Homöopathie: Der Globuspokus geht weiter

22. Februar 2016
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Seit dem AMNOG durchlaufen Wirkstoffe ein umfangreiches Prüfungsverfahren. Homöopathische Präparate bleiben nach wie vor unbehelligt – und werden sogar zur freiwilligen Kassenleistung. Wir begaben uns auf die Suche nach Hintergründen.

Mit ihrem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) haben Gesundheitspolitiker die Frühbewertung neu auf den Markt gekommener Arzneimittel eingeführt. Erklärtes Ziel ist, möglichst rasch zu erkennen, ob Wirkstoffe tatsächlich einen Zusatznutzen gegenüber bisherigen Standards aufweisen. „Das ist bei aller Kritik, die an diesem Gesetz geäußert werden kann, ein Fortschritt“, sagt Professor Dr. Norbert Schmacke. Er arbeitet als Versorgungsforscher an der Universität Bremen und war von 1999 bis 2003 Leiter des Bereichs „Medizin“ bei der AOK. Schmacke weiter: „Der Gesetzgeber hat durch die Schaffung der Rechtsfigur der ‚besonderen Therapierichtungen‘ für Homöopathie, anthroposophische Medizin und Phytotherapie diese drei Behandlungsrichtungen von international üblichen, wissenschaftlichen Bewertungsmethoden freigestellt.“ Hier reiche ein sogenannter Binnenkonsens: Vertreter der jeweiligen Richtung bewerten ihre Therapie als wichtig. Wie kam es dazu?

Schutzzaun um Globuli

Schmacke erinnert sich: „Dies ist eine ausschließlich politisch motivierte Entscheidung gewesen, 1978 im Sozialgesetzbuch einen Schutzzaun um ‚besondere‘ Heilverfahren zu ziehen; angeblich, um Monopole der naturwissenschaftlichen Medizin nicht übermächtig werden zu lassen.“ Ähnliche Entscheidungen haben Regierungen in der Schweiz und in England getroffen beziehungsweise geduldet – „immer unter dem massiven Druck entsprechender Lobbyverbände“. Diese Regelungen gelten bis heute. „Es ist an der Zeit, nachdem die Politik international dann seit den achtziger Jahren sukzessive Methoden der evidenzbasierten Medizin und des Health Technology Assessments als verbindlich anerkannt hat, diese doppelte Buchführung in der Gesundheitspolitik zu beenden“, fordert Schmacke. „Wenn die Homöopathie so wirksam ist, wie ihre Befürworter das behaupten, dann hätte sie es leicht, Hürden der Arzneimittelbewertung zu überspringen.“

Norbert Schmacke. Foto: Uni Bremen

Norbert Schmacke, Foto: Uni Bremen

Nicht besser als Placebo

Genau das ist Verfechtern alternativer Therapien bislang nicht geglückt. Sie publizieren seit rund zehn Jahren Resultate, die auf den ersten Blick Anforderungen randomisierter Studien genügen. „Wenn man ihre Studien genau anschaut, leiden sie unter methodischen Mängeln, soweit sie überhaupt nennenswerte klinische Effekte untersucht haben“, so Schmacke. Ähnlich kritisch äußert sich Professor Dr. Claudia Witt vom Institut für komplementäre und integrative Medizin der Uni Zürich. Sie hatte von 2008 bis 2013 eine Stiftungsprofessur der Karl und Veronica Carstens-Stiftung zur Erforschung der Komplementärmedizin an der Berliner Charité inne. Gegenüber Schweizer Medienvertretern sagte Witt: „Meine Aussage – dass nicht belegt ist, dass homöopathische Arzneimittel mehr als ein Placebo sind – gilt auch heute noch.“ Sie lehnt entsprechende Verfahren nicht per se ab, verweist aber auf die schlechte Qualität etlicher Studien. Ihr geht es nicht um eine akademische Diskussion. Die versorgungsrelevante Information sei vielmehr: „Es konnte nicht gezeigt werden, dass homöopathische Arzneimittel besser wirken als Placebo.“

