Glyphosat: Rumor um Tampon-Tumor

1. Februar 2016
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Ende Juni 2016 läuft die Zulassung für Glyphosat ab. Schon jetzt liefern sich deutsche und europäische Behörden wissenschaftliche Gefechte. Ob das Herbizid krebserregend ist, gilt Experten zufolge als möglich. Trotzdem ist ein Verbot in weite Ferne gerückt.

So manches Forschungsprojekt beginnt mit einem Zufall. Damian Marino von der argentinischen Universidad Nacional de Mar del Plata plante eine Versuchsanordnung, um Glyphosat in der Luft zu bestimmen. Seine Idee war, das Herbizid an Gaze zu binden und später quantitativ zu bestimmen. Doch das Experiment misslang, denn jedes verwendete Baumwollgewebe enthielt Glyphosat. Zusammen mit Kollegen untersuchte Marino Pflaster, OP-Tupfer, Mullbinden, Watte und Tampons. Rund 85 Prozent aller Proben enthielten das Breitbandherbizid, und bei 62 Prozent fanden Chemiker Aminomethylphosphonsäure als Abbauprodukt. Agrarwissenschaftler überraschen diese Fakten nicht [Paywall]. Landwirtschaftliche Großbetriebe behandeln Baumwollpflanzen in großem Stil mit der Substanz. Bislang hatten sie vor allem Nahrungsmittel analysiert. Wie sich die Substanz in Wundmaterial verhält, ist völlig unklar. Tampons bergen besondere Risiken, schließlich kommen sie dem empfindlichen Zervix recht nahe. Ob Glyphosat tatsächlich krebserregend ist – daran scheiden sich die wissenschaftlichen Geister.

Zwei Giganten im Zwist

Vor wenigen Tagen hat das Umweltbundesamt (UBA) aktuelle Zahlen veröffentlicht. Im Jahr 2001 fanden Wissenschaftler Glyphosat bei zehn Prozent aller Probanden im Urin, 2013 schon bei 60 Prozent, und 2015 bei 40 Prozent. Zwar liegt der höchste gemessene Wert tausend Mal niedriger als EU-weit gefordert. „Falls sich jedoch – wie von der WHO befürchtet – Glyphosat als ‚wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen‘ herausstellt, muss über den Stoff neu diskutiert werden“, schreibt das UBA in einer Mitteilung. Präsidentin Maria Krautzberger will die Datenlage verbessern, speziell bei Kindern: eine bemerkenswerte Sichtweise, die Experten am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) momentan nicht teilen.

Neuzulassung auf Biegen und Brechen

Tatsächlich geht es um die milliardenschwere Frage, ob Glyphosat Bestandteil von Pflanzenschutzmitteln bleibt. Hier ist die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gefordert. Anfang 2015 gingen als „geheim“ deklarierte Schreiben zur Chemikalie vom BfR an die EFSA. Im Rahmen einer kleinen Anfrage der Grünen nennt die Bundesregierung etliche Quellen (Drucksache 18/5347, Anlage 1). Bei 14 vermeintlichen Studien handelt es sich Recherchen der Süddeutschen Zeitung zufolge lediglich um Zuschriften von Monsanto-Mitarbeitern an wissenschaftliche Zeitschriften: keine gute Basis für die am 12. November 2015 veröffentlichte EFSA-Stellungnahme.

„Wahrscheinlich nicht gentoxisch“

„Die Peer-Review-Gruppe kam zu dem Schluss, dass Glyphosat wahrscheinlich nicht genotoxisch […] ist oder eine krebserregende Bedrohung für den Menschen darstellt“, schreiben EU-Experten. Kurze Zeit später wandten sich Wissenschaftler unter Federführung von Professor Christopher J. Portier, Washington, an den EU-Gesundheitskommissar. Sie kritisieren unter anderem das Verfahren zur Wirkstoffprüfung. Eine Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Monographien der Internationalen Krebsforschungsagentur IARC seien umfassend berücksichtigt worden, schreiben EFSA-Mitarbeiter.

