Vorsicht, Eure Durchleucht!

3. Mai 2016
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Patienten sollen möglichst wenig ionisierenden Strahlen ausgesetzt werden. Doch was ist mit Ärzten? Die Strahlenexposition bleibt nicht ohne Folgen. Eine aktuelle Studie zeigt, wie sie bei Ärzten und Assistenten im Herzkatheterlabor zu diversen Erkrankungen führt.

In Deutschland arbeiten rund 400.000 Personen mit Röntgengeräten, umschlossenen hochradioaktiven Quellen beziehungsweise offenen radioaktiven Stoffen, informiert das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Für sie gelten Paragraph 55 Strahlenschutzverordnung beziehungsweise Paragraph 31a Röntgenverordnung: Für beruflich strahlenexponierte Personen darf die effektive Dosis den Grenzwert von 20 Millisievert (mSv) im Kalenderjahr nicht überschreiten.Welche Gefährdung von niedrigen Dosen ionisierender Strahlung ausgeht, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Neue Studien befeuern die wissenschaftliche Kontroverse weiter.

Kranke Kardiologen

Maria Grazia Andreassi aus Pisa hat jetzt Ärzte und Assistenten, die im Herzkatheterlabor arbeiten, befragt. Mediziner tragen zwar Bleischützen, um sich vor Strahlung zu schützen. Arme, Hals oder Kopf werden jedoch nicht bedeckt und könnten, so eine These, Schaden nehmen. Die Forscherin erfasste per Fragebogen, wie viele Interventionen mit Röntgenstrahlung pro Person stattfanden. Sie wollte auch wissen, ob körperliche Beschwerden auftraten. Gleichzeitig arbeitete Andreassi mit einer Kontrollgruppe aus Kliniken ohne Strahlenexposition. Faktoren wie Alter, Geschlecht oder Nikotinkonsum wurden ebenfalls berücksichtigt. Die effektive Dosis lag bei schätzungsweise 21 mSv (Kardiologen) oder 7 mSv (Pflegekräfte oder Assistenten).

Andreassi fand tatsächlich statistisch signifikante Unterschiede zwischen ihren Gruppen. Angestellte im Herzkatheterlabor litten 2,6-mal häufiger an Hautläsionen. Ihr Katarakt-Risiko war sogar um den Faktor 6,3 erhöht. Ob Krebserkrankungen, hier gibt die Forscherin den Faktor 3,0 an, tatsächlich häufiger auftreten, bleibt offen. Hier war der Unterschied statistisch nicht signifikant. Als Argument führt Andreassi an, dass eine Dosis-Wirkungs-Beziehung vorliegt. Orthopädische Probleme (30,2 Prozent versus 5,4 Prozent bei der Kontrollgruppe) oder psychosomatische Probleme (12,9 versus 2,1 Prozent) lassen sich nicht zwangsläufig auf Röntgenquellen zurückführen, sondern vielleicht auf Stress und körperliche Belastung. Dass Extremitäten hohen Strahlungsdosen ausgesetzt sind, wenn sie nicht mit Strahlenschutz abgedeckt werden, zeigten Wissenschaftler schon vor Jahren beim Projekt CONRAD (A coordinated network for radiation dosimetry).

Die jetzt veröffentlichte Studie hat zwei große Schwächen: Maria Grazia Andreassi lagen keine Messwerte zur Strahlenbelastung vor. Sie musste sich mit Abschätzungen begnügen. Außerdem schickten lediglich 30 Prozent aller kontaktierten Health Profesionals ihren Fragebogen zurück – ein möglicher Bias durch Teilnehmer mit Erkrankungen inklusive. Dass sich ihre Erkenntnis nicht von der Hand weisen lässt, zeigen Vergleiche mit anderen Branchen.

