EU: Galgenfrist für Glyphosat

8. Juli 2016
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Laut EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis bleibt Glyphosat weitere 18 Monate auf dem Markt. Bis zum Ende dieser Frist muss die Europäische Chemikalienagentur ECHA ihre Einschätzung vorlegen. Kommt das wissenschaftliche Wunder?

Ob das Breitbandherbizid Glyphosat Verbrauchern schadet, ist bei hochrangigen Institutionen äußerst umstritten. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) schätzte Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ ein. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht bei sachgerechter Anwendung keine Probleme. Auch die European Food Safety Authority (EFSA) schreibt, es gebe wahrscheinlich keine Gefahr für Menschen. Sie schlägt 0,5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht als Grenzwert für die Aufnahme pro Mahlzeit vor. Angesichts dieser Unklarheiten hat die EU-Kommission jetzt einen umstrittenen Kompromiss gefunden. Glyphosat bleibt befristet bis Ende 2017 zugelassen.

Schwarzer Peter an die ECHA geschoben

„Die Kommission spielt den schwarzen Peter der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) zu, um eine wissenschaftlich fundierte Entscheidung herbeizuführen“, kritisiert Professor Dr. Daniel Dietrich, Leiter der Arbeitsgruppe Human- und Umwelttoxikologie, Universität Konstanz. „Tatsache ist, dass drei unabhängige Expertenkommissionen Glyphosat beurteilt haben; da wird auch die ECHA keine neuen Erkenntnisse gewinnen können.“ Gerade hinsichtlich des Krebsrisikos von Glyphosat seien ausreichend Studien vorhanden. Das sieht Professor Dr. Dr. Wolfgang Dekant vom Lehrstuhl für Toxikologie, Universität Würzburg, ähnlich: „Da ein weiteres Experiment zur krebserzeugenden Wirkung selbst ohne die nötige Vorplanungsphase und die Auswertung danach mindestens zwei Jahre dauert, kann es innerhalb von 18 Monaten auch keine neuen Erkenntnisse zu dem umstrittenen Endpunkt geben.“ Er spricht von einer „Lösung, um Zeit zu gewinnen und das Gesicht zu wahren“.

Streit zwischen Industrie und „sauberer Wissenschaft“

Experten sehen hier ohnehin eher politische als wissenschaftliche Argumente. Dazu nochmals Daniel Dietrich: „Der Ruf nach mehr Wissen von Barbara Hendricks ist klare Parteipolitik.“ Wenn aber ganze Behörden in ihrer Urteilsfähigkeit hinterfragt würden, sei dies nicht akzeptabel. Für Professor Dr. Rita Triebskorn vom Institut für Evolution und Ökologie, Universität Tübingen, gibt es ohnehin keinen Expertenstreit, sondern „einen Streit zwischen den Interessen der Industrie (inklusive der Wissenschaftler, die von dieser finanziert werden) und der „sauberen Wissenschaft“. Sie argumentiert mit dem Vorsorgeprinzip: Im Zweifel zu Ungunsten des Herbizids.

33 Wertungen (3.97 ø)

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25 Kommentare:

Naturwissenschaftler

Was soll die Volksverdummung?
Auch ganz normales Trinkwasser und Mineralwasser kann kanzerogen sein wenn zu viel davon getrunken wird.
Den Öko-Spontis mit Schaum vor dem Mund gehen die Themen zur Volksverblödung aus, jetzt stürzen sie sich auf Glyphosat. Welche Sau wird als nächstes durchs Dorf getrieben?
Sollen die Bauern als Sklaven der städtischen Ökos in Zukunft gebückt auf den Feldern Unkraut zupfen?
Es gibt kaum ein Herbizid, das auf schädliche Nebenwirkungen besser untersucht wurde als Glyphosat!

#25 |
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Manfred Lothar Dietwald
Manfred Lothar Dietwald

Glyphosphat (GP) blockiert das Enzym EPSPS, das in Pflanzen,Pilzen und Mikroorganismen die Bildung von Phenylalanin, Tryptophan und Tyrosin ver- oder behindert. Soja, Raps, Baumwolle und Mais sind resistent gegen GP und werden auch nach Wuchs mit GP behandelt, während andere Nutzpflanzen vor dem Auskeimen behandelt werden. Zudem behindert GP die Ansammlung von Knöllchenbakterien z.B. an Wurzln von Leguminosen (Bohnenkräutern). Für den Menschen werden Kopfschmerzen, Übelkeit und Krebsverdacht diskutiert. Geschickt vermeidet man aber die indirekte Mangelkrankheit durch verminderte Zufuhr von Phenylalanin, Tryptophan und Tyrosin, welche psychische Erkrankungen, wie Depression und Überaktivität, auslösen könnten. Hat die Regierung auch schon daran gedacht?