Unterstützung erhalten sie aus Deutschland. „Die Argumente in dem offenen Brief verändern die Gesamtschlussfolgerungen der gesundheitlichen Bewertung zu Glyphosat nicht“, heißt es beim BfR. „So gibt es beispielsweise keinen ausreichenden Beleg für eine Assoziation zwischen glyphosatbasierenden Formulierungen und Non-Hodgkin Lymphomen, was bereits in der IARC-Bewertung deutlich gemacht wurde.“ Alle Studien führten nach derzeitigem Kenntnisstand „nicht zu einem eindeutigen kausalen oder anderweitig überzeugenden assoziativen Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff Glyphosat und Krebs“.

Fünf auf einen Streich

Die erwähnten IARC-Veröffentlichungen [Paywall] befassten sich mit Tetrachlorvinphos, Parathion, Malathion, Diazinon und Glyphosat. Kathryn Guyton und Mitarbeiter bewerten das Herbizid Glyphosat und die Insektizide Malathion beziehungsweise Diazinon als „wahrscheinliche“ Karzinogene (IARC-Gruppe 2A). Substanzen dieser Kategorie lösen in Tierversuchen Krebs aus. Beim Menschen existieren zwar Assoziationen aus Fall-Kontroll- oder Beobachtungsstudien. Die Daten liefern aber keinen zweifelsfreien Beleg. In drei Fall-Kontroll-Studien war Glyphosat mit erhöhten Raten von Non-Hodgkin-Lymphomen verbunden. Die Agricultural Health Study (AHS) fand jedoch keine Assoziation. Bei Mäusen führt Glyphosat zu mehr Karzinomen der Nierentubuli, Hämangiosarkomen oder Inselzell-Adenomen. Tetrachlorvinphos und Parathion, zwei Insektizide, fallen in die IARC-Gruppe 2B. Hier fanden Wissenschaftler nur bei Tieren Anhaltspunkte auf möglicherweise krebserregende Eigenschaften. Monsanto warf der IARC vor, Dutzende wissenschaftlicher Studien ignoriert zu haben – CEO Hugh Grant sprach von „Junk Science“.

Nachhaltiger Schutz

Aus wissenschaftlicher Sicht erstaunt die Kontroverse. Verschiedene unabhängige Arbeitsgruppen fanden zumindest Hinweise auf krebserregende Eigenschaften von Glyphosat. „Es ist inakzeptabel, dass die EU-Kommission Europas Bevölkerung weiter einer Substanz aussetzen will, die von der WHO als ‚wahrscheinlich krebserregend‘ eingestuft wurde“, sagt der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. UBA-Chefin Krautzberger ruft über ein „Fünf-Punkte-Programm für einen nachhaltigen Pflanzenschutz“ Politik und Landwirtschaft zum Umdenken auf.

Originalpublikationen:

Occurrence of glyphosate and AMPA in an agricultural watershed from the southeastern region of Argentina [Paywall]
Leonardo Lupi el al.; Science of The Total Environment, doi: 10.1016/j.scitotenv.2015.07.090; 2015

Carcinogenicity of tetrachlorvinphos, parathion, malathion, diazinon, and glyphosate [Paywall]
Kathryn Z. Guyton et al.; The Lancet Oncology, doi: 10.1016/S1470-2045(15)70134-8; 2015

170 Wertungen (4.62 ø)

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38 Kommentare:

Naturwissenschaftler

Politely disagree:
Es existiert nur eine Wahrheit.
Jedoch ist die subjektive Sicht, Interpretation und Nutzung unterschiedlich.
Die Welt ist halt doch nur im Kopf, da hatte Arthur S. schon recht …

#38 |
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Waren nicht erst vor kurzem Fleisch und Wurst als karzinogen von den Wissenschaftlern der WHO eingestuft worden?
Es existieren sicherlich immer mehrere Varianten von Wahrheit!

