Hepatitis E: Ruf nach einer neuen Mettiquette

27. Juni 2016
Teilen

Hepatitis E-Infektionen nehmen in Deutschland zu. Als eine der Hauptübertragungsquellen gelten Lebensmittel, die rohes Schweinefleisch enthalten, wie etwa Wurst. Verbraucherschützer fordern mehr Aufmerksamkeit und Maßnahmen gegen die Erkrankung.

Prominente Hepatitis-Formen wie A, B oder C sind den meisten Menschen in der Bevölkerung ein Begriff. Für Ärzte gehört das Wissen über diese Erkrankungen zum Standard. Bei Hepatitis E war dies bislang weniger der Fall. Doch das könnte sich bald ändern, denn in den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Erkrankungsfälle in Deutschland deutlich an. So erfasste das Robert Koch-Institut im Jahr 2014 insgesamt 670 Fälle der meldepflichtigen Infektionskrankheit, im Jahr 2015 hatte sich die Zahl der Erkrankungen mit 1.246 Fällen bereits nahezu verdoppelt.

Warum es zu diesem drastischen Anstieg der Hepatitis-E-Fälle kommt, ist noch nicht zweifelsfrei geklärt. Während Experten des Robert Koch-Instituts davon ausgehen, dass es sich um eine scheinbare Zunahme aufgrund einer häufigeren und sensitiveren Diagnostik handelt, beschuldigen Verbraucherschützer die Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie, da sie große Mengen infizierten Schweinefleischs in Verkehr bringen.

E wie ebenbürtig: Wissenswertes zu Hepatitis-E

Das Hepatitis E-Virus (HEV) kommt auf der ganzen Welt vor, allerdings mit unterschiedlicher Verteilung der 4 relevanten Genotypen. Während in Afrika und Asien die vorherrschenden Genotypen 1 und 2 die häufigsten Auslöser akuter Virushepatitiden sind, gilt in Deutschland, wie auch in anderen europäischen Ländern, Genotyp 3 als endemisch. Hauptübertragungswege in den Tropen sind kontaminiertes Trinkwasser und Lebensmittel. Vor einigen Jahren noch nahmen deutsche Ärzte Hepatitis E-Fälle hauptsächlich als eingeschleppte Reiseerkrankung wahr.

Inzwischen ist jedoch klar, dass sich in Deutschland die Mehrzahl der Betroffenen auch hierzulande infiziert haben. Besonders bedeutsam ist dabei der zoonotische Übertragungsweg. Als Virusreservoir gelten dabei in erster Linie Haus- und Wildschweine. Zu Infektionen kann es entsprechend kommen, wenn kontaminiertes rohes oder unzureichend erhitztes Schweinefleisch verzehrt wird. Auch Lebensmittel wie Mettwürste oder Salami können – da sie rohes Schweinefleisch enthalten – Hepatitis E-Viren enthalten. Daneben kann das Virus auch durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder deren Ausscheidungen übertragen werden, insgesamt seltener, jedoch ebenfalls möglich sind Infektionen durch Blutkonserven sowie durch den direkten Kontakt zu Erkrankten.

Von klinischer Bedeutung sind jedoch vor allem Hepatitis E-Infektionen in tropischen Ländern: In der Regel treten typische Hepatitis-Symptome wie Ikterus, Oberbauchbeschwerden und Abgeschlagenheit auf, teilweise sind auch neurologische Manifestationen z.B. Meningitiden oder das Guillain-Barré-Syndrom möglich. Im Gegensatz dazu verlaufen HEV-Infektionen mit Typ 3 in europäischen Breiten überwiegend symptomlos oder so mild, dass sie bestenfalls an eine leichte Magen-Darm-Grippe denken lassen. Für eine Verharmlosung der Hepatitis E in Deutschland gibt es dennoch keinen Grund, denn bestimmte Risikogruppen wie Immunsupprimierte, Transplantations-Patienten sowie Schwangere erkranken mitunter schwer an der Infektion.

Küche oder Stall: Wo beginnt Verbraucherschutz?

Untersuchungen verschiedener Forschungseinrichtungen, darunter auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), beziffern die Durchseuchung deutscher Schweinebestände mit Hepatitis E-Viren mit 40 bis 50 %. Angesichts von rund 17 Millionen Schlachtschweinen in Deutschland kommt man auf eine beeindruckende Menge an infiziertem Schweinefleisch, das in den Verkehr gelangt. Denn da die Virusträger unter den Tieren selbst nicht erkranken, lassen sie sich nicht von virusfreien Schweinen unterscheiden.

Verbraucherschützer sehen vor allem hier den Zusammenhang zu den kontinuierlich steigenden Zahlen von Hepatitis E-Fällen in Deutschland und fordern nun auch von Regierungsseite mehr Schutz für die Bevölkerung.

