Rettungsdienst: Prügel für den Sani

10. Februar 2016
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Rettungsdienstmitarbeiter haben es nicht leicht, sie werden angepöbelt, bespuckt, beleidigt, mit Böllern beschossen oder mit Messern attackiert. Sicherlich Einzelfälle im Rettungsdienstalltag, aber die Fälle von Gewalt gegen Rettungsdienstmitarbeiter haben zugenommen.

„Mehrere Fahrzeuge wurden gezielt mit Raketen beschossen und mit Flaschen beworfen. Die Respektlosigkeit der Feiernden gegenüber der Feuerwehr und dem Rettungsdienst war erschreckend,“ so Veit Lenke, Hagens stellvertretender Feuerwehrchef, gegenüber der „Westfalenpost“. „Pardon, aber es geht tatsächlich um Idioten“, so ein anderer Artikel in derselben Zeitung. Um jene, die sich in der Silvesternacht den Leichtsinn antrinken, um dann mit Raketen oder Böllern Feuerwehrmänner, Polizisten oder Rettungssanitäter unter Beschuss zu nehmen. Um jene, die in nebliger Nacht auf Polizisten eindreschen oder Rettungsfahrzeuge unter Vortäuschung angeblicher Notfälle in Straßen locken und dann mit Raketen auf die Windschutzscheibe zielen.

Feuerwehrleute und Rettungssanitäter sind die Helden des Alltags – doch sie werden im Einsatz immer öfter selbst zu Opfern. Die Angriffe auf Rettungskräfte seien gestiegen, sagt Ulrich Silberbach, Landesvorsitzender der Gewerkschaft für kommunale Beamte und Angestellte (komba) in Nordrhein-Westfalen, zu FOCUS Online.

Politiker nehmen die Sache ernst

Die Abgeordneten Andrea Oelschlaeger, Dirk Nockemann, Dr. Joachim Körner und Dr. Alexander Wolf stellten im August 2015 eine kleine Anfrage an den Hamburger Senat zum Thema Gewalt gegen Rettungskräfte.

„Die Polizei registriert seit dem Jahr 2011 in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) Polizeivollzugskräfte und Rettungskräfte, die Opfer von Angriffen geworden sind“, so die Antwort des Senates. Die als Rettungsdienste tätigen Hilfsorganisationen führen keine Statistiken im Sinne der Fragestellung. Im Jahr 2014 wurden 51 Gewalttaten gegen Rettungskräfte dokumentiert, im ersten Halbjahr 2015 waren es 26 Delikte.

Erste Repräsentativstudie liefert Ergebnisse

Um das tatsächliche Ausmaß der Gefährdung durch „Gewalt gegen Rettungskräfte“ genauer zu ermitteln, hat die Unfallkasse NRW die Ruhr-Universität Bochum beauftragt, eine Studie zur Sammlung und Analyse von Daten zur Gewalt gegen medizinisches Rettungsdienstpersonal durchzuführen. Immer häufiger berichten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des medizinischen Rettungsdienstes von Behinderungen und zum Teil gewalttätigen Übergriffen im Einsatz. Bei dieser ersten repräsentativen Studie wurden 2.048 Rettungsdienstmitarbeiter in NRW zu dem Phänomen „Gewalt gegen Rettungskräfte“ befragt. Die Rücklaufquote betrug 41 Prozent. Die Zugrundelegung einer rein juristischen Begriffsdefinition würde den Gegebenheiten der Einsatzrealität nicht genügend Rechnung tragen, sodass unter einem gewalttätigen Übergriff folgende Dimensionen erfasst wurden: Anspucken, Abwehr medizinischer Maßnahmen durch Wegschubsen oder an den Haaren ziehen, Bedrohung mit (vorgehaltenen) Waffen, körperlich-wirkende Gewalt im juristischen Sinn.

Körperlich-wirkende Gewalt im juristischen Sinn und damit auch strafrechtlich relevant ist in diesem Zusammenhang lediglich die Körperverletzung. Eine Körperverletzung gemäß § 223 StGB begeht: „Wer eine andere Person körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt.“ Das Anspucken ist in aller Regel keine tatbestandliche Körperverletzung im Sinne des § 223 StGB, da nur kurzzeitig Ekel empfunden, nicht aber das körperliche Wohlbefinden beeinträchtigt wird. „Es stellt gemäß § 185 StGB nur eine Beleidigung dar, wenn das Tatopfer angespuckt wird und das dadurch hervorgerufene Ekelgefühl nicht erheblich und nach dem Abwischen alsbald abgeklungen war.“ Es zeigte sich, dass 98 Prozent der Rettungskräfte verbale Gewalt erlebt haben. Von Erfahrungen mit mindestens einem gewalttätigen Übergriff innerhalb eines Jahres berichteten 59 Prozent der Befragten.

