Armes Mädchen apoBank

16. Mai 2011
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Missliebige Themen werden die Deutsche Ärzte- und Apothekerbank noch eine Weile im Gespräch halten: Wie geht es weiter mit dem Ex-Vorstand? Wie viele Klagen stehen wegen der „Licon-Deals“ an? Welche Folgen zieht das OLG-Urteil zu den „Renten auf Pump“ nach sich?

„Mit einer Privatbank verhält es sich wie mit einem Mädchen – wenn die Leute zu viel darüber reden, schädigt das den guten Ruf.“ Die Weisheit stammt von Giles Davison, einem persönlich haftenden Gesellschafter des Münchner Geldhauses Merck, Finck & Co. und dürfte in seinem Wahrheitsgehalt auf alle Geldinstitute zutreffen – auch auf eine Genossenschaft wie die apoBank.

Der gute Ruf der Standesbank für Ärzte, Apotheker, ihrer Organisationen und Verbände stand seit ihrer Gründung im Jahr 1902 lange außer Zweifel. Über „die Bank im Gesundheitswesen“ wurde 107 Jahre kaum gesprochen – weder die mittlerweile 330.000 Bankkunden und die darunter befindlichen 110.000 Anteilseigner, noch die Vertreter der Bankenaufsicht, der Staatsanwaltschaft oder der Medien hatten groß Grund dazu. Doch das hat sich mit der Finanzkrise 2009 schlagartig geändert. Und man muss kein Prophet sein, um zuverlässig zu diagnostizieren, dass das Düsseldorfer Kreditinstitut auch in den nächsten Wochen und Monaten im Gerede bleiben wird: Die Folgen von Fehlbesetzungen, Fehlinvestitionen und Fehlentscheidungen liefern ausreichend Gesprächsstoff über das „Mädchen“.

Thema 1: Die „Müllmänner“

Vorstandssprecher Herbert Pfennig müht sich redlich, seine Bank ins positive Licht zu rücken: „Wir haben gute Nachrichten für unsere Mitglieder. Denn wir haben unser vorrangiges Ziel der Dividendenfähigkeit erreicht. Den Grundstein für diesen Erfolg bilden die Ergebnisse in unserem Kerngeschäft. Hier haben wir trotz vielfältiger Herausforderungen im letzten Jahr ordentliche Zuwächse erzielt. Darüber hinaus zeigen über 14.000 neue Kunden, dass wir über eine starke Position im Gesundheitswesen verfügen“, erklärte der apoBank-Chef Mitte April bei der Präsentation der aktuellen Finanzdaten. „Und schließlich konnten wir auch die Belastungen aus unseren Finanzinstrumenten deutlich reduzieren.“

Belastungen? Finanzinstrumente? Da war doch was! Mit dem Einbruch des US-Immobilienmarkts im Jahr 2009 geriet die größte deutsche Genossenschaftsbank mit einem für sie mit weit über fünf Milliarden Euro überdimensionierten Portfolio an strukturierten Wertpapieren an den Rand des Ruins (DocCheck 2009: Leichte Spastik im Portfolio). 1,2 Milliarden Euro für diese „toxischen“ Wertpapiere mussten abgeschrieben werden. Rund 900 Millionen Euro aus diesen „Giftgeschäften“ sind laut eigener Aussage „unwiederbringlich“ verloren.

Das Geld ist weg, die Schuldfrage noch da: Die derzeitige Führung der apoBank (Herbert Pfennig, Dr. Thomas Siekmann, Eckhard Lüderung) hat nach einem Beschluss des Aufsichtsrats Schadenersatzklage gegen die vor drei Jahren entthronte Vorgängerriege eingereicht. Ex-Vorstandssprecher Günter Preuß, Ex-Risikovorstand Günther Herion, Ex-Kapitalmarktvorstand Harald Wilsing und die ehemaligen Vorstände Gerhard Girner und Werner Albert Schuster sollen 66 Millionen Euro zurückzahlen. Der Vorwurf: Management-Verfehlungen bei den Geschäften mit eben jenen strukturierten Wertpapieren für Müll-Immobilien.

