Biohacking: Coli aus dem Hobbykeller?

9. Juni 2011
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Auch bei Seuchen gilt: Je größer das Unwissen, desto stärker Angst und Neigung, fehlende Gewissheit durch Vermutungen zu kompensieren. Die aktuelle Diskussion um E. coli bestätigt dies erneut. Eine der Thesen: HUSEC 41 könnte absichtlich kreiert oder zumindest verbreitet worden sein.

Spekulationen waren „in“ beim Thema AIDS, später bei BSE und der Schweinegrippe. Nicht anders ist es bei HUSEC 41 – so heißt der Erreger der derzeit grassierenden Darminfekte. Und wenn, wie in diesem Fall, dann sogar Fachleute darauf hinweisen, man sollte auch die Option erwägen, hier könne Absicht mit im Spiel gewesen sein, gewinnt das Spekulative ganz ungewollt rasch an Gewicht.

So hat etwa der Mikrobiologe Professor Alexander Kekulé von der Universitätsklinik Halle in der „Welt“ formuliert: „Biologische Anschläge sind zum Glück sehr unwahrscheinlich, aber deshalb darf man diese Möglichkeit bei der Ursachensuche nicht ignorieren… Es gibt viele Wege, Krankheitserreger oder giftige Chemikalien in die Lebensmittel- oder Wasserversorgung einzuschleusen. Dazu genügen Grundkenntnisse in Mikrobiologie, ein kleines Labor und kriminelle Fantasie… Spezialisten könnten das wohl, aber die kennen sich untereinander und kommen als Täter kaum infrage. Aber das ist gar nicht nötig, denn die bekannten, besonders gefährliche Toxine bildenden Bakterienstämme genügen vollkommen. Am wirkungsvollsten wäre ein Keim, der in Mitteleuropa in den letzten Jahren kaum vorkam, weil dagegen keine Immunität besteht. Genau so ein Keim ist übrigens der gerade ausgebrochene EHEC vom Typ O 104:H4 (HUSEC 41)“. Wenige Tage später hat Kekulé – erneut in der „Welt“ dann noch einmal bekräftigt, dass er einen Anschlag für äußerst unwahrscheinlich hält.

Ähnlich hat sich in einem Interview der Berliner Hygiene-Spezialist und Umweltmediziner Dr. Klaus-Dieter Zastrow geäußert: „Es ist nicht gut, in diesem Zusammenhang von Verschwörungstheorien zu reden, weil man dann gleich nicht mehr ernst genommen wird. Aber es gibt auch Verrückte, die in unserem Land rumlaufen, wie in der Vergangenheit schon häufig gesehen. Wir hatten doch schon Fälle, bei denen Leute zum Beispiel die Mayonnaise in Supermärkten vergifteten. Es kann durchaus sein, dass ein Schwachkopf unterwegs ist und denkt, ich bringe mal ein paar Leute um oder verpasse 10.000 Leuten Durchfälle… Einen Terroranschlag halte ich allerdings auch für unwahrscheinlich.“ Und: „…wer Geld hat, kann Labore beauftragen, die sich mit solchen Dingen beschäftigen. Im Internet sind ja auch Anleitungen zu finden, wie man Sachen panscht.“