Beule nach Blutdruckmessen

Der weiter gefasste Gewaltbegriff schloss auch das Anspucken und Wegschubsen mit ein. Rechnet man diese heraus, bleibt als Ergebnis, dass 27 Prozent aller Befragten in den vergangenen 12 Monaten strafrechtlich relevante Delikte gegen die körperliche Integrität erlebt haben. In 52 Prozent der Fälle kam es während der Diagnose bzw. Therapie zu Übergriffen, sodass vermutet werden kann, dass es sich dabei meist um aggressives Abwehrverhalten von Patienten gehandelt hat und nicht um gezielte Angriffe.

Großveranstaltungen wie Demonstrationen, Volksfeste oder Sportereignisse spielen keine herausgehobene Rolle. Verbale Gewalt oder Aggression ereignen sich genauso oft im privaten (45 Prozent) wie im öffentlichen Raum (49 Prozent). 43 Prozent der Vorfälle geschehen nachts. Mehr als jeder vierte Übergriff gegen Rettungskräfte mit 27,1 % Prozent ereignet sich in „bürgerlichen Wohngegenden“. Die meisten Täter sind zwischen 20 und 39 Jahren alt, männlich und oft alkoholisiert. Rund 55 Prozent stimmten der Aussage, dass die Ausbildung sie gut auf mögliche Konfliktsituationen im Einsatz vorbereitet habe, nicht zu. Die überwiegende Mehrheit der Befragten fühlt sich in der Ausbildung auf die Thematik nicht ausreichend vorbereitet. Gewünscht werden regelmäßige Fortbildungen in Selbstverteidigung (77 Prozent), Deeskalation (68 Prozent) sowie Drogen/ Suchtmittelwirkungen (64 Prozent). In den Ausführungsbestimmungen zum neuen Berufsbild des Notfallsanitäters steht Kommunikation und Deeskalation im Lehrkatalog der Curriculums. Dieser 3-jährige Lehrberuf wird langfristig den Rettungsassistenten ablösen und ist mit mehr Fachwissen und Kompetenz ausgestattet. Der Umfang der Tätigkeit ist nicht gesetzlich geregelt, sondern wird vom ärztlichen Leiter Rettungsdienst individuell festgelegt.

Gesetzesänderung wohl wenig wirksam

Auch die zwischenzeitlich verschärften Paragraphen 113 und 114 StGB „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gegen Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen“ haben die Bochumer Juristen in ihre Untersuchung eingeschlossen. Das Rettungsdienstpersonal wird, was Angriffe angeht, Vollstreckungsbeamten gleichgestellt. Die Studienautoren geben anhand der Ergebnisse zu Bedenken, dass der Nutzen der Gesetzesänderung von 2011 hinsichtlich einer verbesserten Sicherheit für die Rettungskräfte doch stark bezweifelt werden kann.

„Ich denke, vor 20 Jahren war Gewalt gegen Rettungskräfte ein absolutes Tabu, man merkt so, der Gesellschaftswandel in den letzten Jahren trägt dazu bei, dass alles, was eine Uniform hat, ein Feindbild für manche Leute in der Bevölkerung ist. Uniform ist Staat, Staat ist blöd und die kommen zwar eigentlich zum Helfen, aber Nö. Ich denke, das ist ein gesellschaftlicher Wandel“, so ein Studieninterview mit einem Betroffenen.

Stadt, Land, Gewalt

Nach einer Studie von Dombrowsky et al. [Paywall] kommt es bei zirka 47 Prozent aller Einsätze im Rettungsdienst zu Aktivitätsformen, die von Einsatzkräften als „Gewalt“ bezeichnet werden. Nach seinen Erkenntnissen werden die Unterschiede zwischen Stadt und Land geringer und der einst öffentliche Charakter von Gewalt privatisiere sich zunehmend. Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) bestätigt man die wachsende Aggressivität. „Respekt und Achtung sinken flächendeckend“, sagt Udo Bangerter, Sprecher des Landesverbandes Baden-Württemberg.

Seit 2011 genaue Statistik

Polizeivollzugsbeamte – sowie Vollstreckungsbeamte insgesamt, Zoll-, Justizvollzugs- und sonstige Vollstreckungsbeamte sowie Rettungsdienstkräfte insgesamt (Feuerwehr- und sonstige Rettungsdienstkräfte) können seit 2011 nicht mehr nur als Opfer von Widerstandsdelikten, sondern umfassender als Opfer von Gewaltdelikten erfasst werden. Gemäß PKS-Richtlinien erfolgt die Erfassung der Merkmale der „Geschädigtenspezifik“ unter der Bedingung, dass die Tatmotivation in den personen-, berufs- bzw. verhaltensbezogenen Merkmalen begründet ist oder in Beziehung dazu steht. Das Bundeskriminalamt hat in der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2014 insgesamt 222 Rettungsdienstkräfte als Opfer von Gewaltkriminalität registriert. Infolge gefährlicher und schwerer Körperverletzung wurden 214 Rettungsdienstkräfte angegriffen. Im Jahr 2013 waren es noch 194 Rettungsdienstkräfte als Opfer von Gewaltkriminalität, 192 Rettungsdienstkräfte wurden infolge gefährlicher und schwerer Körperverletzung angegriffen.