Ob die „Müllmänner“ davonkommen? Solche Prozesse können sich jedenfalls hinziehen, ihr Ausgang ist stets ungewiss. Und der Abbau der noch im Portfolio liegenden Giftpapiere im Wert von 4,2 Milliarden wird laut Herbert Pfennig noch mindestens bis 2014 dauern. Reichlich Zeit und Gelegenheit, darüber zu reden, zu spekulieren, zu diskutieren. Armes „Mädchen“. Doch immerhin: Die Bank schreibt wieder schwarze Zahlen: Der Geschäftsbericht 2010 weist einen Jahresüberschuss von 53 Millionen aus – nach Verlusten in Höhe von 283 Millionen Euro im Jahr zuvor.

Thema 2: Die Immo-Dealer

Gleichzeitig macht der apoBank seit Herbst letzten Jahres ein interner Betrugsfall zu schaffen, der inzwischen den beiden Vorständen Stefan Mühr und Claus Verfürth sowie drei weiteren leitenden Mitarbeitern den Job gekostet hat. Die Bank hält den Fall nach den Entlassungen der schwarzen Schafe zwar für erledigt – betroffene Kunden aber werden mit ihrem bereits angekündigten Gang vor den Kadi für weiteren Gesprächsstoff sorgen. Immerhin stehen mehrere Schadenersatzklagen wegen vorsätzlicher Falschberatung und versteckter Provisionen ins Haus. Und auch über die Ergebnisse der derzeit laufenden Untersuchungen der Bankenaufsicht BaFin sowie der Staatsanwaltschaft gegen drei ehemalige apoBank-Vertriebsleiter wird sicher nicht nur geflüstert werden.

Der Hintergrund: Die Standesbank kooperiert seit 2008 mit einem Tochterunternehmen des Leipziger Bau- und Projektentwicklers Licon, der Firma Medicon. Diese vertreibt denkmalgeschützte Top-Immobilien als Kapitalanlage, die Bank sorgt für die Finanzierungen. An insgesamt 600 apoBank-Kunden wurden 1.500 Häuser und Wohnungen im Raum Leipzig und Berlin im Gesamtwert von 270 Millionen Euro vermittelt. So weit, so gut. Doch führende Licon-Mitarbeiter gerieten ins Blickfeld der Staatsanwaltschaft und sitzen seither in U-Haft: Sie sollen über Scheinrechnungen mindestens fünf Millionen Euro ergaunert haben – mit Hilfe besagter apoBank-Mitarbeiter.

Die Bank reagierte schnell. Sie setzte eine unabhängige Untersuchungskommission mit internen und externen Wirtschaftsprüfern, Juristen und Bankfachleuten ein. „Wir haben mit umfangreichen Organisationsmaßnahmen die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich derartige Vorkommnisse nicht wiederholen”, resümiert eine Banksprecherin. „Die Vertriebsstruktur wurde neu geordnet, wodurch eine engere Anbindung des Filialnetzes an den Vorstand und eine Verteilung der Verantwortung auf der zweiten Führungsebene von bisher zwei auf sieben Personen erreicht wird.” Allesamt Maßnahmen, um persönlichen Bereicherungen einzelner Mitarbeiter künftig einen Riegel vorzuschieben.

Vorstandssprecher Herbert Pfennig gab sich erleichtert: “Die Geschehnisse rund um Licon/Medicon betreffen erfreulicherweise einen kleineren Kreis von Personen als zunächst befürchtet.” Und er versicherte, dass die 600 Kunden, die Geld in die Licon-Immobilien gesteckt haben, keinen Schaden hätten.