#24 |
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Bernd Hoppe
Bernd Hoppe

Wie wäre es mit einer 2 Jahres Studie am Menschen, nämlich den Befürwortern. Das würde jeden Kritiker verstummen lassen.

Aber auch die ‘so sicheren Atomkraftwerke’ (Politikerzitat von 1970 bis 2012) wurden schon immer an der Grenze und in im Inland menschenleeren Gebieten gebaut. Kein einziges in der Nähe von Parlamenten. Und nach Fukushima weiß jeder, wie gut dies war und wie stark die Politiker uns belogen hatten.

#23 |
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Gast
Gast

#21: Fakten und sachliche Diskussionen, am Ende noch von Leuten die sich mit dem Thema tatsächlich auskennen, sind ja bei Berufsempörten eher unbeliebt und werden eben lauthals überschrien.
Bleibt zu hoffen, dass sich unsere Regierung bzw. zur Not die anderen EU-Staaten an die Fakten halten, anstatt sich von einer (zugegeben äußerst lauten) Minderheit zu unbegründeten Verboten etc. hinreißen zu lassen.

#22 |
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nordharzer
nordharzer

Eine erbärmliche Diskussion. Die Menschen entfernen sich immer mehr vom Leben auf dem Land, saugen die Propaganda der Öko Sozialisten auf und meinen dann, uns Landwirten vorschreiben zu können, wie wir wirtschaften sollen. Das ist Planwirtschaft. Ich möchte jedenfals nicht als Knecht eines Großstadtmenschen enden und für einen Hungerlohn Unkraut zupfen. Wer hier groß rumschwadroniert, das alles auch ohne Glyphosat geht hat ja nicht unrecht, aber was ist die Kehrseite der Medaille? Extrem deutlicher Mehrverbrauch an Diesel sowie deutlich eingeschränkte Erosionsverhinderung. Pfluglose bewirtschaftung hat eine Berechtigung und hat ja auch einen Sinn. Hat sich damit schon einmal jemand hier befasst und die Vorteile einer solchen Bearbeitung bedacht? Bei uns ist Sikkation bis auf Ausnahmen verboten. Wieso leidet die Vogelwelt? Das auf Glyphosat zurückzuführen ist absoluter Blödsinn. Was nicht chemisch behandelt wird, das wird mechanisch beseitigt. Abdrift wird scharf bestraft.
Wenn bei uns Glyphosat verboten wird werden wir trotzdem Importe mit Glyphosat behandelten Nahrungsmitteln hier haben.
Wenn Ärtzte gegen chemischen Pflanzenschutz sind sollten sie konsequenterweise auch auf Homöopatie umstellen, alles andere ist verlogen!!

Ich lade gern einmal eine Abordnung von Glyphosat Gegnern während einer Glyphosat Behandlung meines Ackers ein und stelle mich dann jeder Diskussion.
P:S: Schon mal was vom Kupfer Einsatz bzw. Crysamtemen Extrakt im biologischen Landbau gehört bzw. informiert.

#21 |
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Eva Kurzweil
Eva Kurzweil

@4 wie naiv sind Sie denn?????????

#20 |
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Manfred Lothar Dietwald
Manfred Lothar Dietwald

Im BR-ALPHA wurde heute um 16Uhr eine Vorlesung eines Professors ausgestrahlt, in der seine Untersuchungen ergaben, dass auf einen Bürger aus Berlin 3 gefiederte Tiere, in München 1 Vogel und in Freiburg/Breisgau entsprechend weniger Vögel zählbar sind. Auch Flora und Fauna im Freiland verhalten sich so, was er auf Stickstoffbelastung, Straßenrandbemähung, Mikroklima( kälter im Freiland), Ackernutzung, Fahrgeschwindigkeit, und die Gewöhnung der Tiere an den friedlicheren Stadtmenschen zurückführte. Nur Spatzenanzahl nahmen allgemein ab. Die wilde Zunahme von ausländischen Gewächsen und Löwenzahn in freier Natur konnte den Trend nicht umkehren. Gyphosphatverbot ist also nur eine Scheinlösung. Rotwild,Igel, Bienen, Singvögel und Schlangen leiden nicht unbedingt daran.

