Healthcare-Kommunikation — über die Grenzen der Realität

31. März 2011
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Wenn harmlose Messebesucher von herumfliegenden Pfeilen attackiert werden, dann stimmt was nicht mit der Realität. Ganz klar: Sie wurde erweitert! Die Augmented-Reality-Technik, in Hollywood-Blockbustern bereits häufig genutzt, tritt ihren Siegeszug im Pharma-Marketing an. Was genau ist Augmented Reality und wie funktioniert sie? Keine Angst vor Realitätsverlust – hier kommen die bewusstseinserweiternden Beispiele!

Als Augmented Reality (AR) bezeichnet man die Erweiterung der existierenden Umgebung durch virtuelle Elemente, daher wird die Technik auch „erweiterte Realität“ genannt. Zumeist handelt es sich dabei um eine visuelle Ergänzung oder Veränderung der realen Welt durch computerbasierte virtuelle Zusatzinformationen. Bekannt ist die Technik z.B. aus verschiedenen Apps für iPhone und iPad. Auch die Süddeutsche Zeitung machte vor einiger Zeit von sich reden: Leser konnten mit ihrem Smartphone und einer zusätzlich zu installierenden Software ergänzende multimediale Inhalte im Heft entdecken, die sonst verborgen geblieben wären. Klingt geheimnisvoll, ist aber auch ohne Magie zu erklären: Im Heft sind sogenannte Marker integriert, kleine schwarz-weiße Muster, die mit Hilfe einer Kamera und einem speziellen Computerprogramm in virtuelle Gegenstände oder andere Informationen „übersetzt“ werden. Diese Gegenstände oder Informationen werden dann auf dem Handydisplay oder einem Computerbildschirm in die gefilmte Realität integriert.

Augmented Reality, das heißt also: Smartphone-Kamera an, auf den AR-Marker halten und auf dem Display erscheint die virtuell erweiterte Realität. Im Marketing-Bereich konnte Autohersteller BMW großes Lob einfahren, für die erste weltweite AR-Anzeige zum neuen Modell von Mini. Die Kölner Agentur antwerpes hat die Technik erstmals für die Pharmabranche genutzt: Ihr interaktives AR-Spiel sorgte auf dem Kongress der European Society of Hypertension in Oslo für viel Gedrängel am Messestand des Kunden. Mit Hilfe von AR-Markern, die vor eine Web-Cam gehalten werden, und einem Computerprogramm wurde das Spielszenario lebendig: Während der Spieler in der Realität nur eine Karte mit einem schwarz-weißen Muster – den Marker – hält, sieht er sich auf dem Bildschirm eine Dartscheibe halten. Herannahende Pfeile werden nun mit der virtuellen Dartscheibe „eingesammelt“. Da sind Reaktionsschnelle und Geschicklichkeit gefragt, denn kaum wird das Spiel gestartet, steht der Spieler auch schon unter Beschuss! Noch mehr Spaß bringt die Mehrspieler-Funktion, bei der die Spieler nacheinander ihre Fähigkeiten austesten und vergleichen können.

Wie vielseitig die Technik im Marketing eingesetzt werden kann, zeigte die Kölner Healthcare-Agentur auch in Barcelona auf der „SFE Europe“. Hier hat der antwerpes-Stand die Besucher mit einem ausgefallenen Gewinnspiel begeistert: Aus verschiedenen Markern konnten die Teilnehmer einen auswählen. Was sie tatsächlich gewonnen haben, zeigte sich anschließend wie von Zauberhand vor der Kamera – mit Hilfe der innovativen AR-Technologie. Wenn auch Sie die Grenzen der Realität gerne mal erweitern möchten oder wissen wollen, wie die AR-Technologie für Ihr Unternehmen sinnvoll eingesetzt werden kann, melden Sie sich gerne bei Thilo Kölzer oder unter AR@antwerpes.de.

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