Ein Leben lang bestrahlt

Die „International Nuclear Workers Study“ (INWORKS) gilt aufgrund ihrer breiten Datenbasis als vergleichsweise hochwertige Arbeit. Wissenschaftlern standen Angaben von 308.297 Angestellten aus Kernkraftwerken zur Verfügung. Das Follow-up umfasst 8,2 Millionen Personenjahre. Von 66.632 Todesfällen ließen sich 17.957 auf solide Tumoren zurückführen. David B. Richardson aus Chapel Hill gab in seiner Publikation die Energiedosis in Milligray (mGy) auf Basis von Messwerten an. Im Schnitt lag die Belastung aller Arbeiter bei 20,9 mGy. Daraus resultierte ein Anstieg der tumorbedingten Mortalität um 48 Prozent pro Gray. Rein rechnerisch führt Richardson jeden 100. Krebstodesfall in der Kohorte auf ionisierende Strahlung zurück. Verzerrungen lassen sich zwar bei retrospektiv erhobenen Daten nicht ausschließen. Allerdings kam die japanische Life Span Study mit Überlebenden beider Atombombenabwürfe zu ähnlichen Resultaten. Außerdem fand Richardson klare Zusammenhänge zwischen Dosis und Wirkung. Eine Schwellendosis, unterhalb derer es kein erhöhtes Krebsrisiko gibt, gab es nicht.

Blut in Not

Dass niedrige Strahlendosen durchaus Folgen haben, zeigt eine weitere, bereits Mitte 2015 veröffentlichte Arbeit. Klervi Leuraud aus dem französischen Fontenay-aux-Roses arbeitete ebenfalls mit der INWORKS-Kohorte, hatte jedoch Erkrankungen des blutbildenden Systems im Fokus. Insgesamt starben 1.776 Arbeiter kerntechnischer Betriebe an Leukämien, Lymphomen oder an multiplen Myelomen. Wie Leuraud herausfand, war die Assoziation bei Leukämien mit Ausnahme chronisch-lymphatischer Leukämien signifikant. Pro Gray stieg das Risiko um den Faktor 2,90 an. Auch hier gab es eine klare Dosis-Wirkungs-Beziehung, aber keinen Schwellenwert.

Patient gesund, Arzt krank?

Die Untersuchungen zeigen eindeutig, dass Strahlenexpositionen im beruflichen Umfeld nicht ohne Folgen bleiben. Was heißt das für Ärzte und Assistenzberufe? Um Patienten zu schonen, geht der Trend klar in Richtung Dosisverringerung. Konventionelle CTs werden mehr und mehr durch Niedrigdosisanwendungen oder Sonographien ersetzt. Davon profitieren Ärzte ebenfalls. So lange ionisierende Strahlung für Diagnostik oder Therapie erforderlich ist, stellt sich die Frage, ob aktuell gültige Schutzvorkehrungen tatsächlich ausreichen.

77 Wertungen (2.87 ø)

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21 Kommentare:

Arzt
Arzt

Wetten, dass Medizinjournalisten alle Fakten vergessen und bei nächster Gelegenheit wieder vor “Atomstrahlen” warnen?

#21 |
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Arzt
Arzt

Gast#3 dann mal raus mit der Quelle über diese aktuelle Untersuchung, oder wollen Sie sich hier einen Lügner nennen lassen?
Mit Strahlentoten wird ja leider wirklich gelogen, dass sich die Balken biegen.
Da werden aus 50 nicht nur 100 oder 200, auch 1000 reichen nicht, oder gar 100.000, nein das müssen schon Millionen sein.
Warum werden die nicht vor Gericht gestellt?

#20 |
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Radiologe
Radiologe

und wie kann ein Gast #3 hier eine ganz offensichtliche Lüge verbreiten ohne die Quelle zu nennen. Jeder minimal gebildete kennt doch die fraktionierte Bestrahlung, siehe #17
deshalb wurde es auch Zeit, dass diese Lügner endlich mal demokratischen Gegenwind bekommen #15.
Die falsche Indoktrination war ja kaum noch auszuhalten.

#19 |
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Gast
Gast

Warum darf sich Herr van den Heuvel Medizinjournalist nennen? Dieser Artikel ist wieder einmal so schlecht und unwissenschaftlich geschrieben! Bild Zeitung Niveau!

#18 |
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Gast
Gast

zu#3 Der Unterschied von einer einmaligen (hohen) Dosis und einer fraktionierten Gabe mit zeitlichem Abstand ist beträchtlich, fragen Sie einfach einen Arzt (Strahlentherapeuten) das ist nun wirklich tägliche Routine weltweit.

