MediVlog: 5 Patienten, die jeder kennt

27. April 2016
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Patienten können sich schon sehr ähneln. Es gibt den Wehleidigen, den Simulanten oder den Redseligen, der irgendwann komplett vergisst, dass er in einer Arztpraxis sitzt. Vloggerin Ella Rohde aka MedFreak stellt fünf typische Patienten vor. Achtung, nicht ernst nehmen.

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22 Kommentare:

Nichtmedizinische Berufe

Wir sind wohl vom Thema abgekommen, was die multimediale Patientenabwertung hier anging.
Und wenn #15 die Aufarbeitung von Behandlungsfehlern anspricht, so finde ich es auch nicht gut, wie Ärzte von ihren Versicherungen gegängelt werden und sich alle zu jedem Zeitpunkt in einer Art von Waffenstillstand in einem Stellungskrieg befinden.
Und dabei ist es doch völlig normal, dass wir alle mal Fehler machen.
Was war das für mich ein Theater mit der Klinik, nur als ich mit denen darüber sprechen wollte wie die es schafften den Tupfer so tief bis vor die Leber neben dem VP-Shunt-Verlauf zu versenken.
Von Anfang an war dort eine Anspannung, so dass sogar vergessen wurde ganz einfach doch mal bei mir um Entschuldigung zu bitten.
Darüber war und bin ich bis heute irritiert, denn die Klinik hatte sonst multidisziplinär einen guten Eindruck hinterlassen, den ich auch so behalten möchte.
Leider gab es aber wegen dieser verfehlten Kommunikation einen abrupten Vertrauensabbruch und die Versicherung dann auch anstandslos zahlte.
Ganz anders verhielt sich zur gleichen Zeit eine andere Klinik, die bei mir eine relevante Verschlechterung übersehen hatte und spontan mir die Betroffenheit auch zeigte. Die waren mir dann später auch behilflich dabei den Fremdkörper zu bergen.
So kann es also auch gehen, völlig befreit von unsinnigen Befindlichkeiten.
Und zu dem Argument zu den angeblichen Unterschieden der gesellschaftlichen Anerkennung von Ärzten hier und in den Staaten.
Hier landen Ärzte doch auch ständig auf den vorderen Plätzen in der Beliebtheitsskala.
Und könnten unsere Ärzte es ertragen, wenn wie in den USA bereits in den Sekundarstufen Medizin schulisch vermittelt wird, wenn jeder schon besser informierte Patient wie ich es bestimmt bin, als so eine Art Feind angesehen wird? Nur hatte ich mir das alles wegen der vielen Fehlbehandlungen selbst beigebracht, hätte da auch schon mehr damals in der Schule von erfahren.
Wenn also von Ärzten bei Politikern Ehrlichkeit und Offenheit verlangt wird, sollte es also nicht schwerfallen auf Augenhöhe mit informierten Patienten ebengleich zu kommunizieren?

#22 |
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Nichtmedizinische Berufe

@19: Tja, wir werden eben flächendeckend vorwiegend von Juristen und Sozialpädagogen regiert, andere Fachgebiete sind da seltene Ausnahmen.

#21 |
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Nichtmedizinische Berufe

@18: Ich habe bis heute auch noch nicht in einem Unternehmen gearbeitet, in dem die Geschäftsführung fachverständig ausgebildet war.
Und so ist es eben auch in der Politik, dass die Reihen hinter der Führung das “Consultant” betreiben und da sind vor allem die Lobbyisten sehr rege daran beteiligt und ich damit schon wieder nur neutral die Realität darstelle, die ich bestimmt genauso wenig begrüße wie die Gäste hier im Allgemeinen.
Was mir hier auffällt, dass jede universellere Betrachtung, also ich blicke gerne in alle Richtungen, gleich hypersensibel als eine Art oppositionelle Stellung gegen Mediziner gewertet wird.
Das könnte m.E. das Potential haben auf andere Menschen vielleicht weniger kompetent zu wirken.
Wenn hier auf die internationale Bühne geblickt wird, so ist das hiesige HP-Wesen auch nur solitär angesiedelt.
Davon halte ich auch nichts, quasi Quacksalber sind mir schon genügend auch aus der Schulmedizin hervorgehend begegnet, mit entsprechenden Nichtergebnissen.
Eigenartigerweise sind aber die mit den Ergebnissen bei mir, die mir halfen noch für meine Existenz selbst sorgen zu können, diejenigen die auch zugeben, dass “Wir nichts wissen”, also was mein spezielles Thema angeht.
Das andere Lager gibt vor alles darüber zu wissen, kann dann aber keine Antworten auf konkrete Fragen hin geben und zieht sich mit z.B. “ich habe auch studiert” zurück.
Und letztere müssen diejenigen sein, z.B. der Lobbyisten-MD der KK, die alles zu wissen scheinen und Entscheidungen herbeiführen, die auch ohne medizinische Ausbildung und Erfahrung einfach nur ad absurdum führt.
Ja, das haben wir Patienten auch schon längst herausgefunden.
Nur dass Patienten keine richtigen Lobbyverbände kennen, so wie es in der Ärzte-Szene schon gut etabliert erkennbar wird.
Warum also können sich die diversen Ärzteverbände nicht genügend durchsetzen, um für Zufriedenheit zu sorgen?
Gibt es eben doch zu viel Lobby-Arbeit auf politischer Ebene, die sich dann gegen alle auswirkt?

