Pompös medikamentös adipös 

21. April 2011
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An zu viel Hüftgold sind meist die Drüsen schuld, die Knochen zu schwer oder man ist einfach zu klein für seine Masse. So reden sich viele adipöse Patienten raus. Medikamente dienen ihnen nur selten als Entschuldigung. Aber gerade die machen sich oft durch pfundige Nebenwirkungen bemerkbar.

Eine Blockade von Histamin-Rezeptoren beispielsweise stimuliert den Appetit, eine Beta-Rezeptorblockade vermindert die physiologische Wärmeerzeugung und den Grundumsatz und führt damit möglicherweise ebenso zur Zunahme des Körpergewichts. Im Risikonetzwerk wird über einen 40-jährigen normalgewichtigen Arzt berichtet, der unter der Einnahme des Antihistaminikums Levocetirizin verstärkt Appetit entwickelt hat. Innerhalb von drei Tagen nahm der Mediziner 1,5 kg zu. Nach Absetzen normalisiert sich das Hungergefühl. Zum Cetirizin sind ebenfalls Berichte dokumentiert. Eine 26-Jährige bekommt Heißhunger und wird während der dreijährigen Einnahme 10 kg schwerer. Ein 37-Jähriger nimmt während mehrmonatiger Einnahme 4 kg bis 5 kg zu. In einigen Fachinformationen von Antihistaminika sucht man den Hinweis auf eine Gewichtszunahme vergeblich.

Psyche heil, Gewicht rauf

Psychopharmaka führen besonders häufig dazu, dass die Waage Höchstgewicht anzeigt. Bei den klassischen Neuroleptika wie Chlorpromazin, Thioridazin, Perphenazin, Chlorpentixol und Haloperidol wird meist in einem Einnahmezeitraum zwischen sechs und zwölf Monaten ein Stillstand der Gewichtszunahme erreicht. Die zusätzliche Körpermasse verschwindet nach Absetzen der Medikation wieder. Damit sollte der Arzt seinem Patienten Mut machen und somit die Compliance fördern. Bei den atypischen Neuroleptika ist das Risiko einer Gewichtszunahme bei Clozapin am größten, gefolgt von Olanzapin und Quetiapin. Vermutlich ist eine Blockade von Dopamin (D2)-, Serotonin (5-HT2c)- und Histamin (H1)-Rezeptoren für eine Appetitsteigerung und somit den Zuwachs an Pfunden verantwortlich. Außerdem leiden die Patienten durch den anticholinergen Effekt unter starkem Durst. Wenn zum Löschen nicht Wasser, sondern hochkalorische Getränke aufgenommen werden, trägt dies zur Adipositas bei. Der antipsychotische Effekt reduziert den Stress des Patieten und mindert dadurch den Grundumsatz. Einige Neurleptika wie Clozapin und Olanzapin, nicht jedoch Haloperidol, steigern den Leptinspiegel. Dieses Hormon beeinflusst den Körper bei der „Entscheidung“ Fett in Depots einzulagern oder abzubauen. Gewichtsneutral ist die Behandlung beispielsweise mit dem atypischen Neuroleptikum Aripiprazol.

Die American Diabetes Association (ADA) hat Empfehlungen für das kardiovaskuläre Monitoring von Patienten herausgegeben, die eine antipsychotische Therapie erhalten. Bei jeder Patientenvorstellung sollte das Gewicht ermittelt und jährlich der Taillenumfang gemessen werden. Blutdruck, Nüchternblutzucker und Lipidprofil sollten zu Therapiebeginn sowie nach zwölf Wochen erhoben werden, danach dann einmal im Jahr.