Aufwand für Terror zu hoch

Aus dem „Unwahrscheinlichen“ wurde dann sehr schnell die Null-Botschaft, ein Anschlag sei denkbar, was von manchem Bürger als wahrscheinlich interpretiert wurde, ohne sich die Frage zu stellen, wie groß denn die Wahrscheinlichkeit ist. Für die meisten Fachleute ist an der These äußerst wenig dran. So hält zum Beispiel der Biowaffen-Experte Jan van Aken einen Terroranschlag für so gut wie ausgeschlossen. Es sei viel zu schwierig, an die Bakterien heranzukommen und sie in ausreichender Menge zu produzieren, sagte der Linken-Politiker und ehemalige Biowaffeninspektor der Vereinten Nationen in einem Gespräch mit „t-online.de“. Jan van Aken: „Unmöglich ist nichts. Theoretisch kann man so etwas nicht ausschließen, aber von der praktischen Seite betrachtet spricht so viel gegen einen Anschlag, dass ich es für weit hergeholt halte… Wenn jemand so eine Waffe einsetzt, muss er sie zunächst besitzen. Aber wer kommt denn auf die Idee, einen EHEC-Stamm, der so aggressiv ist, zu isolieren und als Biowaffe einzusetzen? Terroristen könnten das gar nicht. Dafür müssten sie unter vielen verschiedenen EHEC-Stämmen den rausfinden, der so aggressiv wie der jetzige ist. Dafür bräuchten sie Labore, sie müssten hunderte EHEC-Stämme ausprobieren, sogar Tierversuche machen. Terroristen würde ein solcher ,Glücksgriff‘ nicht gelingen. Man müsste systematisch vorgehen – bleibt also ein staatliches Programm. Und welches staatliche Programm sollte ein Interesse daran haben, ein Dutzend Menschen in Deutschland mit einem derartigen Aufwand umzubringen? Es darf ja hinterher auch nicht öffentlich werden, dass es sich um einen Anschlag mit einer Biowaffe gehandelt hat. Welcher Staat sollte einen Nutzen davon haben? Das ist also völlig an den Haaren herbeigezogen… Aber ausschließen kann man nichts – auch nicht, dass uns morgen der Himmel auf den Kopf fällt.“

Als Biowaffe wären andere Keime geeigneter

Auch der Heidelberger Mikrobiologe Dr. Stefan Zimmermann hält die These von einem Anschlag für höchst abwegig: „Es gibt eine ganze Reihe von Erregern, die besser für so einen Anschlag geeignet wären als EHEC“, wird er in den Medien zitiert. „Und selbst wenn jemand EHEC nutzen würde, dann würde er sicher nicht den bisher extrem seltenen, von sich aus kaum gesundheitsschädlichen Stamm O104:H4 wählen. Da würden sich Stämme, die von sich aus schon gefährlicher sind, viel eher anbieten.“ Darüber hinaus sei es äußerst schwierig, einen so komplexen Erreger im Labor zu erzeugen.“ Das Robert-Koch-Institut hat auf Anfrage übrigens geantwortet, dass das Institut keine Hinweise für kriminelle oder terroristische Machenschaften in diesem Zusammenhang habe. Doch auch sehr Unwahrscheinliches ist eben nicht unmöglich. Und der Vorwurf, es seien alles nur „Verschwörungstheorien“, ist natürlich noch kein Beweis dafür, dass etwa der nicht unumstrittene Journalist Dr. Udo Ulfkotte Unrecht hat, wenn er den Verdacht äußert, der neue Erreger könnte ein von Menschen geschaffenes Labor-Produkt sein.

So schreibt Ulfkotte unter anderem: „Die Ursache ist möglicherweise eine Kreuzung in einem Forschungslabor der Bundeswehr, die nun wie ein Staatsgeheimnis behandelt werden muss.“ Wie überzeugend diese These aus seiner Sicht ist, hat Ulfkotte dann noch in einem weiteren Bericht zu verstärken versucht. In diesem Beitrag argumentiert er unter anderem damit, wie „einfach die DNA-Veränderung von E.coli Bakterien“ sei. Ulfkotte: „Seit dem Jahr 2002 experimentieren in Frankreich 17 Jahre alte Schüler im Klassenzimmer mit E.coli-Bakterien und verändern dabei die DNA von Bakterien-Plasmiden. Entsprechende Gentechnik-Kits werden an französische Schulen verkauft.“ Selbst das Fachblatt „Nature“ hat Ende Januar 2011 auf diese Vorgänge in französischen Schulen hingewiesen.

Sex-Appeal steigert nicht den Wahrheitsgehalt

Aber was ist mit all dem bewiesen? Eine solche These hat zwar unstreitig mehr „Sex-Appeal“ als viele andere, realitätsnähere Thesen. Aber das steigert nicht den Wahrheitsgehalt getroffener Aussagen. Auch deutsche Schüler werden übrigens im Unterricht und in Praktika mit DNA „konfrontiert“. Und selbstverständlich kann jeder, der will, E.coli-Keime besorgen. Man muss nur googeln können. Wer wissen will, wie es mit dem Biohacking gehen könnte, kann natürlich auch Biologie studieren, sich nötiges Wissen bei der Organisation DIYbio oder im Internet erwerben. Zudem seien die Kosten der DNA-Sequenzierung seit den 90er-Jahren massiv gesunken, hieß es vor zwei Jahren im „Economist“. Dass E.coli im Heimlabor genetisch manipuliert werden kann, hat vor zwei Jahren in den USA laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ eine junge Frau gezeigt, die ihr Labor übrigens im Wandschrank ihres Appartments untergebracht hatte.