Matthias Wolfschmidt

Matthias Wolfschmidt, Veterinärmediziner und stellvertretender Geschäftsführer der Organisation foodwatch © Darek Gontarski/foodwatch

„Die Bundesregierung weiß, dass jedes Jahr rund 1,8 Millionen Schweine mit infektiösen Hepatitis E-Viren geschlachtet und vermarktet werden“, sagte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation foodwatch. „Der Kontakt mit diesen Schweinen, aber auch der Verzehr von daraus erzeugten Mett- und Rohwürsten stellt daher ein ernstes Infektionsrisiko dar. Angesichts drastisch steigender Neuinfektionen muss die Bundesregierung umgehend dafür sorgen, dass Fleisch und Innereien von Hepatitis E-infizierten Schweinen nicht mehr roh an Endverbraucher abgegeben werden dürfen.“

Auf politischer Ebene herrscht indessen Uneinigkeit darüber, was zum Infektionsschutz unternommen werden sollte. So folgt die Verbraucher- und Tierschutzbeauftragte der Grünen in Bayern der Forderung von foodwatch, serologische Routinetests in Schweineställen einzusetzen. „Wenn sich in einem Fünftel der Proben von Rohwurst und Schweineleber Erreger von Hepatitis E finden lassen, muss der Gesetzgeber darauf reagieren“, argumentiert die studierte Agrarwissenschaftlerin. Offen bleibt allerdings die Frage, was mit positiv getesteten Schweinen geschehen soll. Denn würde nahezu jedes 2. Schwein als Virusträger identifiziert und dürfte als Konsequenz nicht mehr als Rohware in Verkehr gebracht werden, wäre der wirtschaftliche Schaden immens. Möglicherweise könnte darin der Grund für die Zurückhaltung seitens der Politik liegen. Denn laut bayerischem Verbraucherschutzministerium seien zunächst weitere „gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse nötig“, bevor konkrete Maßnahmen geplant werden.

E wie erhitzen: Empfehlungen zum Schutz vor Hepatitis E

Auch von Seiten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gibt es bislang keine konkreten Pläne zur Bekämpfung des Virus. Das Ministerium stützt sich bis dato auf die Empfehlungen des BfR alle Lebensmittel, die Schweinefleisch enthalten vor dem Verzehr entsprechend durchzugaren, bzw. auf Rohwaren wie Mett oder kurzgereifte Rohwürste gänzlich zu verzichten. Insbesondere Risikogruppen wie Schwangere oder Immungeschwächte sollten sich laut BfR an diese Hygieneempfehlungen halten.

Auch wenn Hepatitis E in Deutschland für die meisten Menschen keine Bedrohung darstellt, verdient die Erkrankung aufgrund der steigenden Fallzahlen eine angemessene Aufmerksamkeit. Ein positiver Aspekt ist immerhin, dass Hygieneregeln beim Umgang mit tierischen Lebensmitteln, wie das vollständige Durchgaren von Schweinefleisch, sowie das getrennte Verarbeiten von Fleisch und rohen Lebensmitteln bei der Zubereitung von Speisen, nochmal stärker in den Fokus geraten – indem sich Verbraucher daran halten, schützen sie sich nicht nur vor Hepatitis E, sondern auch vor einer Reihe anderer teilweise schwerwiegender Erkrankungen.

95 Wertungen (4.8 ø)

Die Kommentarfunktion ist nicht mehr aktiv.

30 Kommentare:

Gaston
Gaston

PS: Hab mir die eine Quelle mit der Tabelle mal angeschaut. Die ist sachlich einfach falsch, vllt. hat man’s schon deshalb entfernt. Die Leber hat beim Menschen rein gar nichts mit der Harnsäureausscheidung zu tun, das läuft über die Niere. Im Darm der Carnivoren wird das Fleisch verdaut, da verwest nichts. Fleisch ist sehr ballaststoffarm, da bleibt nicht viel übrig am Schluss. Im Gegensatz zu vielen Pflanzenfressern hat der Mensch z.B. keinen Wiederkäumechanismus oder mäßig Dünndarm. Der Wurmfortsatz ist eher Mickrig ausgebildet. Außerdem gab’s da neben Carnivoren und den Pflanzenfressern dich auch noch die Allesfresser – Omnivoren. Viele Naturvölker wie Indianerstämme und Eskimo haben über Jahrhunderte hauptsächlich von erlegten Tieren gelebt. Da kann man schlecht behaupten, das funktioniere nicht und sei nicht vorgesehen. Vermehrt vegetarisch oder hat vegan zu leben ist ein gutes und ökologisch wie ökonomisch sinnvolles Ziel nur die Debatte sollte sachlich und unverklärt bleiben.