Nur ein paar schwarze Schafe unter den Bankangestellten? Keine geschädigten Kunden? Der Berliner Rechtsanwalt Jochen Resch, der insgesamt zwölf betroffene Mandanten vertritt, schätzt die Lage völlig anders ein: “Das waren keine einzelnen schwarzen Schafe. Das hatte System. Die Bank nutzte die Bonität ihrer Kunden gnadenlos aus und verkaufte ihrer oft reicheren Kundschaft Immobilien zu unverschämt hohen Preisen. Die sanierten Objekte in Leipzig wurden zu Quadratmeter-Preisen in Höhe von 3.500 Euro veräußert – marktüblich sind gerade mal 2.000 Euro für topsanierte Wohnungen.” Resch spricht von gezielter Falschberatung. Die vermittelten Banker hätten nach ihm vorliegenden Dokumenten über versteckte Provisionszahlungen von den Deals persönlich profitiert.
Der Münchener Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Jürgen Klass sieht gar ein kartellartiges Zusammenspiel zwischen apoBank, Licon und Medicon. Die finanziellen Interessen der apoBank sahen laut Klass wie folgt aus: “Zum einen stellte sie bei Bedarf die Erwerberfinanzierung zur Verfügung und verdiente daran nicht schlecht. Zum anderen strich die Bank – hinter dem Rücken der Kunden – heimlich Provisionen ein.”

Nach Angaben eines ehemaligen Licon-Mitarbeiters soll die Medicon 15 Prozent Provision von der Licon erhalten haben. Davon seien 7 Prozent an Mitgesellschafter und Hintermänner und 8 Prozent an die apoBank weitergegeben worden – die apoBank weist ausdrücklich darauf hin, dass es nur marktübliche 6 Prozent gewesen seien. Ein Viertel davon wiederum wurden dem erfolgreichen Bankberater augezahlt. Insider sprechen von “Schmiergeldzahlungen.”

Die Anwälte haben für ihre Mandanten inzwischen Ansprüche angemeldet und wollen in den nächsten Wochen Klage einreichen. Resch sieht gar eine Klagewelle auf die apoBank zukommen: “Die von der Licon gezahlten Provisionen an die apoBank stellen eine so genannte Rückvergütung dar, über die in den Beratungsgesprächen hätte hingewiesen werden müssen. Ist eine solche Aufklärung nicht geschehen, besteht grundsätzlich ein Schadenersatzanspruch auch gegen die Bank, der im Ergebnis auf die vollständige Rückabwicklung des abgeschlossenen Kauf- und des Darlehensvertrages gerichtet ist.”

Auch diese anstehenden Gerichtsverhandlungen bieten wieder reichlich Zeit und Gelegenheit, darüber zu reden, zu spekulieren, zu diskutieren. Armes “Mädchen”.

Thema 3: Die Rentenritter

Verunsichert hat apoBank-Anleger auch eine Versicherungsentscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 28. Februar: Es geht dabei um verschiedene Rentenfonds der Clerical Medical Lebensversicherung, für die die Genossenschaftsbank zusammen mit anderen Instituten warb und Kredite vergab. Die apoBank wurde verurteilt, einem Anleger seine Zinszahlungen zu erstatten.

Die Rentenmodelle dieser britischen Gesellschaft wurden so rentabel dargestellt, dass es sogar sinnvoll erschien, hohe – oft sechsstellige – Kredite für die Zahlung der Prämien aufzunehmen. Kredite, die auch die apoBank ihren Kunden ritterlich zur Verfügung stellte.

Doch keines der Clerical Medical-Angebote hielt, was es versprochen hatte. Die Renditen waren nicht zweistellig, wie vielfach in Aussicht gestellt worden war, sondern lagen teilweise unter einem Prozent. Für viele apoBank-Kunden bedeutet dies einen enormen Schaden, weil die Kreditkosten viel höher als die Erträge aus der Lebensversicherung sind.

