68 |
  30
Gast
Gast

Es gibt sehr wohl gut angesehene Schulen in Deutschland an denen man alles theoretische und praktische Wissen erlernt. Die Prüfung durch einen Amtsarzt ist eine der schwersten Prüfungen in Deutschland. Nicht Umsonst ist die Durchfallquote so hoch, z.b. in München bei ca. 70-80%.
Es gibt leider in jeder Branche schwarze Schafe, aber ich glaube es sind davon mehr in der Schulmedizin zu finden. Denn ich kenne komischerweise mehr Menschen, die durch Ärztepfusch gestorben sind, als durch Heilpraktiker.
Zum Thema Homöopathie:
Ich selbst habe in eigener Erfahrung während der Schwangerschaft erlebt dass die Homöopathie wirkt! Nach wochenlangem Husten, wurde ich vom Hausarzt mit Cortisonspray abgespeist. Ich war damit sehr unzufrieden und suchte nach einer anderen Möglichkeit. Meine Frauenärztin fragte mich ob ich der Homöopathie gegenüber offen sei…Ich meinte darauf, dass ich davon keine Ahnung habe, aber ich es ausprobieren würde…Ich nahm die sogenannten Zuckerkügelchen ein und noch in der gleichen Nacht waren die nächtlichen Hustenanfälle vorbei!!!
Man muss offen für Neues sein!
Ich glaube an vielen Stellen, wo die Schulmedizin versagt kann die Homöopathie helfen. Aber es stimmt schon…es wird vermutlich ein Dauerstreit zwischen Ärzten und HP`s geben…schade, denn man könnte gemeinsam mehr erreichen!Ich werde weiterhin zu Ärzten und Heilpraktikern gehen, weil eine Kombi aus beiden einfach gesünder ist.

#67 |
  36
Gastro
Gastro

Ich bin langjährige Physiotherapeutin und Heilpraktikerin und Dozentin an einer Heilpraktikerschule. Kenne also als PT die Aus/Fortbildungspflichten und Prüfungsformen, die ich bei der HP Ausbildung vermisse. Der Berufsstand ist meines Erachtens als Ergänzung zum Arzt absolut sinnvoll und muß in keinster Weise akademisiert werden. Aber die Ausbildungsinhalte (v.a. Praxiserfahrung am “echten” Patienten unter professioneller Aufsicht),- nachweise und Prüfverfahren sollten meiner Meinung nach der Arztausbildung angepasst werden.
Es kommt durchaus vor, dass ich Schüler unterrrichte, von denen ich mir wünsche, dass sie niemals die Prüfung bestehen oder an einen Patienten gelassen werden–aber ich habe keinerlei Möglichkeiten, diese davon abzuhalten (außer an ihre Vernunft zu appelieren)—gäbe es Zulassungsprüfungen vor dem Examen— es gäbe besser geschulte HP und nicht diese HP-Schwemme.
Im übrigen arbeite ich seit Jahren bestens mit Schulmedizinern zusammen, die meine Fähigkeiten und ich ihre sehr zu schätzen wissen.

#66 |
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Medizinischer Fachhändler

@Lanzelot

Danke Danke Danke

#65 |
  6
Gast
Gast

@ Dr. Hopmann: das müssen Sie ihm nachsehen… seine Erfahrungen beziehen sich offenbar größtenteils auf Psychiater…was will man da erwarten? Natürlich werden dann alle Ärzte über einen Kamm geschoren, so wie es hier unverschämterweise oft genug mit HPs gemacht wird…

Und was die Geschichte mit dem Milzriss angeht: So läuft das mit Milzrisssen nunmal häufig> ist Kapsel noch intakt > sieht die Milz sonographisch oft normal aus und man sieht auch keine freie Flüssigkeit…. und kurze Zeit später *abrakadabra* bei der Kontrolluntersuchung sieht man dann plötzlich dass die Kapsel rupturiert ist und sich freie Flüssigkeit im Abdomen befindet > dann muss es schnell gehen sonst verblutet der Patient.
Deshalb behält man solche Patienten auch zur Beobachtung da und führt Kontrolluntersuchungen durch, vorzeitig zu operieren wäre ja oft unnötig und verantwortungslos…das heisst aber nicht dass beim ersten Ultraschall etwas falsch gemacht wurde > und siehe da: der Patient wurde rechtzeitig operiert und hat überlebt um sich bitterlich beklagen zu können…

Ich für meinen Teil bin froh über die vielen guten Kontakte zu HPs, ich schicke oft Patienten mit quälenden aber harmlosen Befindlichkeitsstörungen dahin (z.B. Schlafstörungen, chron. Tinnitus, chron. Schmerz usw.). Da sind HP manchmal wahre Meister und verbessern das Befinden oft erstaunlich gut. Die haben recht wenn sie sagen “eure Patienten brauchen auch mal jemanden der ihnen zuhört…” Das Problem ist dass manche Patienten NUR das brauchen > ein hilfreiches konstruktives Gespräch… leider kann ich das als Arzt nicht immer leisten.

#64 |
  8

Es ist immer wieder verwunderlich welche medizinischen Maßnahmen als “Heilpraktiker” so möglich sind. Für bestimmte Berufe braucht man eine Lizenz und eine teils mehrjährige Ausbildung, bevor man sie ausüben darf. Außerdem gibt es dann viele Regeln und Vorschriften, wie genau die Tätigkeit auszuüben ist sowie eine ständige Kontrolle der Qualifikation. Wohl niemand würde diese Voraussetzung bei Hubschrauberpiloten, Lokführern o.ä. anzweifeln. Gleiches gilt für Architekten, Notare o.ä., die brauchen auch eine Lizenz nach mehrjähriger Ausbildung. Nicht einmal so können leider Unfälle, Dummheiten oder Verbrechen vollständig ausgeschlossen werden, das gilt auch für Ärzte. Ich glaube aber nicht, dass sich jemand gerne in ein Flugzeug der der Airline “Die Alternativen” setzen würde, wenn deren Piloten aufgrund einer Gesetzeslücke nach einer Schnellausbildung von sechs Wochen und einer einfachen Multiple Choice- Prüfung ohne praktischen Teil sowie ohne eigene Flugerfahrung in Begleitung erfahrener Piloten eine große Verkehrsmaschine fliegen dürften.
Deshalb sollten meiner Meinung nach sämtliche invasiven Therapien und diagnostischen Methoden und die Verordnung oder Verabreichung von Medikamenten oder Blutprodukten sowie die Durchführung von Psychotherapie für “Heilpraktiker” gesetzlich untersagt werden. Auch pflanzliche Produkte wie Johanniskraut oder Cannabis gehören nicht in die Hände von Amateuren. Globuli könnte man ihnen lassen, die bestehen ja nur aus Zucker, dann noch ein paar andere Hokuspokus- Methoden. Wenn es schon einen solchen “alternativen” Berufsstand geben soll, dann nach klaren, transparenten und überprüfbaren Regeln.