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Allgemein

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15 Kommentare:

Ernst Pawlowsky
Ernst Pawlowsky

das Thema Wahrscheinlichkeit spielt bei meheren Aspekten von EHEC eine Rolle.
1) seit Fukoshima wissen wir, daß auch als extrem unwahrscheinlich eingestufte Ereignisse eintreten können. Das liegt daran, daß wir die tatsächlichen, “wahren” Risisken nicht wirklich kennen, sondern nur abschätzen können, mit der Begrenzheit des Wissens und des menschlichen Verstandes. Deshalb bleiben auch alle Spekulationen zur Verschwörungstheorie solange “mögliche” Varianten mit unbekannter Wahrscheinlichkeit, bis das Gegenteil bewiesen ist.
2) so bedauerlich die EHEC-Toten sind, so schizophren wird die Situation betrachtet: die schon angesprochene Wahrscheinlichkeit, an EHEC zu erkranken oder gar zu sterben ist extrem geringer als bei normaler Grippe oder bei einem Verkehrsunfall.
Da müßte das Auto, wenn die gleichen Kriterien wie bei einem Medikament angelegt würden, nicht nur mit Sicherheitsgurten und Knautschzone ausgerüstet, sondern stillgelegt werden. Und auch bei Konstruktionsmängeln ( Stichwort z. Bsp. Toyota ) kommt es nur zu einer moderaten Rückrufaktion statt zu einer sofortigen Stilllegung der betroffenen Modelle.
Bleibt also die Frage nach der Angemessenheit der Reaktionen, von Seiten des Staates und der Medien.
Doch sind diese in einem Dilemma:
denn es ist schon der Bürger, der irrational mit ganz unterschiedlichen Maßstäben mißt, also im Verkehr ein hohes Risiko eingeht, aber andererseits, vielleicht etwas angeheizt durch die Medien, vollständigen Schutz vor solchen Gefahren wie EHEC vom Staat erwartet, obwohl er mit seinen Verbrauchergewohnheiten, s. Beiträge 10 und 19, letztlich zu den Problemen beiträgt. Das fordert den Aktionismus der Politiker gerade zu heraus.
Es ist meist dasselbe Spiel: wasch mich, aber mach mich nicht nass. Alles haben , doch nicht die Konsequenzen tragen wollen.
In der Summe müssen wir uns also nicht wundern, wenn es so läuft, wie es läuft.

Daneben ist der aktuelle EHEC wissenschaftlich hoch interessant. Mal sehen, was durch ihn alles gelernt werden kann und welche Konsequenzen letztlich gezogen werden.

#15 |
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Lothar Britsch
Lothar Britsch

