Doc Mo: Tatort Klobrille

20. Juli 2016
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Viele ekeln sich vor öffentlichen Toiletten und haben Angst vor einer Infektion. Ärzte müssen deshalb immer wieder die gleichen Fragen beantworten. Der angehende Arzt Doc Mo erklärt mit einfachen Worten, wie unwahrscheinlich die Übertragung von Geschlechtskrankheiten ist.

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3 Kommentare:

Silvia Markert
Silvia Markert

Interessant, aber was tue ich bezüglich der Türen, die ich anfassen muss?

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Lisanne Loges
Lisanne Loges

Hallo Doc Mo und andere Interessierte ,
das Thema Toilettenverhalten ist in meinen Präventionskursen ( ich bin spezialisierte Physiotherapeutin ), ein wichtiges Thema in Bezug auf die Blasengesundheit.
Das Entleeren der Blase im “Schweben “über dem WC ist wirklich nicht zu empfehlen, da es zu Blasenentleerungsstörungen kommen kann, da die Oberschenkelmuskulatur sehr angespannt ist und diese Anspannung auf die Beckenbodenmuskulatur übertragen wird. Der Detrusor stellt frühzeitig die Arbeit ein.Damit bleibt Restharn zurück, nachzuweisen auch im Ultraschall. Also bitte an alle Frauen und Mädchen : setzt euch hin! An alle Urologen : Miktionsprotokolle werden ungenau, wenn die Patientinnen im Schweben entleeren.
Es gibt übrigens Urinierhilfen für Frauen, damit im aufrechten Stand entleert werden kann. Natürlich kann man WC-SITZE gut desinfizieren.Türklinken sind häufig schlimmer.

#2 |
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Nichtmedizinische Berufe

Ja, alles so schon bekannt gewesen.
ABER: Wer wie ich Langstreckendauerpendler mit der Bahn ist, der hat da so seine Toilettenerlebnisse on the railway, z.B. mit der Krönung von Sturzdurchfallresten entlang die Wände hoch.
Da ich mich mehrfach beschwerte, gab es jetzt endlich erstmalig Desinfektionsspender in den Sanitärbereichen des Zuges, zumindest in der 1. Klasse dieses letzten einen Zuges.
Das ist dort auch besonders notwendig, weil schmutziger als dort, war es nie in der 2. Klasse.
Dabei mögen bei den Ursachen auch noch diverse Erziehungsdefizite eine grosse Rolle spielen.
Leider nützen die Desinfektionsmittel innerhalb der Sanitärbereiche auch nicht viel, denn die meisten Menschen werden diese dann doch nicht nutzen, wenn heute schon sehr viele Handwaschmuffel unterwegs sind.
Daher führe ich auch weiterhin meine flüssigen Desinfektionsmittel mit und seitdem bin ich sehr viel weniger mit Infekten geplagt, denn bei stundenlangen Fahrten bleibt es unausweichlich, dass nicht doch die Hände ins Gesicht wandern.
Ja, und wie oft sehe ich es in anderen öffentlichen Sanitärbereichen, dass Männer ohne Händewaschen bei mir am Waschbecken vorbeilaufen.
Nach Aussage meiner Frau soll das andere Geschlecht dabei nicht punkten können.
Na ja, die Pest ist ja auch schon lange her, jedoch nicht so lange, dass es als Urangst quasi in die Gene wandern konnte…

#1 |
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