#63 |
  3

@ J. Bischoff
Wie kommen Sie denn zu so einer Aussage? Ein sechsjähriges Studium mit Pflichtveranstaltungen und Praktika, praktisches Jahr, Staatsprüfung, danach mehrjährige Krankenhausausbildung bis zum Facharzt, lebenslang andauernde zertifizierte Weiterbildungen, abgeschlossen mit Staatsprüfungen…
Ihre Aussage über medizinische Dissertationen – Ihnen scheint nicht bekannt zu sein, dass medizinische Dissertationen eine zusätzliche Qualifikation darstellen und nichts mit der ärztlichen Approbation zu tun haben – entspricht der gängigen billigen Pauschalabwertung des ärztlichen Berufsstands. Da scheint der Herr Psychologe ja einiges an der Ärzteschaft abzuarbeiten zu haben.

#62 |
  2

@ Dr. rer. medic./M.A. Martin Peveling

“Eine staatlich kontrollierte akademische Ausbildung auf wissenschaftlichen Niveau könnte das Ansehen des heilpraktischen Berufsstandes angemessen aufwerten.”

Die hat ein Arzt auch nicht. Für die meisten “Doktorarbeiten” in der Medizin bekämen sie in den MINT Fächern nicht einmal einen Schein.

#61 |
  38
Arzt
Arzt

Siehe auch: Homöopathie: Der Globuspokus geht weiter
DocChekNews. 22. Februar 2016

#60 |
  0
Gastt
Gastt

@#54 Nicht schon wieder Herr Matschke. Besser universitär ausgebildete Ärzte als Naturwissenschaftler Ihres Schlages, die auch als Heilpraktiker auftreten können.

#59 |
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@ Dr. rer. medic./M.A. Martin Peveling

Persönlich betroffen bin ich durch einen Milzriss, bei dem ich beinahe drauf gegangen wäre, weil ein Arzt nicht in der Lage war, ein Ultraschallgerät zu bedienen.

Betroffen bin ich auch durch einen neunten Zahn den einer gezogen hat, die Wunde vernäht hat und es in die Kieferhöhle eingeblutet hat. Mein Gesicht immer dicker wurde. Ich dreimal innerhalb von 4 Stunden hingefahren bin und man mir erklärt hat das wäre normal, bis ein Assistenzarzt mir Nachts um 12 in der Notaufnahme die Fäden wieder herausgezogen hat, und der Spuk zurückging. Der Operateur wollte mir dann was von einer Immunabwehrschwäche erzählen.
Ich war im übrigen noch nie bei einem Heilpraktiker.

#58 |
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@ Dr. rer. medic./M.A. Martin Peveling
Es ist nicht meine persönliche Betroffenheit, auch wenn ich mehrere Jahre für einen Betroffenenverband gearbeitet habe. Ich war auch noch nie in dieser Klitsche die ich verlinkt habe. Ich habe allerdings einen der Oberärzte erlebt als ich jemanden herausgeholt habe.
Ich habe mit wenigen Ausnahmen, die ich fast an zwei Händen abzählen kann noch nie soviel Dumme Arroganz, wie bei Chefärzten in der Psychiatrie erlebt.
Da gibt es Professoren, die nicht einmal wissen welche Parameter sich bei der statistischen Signifikanz wie auswirken, geschweige denn was sie bedeutet für dir Praxis. Nämlich nichts. Originalton auf einer Tagung: “Das ist bei einer Studie mit über 1000 Probanden signifikant geworden.” Nur einer hat widersprochen und das war Prof. Wolfgang Maier aus Bonn. Der wusste, die Effektstärke der Parameter ist denn man sich anschauen muss. Ich frage mich wie die promoviert und habilitiert haben.
Mein Studienschwerpunkt war Neuropsychologie, was dazu geführt hat, dass ich mich in “klinischer Psychologie” mit der Begründung “für so einen Blödsinn habe ich keinen Speicherplatz” nicht prüfen lassen.

#57 |
  26
Gast
Gast

Ich bin entsetzt über ein derartiges Verhalten!
Und traurig über den Umgang miteinander. Wo bleibt die gute Kinderstube?
Kurz zu meinem Hintergrund (scheint für Einige von großer Bedeutung): ich bin Rettungsassistent und Heilpraktiker!
Und nein, ich möchte nicht Arzt spielen!
Diese ewigen Diskussionen sind langsam nur noch lächerlich! Die jetzige Prüfung für Heilpraktiker ist eben nicht nur eine kurze Abschätzung, ob eine Gefahr für die Volksgesundheit besteht! Abgenommen übrigens bei mir von zwei Amtsärzten, zwei Heilpraktikern und einem Juristen! Auch die Auflagen für eine Praxiseröffnung sind schärfer geworden.
Alles nachzulesen beim Gesundheitsamt!
Schulmedizin ist wichtig und gut, wenn sie gut ausgeführt wird, gleiches gilt auch für alternative Heilverfahren. Schade nur, dass sobald etwas in Mode kommt und es dazu eine Studie gibt, die die Wirkung bestätigt, dieses gleich heiß umkämpft wird. Akupunktur zum Beispiel!
Doch auch die Europäer haben eine ähnliche Therapie entwickelt, schade interessiert nur keinen! Bleibt also beim Heilpraktiker diese Methode am Leben zu halten!
Ich muss mich weder als Heilpraktiker noch als Rettungsassistent für meinen Bildungsstand schämen, des Öfteren aber für die Ergüsse von medizinischen Gelehrten/Tätigen. Bitte auch mal an die eigene Nase fassen!

#56 |
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@25
Nicht scheinbar (denn dann hätten sie sie gar nicht). Anscheinend!

#55 |
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Naturwissenschaftler

@ Nr. 42;
Dr. rer. medic./M.A. Martin Peveling
Arzt
Zitat: “Eine staatlich kontrollierte akademische Ausbildung auf wissenschaftlichen Niveau könnte das Ansehen des heilpraktischen Berufsstandes angemessen aufwerten.”

Nicht eine staatlich kontrollierte akademische Ausbildung ist relevant, sondern das Können des Arztes oder des Heilpraktikers, man spricht nicht ohne Grund auch von der HeilKUNST.
Die meisten universitär ausgebildeten Ärzte haben nie “wissenschaftlich” gearbeitet.

#54 |
  14
dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

Wenn ich das alles lese,frage ich mich,wer sind denn diese dummen Patienten,die zum HP gehen ? Sie geben sogar ihr eigenes Geld aus u. nicht das anderer Versicherter u.das tun sie über Jahre u.immer wieder .