Ich gehe davon aus, dass dieser Artikel den Verschwörungstheoretikern Wind aus den Segeln nehmen soll. Diese verschließen nämlich ihre Augen vor der Realität und tragen damit zur Abkehr von der dringend notwendigen Diskussion entscheidender Fakten bei. Warum werden von Ministerien, Behörden und selbst diversen Fachleuten die über das Phänomen “EHEC” publizierten wissenschaftlichen Fakten nicht oder nur teilweise erörtert? Über die Ökologie von EHEC kann man sich in dem hervorragenden Artikel von Franz und van Bruggen informieren, erschienen in “Critical Reviews in Microbiology, 2008, 34, S. 143 ff”. Dort erfährt man, dass erste EHEC Ausbrüche schon 1982 in den USA und in Kanada stattfanden und einige Serotypen von EHEC wohl schon in den siebziger Jahren im Gedärm massenhaft gehaltener Rinder vorkamen. Richtig spannend wird es dann, wenn die Ergebnisse mikrobiologischer Forschung zu dem Thema zitiert werden, die zeigen, dass wir es höchstwahrscheinlich mit Bakterienstämmen zu tun haben, die ihre Existenz unabsichtlichem menschlichem Zutun verdanken und die quasi das Produkt einer provozierten Evolution vor unseren Augen sind. Unser Beitrag bei der “Züchtung” dieser Erreger besteht demnach nicht in terroristischen Aktivitäten sondern darin, dass das den Rindern zugeführte stark kohlehydrathaltige “Kraftfutter” den fakultativ anaeroben E. Coli ein perfektes Anzuchtmedium im Rinderdarm liefert, in dem sie alsbald die Mikrobenflora dominieren und sich weiter entwickeln können. Dass ihnen dann noch “Futterhilfsstoffe” wie Ionophore und Antibiotika das notwendige Rüstzeug zur Aquisition von Resistenzen und anderen Pathogenitätsfaktoren liefern, wundert dann allenfalls noch mikrobiologisch völlig unbedarfte Gemüter.
Wir verdanken also die heutige Existenz zahlreicher pathogener EHEC Serotypen mit hoher Wahrscheinlichkeit unserem gigantischen Appetit auf Fleisch und der dadurch provozierten Massentierhaltung (oder umgekehrt), insbesondere von Rindern, die anstatt Gras und Heu eben “Kraftfutter” fressen, damit sie schnell viel Schlachtgewicht auf die Waage bringen.
In diesem Sinne unterstützen Verschwörungstheorien eine Politik, die auf Gedeih und Verderb diese ökologisch bedenkliche aber hochprofitable und viele Steuereinnahmen bringende Art der Nahrungsmittelproduktion aufrecht erhalten möchte, da sie von den durch Fakten gestützten Erklärungsmöglichkeiten wunderbar ablenken.

#14 |
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Horst Rieth
Horst Rieth

sorry, multi resistenten

#13 |
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Horst Rieth
Horst Rieth

ein bisschen verstand, finanzielle mittel, die richtige zeit, der richtige ort und genügende kriminelle energie und fertig ist möglichkeit andere menschen zu gefährden, krank zu machen oder zu töten.
sie wollen jemand um die ecke bringen, gehen sie auf die isolierstation einer inneren und holen sich etwas sputum einer offenen tbc, sollte kein problem darstellen.
bin gespannt ob die quelle je entdeckt wird,
inzwischen bezweifle ich das,
bei der hysterie und dem blinden aktionismus.

#12 |
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Dr. Dirk Friedrich Rodekirchen
Dr. Dirk Friedrich Rodekirchen

So ein Unsinn! Noch schlimmer und dazu unverantwortlich ist es,wenn die Medien auch noch solche “Meldungen” verbreiten. Einen Wirrkopf findet sich womöglich immer,um solches zu versuchen.
D.Rodekirchen

#11 |
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weiterhin ist die Infektionskette und somit auch die -quelle unbekannt. bei der inzwischen festgestellten anzahl von EHEC-infektionen ist mir dies völlig unverständlich. irgend jemand munkelt im dunkeln – solange dies so bleibt, schließe ich einen B-waffenanschlag mit terroristischem hintergrund nicht aus. JB

#10 |
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Dirk Reske
Dirk Reske

Nachdem Nematoden den Fisch, BSE das Rindfleisch, die Vogelgrippe das Huhn und die Schweinepest dafür gesorgt haben das ein Ernährungsbewußtsein in der Bevölkerung nur kurzfristig für Veränderungen sorgt, kann ich nur den alltbekannten Satz zitieren: ” Leute freßt mehr Scheiße, milliarden von Fliegen können nicht irren”. Es leben die Medien, die mit der Annahme vorauseilender Aussagen von Experten und Politikern dafür sorgen, daß Betriebe nachhaltig in Konkurs gehen, Arbeitsplätze und Agrarprodukte vernichtet werden. Der angerichtete Schaden steht in keinem Zusammenhang zu dem gewünschten Erfolg die Herkunft von HUSEC 41 nachzuweisen.Denkansätze wie die von Dr. Lang im Kommentar 10 sind bisher vollkommen außer Acht gelassen, wohl dem, der Böses dabei denkt.

#9 |
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… ja was ist es denn nun?: besonders einfach, oder besonders schwer, das E.coli zu genmanipulieren?
besonders schwer daran zu kommen, oder besonders leicht? Der Artikel kann nicht mal hierauf eine Antwort geben, bzw. geht der Frage nicht mal annähernd ernsthaft nach.