#20 |
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Gast
Gast

Dass im Justizministerium ein Nicht-Jurist Minister werden könnte, ist selbstverständlich undenkbar. Aber Medizin versteht ja jeder.
Da bleibt es nicht aus, das vieles bei uns nicht klappt, worüber sich auch ärmere Nachbarländer tot lachen, wie z.B. das Impfen (Masern in Berlin).

#19 |
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Gast
Gast

@Robert Dettmann, Sie scheinen wirklich faktenresistent zu sein.
Ist Gröhe nun ein Mediziner oder nicht, Blüm und Seehover waren es auch nicht. Im Ausland ist das anders.
Nennen Sie mir einen Beruf indem sich die Nicht-medizinischen Politiker seit nun schon ÜBER 20 JAHRE weigern eine zeitgemäße Anpassung der Gebührenordnung ausgerechnet bei Privatpatienten vorzunehmen.
Offensichtlich will man sie gegenüber 1995 gar noch einschränken. Wir habe 2016 und dieses Jahr wird es auch nichts damit, das ist sicher. Dann kommt die Wahl etc.
Man sollte sie inzwischen als Arzt ganz ablehnen und nur noch auf Stundenbasis + Sachkosten arbeiten wie Anwälte, Architekten und andere “freie Berufe”.
Dan kommen wir wahrscheinlich ins Gefängnis?
Wer sagt denn bitte, die Patienten seien daran Schuld???? Ok, manchmal werden die ja auch von ihrer Kasse aufgehetzt, jedenfalls von den Privatkassen, die sich ganz überwiegend weigern, mit dem Arzt selbst abzurechnen, das können nur noch Wissenschaftler für Abrechnung. Und manche Patientenklagen gegen Ärzte haben es wirklich in sich (kommt aus USA).
Ich bin viel im Ausland rumgekommen, eine solche Feindseligkeit wie in Deutschland gegen Ärzte gibt es dort nicht auch nicht in USA, wo es sogar einen National Doctors’ Day gibt, hier völlig undenkbar.
Für mich ein gesellschaftliches Symptom für einen Rückgang an (sozialer) Solidarität: Geschlagen wird der Dr., gemeint ist der Patient. Das sollte auch der Patient kappieren.

#18 |
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Nichtmedizinische Berufe

@#16: Es ist nun einmal Tatsache, dass niemand medizinische! Fach- und Sachthemen beurteilen kann/darf, außer eben Mediziner.
Immer nur höre ich: “Wir sind keine Mediziner”. Wir dürfen dazu auch nichts sagen oder festlegen.
Das hört ja schon beim gemeinen SOFA auf, obwohl der doch anschließend entscheiden soll. Das hatte ich noch nie verstanden.
Wie sollte es also jemals unabhängige Entscheidungen geben können, wenn eben IMMER! die medizinische Expertise vonnöten ist?
Gibt es also dann doch zu viele “Überläufer”
Und welches Interesse treibt diese “Nestbeschmutzer” an?
Sind es solche, wie z.B. die beim umstrittenen Pharma-Support?
Und dennoch können Patienten dafür gar nichts.
Ich bin auch dafür, dass ein freier Beruf auch wirklich ein freier Beruf sein sollte, allein schon um wirklich unabhängig sein zu können, in jeder Hinsicht.
Jedoch steht in diesem Lande, überhaupt da wo es um Solidarsysteme per se geht, unter Betrugsgeneralverdacht.
Deswegen auch, neben Neid und Missgunst, wird es dann auch kein steuerfinanziertes Bürgergeld geben.
Es wird immer einen Missbrauchsanteil geben, jedoch ist der nur gering.
Die proaktive Motivation aus rein steuerfinanzierten Solidarsystemen wäre aber unabschätzbar hoch…