Sie schleppen sogar ihr höchstes Gut zum HP– IHRE KINDER .
Allerdings können sie auch frei entscheiden zu einer Therapie ; ohne dass sie dem Politik -u. Medizin-Mainstream folgen müssen o. Herrn Lauterbach , die /der ja weiss , was gut für mich als zwangsversicherter Patient ist.
Mein Gott müssen die Gründungsväter u. Mediziner unserer Republik blöd gewesen sein als sie INTEGRATIVE MEDIZIN noch von den Krankenkassen bezahlen liessen u. die politikberatenden Ärzte dieses einbrachten .
Warum gibt es diese ” Kaste Heilpraktiker” eigentlich noch ?
weil Chemo u. Bestrahlung u. Cortison u. Antibiotika u. Schmerzmittel u. Psychopharmaka mir zwar ein ” Überleben” , aber selten Heilung ,selten Lebenqualität bieten in bes. bei chronischen Leiden .Aber zu welchem Preis im weitesten Sinne des Wortes . ( Frage ???- wer o. was heilt eigentlich ??? ).
Als Überlegung zu Tumormitteln ; was sind z. B. Taxane ? letztlich ? extrahierte Pflanzenstoffe aus der Eibe u. auch noch mit Isoprenoidstruktur ( für den der evolutionsbiologische Stoffwechselprozeße kennt ) ; warum sucht die Pharmaindustrie ( die ich hier nicht verdammen möchte) so verzweifelt nach neuen Stoffen in der Natur – eigenartig – auf dem Gebiet der Kräuterweiblein wie Hildegard von Bingen ( oh Gott -hoffentlich hat sie nicht so viel getötet mit diesen “teuflischen ” Naturmedikamente u. wie viel hat eigentlich der Hannemann getötet ?-gefragt in der Pariser Gesellschaft – endlich mal einer , der mir nicht mein ganzes Blut abzapft.

ZU CO” habe ich auch so meine Zweifel,denn es brennt nicht, nun steht aber in der Bibel , dass die Erde durch Feuer untergeht–kann also mit dem CO2 nicht so schlimm sein ; aber tief konservierte Stoffwechselvorgänge wie die Steuerung über GASOTRANSMITTER u. das weltweit erforschte 2. Genom in der Zelle – das MiTOCHONDRIENGENOM , das anders schaltet als das Kerngenom,muß funktionieren u. ATP produzieren ,sind elementar ,sonst sind wir in 5 Sekunden tot, wenn nix mehr kommt .
Diese Mitochondrien sollten wir nicht durch Statine u. div. Antibiotika, Aidsmittel usw. zerstören oder undefinierbare Interaktionen der zugleich verordneten X- Medikamenten von X- Behandlern oder ?

#53 |
  14
Gast
Gast

Ich habe Ärzte erlebt, die mir das Leben gerettet haben und andere die es verpfuscht haben. Und ich kenne Ärzte, die sich Akupunkteure nennen, obwohl sie nur fünf Punkte kennen – solche Heilpraktiker gibt es selbstredend auch. Ich kenne Heilpraktiker, die mir wirklich helfen konnten und welche die nur Geld gekostet haben.
Folgende Änderungen im Heilpraktikergesetz fände ich sinnvoll:
die Heilpraktikerprüfung bzw -zulassung sollte (ähnlich wie in der Schweiz) zukünftig nur Personen mit medizinischer Berufspraxis vorbehalten sein (übrigens hat mich keine MTA jemals so massakriert beim Zugang legen wie ein leibhaftiger Uniprofessor).
Darüber hinaus sollte jeder Heilpraktiker verpflichtet werden seinen beruflichen Werdegang incl. Fortbildungen detailliert offen zu legen.

#52 |
  1
Physiotherapeutin

Es ist erfreulich, daß sich hier doch sehr viele zu Wort melden, die die Dinge differenziert zu sehen in der Lage sind.
Ich bin Physiotherapeutin mit fast allen (teuren) Fortbildungen, die man da so machen kann und gerade auf dem Weg zu meiner HP-Prüfung. In meiner 20-jährigen Berufstätigkeit habe ich vor allem mit vielen Patienten zu tun, die vom Arzt sehr oft ihr KG-Rezept ganz offensichtlich bekamen, weil der Arzt nicht so viel Zeit für sie aufwenden konnte, ihnen wirklich ausgiebig zuzuhören und genauer zu ergründen, woher ihr Problem kommt.
Wenn dann der Informationsaustausch besser laufen würde (und Dokumentation von den KKs auch bezahlt würde), könnten viele Patienten besser betreut werden. Das Gleiche gilt imho auch für die Zusammenarbeit zw. HPs und Ärzten. Alle Berufsgruppen, die sich um das Wohl der Patienten sorgen und ihr Wissen einsetzen, sollten besser zusammenarbeiten, anstatt immer wieder nur mit Vorurteilen aufeinander zuzugehen, dann hätten Scharlatane weniger Chancen.

#51 |
  11
Jonas
Jonas

Und ich bin seit 17 Jahren Krankenpfleger (davon 6 auf Intensiv) und seit 4 Jahren zusätzlich HP. Ich kann Ihnen versichern in dieser Zeit ebenfalls so einiges gesehen zu haben…

#50 |
  4
Dr. med. Johannes Wollenweber
Dr. med. Johannes Wollenweber

Es ist doch ganz einfach und für Jeden offensichtlich: Wer nachts mit Schmerzen im Brust- und Bauchraum aufwacht und sich in akuter Not fühlt ruft mit Sicherheit keinen Heilpraktiker …wenn er nicht vollkommen verrückt ist. Einen Heilpraktiker braucht nur, wer keinen Arzt benötigt. Nur sollte man ihnen die gefährlichen “Spielzeuge” aus der Hand nehmen. Ich habe den Doktor Job 35 lang gemacht und einiges gesehen!

#49 |
  5

@ Bischoff: Ihre persönliche Betroffenheit ist angekommenen und verstanden!

#48 |
  1
Dr. Wurst
Dr. Wurst

Der eigentliche Skandal ist doch, dass es in Deutschland möglich ist, dass sich ein medizinischer Laie die Bezeichnung “Clinic for alternative Cancer Treatment” auf das Praxisschild malen darf. Damit wird dem ahnungslosen Patienten zwangsläufig eine Qualifikation und ein Leistungsspektrum vorgegaukelt, die so weder gegeben noch erlaubt ist. Zur Qualifikation des Betreibers: “Klaus R., Dipl.-Ing. für Biomedizintechnik, … hat über zwei Jahrzehnte im Spannungsfeld der sogenannten wissenschaftlichen Medizin und der modernen Erfahrungsheilkunde gearbeitet. … Als Ingenieur hat er ein großes Wissen über die biophysikalischen Prozesse im menschlichen Körper und der Schwingungsmedizin, was ihn als den Spezialisten für die Bioresonanztherapie auszeichnet.” Noch Fragen?

#47 |
  2

@Klimaversteher.

Falsch ihr Post nicht ironisch gemeint war, was ich mir nicht ganz sicher bin.
Der Staat und damit auch die “Laien” als Steuerzahler, haben ihnen einen akademische Laufbahn ermöglicht, damit meinen ich nicht Ihre Lebenshaltungskosten sondern die Kosten für Uni, Professoren usw.
Und Sie müssen sich “nun wirklich nicht antun” Ihr Wissen, an die die Ihrer Ausbildung finanziert haben, verständlich weiterzugeben ?

#46 |
  1

@ Lanzelot #28

Dann lesen sie mal das hier.

http://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-psychiatrisches-krankenhaus-emmendingen

Ab und an hält dann auch mal ein Zug.

Solchen Anstalten stehen “Ärzte” vor.

#45 |
  7
Klimaversteher
Klimaversteher

Der Dissens zwischen Akademikern und fachlichen Laien bezüglich Ausbildung und entsprechendem Wissensstand betrifft ja nun nicht nur die Medizin, sondern zieht sich durch nahezu alle Bereiche natur.- und geisteswissenschaftlicher Forschung.