Pfeffer- statt Asthmaspray

Die Einführung einer speziellen Schutzweste für den medizinischen Rettungsdienst lehnen die meisten Befragten der Bochumer Studie ab. Lediglich 18 Prozent der Befragten befürworten die Einführung einer solchen Schutzweste. Teilweise hat der Rettungsdienst in Nürnberg bereits Stichschutzwesten eingeführt. Allein dort wurden in sieben Monaten 70 Fälle von Gewalt gegen Helfer registriert.

Die Abteilung „Schutz und Rettung“ des Polizeidepartments in Zürich registrierte allein im ersten Quartal 2010 rund 90 Übergriffe auf Sanitäter und leitete Gegenmaßnahmen ein: Neben Fortbildungsangeboten wie einem Deeskalationstraining dürfen sich die Rettungssanitäter in Zürich auf freiwilliger Basis mit Pfefferspray ausrüsten. „Es handelt sich dabei um das gleiche Spray, wie es die Polizei verwendet“, erklärt Roland Portmann, Sprecher von „Schutz und Rettung“ in Zürich. Voraussetzung ist, dass die Sanitäter hierfür die gleiche polizeiliche Ausbildung zum sicheren Einsatz des Sprays durchlaufen. Zudem muss jeder Einsatz des Sprays schriftlich dokumentiert werden.

„Bislang haben wir damit gute Erfahrungen gemacht“, weiß Portmann. Das Spray wird sichtbar am Gürtel getragen. „Längst nicht alle Sanitäter tragen Pfefferspray bei sich. Die Meinungen sind hierzu geteilt. Die Mitarbeiter sind frei, das selbst zu entscheiden.“

121 Wertungen (4.87 ø)

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30 Kommentare:

Gast
Gast

Dr. Öistein Gaarden, Sie sprechen genau das Thema an, dass sich hier in Deutschland entwickelt hat. Die Versager halten sich bedeckt und schauen weg. Unser Wertesystem ist am zerfallen und unsere Politiker sagen
“WIR SCHAFFEN DAS” Wer schafft was? Die Ordnung in unserem Land lässt immer mehr zu wünschen übrig. Hohe Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen, hohe Verschuldung und die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Die Reichen werden immer reicher und das haben Weltweit alle Politiker zu verantworten. Wir wählen unsere Politiker, um unser Land zu verwalten und uns zu beschützen. Sie beschützen uns nicht, sie verwalten auch nicht mehr! sie verschleudern unsere Steuergelder und machen sich mit unserem Geld die Säcke voll. Da sollen sich mal keine Aggressionen, vor allen Dingen bei jungen arbeitslosen Menschen ansammeln. Wir werden von “Asozialen” regiert und nicht von Menschen die mit Verstand sich um das Wohl unserer Menschen kümmern. Wir haben so viele arbeitslose Menschen, es wird nicht genügend Geld für unsere Schulsystem frei gegeben, wir haben immer mehr Menschen die sich ihre Lebenmittel an der Tafel besorgen müssen! Wohnungen werden unbezahlbar für die armen unseres Landes. Unser reiches armes Deutschland! jetzt werden plötzlich Wohnungen aus dem Boden gestampft und noch vieles mehr an Ungerechtigkeit an unseren eigenen Landsleuten.
Aggression zieht sich über unseren ganzen Planeten, es geht um Macht und Geld und die dummen Schafe werden dazu missbraucht. Glaubt nicht, dass die Schafe das nicht bemerken. Gewalt und Aggression ist das Ergebnis unserer heutigen Politik und all das kostetet uns Millionen von Steuergelder. Es gibt Menschen die das alles nur noch im Suff ertragen und dann Gewalttätig werden, leider der falsche Weg! Unsere Gesellschaft steht vor einer großen Herausforderung! schaffen wir das mit diesen, unseren Politikern???

#30 |
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Gast
Gast

Dr. Schabik, Sie sprechen genau das an, wo unsere Politik versagt! Alle die Gewaltbereiten saufen sich mit Alkohol voll und lassen dann oft ihre Aggressionen an unschuldigen aus, dabei gibt es oft verletzte bis schwerstverletzte. Unsere Gesetze laden regelrecht zur Gewalt unter Suff ein, sie bekommen nicht die Strafe die nötig wäre. Diese Gewaltbereiten sind sich dessen sehr bewusst. Es hat den Anschein, als wäre das unseren Politikern völlig egal! Die hätten es in der Hand für ein wenig mehr Ordnung und eine gerechte Strafe zu sorgen. Meistens sind es Wiederholungstäter, wieder und immer wieder! Alle schauen weg und um die Opfer kümmert sich keiner mehr, der Aggressor im Vollsuff bekommt die volle Aufmerksamkeit. “Unzurechnungsfähigkeit” wird ihm bescheinigt und er kommt davon. Na klasse! Die Opfer bleiben mit ihrem Leid auf der Strecke und das Elend geht von vorne los.

