Adipositas: Ein fettes Problem

24. Juni 2011
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Adipositas entwickelt sich immer mehr zum globalen Problem. Doch dieser Herausforderung stehen kaum befriedigende Therapiemöglichkeiten gegenüber. Bei schweren Fällen bringen immer noch chirurgische Eingriffe die besten Resultate.

Mittlerweile haben in Deutschland etwa 30 Prozent aller Männer und 40 Prozent aller Frauen einen Body Mass Index (BMI) von 30 kg/m2 und mehr – sprich Adipositas. Und laut der Fachzeitschrift „Lancet“ sieht die globale Entwicklung düster aus: Britische Forscher sammelten über 25 Jahre Daten von rund neun Millionen Menschen aus knapp 200 Ländern. Sie fanden im Schnitt eine Zunahme des BMI um 0,4 kg/m2 bei Frauen und 0,4 kg/m2 bei Männern. Gut schnitten die Länder Westeuropas ab, eines der Schlusslichter unter den Industrienationen waren die USA.

Übergewicht schadet dem Frauenhirn

Der Speck um die Rippen bleibt nicht ohne Folgen – Nicht zu Unrecht gilt das Fettgewebe als das größte endokrine Organ des Menschen. Es schüttet zahlreiche biologisch hoch aktive Stoffe aus und ist für etliche Krankheiten verantwortlich. In der Vergangenheit wurden vor allem kardiovaskuläre Risiken und Stoffwechselstörungen bis hin zum metabolischen Syndrom untersucht. Doch zu viele Pfunde auf den Rippen ziehen auch Gehirnstrukturen in Mitleidenschaft, wie Forscher des Max Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig berichten. Sie entdeckten bei Adipositas-Patienten beiderlei Geschlechts, dass Fortsätze von Nervenzellen in der grauen Substanz abgebaut werden. Speziell im weiblichen Gehirn ließen sich Schäden am Isolationsmaterial Myelin nachweisen, und zwar proportional zum Körpergewicht. Die Befunde seien als Anzeichen einer Gehirnalterung zu bewerten, betonten die Autoren der Publikation.

Das wiederum deckt sich mit einer epidemiologischen Studie aus Schweden: Forscher des Karolinska Instituts werten Daten von über 8.500 Zwillingen aus. Das Durchschnittsalter der Probanden lag bei 75 Jahren, wobei auf Informationen der letzten 30 Jahre zurückgegriffen werden konnte. Bei Teilnehmern, die bereits unter Demenz litten, fanden die Kollegen signifikant häufiger Übergewicht im mittleren Lebensalter. Unter der Annahme eines direkten Zusammenhangs errechneten sie ein 3,9-mal höheres Demenzrisiko für Übergewicht speziell in der Lebensmitte.

Damit nicht genug: Auch Frauen im gebärfähigen Alter sind betroffen. Epidemiologen nahmen dazu 96 Studien aus Australien, Deutschland, Großbritannien, aus Kanada und aus den USA unter die Lupe. Man höre und staune: Von allen identifizierten Risikofaktoren für eine Totgeburt nach der 22. Schwangerschaftswoche steht Adipositas sogar noch vor dem Tabakkonsum oder dem Lebensalter der Mutter an erster Stelle.