Kurzes Beispiel: Zweifelt hier jemand am Beitrag des CO2 bzgl. Klimawandel? Ich nehme jetzt mal an, eher nicht — Common Sense hier im Forum dürfte sein: CO2 schädlich.

Ich stelle nun aber aufgrund meiner akademischen Ausbildung zum Diplom Geophysiker fest, dass

1. diese Annahme der Schädlichkeit unter Einbezug und Beachtung des wissenschaftlichen Diskurs faktisch in Frage zu stellen ist

2. die Common Sense Annahme Sie insofern ALLE als Laien outet

3. ich mir als ausgewiesener Experte nun aber jegliche Diskussion hierüber mit Laien erspare (das muss ich mir nun wirklich nicht antun).

Darüber hinaus sollte sämtlichen Hobby-Meteorologen ein Betätigungsverbot auferlegt werden– dies natürlich zum Wohle der Umwelt und insofern zur Bewahrung und Sicherung unserer zukünftigen Lebensgrundlagen.

Schön, dass Sie mich alle so gut verstehen.

Mit akademischem Gruß.

#44 |
  3
Dr. med Margareta Kampmann-Schwantes
Dr. med Margareta Kampmann-Schwantes

bei dieser ganzen auch durchaus berechtigten Debatte, was Heilpraktiker besser nicht tun sollten, wird völlig ausgeblendet, wieviele Patienten jährlich “ganz legal” durch NW der Schulmedizin oder Behandlungsfehler sterben. Habe die Statistiken gerade nicht zur Hand, aber es sind immense Zahlen! Mein eigener erster Mann ist vorzeitig an NW der Chemotherapie gestorben. Also bei der Diskussion nicht das Glashaus außer acht lassen, in dem wir selber sitzen! Im übrigen arbeiten die meisten HP nicht so heroisch, sondern beziehungsorientiert. Die Patienten bekommen oft dort erst das, was sie suchen!

#43 |
  17

Eine staatlich kontrollierte akademische Ausbildung auf wissenschaftlichen Niveau könnte das Ansehen des heilpraktischen Berufsstandes angemessen aufwerten.

#42 |
  2
Gast
Gast

Nr.23: Den Witz gibt es auch so:
„Sie waren also beim Heilpraktiker“, knurrt der Internist höhnisch.
„Bin doch gespannt, was dieser Quacksalber Ihnen für einen Unsinn verordnet hat.“
„Er hat mich zu Ihnen geschickt.“

#41 |
  3
Chemiker

Immer wieder das alte Pseudoargument mit der bösen Pharma-Industrie und der bösen Pharma-Lobby. Wer so zu argumentieren versucht, har IMMER noch nicht mitgekriegt, dass die Homöopathieindustrie im selben Boot und in den selben Verbänden sitzt wie die “richtigen” Medikamenteproduzenten.
Bitte hier nachgucken und das nächste Mal besser schweigen:
https://www.bah-bonn.de/der-verband/unsere-mitglieder/
http://www.bpi.de/bpi/mitglieder/mitgliederkarte/?tx_bpimaps_pi1%5Bmode%5D=list

#40 |
  4
Gast
Gast

Da machen manche Heilpraktiker genau das was sie bei den Ärzten immer bemängeln – verabreichen fragwürdige Medikamente – anstatt das zu tun wofür sie da sind: Den Menschen dort unterstützen wo die Selbstheilung eben versagt und das Feld der von Außen induzierten Reparatur den Ärzten zu überlassen!

Meister bleib bei deinen Leisten!
Dann ist auch ein Miteinander möglich!

#39 |
  2
Gast
Gast

Das ist aber hitzig hier, und zurecht. Das wird auch nie aufhören, ich glaube es wird immer schlimmer. Heute ist der Markt übersät mit Heilern und Heilpraktikern. Ich bin Tierärztin und muss dem Druck der Patientenbesitzer nachgeben, die ihre Tiere homöopathisch behandeln lassen wollen, ohne wenn und aber. Ich weigere mich umstrittene Substanzen selbst bei terminal krebskranken Tieren einzusetzen, aber das machen die Tierbesitzer auch ohne mich dank dem allwissendem Dr. Gooogle. Ich finde, dass Medizin ganzheitlicher werden muss. So viele Krankheiten oder auch Symptome kommen vom Essen/Futter und es interessiert leider kaum einen. Viele Krankheiten, wie Niereninsuffizienz kann man so wunderbar mit Homöopathika und Ernährungsumstellung behandeln, weil es da nichts anderes hilft und gibt. Es gibt so viele erprobte Heilpraktiken, die aber medizinisch nicht wirklich untersucht sind. Warum setzt Medizin da nicht an, wenn die Menschen es wollen, sollen sie es bekommen, aber bitte vernünftig. Ich hatte im Studium 1 Doppelstunde über alternative Heilmethoden, das wars…. schade
Die Sache ist eigentlich ganz einfach, entweder reißt die Medizin die Alternativmedizin an sich und verschließt die Tür den Quacksalbern, die keine Möglichkeit zu praktizieren mehr bekommen, außer sie haben studiert und sich auf dem Gebiet spezialisiert oder auch nicht und es wird viele Menschen und Tiere geben, die es mit dem Leben dafür bezahlen. Jetzt soll mir ein lebensrettender Mediziner sagen, dass er sich zu fein ist über Heilmethoden nachzudenken und diese zu studieren.

#38 |
  5
Guido Heyne
Guido Heyne

Diese Diskussionen mit einem allwissenden Berufsstand der HP bringen doch nix. Ich, als Arzt, musste studieren, Prüfungen ablegen, um letztendlich helfen, lindern und heilen zu dürfen. Das vielbeschworene Klischee, dass ich nach getaner Arbeit ( nicht zuhörend, nur ökonomische Interessen, von der Pharmaindustrie gekauft,…) mit dem Porsche nach hause fahre, ist mehr als überholt… Also sollte doch mal ein sinn- und gehaltvolles Argument kommen, als diese abgedroschen Phrasen. Sir Lancelot ihren Beiträgen kann ich nur beipflichten…

#37 |
  5
Jürgen Wettlauffer
Jürgen Wettlauffer

nur weil ein Quacksalber lernt eine infusion lege artig zu legen wird aus ihm noch lange kein Mediziner!
Karies ist nicht heilbar- nur zu flicken! aber die einzige Krankheit die durch eigene und zahnärztliche Prophylaxe sicher zu vermeiden ist. Umgekehrt wird bei Fehlen dieser Prophylaxe sicher der Krankheitsfall(Karies) eintreten.

#36 |
  4
Uwe Niese
Uwe Niese

Die Leute gehen solange zum Heilpraktiker, solange Ärzte nicht zuhören – sei es, weil sie desinteressiert sind, sei es, weil sie von den KVen völlig unterbezahlt werden.

#35 |
  3
Gast
Gast

Jemand sagte ” Heilpraktiker ” und ….. es geschah :-). Doch das ist noch nicht das Ende.

