Dr. Heart – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen

4. Juli 2016
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Viele Frauen fürchten sich vor Brustkrebs, dabei verstirbt jede zweite Frau an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Rauchen etwa erhöht im Vergleich zu Männern das kardiovasculäres Risiko um 25 Prozent. Aber: Mit dem richtigen Lebensstil lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

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14 Kommentare:

Gast
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und bei allem bleibt immer wieder unerwähnt, daß es nicht nur um den Menschen, sondern eben auch Tiere geht, die dazu gedacht sind, zu leben.
Nicht unerwähnt soll aber sein, daß Ärzte ( insbes., nicht nur ) wie Sie, Herr Dr. Bedynek ( @ 1 ), sich hinterfragen müßten, auch dahingehend, ob es nicht so ist, daß ein großer Teil derjenigen, die überhaupt kein Verständnis für Raucher haben, daselbst zum Rauch ( usw. usf. ) der ” Anderen ” beigetragen haben…

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..eine „prospektive Metaanalyse“- die statistische Auswertung älterer Studien, die vorausschauend im Hinblick auf eine bereits aufgestellte Hypothese („Wurst und rotes Fleisch fördern Darmkrebs“) ausgewählt wurden. Ich empfehle Ihnen, sich mal mit einzelnen dieser Studien zu befassen. Dann merken Sie schnell, wie wenig aussagekräftig die statistische Gesamtauswertung ist. Liefern die einzelnen eingeflossenen Studien doch gänzlich gegenteilige Ergebnisse. So vergleicht eine Untersuchung der Medizinischen Uni Graz aus dem Jahr 2004 die Daten von vier verschiedenen, je 330 Personen starken Ernährungsgruppen: Vegetarier – Mediterran-Köstler mit hohem Obstanteil – Mediterran-Köstler mit moderatem Fleischanteil – Mediterran-Köstler mit hohem Fleischanteil. Das Resultat: Vegetarier offenbarten insgesamt vermehrte gesundheitliche Probleme einschließlich einer höherer Dickdarmkrebsrate gegenüber Nicht-Vegetariern. Eine andere Analyse (2015) von 27 in den Jahren 2003-2013 durchgeführten Studien aus Amerika, Asien, Europa und Australien lieferte das Ergebnis, dass „noch nicht einmal ein klarer Zusammenhang zwischen verzehrter Menge von Rind,- Schweine-, Lammfleisch und der Dickdarmkrebsrate erkennbar” ist. Die Analysten schlossen, dass rotes Fleisch ein vernachlässigbarer und unbedeutender Risikofaktor bei Dickdarmkrebs sei. Die Daten zu den vermuteten Mechanismen zwischen Darmkrebs und Fleischverzehr seien uneinheitlich. Die EPIC-Oxford-Kohrtenstudie zeigte einen signifikaten Anstieg der Krebsrate erst ab einem Rotfleischkonsum von 400g täglich – fast 3kg Fleisch pro Woche. Das solche Mast ungesund ist, verwundert wohl kaum. Auch bleibt in der Metastudie unberücksichtigt, dass es Länder mit hohem Fleischkonsum (Mongolei, Bolivien, Australien, Botswana) gibt, in denen die Dickdarmkrebsraten sehr niedrig sind. Sogenanntes weißes Fleisch blieb übrigens gänzllich unberücksichtigt. Aber wenn Sie diese IARS-Metastudie anführen, sollten Sie auch so fair sein und das von der IARS/WHO als Quintessenz formulierte Fazit erwähnen. Da heisst es nämlich: “Fleisch zu essen hat Vorteile für die Gesundheit. Es liefert hochwertiges Eiweiß, B-Vitamine, Eisen, Zink und zahlreiche andere Mikronährstoffe. Die IARC rät, den Fleischkonsum einzuschränken, um Vor- und Nachteile in die richtige Balance zu bringen.”

Ihren WItz mit der “Zweimann-Studie” finde ich nicht besonders originell. Wenn Sie nicht wollen, das man Ihnen etwas in den Mund legt, dann tun Sie es bitte nicht bei anderen.
Ich habe den Eindruck, der einzelne Mensch scheint Sie wenig zu interessieren. Sie fokussieren sich einzig auf Studien, die Sie für seriös halten. Und wenn der Mensch als Induviduum da nicht hineinpasst, halten Sie das für irrelevant.
Und meinen Sie , dass die “milliardenschwere Konzerne mit Interesse am Fleischkonsum” die einzigen sind, die “auf Wissenschaftler Einfluss nehmen”?