Therapie aus Opportunismus

Apotheker und Ärzte geben derartige Präparate trotzdem ab, „teils aus Überzeugung, teils aus Opportunismus“, wie Schmacke weiß. „Patientenbindung ist ein wichtiges Motiv, verbunden mit der Sorge vor Einkommensverlusten.“ Mit der homöopathischen Erstanamnese lässt sich auch gutes Geld verdienen. Ein Motiv wirkt zumindest auf den ersten Blick akzeptabel: dass die Medizin sowieso nicht ohne Placebo auskommt – und homöopathische Präparate zumindest keine Nebenwirkungen haben. „Auf den zweiten Blick halte ich das trotzdem für inakzeptabel, da die homöopathische Medizin ja ausdrücklich damit wirbt, dass in Globuli eine eigeständige Heilsubstanz verborgen sei, die man nur noch nicht habe nachweisen können.“ Schmacke spricht von „Hokuspokus und Betrug am kranken Menschen“. Gesetzliche Krankenkassen erstatten pflanzliche, homöopathische und anthroposophische Arzneimittel häufig auf freiwilliger Basis. Entsprechende Hinweise stehen sogar auf „grünen Rezepten“. Es geht aber nicht nur um naheliegende Fragen wie die Verwendung von Mitgliedsbeiträgen. Wie viele Patienten klassische, evidenzbasierte Therapien zu Gunsten von alternativen Ansätzen aufgeben, ist unbekannt. Medizinethiker fordern deshalb, Laien aufzuklären, falls Placebopräparate eingesetzt werden. Schmacke weist zudem darauf hin, dass es in der medizinischen Versorgung oft an der erforderlichen Empathie mangele. Generell sieht er nicht nur Ärzte, sondern auch Politiker in der Verantwortung.

Sozialrecht anpassen

Grund genug, eine breite gesellschaftliche Debatte um besondere Therapieverfahren zu führen. Am Ende müssten Mitglieder des Deutschen Bundestages überzeugt werden, dem Sonderstatus ein Ende zu bereiten. Es geht nicht um Rundumschläge. Phytotherapeutika, deren Nutzen sich belegen lässt, werden auch Bewertungsverfahren des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) heil überstehen. Alle anderen Therapieformen gehören nicht in den Leistungskatalog gesetzlichen Krankenversicherungen. „Dass es für die Homöopathie dabei besonders schlecht aussieht, steht für mich außer Frage“, erklärt Norbert Schmacke. „Aber nur weil etwas populär ist, kann Politik nicht an den vereinbarten Standards der Methodenbewertung vorbeischauen.“ Der Forscher scheut sich nicht, seine Meinung auch öffentlich zu vertreten.

493 Wertungen (3.55 ø)

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353 Kommentare:

Alla Scherban, Kinderärztin
Alla Scherban, Kinderärztin

Gestern habe ich keine Zeit Artikel zu lesen gehabt. Und?… Bis heute haben sich so viel aggressive Scharlatane gemeldet!
Entschuldigung, weil ich so direkt bin.

#353 |
  2
Gast
Gast

Nr.331: Ich distanziere mich als Kollege deutlich von Ihren Aussagen.
Darum sind wir als HPs nicht anerkannt.
Ich behandle phytotherapeutisch und therapiere viel mit Aromatherapie.
Verfahren, die nachgewiesen und evident sind.
Für mich ist Homöopathie, bis auf die Urtinkturen und bis D3, Schwachsinn.
Stumpfsinniges esoterisches Geschwurbel, der unseren Berufsstand in Misskredit bringt.

#352 |
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Apotheker

Herr Dr. med. Paul-Gerhard Valeske,
es ehrt sie (irgendwie), dass sie meinen, einen solchen Umgangston finde man nicht einmal in den einfachsten Internetforen. Allerdings ist es falsch. Gucken Sie sich mal 4chan an oder auch manche Beiträge auf GuteFrage.net (hier greifen allerdings recht schnell Moderatoren ein und löschen Beiträge).
So gesehen entbehrt ihr empörter Ausruf also einer Grundlage.