#34 |
  2
Lanzelot
Lanzelot

Hr. Diem
“vielen Dank für das unqualifizierteste Statement, das ich je zu diesem Thema gelesen habe! Ein besseres Beispiel zum Thema “mangelndes Fachwissen über HP’”
Na wenn sie das sagen, muss es ja stimmen.
Da kann ich wohl nichts machen, muss ich mit leben

Mangelndes Fachwissen kann ich nicht haben, das es kein richtiges Fach gibt
Von daher alles gut

Wie HP arbeiten weis ich nur zu gut,
Ich habe schon ein Handvoll abgewickelt
Das reicht allemal

#33 |
  7
Lanzelot
Lanzelot

Hr. Pachole
Soll jemand beeindruckt sein

Ich kämpfe nur in der Notaufnahme bei Schwerstverletzte,n um das Leben von Menschen und wir verlieren oft genug
Wie anmaßend und unvorstellbar selbstherrlich müssen sie sein, um mir etwas von Leidensgeschichten zu erzählen
Mein Gott, sie haben noch weniger soziale Kompetenz und Empathie als ich mir vorgestellt habe. Wie grotesk übersteigert.
Der edele HP der sich soviel Zeit nimmt
Ein signifikantes Bild. Selbsthgezeichnet natürlich
Danke dafür, eine Verhöhnung aller Notaufnahmen, Intensiv -und Palliativ-Stationen, Hospize …ohne Leiden, sollte man denen man sagen

Stellt euch nicht so an, schaut auf den heroischen HP, da könnt ihr euch noch eine Scheibe abschneiden,
Ich beuge mein Haupt in Ehrfurcht
Sie sind eine Zierde ihrer Branche

#32 |
  11
Mathias Diem
Mathias Diem

Sir Lanzelot,
vielen Dank für das unqualifizierteste Statement, das ich je zu diesem Thema gelesen habe! Ein besseres Beispiel zum Thema “mangelndes Fachwissen über HP’s” hätte ich nicht bekommen können! Aber nur weiter so, es sind die geistig unbewaffneten Zeitgenossen wie sie, die Patientein die Arme von Heilpraktikern treiben!

#31 |
  64

Wer zum Heilpraktiker geht nimmt doch billigend in Kauf, dass er ggf einem
Scharlatan in die Hände fällt. Kann zweifelsohne auch beim Arzt passieren, nur die Chance ist geringer.

#30 |
  8
Zahnarzt Burkhard Wittje
Zahnarzt Burkhard Wittje

Ein Teil dieser Kommentare zu lesen macht mich traurig. Ich lese hier einiges an Arroganz. Ich bin ja nur (Zahn)arzt. Wollen wir hier anfangen zu fragen, wo die Grenzen der Schulmedizin sind? Wir müssen nur ehrlich sein und fast alle chronischen Erkrankungen sind nicht ursächlich therapierbar; eine Karies kann ich nur reparieren, aber nicht heilen. Wenn, wie hier kritisiert “Handauflegen” vielleicht hilft, dann ist es ja gut. Doch wer kommt denn schon auf die Idee das gebrochene Bein damit heilen zu wollen. Bleibe doch jeder (kritisch) bei dem was er kann, dann kommt auch was Vernünftiges dabei heraus. Wenn z.B. Herr Lauterbach sich im Leben mehr mit den Zahlen der Rationalisierung großer Kliniken beschäftigt hat, als die (stunden)lange Leidensgeschichte eines Patienten zu hören, dann soll er bitte auch dabei bleiben.
In diesem Sinn
Za BW

#29 |
  7
Lanzelot
Lanzelot

Ich stimme vorbehaltlos zu, es ist im großen und ganzen der gleiche Sermon.
Was sollte denn anders sein. Solange die Fakten-Lage sich nicht ändert.
So sorry

Ich bin mir nicht sicher ob sie genug Empathie besitzen, um zu spüren, wie es für einen Arzt ist, den Kampf um ein Menschenleben zu verlieren
Bei nicht-qualifizierte Laien, ist es so , dass sie unkontrolliert an Opfern herumspielen und sie dann zum Sterben ins Krankenhaus schicken, und behaupten, die wären eh gestorben.
Exakt das habe ich schon erlebt, menschen-verachtend zynisch

Wie hätten sie es denn gerne, dass Mediziner Ihre Existenz legitimieren?
Auf Augenhöhe sachlich diskutieren…in welcher Sache denn.
Erklären sie auch einem Elektriker seinen Job und machen das dann mal so, die vielen falsch abgeschlossenen Kabel, sagen alle, muss stimmen

Einfach mal Substanzen spritzen, die in dieser Galaxie nirgendwo zugelassen sind
Haben Ärzte auch schon gemacht, die müssen aber teuer dafür bezahlen
Approbation weg, solche Sorgen muss sich ein HP nicht machen

Mal kurz ein Griff an den Hals, Orthopäde gespielt, Patient gelähmt, macht nichts, ist nicht nachweisbar, dass es damit zu tun hat.
Aber bei den Ärzten darf man das behaupten, einfach so

DAS ist die Semantik der HP-Branche seit Jahren. Blutige Laien, die sich als bessere Mediziner verkaufen
Und Sie wundern sich über die Art wie die Diskussion ausgetragen wird

Über Jahre wurden Medizin und Pharma verteufelt und jetzt wundern sie sich das es nach Schwefel riecht
Das plötzlich die Öffentlichkeit, der man über Jahre ein Bild vorgaukelt, einen anderen Blick aufs Thema wirft
Späße wie ein HP kann ich mir nicht erlauben, dann bin ich am A…
Ich bin voll-verantwortlich für alles was passiert, SIE NICHT, wollen aber eine ernsthafte Diskussion führen

Mein Vorschlag wäre ein Flug-Praktiker, geht dann ja auch
2 Wochen Lektüre, bisserl Flugsimulator und ab in die 747 zum Looping
Das darf ein richtiger Pilot nicht.
Aber das macht ja nichts. Man ist ja großzügig, bei den Nicht-Kompetenten
Und wenn der dann abstürzt, ist anderen auch schon passiert.
Also kein Argument

Oder wie Dr. Wollenweber, vorschlägt einen Jura-Praktiker
Einen Chemie-Praktiker, BUMM..ohh ,das ist aber schade, haben aber andere Chemiker auch schon gemacht, alles gut

Solange dieser Betriebsunfall der Geschichte und die Subkultur, die sich daraus im Schatten entwickelt hat, nicht abgewickelt sind, wird es immer der gleiche Sermon bleiben
Warum sollte Ärzten auch verboten sein, wovon die Schwurbel-Branche seit Jahren lebt. Gleiches Recht für Alle-:)
Ohm, Ohm, Ohm

Fr. Königsstein:
Sie können jetzt anführen, polemisch, überzeichnet, wiederholend, was auch immer
Und soll ich ihnen sagen…. stimmt. Gern geschehen
Wie fühlt man sich, wenn man das “Säule” ist, das durchs Dorf getrieben wird
Sch… Gefühl oder
In ganzheitlichem und feinstofflichen Sinne
Your Sincerly

#28 |
  20

Karl Lauterbach verfolgt einen interessanten Ansatz.