#17 |
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Arzt
Arzt

#15 So ein Unsinn mit den “Ärzte im Hintergrund”, es sind die Ökonomen, Journalisten (Meinungsmacher), Juristen und die unehrlichen Politiker.
“Arzt” ist für mich hier nur der gemeint, der in direktem Kontakt den Kranken behandelt, nicht Pharma, Industrie und das Heer der nicht-ärztlichen Heiler.
Gröhe und seine engsten Mitarbeiter sind KEINE Mediziner, das gibt es kaum in einem anderen Land in Ost und West.
Natürlich gibt es auch “Überläufer” die für die AOK arbeiten und dann Hetze gegen ordentliche Operationen und Igelleistungen betreiben.
Die größte Peinlichkeit der AOK ist doch die aktuelle Klage, das “zu viele” Geburten außerhalb der regulären Arbeitszeit stattfinden würden.
Generell kann man sagen der life-stile der Bevölkerung wird kontinuierlich schlechter (Gesundheitspolitik) und die seriöse Medizin wird kontinuierlich besser und wird an der Front der (politisch) schlecht vertretenen Ärzte auch zunehmend attakkiert.

#16 |
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Nichtmedizinische Berufe

Ich möchte mich noch einmal zum Beitrag #14 selbst ergänzen, hinsichtlich der mitgeteilten Motivation aus #13, warum diese für mich so gesehene “Aula-Aufführung” zur Abwertung von Patienten als probates Mittel zur Frustdestruktion für Mediziner anerkannt wird.
Da wurde also mal wieder die Gesundheitspolitik als Argumentation vordergründig.
Aber warum nur wird mir bei meinen Kontakten zu den verschiedenen Gremien immer wieder mitgeteilt, dass schlussendlich nur medizinisch zertifizierte Fachleute hier bei der Vorlage und Ratifizierung von Entscheidungen als die wirklich Verantwortlichen genannt werden, natürlich unkonkret ohne Namen.
Wenn also Ärzte im Hintergrund für die wie auch immer zu wertende Misere im Gesundheitssystem verantwortlich sind, warum richtet sich dann die hilflose Abwehr von Medizinern gegen Patienten und nicht gegen das eigene und ja eben verantwortliche Lager?
Allein zu meinen Korrespondenzen zum Wahnsinn des ICD, von dessen Irrungen und Wirrungen ich sehr direkt dauerhaft betroffen bin, könnte ich auch ein lustiges Schauspiel aufführen.
Na ja, machte ich ja auch schon gegenüber des MD und fragte u.a., wie es geschafft wird via Hemilaminektomie eine zerebrale Zyste zu behandeln und letztere gar nicht bei mir existiert, sondern eine spinale intradurale Arachnoidalzyste, immer wieder schön mit weiteren Septenbildungen, selbst nach erfolgreicher Arachnolyse.
Tja, also war der Grund für das Dilemma, dass es für letzteren Fall nur den ICD-Code G93.x, also eine Hirnzyste gibt und weil ich noch von G91.x betroffen bin, kamen MD-Schelme auf die Idee diese Dinge zusammenzulegen, weil Hirn=Hirn = eine Erkrankung = ein Leistungszeitraum.
Es gab mal vor zehn Jahren Eingaben zu dieser Konfliktzone beim DIMDI.
Was daraus geworden ist? Ist doch klar: Nix, denn wenn ja jede Form des unendlichen Seins der Organismen als klassifizierender Schlüssel wie dies gut für technische Anlagen, Geräte und Orte funktioniert, erfasst würde, dann wäre den dafür verantwortlichen wohl Technokraten gleich schon die Unmöglichkeit eines tatsächlich funktionierenden ICD-Kataloges bewiesen worden.

#15 |
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Robert Dettmann
Robert Dettmann

@Arzt #13: Da kann ich nur für mich selbst sprechen, dass ich noch nie so ein Schuldsucher war und ich gerne einfach nur konkret den Widerspruch zwischen dem Witz auf Patienten bei gleichzeitig nicht selten erlebten Fehlleistungen aus der Vergangenheit gegnüberstellen muss.
Ist das also notwendig über Patienten zu lachen, zur Kompensation, weil sich als Sündenbock gesehen wird?
Abwertend gestaltete Ärztewitze mag ich übrigens auch nicht so sehr.
Na ja, seit Stefan Raab, Hirschhausen & Konsorten ist der plattitüde Witz auf Kosten von anderen Menschen und von Tieren hoffähig geworden.
Diese besondere Intelligenz eines Witzes auf Zeitgenossen im Allgemeinen, ist m.E. zuletzt nur noch wirklich Heinz Erhard gelungen.
Beispiel: Er geht am Strand entlang und stolpert über eine sich selbst in der Sonne grillende schrullige Dame. Sie: Können Sie nicht gucken? Er: Was gibt es bei Ihnen zu gucken…

#14 |
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Arzt
Arzt

Robert Dettmann u.a. klar kann man über Geschmack immer trefflich streiten.
Lieber würde ich natürlich die feindlichen Gesundheitspolitiker veräppeln.
Aber das Jammern muss natürlich auf hohem Niveau gerettet werden.
Wenn es so etwas wie eine Krise in der Deutschen Gesundheitspolitik und Medienwelt gibt, so besteht ein wesentlicher Teil davon in der gewünschten “Sündenbockfunktion” der Ärzte. Die dürfen dann auch mal lachen.