Dass die Befürworter hier “sachlicher” argumentieren, mag sein. Das bezieht sich allerdings rein auf den Ton der Diskussion und ist ein leider immer wieder zu findendes Phänomen in diesen Diskussionen. Auf der einen Seite liegen die Fakten, die von den Kritikern vorgebracht werden, auf der anderen “argumentieren” die Befürworter, oft sachlich im Ton, dagegen, kontern Fakten mit Geschwurbel von Quanten, Wassergedächtnis, wer-heilt-hat-recht, missbrauchen Begriffe aus der moderneren Physik, ohne Ahnung davon zu haben, verlegen eine Nachweisbarkeit der Wirksamkeit der Homöopathie auf die Zukunft bzw. bestreiten einfach, dass sie nachweisbar sei – aber da sei sie dennoch, etc.. Ach so, natürlich stehen alle auf der Gehaltsliste des Big Pharma against Homoeopathy Funds. :D. Manchmal braucht man auch gar keine Argumente. HOMÖOPATHIE WIRKT!!!!BASTA!!! reicht auch.
In einer solchen Situation kann man schon mal die Fassung verlieren.

Dass einige auch grundsätzlich Phytotherapie mit in den Topf werfen ist natürlich ärgerlich. Da versuche ich auch immer gegen anzukommen.

Ein Rauchverbot wäre aus meiner Sicht zu begrüßen, ist aber eine andere Baustelle und die Krankenkassen können da nichts aus ihrem Leistungskatalog streichen – außer Ihre bezahlt Zigaretten.

#351 |
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Elke Osterwald
Elke Osterwald

# 351
Vielen Dank Herr Dr. Valeske,
es ist einfach nur beschämend, was hier von sich geht!

#350 |
  1

Ich melde mich hier als an der bisherigen Diskussion (sofern man das so nennen kann) Unbeteiligter und ich will auch nicht meine Meinung für oder gegen Homöopathie von mir geben.
Ich finde es nur beschämend in welcher Weise hier von beiden Seiten miteinander umgegangen wird. Eine solchen Umgangston findet man nicht einmal in den einfachsten Internetforen, wo sich Menschen zu Wort melden, die von der diskutierten Angelegenheit keine Ahnung haben aber auch ihren Senf dazu geben müssen.
Insgesamt scheinen mir die Homöopathiebefürworter sachlicher zu argumentieren.
Den Vogel schießt allerdings Herr Johannes Güntert ab, der mit 46 Beiträgen (von 350) alleine 13% der Diskussion bestreitet.
Wer derart penetrant, polemisch und despektierlich mit anderen Menschen umgeht, kommt in den Verdacht, irgendeinen „Dreck am Stecken zu haben“, oder sich im Unrecht zu wissen oder ohne Grundwissen an einer solchen Diskussion teilzunehmen. Letzteres würde sein erster Beitrag belegen, der auch Darmsanierung und Schwermetall- und Umweltgiftausleitung mit allen anderen „suspekten“ Methoden in einen Topf wirft. Beides sind anerkannte Verfahren (befassen Sie sich doch mal mit der einschlägigen Literatur, jederzeit im Internet verfügbar, Herr Güntert!).
So jemand disqualifiziert sich eigentlich selber und sollte von der Redaktion aus dem Forum ausgeschlossen werden.
Ein weitere Frage stellt sich: warum wird versucht, die Homöopathie aus dem Gesundheitswesen auszuklammern, die ja wirklich nur einen winzigen Bruchteil der Krankheitskosten beansprucht (über einen möglichen Nutzen haben die BKKen in NRW in den 90er Untersuchungen mit sehr positiven Ergebnissen durchgeführt)?
Warum wird nicht darüber diskutiert z.B. Tabakwaren mit einer entsprechen hohen „Gesundheitssteuer“ zu belegen? Hier könnte viel mehr gespart werden – wenn es wirklich nur ums Geld geht. Bei Tabakwaren lassen sich die direkten (Behandlung von Lungen- und Bronchial-Ca, COPD, Arteriosklerose und v.a.m.) und indirekten Kosten sehr genau berechnet werden. So könnte die Allgemeinheit wirklich entlastet werden.

#349 |
  12
Gast
Gast

Klar liegt es in meiner Verantwortung aus folgenden Varianten zu wählen:
Wenn sich also jemand vertrauensvoll an mich wendet weil er krank ist und wieder gesund werden möchte habe ich beim unkomplizierten Verlauf einer Erkrankung oder eines Leidens immer folgende Möglichkeiten:
1.” Wir machen da Nichts, das wird wieder- ihr Körper schafft das!”
– aber Herr Dr. brauch ich wirklich Nichts? “Ja das wird- ihr Immunsystem schafft das
2. “Oh mein Gott, gut dass Sie bei mir sind- sie brauchen unbedingt ein starkes Antibiotikum sie haben eine beginnende Pneumonie!”
Danke Herr Doktor, gut dass es Sie gibt.
3. ” Moment da habe ich das geeignete homöopathische Medikament > das hilft bestimmt! …………….