#19 |
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Gast
Gast

@#7
im allgemeinen reicht oft gesunder Menschenverstand. Gift im Hirn hilft da natürlich nicht weiter. Argumente und Quellen haben Sie sich ausgesucht, die anderen hier genannten ignorieren Sie nachwievor. Selbst 10 Mrd Menschen (prognostiziert bis 2050) wären mit giftfreier Landschaft möglich. Wichtig in allem Dingen ist, man muss es wollen! Solange mit Nahrungsmitteln , Missernten und Hungersnöten spekuliert wird, wird sich nichts ändern ! Glyphosat wird auch als “Erntehelfer” eingesetzt und ist inzwischen selbst im Trinkwasser nachweisbar!

#18 |
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Mein Respekt vor den Engländern wächst, auch wenn sie nicht wegen Gylphosat aus der EU austreten wollen. Nur sich ständig von bestochenen fett verdienenden EU-Funktionären das eigene Leben vorschreiben lassen zu müssen, das ist schon ein Ding. Das Zeug gehört weg, egal wieviel die Lobby schmiert. Und das ist bei weitem nicht das einzige Beispiel von Tragweite.

#17 |
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Tierarzt

Es geht auch ohne Glyphosphat! Eine nachhaltige Landwirtschaft mit einer ausgeklügelten Fruchtfolge und Zwischenfruchtanbau erübrigen nicht nur im biologischem Landbau den Einsatz von Glyphosphat.
Im übrigen muss Glyphosphat immer auch im Zusammenhang mit grüner Gentechnik genannt werden. Die Firma Monsanto hält für Glyphospaht und viele glyphosphat resistente Pflanzen jeweils die Patente. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

#16 |
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Angela Leyrat
Angela Leyrat

Auch hier ist das gleiche Dilemma wie beim Fracking. Unsere Politiker sind die Sklaven der Lobbyisten. Ihr Job ist es, die Bevölkerung mit anderen Themen abzulenken, in der Hoffnung , dass wir nichts merken und nicht meutern….. da hilft es nicht, wenn ein paar Bio essen…. da heißt es handeln

https://aktion.bund.net/glyphosat-ausgebremst-jetzt-bund-newsletter-bestellen

https://www.regenwald.org/aktion/1043/glyphosat-von-monsanto-pestizid-vergiftung-beenden

Der Kommentar wurde wegen werblichem Inhalts gekürzt.

#15 |
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Manfred Lothar Dietwald
Manfred Lothar Dietwald

Man löse erst das Nitrit-Nitratproblem. Der Kaufanreiz bei Fleisch und deren Produkten durch Rotverfärbung wird spätestens beim Braten unsichtbar, aber nicht weniger cancerogen. Dies ist seit über 60 Jahren erkannt. Glyphosphat dient nicht nur zur Unkrautbekämpfung, sondern auch zur Erhöhung der Nahrungsmenge. Eine Beschränkung für Letzteres lässt sich aufschieben, dafür sollte die Anwendung in Gärten sofort verboten werden, bis die Studien eindeutig sind.

#14 |
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franz laudenbach
franz laudenbach

SWR Mediathek; Argument, Glyphosat;
Meinen Meinung: ES REICHT!
Es reicht aus, um die Bundesregierung abzuwählen;
Sie hat sich bei der Abstimmung ob die Glyphosat-Erlaubnis um 10 Jahre verlängert werden darf, enthalten (Nicht Positiv, nicht Negativ)!!?????

Honig-Bienen sterben, Insekten sterben, Vögel verschwinden weil es keine Nahrung für sie gibt, Wasser Tiere verenden, usw.
Honigbienen finden wir noch in den Städten, nicht mehr auf den Land.