#37 |
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Naturwissenschaftler

Frau / Herr Gefeu, #23,
ich denke Herr Bargel wollte mit seinem Kommentar unter #20 nicht dazu anhalten, Glyphosat als NEM zu uns zu nehmen; Sie werden ihn “eigentlich” schon richtig verstanden haben, gell?
Denke für den Link zum Artikel über Korrelation zwischen GMOs und Krankheiten.
Wobei … ist das Thema hier nicht gerade Glyphosat ?
Anyway, eine schöne Zusammenstellung mit einer Menge grafischer Darstellungen von Korrellationen.
Genau das ist m.E. in der Diskussion hier aber (mal wieder) der Punkt:
Korrelation ist keine Kausalität.
Was wir m.M. alle gerne hätten ist eine gesicherte Kausalität, also eine gesicherte Antwort auf dei Frage: Ist Glyphosat -ursächlich- an Krebsenstehung beteiligt. Richtig?
Das ist m.E. noch nciht sicher geklärt.
Gleichzeitig ist es m.E. wichtig und richtig im Sinne von Vorsorge, bei Zweifeln doch eher für die Gesundheit der Bevölkerung und den, sensu latu, verantwortungsvollen Umgang mit unserer Mitwelt zu agieren und die Nutzung von, in diesem Fall Glyphosat, auszusetzen.
Daß das Herrn Grant
(und allen Monsanto Shareholdern; ist sich jeder hier sicher, dass er keine Monsanto Aktien halt? Auch nicht über Fonds oder andere Beteiligungsarten??)
nicht gefällt kann ich verstehen. Und habe gleichzeitig wenig Mitleid….

#36 |
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Gast
Gast

weiss noch jemand von dem damaligen “Ölpanscherskandal” bei dem es gar nicht um Öl ging sondern um ein Phosphorsäureester welches als Pflanzenschutzmittel benutzt wurde?Erst viele Jahre später wurden Details bekannt.Warum sollte es heute anders sein?
Lobbyismus ist wohl das Problem und Bestechlichkeit.So macht es jedenfalls den Eindruck.

#35 |
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@Annette Alberter:
Zitat:”Ich bewundere geradezu den Mut des BfR, das nicht Mainstream-mäßig, sondern rein wissenschaftlich argumentiert.”

Ist das ihr Ernst? Wo ist die Wissenschaftlichkeit, wenn das BfR seine Einschätzung ausschließlich auf lobbygestützte Papiere, die nicht in Journals abrufbar sind, stützt?

Und wieso sollten IARC und WHO, die alle verfügbaren Studien geprüft haben unwissenschaftlich arbeiten? Gerne für Sie zum nachlesen unter http://monographs.iarc.fr/ENG/Monographs/vol112/

Wenn es um so viele Menschenleben geht, sollte die Verwendung zweifelsfrei sicher sein.

#34 |
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Gast
Gast

Seit vielen Jahren würde ich gerne wissen, welche Auswirkung das Zusammenspiel von so vielen verschiedenen chemischen Stoffen, die uns in der modernen Umwelt begegnen, auf den menschlichen Körper und auch auf den menschlichen Geist haben. Es wird immer Personen geben, denen die Exposition nichts ausmacht und andere, die sehr zu leiden haben.
Niemand kann die Frage beantworten, da die Fragestellung so komplex ist. Eine logische Konsequenz kann nur sein, dass man potentiell schädliche Einflüsse meidet und versucht dauerhaft fernzuhalten. Wissenschaftliche Belege zu fordern mag schick sein, ob der schwierigen Durchführbarkeit möchte man fordern, dass der Vertreiber einer fraglichen Substanz, die viel Gewinne versprechen wird, vorab wissenschaftliche Belege erbringt, dass die Substanz ungefährlich ist.

#33 |
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Prof.Dr.med vet. Monika Krüger,Uni Leipzig hat in Versuchsreihen bei Schweinen und Rindern nachgewiesen,daß Glyphosat die Zusammensetzung der Darmflora ändert und damit z.B.Botulismus häufiger auftreten läßt.Der Verdacht,daß durch die veänderte Darmflora die Immunantwort beeinflußt wird,liegt nahe.

#32 |
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@Annette Alberter

Sie sind hier richtig, SIE denken noch wissenschaftlich und nicht ideologisch-ökologistisch.