Warum ist 1. also Nichts für Sie keine Heilungsform? “

#348 |
  1
Heilpraktikerin

#344: Tiere haben Vertrauen, manche kommen von sich aus zum Menschen wenn sie Hilfe brauchen, sogar wilde Tiere wie Elefanten oder Tiger, es gibt wunderschöne Dokumentarfilme darüber. Mit Menschen verhält es sich genauso. Sie sprechen auf die Verbindung zwischen ihnen und ihrem “Helfer” oder Heiler bzw. auf seine Anteilnahme an. Diese Verbindung hat je nach Bezugsrahmen verschiedene Bezeichnungen; sie ist der aktive Bestandteil in vielen Heilungsformen, seien es Rituale, Kügelchen, Tränke, Pulver, Zaubersprüche oder sonstwas. Also ist “Nichts” jedenfalls nicht drin, oder nicht?
Es heisst, der Mensch ist das einzige Lebewesen das an Bedeutungen krank werden und sterben kann. Für mich heisst das, der Mensch kann daher auch mithilfe von Bedeutungen geheilt werden, zumindest seelisch. Körperlich wird es ihm dann ebenfalls meist besser gehen; aber letztendlich ist der Tod die letzte Kur (Hymnen an die Nacht von Novalis). Dagegen hat keiner, weder die Schulmediziner noch die alternativen Kollegen etwas aufzubieten.

#347 |
  0
Dr. med. Stefan Jantsch
Dr. med. Stefan Jantsch

zu 334: Falls Herr van den Heuvel wirklich nach der Anzahl von Kommentaren bezahlt wird hätte ich da noch eine Frage.
Ich hatte eine wirklich lästig laufende Nase und total verschlagene Ohren gestern, mit richtigen Kopfschmerzen und tatsächlich ich habe >NichtsNichtsNichts hilftNichtsNichtsNichts< auch auf Kassenrezept (mit nachgewiesener Wirksamkeit) an die Patienten bringen könnten. :-) gute Nacht

#346 |
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Heilpraktikerin

#342:
Tut man doch – von Physik ist in solchen Seminaren kaum die Rede, ist mir jedenfalls noch nicht aufgefallen. Ich merke meistens recht schnell dass es in einem Physikbuch nicht um Therapie geht, vielleicht tun Sie sich da etwas schwerer? Ach ja, das Verwirrsspiel mit den vielen Begriffen und noch mehr Bedeutungen. Aber wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Übrigens, das Phänomen Hypnose wurde auch mal “animalischer Magnetismus” genannt bevor man wusste was es wirklich ist, und bisher ist noch keiner der hier Anwesenden darüber hergezogen. :-)

#345 |
  2
Dr. med. Stefan Jantsch
Dr. med. Stefan Jantsch

Interessant bis amüsant ist die Diskussion. Ich hätte eine Frage an die bisherigen “wer heilt hat Recht- Verfechter”- und Globuli wirken!!!- Fanatiker:

Ein Patient mit Schnupfen /Husten etc. wird nach 5 Tagen ohne Besserung homöopatisch behandelt und ist nach 7 Tagen wieder gesund. Wirkt die Homöopathie?
Herr Prof. Dr. MMD sagt Tiere müssen nicht gläubig sein, damit die Homöopathie wirkt. Haben Tiere auch einen natürlichen Heilungsverlauf?
Eine Frage an alle Heilpraktiker:
Wenn ich am 8 Tag ohne Besserung eines natürlichen Veraufs von ca. 10 Tagen effektiv homöopathisch behandle, bin ich auch ein Heiler?
Frage an alle hier sich als Heiler bezeichnenden Kollegen, Heilpraktiker und Gäste: Seid ihr wirklich die Heiler? -eines natürlichen Heilungsprozesses?
Dass so viele das glauben liegt an der Intelligenz.
Schließlich hängen Dinge, die in der richtigen Reihenfolge oder gleichzeitig miteinander auftreten zusammen. An alle die Homöopathie gibt es schon so lange. Klar- sie ist der perfekte nicht schadende Begleiter eines natürlichen Heilungsverlaufs. Ist dieser Verlauf nicht einfach ad integrum sondern verschlechternd. Nierenversagen, Sepsis, etc. kann man dann auch mittels Homöopathie eine Heilung erzielen?
Ach übrigens: Eine Schwangerschaft endet immer mit einer Geburt, Sectio oder dem Tod ob mit oder ohne Homoöpathie. Vielleicht hätte die Hebamme die Frau 5 min vor dem Einsetzen der Wehen auch einfach beruhigen können (siehe unten)- ideales Beispiel der Homöopathie in der subjektiven Wahrnehmung des einzelnen.
Ich freue mich auf Eure Kommentare und Antworten. Mit freundlichen Grüßen.