#30 |
  2
Gaston
Gaston

@Gast1/2 und Herrn Grünseich:
Diese Diskussion ist leider sehr leidlich. Theoretisch könnten alle Menschen Vegetarier werden aber praktisch werden Menschen Fleisch essen, so lange es gut schmeckt. Man hat sich’s schließlich über Jahrtausende angeeignet, und wenn Vernunft gegen Verlangen spricht, wird oft dem Bedürfnis nachgegangen. Ein paar wenige (so langsam auch mehr) können leichter darauf verzichten oder mögen Fleisch sogar überhaupt nicht. Der breiten Menge müsste man aber eine Prohibition aufzwingen,da der Genussfaktor die rationalen Aspekte der Nachteiligkeit des Fleischkonsums überwiegt. Auch ich verspüre keine Gewissensbisse beim Fleischverzehr, so er sich denn in Maßen hält – das dann aber doch eher aus gesundheitlichen und figurästhetischen Gründen…
Fleisch ist ein viel verzehrzes Lebensmittel und wird es auch bleiben. Man kann sich der Frage nach der Kontrolle und Sicherheit nicht durch Utopie entziehen. Der Kommunismus hätte auch funktioniert, wenn alle Menschen sich wie Engel verhalten würden… Wir sind aber weit weg davon.

#29 |
  1
Klaus Grünseich
Klaus Grünseich

@Gast2, Ergänzung!

Leider wurde – zu meinem Erstaunen – meinem letzten Kommentar (vom 2. Juli 2016 um 17:13), vermutlich durch redaktioneller/administrativer Seite, wichtige Informationen herauseditiert! Warum? Weil diese Informationen zu erdrückend eindeutig, und nicht widerlegbar waren/sind, das Menschen Frugivoren und KEINE Carnivoren sind?

Somit zu Ihrer (Gast2) 1. Anmerkung „…an vielen verschiedenen anatomischen Merkmalen wie z.B. den Zähnen“entsprechende Informationen erneut: http://equapio.com/gesundheit/fleischesser-carnivoren-vs-fruechteesser-frugivoren/

An die Redaktion/Administration! Sind Ihnen solche Informationen, das Menschen EINDEUTIG Frugivoren und KEINE Carnivoren sind, zu unmissverständlich, damit unwiderlegbar? Oder warum werden solche, die Menschen EHRLICH aufklärenden, sachlichen und wichtigen Informationen herauseditiert, damit unterschlagen/vorenthalten? Unbegreiflich!

#28 |
  0
Klaus Grünseich
Klaus Grünseich

@Gast2, Ihre beiden Anmerkungen:

1. „…an vielen verschiedenen anatomischen Merkmalen wie z.B. den Zähnen“!

2. „…Ausgewogene Ernährung ist mit Fleisch wesentlich einfacher und deshalb ist eine totale Aufgabe des Fleischkonsums für alle Menschen nicht anzuraten.“!

Sorry, aber Ihnen muss vehement widersprochen werden, da Sie mit Ihren beiden Hinweisen leider VÖLLIG falsch liegen!

Diese absurden Mythen halten sich leider hartnäckig, noch! Diese unrichtigen Informationen wurden „uns“ (auch mir, ich war ja leider auch mal Omnivore und „nur“ Vegetarier) LEIDER jahrzehntelang – von Kindheit an – dogmatisch von entsprechenden Interessenvertretern der Fleisch-/Milch-/Eier- und Fischindustrie, sowie politischen Vertretern dieser Industrien, und nicht zuletzt auch von Vertretern der Pharmaindustrie „eingetrichtert“, regelrecht „eingebrand“! Dies kam/kommt prinzipiell nichts anderem als einer „Hirnwäsche“ gleich!

Somit ist es halbwegs nachzuvollziehen, das sich auch solche absurden Mythen (noch) so hartnäckig halten! „Halbwegs“ deshalb, weil uns (zu unserem Glück / zum Leidwesen o. a. Industrien) nie dagewesene Informationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, mit deren Hilfe solche Märchen wieder leicht in die Welt der Fabel verdammt, sprich entkräftet werden können. Dafür muss nur der Wille vorhanden sein. Leugnen, Verdrängen und Ignorieren allerdings abgelegt werden!

zu 2.: mag sein das es einfach(er) ist (dies dachte ich auch mal, als Omnivore), Reste toter nichtmenschlicher Tiere (sorry, Leichenteile) zu essen. Allerdings ist es exorbitant WENIGER einfach, sämtliche daraus resultierenden gravierenden gesundheitlichen Folgen wie Krebs, Herzinfarkt, Hypercholesterinämie, Hyperlipoproteinämie/Hyperlipidämie, Arteriosklerose, Thrombose, Schlaganfall, Hypertonie, Osteoporose, Demenz, AB-Resistenzen, Morbus Crohn/Colitis Ulcerosa, Divertikulitis, Enteritis, Diarrhoe/Obstipation, MRSA/ESBL/MPA/VRE/EHEC/Ebola/Clostridium difficile, Allergien, Fettleibigkeit/Adipositas, Hepatitis, Intelligenzschwund, Neurodermitis, Multiple Sklerose, Diabetes mellitus 1/2, Metabolismus/Metabolisches Syndrom/Syndrom X, usw. – die Liste zu vervollständigen würde an dieser Stelle hier sicherlich den Rahmen sprengen –
sowie die GIGANTISCHEN ökologischen und ökonomischen Folgen zu „reparieren“, falls überhaupt (noch) möglich!

