Klinikskandal: Ora oder labora?

28. Januar 2013
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Die Debatte um die beiden katholischen Kliniken, die eine telefonisch angefragte gynäkologische Untersuchung bei einer mit K.o.-Tropfen ausgeschalteten Frau verweigerten, dreht sich weiter. Und sie dreht im Kreis. Selbst sonst wortgewaltige Medizinrechtler hüllen sich bei diesem Thema lieber in Schweigen. Eine Bilanz.

Mehrere namhafte und in anderen Belangen auch als auskunftsfreudig bekannte deutsche Medizinrechtsexperten hat DocCheck im Zusammenhang mit dem Skandal um die Frau, die in Köln nach Zuführung von K.o.-Tropfen vergewaltigt wurde, angefragt. Keiner wollte sich zu diesem Thema äußern. Die Frage war, ob Krankenhausbetreiber – mit Blick auf den Kölner Fall – grundsätzlich das Recht haben, ihren Ärzten bestimmte Beratungs- oder Behandlungsleistungen zu untersagen.

Die Antworten klangen alle ähnlich: Der Kölner Fall sei irgendwo im Grenzbereich zwischen Berufsrecht, Kirchenrecht, Arbeitsrecht und Ethik angesiedelt. Kaum jemand, der sein Geld mit dem Abwägen oder Verargumentieren von Recht und Unrecht verdient, möchte sich da weit aus dem Fenster lehnen. Dabei ist es durchaus möglich Position zu beziehen. Man darf nur nicht den Fehler machen, alle Fragen die dieser Fall aufwirft, gleichzeitig diskutieren zu wollen.

Frage 1: Was genau ist passiert?

Der Vorsitzende des Marburger Bunds und Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer, Dr. Rudolf Henke, war einer der ersten, die sich zu dem Fall öffentlich geäußert haben. Er hat dies sehr differenziert getan, eine Vorlage, die die ihm nachfolgenden Kommentatoren leider nicht durchweg angenommen haben. Da ist zum einen das, was in Köln tatsächlich passiert ist. Wer die Diskussionen der letzten Woche nur anhand der Headlines verfolgt hat, konnte den Eindruck gewinnen, dass die Frau nach K.o.-Tropfen und Vergewaltigung eine Art Odyssee von Krankenhaus zu Krankenhaus absolviert habe. Tatsächlich hat die erstbehandelnde Ärztin zwei erfolglose Telefonate getätigt. Beim dritten war sie dann erfolgreich.

Verweigert wurde bekanntlich nicht nur die “Pille danach”, sondern auch die Beweissicherung inklusive Beratung. Henke und andere haben sich in diesem Punkt eindeutig positioniert: “Natürlich gehört es zu den Aufgaben auch eines katholischen Krankenhauses Beweissicherung durchzuführen wenn ein Verbrechen in Rede steht”, betonte der MB-Chef sofort. Die Stiftung der Cellitinen zur Heiligen Maria, die die beiden katholischen Krankenhäuser betreibt, hat in diesem Punkt auch nicht larviert. Sie hat sich in einer Stellungnahme analog zu Henke geäußert. Ein Sprecher hat sich entschuldigt.

Frage 2: Was dürfen die Kirchen?

An dieser Stelle hätte die Debatte eigentlich zu Ende sein können unter der Annahme, dass so etwas nicht nochmal passieren wird. War sie aber nicht, und das lag daran, dass zwei weitere Debatten implizit mit diskutiert wurden, die nur im weiteren Sinne mit dem Kölner Fall zu tun haben. Da ist zum einen die Diskussion um die Macht der Kirche. Darf die Kirche überhaupt in Krankenhäusern, die zwar von ihr betrieben, aber doch zumindest teilweise staatliche Gelder, in jedem Fall aber Gelder des Solidarsystems, in Anspruch nehmen, die “Pille danach” einfach so vom Rezeptblock streichen?

Letztlich wird hier der verfehlte Umgang mit einer (telefonischen Anfrage zu einer) vergewaltigten Frau zum Anlass für eine Grundsatzdiskussion über die Macht der Kirchen genommen. Letzteres ist legitim. Die Verknüpfung mit Vergewaltigung und “Pille danach” allerdings schon sehr populistisch. Der Katholik Henke hat diese Diskussionen wohl vorausgeahnt. Denn schon in seinem frühen Statement hat er auch dazu Stellung genommen: “Für die Entscheidung, dass man die Pille danach nicht verordnet, sondern woanders hin verweist, habe ich ein gewisses Verständnis”. Und tatsächlich ist das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen ja nicht irgendeine selbstherrliche Erfindung. Das Selbstbestimmungsrecht ist in Deutschland ein Recht mit Verfassungsrang, das auch nicht auf die katholische Kirche beschränkt ist. Ob ein Konstrukt wie das Selbstbestimmungsrecht in einem demokratischen Rechtsstaat nötig ist oder nicht, darüber kann man diskutieren. Die Frage ist, ob es zielführend ist, diese Diskussion am Beispiel der “Pille danach” aufzuziehen.