#29 |
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Gast
Gast

dazu sollte man das, meiner Meinung nach, Vorzeigeprojekt:

https://www.facebook.com/hashtag/zerotolerance

erwähnen

#28 |
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Peter Klein
Peter Klein

Frau Numenthal….Sie sprechen mir aus der Seele…Sie haette ich mir als Kollegin gewuenscht
….danke

#27 |
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Prof. Dr. Dr. Reichardt Gerontologe
Prof. Dr. Dr. Reichardt Gerontologe

# Dr. Ralf Schabik, nur hinter Gitter ist zu wenig, alle die unser medizinisches Sozialsystem missbrauchen sollten finanziell es selbst tragen müssen und nicht die Gemeinschaft.

#26 |
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Apotheker

@ Ärztin – kleine Ergänzung: Das Problem ist meines Erachtens weniger die Verfügbarkeit von Alkohol, sondern der oft völlig unkritische Umgang damit. Unser “Rechtssystem” schafft hier absurde Voraussetzungen – “mildernde Umstände, weil betrunken”. Warum, zum Teufel, haben wir nicht längst Gesetze, die es verschärft unter Strafe stellen, wenn jemand fahrlässig oder gar vorsätzlich seine Sinne berauscht und dann Blödsinn macht ? Ich denke, es würde sich sehr schnell herumsprechen, dass man nach Körperverletzung im Suff oder unter Drogen mal so richtig hinter Gittern landet, sofern es die Ausrede “schuldunfähig” nicht mehr gibt. Wer Alkohol zu sich nimmt, WEISS, dass das mit einem Risiko behaftet ist. Dieses Risikos muss man sich bewusst sein und im Zweifel zur Rechenschaft gezogen werden können.

#25 |
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Rettungsassistent

Leider wird in meinem RD-Bereich das Thema verharmlost. Der MHD hat vor Jahren bereits Schulungsprojekte zur Deeskalation eingeführt, nur leider ist es als MA sehr schwer, zu diesen angemeldet zu werden.

Was ich mir wünschen würde, wäre von Seiten der Unfallkassen eine Anpassung der PSA, sinnvoll ergänzt durch stichhemmende Westen und unter strengen Auflagen auch Verteidigungswaffen (Reizstoffsprühgeräte). Dies sollte also einheitlich, zumindest auf Landesebene erfolgen.

Wichtig ist, dass diese Maßnahmen so unauffällig sind, dass der Bürger dies nicht als “Militarisierung” wahrnimmt und der RD weiterhin der freundliche Helfer der nichts der Polizei erzählt bleibt.

#24 |
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Ärztin
Ärztin

Die meisten Patienten, die in der Vergangenheit gegen mich oder anwesende Kollegen des RD oder der Pflege aggressiv geworden sind waren alkoholisiert. Sicher nicht die einzige Ursache doch zumeist ein anteiliger Faktor. Ich werde nie verstehen warum in Deutschland Alkohol (auch hochprozentiger) unbedingt überall, so leicht und so billig verfügbar sein muss. Mir erschließt sich nicht ein einziger Vorteil…

#23 |
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Rettungsassistent

Was hat denn jetzt Patriotismus mit aggressiven Patienten zu tun?

#22 |
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Frau im Gesundheitswesen
Frau im Gesundheitswesen

Ich stimme Herrn Dr. Gaarden zu. Allerdings bin ich der Meinung, dass Deutschland ein Nachtwächterstaat ist (der Dt. Michel trägt nicht umsonst eine Schlafmütze), der die Einhaltung der Gesetze nicht kontrolliert. Hinzu kommt, dass Deutschland das Recht auf Patriotismus versagt wird (unselige Vergangenheit, die nur 12 Jahre dauerte. Deutschland existiert aber schon länger). Vielleicht gäbe es weniger Chaoten und Idioten, wenn auch wir stolz auf unser Land sein dürften, denn eigentlich ist nichts dabei. Es sollte selbstverständlich sein, dass man sein Land liebt.
Feuerwehr und Rettung und Polizei sind für mich wirkliche Helden in der Not, die Leben retten und das Land in Ordnung halten. Ich beobachte den Verfall von Moral und Sitte und die neue “Qualität” der Unruhen schon seit vielen Jahren mit großer Besorgnis, aber die Politik macht nicht wirklich etwas dagegen. Liebe RetterInnen, die Patienten und Opfer wissen eure Arbeit sehr wohl zu schätzen. Ihr liefert gute Arbeit ab, bitte macht weiter so!

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Dr. Rainer Hakimi
Dr. Rainer Hakimi

Das Rettungspersonal leistet anspruchsvolle, hilfreiche und anstrengende Arbeit.
Ich erlebe das immer wieder im ärztlichen Notdienst. Dazu kommen die von Ihnen vorgetragenen Beleidigungen und Angriffe, die strafrechtlich streng verfolgt werden sollten. Und dies alles für sehr geringen Lohn. Es wird Zeit, dass im Rettungsdienst angemessen bezahlt wird.