Ich hoffe, und wünsche es AUCH Ihnen sehr, das AUCH Ihnen „ein Licht aufgeht“ Alles Gute!

#27 |
  2
Gast2
Gast2

@klaus grünseich
Ich geb ihnen in vielen Dingen die sie schreiben recht Herr grünseich, nur bei einer Tatsache irren Sie leider. Der Mensch ist von Natur aus ein Allesfresser, zu sehen an vielen verschiedenen anatomischen Merkmalen wie z.B. den Zähnen. Ausgewogene Ernährung ist mit Fleisch wesentlich einfacher und deshalb ist eine totale Aufgabe des Fleischkonsums für alle Menschen nicht anzuraten.

#26 |
  9
Klaus Grünseich
Klaus Grünseich

@Gast, informieren Sie sich in den kommenden Jahren, vielleicht erkennen auch Sie es evtl. doch noch, welche unüberschaubar katastrophalen ökologischen, ökonomischen, gesundheitlichen, sowie, und hierbei insbesondere ethischen/moralischen Folgen eine Ernährung hat, welche auf Ausbeuten, Quälen, damit töten nichtmenschlicher Tiere, pervertiert als „normal“, basiert!

Der Artikel, hinter dem von Ihnen zuletzt aufgeführtem Link, zeigt die Sinn- und Verstandlosigkeit einer Ernährung, basierend auf Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) ansatzweise, bereits aber recht deutlich auf!

Da Sie in Ihrem Kommentar von Lebensmittelvernichtung („…im Supermarkt massenhaft weggeschmissen wird“) schrieben, gebe ich Ihnen im Folgenden gerne einige wenige, allerdings sehr aussagekräftige Zahlen an die Hand, welche die Ineffizienz, bei „Lebensmittel“-„Produktion“ tierlichen Ursprungs, sehr deutlich aufzeigen, damit die Sinn- und Verstandlosigkeit unmissverständlich untermauern:

Geflügel:
von 100 pflanzlichen Kalorien bleiben 13 tierliche Kalorien über! Verlust: 87%!!!

Schwein:
von 100 pflanzlichen Kalorien bleiben 10 tierliche Kalorien über! Verlust: 90%!!!

Rind:
von 100 pflanzlichen Kalorien bleiben 3 tierliche Kalorien über! Verlust: 97%!!!

Äquivalent verhält es sich mit jeder anderen „Produktion“ anderer geschundener, nur zum Sterben geborener nichtmenschlicher Tiere!

Von den rund 310Mio. Tonnen Soja (siehe vorheriger Kommentar), welches als Futter für die geschundenen Tiere dient, werden rechnerisch somit rund 270-300Mio. Tonnen vernichtet! Und hier sprachen wir zunächst „nur“ von Soja. Die Ineffizienz bei Mais und anderer Getreidesorten, welche ebenfalls in GIGANTISCHEN Mengen als Futter für die geschundenen Tiere dienen, ist äquivalent zu Soja.

Zuletzt sollten und dürfen die ebenfalls GIGANTISCHEN Mengen der Tiere, welche den Meeren geraubt werden, zu Fischmehl verarbeitet ebenfalls als Futter für die geschundenen Tiere dienen, nicht unerwähnt bleiben!

Zur Erinnerung: alle 3 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger!!!

All dieses Getreide, ob Soja, Mais und andere Sorten, sind Lebensmittel welche der menschlichen Ernährung dienen könnten! Nein, 87-97% werden über den Umweg Tier EFFIZIENT vernichtet! Tagtäglich!

Abschließend, gleich wie und wo, die „Produktion“ von „Nahrung“ tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch), ist IMMER eine GIGANTOMANIE von UNVORSTELLBARER Lebensmittelvernichtung!!!

Mit all seinen UNZÄHLIGEN OFFENSICHTLICHEN katastrophalen ökonomischen, katastrophalen ökologischen, katastrophalen gesundheitlichen, sowie katastrophalen ethischen/moralischen Folgen!!!

#25 |
  8
Gast
Gast

Und hier wird nochmal auf das Problem eingegangen. Das Fleisch oder das Ei kann da nichts dafür.

http://mobil.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/produkte-aus-der-landwirtschaft/soja/

Früher gab es bei uns auch Ei und Fleisch. Ich denke, dass im Supermarkt massenhaft weggeschmissen wird, dass wird ja nicht leergekauft und die Vielfalt erschlägt einen.