Zwei Anleger zogen deshalb gegen die Standesbank vor das Landgericht Düsseldorf. Und bekamen dort – im Februar bestätigt von der Nächstinstanz OLG – Recht: Die apoBank habe in der Widerrufsbelehrung nicht darauf hingewiesen, dass es sich bei der Finanzierung um ein so genanntes verbundenes Geschäft handele, der Versicherungs- und der Darlehensvertrag bildeten eine wirtschaftliche Einheit. Die Bank muss die Modelle rückabwickeln – sie erhält für das Darlehen die Rechte an der Versicherung, die Kunden bekommen die bereits gezahlten Zinsen zurück.

Laut apoBank handelt es sich nur um Einzelfälle. Doch das sieht Rechtsanwalt Tobias Pilsticker aus München anders: Mindestens zwei weitere Verfahren gegen die Standesbank seien schon anhängig. Und Anlegerschutzanwälte empfehlen den zehntausenden Betroffenen von kreditfinanzierten Lebens- oder Rentenversicherungsverträgen dringend, ihre Situation anwaltlich überprüfen zu lassen. Vielen Geschädigten sei nicht bewusst, dass es einen Ausweg gibt.

Wie viele apoBank-Kunden noch vor den Kadi ziehen werden, ist offen. Doch jeder weitere Prozess um die Renten auf Pump bietet wieder reichlich Zeit und Gelegenheit, darüber zu reden, zu spekulieren, zu diskutieren. Armes „Mädchen“ . Was wird aus deinem guten Ruf?

260 Wertungen (4.42 ø)
Medizin

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26 Kommentare:

Patrycjusz Nadurski
Patrycjusz Nadurski

Prima!

#26 |
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Medizinjournalist

Wer könnte von den Fehlern der Apobank profitieren und die vielen verärgerten Kunden abwerben? Die Sparkassen versuchen es jetzt und blasen zur Attacke. Hier ein interessanter Artikel dazu aus der Financial Times:
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:ambitionierte-initiative-sparkassen-blasen-zur-attacke-auf-apobank/60054374.html

#25 |
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ad 21, lieber Kollege, meine letzten Kontoauszuege habe ich gluecklichewrweise 2008 bekommen, puenktlich zur Silberhochzeit mit der Apobank.

#24 |
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Dr. med. André Wagner
Dr. med. André Wagner

Ich denke, es kommt bei der Apo auch auf die Mitarbeiter an, mit denen man zu tun hat. Ich bin seit den 90ern Kunde der Rostocker Filiale, meine dortigen Beraterinnen haben meine seinerzeitige Praxisgründung in Meckpomm, mein Scheidungsverfahren und meinen anschließenden Neustart in OWL vorbildlich betreut. Deshalb habe ich die Filiale auch nicht gewechselt, obwohl jetzt 500 km Luftlinie zwischen neuem Praxistandort und Rostock liegen. Ich kenne aber auch Fälle aus Bayern und aus der Münsteraner Filiale, wo das glatte Gegenteil der Fall ist.

#23 |
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Daniel Stindt
Daniel Stindt

Mich hat es sehr gewundert, daß die Apo-Bank Kontoführungsgebühren für mein Giro-konto für vier Jahre im Voraus von meinem Konto abgezogen hat. Hab ich noch nie erlebt soetwas. Zwar nur ein kleiner Betrag, aber eine Unverschämtheit.

#22 |
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Ärztegemeinschaft  Amedis
Ärztegemeinschaft Amedis

Viele Kollegen sind recht selbstkritisch. Weil wir halt der Gier gefolgt seien. Gute Bankberatung sollte einem wenig erfahrenen Anleger keine Risikoprodukte verkaufen oder und zumindest auch angemessen die Risiken darstellen. Es wird halt immer an die Prämien gedacht für die Berater. Deshalb werden Lebensversicherungen verkauft um endfällig Kredite abzulösen und alle möglichen anderen Dingen, die sicher nicht dem Kunden dienen. Das hat MLP übrigens auch bei mir versucht.