Eine 4 Std. Wanderung im Mai, im Naturschutzgebiet;
Bäume und Sträucher voller Blüte, und: Nicht eine Biene in den Blüten.
10 Bienen gesehen, 7 waren tot.
8 Schlupfwesen gezählt; Sie waren an einem Wasserloch, versuchten sich zu entgiften (meine Intention)!
2 Hummeln flogen, das war alles.
Kein Insekt auf den Ären!
Rund um das Naturschutzgebiet: Getreide-Äcker!
Und; Im 10m Abstand, Traktorspuren im Getreidefeld!

Bald werden die Imker (wie in den USA) von Kirschbaum zu Kirschbaum fahren, jeweils die Bienen frei lassen, um Kirsch-Blüten bestäuben zu können!
Ähnliches mit Vögeln haben wir erlebt, mit Mäusegift auf den Äckern!
Endlich verboten; Bussarde, Milane, etc. alles wieder im Land!

Der Verbraucher ist der Depp, aber er hat Mit-Schuld!
Soll er doch auf Bio-Waren bestehen!
Gezielt; Nur BIO-Ware verzehren!

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Dr. med. Christoph Uhlmann
Dr. med. Christoph Uhlmann

Glyphosat wird zur Ideologie. Man kann die Verbotsliste erweitern, sollte aber mehr in der Hand haben als ideologisch geprägte Spekulationen. Die “Wissenschaftlerin und Expertin qua Amt” Hendricks weiß alles viel besser. Viel schlimmer ist m.E. die hemmungslose Überdüngung der Äcker und Wiesen mit Gülle, die großenteils aus Holland – zudem noch für Geld ! – importiert wird. Wieso düngen die Holländer nicht ihre eigenen Felder mit diesem Zeugs?

#12 |
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Dipl.oec-troph.J.Ritschel
Dipl.oec-troph.J.Ritschel

…die Geister, die ich rief, sie hören mich nicht mehr!

#11 |
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Gast
Gast

#7: Niemand nötigt Sie. Sie können Öko-Gemüse essen, es in ihrem Garten selbst anpflanzen, etc.
Ignorant ist, wer selbst keine Quellen und Argumente hat und trotzdem alle die anderer Meinung sind beschimpft.
Und Ja, Ackerbau geht ohne Pestizide. Aber nicht bei 7 Mrd. Weltbevölkerung.

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Dr. med. vet. Lothar Diesing
Dr. med. vet. Lothar Diesing

Noch heute warnte das Bundesinstitut für Risikobewertung vor bestimmten Kontaminanten in raffiniertem Speiseöl (http://www.bfr.bund.de/cm/343/3-mcpd-2-mcpd-glycidyl-fettsaeureester-in-lebensmitteln.pdf). Hierbei handelt es sich um genotoxische Karzinogene, für die festgelegte Grenzwerte (die es eigentlich für solche Substanzen gar nicht geben dürfte!) um ein Vielfaches überschritten werden. Aus toxikologischer Sicht handelt es sich hier um ein ganz anderes “Kaliber” als beim Glyphosat. Und dennoch interessiert es den sendungsbewussten Journalisten nicht. Was ist mit dem von Frau Hendricks et al. so gern zitierten Vorsorgeprinzip?

#9 |
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Johannes Reinders
Johannes Reinders

Das meiste Glyphosat wird über Gartencenter und Baumärkte vertrieben. Wenn
also die Privatleute aufhören würden, das Gift zu kaufen, wäre schon viel gewonnen. – Aber was ist die Alternative ? – ? Möglicherweise noch gefährlicher.

#8 |
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Gast
Gast

@#4 Gast
Glyphosat hat in meinem Körper nichts zu suchen. Es ist ein künstlich hergestellter Stoff !! Sie dürfen Glyphosat fressen bis sie schwarz werden, nichts dagegen, aber mich zu nötigen den Dreck zu fressen, wenn er “I H R E N” “Expertisen” nach ungefährlich ist, ist eine Unverschämtheit. Es geht ohne, dass beweisen und bewiesen über tausend Jahre Ackerbau. Sie sind ein Ignorant, anders kann man es nicht ausdrücken. Die Probleme der Menschheit sind Ihresgleichen !