Frage 3: Wo sind die Grenzen der Therapiefreiheit?

Die zweite Teildebatte, die in vielen Äußerungen zum Kölner Fall mal mehr, mal weniger explizit mitdiskutiert wurde, nutzt das Thema Vergewaltigung und „Pille danach“ ebenfalls nur als Aufhänger. Es geht um das ärztliche Selbstverständnis. Am pointiertesten hat das Monika Hauser von medica mondiale getan, einer Organisation die traumatisierte Frauen in Krisengebieten unterstützt. Zitat aus einem WDR 2-Interview: “Ich finde das völlig frauenverachtend, Frauen in einer solchen Notsituation nicht vollumfänglich medizinische Unterstützung und Aufklärung zu geben (…) Hier müssen sich auch die Kolleginnen und Kollegen (…) fragen, welchen Gewissensentscheidungen sie sich verpflichtet fühlen.”

Ist die Verordnung der “Pille danach” ein Ausdruck der ärztlichen Therapiefreiheit? Darf der Dienstherr in Sachen “Pille danach” Einfluss auf die ärztlichen Entscheidungen nehmen? Geäußert hat sich dazu der Bochumer Arbeitsrechtler Professor Jacob Joussen gegenüber der Deutschen Presseagentur. Die Festanstellung führe neben den ärztlichen Rechten auch zu vertraglichen Pflichten, so der Experte. Und die könnten die Therapiefreiheit durchaus überlagern.

Im Fall der katholischen Kliniken betrifft das die Ablehnung der “Pille danach”. Aber tatsächlich beeinflussen auch Kliniken aller anderen Träger in mannigfaltiger Weise die Therapieentscheidungen des einzelnen Arztes. Das fängt an bei bestimmten Medizinprodukten oder Medikamenten, die in einer Klinik eingesetzt werden, weil die Beschaffungsabteilung Verträge mit diesen und nicht mit jenem Anbieter hat. Die Einflussnahme geht aber noch sehr viel tiefer in die therapeutischen Entscheidungen hinein, etwa wenn hausinterne Leitlinien die Indikation zu bestimmten chirurgischen oder invasiven Eingriffen bis an die Grenze des irgendwie Vertretbaren ausdehnen. Auch hier wird eine relevante Diskussion durch die Fokussierung auf die “Pille danach” eher verengt als bereichert.

241 Wertungen (4.44 ø)

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27 Kommentare:

Dr. Peter Buerkle
Dr. Peter Buerkle

Das ist schon erschreckend. Entweder wir sind ein säkularisierter Staat mit einer Trennung von Kirche und Staat oder nicht. Christlich ist für mich nicht, den Regeln der einer Religion zu folgen.Aber wenn eine Beschneidumg im Säuglingsalter plötzlich rechtens sein soll, muß man der katholischen Kirche auch zugestehen,daß sie ihre Politik durchsetzt, wenngleich ich persönlich weder das Eine noch das Andere akzeptiere.

#27 |
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Jürg Rückert
Jürg Rückert

Da keinerlei Monoplfunktion der kath. Krankenhäuser vorlag, ist der blanke Hass auf die kath. Kirche bei einigen Lesermeinungen nur psychanalytisch zu erklären.
Kurz vor dem Ereignis hat eine “Provokateurin” sich die “Pille danach” in einem der beklagten Häuser verschreiben lassen und das Rp dann dem Bischof zugeschickt! Geht es noch besser? Der Zwergenaufstand ist scheinheilig.
Auch die evangel. Krankenhausseelsorgerin (’18) hat noch nicht gemerkt, wie sehr sich die Ev. Kirche “abgeschafft” (Sarrazzin lässt grüßen).
Wenn eine Reha die Kosten für einen Patienten wegen MRSA fürchtet, dann kann sie die Aufnahme ablehenen mit der Begründung, sie sei dafür nicht eingerichtet. Wäre es eine kath. Einrichtung, gäbe es wieder ein Geschrei.

Viele private Einrichtungen (Hotels, Banken usw.), aber auch Städte und Gemeinden lehnen es ab, z.B. der Partei “Die Freiheit” Zutritt zu gewähren für Veranstaltungen. Auch da kräht kein Hahn danach.

Jede Zeit hat ihre Hassobjekte.

#26 |
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Rettungsassistent

Ganz schön viele Missverständnisse in dem Fall.