#344 |
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VITALIS
VITALIS

Wann hört dieser mittelalteriche Aberglaube endlich auf , der auf die Rosenkreuzer zurückgeht . Schon der Grundansatz : Gleiches mit Gleichem heilen zu wollen entbehrt jeder Vernunft und nachvollziehbarem Beweis !

#343 |
  7
Gast
Gast

@Silvia Hein
Wenn es denn ein psychologisches Therapieverfahren ist, warum nennt man es nicht so, anstatt es mit pseudowissenschaftlichem Quantengeschwurbel ohne jede Grundlage zu versehen?

Und “Blockaden durch Schwingungsangleichung aufheben” klingt zwar besonders originell, wird aber wohl jeden seriösen Psychologen dazu bewegen, seine “Quante” in bestimmte fremde Hinterteile zu bewegen.

#342 |
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Heilpraktikerin

an #334: Sollten wir nicht was kriegen fürs Lesen?

#341 |
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Gast
Gast

#337 : Nicht Religionsgemeinschaft : Geisteswissenschaft

#340 |
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Heilpraktikerin

an #331: Rezeptpflichtige Medikamente:
Ich bin auch ein HP und ich bin dagegen, da sei Gott vor! Wer sich nicht vorstellen kann warum, hat in dem Job nichts verloren.

Zu der Dame mit den Quanten, #335: Quantenheilung ist ein psychologisches Therapieverfahren und hat mit Füßen nur soweit zu tun, als man diese braucht um zur Praxis zu kommen. Man/frau möge sich doch bitte erst informieren.

#339 |
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Heilpraktikerin

an #330 – zu 2.) :
Da wüßte ich ein Beispiel. Da gibts einen Hustensaft für Kinder, der heisst Melrosum. Der kleine Bär auf der Packung ist der wirksamste Bestandteil.

#338 |
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@HP Tanja Basler
@HP Tanja Basler

@Gast #336
Ok, melden Sie Homöopathie als Religionsgemeinschaft an?

#337 |
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Gast
Gast

Homöopathie entzieht sich naturwissenschaftlicher Bewertung

#336 |
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@HP Tanja Basler
@HP Tanja Basler

Ach, was haben wir denn da:

“Master in Quantum-Entrainment nach Dr. Frank Kinslow”

Also Quantenheilungshumbug:
https://www.psiram.com/ge/index.php/Quantenheilung

Auf diesen Bullshit wird wieder was mit Quantenphysik draufgeschrieben, um es besser zu verkaufen. Hättens wohl doch bei der Quanten…ähh.. Fußpflege bleiben sollen, Frau Kosmetikerin.

Sehr vertrauenswürdig.

#335 |
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Heilpraktiker

Kann es sein, dass van den Heuvel nach der Anzahl von Kommentaren bezahlt wird ? Homöopathie lohnt sich immer.
Eigentlich ist er untragbar

#334 |
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Heilpraktikerin

Wenn gewünscht, kann ich (Hypno..) aus einem Smartie eine Kopfschmerztablette machen, oder aus einem Stück Zucker. Bei diesem Trick nutze ich unter anderem Konditionierung, und er funktioniert in gewissen Grenzen auch umgekehrt. Zumindest das steckt hinter Homöopathie (hinter dem Rest mag meinetwegen was anderes stecken).
Deswegen konnte ich meinem Vogel die Sache nicht erklären (siehe mein Kommentar von gestern abend); er hat mißverstandenerweise im Joghurt ein Bad genommen aber dank Antibiotika die Entzündung gut überstanden. Sicher hat der Joghurt, ein Hausmittel übrigens – auch was bewirkt, in diesem Fall schöne Federn. :-)
Solange man wie hier Äpfel mit Birnen vergleicht, werden sich die Geister weiter streiten will sagen, scheiden.
Weiter so, damit es nicht langweilig wird!