Als Arzt erlebe ich beleidigendes oder aggressives Verhalten selten- am ehesten bei Betrunkenen oder psychisch Kranken.

#20 |
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Prof. Dr. Dr. Reichardt Gerontologe
Prof. Dr. Dr. Reichardt Gerontologe

# Hans Christoph,
Ein sehr guter Beitrag, die uns Regierenden sollten ihren Beitrag zum Tagesbrevier machen.

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Dr Lena Numenthal
Dr Lena Numenthal

sich der Medizin erwehren:

In 52 Prozent der Fälle kam es während der Diagnose bzw. Therapie zu Übergriffen, sodass vermutet werden kann, dass es sich dabei meist um aggressives Abwehrverhalten von Patienten gehandelt hat und nicht um gezielte Angriffe.

Diese beeindruckende Zahl wirft ein weiteres Licht auf den Zusammenhang. Neben zunehmender Armut, alltäglicher Gewaltbereitschaft und fehlender gesellschaftlicher Strukturen zeigt sich hier auch eine wachsende Skepsis und Abwehr gegen die Medizin und ihre “Handlanger”. Fassungslos müssen Ärzte und die breite Masse des medizinischen Personals wahrhaben, dass die Bereitschaft, sich “verarzten” zu lassen, sinkt. Die sich einer entmündigenden Selbstherrlicheit entgegenstellt und alle wohl eintrainierten Unterwerfungsgesten des Patientenseins ablegt.

Medizin kann nur ein Angebot sein und keine Zwangsmaßnahme. Das zu akzeptieren fällt dem Medizin-Apparat schwer, zumal es ökonomisch richtig weh tun kann, wenn es sich rumspricht, dass jeder das Recht auf seine Krankheit und seinen Schmerz hat.

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Hans Christoph
Hans Christoph

Hochachtung und Bewunderung für Rettsan für die Duldsamkeit. Der Vorschlag in aller Härte , ohne Ansehen der Person, gegen ” Ignoranten ” des demokratischen Rechtes vorzugehen wird leider ein frommer Wunsch bleiben. Wenn Polizeibeamte
die zwei Demonstrationsgruppen ( Rechte / Linke ) wie auch immer, auseinanderhalten sollen, aus “beiden Gruppen ” heraus körperlich attackiert werden
wird das grundgesetzlich garantierte Demonstrationsrecht zur Phrase. Wenn dann nach der Demo die Staatsanwaltschaft gegen Polizeibeamte ermittelt, Hintergrund
Beamte haben gerade Demonstrantinnen, angeblich im Getümmel der Demo, im Gesicht berührt, oder sonstwo , dann werden demokratische Gesetze zur Lachnummer. Hohe Polizeibeamte ( Juristen ) steuern inzwischen aus dem sicheren Hintergrund, theoretisch, die an der Front eingesetzten Polizeibeamten. So funktioniert keine wehrhafte Demokratie mehr.
Zu Dr.med.vet.Gaarden..u.a. Frage woher kommt die Gewaltbereitschaft in “der” deutschen Bevölkerung ? Diese Frage birgt bereits in sich die Unterstellung ” die ” deutsche Bevölkerung sei insgesamt quasi gewaltbereiter als andere Völker. Wenn dies so gemeint ist weise ich dies ausdrücklich zurück.
Der überwiegende Teil der deutschen Bevölkerung ist nicht gewaltbereit, eher inzwischen egomanisch, und konfliktscheu sich für demokratische Werte öffentlich stark zu machen. Der Frust wird dann auf den Tribünen der Bundesliga ausgelebt. Brot und Spiele wie im alten Rom. Allerdings auch die
zunehmende Gewalt , auch psychische Gewalt, in den familiären Strukturen,
ist eine negative Folge der Amerikanisierung. gerade in Deutschland. Was die Politikerverachtung anlangt ist diese Verachtung doch rundum berechtigt, oder? Skandale über Skandale, was aber auch gerade für die katholische Kirche leider zutrifft. Was Verdächtigung anlangt quasi Rechtsextremismus sei
wieder einmal eine deutsche Erfindung der möge nach Frankreich schauen. Familie Le Pen ( Tochter ) zelebriert einen französischen Rechtsextremismus
mit breiter Resonanz ( Mehrheit ) in der französischen Bevölkerung. Wo bleibt
die breite, berechtigte Kritik der anderen europäischen Regierungen ? wo ?
Die hoffentlich nur vorübergehende Erscheinung eines vermeintlichen Rechtsrucks in Deutschland wird dann ein Ende finden wenn eine für die deutsche Gesellschaft erträgliche und hinnehmbare Einwanderungspolitik zeitnah, und endlich konsequent, durchgesetzt wird. Jeder Staat hat das Recht und die Pflicht für die äußere Sicherheit ( Bundespolizei ) seiner Staatsgrenze zu sorgen. Wer das Schengenabkommen einfach ignoriert ( aussetzt ) und dadurch eine gesetzlose Massenflucht nach Deutschland provoziert handelt ignorant und trägt massiv zum Erstarken rechter Strukturen bei. Wehret den Anfängen. Der Lateiner sagt Pacta sunt servanda…. Warum wird europäisches
Recht ( Wertegemeinschaft ) mit Füßen getreten ?