#8 |
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Meist hilft die klassische Frage weiter: Wem nutzt das?
Sind die Desinfektionsmittelhersteller notleidend? Muss das Robert-Koch-Istitut Mittel aquirieren? Muss eine industrielle Lebensmittelerzeugung mit potenziell sterilen und voll kontrollierten Produktionsbedingungen gepusht werden? Das es die kleinen Bio-Hacker im Wohnklo-Labor gewesen sein sollen, kommt mir ziemlich albern vor, auch das Ziehen der Terroristen-Karte. Mit höherer Wahrscheinlichkeit hat dieser Erreger etwas mit nicht artgerechter Pflanzenfresserfütterung, Antibiotika gestützter Tiermast mit Resistenzzüchtung und unerwünschter Selektion und allzu profitmotivierten Eingriffen in die Symbiosesysteme zu tun.

#7 |
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Dipl.-Ing Otto Lechner
Dipl.-Ing Otto Lechner

Der Gedanke, dass es sich hierbei um einen Anschlag handeln könnnte, terroristisch oder nicht, ist doch nicht ganz von der Hand zu weisen. Könnte es sich nicht um die Tat eines sich absolut gemobbt fühlenden Mitarbeiters eines Entwicklungslabors handeln, der die Welt auf seine Probleme aufmerksam machden möchte?

#6 |
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da sich so gar nicht klären läßt wie es zu solcher schweren Erkrankung in diesem Ausmaß kommen kann kann man sich der obengenannten Gedanken nicht vollkommen entziehen ,auch wenn ein Attentat dann sicher noch andere Ausmaße hätte. der Ursprung der Erkrankung erscheint so rätselhaft ,daß nach dem Ausbruch der Keim sich so ausbreiten kann ist ja klar ,wenn er nirgendwo auf eine Immunität stößt, da er ja noch nie da war. Etwas seltsam ist auch ,daß die umliegenden Länder die Erkrankungen nur durch Ansteckung in Deutschland haben. Wie kann das sein?Die wohl augenblicklich einzige Hoffnung ist ,daß er so verschwindet wie er kam .Unbefriedigend und vor allem schlimm bleibt es.

#5 |
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Felix Sgonina
Felix Sgonina

Welch eine Hysterie um einen mutierten Keim? Die “Durchseuchung” der Bevölkerung beträgt gerade einmal 0,0000375%!
Demnach wäre jede Handelsübliche Grippe als Anschlag der städtischen Straßenbahnen zu werten, fordert sie doch alljährlich hunderte von Toten.
Mein Tipp: mal wieder einen leckeren Tomatensalat mit Zwiebeln, Olivenöl und Balsamico genießen……und vor dem Essen und nach dem Sport schön die Hände waschen ( falls man mal versehentlich die Sproßenwand angefasst hat).

#4 |
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Dr. Stefan Mauß
Dr. Stefan Mauß

In der Tat waren zumindest in den 90er Jahren in einigen Infektionslaboratorien jede Menge multiresistenter Stämme in nicht abgeschlossenen Gefriertruhen auf dem Flur gelagert, da kam jeder ran, ich kenne sogar Doktoranden, die sich Stämme für den heimischen Kühlschrank überimpften und dort einfroren als Sicherheitsreserve, falls man einen Versuch später wiederholen wollte, um sicher zu gehen, auch noch den richtigen Stamm dazu zu haben. Man kann Bioterrorismus sicher hier ausschliessen, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass diese perfide Art für Terroristen zu kompliziert sein sollte.

#3 |
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Dr. med. Fritz Fuhrmann
Dr. med. Fritz Fuhrmann

Da brat mir jemand einen Storch.Wenn die Vrschwörungstheoretiker, auch auf anderen Gebieten recht hätten, wäre die Erde schom menschenleer.

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Dr. med Wolfgang Irrling
Dr. med Wolfgang Irrling

Zumindest sind die gerade durch den derzeitigen Gesundheitsminister verbreiteten “Erfolgsmeldungen”…man könne aus der aktuellen “Erkrankungsinzidenz” ableiten, daß “die Epidemie” jetzt eingedämmt werde, mindestens genauso fragwürdig wie die oben zitierten Annahman. Sowohl die Herkunft als auch die Logik der Verteilung der Erreger bleibt weiter unbekannt.
Man solte sowohl im positiven als auch im negativen Sinne nur gesicherte Informationen verbreiten!

#1 |
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