#24 |
  28
Gast
Gast

Hier noch ein Artikel, dass es eben nicht nur die Massentierhaltung ist, was die Abholzung des Regenwalds betrifft.

http://m.focus.de/wissen/klima/tid-6666/biokraftstoffe_aid_64516.html

#23 |
  29
Gast
Gast

Die Zahlen von Ihnen stimmen hinten und vorne nicht. Im Groben haben Sie aber recht. Das Problem liegt aber nicht am Fleisch oder Ei, dass ist eher ein Problem der Massentierhaltung. In den 80igern auf dem Bauernhof meines Onkels haben die Tiere Kartoffeln, Äpfel, Gras und vieles mehr gefressen. Eben was vor Ort anfällt. Die Massentierhaltung geht einen anderen Weg und braucht auch deutlich mehr Nahrung. Wenn wir davon Abstand nehmen, wüsste ich nicht, wieso Sie den Leuten ihr Ei oder Fleisch verbieten wollen. Der eigene Hühnerstall oder das eigene Schwein auf dem Hof lohnt sich dann wieder. Es muss kein Einzelunternehmer mit 1000 Rindern Millionär sein.

#22 |
  31
Klaus Grünseich
Klaus Grünseich

@Gast, nur etwa 2-3% des weltweit geernteten Sojas dient der menschlichen Ernährung!!! Nehmen wir mal an von den etwa 320Mio. Tonnen Soja, welches weltweit produziert wird, dienen diese 2-3% der menschlichen Ernährung, dann wären dies etwa 6-10Mio. Tonnen. D. h., der „Rest“, etwa 310Mio. Tonnen, dient somit als Futter für die s. g. „Mast“tiere! Darüber hinaus, diese 2-3% des Sojas, welches dem menschlichen Verzehr dient, werden in Europa (Österreich, Frankreich, Schweiz, Deutschland) angebaut, ist nicht gentechnisch verändert, benötigt keine gigantischen Mengen Herbizide (Stichwort Glyphosat), es wurde UND wird dafür KEIN einziger Baum irgend eines Regenwaldes auf diesem Planeten abgeholzt! Und zuletzt, wir sprachen hier zunächst „nur“ von Soja. Da diese etwa 310Mio. Tonnen „leider“ nicht ausreichen, um die weltweit etwa 60.000.000.000 Landtiere, welche „wir“ ausbeuten, zu füttern, kommen noch weitere gigantische Mengen Mais, sowie andere Getreidesorten hinzu. Da dies allerdings immer noch nicht ausreicht, um diese 60.000.000.000 Tiere zu füttern – der Planet Erde gibt nunmal nicht mehr her – werden die Meere zusätzlich geplündert, neben den Tieren aus den Meeren, welche dem menschlichen Verzehr direkt dienen. Dieses zusätzliche Plündern bedeutet, das etwa 40% der den Meeren entnommenen Tiere zu s. g. Fischmehl verarbeitet werden, letztlich als Futter der Landtiere (Kuh, Schwein, Huhn, usw.) dient.

Nicht nur das die Regenwälder in etwa 8-10 Jahren vollends vernichtet werden sein könnten, werden! Nein, wenn es mit dem Plündern und Zerstören auch der Meere in dieser rapiden Geschwindigkeit so weiter geht, werden auch die Meere bis etwa 2035-2050 leergefischt, sprich tot sein. Auch hier, ebenso wie an Land, mit all seinen NICHT abschätzbaren Folgen, für alle Lebensformen auf diesem Planeten! Derzeitiger und zukünftiger Generationen! Wenn wir das Ruder nicht jetzt herumreißen, werden wir KEINE weitere Chance erhalten! Wir haben nicht fünf vor zwölf, es ist viertel nach zwölf!!! Wir sind die LETZTE Generation, welche diesen Planeten vor seiner ökologischen Zerstörung bewahren kann, die nächste Generation wird „uns“ Fragen: „warum habt „ihr“ dies zugelassen, warum habt „ihr“ dies nicht verhindert???“!!!

#21 |
  7
Gast
Gast

@Klaus Grünseich

Ihr Kommentar beweist, dass ich mit Ökofaschist nicht falsch liege. Jeder kann im Supermarkt sehen, welche Produkte mit Soja und Mais beworben werden. Es sind die vegetarischen Produkte. Jetzt müssen Sie das mit den Regenwäldern erklären. Die Grünen wollten auch nachwachsende Rohstoffe als Brennstoff für die Autos. Essen im Auto, Gratulation. Bei Ihnen sind die tierischen Produkte schuld. Das bei der Nahrungsmittelproduktion sich was ändern müsste, der Meinung bin ich auch aber dass wieder Ideologien auf dem Vormarsch sind, ist traurig. Diese Hepatitis E Debatte ist so eine aufgebauschte Erscheinung, denn in Deutschland erkranken ca. 1500 Menschen im Jahr daran. Hier wird eine Sau durchs Dorf getrieben. Es erkranken mehr an Erdbeeren oder Hülsenfrüchten, weil sie dagegen allergisch sind. Die meisten Menschen erkranken gar nicht an Hepatitis E, weil ihr Immunsystem es verhindert. Wenn Sie anders argumentiert hätten und an der Lage was ändern möchten, wäre ich bei Ihnen. Da Sie das Thema aber für Ihren Kampf gegen tierische Produkte missbrauchen, halte ich Sie für einen Ökofaschisten.