#17 |
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Den “Reset Knopf” , schön wäre es. Wird ein Traum eher bleiben. Der Zug ist abgefahren und nimmt noch mehr Tempo auf. Da hilft kein intellektuelles Erklären ( ist ohnehin nur für wenige).
Der Druck der Verhältnisse ( heißt über zunehmend unhaltbare Zustände) wird es regeln. Talks und Schuldzuweisungen –ach Gottchen.
Es ist eben Umbruchzeit analog ( nicht 1:1 selbstverständlich) der Zeit nach den großen Kriegen. Die Ordnungskräfte gehören in den Status von Ordnungskräften wieder versetzt vor denen Respekt zu herrschen hat-wenn nicht durch Vernunft mangels Bildung und Einsichtsvermögen dann durch konsequente Maßnahmen und nicht durch kuschelndes Zurückpfeifen usw.—Alles andere bleibt Geplapper bei nicht diskursfähigem Konglomerat. Na ja-auch zunehmende Katastrophen finden ihr Ende und ihr Gleichgewicht.

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Robert Dettmann
Robert Dettmann

Reizüberflutung und Gewaltgewöhnung waren in Zeiten von drei öffentlichen Programmen doch eher kaum möglich.
Die Orientierung kam durch den Umgang mit Mensch und Natur.
Schickt die Kinder wieder (unüberbeaufsichtigt) auf die Bäume und nicht in die Ergotherapie…
Erfindet nicht auch noch dann für ewig existente Verhaltens(un)formen schicke Krankheitsstatutenbilder, die dann extrem fokussiert und für alles entschuldigt als solche mit Pillen ohne Aussicht auf Erfolg fehlbehandelt werden.
So kann kreuz und quer weiter zu Ursache und Wirkung über alle Gesellschaftsebenen und lebenden Generationen spekuliert und verurteilt werden.
Wo ist der Reset-Knopf

#15 |
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Sven
Sven

Mich als aktiver Mitarbeiter im RD beschäftigt dieses Thema schon sehr lange.
Leider ist man da Komplet auf sich alleine gestellt.
Für mich gehört es an der Tagesordnung , sich als Nazi oder scheiss Kanacke betiteln zu lassen. Da stehe ich drüber. Aber wenn man sich bedrohen lassen muss, nur weil man mal jemanden mit einem RTW zugeparkt hat ( Sondersignal an ) oder in vielen Häusern/Wohnungen oder selbst auf der Straße die blanke Gewalt herscht. Wir kommen ja nicht weil wir sie besuchen wollen, sondern weil uns jemand gerufen hat.
Ich glaube da kann man ein Buch darüber schreiben.
Ich würde mir seitens der Politik mehr Rückendeckung im Sinne von Selbstverteidigung / deeskalations training etc wünschen. Und ja, ich würde eine Weste und Pfefferspray befürworten. Denn es wird von Tag zu Tag immer schlimmer.
Trotzdem mache ich den Job sehr gerne.

#14 |
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Gast
Gast

Der Gründe gibt es viele und es verwundert einen auch nicht mehr. Lägst wird hier eine Politik betrieben, die an den Interessen der Bürger vorbeigeht, ja die ihnen immer mehr Selbstbestimmung abnimmt und immer mehr Bevormundung und Kontrolle aufzwingt. Dabei klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Lobbyisten gehen bei unseren Volksvertretern ein und aus und die Korruption geht so weit, dass die Folgen dieser, nämlich die Durchsetzung der Freihandelsabkommen, noch als unabdingbar und positiv verkauft werden. Betrügen im großen Stil scheint erlaubt, der normale Bürger wird für Kleinigkeiten hart bestraft. Man kann die Reihe endlos fortsetzen. Wenn das keine Konsequenzen nach sich zöge, wäre es ein Wunder. Denn so allmählich merkt auch der Letzte , was hier läuft und leider sind die Reaktionen nicht immer gut durchdacht.

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Rettungsassistent

Der Wunsch nach härteren Strafen ist nachvollziehbar. Nur der Nutzen ist fraglich. Schauen Sie in die USA. Dort sitzen auf die Gesamtbevölkerung gerechnet weltweit die meisten Personen im Gefängnis und dennoch ist Gewalt gegen Einsatzkräfte an der Tagesordnung.