#21 |
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Ärztegemeinschaft  Amedis
Ärztegemeinschaft Amedis

Zum Glück gibt es auch noch andere Banken. Die APO Bank nutzt ihre Vertrauensstellung, die sie als angebliche Bank der Heilberufe genießt, um gnadenlos abzuzocken. Liegt natürlich auch ein bisserl an der Naivität von uns Doktores, wenn es ums Geld geht. Die Tatsache, dass so schnell nach riesigen Verlusten wieder Geld verdient wurde, lässt noch mehr Abzocke vermuten.

#20 |
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Joachim Beck
Joachim Beck

Ad 10: ” Nette Redite ” Lieber Kollege, schauen Sie auf Ihren
Kontoauszug 2009 : 0 % nämlich keine Rendite.

#19 |
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Kein weiterer Kommentar erforderlich.

#18 |
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Viele Kommentare und Erfahrungen habe ich auch schon als Bankkunde bei der APO-Bank erlebt. Damit hat diese Bank eigentlicht des touch des Besonderen, als besonders geeignet für die “Gutärzte” (s.o.) verloren und unterscheidet sich nicht mehr von den Anderen. Schade! Der Kommunismus ist trotz vernünftig erscheinender Ansätze auch nicht praktikabel, weil es die Gutmenschen dafür nicht gibt. Genauso wenig gibt es scheinbar eine Bank, deren Mitarbeitern neben dem Wohl ihres Institutes auch das der Kunden mindestens gleich wichtig ist und das ohne Eigennutz.

#17 |
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meine Erfahrungen mit der APO-Bank Hamburg und Trier sind ausnahmslos positiv. Zu keinem Zeitpunkt – und solche Phasen gab es – musste ich mich vor einem Gerichtsvollzieher fürchten. Es wurden Überbrückungskredite zu tolerabel günstigen Konditionen gewährt! Nach 30 Jahren ist alles trotz enteignender Gesundheitspolitik und der ständigen Desavouierung des Ärztlichen Berufsstandes getilgt.

#16 |
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Dr. Klaus Graff
Dr. Klaus Graff

Auch ich muss mich leider den negativen Erfahrungen mit der APO- Bank anschliessen. Im Zuge einer Immobilienfinanzierung und der 2 Jahre später turnusmäßig geplanten Umfinanzierung der Praxis wurden mir die Daumenschrauben angesetzt und eine Anschlussfinanzierung vorgesetzt, die alles andere als zu meinem Vorteil ausgelegt war. Nur der Fähigkeit unserer privat engagierten Finanzberaterin, Frau Kroth (Afiba), ist es zu verdanken, dass wir nach ca. 2 Jahren noch vor Ort sind und inzwischen auch wieder sorgenfrei leben können. Dank ihrer Hilfe konnten wir die APO-Bank verlassen und haben es bis heute nicht bereut.

#15 |
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Niemand verliert gerne Geld. Aber seien wir doch mal ehrlich: Die Gier, die jetzt alle nur den Bankberatern vorwerfen, die ihnen “schlechte” Anlageobjekte verkauft haben, glomm auch fiebrig in den Augen derer, die genau diese Produkte aufgrund teilweise außergewöhnlicher Renditeversprechen gerne gekauft haben, obwohl ihnen in einigen Fällen durchaus hätte klar werden können, dass es bei solchen Renditen nicht immer mit rechten Dingen zugehen kann, oder?

#14 |
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Christoph Manthey
Christoph Manthey

Das können Sie doch jetzt nicht alle als Überraschung sehen! Einen Kredit aufnehmen um eine Lebensversicherung einzugehen und auf Profit hoffen – einen sicherlich nicht überzogenen KfW-Kredit mit einer Lebensversicherung absichern? Warum und selbst wenn ich kein Kaufmann wäre, würden sich die Fußnägel meiner kleinen Nichte hoch krempeln.

Sie sind doch hochgradig ausgebildet und verdienen hart Ihr Geld – einfach mal nicht drauf rein fallen. Die Apo-Bank ist doch schon länger bekannt als *** na ja und andere sind ähnlich abzockerisch. Ob die Versicherung um die Ecke oder die nette Dame vom Sparkassen-Schalter.