#27 |
  1
HP Leo Pachole
HP Leo Pachole

Da muss ich meiner Kollegin Königstein recht geben. Man sollte wirklich mal zuerst das Gehirn einschalten, bevor man einen Kommentar ohne Hand und Fuss abgibt.
Sie (Lanzelot) sollten mal als HP arbeiten und sich die Leidensgeschichte der Patienten anhören. Dann würden Sie nicht so einen Schwachsinn von sich geben.

#26 |
  66
Dr. med. univ. Gregor Huschek
Dr. med. univ. Gregor Huschek

Heilpraktiker haben in Deutschland scheinbar Narrenfreiheit. Sie sollten beim Handauflegen, Kristall-Amulette empfehlen und Eigenurintherapien bleiben. Alles andere ist verantwortungslos. Auch eine strengere Ausbildungsordnung ist überflüssig, da es ja bereits die Ärzteschaft gibt, die sich einer solchen unterziehen muss. Ein absolutes Verbot jeglicher invasiver Behandlung ist längst überfällig.

#25 |
  9
Dr. med.vet. Stefan Gabriel
Dr. med.vet. Stefan Gabriel

Ein Toter Patient beim Heilpraktiker gilt wohl als unvermeidbar, dem Arzt/Tierarzt unterstellt man sofort Pfusch. Es ist wirklich skandalös, daß der MEdizinbetrieb bis ins UNsinnige reglementiert und standadardisiert wird, während selbsternannte Heiler offenbar alles dürfen und noch den Applaus der Öffentlichkeit ernten. Nach Rückgabe meiner Approbation und Abmelden bei der Kammer könnte ich wieder völlig frei therapieren, ganz legal… Verlockende Perspektive !

#24 |
  4
Dr. med. Johannes Wollenweber
Dr. med. Johannes Wollenweber

@ Dr. Schätzer, der Witz geht anders:
Wenn auf dem Heilpraktiker Kongress einer umfällt, ruft es: “Ist ein Arzt im Saal ? ” ;-)

#23 |
  6
Dr. med. Johannes Wollenweber
Dr. med. Johannes Wollenweber

Kann man eigentlich auch Jurist, Ingenieur oder Chemiker ohne akademische Ausbildung, so auf eigene Faust werden? .. oder geht das nur in der Medizin? Ich fasse es nicht, daß ein selbst ernannter “Heiler” eine “Krebsklinik” betreiben kann !?

#22 |
  3
Klaus Jürgen Obergfell
Klaus Jürgen Obergfell

Es ist richtig, jeder Todesfall ist tragisch,in wieweit, das Bromopyruvat daran
schuld ist, weiß noch keiner, aber was mich als mündiger aufgeklärter Bürger
aufregt, ist die Ignoranz, der öffentlichen Medien, und bestimmter Ministerien
wenn das Thema Chemo-Therapien angesprochen wird, gegen die Machen-
schaften der Pharma-Lobbyisten, wagt keiner etwas negatives zu sagen, das
was da passiert, wird alles unter den Teppich gekehrt, und der Dumme ist der
Patient; und wenn Mediziner funktionierende alternative Behandlungsmethoden
anwenden, müssen sie um Ihre Zulassung und Existenz fürchten, da stimmt
vieles nicht mehr, in diesem sogenannten Gesundheits-System.

#21 |
  18
Dr. med. Johannes Wollenweber
Dr. med. Johannes Wollenweber

Das ist leider falsch, Herr Knöfel, es ist genau umgekehrt. Gerade dem “Heilpraktiker” wurde im 3. Reich viel zu viel Kompetenz eingeräumt, um den (jüdischen) Ärzten zu schaden . Genannt wurde das ganze “Volksmedizin”. Das HP Gesetz stammt nicht zufällig von 1939. Ihr Vorwurf geht deshalb ins Leere.

#20 |
  7
Flüchtiger Leser
Flüchtiger Leser

Eine staatliche Ausbildung für Heilpraktiker, was soll das bringen, ausser Lasten für den Steuerzahler?
Es wäre besser als Voraussetzung z.B. eine Krankenpfleger-Ausbildung zu fordern.

#19 |
  8
Medizintechniker

Leider wird mit der Krebsbehandlung durch unsere Mediziner jede Menge Geld gemacht. So wurde mehrfach beobachtet, daß den Krebspatienten die Chemotherapie weiter verabreicht wurde – obwohl diese das Medikament nicht vertrugen und stationär aufgenommen wurden – bis sie, im wahrsten Sinne des Wortes, verendeten.
Wer hat hier jemals recherchiert?
Welcher Mediziner ist denn noch ehrlich, wenn er mehr “Kohle” machen kann?
Dem deutschen Mediziner wird seit dem 3. Reich einfach zuviel Kompetenz und Macht eingeräumt und unsere Justiz hält still!!
Das ist die Wahrheit …

#18 |
  53
Gesundheits- und Krankenpflegerin

Ein kleiner Beitrag dazu:
Unsere langjährige Kinderärztin vertraute mir nach ihrer Krebserkrankung folgendes an: “Erst als ich selbst an Krebs erkrankte, habe ich erkannt, dass die Schulmedizin NICHTS gegen diese Erkrankung vorzuweisen hat. Deshalb habe ich mich der chinesischen Medizin zugewandt.”
Unsere Kinderärztin hat mit Hilfe dieser “Alternativmedizin” inzwischen ihre Krebserkrankung überwunden und praktiziert nun seit einigen Jahren wieder.

Heilpraktiker machen überwiegend die Erfahrung, dass ihre Patienten von der Schulmedizin “austherapiert” worden sind, bevor sie zu ihnen kommen. Das ist aus finanziellen Gründen nachvollziehbar, aber auch der Verzweiflung heraus, von den Ärzten nicht ernst genommen zu werden.
Das gesamte Gesundheitssystem ist erkrankt, das ist keine Neuigkeit. Wenn die Pharmaindustrie und viele Ärzte Einbußen befürchten, dann ist es ganz verständlich, wenn sie gegen die Heilpraktiker ins Feld ziehen. So etwas nennt man in der Tierwelt Futterneid. Denn ganz ehrlich: Quacksalber gibt es nicht nur bei Heilpraktikern…

#17 |
  46
Monika Königstein, Heilpraktikerin
Monika Königstein, Heilpraktikerin

Danke, (u.a.) Herr Prof.Dr.Dr. Reichardt MP MD für Ihr Statement!

Es tröstet mich sehr zu lesen, dass auch in dieser Abteilung der Kommentare (Wir Heilpraktiker müssen ja unter uns “diskutieren”.) einige zu lesen sind, die mit Vernunft das Thema beleuchten, anstatt einfach nur wieder die Klappe aufzureißen und wiederkäuend den gleichen Sermon wie jedes Mal von sich zu geben, Lanzelot.

#16 |
  76
Gast
Gast

Man kann immer wieder nur davor warnen, von Einzelnem auf Allgemeines zu schließen, einen Einzelfall zu pauschalisieren, medial aufzubauschen und so einen ganzen Berufsstand in Mißkredit bringen. Ich schließe auch nicht von dem Niveau dieses Artikels auf das Niveau der gesamten Zunft der ArtikelschreiberInnen. Aber leider nicht der erste unqualifizierte Bericht auf dieser Seite.