#20 |
  52
Klaus Grünseich
Klaus Grünseich

@Gast, es ist immer schmerzlich, mit „unbequemer Wahrheit“ umgehen zu müssen. Entsprechend ist es Ihren unsachlichen Worten gut abzulesen! Psychologisch betrachtet ist Ihre Reaktion allerdings nachvollziehbar, denn diese „unbequeme Wahrheit“ entspricht prinzipiell ja die einer „Anklage“, vorausgesetzt man ist Unterstützer (Omnivore) dieses unsägliches Leid verursachenden, und globalumweltzerstörenden „Systems“! Eine Anklage ist und bleibt nunmal IMMER unangenehm, sei sie durch Tatsachen und Beweise noch so erdrückend, man versucht ihr immer zu entgehen, sich immer den „Hals aus der Schlinge zu ziehen“!

Leider zeigen einige Ihrer Worte: „dass gigantische pflanzliche Futtermittel auch angepflanzt werden müssen und gerade dann, wenn Tiere nicht mehr verzehrt werden“, das Sie die Zusammenhänge leider nicht, aber auch ABSOLUT nicht verstanden haben! Obwohl es wirklich unkompliziert ist! Selbst Kinder des Grundschulalters begreifen es intellektuell bereits! Wäre wirklich sehr schade, auch für Sie, sollten Sie „die Kurve nicht doch noch kriegen“! Denn, wir alle sitzen im selben Boot, der Erde, auch Sie, und davon haben wir bekanntlich nur eine!

#19 |
  8
Gast
Gast

An Klaus Grünseich:

Wann begreifen solche Ökofaschisten wie Sie, dass gigantische pflanzliche Futtermittel auch angepflanzt werden müssen und gerade dann, wenn Tiere nicht mehr verzehrt werden?

Zum Thema: Es wird Zeit, dass Massentierhaltung verboten wird, so gibt es wieder mehr Bauern und der Landflucht ist ein Ende gesetzt.

#18 |
  51
Klaus Grünseich
Klaus Grünseich

@Andreas Ekkert: „Und muß weniger sein.“

Sorry, aber ich fing erst an zu Schreiben! Ich bemerkte allerdings recht schnell, das ich heute, vielleicht wohl nie fertig würde, somit fasste ich mich kurz!

#17 |
  5
Klaus Grünseich
Klaus Grünseich

@Wolfgang Franz: „Mit List und Tücke soll der Fleisch Verbrauch eingeschränkt werden und ein Teil der Bevölkerung zu Veganer umfunktioniert werden.“

Mit NIE dagewesener Geschwindigkeit, ohne Sinn und Verstand zerstören „wir“ den Planeten, die Lebensgrundlage ALLEN Lebens gegenwärtiger und zukünftiger Generationen!

#16 |
  7
Andreas Ekkert
Andreas Ekkert

An Klaus Grünseich: Uns muß weniger sein.

#15 |
  12
Klaus Grünseich
Klaus Grünseich

Vorab, das im Artikel beschriebene Problem ist nur eine UNZÄHLIGER Folgen aufgrund des Konsums von Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch)!