Die Kliniken haben unabhängig die Untersuchung und Behandlung einer Frau abgelehnt.
Komtm ca. 1000 pro Tag in Deutschland vor, neu ist der Grund: Anweisung vom Chef, solche Patientinnen nicht zu behandeln.
Auch wenn es angeblich ein Missverständnis gewesen sein soll, zweimal unabhängig voneinander …
Es hat keine Notärztin aus einem Rettungswagen heraus telefoniert, sondern eine Ärztin des KV Notdienstes, ergo war die betroffene Frau in einer Praxis. Vielleicht hat die Ärztin auch die Qualifikation als Notärztin, war aber in diesem Fall nicht als solche tätig.
Die betroffenen KH führen nur die ASS nicht durch, was ein Sonderprojekt darstellt. Das hat erst einmal nichts mit der VErsorgung der Patientin zu tun.
Und zu letzt, wir wissen, wie änglich die Pharmaindustrie ist. Wenn die Pille danach eine Schwangerschaft beenden könnte, würde doch bestimmt im Waschzettel der Hinweis auf die Durchführung eines Schwangerschaftstestes stehen? Steht da aber nicht.
Daher ist für mich, auch bei nicht 100 % Klarheit des Wirkmechanismus doch zumindest klar, das eine bestehende Schwangerschaft nicht abgebrichen werden kann.

Unterm Strich, kam es zu einem Schaden der Patientin = Nein.
Ist den Kliniken ein Fehlverhalten vorzuwerfen = auf jeden Fall
Darf eine katholische Klinik entscheiden, dass die eigenen Ärzte bestimmte Medikamente nicht verschreiben dürfen = wird hoffentlich bald Höchstrichterlich geklärt

#25 |
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Prof. Dr. med. Wolfgang Hartmann
Prof. Dr. med. Wolfgang Hartmann

Jeden Tag werden bei telefonischer Anmeldung tausende Patienten in deutschen Krankenhäusern abgewiesen – heutezutage nicht zuletzt mehr oder minder offen aus Kostengründen. Der eigentliche Skandal liegt demnach darin, dass aus der Abweisung ein Skandal gemacht wurde. Die Absicht ist klar: es geht gegen die katholische Kirche. Aus diesem Grund wurde in vielen Medien verschwiegen, dass es sich um eine telefonische Anmeldung handelte und der Eindruck erweckt, als sei eine gerade vergewaltigte hilflose Frau abgewiesen worden.
Und wie die Reaktionen zeigen: es hat funktioniert. 3

#24 |
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Dr. med. Edmund Farrenkopf
Dr. med. Edmund Farrenkopf

Die Einstellung der kath. Kirche zu solchen Problemen ist
bekannterweise indiskutabel. Nach wie vor sind die Entscheidungsträger alte Männer ohne Einblick in das wahre Leben. Jede Diskussion wird zumindest in absehbarer Zeit nichts ändern!

#23 |
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Ursula Baur-Weigand
Ursula Baur-Weigand

Das Verhalten der beiden Kliniken (ich fürchte, es gibt noch viele Kliniken mit kirchlichem/katholischem Träger, die sich ähnlich verhalten hätten) ist im christlichen und ganz einfach mitmenschlichem Sinne unsäglich menschenverachtend und vorzugsweise frauenverachtend. Die “Pille danach” ist außerdem keine Methode des Schwangerschaftsabbruchs. Das kommt erschwerdend hinzu, daß da offensichtlich Fachunkenntnis besteht. Fortbildungsveranstaltungen (auch für die Kliniksleitungen und die Träger) von kompetenter Seite wären hilfreich. Daß die katholische Kirche, immer noch leider Männer in Führungspositionen, die oft entweder kaum Empathie aufbringen für die ganze Bandbreite menschlichen und unmenschlichen Verhaltens, oder aber nicht offen zu ihrem Wissen darüber stehen können, weiterhin Mitglieder verliert und verlieren wird, sollte ihr sehr zu denken geben, ob nicht höchste Zeit ist “andere” Wege im Sinne ihres Gründers Jesus einzuschlagen. Ich weise nur auf den aktuellen unsäglichen Umgang mit der Mißbrauchsgeschichte in den eigenen Reihen hin. Ich finde, bei solchen Vorgängen, wie sie in Köln offenkundig wurden, kann man/frau dieses Thema nicht beiseite lassen.
Ich bin Frauenärztin, Psychotherapeutin und immer noch katholisch.

#22 |
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Es handelte sich um den verdacht einer vergewaltigung > eine vergewaltigung ist eine straftat > die untersuchung zur spuren – und beweissicherung einer straftat / verbrechens unterliegt auch in der medizin der forensik > eine mutmasslich vergewaltigte frau gehört in die RECHTSMEDIZIN , um dort entsprechend fachgerecht untersucht zu werden und eventuelle spuren so zu sichern, dass sie später in einer eventuellen gerichtlichen auseinandersetzung bestand haben “……. Ich verstehe nicht , wieso das so vielen nicht bekannt ist ?????