#15 |
  23
Lanzelot
Lanzelot

Die Propaganda-Abteilung der Un-Heilpraktiker pflegt ihrer Märtyrer-Rolle, uih
Hexenjagd……..immer gleich ganz großes Kino
Dieses Litanei aus Selbstmitleid, pauschalen, nebulösen Aussagen über die eigenen Mittel und Möglichkeiten prägt die Methodik der HP-Branche, begleitet von den unspezifischen Unterstellungen der vielen imaginären Toten, als Quasi-Gegenargument

Hr. Diem, kennen sie denn überhaupt einen einzigen Fall, wo es evident belegt ist? Sind sie kompetent, dies zu beurteilen, wie grotesk anmaßend …
Oder einfach nur nachgeplappert
Typisch für die HP-Branche und ihre Anhänger

Geld spielt eine Rolle. In der Tat, das tut es, wo nicht.
Und die HP-Branche und Homöopathen arbeiten umsonst?
Da werden Milliarden umgesetzt, mit Zuckerkügelchen, Klamauk-Methoden und Eso-Geschwurbel und ohne einen Groschen Kompetenz (bisschen Pyramiden-Bestrahlung gefälligst oder Chi Nei Tsang Practitioner bei Obi Wan-Kenobi)
Am besten noch von Kassen bezahlt

Fakt ist und bleibt:
Heilpraktiker haben keinerlei Standards in Ausbildung und Prüfung .
Keine – auch wenn es die Heilpraktiker.-Schulen noch so gerne propagieren.
Sie haben zur Behandlung kranker Menschen noch weniger Qualifikation als der Schamane im tiefsten südamerikanischen Urwald.
Er ist absoluter Laie.
Jeder kann es anfangen, in Wald- und Wiesen- Einrichtungen, wenn Mittel vorhanden
Schwerpunkt Prüfung ist nach wie vor nur, ob der HP keine Gefahr darstellt und das funktioniert nachweislich nicht, sieher Hr. Ross
Und sie kann beliebig oft wiederholt werden

Gegen eine Verpflichtung von echten Standards und Qualität, wird sich gewehrt
Weil die Verantwortlichen wissen, dass dies der Tod der Branche währe
Sie wollen bestenfalls ein akademisches Gütesiegel, als Marketing.
Aber nicht die Verantwortung die damit einhergeht. Grauzone soll bleiben nur offiziell legitimiert.
Interview mit Hr. Krumbiegel , grotesk

Es gilt die Menschen aufzuklären, dass HP keine, dem Arztberuf nahe stehende Tätigkeit ist, genau den Eindruck versuchen viele zu erwecken
Kenne einige Homepages von HP, mit weißem Kittel und Stethoskop um den Hals
Im großen und ganzen ist dies die Branche, für all die, die selbst als Wirt oder Avon-Beraterin gescheitert sind
Da macht es sich doch gut, wenn man ohne viel Kenntnisse den Heiler spielen kann
Eine Ausbildung als PflegerIn kommt nicht in Frage, der soziale Status…..

Und lieber Herr Diem…..Ich denke die Ärzte-Branche wird auch ohne ihre Wertschätzung leben können
Es wird schwer, aber sie werden es versuchen

#14 |
  21

Die Medizin hat ca. 10000 Jahre gebraucht um vom Niveau der Kräuterhexen, Heilern, Schamanen, dem Halbwissen von Nonnen und Mönchen, u. a. auf ein akademisches Niveau gehoben zu werden.. Akademisches Wissen auf dem Gebiet der Medizin bedeutet hier für mich, Erwerb von Spezialwissen durch ein mindestens fünfjähriges Studium mit anschließender Facharztausbildung. Das gilt auch für die Regulationsmedizin. Wir alle wissen, wie aufwendig unsere Ausbildung war, wie wir vor den Prüfungen gepaukt und geschwitzt haben. Für mich ist diese Ausbildung mit einem abschließenden Staatsexamen auch eine Frage des Patientenschutzes!
Ursache ist, dass in Deutschland die Novellierung aller Gesetze, die zwischen 1933 und 1945 erlassen wurden, vergessen wurde, während das in Österreich geschah. Das “Heilpraktikergesetz” wurde am 17. Februar 1939 erlassen, um den Wunsch HITLERS zu folgen, die germanische Volksmedizin in die Heilkunde aufzunehmen. Die damals gleichgeschaltete Reichsärztekammer hat dem natürlich zugestimmt. Aus diesem antiquierten Gesetz ziehen nun manche Kreise den irrigen Schluss, dass die Regulationsmedizin von Heilpraktikern besser ausgeübt wird, als Ärzte mit Facharztausbildung und Zusatzbezeichnung. . Meine Auffassung: wir brauchen keine Gesetze aus dem „Tausendjährigen Reich“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Heilpraktikergesetz)
Wir brauchen gut ausgebildete Ärzte auf allen Fachgebieten, auch der Regulationsmedizin.

#13 |
  26
Mitarbeiter Industrie

Als Pharmareferent bin ich Pharmareferent und kein Apotheker – als Heilpraktiker bin ich Heilpraktiker und kein approbierter Arzt. Soweit, so gut – nur der entscheidende Unterschied liegt darin, daß Ersterer die gesicherten Arzneimitteldaten etc. dem Arzt für seine Firma werblich nahebringt und dieser sie aufgrund seines Wissens einordnet, d.h. er verordnet oder verwirft; der Heilpraktiker jedoch probiert sein Wissen oder Unwissen direkt am Menschen aus .
Es fehlt also, ganz simpel, die Kontrollinstanz bevor dem Patienten Gutes oder Böses geschieht, d.h. der approbierte Arzt.
Längst überfällige Korrekturen des Heilpraktikergesetzes aus unseliger Zeit sollten endlich in Angriff genommen werden!

#12 |
  32
Helmut Heckele
Helmut Heckele

Gast
Wenn man die Argumentation gegen “die” Heilprakiker hier liest, könnte man meinen, dass auf der einen Seite die bösen HP stehen die nur ungutes für ihre Patienten tun und auf der anderen Seite die wahren Heiler. Steckt da nicht eine etwas arrogante Sichtweise vieler Ärzte dahinter? Ist es nicht so, dass sehr viele Patienten HP nur aufsuchen weil sie sich von der Schulmedizin im Stich gelassen fühlen? Und ist es nicht auch so, dass vielen Patienten furchtbares Leid wiederfahren ist eben weil übereifrige oder desinformierte Ärzte am Werk waren? Ich meine, etwas mehr Zurückhaltung auf beiden Seiten würde der Wahrheit ganz guttun.

#11 |
  29
Prof.Dr.Dr. Reichardt MP MD
Prof.Dr.Dr. Reichardt MP MD

Wer von Euch ohne Fehler ist werfe den ersten Stein!

CONTERGAN forte.

Schon vergessen und viele Medikamente und Anwendungen.

Sicher ist nichts und diese Grabenkämpfe bringen uns auch nicht weiter.
Der Gesetzgeber hat Heilpraktiker zugelassen und auch dafür zu sorgen um eine Ordentliche Ausbildung und Weiterbildung.
In allen Medizinischen Berufen haben wir Rückschläge und Fehler kennengelernt. Jeder muss sich seiner Verantwortung voll bewusst sein.