Trizyclische Antidepressiva verstärken den Appetit unterschiedlich stark

Amitriptylin und Imipramin rufen mit größerer Wahrscheinlichkeit als Desipramin und Nortriptylin eine Zunahme des Körpergewichts hervor. MAO-Hemmer wie Meclobemid und Tranylcypromin kann der Patient nicht als Ausrede dafür anführen, dass die Hose nicht mehr passt, durch sie tritt nur sehr selten eine Gewichtszunahme auf. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) erhöhen den Serotoninspiegel. Wer glücklich ist, isst weniger. Fluoxetin und Fluvoxamin können zu einem Gewichtsverlust führen. Sie verringern u.a. den Hunger nach Kohlenhydraten. Zehn Kilo oder mehr muss die Waage nach einer mehrjährigen Lithiumtherapie aushalten.

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Psychopharmaka, die zur Gewichtszunahme führen können

Neuroleptika

  • Chlorpromazinn
  • Haloperidoln
  • Clozapinn
  • Olanzapinn
  • Risperidon

Antidepressiva

  • Amitriptylinn
  • Imipraminn
  • Nortripylin
andere Psychopharmaka
  • Lithium

Auch Hormone können dick machen

Östrogene und Progesteron führen nur in höheren Dosen zu einer Gewichtszunahme. Eine Therapie mit 60 bis 200 µg Ethinylestradiol kann eine dosisabhängige Zunahme des Körperfettgehalts bewirken. Die Steigerung des Appetits und eine vermehrte Wasser- und Natriumretention spielen dabei wahrscheinlich eine Rolle. Bei den niedrig dosierten oralen Kontrazeptiva und Hormonersatzmitteln hat der Patient keine Gewichtssteigerung zu befürchten. Corticosteroide können bei Einnahme über eine längere Zeit eine Gewichtszunahme bewirken. Bei mehr als der Hälfte der Patienten, die ein Jahr lang täglich Prednison einnehmen, tritt eine Gewichtssteigerung von mindestens 2 kg auf. Die neuen Insulinsensitizer machen besonders in Kombination mit Sulfonylharnstoffen dick, bei einer Monotherapie mit Glibenclamid oder Tolbutamid ist eine Gewichtszunahme gering. Die GLP-1-Analoga Exenatid und Liraglutid sowie die Hemmstoffen des Enzyms Dipeptidyl-Dipeptidase (DPP-4-Inhibitoren) Saxa-, Vilda- und Sitagliptin führen nicht zu einer Gewichtszunahme. Die GLP-1-Analoga lassen die Pfunde sogar etwas schwinden. Das innovative Dapagliflozin ist ein oral applizierbarer SGLT-2-Hemmer gegen Diabetes, der das Körpergewicht ebenfalls reduzieren soll.

Antiepileptika und Migränemittel belasten auch die Waage

Die Valproinsäure und Carbamazepin steigern u.a. durch vermehrte Wassereinlagerungen das Gewicht. Bei Gabapentin und Vigabatrin ist diese Nebenwirkung geringer, bei Lamotrigin gar nicht vorhanden. Unter Topiramat tritt sogar ein Gewichtsverlust auf.
Bei den Migränetherapeutika Pizotifen, Flunarizin und Cinnarizin wurde ebenfalls eine Gewichtszunahme beobachtet. Flunarizin und Cinnarizin beeinflussen die calciumabhängige Neurotransmitterfreisetzung .

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weitere Arzneimittelgruppen, die zur Gewichtszunahme führen können

Antiepileptika

  • Carbamazepin
  • Valproinsäure
  • Vigabatrin

Antidiabetika

  • Tolbutamid
  • Glibenclamid

Antihypertonika

  • Propanolol
  • Clonidin

Migränemittel

  • Flunarizin
  • Cinnarizin

Wenn Blocker Kilos locken

Betablocker vermindern den Energiestoffwechsel und drosseln so die Fettverbrennung. Außerdem können Sie sedierend wirken und somit die gewichtsreduzierende Bewegungslust mindern. Ein Wechsel zu ACE-, AT-1-Hemmern oder Diuretika könnte helfen.