#21 |
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Heiler Eckehard Kiesling
Heiler Eckehard Kiesling

Tolle Berichte zu diesem Thema, ich bin auch dafür, dass den Frauen unter allen Umständen geholfen werden muss und die Verursacher an die Wand genagelt werden müssten und wie im Mittelalter auf dem Marktplatz ausgestellt und den Frauen ausgeliefert werden die bertoffen sind. Ich verspreche ihnen, der oder diejenigen werden nie mehr im Leben eine Frau anfassen.

#20 |
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Eberhard Krämer
Eberhard Krämer

Bedauerlicherweise wird die Betroffene nicht die Kraft haben, die beiden Einrichtungen auf unterlassene Hilfeleistung zu verklagen. Wäre ein guter Präzedenzfsll. Dass eine Frau nach einem solchen Ereignis nicht die erforderliche Hilfe erhält, ist schlichtweg eine Sauerei und dann noch mitten in der BRD in einem christlich geprägten Haus? Was würde wohl Jesu dazu sagen?

#19 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Lieber Dr. med. Johannes Meyer-Dunker,
ein ungewollte Schwangerschaft nach einer Vergewaltigung ist meiner Meinung nach nicht als Grenzfall zu betrachten, egal welche persönliche Einstellung man zur Abtreibung hat. Sie/wir alle können von einer Frau in dieser Situation doch nicht ernsthaft erwarten, dass sie dieses Kind austrägt, oder??

#18 |
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Dr. med. Johannes Meyer-Dunker
Dr. med. Johannes Meyer-Dunker

Ein guter Artikel, der zeigt, daß eigentlich wenig passiert ist – 2 erfolglose Anrufe, mehr nicht.
Warum die Patientin abgelehnt wurde weiß man nicht, hier käme es auf den Wortlaut an.
Auch ich hätte die Frau untersucht und nach Spuren einer möglichen Vergewaltigung geschaut. Das kann verlangt werden, nicht mehr und nicht weniger. Ein Medikament, daß Embrionen tötet hätte auch ich nicht verschrieben. Mord soll Mord genannt werden, da haben die Kirchen recht. Ich würde auch Abtreibungen außer bei medizinischer Notwendigkeit verbieten. Eine Vergewaltigung ist sicher ein grenzfall.

#17 |
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Dr. med Karen Awiszus
Dr. med Karen Awiszus

Danke für den differenzierten Artikel, der sehr zum Verständnis des Falles beiträgt, ebenso wie die Mehrzahl der Kommentare, allerdings mit Ausnahme der letzten, wo es in das übliche Gehetze, diesmal gegen die katholische Kirche geht unter Ignoranz aller zuvor dargestellten Fakten.

Man muss die katholische Kirche nicht mögen und man kann auch für die Abschaffung der Religionen plädieren – das gehört aber nicht an diese Stelle. Es ist nur schön, vorgeführt zu bekommen, dass sowohl auf der Kirchenseite als auch auf der Seite der Kirchengegner genauso radikale und ignorante Elemente sind, wie wir so oft bei den Islamisten verurteilen.

Spannender wäre es, den Fall zum Anlass zu nehmen, zu klären, um was für eine Zulassung zur Spurensicherung es sich handelt, wenn dies doch auch Gynäkologen unbekannt ist.
Wenn es eine solche Zulassung gibt – welche Kliniken sind das?
Wo erhält man eine Übersicht? Insbesondere zu den entsprechenden Einrichtung in der eigenen Region?
Hing diese Liste in der Notfallambulanz aus (sie hätte der Notärztin ja unbedingt zugänglich sein müssen, es wird ja nicht der einzige Vergewaltigungsfall in einer Stadt dieser Größe sein)?
Wie ist die regionale Versorgung mit entsprechenden Abteilungen in ländlicheren Regionen?
Was rate ich einem Patienten, der weit weg von einem solchen Zentrum wohnt? Muss das Opfer dann erst 60-100 km bis zur nächsten Einrichtung fahren?

Die Pille danach kann auch von der Notärztin verschrieben werden, gerade wenn ein vorher eine telefonische Absprache zwischen den Ärzten möglich war. Diese Debatte kann somit mal grundsätzlich geführt werden, spielt aber in diesem Fall nicht mehr die Rolle.

#16 |
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Stefan Lorengel
Stefan Lorengel

Ganz unabhängig von dem konkreten Fall: All das kirchliche Gefasel zum Schutz des Lebens, zum Verbot bestimmter “unnatürlicher” Praktiken etc. hat nur den Grund, das die Staatsreligion der Christen im Römischen Reich diesem ausreichend Soldaten sichern sollte. Aus dieser Rolle der Staatsreligion heraus geschah auch die Geschichtsklitterung, dass die Juden Jesus getötet hättet.
Der Besitz der katholischen Kirche sollte enteignet werden, gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden, die Organisation zerschlagen werden, und die protestantischen Abweichler sollten auch beobachtet werden.