Resistenz gegen das Sättigungsgefühl

Doch warum reagiert der menschliche Körper so unterschiedlich auf das Angebot von Nahrungsmitteln? Diese Frage beschäftigte Forscher über Jahre. Schließlich entdeckten Sie das Eiweiß Leptin, es stoppt nach einem reichen Mahl den Hunger. Hergestellt wird dieser Botenstoff größtenteils in weißen Fettzellen des Bindegwebes. Die passenden Andockstellen konnten Wissenschaftler im Gehirn finden, und zwar speziell im Hypothalamus. Als Appetitzügler eignete sich das Molekül dennoch nicht – gerade bei Patienten mit Adipositas konnten hohe Leptinspiegel nachgewiesen werden. Grund ist eine Resistenz gegen den Signalstoff. Diese Erkenntnis eröffnet dennoch neue Ansätze für Therapien: Österreichischen Forschern gelang es, im Tierversuch die Entstehung von weißen Fettzellen zu unterbinden und damit der Leptinsynthese den Hahn abzudrehen. Sie schalteten ein Gen mit dem Namen Hedgehog an, indem ein Hemmstoff gentechnisch entfernt wurde. Ungebremst konnte das Gen nun seine Arbeit leisten – heranwachsende Mäuse blieben schlank, gesund und entwickelten kaum weißes Fettgewebe. Braune Fettzellen, sie produzieren Körperwärme, waren hingegen nicht betroffen. Doch bis Patienten von dieser Erkenntnis profitieren, kann es noch dauern.

Deshalb sind andere Strategien gefragt. Um eine Änderung des eigenen Lebensstils werden stark Übergewichtige kaum herum kommen – mehr Sport, eine andere Ernährung und regelmäßige internistische Kontrollen gehören mit dazu. Diäten bringen selten den gewünschten Erfolg, wie Kollegen im Rahmen einer Metaanalyse von 17 Studien zeigen konnten. Anfangs purzelten zwar die Pfunde – zwischen 4 und 28 Kilogramm speckten die Probanden ab. Doch nach fünf Jahren hatten fünf von sechs Patienten mindestens ihr altes Gewicht wieder erreicht. Hier kann ein Selbstmonitoring helfen, wie die amerikanische Weight Loss Maintenance Collaboration Group zeigen konnte. Sie gab 1.032 Patienten, die im Rahmen von Diäten abgespeckt hatten, verschiedene Hilfestellungen an die Hand, um ihre Lebensgewohnheiten zu verändern. Am wenigsten hatten Probanden unter persönlicher Beratung zugenommen. Dennoch reicht auch diese Strategie bei schweren Fällen nicht aus.

Skalpell effektiver als Diäten?

Chirurgische Verfahren sind da schon weitaus effizienter, aber auch riskanter. Ihnen gemeinsam ist, dass aufgenommene Nahrung nach der OP schlechter resorbiert wird. Ab einem BMI von 35 bis 40 hilft etwa der Magenbypass. Mehrere Arbeiten haben den Erfolg des Eingriffs unter Beweis gestellt – Patienten verloren rund 32 Prozent ihres Gewichts. Schnüren Chirurgen hingegen den oberen Teil des Verdauungsorgans mit einem Band ab, verlieren die Patienten immer noch etwa 20 Prozent ihrer Pfunde. Ähnlich gute Ergebnisse liefert die Verkleinerung des Verdauungsorgans zum so genannten Schlauchmagen.

Der Erfolg entsprechender Eingriffe kann auf den ersten Blick beeindrucken. In einer auf 20 Jahre angelegten Studie beobachteten schwedische Forscher Adipositas-Patienten nach dem Eingriff: Schlaganfall- und Herzinfarktrisiken sanken um 30 Prozent, und eine behandlungspflichtige Insulinresistenz verschwand bei 70 Prozent der Studienteilnehmer. Sieben Jahre nach der OP verringerte sich die kardiovaskuläre Mortalität um 40 Prozent im Vergleich zur nicht operierten Kontrollgruppe. Dennoch gelten die Eingriffe als riskant. Eine bereits 2009 veröffentlichte Untersuchung berichtet in 4,3 Prozent der Fälle von Komplikationen und beziffert das OP-bedingte Sterberisiko auf 0,3 Prozent. Zusätzlich bestehen berechtigte Anhaltspunkte für eine generell erhöhte Mortalität als Folge der chirurgischen Intervention.