Auch das ewige Rumgehacke auf antiautoritärer Erziehung ist albern. Ich bin da jetzt auch kein Fan von, aber die Menschen, die mir wegen gewalttätigen Verhaltens im Einsatz auffallen sind mit Sicherheit alles andere als antiqutoritär erzogen worden. Hand auf’s Herz – Wann haben Sie den letzten Einsatz in einem antiautoritären Bildungsbürgerhaushalt gehabt, bei dem die Lage gewaltätig eskaliert ist?
Falsches Milieu für solche Delikte…

Das Problem lässt sich vermutlich nicht monokausal erklären. Allerdings gibt es einen signifikanten Zusammenhang zwischen Armut und Gewalt. Wenn man sich ganz weit aus dem Fenster lehnen möchte, kann man auch die These aufstellen, dass die Gewalt gegen Einsatzkräfte seit Beginn der Umsetzung der Agenda 2010 zugenommen hat…

#12 |
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Als Norweger habe ich immer große Schwierigkeiten wenn ich durch die deutschen Presse erfahren muss das bei einem normalen Bundesligaspiel Hundertschaften von Polizeibeamten wegen Krawalle anwesend sein müssen .
Karnewallveranstaltungen und genehmigten Demonstrationen beschäftigen tausender Polizisten . WOHER KOMMT DIESE GEWALTBEREITSCHAFT IN DER DEUTSCHEN BEVÖLKERUNG?
Hans Christoph ,- Sie bewegen Ihre Gedanken in Richtung ANTIAUTORITÄRE ERZIEHUNG IN DEN HEIMEN UND IN DEN SCHULEN . Diese Entwicklung haben wir in vielen Ländern in Europa gesehen aber es hat nicht zu solchen Konsequenzen wie hier in Deutschland eskaliert. Warum ?
Finden wir die Antwort vielleicht in den Begriffen Patriotismus und Politikerverachtung ? Die Rechtsextremen Tendenzen in der Gesellschaft muss ein Zusammenhang mit der Gewaltbereitschaft zu finden sein.

#11 |
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RettSan
RettSan

“Keine Streife verfügbar” ist ein gerne genommener Satz in den Einsatzgebieten in denen ich als RS unterwegs bin. Ich würde es absolut befürworten, mit unseren Gesetzen in aller Härte gegen “Ignoranten” des deutschen Rechtes vorzugehen. Problem: In Kürze wären unsere “Justizheilanstalten” voll. Ich kann heute zusehen, wenn Menschen in Not sind und wir als Team keine sichere Zugangsmöglichkeit haben, weil keine Pol vor Ort. Spaß macht das überhaupt nicht und es ist traurig, dass es dazu erst kommen muss, bevor sich etwas ändert – was ich hoffe. Solange die Politik keine klare Linie verfolgt, solange werden wir selber in einem unklaren Verhältnis von Staat und Recht leben.
An HANS CHRISTOPH: 3x Hep C, 2xHIV (“nicht aufgeklärt” im Mutterpass), 1x Tuberkulose und das alles in 8 Wochen. Ich kann nachvollziehen, wie es dabei geht.

#10 |
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Hans Christoph
Hans Christoph

Dr.med.vet. Öistein Gaarden regt an uns lieber die Fragen zu stellen WARUM?
Die Ursache(n) nur in der Einwanderungspolitik zu suchen wäre schon zeitlich
nicht gerechtfertigt. Die negative Entwicklung, bis zur heutigen höchst beunruhigenden gesamtgesellschaftlichen Lage, hat schon vor Jahrzehnten mit der antiautoritären, sogenannten alternativen Erziehung begonnen. Jetzt wird geerntet was damals als Saat ausgebracht wurde. Eltern, Lehrer, Pfarrer waren schon wegen der ansprungsvollen Ausbildung Respektspersonen. Heute werden aktuell selbst Eltern körperlich traktiert wenn diese sich nicht an die ungezügelten Regeln der Nachfahren halten. Die Medien ( Internet) sowie die
alternativen Parteien , wie Grüne und Linke Gruppierungen, predigen selbst in ihren Parteiprogrammen, ungezügelt alternative Lebensformen. Die gesamte Bildung auch Herzensbildung, einmal kritisch betrachtet, ist doch verkümmert.
Die großen christlichen Kirchen sind in Frage gestellt, alleine durch Skandale
massiv beschädigt. Woran sollen sich die künftigen Generationen orientieren ?
an solchen Vorbildern ? Noch nie in der jüngeren Menschheitsgeschichte vorher,
zeigt sich, durch tägliche Nachrichten aktuell selbst Staatenlenker ( Putin )
Obama ( USA ) setzen ” ungezügelt ” staatliche ” Gewalt ein, meist gegen unschuldige Menschen als Kollateralschäden. Computerkriegsspiele , Gotcha-
kriegsspiele enthemmen die junge Generation. Regeln …. nein danke die sind
für die Alten… Dies führt zu amerikanischen Verhältnissen, zwar zeitversetzt,
aber so sicher wie das Amen in den menschenleeren christlichen Kirchen.