Wann begreifen die Menschen es endlich, das sie KEINE Carnivore sondern Frugivore sind?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das sie OHNE Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) gesünder leben und bleiben?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das sie unsägliches ~900.000.000-faches (nur Landtiere / Deutschland) / ~60.000.000.000-faches (nur Landtiere / weltweit) Tierleid JÄHRLICH verursachen, weil Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) produziert wird?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das wegen des Konsums von Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) täglich zig tausende Kinder (und Erwachsene) verhungern und verdursten, weil Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) produziert wird?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das der Konsum von Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) DIE Hauptursache für den Klimawandel ist?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das 51% aller verursachten klimaschädlichen Gase wie CO2 und seine Äquivalente (CH4 / N2O) verursacht werden – dies ist mehr als durch das W E L T W E I T E Transportwesen (PKW | LKW | Schiff | Flug) zusammen verursacht – wegen des Konsums von Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch)?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das die Regenwälder für die Produktion von Futter – Soja, Mais, etc. – bereits zu 70-80% zerstört | abgeholzt | vernichtet wurden
– innerhalb etwa V I E R Jahrzehnten, unwiederbringlich – um Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) zu produzieren?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das weiterhin TÄGLICH Regenwald, welche etwa der Fläche Kölns entspricht, zerstört | abgeholzt | vernichtet wird, um Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) zu produzieren?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das allein Deutschland (Gesamtfläche rund 360Tkm²) Regenwaldfläche – um das Futter für die s. g. „Nutz”tiere produzieren zu können – zerstört | abholzt | vernichtet, welche rund 70Tkm² entspricht – dies nennt man „virtueller Landimport” – um Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) zu produzieren?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das die weltweite Ernte genmanipuliertem / genverändertem Soja´s rund 320 M I L L I O N E N Tonnen sind – diese Getreide wären auch Lebensmittel für Menschen, alle 3 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger/Durst – um Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) produzieren zu können?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das die im zerstörten | abgeholzten | vernichteten Regenwald nicht mehr gebundenen G I G A N T I S C H E N Wasser- UND CO2-Massen in die Atmosphäre entwichen – und weiterhin entweichen – wodurch der Klimawandel M A S S I V S T beschleunigt wird, weil Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) produziert wird?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das die G I G A N T I S C H E N Wasser- UND CO2-Massen irgendwo hin müssen, weshalb weltweit katastrophale Unwetter entstehen, weil Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) produziert wird?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das G I G A N T I S C H E Mengen CH4 verursacht werden, welches eine 30-60-fach klimaschädlicher Wirkung als CO2 hat, weil Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) produziert wird?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das als Folge durch Düngung mit mineralischem Dünger auf den Flächen des zerstörten | abgeholzten | vernichteten Regenwalds
– um Futtermittel für die s. g. „Nutz”tiere in ausreichenden Mengen Produzieren zu können – G I G A N T I S C H E Mengen N2O verursacht werden, welches eine etwa 300-fach klimaschädlicher Wirkung als CO2 hat, weil Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) produziert wird?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das die derzeit verursachte Menge N2O eine äquivalente klimaschädigende Wirkung hat, wie die durch rund 50 M I L L I O N E N Pkw´s verursachte Menge CO2, weil Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) produziert wird?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das dadurch der Klimawandel zusätzlich M A S S I V S T beschleunigt wird, weil Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) produziert wird?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das nach derzeitigem Wissens- und Kenntnisstand, der mickrige Rest des Regenwalds in etwa 8-10Jahren zerstört | abgeholzt | vernichtet sein könnte – um noch mehr Futter (genmanipuliertes / genverändertes Soja) für die s. g. „Nutz”tiere produzieren zu können – um Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) produzieren zu können?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das ein Schadenspotential & Artensterben, welches seit dem Aussterben der Dinosaurier, in der Erdgeschichte nie vorkam, weil Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) produziert wird?

Wann begreifen die Menschen es endlich, das sie den ganzen Planeten ruinieren, um Nahrung tierlichen Ursprungs (Fleisch, Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch) produzieren zu können?

Wann begreifen die Menschen es endlich…, wenn ALLES zu spät ist?

Eine Schande für „uns“, der s. g. „Krone der Schöpfung“!

#14 |
  14
Gast
Gast

Wir branchen uns nicht wundern wenn weiterhin Krankheitsbilder auftauchen die
die für Besorgniss sorgen .Es liegt eher daran wie die Tiere gehalten werden und
was an Futter verabreicht wird .Genn produzierende Stoffe und Medikamente die nunmal ins Futter gemischt werden gehören nicht dazu. Studien Sind wichtig nur
was bringen Sie wenn man sich nicht an diese Ergebnisse orientiert. Selbst wenn
man sein Essvehalten ändert wird das Problem in der breiten Masse bestehen
bleiben.Es sind alle gefordert dies zu ändern.Wir werden daher in Zukunft noch
mehr Überraschungen entdecken.

#13 |
  2
Gast
Gast

Auch Tiere sind dazu gedacht – von wem auch immer – zu leben und nicht eines unnatürlichen und dazu noch grausamen Todes zu sterben. Vielleicht mehr als ein Aspekt…

#12 |
  7
Dr. med. Uwe Steffen
Dr. med. Uwe Steffen

Sehr informativer Artikel

#11 |
  0
Wolfgang Franz
Wolfgang Franz

Mit List und Tücke soll der Fleisch Verbrauch eingeschränkt werden und ein Teil der Bevölkerung zu Veganer umfunktioniert werden.

#10 |
  53
Dr. Joachim Bedynek
Dr. Joachim Bedynek

Man muss wirklich mehr auf seine eigene Gesundheit achten, d.h. Immunsystem fit halten durch Sport, gesunde Ernährung, keine Genussgifte.

#9 |
  3
Gast
Gast

HI, AB SOFORT GIBT ES KEINE GROBE METTWURST MEHR. Ich wusste schon, dass dies kritisch ist, habe es aber verdrängt. LG Renate

#8 |
  6
Dr. med. Jörg Sensse
Dr. med. Jörg Sensse

Im vorigen Jahr gab es im Deutschen Ärzteblatt einen längeren Artikel über die Hepatitis E. Seitdem testen wir sie bei allen Rheumapatienten vor der Therapie und haben 5-10 akute Fälle, symptomfrei als Zufallstreffer gefunden. So könnte sich der Anstieg erklären: Mehr Tests = mehr gefundene Infektionen. Die Reaktionen der Gesundheitsämter waren “interessant”, bis zu Arbeitsverboten für die Betroffenen war alles dabei.
Andererseits weisen 2 der 3 heftigsten Leberreaktionen, die wir als Komplikation von Rheumatherapien hatten, im Nachgang die höchsten bei uns gemessenen Hepatitis-E-IGG-Antikörperspiegel auf. Man sollte bei allen immunsupprimierten mit Transaminasenerhöhungen an die Hepatitis E denken.

