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3. März 2011
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2 Kommentare:

Nichtmedizinische Berufe

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Elke Cromme

#2 |
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All die genannten möglichen und widersprüchlichen Erklärungen sind eigentlich müßig und helfen uns als Arzt und dem Patienten praktisch doch nicht sehr viel weiter, auch wenn sie zum Teil in neuen pharmakologischen Mitteln münden, die nicht wirklich überzeugend wirken und mit doch recht häufigen Nebenwirkungen behaftet sind.

Wenn wir aber davon ausgehen, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt, dann wäre es doch naheliegend zu fragen, worauf der menschliche Organismus denn reagiert, doch sicherlich etwas, womit sich das Immunsystem auseinander setzen muß und überfordert ist und deshalb überreagiert (wie auch bei Allergien und Krebs). Was könnte das sein? Der unspezifischen Antworten gibt es viele. Aber meiner Erfahrung nach sind es eben doch die Noxen und hier ist und bleibt Amalgam die Hauptnoxe neben sonstigen Umweltbelastungen. (Ich höre schon wieder das Stöhnen der Kollegen ¿ dann aber bitte alle einzelnen hochtoxischen Bestandteile des Amalgams anschauen).

Ich habe noch keinen MS-Kranken ohne Amalgamproblem gesehen, wobei die Erkrankung aber auch ausbrechen kann durch eine unsachgemäße Ausbohrung des Amalgams und Versorgung mit wiederum unverträglichen Legierungen, die ein hohes oxidatives Potential haben (eigenes großes Thema). Erschwerend können dann natürlich auch noch andere Belastungen kommen.

Alle theoretischen und wissenschaftlichen Überlegungen sind zwar hochinteressant, nur wichtig ist doch, wie dem Patienten geholfen werden kann bei diesem individuell so unterschiedlichen Krankheitsbild. Ich kann berichten, dass es meinen MS-Patienten, die z.T. schon über 17 Jahre in meiner Behandlung sind, sehr gut geht, auch ohne Cortison und Basistherapeutika.

Es ist wunderbar für Arzt und Patient, wenn unter der Behandlung die Sensibilitätsstörungen und auch motorische Schwächen verschwinden. So habe ich dies vor knapp 3 Wochen wieder einmal eindrucksvoll erlebt bei einem Patienten, der von einer Kollegin aus einem doch über 500 km entfernten Ort zu mir empfohlen wurde. Es war seine ganze linke Seite durch eine spastische Parese betroffen.

Unter der ersten Behandlung konnte er den linken Arm wieder uneingeschränkt bewegen, was vorher nur minimal unter Schmerzen möglich war. Unter der 2. Behandlung konnte er sogar das linke Bein im Liegen nicht nur bis ca. 110 ° anheben, sondern sogar beugen, was davor gar nicht ging. Nach 6 Behandlungen in einer Woche fuhr er allein ohne Begleitung mit S-Bahn und ICE wieder nach Hause (Hilfe beim Ein-, Aus- und Umsteigen durch das Zugpersonal war organisiert). Gekommen war er noch mit der Hilfe eines Freundes und brauchte den Rollstuhl. Zwar war das Gangbild nach 5 Tagen noch nicht normal, aber wesentlich gebessert, so dass er mit Gehstöcken gut und eigenständig gehen konnte. Die MS ist in diesem Falle seit 1997 bekannt. Dieser Behandlungsverlauf ist glücklicherweise kein Einzelfall. Für mich steht aber fest, daß die MS eine Überreaktion auf Noxen ist, von denen wir ja in unserer Zeit zur Genüge ausgesetzt sind.

Meine Behandlung ist ein standardisiertes Verfahren: über das bekannte Maß hinaus weiter entwickelte Aurikolomedizin mit anschließender exakter Körperakupunktur (bei der Studie über Placeboeffekt wurde eine Scheinakupunktur mit einer Scheinakupunktur verglichen!!!), exakte Homöopathie zur weiteren Unterstützung, Darmsanierung, Phytotherapeutika und Substitution von Mineralien, Vitaminen und Aminosäuren, etc.

#1 |
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