#7 |
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Gast
Gast

Es geht nicht nur um Glyphosat und dessen mögliches Potential Krebs auszulösen. Wer “Der stille Frühling” gelesen hat, der kann die Hintergründe und die wirklichen Folgen dieses Giftes sehen. Vielleicht sollten mal alle Verantwortlichen Ihren Horizont erweitern und nicht nur auf das schnelle Geld schielen – es geht schlichtweg um die Erhaltung des Lebens auf der Erde. Glyphosat, wie jedes Pestizid ist ein weiterer Sargnagel. Dabei sterben vor allem und zuerst die, die uns eigentlich helfen wollen um zu überleben, die Insekten. Ohne Insekten kein Leben auf diesem Planeten, zumindest keines mehr, was wir als Leben definieren. Der Mensch, als Irrtum der Evolution, ist der schlimmste Vernichter von Leben auf dieser Welt, keiner schafft das, Wasser Mensch in wenigen Tagen, Wochen, Monaten schafft an Leben zu zerstören.
Um das nun endlich mal umzukehren, sollte es nicht einmal eine Diskussion um die Zulassung dieses Gutes geben. Ein klares NEIN ohne Begründung reicht vollkommen zu. Die Macher von Glyphosat und Co. haben eh schon die nächste Generation an Schweinerei in der Schublade…

#6 |
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Hanno Wolfram
Hanno Wolfram

Dies Dinge stehen in der gleichen IARC-Liste wie Glyphosat:

Androgenic (anabolic) steroids
Art glass, glass containers and pressed ware (manufacture of)
Biomass fuel (primarily wood), indoor emissions from household combustion of
Carbon electrode manufacture
Frying, emissions from high-temperature
Hairdresser or barber (occupational exposure as a)
Human papillomavirus type 68
Lead compounds, inorganic
Malaria (caused by infection with Plasmodium falciparum in holoendemic areas)
Merkel cell polyomavirus (MCV)
Nitrate or nitrite (ingested) under conditions that result in endogenous nitrosation
Non-arsenical insecticides (occupational exposures in spraying and application of)
Petroleum refining (occupational exposures in)
Red meat (consumption of)
Shiftwork that involves circadian disruption
Very hot beverages at above 65 °C (drinking)

Spannend, oder?

#5 |
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Gast
Gast

Dann sollten aber auch umgekehrt die Schreihälse, die unter völligem Ignorieren aller Untersuchungsergebnisse ein Verbot wollen Schadenersatz an betroffene Landwirte und den Hersteller zahlen, falls sich herausstellt dass es doch ungefährlich ist.

Aber ernsthaft: es ist wohl kaum falsch, die Entscheidung auf Basis von Studienergebnissen zu fällen. Es gibt bereits eine Vielzahl von Studien die kein Krebsrisiko nachweisen konnten. Dass man zusätzlich noch weitere Untersuchungen unternimmt, um sicherzugehen ist doch auch gut so. Übertriebener Aktionismus aber nicht.
Den Untersuchern zu unterstellen, sie würden ja nur im Sinne der Industrie arbeiten (also: ihre Ergebnisse fälschen) finde ich recht harter Tobak – insbesondere, wenn man selbst keine Daten / Ergebnisse hat sondern die Behauptung einfach unqualifiziert in den Raum wirft.

#4 |
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Dr. rer. nat. anette Schweizer
Dr. rer. nat. anette Schweizer

Interessante Informationen liefert das you-tube video von Dr. Klinghardt zum THema Leylines bzw. Chemtrails (aus dem JAhr 2016), worin er am Ende ausführlich auf die Wirkung und die Anwendungsversuche von Glyphosat eingeht. Erschreckend! Danach gibt es nur noch 1 eindeutige Antwortmöglichkeit.

#3 |
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Eva Kurzweil
Eva Kurzweil

Es geht doch ausschließlich um Geld und Lobbyismus. Hauptsache die Geschäfte laufen.
Aber dann jammern wenn die Krankheitskosten in die Höhe schnellen…..eine Farce schlechthin….und die Politik schaut zu und kassiert!

#2 |
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Horst Rieth
Horst Rieth

wenn sich später herausstellen sollte, dass Glyphosat kanzerogen ist, sollten die Möglichkeit bestehen, die Verantwortlichen wegen mindestens grobfahrlässiger Körperverletzung zu verurteilen und mit ihrem Privatvermögen haftbar zu machen. Sie wären dann bestimmt vorsichtiger in ihrem Handeln, am Ende zahlt ja nur der Einzelne und die Gemeinschaft für ihr unverantwortliches Handeln.

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