Brustwachstum: Gute Fette, böse Fette

25. Mai 2016
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Fettsäuren bestimmen unsere Leistungsfähigkeit, die Blutzuckerwerte oder auch den Insulinspiegel. Gesättigte und ungesättigte Fette können aber auch das Wachstum des Brustgewebes junger Frauen beeinflussen und zudem das Risiko erhöhen, später an Brustkrebs zu erkranken.

Gesättigte Fettsäuren lassen sich in Fleisch und Milchprodukten wie Käse und Butter finden. Lebensmittel wie Nüsse, Oliven oder Avocados beinhalten hingegen ungesättigte Fettsäuren. Dass genau diese Fette eine große Rolle bei der Entwicklung des Brustgewebes von jungen Frauen spielen, zeigte nun ein amerikanisches Forscherteam. Dabei schilderten 177 Teilnehmerinnen zwischen dem 10. und 18. Lebensjahr ihre Ernährungsgewohnheiten. Im Alter von 25 bis 29 wurde in einer Folge-Studie dann ihre Brustdichte gemessen.

Das Ergebnis der Studie zeigte, dass unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Herkunft, Bildung oder Energie- und Proteinzufuhr eine erhöhte Aufnahme an gesättigten Fettsäuren sowie eine verminderte Zufuhr von ungesättigten Fettsäuren mit einem dichteren Brustvolumen – genannt „dense breast volume” (DBV) – in Verbindung steht. Seungyoun Jung, einer der Autoren der Studie, sieht außerdem einen Zusammenhang zwischen der Dichtes des Brustgewebes und dem Risiko, im späteren Leben an Brustkrebs zu erkranken. Auf Grund von noch unbekannten Faktoren, die das Brustwachstum beeinflussen können, unterliegt die Studie jedoch bislang gewissen Einschränkungen und muss daher durch zukünftige Untersuchungen gestützt werden.

Lesen Sie weiter, wie die Zufuhr von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren das Brustwachstum beeinflussen kann.

19 Wertungen (4.05 ø)

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11 Kommentare:

Elvira M.
Elvira M.

zu#9 beim Horizont reicht es leider meist nur bis USA, die hier in Deutschland ja schon mächtig Umsatz machen, bei Übergewicht und Ernährung sollte der Horizont z.B. bis nach Japan reichen, die haben Deutschland locker überholt, essen vernünftiger, sind schlanker und leben länger,
war nicht immer so.

#11 |
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Dr. Hans Stange
Dr. Hans Stange

Apropos, gibt es Veröffentlichungen über das “Omega” (3 oder 6) Phänomen bei Schweinefett ? Angeblich soll das ja auch ungesättigte Fettsäuren enthalten, jedenfalls mehr als das so gepriesene Olivenöl (Hinweis “Olivenölparadoxon”).

Zusammensetzung: Fett vom Schwein
Gesättigte Fettsäuren 40 – 50 %
Einfach ungesättigte Fettsäuren (v.a. Ölsäure) 35 – 45 %
Linolsäure (Omega 6) 5 – 10 %
Arachidonsäure (Omega 6) ca. 1,5 %
Alpha-Linolensäure (Omega 3) ca. 1 %
Langkettige Omega-3-Fettsäuren < 0,1%
Fettbegleitstoffe: Cholesterin (60-85 mg), etwas Vitamin E

#10 |
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Biochemiker

Lieber Herr Gast, über den Horizont sehen heißt auch zu erkennen, dass Deutschland nicht der Nabel der Welt ist – und in vielen anderen Ländern sieht das halt auch ganz anders aus

#9 |
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gast
gast

zu#6 Milchkühe werden immer noch vorwiegend mit Gras und Heu gefüttert,
deshalb ist das Schwadronieren über ungesundes Milchfett etwas sehr weit hergeholt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Milchfett
das kann man bitte nicht mit “Pflanzenöl” in einen Topf schmeißen!
Wie der Arzt in #7 dankenswerterweise auch klarstellt.

#8 |
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Arzt
Arzt

Was auffällt bei Amerikanern, ist die Vermischung von allen möglichen Fragen mit Sex bei ausgeprägter Antipathie gegen normale menschliche Beziehungen.
“Gesättigte” Fette sind keinesfalls schädlich, sonder nur eine chronische kalorische Überernährung.
Gesundheitsschädlich sind eindeutig industriell gehärtete Pflanzenfette und, weil entzündungsfördernd ein Übergewicht an Omega-6 in der Fett/Öl Zufuhr in der Nahrung. Leider haben die meisten (billigen) Pflanzen-Öle zu viel von Omega-6 und sind damit gesundheitsschädlich.

#7 |
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Biochemiker

Es ärgert mich, wenn Fette stets nur in gesättigt und ungesättigt unterteilt werden – dies sagt nichts über die eigentliche Qualität des Fettes aus. Ein ungesättigtes Pflanzenöl aus GMO Mais oder Milch von einer damit gefütterten Kuh sind mindestens gleich gesundheitsschädlich. Stattdessen sollte man das Augenmerk auf die Zusammensetzung, etwa die Frage nach Omega 6 vs. Omega 3 lenken usw.

#6 |
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Medizinischer Fachhändler

Die Art, der, Artikels, erscheint mir, so sinnvoll, wie ein Kropf…
Masse statt Klasse?

#5 |
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Dr. med. Anina Stecay
Dr. med. Anina Stecay

Wenn wir schon bei der Rechtschreibung sind: Leider merkt man von der Korrektur nichts – hinter “Lebensmittel” im Satz 2 gehört nach wie vor kein Komma, “ungesättigten” steht immer noch im falschen Fall, ebenso wie “gewisse” im letzten Satz. (Inhaltlich liegt auch weniger die Studie selbst den Einschränkungen, sondern ihre Interpretation).
Aber macht nichts, es erinnert mich an all die Arztbriefe, die ich täglich korrigieren muss – die enthalten, obwohl von studierten Leuten geschrieben, leider manchmal noch mehr RS-Fehler, und das nicht (nur) bei ausländischen Kollegen. So mutiert inzwischen der Oberarzt oft auch zum Deutschlehrer. Willkommen im 21. Jhdt.

#4 |
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Mitarbeiter von DocCheck

Sehr geehrte Frau Donth,
vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben die Textstelle dementsprechend korrigiert.

Viele Grüße
Die DocCheck News Redaktion

#3 |
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Dr Wolfgang Funk
Dr Wolfgang Funk

Die Kommata in den “wie” – Teilen sind auch falsch….

#2 |
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Christine Donth
Christine Donth

2 Grammatikfehler in einem Satz, ohje… Und bei den Kommata bin ich mir auch nicht sicher…
“… Lebensmittel, [sic!?] wie Nüssen [sic!], Oliven oder Avocados, [sic!?] beinhalten hingegen ungesättigten [sic!] Fettsäuren.”

Mit freundlichen Grüßen,
Christine Donth

#1 |
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