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@ Dr. rer.nat. Stefan Graf : Jetzt wird es aber absurd. Ich lege Studien vor und Sie bringen als Gegenargument Einzelfälle von Veganern vor (“Zwei Läufer aus meinem sportlichen Umfeld haben trotz sehr gewissenhafter…. Also: Vegan – eine Ernährung, die ohne “künstliche” B12-Supplementierung nicht funktioniert – als Ideallösung für alle? Niemals.”)
Ich denke, dass es hier nicht um Einzelfälle gehen sollte, die offensichtlich etwas falsch gemacht haben, sondern um seriöse wissenschaftliche Fakten aus Studien. Ihre Zweimann-Studie gehört nach meiner Auffassung nicht dazu.
Die Behauptung, es gebe ebenso viele andere Studien mit gegenteiligen Ergebnissen ist falsch. Gerade haben die Experten der WHO über 800 Studien zu Fleisch ausgewertet und festgestellt, dass Fleisch wahrscheinlich krebserregend und verarbeitetes Fleisch krebserregend sei. Es sei noch erwähnt, dass milliardenschwere Konzerne ein Interesse am Fleischkonsum haben und entsprechend auch auf Wissenschaftler Einfluss nehmen.

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@9 Hallo Herr Dr. Henrich: Jetzt sagen Sie mir doch bitte einmal, wie Sie darauf kommen, dass ich “Beweise gegen die von Ihnen genannten Studien vorbringen möchte? Aus welcher Textpassage schließen Sie denn das? Es geht mir doch überhaupt nicht darum, diese Studien zu widerlegen oder irgend jemandem seine vegane Lebensweise zu vermiesen. Wenn er/sie gut damit zurecht kommt, finde ich das wunderbar. Ich wehre mich nur strikt dagegen, den Veganismus als für JEDEN geeignete Ernährungsweise zu lobpreisen und – wie Sie es tun – die ominivore Mischkost generell zu verdammen. Ich habe doch die von Ihnen genannten Studien nicht angezweifelt. Aber Sie wissen doch , dass es ebensoviele Studien mit gegenteiligen Ergebnissen gibt. Ich nenne stellvertretend nur die Ihnen sicher bekannte EPIC-Oxfort-Studie – eine der umfangreichsetn Kohortenstudien überhaupt. Hier geht es mehr um Zusammenhänge zwischen Ernährungsweise und verschiedenen Krebsformen. Da schneiden z. B. moderate Fleischesser beim Dickdarmkrebs besser als Vegetarier ab. Aber was bringt denn alle Wissenschaftlichkeit für den Einzelnen – gar nichts. Und Ihre Behauptung, die von mir erwähnten Veganer seien wahrscheinlich falsch ernährt, ist ja nun eine völlig haltlose Ferndiagnose, die ein Arzt ohne jegliche Begegnung mit dem Patienten ja wohl nie stellen sollte. Die vegane Ernährungsumstellung wurde übrigens auch von Ärzten und langjährigen Veganern begleitet. Sie haben aber insofern recht, dass die beiden (mir sind übrigens weitere “unwissenschaftliche”Fälle bekannt) tatsächlich falsch ernährt waren – das Falsche für sie war die vegane Verköstigung. Damit sage ich nicht, dass andere damit nicht gut zurechtkommen. Suum cuique – jeder muss eigeninitiativ die zu ihm passende Ernährungsweise herausfinden, sollte sie dann aber nicht allen anderen als “this one fits all” aufdrängen.
Freundliche Grüße + danke für den sachlichen Austauch

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Freut mich sehr eine solch´fruchtbare Diskussion angestossen zu haben, verschweigen wollte ich allerdings nichts. Ganz im Gegenteil, ich kann den Ausführungen von Herrn Dr. Henrich nur voll zustimmen, wenngeich ich selber nicht ganz Veganer bin aber zumindest fast kein Fleisch (und v.a. kein Fleisch aus Massentierhaltung) dafür aber gelegentlich Fisch esse. In meinen anderen Videos, in denen ich über Ernährung spreche betone ich im Übrigen wiederholt wie wichtig es ist, wenig oder am besten kein Fleisch zu essen! (siehe hierzu auch http://dr-heart.de/herzgesund-ernahren/)
@ Franz Laudenbach:
Die Bedeutung des SAS kann man gar nicht hoch genug einschätzen, und im Gegensatz zu dem von Ihnen gesagten muss ich sagen, dass ich jede Woche mehrere Patienten mit erhöhtem RR und passender Anamnese zum SAS-screening schicke und dies mit großem Erfolg. Allerdings ging es in dem Video ja über die Unterschiede zwischen Mann und Frau und nach meiner Erfahrung sind Frauen hier, was die SAS-Inzidenz betrifft, nicht häufiger berroffen als wir Männer..
Beste Grüße,
Stefan Waller