188 Wertungen (4.45 ø)
Allgemeinmedizin, Medizin

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25 Kommentare:

Hildegard Bohnenkamp
Hildegard Bohnenkamp

Interessanter Artikel, bestätigt z.T. meine Vermutungen, z.B. hinsichtl. der Nebenwirkung von Betablockern, zumal es für viele Hypertoniker Alternativen gibt, wie erwähnt.
Welche Alternativen gibt jedoch für Menschen mit Asthma, wenn z.B. Cetrizin wie im Bericht erwähnt tatsächlich zu verstärktem Appetit führt, besonders in Kombination mit Cortison. Für Tipps wäre ich dankbar.

#25 |
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Apothekenhelferin

Ich muss zu r Zeit Kortison nehmen und nehme stündlich zu. Betablocker und Schmerzmittel dazu verstärken das Ganze wqahrscheinlich noch. Bin froh, wenn alles wieder aufhört. mal sehen was nach dem Kortison kommt.

#24 |
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Harald Bregenzer
Harald Bregenzer

Ist schon komisch – seit 15 Jahren unter Betablockertherapie und 5 Jahre Citalopram. Bin rank und schlank wie immer. Gewichtszu – und abnahmen im Rahmen von +- 7 Kilo immer nur psychisch bedingt.

#23 |
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Dplompsychologin Ute Gerke
Dplompsychologin Ute Gerke

Die Steroide führen neben den Psychopharmaka zu den größten Gewichtszunahmen. Es gibt ja viele Menschen, die cortisonabhängig sind und nie mehr auf ein normales Gewicht kommen können. Nach meiner Erfahrung führen selbst Dosen von 6 mg Prednisolon zu Gewichtszunahmen von ca. 10 bis 15 kg.

#22 |
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Leider vermisse ich Krebsmedikamente bei Brustkrebs und anderen Krebsarten, die auch zu einer Gewichtszunahme und Heißhungergefühlen führen. Z.B. Herceptin, Aromasin, Tamoxifen ect.
In der Regel nehmen die Patienten 10-20kg im Behandlungszeitraum zu.

#21 |
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Dr. med.dent Stefan Troendle
Dr. med.dent Stefan Troendle

Ich bin ein ” Hashimoto” Patient. Das fehlende Schilddrüsenhormon muß ich auf Dauer durch L- Thyroxin substituieren.
In dem durchaus interessanten Artikel vermiße ich den Hinweis auf die “Gewichtsabnahmeblockade” durch diese Medikation, bei dieser ja durchaus nicht mehr seltenen Autoimmunkrankheit. Ist ein “Gegenmittel” bekannt?
FdH und Sport in Massen helfen nämlich nicht.

#20 |
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Volker Blasig
Volker Blasig

das macht doch richtig Freude – zwar wusste ich, dass meine Betablocker eine Gewichtsreduzierung erschweren, dass ich aber dadurch ZUNEHME und meine Antihistaminika auch noch dazu beitragen — vielen Dank !
Und die – Pardon – blöde Bemerkung “selbstentscheidend den Betablocker abgesetzt…” : toll – ich schlucke all das Zeug doch nicht zum Spass !!

#19 |
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Silvana Beer
Silvana Beer

Auch wenn einige Kommentare darauf hinweisen, die Fakten seien schon länger bekannt, habe ich doch in verschiedenen Interviews die Erfahrung gemacht, dass das Potential der medikamenteninduzierten Gewichtszunahme häufig unterschätzt bis hin zu negiert wird. Die Alleinverantwortung kann hier nicht dem Patienten untergeschoben werden. Bewegung ist natürlich für jeden eine wundervolle Lösung – der sich bewegen kann! Leider gibt es eben viele Patienten, die das nicht im ausreichendem Maße können. Eine schlichte Ernährungsberatung wäre auch schon hilfreich, z. B. bei Cortison auf Kohlenhydrat- und Fettzufuhr zu achten, was nichts mit oft unterstelltem übermäßigen “Fressen” zu tun hat. Insofern finde ich diesen Artikel insgesamt sehr hilfreich.