#17 |
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Gast
Gast

Die politisch verordnete “LNT”-Hypothese ist wirklich skandalös, weil sie selbst den Ärzten gewaltsam aufgezwungen wird.
Das durfte ich in einem kostenpflichtigen nun auch gesetzlich vorgeschriebenen Wiederholungskurs Strahlenschutz (ein schmutziges Geschäft) wagte, das zu kritisieren. Mir wurde das erforderliche Testat nach schriftlicher Prüfung tatsächlich (zunächst) verweigert und ich kam als alter Radiologisch tätiger Arzt dann in die mündliche Prüfung mit 4 anderen Kandidaten, die wirklich von Tuten und Blasen wenig Ahnung hatten, teilweise auch mit der deutschen Sprache,
das war mein “Glück”.
Denn nach dem auch im 5. Fragedurchgang ich der einzige war, der das was die anderen nicht wussten auf Anhieb beantwortet hatte,
machten Sie eine Unterbrechung und nach kurzer Besprechung wurde ich rausgeschickt und bekam meine Bescheinigung.
(Man musste ja jetzt das Niveau absenken, das für mich ganz hochgeschraubt worden war, damit die auch den Rö-Schein erhalten konnten.)

#16 |
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Der Kollege und Kommentator “Radiologe” muss sich wirklich auf verlorenem Posten fühlen angesichts so viel Halbwissen und fehlendem Wissen, wie insbesondere #3 zeigt. Natürlich gab es in den frühen Jahren der Radiologie (wir sprechen über einen Zeitraum von 100 Jahren!) Stahlenverletzte und -tote bei Patient und Radiologe. Es gab Strahlenkatarakt und Pigmentationsstörungen und Hautkrebs an den Händen von Radiologen noch bis vor einigen Jahrzehnten. Wenn wir an die Durchleuchtung / DSA denken, so gibt es schon seit langer Zeit die gepulste Durchleuchtung, die digitale Technik, das last image hold, sodaß ich nicht die ganze Zeit “auf dem Gas” stehen muß, um ein Bild zu sehen. Es gibt Schilddrüsenschutz, spezielle Brillen, die Höchstdosis für die Augenlinse wird in Kürze nochmals drastisch reduziert usw. Der Strahlenschutz für Patient und Arzt wird kontinuierlich verbessert.

#15 |
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Gast
Gast

Es gibt ja nun Gott sei Dank endlich eine demokratische politische Partei (AfD), die nach geradezu mustergültig basisdemokratischer Vorbereitung und Diskussion den völlig unverständlichen Ausstieg aus der friedlichen Kernenergie stoppen und rückgängig machen will.
Das irritiert nun einige wenige.
Wird sicher bald auch von anderen nachgemacht, hoffe ich.

#14 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

hier was über Ramsar eine schöne alte Badestadt am Kaspischen Meer,
da darf man ja jetzt wieder hinfahren:
http://tinyurl.com/dyz5tzj
da geht es noch deutlich über 200µSv/Jahr hinaus

#13 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

Pauschalierungen und lineare Wirkungen sind in der Biologie totsicher immer falsch. Ebenso sicher wie niedrig dosierte Strahlung biologisch NÜTZLICH ist, dafür gibt es ausreichend viele Daten, sind höhe Dosierungen biologisch schädlich, das wird ja in der Strahlentherapie als Waffe gegen Krebs erfolgreich eingesetzt.
Die Diskussion muss daher dosisbezogen geführt werden.
Und hier ist der in Deutschland geltende Sicherheitsstandard (20µSv/Jahr) eindeutig schon überzogen, wahrscheinlich wäre 100µSv angemessener.
Trotzdem ist wichtig zu wissen, das ist ja alles unsichtbar und auch nicht zu fühlen, wann und wo das Risiko den gefährlichen Grenzbereich überschreiten könnte.
Das ist fast immer der gesunde Randbereich bei therapeutischer Bestrahlung
und dianostisch sind das bekanntlich “Dauerdurchleuchtungen” z.B. bei Herzkatheteruntersuchungen die ja mal auch länger dauern, oder gar kurzfristig wiederholt werden mit lokalen “Verbrennungen” im Bereich des Strahlenganges.
Ich halte den Beitrag ebenfalls für eine vorsätzliche Provokation.
Auf Radiologie zu verzichten, ist schwachsinnig.