Da hilft in der Praxis nur eine lebenslange Nachsorge durch interdisziplinäre Teams. Aufgrund der veränderten Stoffwechsellage müssen Kollegen die antidiabetische Therapie engmaschig anpassen. Und die Patienten sind auf regelmäßige Supplementierung mit Spurenelementen, Vitaminen und Proteinen angewiesen. Aufhorchen lassen außerdem mehrere Untersuchungen, die ein Suizidrisiko von sechs bis sieben Prozent ermittelten – fast 60 Prozent mehr, als statistisch zu erwarten gewesen wäre. Psychiater mahnen deshalb zur Wachsamkeit.

Warten auf die Wunderpille

Angesichts der Schwere operativer Eingriffe verwundert es nicht, dass Kollegen und Patienten schon immer mit der Pharmakotherapie liebäugelten – und bis dato bitter enttäuscht wurden: Die Appetitzügler Rimonabant und Sibutramin wurden wegen schwerer Nebenwirkungen aus dem Verkehr gezogen. Lediglich Orlistat ist momentan erhältlich. Wie lange noch, mag sich mancher Pharmazeut fragen: Im Rahmen einer Beobachtungsstudie fanden Kollegen aus Kanada bei zwei Prozent der Patienten Nierenprobleme im Vergleich zu 0,5 Prozent ohne Orlistat. Und die US-Arzneimittelbehörde FDA ergänzte Beipackzettel um den Hinweis auf seltene, aber schwere Leberschäden.

Neue Forschungsarbeiten konzentrieren sich vor allem auf das Eiweiß SGLT-2 (Sodium dependent Glucose transport 2). Es ist im Körper für die Rückgewinnung von Glucose und Natrium aus dem Primärharn verantwortlich. Ein Defekt dieses Systems führt zur Ausscheidung großer Mengen des Zuckers. Mit Hemmstoffen soll dies nachgeahmt werden: Dapagliflozin, der viel versprechendste Kandidat, ist mittlerweile in einer Phase III-Studie mit 10.000 Probanden angelangt – Experten rechnen mit einer Zulassung vielleicht schon Anfang 2012.

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12 Kommentare:

Liebe Doc-Check-Leser,

alles Große ist ganz einfach: Fasten ist bei Adipositas das Beste. Es macht nur Keiner. Alles Willensache. Gleichzeitig sich artgerechtes Gutes einverleiben verringert das Risiko des Jo-Jo-Effektes. Das geht sm besten mit Rohkost. Alles andere ist weniger zielführend.

Frohköstlich grüßend

Kratofiel Matthias-Georg
Ernährungsmediziner
Hattingen

#12 |
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Ich glaube das Wesentlichste ist der persönliche Entschluß des Einzelnen seine Ess- und Trinkgewohnheiten im Sinne einer Kalorieenreduktion und somit einer Gewichtsabnahme zu ändern.

#11 |
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Dr. med Karen Awiszus
Dr. med Karen Awiszus

Ein schöner Artikel mit einer guten Übersicht.

@9: Endokrine Erkrankungen differentialdiagnostisch mit einzubeziehen wäre schön, sprngt jedoch eindeutig den Rahmen dieses Artikels.

@8: Das Problem an “Gesundheitsunterricht” an Schulen wäre weiterhin, dass es sich bei Ernährungsgewohnheiten um Gewohnheiten handelt, die über jahrelanges tägliches Training eingeübt werden.
Solange die Kinder zuhause also anders essen, ist der Erfolg begrenzt und solange die trotz Ganztagsschule noch immer nicht flächendeckend vorhandenen Schulküchen gehalten sind, das Einfachste, Billigste und Mainstreamgeeignetste stundenlang warmzuhalten, wird auch dort kein Gutes Essen gelernt werden können.