#13 |
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Gast
Gast

Gähn, schlechtes Schauspiel, albern. Bitte nicht mehr davon!

#12 |
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Gast
Gast

mal was anderes und nicht so bierenst,
bravo!

#11 |
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Nichtmedizinische Berufe

#9, so gesagt also geschmacklos, selbst wenn darauf verwiesen wird es nicht so ernst zu nehmen.
Anders gesagt ist der Witz auf Kosten Anderer ohnehin einer gewissen Einfallslosigkeit und Einfältigkeit unterworfen oder kurz gesagt: Das kann Jeder.
Vielleicht sollte sich die Dame auf den Hosenboden setzen und sich tatsächlich speziell für medizinische Themen interessieren, denn es gibt noch unendlich viel zu erforschen.
Anders damit ausgedrückt ist dieses Theater einfach nur sinnfreie Zeitverschwendung.
Aber es ist einfacher sich dann berufslebenslang des häufig gehörten Ausspruches “Ich habe ja studiert” zu bedienen, um den neugierigen und interessierten Patienten abzufrühstücken.
Wer könnte sich das schon lange so üblich, erlauben, zumindest in technischen Berufen, sich einfach auf das mal Grunderlernte ausruhen zu können.
Kleine Anekdote zu Erlebnissen mit gefühlskompensierenden Medizinern:
Als Langstrecken-Dauerberufspendler auf der Schiene wieder einmal so ein sogenannter “Personenschaden”.
Und so saß ich nur noch mit einem sich als Pathologen vorstellenden Fahrgast im Abteil, da wir ins normale Gespräch kamen.
Als sich der Zug nach etwa zwei Stunden endlich wieder in Bewegung setzte und wir am Metallsarg vorbeifuhren, kratzte er symbolisch am Fenster mit dem Ausspruch: “Das ist meiner!”.
Nun gut, also wenn so manche Mediziner sich eher wohl als Kasperle fühlen, dann bitte, jedoch dann auch bitte nicht auf Kosten von Menschen in nicht komisch begründeten unglücklichen Lebenslagen. Danke!

#10 |
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Gast
Gast

Ihre Lippen sind schrecklich rot… Deswegen ist mir sogar übel… und diese video ist ganz unethisch.
Wie kann man so offen und frei die unglückliche Menschen schikanieren lassen und noch das verbreiten und sagen, dass es sehr lustig ist???

#9 |
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Nichtmedizinische Berufe

Zur “sechsten” Art zähle ich mich nach offenkundiger Bewertung von aufgeschlossenen Medizinern nach deren Aussage als “Der strikt Differenzierende”. Und der Typus 6 leidet sehr unter den ärztlichen Vorurteilen zu Patienten der Typen 1 bis 5 und wird einfach denen irgendwo zugeordnet und schlecht bis gar nicht behandelt, vielfach so erlebt, mit Folgen bis heute. Nicht nur daher kann ich nur noch wenig über so etwas nach Marke Hirschhausen & Co. lachen, also so in der Art: “Wenn der Patient klingelt, muss ja niemand hin, weil er lebt ja noch”. Ich klingel nie und werde jedesmal dazu aufgefordert es zu machen…

#8 |
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Gast
Gast

vermutlich 5 typische weibliche Patientinnen…..

#7 |
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Dr. med. Wolfgang Ballarin
Dr. med. Wolfgang Ballarin

Richtig schön gelacht – gut beobachtet und sehr gut gespielt.

#6 |
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Heilpraktikerin

Ich finds super!

#5 |
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Kinderkrankenschwester

Es lebe die Schublade… Und die subjektive Meinung.

#4 |
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Gast
Gast

Wenn das den Geisteszustand der nachwachsenden Mediziner.innen-Generation widerspiegelt, stimmt es bedenklich. Sollte doch die Energie nicht besser in selbstkritische Betrachtungen inverstiert werden?

#3 |
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Dr. med. Thomas Täuber
Dr. med. Thomas Täuber

genial gemacht………..ich empfehle ein Video auf YOU TUBE…Mix-SHINDY ..”Der SCHÖNE & die Beats” Ansage#1

#2 |
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Petra Stratmann
Petra Stratmann

Einfach köstlich – direkt aus dem Leben!

#1 |
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