#15 |
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dr. med. Marie-Theres Schildhauer
dr. med. Marie-Theres Schildhauer

Dass nur bestimmte Kliniken aus Gründen der Qualitätssicherung im Falle der Vergewaltigung zur spurensichernden Untersuchung zugelassen sind war mir neu-erscheint aber plausibel in einer grossen Stadt mit vielen Kliniken.Vielleicht war ja gerade das der eigentliche Grund der Verweigerung.Die Notfallambulanz scheint sich in unmittelbarer örtlicher Nachbarschaft der katholischen Kliniken zu befinden,aber einem anderen Träger zu unterstehen; die Kliniken werden deshalb offenbar primär für die stationäre Versorgung von Notfallpatienten gewöhnlich angefragt; durch die emotional aufgeladene Situation hatte die Notärztin offenbar übersehen,dass sie anders als üblich vorzugehen hat.Dass gewisse Presse-und “Humanisten”kreise so eine Geschichte natürlich gern zum Anlass nehmen,um der Kirche am Zeuge zu flicken ist eh klar.Die Notärztin hatte die Pille danach doch schon selbst verordnet-um diese Frage ging es also gar nicht. Andererseits können katholische Assistenzärzte auch dankbar sein,wenn ihr Arbeitgeber klare,der eigenen Ethik entsprechende Direktiven gibt.Jede Patientin in einer solchen Notsituation muss natürlich primär einmal medizinisch und mit menschlicher Zuwendung versorgt werden;Die Haltung “Nidationshemmer nein” lässt sich aber auch gut begründen:Lebensschutz von Anfang an;psychologische und materielle Hilfen sind im Falle einer möglichen Empfängnis-deren Wahrscheinlichkeit eh nur wenige Tage im Zyklus betrifft hierzulande leicht findbar-zudem beinhaltet ein solcher Hormonstoss ja auch nicht unerhebliche Gefahren für die Frau .Die letzte Entscheidung bleibt bei der Patientin ;die Direktive des Trägers bietet dem Assistenzarzt allerdings einen gewissen Schutz vor der Drohung mit Klagen.Es gibt kein Recht auf Abtreibung,auch nicht in ihrer Frühform.

#14 |
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Ein wichtiger Aspekt wird hier offenbar ganz übersehen: den Zeitungsartikeln nach haben die beiden Kolleginnen die Beweissicherung abgelehnt weil dies laut Dienstanweisung nicht zulässig sei, es ei deswegen schon jemand fristlos entlassen worden. Wenn es ein Mißverständnis war dann offenbar ein bis dato verbreitetes. Wer hat hier was nicht verstanden – die Notärztin oder Assitenzärztinnen ?

Daß die betreffenden Kliniken dafür gar nicht zugelassen waren erfährt man erst sehr viel später.

Ansonsten stimme ich Herrn Ohm zu.

#13 |
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Dr. med. Markus Wittenberg
Dr. med. Markus Wittenberg

Leider ist auch dieser Bericht unvollständig und damit sinnentstellend. Einige wesentliche Ergänzungen sind erforderlich:
Erstens:
Um nach einer Vergewaltigung mögliche Spuren des Täters angemessen sicherstellen zu können, bedarf es eines besonderen Qualitätsstandards der Spurensicherung. Darum dürfen in Köln überhaupt nur 5 Klinioken diese “Spurensicherung” betreiben – die betroffenen Kliniken gehören nicht dazu. Eine solche Konzentration auf Kliniken mit entsprechender Expertise macht ja Sinn – nicht auszudenken, wenn eine zwar wohlmeinende, aber völlig unzureichende Beweismittelsicherung die Verurteilung eines Vergewaltigers verhindern würde.

Zweitens:
Die Untersuchung der mutmaßlich vergewaltigten Frau wurde nicht grundsätzlich verweigert, die Kombination aus Versorgung und möglichem Verordnen/Aushändigen der sog. “Pille danach” war das Problem – und Quelle einer individuellen Fehlentscheidung.

Drittens:
Wenn ich als Notärztin (bin selber 8 Jahre als NA unterwegs gewesen) mit einer speziellen Situiation konfrontiert werde, dann frage ich in der Leitstelle der Feuerwehr, in welchem KH diese spezielle Situation am besten versorgt werden kann. Ein Transport irgendwohin ist nicht zielführend. Als Notarzt bin ich ja gerade verpflichtet, einen Patienten in das nächste “geeignete” KH zu bringen. Die Inkompetenz der NÄ müssste auch einmal thematisiert werden.

#12 |
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@Kerstin Sielisch-kropp: Sind Sie sicher?