#13 |
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Dr. (I.M.F.-Klausenburg) Daniela Eckert
Dr. (I.M.F.-Klausenburg) Daniela Eckert

Nicht nur im Großen baut die Apo-Bank Scheiße, sondern auch im Kleinen: mir haben diese Inkompetenten aus der schweriner Filiale das Kontokorrent und die Visa Karte gesperrt, obwohl ich immer fleißig meinen Verpflichtungen nachgekommen bin und mein Kreditlimit sich im gesetzlichen Rahmen befand, haben die Sozialbeiträge meiner Mitarbeiter zurückgeholt und auch die eingezahlten Steuern beim Finanzamt wieder einbezogen, so dass die Krankenkassen schon einen Insolvenzantrag stellen wollten und das Finanzamt hat mir einen Gerichtsvollzieher in die Praxis geschickt.
Ich hatte von Oktober 2010 bis März 2011 meine liebe Mühe meine gut gehende Praxis zu retten.
Nach dem ich im Mai 2010 die Bank um Unterstützung zur Umstrukturierung gebeten habe, wurde ich endlich im Januar 2011 an die Apo-Bank Hannover “entlassen” und Anfang Mai 2011 wurden die Vorschläge umgesetzt, die bei der schweriner Filiale seit Mai 2010 “nicht machbar” waren.
Ich hoffe vom ganzen Herzen, dass es nicht nur die Große der Apo-Bank erwischt, sondern auch falschen Beraterschlangen der schweriner Filiale.
Das Drama begann bereits 2004 mit meiner Praxisgründung, als mir durch die damalige Beraterin (jetzt in Rente) eine Lebensversicherung zur Absicherung des KfW Kredites, verkauft hat, welche mich durch die hohen Monatsbeiträge und hohen Zinsen ebenfalls fast ruiniert hätte.
Ich hoffe, dass auch diese Frau mal vor Gottes Gerechtigkeit stehen wird und ihm über ihre Taten Rechenschaft geben müssen.

#12 |
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Dr. Michael Kirch
Dr. Michael Kirch

Fassen wir zusammen: nicht alle APO-Mitarbeiter sind Verbrecher, wenngleich es einem nach den Berichten manchmal so vorkommt. Ich selbst wurde entsorgt, mein Konto geküngigt, als es wegen des Punktwerverfalls, Regressen und Krankheit mal überhaupt nicht gut lief.
Mein Eindruck: Hier geht es nicht um das Wohl der Ärzteschaft sondern im Sinne eines Selbstbedienungsladens um unlaubliche Gehälter und Boni, vom kleinen Angestellten bis hin zum Vorstand. Eine ÄRZTE-Bank ist das in meinen Augen jedenfalls nicht mehr.
Gerne nehme ich Berichte über die APO via aesklepion@hotmail.com entgegen. Habe da so eine Idee.

#11 |
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Dr. Robert Schillinger
Dr. Robert Schillinger

Als ich bereits im letzten Jahr mitbekommen habe – übrigens damals kein Sterbenswörtchen von der Bank selbst – daß “meine Standesbank” zockenderweise einen riesigen Abschreibungsbedarf produzierte, habe ich umgehend meine nicht unbeträchtlichen Anteile gekündigt.Ich fühl mich richtig gut dabei. Einziger Wermutstropfen: Die Auszahlung erfolgt erst 2 Jahre später – 24 Monate Geld gebunkert bei einer nicht vertrauenswürdigen Firma. Von wegen “armes Mädchen” – kleine unersättliche Hure wäre angemessener.