#10 |
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Weitere medizinische Berufe

Ohne den Beitrag von Herrn van den Heuvel abwerten zu wollen muss ich mich den Ausführungen von Frau Sandra Blabl weitgehend anschließen. Adipositas hat in unserer Gesellschaft tatsächlich mehr Gründe als die immer angeführten “zuviel Essen, zuwenig Bewegung”.
Die gesamte Esskultur ist verkommen. Kaum noch Familien in denen gemeinsame Essenszeiten mit Speisen aus natürlichen Lebensmitteln, stattfinden. Ohne zu verallgemeinern: Es wird einfach mal auf die Schnelle, zwischendurch etwas rein geschoben. Unnatürliche chemiche Stoffe die mit gesunder, natürlicher Ernährung nichts zu tun haben und eigentlich ist es nur der Genialität unseres Körpers zu verdanken, daß die Folge dieses Essverhaltens in vielen Fällen “nur” eben Adipositas ist. Wenn ich an die vielen staatlich zugelassenen Rostwurstbuden, Mc Donalds und Co, usw. denke, dann drängt sich mir der Verdacht auf, dass der Gesetzgeber (wiedermal dem Steuerprovit zuliebe) seine Aufsichtspflicht dem Bürger gegenüber sträflichst verletzt. Wie ich aus meiner Arbeit in Schulen immer wieder feststellen kann wäre eine “Kindgerechte Ernährungsberatung” in den Schulen ein sehr guter Ansatzpunkt. Man braucht kein Rechengenie zu sein um zu erkennen, dass die letztendlich Kosten durch ein solches Schulprogramm stark dezimiert würden.

#9 |
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Dr. Rainer Kaluscha
Dr. Rainer Kaluscha

Mir fehlt hier die Differenzierung zwischen Übergewicht und Bewegungsmangel. Beides ist zwar oft miteinander vergesellschaftet; es gibt aber Hinweise darauf, dass Bewegung Herz-Kreislauferkrankungen auch dann vorbeugt, wenn sie nicht zu einer Gewichtsabnahme führt (u.a. http://jama.ama-assn.org/content/298/21/2507.full). Insofern sollten Betroffene nicht auf “Teufel-komm-heraus” versuchen abzunehmen, sondern sich verstärkt bewegen.

#8 |
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@ Herrn Stange: Warum nur dem Frauenhirn?

Es scheint, dass eine große und (für manchen) teure OP sowie ihre unangenehmen Folgen nötig sind, um dem Menschen den Schock zu verpassen, dass er sich ernährungstechnisch bei der Stange hält. Und wenn es bedeutet, sich aus einem größtenteils gesunden Organsystem einige Stücke herausschneiden zu lassen, deren Fehlen man an jedem restlichen Tag seines Lebens schmerzhaft verspüren wird.

Mir schien immer die Hassbeziehung, die Übergewichtige zu ihrem Körper haben, ein wichtiger Punkt zu sein, der das Übergewicht zumindest erhält. Ein Beispiel: Als ich (1995) an der Inneren Medizin in Ulm Rigorosum hatte, stellte eine andere Doktorandin ihre Versuche vor, die darin bestanden, einen Dialyseschlauch durch eine Haut- und Fettfalte eines Probanden zu ziehen und mit verschiedenen Wirkstoffen angereichertes Plasma durchzupumpen, um die Fettfreisetzung in die austretenden Flüssigkeit zu messen. Ich weiß nichts Genaues über die Versuche, es war nur eine Kurzpräsentation, bemerkenswert war aber, dass die Kandidatin jede Menge freiwilliger übergewichtiger Probanden hatte (recht große Wunde und stundenlanges Stillliegen eingeschlossen), aber einen Mangel an normalgewichtigen. Die mochten das ihrem Körper wahrscheinlich nicht antun… Und was manche Leute alles riskieren, nur um dieses Fett loszuwerden (Zitronensaftdiät – Magen, ade!) sieht für mich eigentlich nur aus, als würden sie auf ihren Körper, mit dem sie sich nicht identifizieren, “eindreschen”, bis er sich beugt.

#7 |
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Rettungsassistent

Eine gute Übersicht über die Möglichkeiten der Schulmedizin.
Alternative Methoden sollten zumindest genannt werden und hinsichtlich Ihrer Wirksamkeit beleuchtet werden.
@ Nr 7
Wenn Wir die Signale unseres Körpers verstehen würden, würden wir uns gesund ernähren. Nur kaum jemand kann die Signale seines Körpers deuten. Vielleicht auch ein Ansatz in der Erziehung.
Und zum Schluss zum BMI. Der sollte wir hier nur zu rein statistischen Zwecken genutzt werden. Um Trends festzustellen oder Auffälligkeiten zu suchen. Zur Diagnose Übergewicht ist der BMI nicht geeignet.