Levonorgestrel [TM: PiDaNa 1,5]
Die Wirksamkeit von Levonorgestrel hängt ab vom Zeitpunkt der Einnahme, die bis spätestens 72 Stunden (drei Tage) nach dem Geschlechtsverkehr folgen muss. Eine mögliche Schwangerschaft wird umso wahrscheinlicher verhindert, je früher sie eingenommen wird. Bei Einnahme der ersten Dosis innerhalb von 24 Stunden liegt die Rate der Schwangerschaften bei etwa 0,4 %. Wird die Pille danach erstmalig am zweiten Tag nach dem Geschlechtsverkehr genommen, beträgt die Schwangerschaftsrate etwa 1,2 % und 2,7 % bei Einnahme am dritten Tag.

Der genaue Wirkungsmechanismus der Wirkstoffe ist nicht vollständig geklärt. Als Hauptwirkung der Pille danach wird in der medizinischen Fachliteratur die Verhinderung des Eisprungs (Ovulation) angegeben, also die ovulationshemmende Wirkung. Sollte sich die Wirkung darauf beschränken, könnte sie keine Schwangerschaft verhindern, wenn der Geschlechtsverkehr unmittelbar nach dem Eisprung erfolgt oder wenn die Pille danach erst nach dem Eisprung eingenommen wird.

Der Eisprung ist die Voraussetzung für eine Befruchtung der Eizelle durch ein Spermium.[2][3] Die Reifung der Eizelle und der Eisprung werden durch Hormone gesteuert. Ein sprunghafter Anstieg der Konzentration des Luteinisierenden Hormons (LH) im Blut löst ca. 14 bis 16 Tage vor der nächsten Menstruation den Eisprung aus. Hormone aus der Gruppe der Gestagene hemmen die Ausschüttung von LH. Levonorgestrel ¿ der Wirkstoff der Pille danach ¿ ist ein künstlich hergestelltes Gestagen, das gezielt die LH-Ausschüttung und damit den Eisprung verhindert.

Neben der Wirkung auf den Eisprung wurde experimentell eine Verminderung der Beweglichkeit und Funktionsfähigkeit von Spermien durch die Wirkstoffe festgestellt. Die Gabe von Levonorgestrel führt zu einer verminderten Zahl von Spermien in der Gebärmutter. Levonorgestrel bewirkt, dass das Sekret der Drüsen der Gebärmutterschleimhaut weniger sauer wird (der pH-Wert des Sekretes erhöht sich), was eine verminderte Beweglichkeit der Spermien zur Folge hat. Daneben bewirkt Levonorgestrel ein zäheres Sekret des Gebärmutterhalses. Infolge dessen wird die Wanderung weiterer Spermien aus der Vagina in die Gebärmutter unwahrscheinlicher.[2]

Ob Levonorgestrel die Einnistung (Nidation) befruchteter Eizellen in die Gebärmutterschleimhaut hemmt, ist wissenschaftlich umstritten. Direkte Hinweise für eine solche Nidationshemmung existieren nicht. Für indirekte Hinweise, wie beispielsweise Veränderungen der Struktur und Funktion der Gebärmutterschleimhaut durch die Gabe der Pille danach, die möglicherweise die Einnistung der befruchteten Eizelle verhindern könnten, existieren sowohl bestätigende als auch verneinende Untersuchungen. Insgesamt werden solche Effekte, die nach Befruchtung der Eizelle stattfinden können (post-fertilization effects), als wenig relevant für die empfängnisverhütende Wirkung der Pille danach angesehen. Diskutiert wird, ob die Fehlschläge der postkoitalen Schwangerschaftsverhütung darauf zurückzuführen sind, dass die Pille danach möglicherweise keinen Einfluss auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle hat.

Wissenschaftlich gesichert ist, dass Levonorgestrel wirkungslos ist, wenn sich die befruchtete Eizelle bereits in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat. Die irrtümlich zu späte Einnahme von Levonorgestrel wirkt sich nicht negativ auf bereits bestehende Schwangerschaften aus.

Auch in Fachkreisen scheint Verwirrung darüber zu bestenen, was was ist und wie es wirkt. Nochmal: Levonorgestrel ist nicht Mifepriston (RU 486/Mifegyne).

Quelle: Wikipedia, Lemma: Pille danach; Bestätigt gefunden in: Goodman&Gilman’s ‘The Pharmakological Basis of Therapeutics’, 11. Edition

#11 |
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Carmen Katharina Emmerich
Carmen Katharina Emmerich

Soweit mir bekannt ist, kommen weite Teile der Finanzierung der kath. Kliniken nicht von der Kirche oder Stiftung sondern von der öffentlichen Hand.

Wie kann es also sein, dass solcherart finanzierte Kliniken grundsätztlich Behandlungen verweigern dürfen (wobei ich dem einzelnen Arzt durchaus zugestehe, dass er gemäß SEINER individuellen Ethik Abtreibungen verweigern kann, nicht aber med. Hilfe in Notfällen)UND ZUDEM auch noch in das Privatleben der Mitarbeiter dergestalt eingreifen, dass Angestellten, die sich mit Geschiedenen verheiraten wollen, mit Kündigung gedroht wird?????