#10 |
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Was soll ich als Kunde der Bank da noch machen? Andere Banken haben auch ihre in meinen Augen “verbrecherischen” Methoden, auch schon die Hypovereinsbank kurz nach der Wende, als sie überteuerte Immobilien in den “neuen Bundesländern” verkauft haben, an denen die Käufer heute noch abzahlen, ohne dass sie auch nur in die Nähe des jetzigen realen Wertes kommen, wenn sie jetzt verkaufen. Bisher wurde noch keiner von den “Bänkern” wirklich hart bestraft für ihre ” Betrügereien”. Wenn ich soetwas in meiner Praxis machen würde, wäre ich alles an “Vermögen” los! Aber wie heißt es doch schon seit langem: Banken und Versicherungen sins Staatlich genehmigte Gaunerbetriebe!
Ich würde gerne was daran ändern, habe aber wohl keine Chancen!
Dr. Krützmann

#9 |
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Da die Banken generell schon an der naechsten Blase basteln, sollte man sich gerne beraten lassen, um dann das Gegenteil zu tun. Es reicht ja, wenn man als Steuerzahler blutet, muss man ja nicht auch noch als Kunde.

#8 |
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Ich war jahrelang zufriedener Kunde bei der Apobank, bin aber seit 2001 kontinuierlich schlecht beraten worden, beispielsweise die Praxisfinanzierung ueber eine Kapitallebensversicherung bei der DAEV zu organisieren. Ich hatte jeweils das Gefuehl, die entsprechenden Sachbearbeiter hatten eigene Praemien im Auge, bzw. sind wie eine Drueckerkolonne auf Abschluesse eingeschworen.
Da ist die nette Rendite auf die Pflichteinlage nur ein schwacher Trost. Schade.

#7 |
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Siegfried Grzibek
Siegfried Grzibek

In Jahrzehnten meiner Erfahrung mit der Apo-Bank habe ich immer eine faire Beratung bekommen.DAß Fonds nicht in die
Gewinnschiene einmündeten, ist sicher kein Apobank-eigenes
Problem.Auch in diesem Jahr werde ich bei meinem Praxisumzug
auf die sachkundige Beratung und die günstigen Darlehen der
Apobank zugehen. Die hiesigen Berater sind fair, kompetent und haben Überblick und Übersicht

#6 |
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Sehr einseitige Berichterstattung, die der Difamierung einzelner Apobankmitarbeiter OHNE Beweise blind aufgesessen ist.
Herzlichen Glückwunsch für diese oberflächliche Hetzkampagne!!!

#5 |
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Dr. med. Andreas Franz Pollak
Dr. med. Andreas Franz Pollak

Nicht zu vergessen der Filmfond Mediastream IV, der vom Finanzamt München II gar nicht als Filmfond anerkannt worden ist und mit dem ich und viele Kollegen viel Geld verloren haben. Man kann jedem Kollegen nur raten, sich genau wie ich von dieser Bank zu verabschieden. Jede Volksbank vor Ort berät besser und hat mehr Sachverstand.

#4 |
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Medizinjournalist

Als Autor möchte ich auf Wunsch der apoBank zwei Zahlen korrigieren: Die Bank hat aktuell 347.000 Kunden und 100.000 Mitglieder. Die Pressesprecherin weist im Zusammenhang mit Clericon Medical auch ausdrücklich darauf hin, dass diese Fonds und die dazugehörigen Kredite nie aktiv, sondern nur auf Nachfrage angeboten worden sind.
khp

#3 |
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Gier macht blind! Und so sägen sich die supergescheiten Bänker den Ast ab, auf dem sie eigentlich sitzen wollen.
Leidtragend ist wieder einmal der Gutarzt, bar jeglichen wirtschaftlichen Sachverstandes.

#2 |
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Dr. Stefan Schmidt
Dr. Stefan Schmidt

Ausgezeichnete Beschreibung der bedauerlichen Zustände in der APO-Bank. Auch mir wurden wiederholt angeblich sehr renditeträchtige Angebote zugeschickt, die sich bei näherer Wertung als nur der Bank zuträglich erwiesen. Eine vernünftige und vor allem faire Beratung habe ich dort nicht erlebt.

#1 |
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