#6 |
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Weitere medizinische Berufe

Frau Gairing bringt es auf den Punkt.
Auch ich erfahre täglich in meinen Coachings von der Gewichts- und Ernährungsproblematik der Menschen. Tatsächlich ist bei vielen der Zug schon abgefahren. Für viele kommt erst dann die Bereitschaft für eine nachhaltige Verhaltensänderung, wenn der Körper den Betroffenen einen klaren, unmissverständlichen Denkzettel verpasst hat. Leider ist es dann manchmal schon zu spät.

Das die Prägung des Essverhaltens schon im Kindesalter erfolgt ist unbestritten. Daher kann ich nur beipflichten, dass die Problematik der Fehlernährung und des schlechten Lebensstils schon in der Schule thematisiert werden sollte. Ein Schulfach welches zum Beispiel Gesundheitsselbstmanagement vermitteln würde, könnte unserer Volkswirtschaft langfristig Milliarden Euro an Gesundheitskosten sparen.

#5 |
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Biologisch- / Chemisch- / Physikalisch-technischer Assistent

…also Fett ist schlecht !

#4 |
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Heilpraktikerin

Danke für den informativen Artikel.
Ein wesentliches Thema in der Gewichtreduktion ist natürlich auch die Bewegung. Bzgl. Essen und Ernährung: solange die Menschen bereit sind mehr Geld auszugeben für Kleidung, Auto und andere Statussymbole, als für Essen und die Gesunderhaltung der Familie, wird sich an der Gesamtentwicklung wenig ändern. Ich betreue seit über 30 Jahre Personen, die Gewicht reduzieren und kenne das Leid, das durch Adipositas entsteht im Detail. Der Ansatzpunkt für eine langfristige Veränderung ist die Aufklärung der nachwachsenden Generation und zwar systematisch bereits durch Kindergarten und Schule, so bedauerlich es klingt: bei den meisten adipösen Erwachsenen heute ist der Zug zur Veränderung bereits abgefahren…

#3 |
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Sehr guter Artikel, vielen Dank Herr van den Heuvel. Und im Gegensatz zu “Verschlackung”, “Psychohygiene” und einer vagen Andeutung der Bedeutung des Säure-Basen-Haushaltes – und dies sind nur wenige der vielen sonstigen “Meinungen” – eine echte Hilfe, Adipositas besser einzuordnen.

#2 |
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Heilpraktikerin

Adipositas ist immer weniger eine Folge von zu viel Essen, sondern falscher Ernährung. Falsch auch nicht im Sinne von zu viel Fett oder Kohlehydraten, sondern zu viel denaturierte und raffinierte Nahrung, die den Körper auf Dauer übersäuert – unserer Lebensmittelindustrie sei “Dank”! Bringt der Körper die ihm unbekannten (da unnatürlichen) Nahrungsmittel-Moleküle nicht mehr selbst raus (was kein Wunder ist bei den tagtäglich zugeführten Mengen, auch wenn die Portionen normal gross sind!), schiebt er diese Moleküle in “Depots”, wo sie sich festsetzen. Mit herkömmlichen Diäten sind diese nicht aufzulösen. Adipositas Patienten nehmen daher nur wenig oder kurzfristig ab, solange der Säure/Basenhaushalt nicht gründlich auf Vordermann gebracht wird, einhergehend mit einer dauerhaften Ernährungsumstellung.
OPs sind da wieder mal nur eine symptomatische Behandlung, keine Ursachenbeseitigung – und “a pill for every ill” verstärkt nur das Problem der Verschlackung.
Zusätzliche Phsychohygiene unterstützt solche Abnehmprozesse in der Regel sehr gut!

#1 |
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