#333 |
  3
Dr. Frank Reider
Dr. Frank Reider

Für alle die sich si richtig mit Naturheilverfahren und Hämepathie beschäftigen wollen gibt es eine interessante Dokusoap auf N3. Ein hochkompetenter Tierheilpraktiker, nämlich der XXL-Ostfriese lässt uns in seine abwechslungsreiche
Trickkiste seiner Heilkunst blicken. Er scheut sich natürlich nicht davor auch menschliche Patienten zu behandeln. Hauptsächlich wird bei allen Leiden auf den hinteren Teil der Wirbelsäule gedrückt und am rechten Hinterlauf gezogen. Und siehe da Mensch und Tier springen wie eine junge Gazelle über die Koppel. Ich habs bei meinen Patienten versucht, leider ohne Erfolg. Eine Überweisung zum erfahrenen XXL-Kollegen habe ich schon in Erwägung gezogen. Wenn schon
im öffentlich rechl. Fernsehen ein solches Niveau läuft, was soll man dann vom durchschnittlichem Pat. erwarten?

#332 |
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HP M. Kraus
HP M. Kraus

Was erlaubt sich eigentlich die australische Gesundheitsbehörde! Die haben ja mal gar keine Ahnung was wirklich heilt! Homöopathie hat schließlich schon gewirkt, da hat es Australien noch gar nicht gegeben! Die werden schon sehen, wie jetzt das gesamte Gesundheitssystem in Australien vor die Hunde geht. Da freu ich mich jetzt schon drauf. Die Lebenserwartung der Bevölkerung wird zurückgehen, weil dann mehr Australier die Schulmedizin in Anspruch nehmen müssen und dann an den Nebenwirkungen von Contergan u.a. schwer leiden wird. Die Krankenfehltage der Arbeitnehmer werden steigen, das Bruttosozialprodukt wird fallen, eine wirtschaftliche Rezension droht, auch deshalb, weil vielen Heilpraktikern in Australien die Geschäftsgrundlage entzogen wird. Nicht jeder kann sich die Globuli aus eigener Tasche finanzieren. Die werden schon sehen, was sie davon haben, diese Australier. Sollen sie doch vor die Hunde gehen ohne ihre Globuli.
Tschuldigung, in Australien gibts gar keine Heilpraktiker? Wieso denn das? Seit wann braucht man eine medizinische Ausbildung, noch dazu an einer Universität, um kranke Leute zu behandeln. Das geht genauso gut auch ohne, siehe Deutschland! Wir Heilpraktiker können das mindestesn genauso gut. Hier fordere ich, dass HPs auch endlich “rezeptpflichtige Medikamente” verordnen dürfen. Erfahrung mit Heilerfolgen haben wir schließlich mehr als die Schulmedizinischen Ärzte: mir ist jedenfalls noch nie ein patient an einer Chemotherapie verstorben. Die Chemo-Gifte hab ich immer noch rechtzeitig homöopathisch ausleiten können. Kann den Ausleitungskurs bei Sankaran nur empfehelen, obwohl suateuer und die Arzneimittelprüfungen waren zwar freiwillig, aber richtig heftig, ich hatte die ganze Zeit in Indien 6 Wochen Durchfall nur von den Arzneimittelprüfungen, schon heftig, oder?
Wird auch höchste Zeit, dass Globuli auch vermehrt bei richtigen Krankheiten – nicht nur bei Befindlichkeitsstörungen, wie die Kritiker immer sagen – eingesetzt werden, um es diesen Kritikern mal richtig zu zeigen.
Man muss nur das richtige Mittel finden und die die richtige Potenzierung, dann kann man alles heilen.

#331 |
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@Peter Matschke und andere
@Peter Matschke und andere

Vermischen von Themen half noch nie weiter:
1.) Weil einige Dissertationen von Mediziniern nicht gut sind, ist doch nicht insgesamt die medizinische Wissenschaftz in Frage zu stelllen!