#10 |
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@ Dr. rer.nat. Stefan Graf: Es klingt nicht gerade überzeugend und ist auch nicht wissenschaftlich, Einzelfälle von wahrscheinlich falsch ernährten Veganern als Beweise gegen die von Dr. Greger und Co. vorgelegten Studien zu den Vorteilen einer veganen Ernährung vorzubringen :-)

#9 |
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Eva Kurzweil
Eva Kurzweil

@Dr. med. Ernst Walter Henrich

DANKE, DANKE, DANKE für die klaren Worte!

Und dann noch mit einer Umstellung der Landwirtschaft auf biologischen Anbau wären wir auf einem sehr, sehr guten Weg.

#8 |
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@ 5 Dr. med. Ernst Walter Henrich: Das Problem ist doch nicht der Fleischverzehr per se, sondern der völlig aus dem Ruder laufende XXL-Fleischkonsum in Kombination mit wenig Pflanzlichem und extremem Bewegungsmangel. Sie finden für jede Ernährungsphilosophie etliche Studien. Für den Einzelnen sagen sie wenig aus. Vegan kann der HK-Gesundheit zuträglich sein, wenn der übrige Lebensstil stimmt, aber die Mangelrisiken sind immens. Zwei Läufer (Mann und Frau) aus meinem sportlichen Umfeld haben trotz sehr gewissenhafter veganer Lebensmittelauswahl und B12-Supplementierung einen manifesten Eisenmangel entwickelt. Das 3-wertige Nicht-Hämeisen kann offensichtllich trotz ausreichender Vitamin C-Aufnahme nicht von jedem gut resorbiert und in 2-wertiges Hämeisen umgewandelt werden. Wer zudem mit Hülsenfrüchten (Verdauungs-)Probleme hat, was im Umfeld sportlicher Betätigung nicht selten ist, kommt mit der Eiweißversorgung in die Bredouille. Mineralienverschiebungen (Kalium) bedeuten Gefahr für das Herz. Also: Vegan – eine Ernährung, die ohne “künstliche” B12-Supplementierung nicht funktioniert – als Ideallösung für alle? Niemals.
Übrigens: Seit die beiden ihren veganen “Ausrutscher” als solchen erkannt haben und sich ausgewogen, d. h. pflanzlich betont mit regelmäßigem moderatem Fleisch-, Fisch-, Milchprodukt und Eierverzehr ernähren (ohne jegliche Supplemente) sind ihre Blutwerte top und das subjetive und objektive (körperliche Leistung) Befinden ebenso.

Im übrigen weisen Veganer im Schnitt höhere Harnsäurewerte als Vegetarier und Omnivoren auf (http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0056339). Dass sie selten Gicht bekommen, liegt wohl an ihrem meist geringeren BMI.

Der Herzinfarkt bei Frauen war in Zeiten, in denen das Rauchen der Damen als unschicklich galt, so gut wie unbekannt. Fast nirgends ist der Zusammenhang zwischen Rauchen und kardiovaskulären Schäden so evident wie beim Tabakkonsum.

#7 |
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franz laudenbach
franz laudenbach

Franz Laudenbach
Noch erstaunlicher ist, dass die Hauptursache für koronare Herzerkrankungen und so ziemliche allen Volkskrankheiten verschwiegen wird!
Weil wird nicht bezahlt!, so die Auskunft mehrerer Ärzte!
Die Untersuchung hinsichtlich Grunderkrankung Schlafapnoe Syndrom wird hinsichtlich Gesetzlich-Versicherter nicht bezahlt.
Diese Erkrankung wird nur ambulant behandelt.
Heißt der/die Betroffene muss die Untersuchung dahingehend einfordern.
Wie das? Wenn er sie/doch schlafen. Wie soll er/sie von der Erkrankung erfahren? Ärzte schweigen, Krankenhausärzte schweigen ( eine korrekte Diagnose wird nur gestellt, wenn es der Patient ausdrücklich einfordert )!
Herzflattern, Herzflimmern, Infarkt, Schlaganfall, Demenz-Alzheimer, Diabetes Typ 2, gewöhnliche Folgen von Hypertonie im Schlaf, therapiert mit sogenannten ‘blutdrucksenkenden Medikamenten’!
Im Zweifelsfall wird mit Nasenbrille therapiert!
Nasenbrille, eine Farce, die weder dem an ZSA noch dem an OSAS Leidenden hilft!
Wollen Sie mehr wissen?
flc@live.de