#31 |
  2
Enna, Heilpraktikerin
Enna, Heilpraktikerin

Es reicht doch eigentlich die Erfahrung in den USA aus, dass die Roundup-Theorie nach einigen Jahren in der Praxis versagt: weitere Pestizide in relativ großer Menge müssen eingesetzt werden, die Resistenz der “Unkräuter” steigt ständig.
Allein die potentielle Bienengefährlichkeit sollte ausreichen, um Glyphosat nicht in Europa einzusetzen.

#30 |
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Peter Klein
Peter Klein

…zuerstmal…Tampons für Männer….dann mal weitersehen….

#29 |
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Heilpraktiker Karlheinz Sauer
Heilpraktiker Karlheinz Sauer

die spannende Frage ist auch, in wie weit sich das Glyphosat wieder abbaut? Oder bleibt es uns dann im Kreislauf des Lebens erhalten?
Z.B. auf den Boden und Pflanzen drauf, rein ins Trinkwasser und in die Pflanzen. Unser gesunder Salat.
Insekten nehmen es auf und werden wieder gefressen. Lassen Sie sich die Forelle gut schmecken.
Warum produzieren wir Gifte die uns schaden können? Nicht schnell aber langsam und dauerhaft.
Viele Grüße Karlheinz Sauer

#28 |
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Rainer Bröse
Rainer Bröse

Erst sterben die Bienen, dann der Mensch

#27 |
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Mitarbeiter von DocCheck

Sehr geehrte Frau Lippe,

vielen Dank für den aufmerksamen Hinweis. Wir haben den Fehler im Text entsprechend korrigiert.

Viele Grüße
Die DocCheck News Redaktion

#26 |
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@24: Liebe Frau Alberter,
Welchen und wessen Zweck erfüllt die Faktensicherung bei Glyphosat?
Sollte man damit vielleicht eine Phase I Studie unter Missachtung aller wissenschaftlichen Kriterien durchführen unter der Einnahme, es wäre vielleicht womöglich noch therapeutisch wirksam? Ist das Auslösen von Tumoren im Tierversuch nicht (schlimm) genug? Es gibt eine Menge unsinniger Studien zur Faktensicherung der menschlichen Inkompetenz.
Ich habe eine starke Vermutung, das der Urlaub an der japanischen Ostküste derzeit ungesund sein könnte. Als Japan-Liebhaberin frage ich den Forum, ob jemand für mich diese reine Vermutung durch Fakten sichern könnte? Grüssle

#25 |
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Annette Alberter
Annette Alberter

Entschuldigung, ich bin wohl falsch hier. Ich dachte, dass sich gerade Mediziner von wissenschaftlich gesicherten Fakten und nicht von Vermutungen leiten lassen. Und Fakt ist, dass eben genau keine Belege für die IARC-Vermutungen vorliegen – ob einem das Gefällt oder nicht. Wenn unser Handeln zukünftig von Vermutungen gesteuert wird, dann ist leider eine Diskussion kaum noch möglich. Ich bewundere geradezu den Mut des BfR, das nicht Mainstream-mäßig, sondern rein wissenschaftlich argumentiert.

#24 |
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Gefeu
Gefeu

Bargel,
wer Erdbeeren ißt, kann auch Glyphosat fressen, ist das deine Botschaft?

siehe hier:http://einarschlereth.blogspot.de/2014/11/dramatische-korrelation-zwischen-gmos.html

#23 |
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Gast
Gast

Glyphosat tötet Bienen. Das allein würde mAn ein Verbot zwingend notwendig machen, da unsere Nahrungsmittelproduktion zu einem grossen Teil von ihnen abhängt. Das Bienensterben IST bereits ein Problem. .. Worauf warten wir?

#22 |
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Gast
Gast

# 19 : Vielleicht ist ja auch das Bundesinstitut für Risikobewertung eher bereit, Risiken auf sich zu nehmen, um anschließend die Resultate zu bewerten.

#21 |
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Ich hab dann noch etwas für die ganz, ganz Mutigen!

Eine Inhaltsangabe für Erdbeeren! Man beachte die vielen schrecklichen “E”s und den ganzen anderen chemischen Kram! Regelrecht unheimlich!

https://jameskennedymonash.wordpress.com/2014/08/22/ingredients-of-an-all-natural-strawberry/

Aber wirklich NUR auf den Link klicken, wenn Sie sicher sind, daß Sie von chemischen Bezeichnungen nicht gleich in Ohnmacht fallen! :-)

#20 |
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Wie wäre es denn, wenn man sich mal wieder des alten Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus erinnerte, statt hier wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen zu gackern?