#12 |
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Gast
Gast

Ich finde es schlimm, das mit derart fragwürdigen Beiträgen über angebliche überhaupt nicht konkrete Strahlenschäden jetzt auch noch der seriöse Arztberuf madig gemacht wird.
Es ist schon schlimm genug, die unbegründete Angst der Patienten davor zu ertragen.
WO BLEIBEN DIE FAKTEN ???
Bei genauerem Hinsehen gibt es KEINE,
und dann zieht man sich immer auf die (überflüssigen) Atombombenabwürfe der Amerikaner im 2. Weltkrieg zurück, Atombomben, gehts noch?
bei denen diese “Untersuchungen” überhaupt erst 2 Jahre danach begonnen haben. Wir schreiben das Jahr 2016. Damals ist kein Mensch vorher mit einem Dosimeter rumgelaufen!
Zweifellos ist die Strahlenangst politisch gewollt.
Na und?
Das gehört aber nicht in ein Ärzteforum.
Wann nimmt man endlich die Realität zur Kenntnis?

#11 |
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Dr. Peter Mandry
Dr. Peter Mandry

Sich dem sehr emotionalen Thema Strahlung mit einer solchen Publikationsbias zu nähern, kann nur eine kalkulierte journalistische Provokation sein. Effekte die nach der LNT aus Strahlungsbelastungen unter 100 mSv resultieren würden, sind so klein, dass sie statistisch nur sehr schwer nachzuweisen wären – wie auch das Gegenteil. Alle Studien die es bisher getan haben, waren mehr oder weniger methodisch angreifbar. Es gibt eine Reihe Studien über Strahlenbelastung unter 100 mSv, die eine bessere Überlebensrate für die bestrahlte Gruppe zeigten. Die in der Argumentation zu unterschlagen ist irreführend.
Um das Risiko kleiner Dosen zu verdeutlichen, hat ein Herr Niemann mittels der LNT Methoden den Grenzwert für eine maximale Alkoholaufnahme pro Jahr ausgerechnet. Auch Alkohol ist krebserregend. Legt man das LNT Modell aus dem Strahlenschutz mit 20 mSv zugrunde, kommt man auf 1 ml reinen Alkohol pro Jahr, also auf etwa eine Praline. (https://www.novo-argumente.com/artikel/kleine_dosis_grosse_angst).

#10 |
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Gast
Gast
#9 |
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Radiologe
Radiologe

@Michael Rühl na klar ist diese Hypothese längst widerlegt, daran ändert doch nicht das geringste, dass sie noch gesetzlich (politisch) verwendet wird,
SCHLIMM GENUG.
Hat nur nichts mit Wissenschaft zu tun. Wir sind doch hier angeblich ein Ärzte- forum oder nicht?
Tschernobyl ist doch nun lange genug (30 Jahre) nachuntersucht, dass man hier nicht nur vermuten sondern auch WISSEN kann, ob das nun stimmt oder nicht.
Ein bischen Bildung kann nicht schaden:
“Observations on the Chernobyl Disaster and LNT”
http://tinyurl.com/pq25xj3
wörtlich:
“in comparison with general population of Russia, a 15% to 30% deficit of solid cancer mortality was found among the Russian emergency workers, and a 5% deficit solid cancer incidence among the population of most contaminated areas.

defizit heißt weniger Krebs!

In Wien tagt übrigens JEDES JAHR die internationale wissenschaftliche UNSCEAR Komission auch mit deutscher Beteiligung und regelmäßigen Veröffentlichungen auch für die Presse, die machen nichts anderes als Strahlenschutz,
also wirklich keine Geheimwissenschaft.

#8 |
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Michael Rühl
Michael Rühl

“zu #3 Sie meinen sicher die Untersuchungen in dem englischen “Skandal-Atom- Unternehmen” (viele Störfälle) BNFL in Sellafield mit 14.000 Angestellten zwischen 1947 und 1975.”