#18 |
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Weitere medizinische Berufe

Danke für den Gedankenanstoß und die Zusammenfassung.
Ergänzend zum Beitrag von Dr Hettich:
Ich beobachte in meiner Funktion als Sport- & Bewegungstherapeut häufig, dass bei einer Aufnahme oder abgestimmten Intensivierung eines gezielten und individuell dosierten Bewegungsprogrammes in Abstimmung mit der ärztlichen Kontrolle eine Reduktion der Dosis von Betablocker (bis teilweise zur Absetzung in moderaten Krankheitsfällen diverser Indikationsfälle von Betabl.) möglich ist. Somit reduzieren oder erübrigen sich die negativen Stoffwechseleinflüsse der Betablocker. Eine geeignete und langfristige Ernährungsumstellung unterstützt den Prozess der Genesung/Rehabilitation noch. Dass bei Patienten, die diesen Weg beschreiten, oftmals eine komplette Lebensstiländerung einhergeht, ist wohl kaum zu bestreiten.
Insofern, ja, es hängt alles mit allem zusammen. Blödsinnig finde ich die Erkenntnisse aber dennoch nicht (@lam).
Tobias Pylypiw
Dipl. Sportwiss. Präv./Rehab.

#17 |
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Dr. med. ERNST  H. Tremblau
Dr. med. ERNST H. Tremblau

bei Herrn Hettich fehlt die Fakultät im Doktortitel.-
Ein Mangel der im angloamerikanischen Raum nicht möglich ist.

#16 |
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Dr. med. ERNST  H. Tremblau
Dr. med. ERNST H. Tremblau

der Begriff der “Psychopharmaka” ist irreführend und sollte als zu pauschal mißverständlich abgeschafft werden.-
Insbesondere sollten Neuroleptika nicht bei endogen
Derpressiven verschrieben werden.-
Ist etwa Insulin oder Digitalis ein Somatopharmakon ?
Im übrigen: nichts Neues !

#15 |
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Gabriela Mese
Gabriela Mese

Danke für den tollen Beitrag.Einiges war mir schon bekannt, aber die “dick machende”Nebenwirkung von Beta-Blockern nicht.
Leider wissen viel zu wenige Patienten darüber Bescheid.Welcher Arzt hat noch soviel Zeit für seine Patienten?Hier ist nun Eigenverantwortung gefragt.

#14 |
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Annette  Peter
Annette Peter

Eine Ernährungsumstellung ist oft vergebliche Liebesmüh bei medikamenteninduziertem Heißhunger, denn der heißt so, weil es sich nicht um ein bisschen Appetitsteigerung handelt, sondern um einen unwiderstehlichen HUNGER (= Alarmsignal aus Sicht des Körpers, dem Folge geleistet werden muß) nach deftigen, hochkalorischen Nahrungsmitteln, und der wird nicht durch Möhrenknabbern gestillt. Natürlich kann und soll man Paprikastreifen statt Schokoladenrippchen ausprobieren, aber es kann sein, dass es nicht funktioniert.

#13 |
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Rettungsassistent

Danke für den (wie immer) hoch interessanten Beitrag!

#12 |
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Dr. med. Karl Michael Bartelt
Dr. med. Karl Michael Bartelt

Die Aussage über die Gewichtsneutralität von oralen Kontrazeptiva ist zu überdenken. Die Erfahrung lehrt, Kandidatinnen für einen Gliedergürtel-Adipositas – watch the mother – nehmen unter einem OC durchaus 15 kg im Vierteljahr zu. Bei ihnen wird die Neubildung von Adipozyten aus Stammzellen angeregt. Der Hinweis auf die Kleinheit der Dosis täuscht: Die Ovarien ergießen ihre Tagesproduktion in en Gesamtverteilungsraum des Körpers, ca. 60 kg oder Liter; das per Pfortader zugeführte OC verteilt sich zunächst einmal in 1 – 1,5 l Leber, in der die Signalkaskade zur Fettvermehrung gestartet wird. Also die Ausrede, ihre Gewichtskatastrophe hat mit meiner Pillenverschreibung nichts zu tun, zeugt nur von Unwissenheit. Abmilderung: Spätestens im Hormonscheuer der ersten Schwangerschaft bekommt leider auch die Gliedergürtel-Adipositas-Kandidatin, die nie eine Pille eongenommen hat, im wahrsten Sinne ihr Fett ab.