2.) Wie bitte verschriebt denn ein Mediziner ein Placebo (wenn es nicht Homöopathie ist)? Da wäre mir jetzt kein Handelsname bekannt … und wenn einer bekannt wäre, dann gäbe es wieder andere Probleme, wenn Patienten den erfahren …

3.) Fehler gibt es immer und überall. Man kann doch nicht die Medizin insgesamt in Frage stellen, weil es auch mal Contergan o.ä. gab. Im Übrigen ist das weniger ein Misserfolg der Wissenschaft als einer der Pharmaindustrie.

4.) Homöopathie kann selbst bei Nutzung des Placebo-Effektes drastisch schaden! Z.B. dadurch, dass der Patient, der sich “gut fühlt” und immer so gute Erfahrungen gemacht hat, eine wirksame wissenschaftliche Therapie ablehnt und deswegen nicht geheilt wird. Der Placebo-Effekt heilt nämlich eher nicht, er hilft höchstens dabei und bessert ggf. das Wohlbefinden.
Was ist mit demjenigen, der schon als Kleinkind lernt, dass man für jedes Wehwechen sofort “Tabletten” (Globuli) schlucken muss und alles nur mit diesen Zuckerkügelchen besser werden kann. Der wird vielleicht nicht immer dabei bleiben und auch anfangen andere Dinge einzunehmen.

#330 |
  5
Gast
Gast

@ Herrn Günthert
… Na ja , doch ! Hier werden immer wieder ALLE Naturheilverfahren , zu denen auch die Phytotherapie gehört, in einen Topf geschmissen … Homöopathie ist eBen nur EIN Naturheilverfahren , sicherlich nicht das seriöseste .
Ja , es sind Wirkstoffkomplexe und oft wissen wir gar nicht genau , WIE sie zusammen wirken …. Aber sie wirken und sind oft eine tatsächlich besser verträgliche ( auch das schon nachgewiesen ) Alternative!

#329 |
  8
Dr. Frank Reider
Dr. Frank Reider

Ich finde es schon geil, wie eine sogenannte Therapieform mit allen, fast schon militanten Mitteln verteidigt wird. Teilweise ohne logischen Zusammenhang in der Argumentationskette. Aber versuch mal bei fundamentaler Weltanschauung mit
einem Selbstmordattentäter zu diskutieren, wenn doch im Paradies 113 Jungfrauen auf ihn warten.

#328 |
  4
Gast
Gast

Schon kurios. 324 Kommentare ( :-) ), warum ? Und warum haben zum. Ärzte in ihrer Freizeit nichts besseres zu tun, als bei DocCheck zu schreiben ? Diese Zeit könnte für Patienten mit etwas Zuwendung und Gespräch verwendet werden, warum nicht ??

#327 |
  9
@Tanja Basler
@Tanja Basler

Sie tragen mit #322 auch nicht gerade bei zur Diskussion. Was halten Sie denn für “vertrauenswürdig” in dem Zusammenhang? Wissenschaftliche Erkenntisse vermutlich eher weniger …?

#326 |
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Naturwissenschaftler

@ #8, Tierarzt Dr. Rolf Wagels:

Mit den relativ niedrigen Kosten für Homöopathie wird doch nicht „die Allgemeinheit“ belastet.
Sofern die Krankenkasse solche Leistungen überhaupt abdeckt, sie tut das allenfalls in sehr geringem, zu vernachlässigendem Umfang, werden die Ausgaben dafür aus Mitgliederbeiträgen aufgebracht, von Mitgliedern, die dieses Risiko abgedeckt haben wollen, nicht von „der Allgemeinheit“.
Wer das nicht will sucht sich eine Krankenkasse bzw. einen Tarif, wo das nicht der Fall ist.
Haben Sie als „Allgemeinheit“ bisher auch nur einen EURO für homöopathische Arzneimittel für andere bezahlt? Na also …..

Wenn die Pseudomedizin Homöopathie nur als Placebo wirkt, vieles spricht ja dafür, dann ist es doch i.O. so lange sie wirksam ist. Sie kann dann nicht schaden und kostet auch nicht viel.