Könnten Sie vielleicht einen Autoren nennen oder einen Link zur Studie?
Wen ein “Gast” immer nur einen anderen “Gast” zitiert, bringt es niemanden weiter…

#7 |
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Radiologe
Radiologe

zu #3 Wer nur ein bischen vom Fach ist (Strahlenschutzsachkunde ges. vorgeschrieben, wenn man nur einen Röntgenschein ausfüllen möchte), weis, dass jeder Deutsche Arzt oder MTA nun wirklich penibel und staatlich “strahlungsüberwacht” wird.
Deshalb ist es klar, dass Sie hier völligen Unsinn reden.
Wer könnte denn sonst noch guten Gewissens eine junge MTA einstellen?
Kein einziger dokumentierter Strahlenschaden, keine einzige Embryoschädigung durch Strahlung seit Ende des 2.WK.
Was hatte man denn “ausgerechnent”???
und wer genau hatte denn da was ausgerechnet?
Die berüchtigten Lügner Ärzte gegen Atomkrieg, eine Schande für den Arztberuf sollten lieber dafür sorgen, dass aus Deutschland endlich die hier gelagerten Atombomben entfernt werden.

#6 |
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Michael Rühl
Michael Rühl

Zu den ersten beiden Kommentaren möchte ich doch anmerken, dass die LNT-Hypothese nicht wissenschaftlich wiederlegt ist. Sie dient weiterhin als Modell im Strahlenschutz. Des Weiteren ist es wohl vollkommen absurd, Sellafield als Beispiel für die Unschädlichkeit niedriger Strahlendosen zu wählen. Dort muss man Tauben erschießen und als Sondermüll entsorgen, da sie zu stark strahlen. Die Leukämie-Rate ist außerdem höher als sonstwo auf der Insel.
Diese oft zu beobachtende, typische Radikalität beim Ignorieren und Umdeuten von wissenschaftlichen Arbeiten, wie sie durch „Befürworter“ zu beobachten ist, kennt man sonst nur von langjährigen Rauchern, die abstreiten, dass Rauchen zu Krebs führt. „Mein Opa ist 90 geworden, obwohl er geraucht hat“. Muss wohl eine Art Schutzreflex sein…

#5 |
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Gast
Gast

zu #3 Sie meinen sicher die Untersuchungen in dem englischen “Skandal-Atom- Unternehmen” (viele Störfälle) BNFL in Sellafield mit 14.000 Angestellten zwischen 1947 und 1975.
Die hatten tatsächlich 5% WENIGER Krebs als die Durchschnittsbevölkerung von England und Wales.
Und im Schwarzwald mit besonders hoher Strahlungsexposition leben die Menschen auch länger als in Norddeutschland, obwohl es dort eher mehr Kliniken gibt, auch REHA-Kliniken für Krebspatienten,
in denen auch noch geröngt wird etc.
Der Beitrag ist tatsächlich merkwürdig blind.

#4 |
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Gast
Gast

Es gab vor kurzer Zeit eine Untersuchung über Menschen, die in Atomkraftwerken und Radiologiepraxen arbeiten, die einwandfrei herausstellten( bei bekanntem immer genau dokumentierten Verlauf der niedrig dosierten Strahlenbelastung) daß es keinen Unterschied zu einmal viel und genausoviel Belastung über lange Zeit gab: es ist deutlich schädlicher als man so vorher ausgerechnet hatte….

#3 |
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Radiologe
Radiologe

Das ist ja fast so schlimm wie die phantasierte CO2-Katastrophe,
ohne die es kein Leben auf der Erde gäbe.
Lesen Sie das mal das, lieber Autor:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24910586

verstehen Sie überhaupt was von Dosis?
Wissen Sie wie stark die Strahlung im Schwarzwald ist?
Haben Sie schon mal was von Radonbädern gehört?
Oder von dem Kurort Ramsar am kaspischen Meer?
Wissen Sie dass die Mitarbeiter der englischen Sellafield-Skandal-KKW
eine höhere und keine niedrigere Lebenserwartung haben.

#2 |
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Gast
Gast

Extrem schlecht und extrem einseitig recherchiert kaum zu glauben!
Im Jahre 2016.
Die LNT-Hypothese ist längst wissenschaftlich widerlegt.
Und das in einem angeblichen Ärzte-Forum.
Niedrig dosierte Strahlung ist eher krebspräventiv.

#1 |
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