#6 |
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Es ist schon erstaunlich, dass die Hauptursache für koronare Herzkrankheit auch hier verschwiegen wird: eine omnivore Ernährung mit Tierprodukten.
Studien zeigen eindeutig, dass
1. eine vegane Ernährung die Arteriengesundheit fördert, die übliche omnivore Ernährung dagegen die Arterien schädigt,
2. Angina pectoris Anfälle bei vegan ernährten herzkranken Patienten sich um 91 % verbesserten und bei omnivor ernährten herzkranken Patienten sich um 186 % verschlimmerten.
Dr. med. Michael Gerger stellt die Studien vor: http://www.youtube.com/watch?v=hMBkX9zAPyM

Schon vor über 50 Jahren zeigte eine Studie, dass in einer Bevölkerung, die sich vegan ernährt, praktisch keine koronaren Herzkrankheiten existieren – immerhin die Todesursache Nr. 1 in den westlichen Industrienationen!
Und was haben die Menschen aus dieser Studie gelernt? Nichts! Sie haben ihren Fleisch-, Milch- und Eierkonsum noch bis zum Exzess gesteigert. Das Resultat sehen wir heute: Koronare Herzkrankheiten, Krebs, Diabetes, Alzheimer, Demenz, Schlaganfall usw. usw.
Dr. med. Michael Greger stellt die Studie vor:
http://www.youtube.com/watch?v=c2o1n8Idvgo

Dr. Kim Willams ist der derzeitige Präsident des American College of Cardiology. Zitat Dr. Williams:

„Es gibt zwei Arten von Kardiologen: Veganer und diejenigen, die die Fakten nicht gelesen haben.“

Dr. Caldwell B. Esselstyn hat bahnbrechende Forschungsarbeiten über den Zusammenhang von Ernährung und koronarer Herzkrankheit durchgeführt. Darüber berichtet Dr. Esselstyn in seinem Buch „Prevent and Reverse Heart Disease“. Er führte u. a. den ehemaligen US Präsidenten Bill Clinton zu einer veganen Ernährung. Hier zwei Zitate von ihm:

„Ich hege immer noch diesen unbefangenen Traum, den ich hatte, als ich mit diesen Forschungsarbeiten begann. Wir konnten zeigen, dass die Todesursache Nummer 1 in der westlichen Zivilisation durch eine rein pflanzliche Ernährung beseitigt werden kann. Aber wir können noch viel mehr tun. Wenn die Öffentlichkeit diesen Weg der Verhinderung von Krankheiten annehmen würde, wenn Millionen Amerikaner ihre toxische Ernährung beenden und eine wirklich gesunde Ernährungsweise lernen würden, könnten wir zum grössten Teil die Erkrankungen einschränken, die durch die Zügellosigkeit in der Ernährung auftreten: Schlaganfälle, Bluthochdruck, Übergewicht, Osteoporose und Diabetes. Ebenfalls könnten wir eine deutliche Reduktion von Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs, Enddarmkrebs, Gebärmutterkrebs und Eierstockkrebs feststellen. Die Medizin könnte ihren bisherigen primären Fokus auf Tabletten und chirurgische Eingriffe aufgeben. Prävention und nicht der verzweifelte operative Eingriff wäre dann an der Tagesordnung.“

„Einige Leute denken, dass eine rein pflanzliche Ernährung extrem sei. 500.000 Menschen werden jährlich der Brustkorb aufgeschnitten, eine Vene aus dem Bein geschnitten und an die Koronararterie genäht. Einige Leute würden das extrem nennen.“

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Achim Schulz
Achim Schulz

@Dr. Joachim Bedynek
Das kann ich nicht verstehen, dass Sie als Mediziner es nicht verstehen, dass Frauen überhaupt rauchen. Sie rauchen selbst nicht?
Forschen Sie doch einmal nach, warum Menschen überhaupt anfang zu rauchen,
oder zu trinken, oder zu kiffen, oder zu … – dann bekommen Sie bestimmt mehr Einsichten für Ihre Patientinnen, die Sie bisher nicht verstehen (können).
Viel Erfolg,

#4 |
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dr.f.lorenzen@hotmail.com
dr.f.lorenzen@hotmail.com

Text außer/ mit Film wäre nett; nicht alle Computer können “reden”!

#3 |
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Gast
Gast

Frauen haben auch Stress u. mit der falschen Stressbewältigung – es wird in jeder Schicht geraucht-

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Dr. Joachim Bedynek
Dr. Joachim Bedynek

Seit 60 Jahren kann ich nicht verstehen, dass Frauen überhaupt rauchen.

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