In welcher Zeit leben wir eigentlich, nix von SÄKULKARISATION gehört? Müssen wir uns weiter mit diesen unsäglich mittelalterlichen Ansichten auseinandersetzen – das von einer Kirche, dies nicht mal schafft die eigene Verganegenheit hinsichtlich Missbrauch USW zu bewältigen und nur unter den Tish kehrt?

#10 |
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Sachlich sinnfrei bei dieser Diskussion bleibt doch, zu behaupten, dass die Wirkweise von oralen Kontrazeptiva eine Abtreibung sei. Dies wird durch mannigfaltiges rezitieren nicht zutreffender.Übliche orale Kontrazeptiva sind Ovulationshemmer = kein Ei. Is also nix mit befruchtetem Ei. Außer die Spermien befruchten sich gegenseitig. Die später folgende Entzugsblutung tötet also auch niemanden.
Die Pille danach sorgt für eine Hormonentzugsblutung. Kann nur innerhalb von 48 h nach dem malheur, welcher Art auch immer, angewendet werden. Es kann aber bis zu 48 h dauern, bis Spermien überhaupt im uterus angelangt sind und eine Befruchtung theoretisch stattfinden könnte. Hier lässt also im Zweifelsfalle die Einnahme der “Pille danach” gar keine Einnistung eines evtl. vorhanden gewesenen Eis zu, weil zuvor die decidua schon hormonell abgehakt ist und in jedem Falle abregnen wird. Ob mit oder ohne Ei und/oder Spermien. Also, wenn überhaupt, geht es hier um eine gerade ablaufende Meiose, oder noch nicht einmal das. Es wäre sicher hilfreich, sich einmal auf die naturwissenschaftlich haltbaren Fakten zu besinnen. Viel Lärm um nichts. Wenn das einmal geklärt ist, ist die gesamte Pseudo – Ethikdiskussion überflüssig.
Dass eine Klinik einem Gewaltopfer – aus welchen Gründen auch immer – die Untersuchung und Spurensicherung versagt und somit der Täter durch aktives Unterlassen von Ärzten straffrei bleiben kann, ist und bleibt ein Skandal. Es galt einmal der Grundsatz “nil nocere.” das ist wohl lange her.

#9 |
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Belegen Sie bitte Ihre Aussagen: 1) dass K.O.-Tropfen verabreicht wurden und dass 2) eine Vergewaltigung stattgefunden hat. Meines Wissens sind die Untersuchungsergebnisse der Klinik in Köln-Kalk bisher nicht mitgeteilt worden und es gibt keine staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zu dem Fall. Ich habe das Vorkommnis intensiv verfolgt, bis jetzt aber keine Meldung gefunden, die klipp und klar beide Aussagen belegt. Vielmehr gibt es Spekulationen in ganz anderer Richtung, die nicht unplausibel sind. Fazit: Solange nicht die Fakten eindeutig festgestellt und bekannt sind, sollte man sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

#8 |
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Gerd Wagner
Gerd Wagner

Auch hier sei noch einmal der Hinweis erlaubt, dass Abtreibung lt. Bundesverfassungsgericht kein Recht ist, sondern nur straffrei bleibt, wenn sie unter bestimmten Voraussetzungen und Bedingungen durchgeführt wird. Die Frau war versorgt, sie war nicht in Not und es gab Ausweichmöglichkeiten. Die Pille danach ist de facto eine Abtreibung – auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat ja inzwischen festgestellt, dass wir es ab der Zeugung mit einem Menschen zu tun haben. Dass die katholische Kirche Abtreibung aus moralisch-ethischen Gründen ablehnt, ist jedermann bekannt – warum muss man also eine Frau, die nicht in einer Notsituation ist, ausgerechnet in eine katholische Klinik schicken? Das Ergebnis ist doch vorhersehbar.

Aber genau von dieser ethischen Diskussion haben wir uns in Deutschland verabschiedet und uns längst daran gewöhnt, dass alljährlich 160000 Kinder abgetrieben werden. Oft genug wird noch euphemistisch von Schwangerschaftsunterbrechung geschrieben. Ärzte, die sich weigern, die “Pille danach” zu verschreiben oder abzutreiben, Hebammen, die bei Abtreibungen nicht assistieren wollen, werden massiv unter Druck gesetzt.
Im übrigen: Die Kirche lässt ungewollt Schwangere nicht im Reden stehen. im Bistum Mainz gibt es einen eigenen Fond für betroffene Frauen – gespeist aus dem 13. Monatsgehalt der Geistlichen. Aber DAS berichtet natürlich keiner.