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“

Erinnern wir an die völlig alberne Glyphosat-in-der-Muttermilch-“Studie” vom letzten Sommer:

http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001920

(Ich bin immer noch von der erforderlichen “Milchleistung” der Mütter und dem Durst eines 4 Kilo-Säuglings beeindruckt. Übrigens mussten die Studiendurchführer später bekennen, daß der ELISA-Test für die Fragestellung, Nachweis von Glyphosat in Muttermilch, überhaupt nicht zugelassen ist.
Zum Vergleich auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Milchleistung )

Der vermeintliche Stapel von Beweisen gegen Glyphosat wurde auch schon einmal auf den Prüfstand geworfen:

http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0002037

Über die Umwandlung des Umweltbundesamtes in eine ökologische Glaubenskongregation, sollte man hier mal nachlesen:

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/umweltbundesamt_juste_milieu_mit_schrumpeligen_aepfeln

#19 |
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Klaus Fischer, Chemiker
Klaus Fischer, Chemiker

Es geht hier nicht um Banditen, die es leider überall gibt, denn wenn man liest, was und wie in den Schriften offenbar einiges hin- und her wogt, zeigt das nur, dass schleunigst, wenn auch um Jahre verspätet endlich Fakten – Fakten – auf geschrieben werden, die Klarheit bringen. Lyrik hilft hier nicht, Banditereien ebenso nicht. Die Chemie ist einfach. Was bringen Phosphonat- und Aminosäure-Gruppierung in der Summe und daraus deren Spaltprodukte im lebenden Körper?
Klaus Fischer, 1.2.2016

#18 |
  0
Gast
Gast

an Jürgen Asmußen, wo leben Sie eigentlich, um so naiv zu sein und diese
Banditen von Monsanto noch zu unterstützen, ist nicht genug Gift in unserer
Umwelt und Sie sagen noch, man sollte Monsanto anhören, so etwas Hirn-
rissiges habe ich selten gehört, was für ein Schwachsinn geben Sie ab, durch
den Genmais wurden in Indien viele Farmer arm, und giftig ist das Zeug auch,
also erzählen Sie nicht so einen naiven Schwachsinn.

#17 |
  6
Gast
Gast

Den Banditen von Monsanto ist es doch egal, ob durch die Giftsuppe Glyphosat
viele Menschen Krebs bekommen, Hauptsache der Rubel rollt, die sind schlimmer
als jede Mafia-Gruppe, es sind sowieso viel zu viel herbezide und andere Gift-
Stoffe in unserer Umwelt und in dem Industriell hergestelltem Schrott, es ist
sehr schwierig noch unbelastete natürliche Lebensmittel zu finden und kaufen
können, die Pharma-Banditen arbeiten eng mit der Lebensmittel-Industrie
zusammen, Denen geht es auch nur um den Profit, nur einmal auf die Massen-
Tierhaltung zu kommen, da werden z.b. Tausende Hähnchen zusammengepfercht und massenweise Antibiotika und Wachstumhormon ver-
abreicht, das ist auch ein Verbrechen und macht die Menschen krank.

#16 |
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Gabriele Atassi
Gabriele Atassi

Glyphosat wurde doch in anderen Ländern bereits verboten. Meiner Information nach vor ca. 2 Jahren in Österreich.
Dongabo

#15 |
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Jürgen Asmußen
Jürgen Asmußen

Vielleicht sollte man erst einmal die Interessenlage und die Abhängigkeiten aller Beteiligten klären. Was sag eigentlich Monsanto selbst? Die kommen hier ja ziemlich kurz.
Übrigens die IARC sieht u. a. auch Kaffee trinken, Sonnenlicht und den Friseurberuf mit “limited evidence” als kanzerogen.
http://monographs.iarc.fr/ENG/Classification/Table4.pdf

#14 |
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Hebamme

spannend; aber: sorry – es heißt die Zervix. ;-)

#13 |
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Angela Leyrat
Angela Leyrat

Viel Spaß beim Lesen, anschauen…

Glyphosat und seine Folgen
https://www.facebook.com/Die.Wahrheit/videos/933604546682255/?permPage=1

Publizist: Glyphosat kann man trinken – nur bitte nicht selber…
https://www.facebook.com/video.php?v=921735944535782&permPage=1
Publizist behauptet, Monsantos Roundup ist trinkbar, flippt aber aus, als er ein Glas angeboten bekommt!