#10 |
  20
Geht Nicht
Geht Nicht

Eine geregelte Ausbildung für Heilpraktiker? Ja, weshalb gibt es die nicht? Medizinstudenten kosten den Steuerzahler min. 50 000 Euro pro Jahr. Ein paar Euro für Heilpraktiker könnten sicher gut eingesetzt werden. Aber das soll ja nicht so sein, damit mehr und mehr Unfähige in den Beruf kommen.
Es sollten aber auch gesundheitspolitische Debatten um die rechtlichen Handlungsspielräume von Apothekern folgen. Ein Apotheker stellte doch die 3-Bromopyruvat-Injektionslösung her und verkaufte das nicht zugelassene Arzneimittel. Und davon nicht nur ein paar Ampullen …

#9 |
  8

Da müsste man die Psychiatrie auch verbieten.
Nichtvalide Diagnostik nach Symptomen = esoterische Kaffeesatzleserei

Zitat:
The weakness is its lack of validity. Unlike our definitions of ischemic heart disease, lymphoma, or AIDS, the DSM diagnoses are based on a consensus about clusters of clinical symptoms, not any objective laboratory measure. In the rest of medicine, this would be equivalent to creating diagnostic systems based on the nature of chest pain or the quality of fever. Indeed, symptom-based diagnosis, once common in other areas of medicine, has been largely replaced in the past half century as we have understood that symptoms alone rarely indicate the best choice of treatment.

Patients with mental disorders deserve better.

siehe:
http://www.nimh.nih.gov/about/director/2013/transforming-diagnosis.shtml

Behandlung nicht als Herumgepfusche im Hirnstoffwechsel mit Schäden für den Patienten

Siehe u.a.

http://www.arznei-telegramm.de/zeit/0505_c.php3

http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/neuroleptika-wenn-psychopillen-das-gehirn-schrumpfen-lassen-13379742.html

#8 |
  38

Vgl. dazu meinen ebenso heftig diskutierten wie tendenziell missverstanden DocCheckBlog-Beitrag
http://news.doccheck.com/de/blog/post/4595-wuerdeloses-heilpraktikergesetz/
Von einer medizinischen Vollausbildung mit mehrstufigem Studium, Staatsexamen, klinischer und ambulanter Fachweiterbildung, berufs- und standesrechtlichen Aufsichtsbehörden wie Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen, vertragsrechtlichen Vorgaben usw. ist und bleibt die Heilpraktiker-Berufsausübung nicht nur notfall- und intensivmedizinisch meilenweit entfernt.
Oder haben Sie jemals im ICE oder im Flugzeug die Frage gehört: “Ist ein Arzt oder Heilpraktiker an Bord?”

#7 |
  16
Physiotherapeutin Heike Klauser
Physiotherapeutin Heike Klauser

Die Prüfung zum HP ist lediglich eine Ausschlussprüfung; d.h. ob der HP eine Gefahr für den Patienten ist und ob er unterscheiden kann, ob er ihn behandeln kann/darf oder ob er ihn an einen Arzt weiterleiten muss.

Eine Ausbildung ist dafür NICHT nötig!

Die vom HP angewendeten Massnahmen werden von niemanden überprüft!!

HP ist auch kein Beruf. Sondern nur eine Bestätigung, dass man keine Gefahr für die Allgemeinheit ist.

Ich bin selber Physio HP. Und ich habe eine Ausbildung. Mit Prüfung in allen Fächern!!

#6 |
  12

Nein, Herr Dr. Ockels, es ist nicht damit getan, die Fehler anderer als alternativ zur Überprüfung und evtl. Korrektur offensichtlich lückenhafter Bestimmungen anzuprangern, die übrigens ständig und richtiger Weise kritisch in der Presse abgehandelt werden. Die Fehler der einen können und dürfen nicht mit den Fehlern der anderen entschuldigt oder gar als nicht zu überprüfen empfohlen werden. Es ist immer wwie üblich: Zeigt man mit dem Finger auf andere weise mindestens drei auf einen selbst. Nie vergessen!

#5 |
  2
Gast
Gast

Ich fasse es nur ganz kurz zusammen Hr Dr Ockels, Heilpraktiker sind und werden niemals ein Konkurrenz der Ärzte sein . Schauen Sie sich die Ausbildung von den Heilpraktikern und den Mediziner an. Auf die Antwort werden Sie von alleine kommen.
Danke

#4 |
  7
JS
JS

Heilpraktiker haben wie Ärzte auch das AMG zu beachten. Der Einsatz von BP-3 war damit nicht zulässig. Es handelt sich um einen Verstoß gegen das AMG von einem einzelnen HP! Eine darüber hinaus gehenende Regelung zu fordern, ist nicht notwendig. Gute Recherche ist heutzutage echt schwer zu finden!

#3 |
  17
Mathias Diem
Mathias Diem

Eine Hexenjagt, aufgrund von Vermutungen, scheint für die Ärzteschaft ein gefundenes Fressen, den Lieblingserzfeind “Heilpraktiker” wieder in Mißgunst zu ziehen! Dabei ist jedes Mittel recht, sei es noch so sehr an den Haaren herbei gezogen!
Hier wird ein Gesetz zitiert, das von Heilpraktikern schon viel länger bemängelt wird als von Ärzten, Ausbildungsrichtlinien, die sich Heilpraktiker schon seit Jahrzehnten geändert wünschen!
Unter dem Strich geht es hier um eine arrogante, selbstverliebte Zunft, die ihre selbst verursachten Toten längst nicht mehr zählt, all die verpfuschten und allein gelassenen Patienten gar nicht mehr wahrnimmt! Geld ist hier der Faktor, der vergessen lässt!
Liebe Ärzte, wenn ihr anfangt, wieder vor euerer Haustür zu kehren, könnte nach einer langen Phase der Aufarbeitung der Moment eintreten, dass ich euch wieder ernst nehme!

#2 |
  71
Dr. Werner Ockels
Dr. Werner Ockels

Es gibt sehr wohl etliche Heilpraktiker-Schulen mit staatl. geprüften Lehrplänen. Für Studierende ohne med. Vorkenntnisse ist ein mehrtägiges, praktisches Seminar zum Erlernen der Injektions- und Infusionstechnik obligatorisch. Die Zulassung zur Berufsausübung wird von einem amtsärztlichen Gremium vorgenommen; die Prüfung ist sehr schwer und umfangreich.
Bevor man sich gegen Heilpraktiker wendet, sollte man einmal zusammenstellen, wieviele Patienten auf Grund ärztlicher Fehler das Zeitliche segnen. Missachtung von Arzneimittel-Interferenzen, Verabreichnung nachweislich schädlicher Medikamente auf Wunsch der Pharma-Industrie, (z.B. Statine), unnötige Operationen, Falsch-Diagnosen, mangelnde Hygiene und vieles mehr sind an der Tagesordnung und verursachen pro Jahr zehntausende von Todesopfern, die scheinbar als systemkonform gelten und unter den Teppich gekehrt werden. Ärzte und deren Verbände sollten mal vor der eigenen Türe kehren, anstatt gegen unliebsame Konkurrenz zu agieren.

#1 |
  67
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