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Dr. med. Brigitte Laschet
Dr. med. Brigitte Laschet

Wie war das doch gleich bei Hippokrates: “niemals werde ich einer Frau ein fruchtabtreibende Mittel geben” oder so ähnlich?! War Hippokrates etwa Katholik? Für mich ist Euthanasie, Abtreibung und die “Pille danach” keine Frage des Glaubens sondern des Menschenrechts auf Leben, egal ob die Menschen bereits geboren sind oder nicht. Vergewaltigung ist ein schlimmer Schicksalsschlag, der unserer menschlischen und ärztlichen Hilfe bedarf, so wie bei anderen plötzlichen, schweren Erkrankungen auch!

#6 |
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Danke für den gut recherchierten Artikel. Mir war vorher nicht klar, dass die betroffene Frau nicht in der Notaufnahme der katholischen Kliniken stand, sondern dass es sich um telefonische Auskünfte an die Adresse der erstberatenden Ärztin handelte. Das wirft doch ein anderes Licht auf die Ärztinnen der kath. Krankenhäuser.

Dass Religionsfreiheit Verfassungsrang hat, ist ganz und gar angemessen. Und mancher hat innerlich applaudiert, als die Beschhneidung unter bestimmten Kautelen straffrei bleibt – alles andere wäre ein extremer Affront an die Adresse aller Menschen muslimischen oder jüdischen Glaubens gewesen. Wenn die kath. Kirche daher Abtreibungen oder auch nur die ‘Pille danach’ ablehnt, ist das ihr gutes Recht.

Das gute Recht des Staates ist es dann allerdings auch, die öffentlichen Mittel zur Unterstützung katholischer gynäkologischer Kliniken entsprechend der eingeengten Versorgung erkennbar zu kürzen und große Aufklärungstafeln in den Eingängen der entsprechenden Krankenhäuser zu verlangen.

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Wolfram Berg-Holldack
Wolfram Berg-Holldack

Es ist sehr schade das die Diskussion über die ärztliche Therapiefreiheit überhaupt nicht geführt wird. Wie sind die Dinge eigentlicher früher gelaufen als die Chefärzte noch das Sagen hatten -in Einzelverantwortung.
“Es irrt der Mensch so lang er strebt”
etwas mehr Gelassenheit täte uns allen gut.
Einen Patienten im Stich zu lassen das ginge gar nicht -aber das ist ja auch nicht passiert-Dank der erstbehandelnden Ärztin !

#4 |
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Dr.  Jutta Scheiderbauer
Dr. Jutta Scheiderbauer

Die Frage ist weniger, ob katholische Träger bestimmte Behandlungen verweigern dürfen, die Frage ist, ob Ärzte Ihnen Folge leisten dürfen. Und die Antwort ist einfach, laut Berufsordnung dürfen Ärzte keine medizinischen Weisungen von Nichtärzten befolgen. Im Regelfall sind es die Kleinen, die man hängt, und wahrscheinlich sind es die AssistenzärztInnen, die ihre Anweisungen von Ihrem Chefarzt bekommen, auf den sie hören müssen. Dieser aber darf und muss sich Anweisungen bzgl. medizinischer Maßnahmen von Seiten des Krankenhausträgers entgegenstellen, ob es sich um die “Pille danach” oder Bonusvereinrungen in Abhängigkeit von Fallzahlen oder weiß der Geier was handelt.

#3 |
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Dr. Jörg Dickbertel
Dr. Jörg Dickbertel

Die Kirche hat zu Fragen von Ethik und Moral feste Vorstellungen. Es ist kein Zufall, wenn sich in diesem Klima Mitarbeiter zweier (!) katholischer Kliniken nicht trauen einer vergewaltigten Frau bei der Beweissicherung zu helfen, obwohl der Träger gerade erst Richtlinien dazu erlassen hat…diese Kirche ist nicht auf der Seite der Opfer, sie schützt mittelbar wie hier oder unmittelbar wie beim Mißbrauchsskandal die Täter. Ersteres aus Prinzipientreue, letzteres um in scheinheiliger Doppelmoral den “guten Ruf” nicht zu beschädigen. Beides ist menschenfeindlich, pharisäerhaft, kurzum unchristlich. Ich habe nach 53 Jahren als Katholik diese Kirche letzte Woche verlassen.

#2 |
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Holger Ohm
Holger Ohm

Gebe Recht das die Kirchen durch das Grundgesetz besonderen Schutz geniessen, aber die Beweissicherung und Beratung kann nicht abgelehnt werden. 1. wegen öffentlicher Zahlungen 2. wegen Entgeldannahme durch die Versicherungsträger (GKV) 3. Ärtzliches Standesrecht Es wurde ja keine Abtreibung oder Verordnung von abbrechenden Medis verlangt.

Ich weiss warum ich nicht einer kirchlichen Glaubensgemeinschaft angehöre

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