Glyphosat doch krebserregend…?
https://www.facebook.com/Die.Wahrheit/videos/926889924020384/?permPage=1

#12 |
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Gefeu
Gefeu

@kuhn alias Gigerenzer
man google nach Korrelationen zu Krebskrankheiten und Glyphosat .Ist höchst anschaulich die Synchronität zwischen den Absatzzahlen des Monsantoprodukts und über 20 Krebsarten-Häufigkeiten. Dass alle Institute in EU “NICHTS” finden was Zusammenhänge in dieser Frage betrifft ist leider ein Trauerspiel und heisst eigentlich Lobbyismus auf Kosten der Menschheit. Den hippokratischen Eid gibt es in der Forschung ohnehin nicht und in der Medizin hat er sich schon lange in stinkende Luft aufgelöst.

#11 |
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zu Ina Pinzel

Ja!!

#10 |
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Heilpraktikerin

@Eisenann-Stock und Michel,
beides ist richtig, wenn wir unsere Marktmacht nutzen, s. auch Aluminium in Deos, nicht homogenisierte Milch, Parabene in Kosmetikartikeln, Bioprodukte (gibt es hier nicht vielleicht sogar Glyphosat freie Tampons? Sind die Becher frei von Weichmachern und Allergenen sowie Toxinen?), werden immer mehr alternative Produkte angeboten, so dass der Verbraucher das Angebot und was er nutzt mitbestimmen kann. Auf der anderen Seite ist es leider immer mehr notwendig, Gesetze zu schaffen, die nicht zu erwartende Chemikalien in unseren Verbrauchsgütern deklarieren, damit der Bürger entscheiden kann, was er möchte. Paralell ist natürlich ein Verbot wünschenswert.
Grüße

#9 |
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Dr.med Friedrich Schuster
Dr.med Friedrich Schuster

Gerade in den letzten Jahren wir das Gift tonnenweise verstreut, so dass es inzwischen faktisch in a l l e n Nahrungsmitteln vom Ei bis zum Brot vom von der Braten bis zum Kaffee und, wie man mit Erstaunen im Artikel lesen kann, sogar in der Baumwolle, also auch in der Kleidung enthalten ist.
Für mich ist das “wahrscheinlich krebserregend ” völlig ausreichend, um das Verbot zu fordern und zu fördern wann immer ich kann.
Es ist einfach völlig verantwortungslos weiter auf ein potentiell krankmachendes ja tödliches Gift (wozu eigentlich? es gibt und gab schon immer andere Mittel der Unkrautbekämpfung!) zu setzen und die Bevölkerung als gratis Versuchstier-Pool zu missbrauchen. Allein wenn man im Internet so beiläufig schaut (empfehlenswert in eine beliebige Suchmaschine eingeben: Glyphosat Studien Betrug, dann ergeben sich auf Anhieb 27.400 Einträge) was für ein Ausmaß an Schönfärberei, Vertuschung und teils auch glatten Betrugs angewendet wurde um das Giftzeugs im Markt zu halten und die Folgen zu vertuschen. Es ist doch völlig klar, dass da mit allen, aber keinen seriösen Mitteln gekämpft und gelogen und betrogen wird. Ich will hir keine Beispiele bringen denn sonst würde ich morgen Früh noch da sitzen.
Ich jedenfalls will das Gift nicht in meinem Essen haben.