#11 |
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Medizinphysiker

Interessanter Artikel. Bei den Hormonen wurde allerdings das Insulin als Dickmacher vergessen!

#10 |
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Dr. Ralf  Hettich
Dr. Ralf Hettich

So können Sie Ihr Übergewicht reduzieren
Für die Verringerung Ihres Körpergewichtes gibt es prinzipiell zwei Strategien:
1. Strategie: Sie reduzieren die Aufnahme von Kalorien durch eine Ernährungsumstellung.
2. Strategie: Sie erhöhen Ihren Energieverbrauch durch vermehrte körperliche Aktivitäten.
Leider gibt es keine schnelle Lösung, um Ihr Übergewicht purzeln zu lassen. Am wirkungsvollsten ist es, wenn Sie beide Strategien kombinieren.
Richten Sie Ihr Augenmerk nicht auf Crash-Diäten oder Fastenkuren. Das ist zum Einen sehr schwierig durchzustehen und zum Anderen sind sie langfristig nicht erfolgreich. Sie nehmen wieder Gewicht zu und haben nach einer gewissen Zeit noch mehr Pfunde um Ihren Bauch herum.
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
Dr. Ralf Hettich

#9 |
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Frau Dr.Dauses hat zwar Recht mit der Feststellung, dass die vorgetragenen Punkte den Medizinern z.T. lange bekannt sind, Aber die nachfolgenden Stellungnahmen zeigen, dass die Bevölkerung darüber nur ungenügend informiert ist.

#8 |
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Sandra Weber
Sandra Weber

Seit langem bekannt, aber häufig ignoriert… nach mehrjähriger Einnahme eines Betablockers habe ich über 10 kg zugenommen neben weiteren Beschwerden, die seit der Medikamenteneinnahme aufgetreten sind. Kommentar meiner Ärztin: Das kann davon nicht kommen!
Ich habe selbstentscheidend den Betablocker abgesetzt, Sport machte wieder Spaß, Gewicht reduziert und heute “normale” RR-Werte…

#7 |
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Was soll der Quatsch: das ist doch alles seit Jahrzehnten bekannt!

#6 |
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Steffen Hauff
Steffen Hauff

gut zu wissen.

#5 |
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Nichtmedizinische Berufe

Das sind auch für mich als Patient sehr wichtige Informationen. Danke dafür.

#4 |
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Nicole Fuhrmann
Nicole Fuhrmann

Wenn Menschen gesund sind, bewegen sie sich häufiger; machen öfter Sport als kranke Menschen. ( Ausnahme ist natürlich die “Sportsucht”.)
Wenn die Depression behoben ist, dann machen auch diese Medis nicht mehr so dick.
Spaß am Leben bedeutet auch Spaß an Bewegung.

Die Aufklärung über die Nebenwirkungen dieser Medikamente ist eine Sache, das kurieren der Depression eine völlig andere.
Auch hier müssen Arzt und Psychotherapeut zusammenarbeiten.

#3 |
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Danke,für die neusten Erkenntnisse.

#2 |
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Sissi Gaub
Sissi Gaub

ein sehr interessanter aspekt.
wir legen im jahr über 130 magenballons und haben ähnliche zusammenhänge festgestellt. die zusammenarbeit mit dem hausarzt, internisten, therapeuten, kardiologen darf nicht unterschätzt werden um das bestmöglichste ergebnis zu erzielen. auch für die zeit “nach” den 6 monaten mit dem magenballon.

sissi gaub
http://www.op-vermittlungen.de
stuttgart

#1 |
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