Tinnitus: Die perfekte Welle im Ohr

29. April 2016
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Lärm ist ein dauerhafter Begleiter im Alltag. Ein Tinnitus schränkt die Lebensqualität der Menschen, die darunter leiden, zusätzlich ein. Zur Linderung entwickelten Forscher nun eine Musiktherapie. Diese entlastet die Neuronen, die für das Störgeräusch verantwortlich sind.

Musik soll nun die Lösung für den permanenten Geräuschpegel im Ohr sein. Durch Auslassen von Musikfrequenzen und Mobilisieren von Nachbarneuronen, soll der Tinnitus im Ohr künftig verschwinden. „Wir setzen quasi eine Kerbe im Musikspektrum rund um die Frequenz des Tinnitus und passen so die Musik individuell an“, sagte Prof. Dr. Christo Pantev von der Medizinischen Fakultät Münster. Auch eine App ist in Planung, die die Frequenz des Tinnitus bestimmt und die Wahl der richtigen Welle für die eigene Musik ermöglicht.

Lesen Sie weiter, wie die elektrophysiologische Musiktherapie in den Ohren der Tinnitus-Patienten funktioniert und welche Folgen eine zu große Lärmbelastung außerdem hat.

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Allgemeinmedizin, HNO, Medizin

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4 Kommentare:

Als Prof. Pantevs Tinnitrack-Methode vorgestellt wurde, habe ich ihn im Jahr 2015 2 X angeschrieben um Näheres bei einem Sondefall zu erfahren, leider ohne Reaktion. Offensichtlich sollte nur das teure Gerät verkauft werden.
Deshalb vermute ich, daß jetzt wieder eine kostenträchtige Methode an den Mann oder an die Frau gebracht werden soll.

#4 |
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Oft hilft auch eine physiotherapeutische Behandlung mit intensiver Dehnung der tiefen Nackenmuskulatur, weil Tinnitus sehr häufig durch eine starke Verspannung der Hals/Schulter- Nackenmuskulatur entsteht. Da ist die abgebotene Musiktherapie nur ein Versuch die Symptome zu lindern. Hätte ich damals auf die HNO-Ärztin gehört, würde ich immer noch mit lebenseinschränkenden Geräuschen im Kopf herumlaufen.

#3 |
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dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

3 Dinge sind wichtig bei Tinnitus :
1. die gesamtkörperliche Statik u- Dynamik muß stimmen , die Stellung der Kiefergelenke adäquat zentriert .
2.kein Stromfluß im Mund durch Zahnersatz u.Füllungsmaterialien,auch bei sog. Keramik (- Kunststoff)- Füllungen !
3.in den Synapsen muß die Mitochondrienfunktiion/ Atmungskette/ ATP-Produktion stimmen , sonst erfolgt keine Ionenkanalsteuerung , kein ausreichender Neurotransmitter Transport , kein ausreichendes Recycling

eben keine Musik drin

#2 |
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Ohrenrausch
Ohrenrausch

Funktioniert aber leider nicht, wenn man eher rauschende Ohrgeräusche hört, so wie das bei mir der Fall ist, da sich keine Frequenz bestimmen lässt. Jedenfalls wurde mir das so erklärt.

#1 |
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