#8 |
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Wie kann man das Phänomen Monsanto als einfacher Verbraucher ausrotten?
Ganz einfach: Möglichst Demeter oder mindestens ökologisch zertifizierte Produkte kaufen, Informationen an Bekannte weitergeben, Patienten informieren. Stattdessen überlässt jeder dem Gesetzgeber sein Schicksal. Die Bewusstseinebene des Herrn Grant darf dann dort bleiben, wo sie ist. Wie kommt man überhaupt auf die Idee, Herbizide zu entwickeln, wenn ein Überschuß an Agrarprodukten besteht und diese bald nichts mehr kosten. Diese Produkte gehen dann nicht etwa nach Afrika oder werden unter den hungernden Kindern verteilt?

#7 |
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Dr. med. Inge Eisenmann-Stock
Dr. med. Inge Eisenmann-Stock

@Michel:
warum soll ich alternativen nutzen,
das richtige wäre doch: Gift vom Markt zu nehmen
Grüssle

#6 |
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Hebamme

Wenn man tatsächlich den Inhaltsstoffen eines Tampons nicht mehr über den Weg trauen darf…dann bleibt Frau ja nur, sich über Alternativen zu informieren.
Der Einsatz von sogenannten Menstruationsbechern [Kommentar wegen werblichen Inhalts gekürzt.] kann da Abhilfe schaffen. Ich denke auch gerade an Baby-Wegwerfwindeln, die blanke Chemie direkt an der zarten Haut. Es geht auch ohne Windeln, wie man noch von den Müttern in Afrika lernen kann…und ganz sicher auch ohne Tampons. Nur unser allzu bequemes und dekadentes Leben konzentriert sich ja allzu sehr auf Einmalprodukte. Meine Kinder hatten nicht eine Wegwerfwindel an…die wurden bei 90 Grad sehr oft gewaschen. Und das ging auch.

#5 |
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Heilpraktikerin

Auch daran ist – mal wieder!- leicht erkennbar, wer bzw WAS uns wirklich regiert.
Könnt Ihr nachts noch gut schlafen??

#4 |
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heilpraktikerin Claudia Behrens
heilpraktikerin Claudia Behrens

Claudia Behrens Heilpraktikerin ,

warum wird überhaupt etwas angeboten wo eventuell ein Gesundheitsrisiko bestehen könnte?
Das bedeutet doch nur das wir unseren Körper immer noch nicht als Tempel unserer Seele behandeln.Genauso wie den Planeten auf dem wir leben.
Welche Bewustseinsebene ist hier am Werk?

Gruss

Janani

#3 |
  3
Dr. med. Inge Eisenmann-Stock
Dr. med. Inge Eisenmann-Stock

… und wenn,
@kuhn – rauchen mag sicher ein höheres risiko darstellen
aber deswegen andere risiken ausschliessen ist wohl zu kurz gedacht
gerade weil es so viele nicht zu kalkulierende risiken gibt, wäre es doch angebracht jedes einzelne anzuschauen und wenn möglich zu reduzieren.
nur weil es die industrie gerade teuer und gut verkauft, gibt es doch alternativen dazu.
Auch der 1000 fach niedrigere wert (auf was bezogen!) im Urin, lässt doch darauf schliessen, dass die orale oder auf andere wege aufgenommenen menge doch erheblich grösser ist.
denn wenn man dann alle abbauprodukte (wenn sie denn bekannt sind) dazu nehmen würde, kommt man doch auf mengen, die jeder wohl freiwillig nicht morgens als tablette zu sich nehmen würde (verzeihen sie den tritt: ausser raucher)
Grüssle

#2 |
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richard kuhn
richard kuhn

Interessant und aufklärend hierzu Prof Gigerenzer :
…”Doch sogar das Umweltbundesamt selbst sagt, dass „der höchste gemessene Wert um den Faktor 1 000 niedriger“ liege als die EU-Lebensmittelbehörde für vertretbar hält. Es gibt auch keinen Nachweis der Krebsgefahr von Glyphosat. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat entsprechend klargestellt, dass Glyphosat kein unverantwortliches Risiko darstelle, eine Einschätzung, die alle anderen nationalen Institute in der EU teilen. Seither muss sich der Präsident des BfR jedoch harte Vorwürfe aus der Bio-Szene anhören: das BfR verharmlose, sei unverantwortlich und gekauft.”…
gesamter ARtikel und LINK:
http://www.rwi-essen.de/unstatistik/51/
gruß ric

#1 |
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