#7 |
  0
Gast
Gast

Im Bemühen, immer witzigere Titel zu kreieren,liegt die Gefahr, daß vor schallendem Gelächter die Wenigsten noch lesen können.
Klar, daß unsere verkopften Mediziner ( s. u. ) hierauf hereinfallen und in die Bresche springen, die aber noch Weniger verfolgen.

#6 |
  12

Teure Untersuchungen des Fleischs oder der Schweine als Lösung des Problems? Warum wieder nur an den Symptomen des Übels herumdoktern? Die anderen gesundheitlichen, ökologischen und ethischen Probleme des Fleisches bleiben trotzdem. Warum nicht einfach die Warnungen der WHO vor Fleisch und verarbeitetem Fleisch nach Auswertung von über 800 Studien ernst nehmen und kein Fleisch mehr essen? Man sollte ausser dem Leid der Tiere nicht vergessen:

Der Konsum von Fleisch, Milch und Eiern ist für mindestens 51 % der weltweiten von Menschen ausgelösten Treibhausgasemissionen verantwortlich, verursacht somit massgeblich den Klimawandel und zerstört damit die Existenzgrundlagen nachfolgender Generationen.
Referenz: http://www.worldwatch.org/files/pdf/Livestock%20and%20Climate%20Change.pdf
http://www.cowspiracy.com (Grossartige Dokumentation von Oskar-Preisträger Leonardo DiCaprio über Klimawandel und Hintergründe)

Täglich sterben ca. 6.000 – 43.000 Kinder an Hunger, während ca. 40 % der weltweit gefangenen Fische, ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und ca. 90 – 98 % der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ verfüttert werden, was zum grossen Teil sogar aus den “Hungerländern” stammt. (80 % der hungernden Kinder leben in Ländern, die einen Nahrungsüberschuss produzieren, doch die Kinder bleiben hungrig und verhungern, weil der Getreideüberschuss an Tiere verfüttert bzw. exportiert wird.)
Referenz: http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-11/soja-bilanz/komplettansicht

#5 |
  17
Dr. med.vet. Stefan Gabriel
Dr. med.vet. Stefan Gabriel

zu den ersten Kommentaren : Obwohl ich keinen Zusammenhang mit der gesetzlichen Trichinenuntersuchung erkennen kann, ist darauf hinzuweisen, daß in Deutschland natürlich weiter jedes Schlachtschwein “beschaut” und eine Muskelprobe auf Trichinen untersucht wird. “Beschau” heißt heute Schlachttier- und Fleischuntersuchung und findet vor und nach jeder Schlachtung statt. Anders als bei Geflügel, wo eine salmonellenfreie Schlachtung technisch nicht durchführbar ist und Kontaminationen des Schlachtkörpers mit Bakterien aus dem Intestinum regelmäßig auftreten, ist das bei Schweinen nicht der Fall: Fleisch von Schlachtschweinen ist weder mit Kot noch mit Urin kontaminiert. In Deutschland. Nur deshalb ist ein Rohverkauf von Hackfleisch überhaupt möglich. UNd die Hygienekette ist in D schon sehr gut !

#4 |
  5
Dr. med. O. Jürgensen
Dr. med. O. Jürgensen

Äußerst aktuell, wichtig und aufschlussreich, sollte auch von Laien gelesen werden !

#3 |
  0
Dr. med. Ovidiu Kiss
Dr. med. Ovidiu Kiss

Trichinienschau george im jede EU Land zum Standard Untersuchung. Das heisst das prinzipiell jede Schwein mit einem veterinärmedizinischen Stempel auch frei davon gefunden sei. Im D geführtem veterinärmedizinischen sicherheit ist im bestem Fall lapidär wen überhaupt. Warum soll Gewinverlust eine Entscheidungshilfe Grund für Menschen Sicherheit? Dann soll auch VW und Co weiter stinke Auto vermarken und China Reifen als sicher vom ADAC eingestüft werden. Oder?

#2 |
  10
Dr. med. Michael Traub
Dr. med. Michael Traub

Die gesetzlich vorgeschriebene Trichinenschau schützt uns zumindest beim Genuß
einheimischer Einhufer, bei aus dem Ausland mitgebrachtem Fleisch besteht das
Infektionsrisiko natürlich weiter. Bezüglich Hepatitis E-Gefährdung lassen sich durchaus
der Trichinenschau vergleichbare Sicherheitsmaßnahmen vorstellen, auch wenn die
Hepatitis E-Gefahr vielleicht nicht so gravierend wie eine Trichinose ist

#1 |
  4


Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: