Scheintransparenz: Big Pharma in Spendierlaune

15. Juli 2016
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Pharmazeutische Hersteller veröffentlichen in Deutschland erstmals Zahlungen an Health Professionals auf freiwilliger Basis. Lobenswert – aber die Transparenzinitiative hat ihre Schwächen. Wichtige Details bleiben im Dunkeln, was bald den Gesetzgeber auf den Plan rufen könnte.

Ende Juni haben Mitgliedsunternehmen des Verbands forschender Arzneimittelhersteller (vfa) und der Freiwilligen Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA) erstmals geldwerte Leistungen detailliert veröffentlicht. Alle 54 Konzerne geben für das Jahr 2015 rund 575 Millionen Euro als Gesamtsumme an. Davon gingen 366 Millionen Euro an Health Professionals, medizinische Organisationen beziehungsweise weitere Einrichtungen. Ein Ziel war, klinische Studien und Anwendungsbeobachtungen durchzuführen.

Gerade Anwendungsbeobachtungen bezeichnen vfa und FSA als „unverzichtbares Instrument in der Arzneimittelforschung“. Diese führten zu „einem besseren Verständnis des Arzneimittels in der praktischen Anwendung“. Diese Einschätzung ist allerdings umstritten – Gegner sehen Anwendungsbeobachtungen vor allem als Verkaufsvehikel. Weitere 119 Millionen Euro lassen sich Vortragshonoraren und Fortbildungen zuordnen. Und 90 Millionen flossen als Sponsoring an medizinische Organisationen, um beispielsweise Veranstaltungen zu unterstützen.

 

FSA-Zahlen

© FSA

Mediziner sagen nein

Die hoch gepriesene Transparenzinitiative hat jedoch etliche Schwächen, wie ein Blick auf Details zeigt. „Ärzte können mit Berufung auf den Datenschutz einer Veröffentlichung widersprechen – es ist daher zu erwarten, dass gerade bei den Ärzten mit vielen Interessenkonflikten keine Transparenz erreicht wird – im Gegensatz zum gesetzlich zur Transparenz verpflichtenden Physician Payment Sunshine Act in den USA“, sagt Prof. Dr. Klaus Lieb, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsmedizin Mainz. Zwei von drei Kollegen haben prompt ihr Veto eingelegt. Allerdings schwankt der Prozentsatz von Hersteller zu Hersteller erheblich. Lieb verweist darüber hinaus auf Firmen, die sich der Transparenz-Initiative noch nicht angeschlossen haben.

Auch so mancher Fachgesellschaft bereitet das Projekt Kopfschmerzen. Für die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) bezogen Professor Dr. Carsten Bokemeyer, Professor Dr. Michael Hallek, Professor Dr. Diana Lüftner und Professor Dr. Florian Weißinger Stellung. Sie sprechen speziell bei innovativen Krebstherapien von einer „bewussten politischen Entscheidung in Deutschland und Europa, die Entwicklung, Testung und Markteinführung dieser neuen Arzneimittel an gewinnorientierte Wirtschaftsunternehmen zu übertragen“. Gleichzeitig seien akademische Studien durch bürokratische Hürden deutlich erschwert worden. „So ist es heute kaum noch möglich, ohne Mitfinanzierung der pharmazeutischen Industrie klinische Prüfungen durchzuführen“, ergänzt der Vorstand.

Vor allem werde „zwischen Kontakten im Rahmen wissenschaftlicher Projekte wie klinischer Studien, Register, Beratungen und Fortbildungen u. ä. oder Zuwendungen ohne klar definierte Gegenleistung, die eindeutig das Verschreibungsverhalten der Ärzte beeinflussen sollen, kaum differenziert“. Es sei problematisch, „Details über finanzielle Beziehungen durch die Publikation im Internet einer globalen Öffentlichkeit und eben nicht nur einem definierten Personen- oder Institutionenkreis” zur Verfügung zu stellen. Vor dem Hintergrund, dass die DGHO Service GmbH – der kommerzielle Arm der DGHO  – mit hohen Zuwendungsbeträgen in den FSA-Listen auftaucht, kann man den Wunsch nach Ausschluss der Öffentlichkeit verstehen.

Immenser Rechercheaufwand

Neben inhaltlicher Kritik gibt es auch technische Schwachstellen. „Die Zuwendungen werden in zusammengefasster (aggregierter) Form auf einer Homepage dargestellt – damit wird es nur mit großem Rechercheaufwand möglich sein, über individuelle Ärzte Informationen zu finden“, sagt Lieb. Bei der Zusammenstellung handelt es sich lediglich um Links zu Dokumenten der beteiligten Unternehmen. Datenbanken mit Möglichkeiten zur freien Recherche plant die FSA momentan nicht. Dieses Problem haben allerdings mittlerweile andere gelöst: Spiegel Online und die Initiative „Correctiv“ haben die FSA-Angaben in einer öffentlichen zugänglichen Datenbank aggregiert.

 

Zuwendungen2

Aufschlüsselung geldwerter Leistungen anhand einer Stichprobe. Grafik: DocCheck

Ende Juni hat das Science Media Center deshalb Angaben von acht großen Unternehmen ausgewertet: Actelion Pharmaceuticals Deutschland GmbH, Amgen GmbH, Grünenthal GmbH, Janssen-Cilag GmbH, Lilly Pharma Holding GmbH, Merck KGaA/Merck Serono GmbH, Sanofi Pasteur MSD GmbH, Takeda Pharma Vertrieb GmbH &Co KG. Hier zeigte sich, dass 96 Prozent aller Zahlungen unterhalb von 5.000 Euro lagen. Eine gute Nachricht?

Kleine Geschenke, große Wirkung

Wohl kaum. Dass selbst kleine Geschenke die Freundschaft erhalten, zeigt eine amerikanische Studie. In den USA sind Zuwendungen von pharmazeutischen Herstellern an Ärzte offen einsehbar – dem „Sunshine Act“ (Physician Financial Transparency Reports) sei Dank. Berichte können beim Projekt „Dollars for Docs“  und bei den Centers for Medicare and Medicaid Services abgerufen werden. Tools wie das „Open Payment Programm“ erleichtern Abfragen.

Colette DeJong von der University of California, San Francisco School of Medicine, wertete Daten von 279.669 Medizinern aus. Sie konzentrierte sich auf Statine, Betablocker, ACE-Hemmer und SSRI/SNRI. Mit diesen Arzneistoffklassen standen 63.524 Zahlungen an Mediziner in Zusammenhang. Bereits ein einziges Essen unter 20 US-Dollar führte dazu, dass Rosuvastatin im Vergleich zu anderen Statinen signifikant häufiger auf dem Rezeptblock stand. Ähnlich sah es mit Nebivolol bei Betablockern, Olmesartan bei ACE-Hemmern und Desvenlafaxin bei SSRI/SNRI aus. Weitere Einladungen der Industrie führten zu noch deutlicheren Zusammenhängen.

Zu vergleichbaren Resultaten kamen Ryann Grochowski Jones und Charles Ornstein vom Recherchenetzwerk ProPublica. Ärzte verordneten patentgeschützte Präparate umso häufiger, je mehr Geld sie von Firmen bekamen. Bei Psychiatern, die mindestens 5.000 US-Dollar pro Jahr erhalten hatten, waren es 19 Prozent – verglichen mit knapp 14 Prozent bei Kollegen ohne Zuwendung. Grochowski und Ornstein arbeiteten ebenfalls mit offen zugänglichen Pflichtangaben.

Ein Verein in privater Trägerschaft wie die „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e. V.“ (FSA) ohne gesetzlichen Auftrag kann diese Funktion nicht übernehmen. „In diesem Zusammenhang plädieren wir eindringlich dafür, die Aufdeckung und Beseitigung von jeglicher Form der Korruption der Aufsicht von staatlichen Organen zu überlassen“, schreibt der DHGO-Vorstand. Hoffentlich weiß er, was er sich da wünscht.

54 Wertungen (4.26 ø)

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15 Kommentare:

Gast
Gast

# 7 : Jetzt reicht´s aber. Genügt nicht ein Mediziner mit Hut hier ? Ich hoffe nicht, daß am Arbeitsplatz mit diesem ” Kleidungsstück ” gearbeitet wird und sehe diese Frage als wichtiger an als das jetzige Thema.

#15 |
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Jochen Diederich
Jochen Diederich

Als ehemaliger Mitarbeiter einer zytostatikaherstellenden Apotheke, kann ich mich dunkel erinnern das die belieferten Arztpraxen- wohl aus Gründen der Übersichtlichkeit- z.B. Folate von einer bestimmten Firma mehr oder weniger von uns gefordert haben, da Anwendungsbeobachtungen stattfinden würden. Da die zugehörigen Patienten oft nicht der Weitergabe ihrer Daten zugestimmt hatten, wusste die Apotheke nicht welche Patienten in der Anwendungsbeobachtung waren, und musste um des Lieben Friedens mit den Praxen willen alle Patienten auf die gewünscht Firma einstellen.
Von Firmenseite wurden wir dann noch angesprochen, warum wir nicht direkt bei Ihnen einkaufen und ob denn dann dieses Produkt verwendet werden würde. Seltsam oder???

#14 |
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Gast
Gast

Ich wurde auch angeschrieben – und habe der Veröffentlichung der “erhaltenen Gelder” nicht zugestimmt. Konkret ging es um eine einzige Fortbildungsveranstaltung, bei der ich die Reisekosten selber getragen habe (obwohl ich diese gezahlt bekommen hääte) – allerdings wurde wohl das Mittagessen, dass es dort gegeben hat mit 42 Euro in Rechnung gestellt… . Ich habe mich stattdessen mit einem Kollegen in ein Café gesetzt und wir haben weiter diskutiert – aber das Buffet war trotzdem da… .

#13 |
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Zur Transparenzdebatte!
Der Vorschlag von Bundesärztekammer-(BÄK)-Präsident Prof. h. c. (HH) Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, dass die Veröffentlichung von Zuwendungen der Pharmaindustrie an die gesamte Ärzteschaft
u n a b h ä n g i g von der Zustimmung der Empfänger erfolgen müsse, steht im Widerspruch zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) in Karlsruhe zur „Informationellen Selbstbestimmung“.
Wir freiberuflich niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte arbeiten in einem Freien Beruf („profession“) mit allen erfüllbaren Pflichten und Folgen aus dem persönlichen Behandlungsvertrag mit unseren Patientinnen und Patienten nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) §§ 630 a bis h (a=Vertragstypische Pflichten beim Behandlungsvertrag bis h=Beweislast bei Haftung für Behandlungs- und Aufklärungsfehler).
Zugleich sind wir als freie Unternehmer mit allen arbeits- und sozialrechtlichen Verpflichtungen als Arbeitgeber bzw. als Unternehmensführer mit Chancen Risiken, Kosten und Erträgen konfrontiert, für die wir mit unseren privaten Einkünften und Vermögen einstehen und haften müssen.
Aber weshalb sollen wir als einzige Berufsgruppe an einen öffentlichen Pranger gestellt werden und uns offenbaren, während alle anderen Freien Berufe wie Apotheker, Architekten, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, aber auch alle selbstständigen Unternehmer, selbstständige Handel-, Handwerk- und Gewerbetreibende, Journalisten, Film-, Fernseh- und Medien-Unternehmer, Makler, Vermittlungsagenturen (z. B. Import/Export, Rüstungsgüter, Profisport) ohne größere multimediale Aufmerksamkeit weiterhin Zuwendungen, Aufpreise, Aufwandsentschädigungen, Sach- und Reisekostenersatz, Boni, Rabatte, Naturalrabatte, Erfolgshonorare, Bewirtungen, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen von Industrie, privaten Auftraggebern, Parteien, Medienunternehmen, Öffentlich Rechtlichen Anstalten, Krankenkassen, Vereinen, Lobby- und Interessen-Verbänden erhalten, o h n e je darüber öffentlich Rechenschaft ablegen zu müssen?
Selbst Handelskonzerne, Banken, Versicherungen, Industrieverbände müssen ihre Rechnungsbücher über zusätzliche Ausbildungsaufwendungen, Sponsorengelder, Förderungen verdienter Mitarbeiter/-innen, Bewirtungen, Incentives und Werbe-Großveranstaltungen nicht öffnen.
Hinzu kommt, dass der Gesetzgeber die gesetzlich garantierte Gleichbehandlung (Gleichheitsgrundsatz) im Widerspruch zu Artikel 3 des Grundgesetzes (GG) als Branchen-spezifische Straftatbestände im Gesundheitswesen in Form von „Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen“ als §§ 299 a und 299 b abgeschafft und damit selektive Disziplinierung, Diskriminierung bzw. Strafverfolgung speziell gegen freiberufliche Ärztinnen und Ärzte vorgesehen hat.
Im Gegensatz zu Mitgliedern der Ärztekammern (ÄK) und Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) mit ihren eigenen berufsrechtlichen Regelungen, kann gegen alle Mitglieder von Rechtsanwalts- und Notariats-(RENO), Architekten-, Handwerks- bzw. Industrie- und Handelskammern bei vergleichbaren Korruptionsvorwürfen wegen f e h l e n d e r Strafnormen im StGB gar nicht erst ermittelt, geschweige denn pönalisiert werden.
Besonders bedauerlich ist, dass Bundesärztekammer (BÄK) und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) als Arbeitsgemeinschaften der KVen und ÄKn uns niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen auch noch in den Rücken fallen.
Diese öffentliche Hexenjagd gegen von der Pharmaindustrie gesponserte Kongresse, Fortbildungsveranstaltungen, Vortrags- und Symposion-Beiträge, Aus-, Fort- und Weiterbildung kann nicht hingenommen werden.
Publikationen über medizinische Fortschritte in Klinik und Praxis, Umweltmedizin, Krankenhaustechnik, Infektiologie, Impfungen, Hygiene, pharmazeutische Fortschritte, Entwicklung neuer Devices, Implantate, maschineller Organersatz, interventionelle Techniken („fast-track“-Chirurgie, Laparoskopie, Endoskopie, „TAVI“, „PCI“, Herzkatheter, interventionelle Radiologie) etc. sind ohne Mithilfe und Unterstützung der „medizinisch-industriellen-“ und „pharmazeutisch-wissenschaftlichen-Komplexe“ gar nicht mehr denkbar.
Medizinbildungs- und Versorgungs-fremde „Gesundheits“Politiker, Kassen- und auch Ärztefunktionäre bzw. Medien, Öffentlichkeit und Meinungsbildner in Politik und Gesellschaft haben keinerlei Vorstellungen von ubiquitärer Krankheit-, Bewältigungs- und Versorgungsproblematik.
Wir brauchen nicht Denunziation, Diskriminierung, ideologische Verblendung, naiven Empirismus und naturalistisch übersteigerte Ideenbildung, sondern Synergien, Symposien, Curricula, Komplexität, Kommunikation und bio-psycho-sozial am Patienten orientierten medizinischen Fortschritt.
Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

#12 |
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Wird eigentlich irgendwo darüber nachgedacht, dass es Rabattverträge zwischen Krankenkassen und Pharmaunternehmen gibt? D.h. dass Ärzte die oben genannten Medikamente (Statine, ACH-Hemmer und co.) nur innerhalb der Verträge verordnen dürfen und nur selten Ausnahmen möglich sind, da der Arzt sonst in Regress genommen wird. Glaubt irgendjemand dass ich so billig zu haben bin, dass Kuli und Zettelblock oder ein Essen mich zum Vertreter der jeweiligen Firma werden lassen? Wenn ich Pharmaboss wäre, dann würde ich eher Kassen bezahlen, um in die Verträge, die allesamt geheim sind, zu kommen, Warum hat die Pharmaindustrie eine so große Lobby und wo ist diese angesiedelt. Es ist sowas von billig, das Sommerloch mit käuflichen Ärzten zu füllen, kein Wunder, dass es zunehmenden Mangel an Ärzten gibt. Recht so!!

#11 |
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Dr Rainer Bachmann
Dr Rainer Bachmann

Mir ist’s völlig wurscht! Die “richtigen” gelder werden eh’ anders verteilt u nicht veröffentlicht. Ich habe immerhin 174€ reisegeld laut Correctiv von Berlinchemie erhalten und weiß noch nicht einmal, für was.
Mit freundlichen Grüßen RBachmann

#10 |
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Antje Sonntag
Antje Sonntag

In der Tierärzteschaft gibt es eher weniger (qualitativ hochwertig) gesponserte Fortbildungen (an denen es sich lohnt teilzunehmen). Wir sind es gewohnt unsere medizinische Weiterentwicklung selbst zu finanzieren. Da wir uns aber nicht annähernd im Ranking den Einkommen humanmedizinischer Kollegen nähern, kann ich das ‘Geschrei’ gar nicht verstehen…. Geht es hier NUR um ein Geschäft? Oder auch (auch inzwischen ja wohl auch ohne hippokratischen Eid) um einen Beruf mit Heilauftrag und um Menschen…??

#9 |
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Zuallererst gehört der Missstand abgeschaft, dass es beinahe nur
für Big pharma gesponserte “Fortbildungen” oder eher Werbeveranstaltungen CME-Punkte gibt und dieser Unsinn auch noch durch “unsere” Kammern/KVen auch noch unterstützt wird. “Freie” hochwertige Forbildungen werden kaum gewürdigt. Ein Schelm….

#8 |
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Gesundheitsökonom

Der Gesetzgeber verlangt eine klinische Prüfung der Phase 4, eine Feldstudie nach Zulassung und in Verkehr bringen des Medikamentes. Damit sollen u.a. mittel- bis langfristige Nebenwirkungen dieser Medikamente eruiert werden. Welcher Arzt macht das für “Null”? Auch werden meistens nur Ärzte daran teilnehmen, die dieses Medikament bereits verordnen. Aus eigener Erfahrung (>25J Pharmaberater) weiss ich, dass von den Ärzten die Daten dieser Feldstudien in vielen Fällen “getürkt” wurden (z.B. von Arzthelferinnen ausgefüllt).
Hochkarätige Fortbildungen sind sehr teuer. Welche Koryphäe ist bereit für “lau” einen Vortrag/ein Seminar u.ä.m. für Ärzte zu halten. Ohne Sponsoring würden die meisten Fortbildungveranstaltungen garnicht stattfinden (können).

#7 |
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Gast
Gast

….

#6 |
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Dr. med. Richard Gronemeyer
Dr. med. Richard Gronemeyer

Kann man die amerikanischen Verhältnisse auf Deutschland übertragen? Gelten in beiden Ländern ähnliche Gesetze?

Viele Fortbildungsveranstaltungen wären hier nicht möglich, wenn Referenten und Räumlichkeiten nicht von der Pharma gesponsert würden.

Im Vergleich zu früheren Jahrzehnten ist schon ein Wandel eingetreten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen..

#5 |
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Gast
Gast

Wo ist der Mediziner MIT Hut ?

#4 |
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Monja Ennenga
Monja Ennenga

…bin mal gespannt, wie hochwertig die zukünftigen Fortbildung laufen werden, wenn die Pharma keine adäquaten Referenten mehr stellen darf – dann werden alle ächzen, wie teuer die Kongresse werden! Wir Ärzte sind ja – was das angeht – recht geizig

#3 |
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Nichtmedizinische Berufe

2o Dollar, wirklich? Ich hätte nicht geglaubt, dass Korruption so billig ist….jetzt verstehe ich den Ansatz von MEZIS besser.

#2 |
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Vielversprechender Anfang!

#1 |
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