#9 |
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Prof. Dr. Dr. Reichardt Gerontologe
Prof. Dr. Dr. Reichardt Gerontologe

Wir wissen, dass Gewalt eine Schwäche des gewaltausübenden ist.
Das Rettungsdienste und Notaufnehmende so etwas erfahren müssen ist einerseits eine Schande anderseits das Versäumnis der politisch Verantwortlichen, die es nicht auf die Reihe bekommen habendiese für den Schutz unserer Noteinrichtungen zu Sorgen. Auch müssten die Gewaltausübende Patienten härter und viel konsequenter bestraft werden! In der großen Hoffnung das diese Ereignisse nur Ausnahmen sind. Alleen im Notdienst Tätigen ein Herzliches Danke und hohe Anerkennung.
# Dr. Elena Habersetzer sie hatten Glück1

#8 |
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Leander Jahoda
Leander Jahoda

das liegt ein bisschen an der Luschenjurikatur in diesem Lande, aktuelle Hinweise sind ja hinlänglich bekannt. Jedenfalls werden in anderen deutschsprachigen Ländern Leute vor die U-Bahn gestossen, hier wird nur vor die U-Bahn “geschubst”. Wie lieb. Luschig eben. Alles wird verniedlicht, nichts wird bestraft.

Wer einen Helfer angreift, der Menschen retten will, muss mit äußerster Härte bestraft werden, nicht geluscht. Ins Loch mit diesen Kretins, ums es mal politisch unkorrekt auszudrücken!

#7 |
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Wir sollten uns lieber die Fragen stellen WARUM ?
Ich glaube der Kern der Antwort liegt im Begriff Politikerveracht wegen der Einwanderungspolitik.
Uniform = Staat >>>Hass>>>Agression und Gewaltbereitschaft.
Das ist die Reaktionen des kleinen Mannes der nicht gehört wird wenn er am Tresen in der Kneipe steht !

#6 |
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Hans Christoph
Hans Christoph

Herr Matthias Bastigkeit um / be / schreibt zutreffend die zunehmende Brutalisierung und Enthemmung der Gesellschaft in allen Lebensbereichen.
Dies beginnt in den Schulen wo Schüler Gewalt gegen Lehrer ausüben. Dies
setzt sich am Arbeitsplatz fort wo zunehmend der körperlich / psychisch / stärkere
die Oberhand gewinnt. Massive Gewalt, gerade von auch Migranten, gegen Polizeibeamte , wird durch schlimme Erlebnis dieser Flüchtlinge ? kleingeredet !!
Vor Jahrzehnten, selbst ehrenamtlich im RD aktiv, erlebten wir bereits Einsätze
wo Rockerbanden sich gegenseitig bekriegten. Wir als Ehrenamtliche gerieten
zwischen die FRONTEN , wo die Mitglieder dieser Banden selbst Schusswaffen
einsetzten. Wir lagen dann unter den Rettungsfahrzeugen und hätten selbst Hilfe gebraucht. Gar nicht zu sprechen von der Ansteckungsgefahr durch HIV
und anderen ansteckenden Krankheiten sowie Drogenabhängigen. Wo bleibt
die gesellschaftliche selbst minimale Anerkennung für gerade die ehrenamtlich tätigen Freiwilligen ??? Wo ???

#5 |
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Medizinjournalist

Die negativen Erfahrungen nehmen zumindest gefühlt tatsächlich zu. Danke für den Beitrag.

#4 |
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Michael Essler
Michael Essler

Tja, was soll man dazu sagen…in den USA gehört die schußsichere Weste längst zum Alltag des RD. Wer sich beim Klopfen oder Klingeln am Einsatzort vor die Tür stellt, muß damit rechnen das “etwas” durch die Tür kommt.
Das bei uns mittlerweile die völlige Enthemmung einsetzt ist nichts Neues, da werden Absperrungen während des Einsatzes geklaut, so das nachfolgende Fzge in die Unfallstelle hämmern, und das Wichtigste ist immer das Mobiltelefon mit dem neuesten Schredderfoto/-film. Armselig. Einer der Gründe, meinen Job an den Nagel zu hängen.

#3 |
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Hauke Klose
Hauke Klose

Sehr gut, dass sich unsere Politiker aufgrund dieses Artikels vielleicht auch mal genötigt fühlen, hier Entscheidungen zu treffen. Sowohl die Kollegen im Rettungsdienst als auch die Kollegen in den unterschiedlichen Notaufnahmen sind häufig Aggressionen von seiten der Patienten ausgesetzt und das beileibe nicht immer aufgrund des vorliegenden Krankheitsbildes. Wenn dann deeskalierende Gesprächsversuche gar nicht erst verstanden werden, kann die Situation sehr schnell außer Kontrolle geraten. Danke, Herr Bastigkeit, für den Denkanstoß!

#2 |
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Einfach schlimm… Habe im Rettungsdienst früher nur positive Erfahrungen gemacht, wohl Glück gehabt

#1 |
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