Auch gute universitär ausgebildete Ärzte verschreiben immer wieder mal ein Placebo. Oder sogar ein kontraindiziertes Medikament, weil sie den Wirkmechanismus nicht verstehen.

Ich kenne einige als Mediziner sehr erfolgreiche Homöopathen. Auch Schamanen können erfolgreich sein, was spricht dagegen?

Ich kenne übrigens auch einige an der Uni ausgebildete Ärzte, denen ich während meiner Diplomarbeit nebenbei die „Doktorarbeit“ zum Dr. med. geschrieben habe (das war ein leicht zu erzielender guter Nebenverdienst, ist schon längst verjährt, falls strafbar gewesen), weil die selbst zu doof waren, eine einfache statistische Auswertung zustande zu bringen.

Diese Diskussion kommt mir als Wichtigtuerei von sich als Wissenschaftler gerierenden Human- und Tiermedizinern vor, ein gewisser Standesdünkel, der ganz und gar unbegründet ist (siehe vorhergehenden Absatz).

#325 |
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Gast *
Gast *

Und diese halbgötter in “weß” haben Thalidomid – Contergan schon vergessen!!!
Und viele Substanzen die höhe Schäden verursacht haben!!

#324 |
  9
Dr. Andreas Breß
Dr. Andreas Breß

@Frau Basler: Toll das Sie so sehr an der Sache interessiert sind und nicht über Personen herziehen wollen.

Ich finde es toll wenn Menschen mich in Bezug auf meine Inhalte hinterfragen, dass hilft mir selbst kritisch meine Gedanken und mein Wissen zu hinterfragen.

Dazu wollte ich noch ein kleine Info in Form eines Artikels weitergeben:
Ein sehr aktueller Artikel umreißt den Stand der Placebo-Forschung. Ich zitiere einen einzelnen Satz auch wenn man es als cherry picking bezeichnen mag. Kaptchuk hält ihn allerdings für sehr wichtig so er ihn als ersten Satz bei der Zusammenfassung schreibt:” First, though placebos may provide relief, they rarely cure.” Genau hier liegt das Problem, die Erkrankungen heilen von alleine oder durch echte Medikamente/Behandlungen nicht durch den Placebo-Effekt, deshalb ist es auch so verwerflich wenn man sagt es langt doch wenn die Homöopathie so wirkt wie ein Placebo.

Kaptchuk, T. J. & Miller, F. G. Placebo Effects in Medicine. N. Engl. J. Med. 373, 8–9 (2015).

#323 |
  0
Heilpraktikerin

Herrlich!
Wie sich hier alle in der Luft zerreißen….
tolle Therapeuten! Sehr Vertrauenswürdig.

#322 |
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Dr. Andreas Breß
Dr. Andreas Breß

Vergessen der Artikel zu den von mir genannten Reizdarmsyndrom-Patienten:

Kaptchuk, T. J. et al. Components of placebo effect: randomised controlled trial in patients with irritable bowel syndrome. BMJ 336, 999–1003 (2008).

#321 |
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Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Gast #317
Das hat noch niemand von den Kritikern der H. hier bestritten. Allerdings ist die Phytotherapie oft sehr schrotflintig in der Wirkung. Klar – ist ja ein Wirkstoffkomplex.

#320 |
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Dr. Andreas Breß
Dr. Andreas Breß

@ Dipl. Biologin Birgit Kreta-Wacker:

Der Effekt der Zuwendung kommt egal was man dem Tier gibt, Ich brauche also keine Homöopathie sondern nehme die Medikamente um es dem Tier so angenehm wie möglich zu bereiten und bin sehr fürsorglich. So habe ich einen zusätzlichen Effekt auf das Tier. Weiterhin kommt die natürliche Heilung und weitere Effekte dazu die unabhängig vom Homöopathikum sind. Deshalb brauche ich kein Homöopathikum um dem Tier zu helfen. Beistand wie Sie es schreiben ist ein sehr wichtiger Faktor. Schauen sie sich die Studie zur Reizdarmsyndrom an. durch die habe eines Placebos mit besonders fürsorglicher Behandlung wurde die Erkrankung bei 68% der Personen verbessert. Wenn ich jetzt ein wirksames Mittel gebe mit der gleichen Fürsorge bekomme ich womöglich 95% Genesungsraten hin.

Ich zitiere hier einmal: Abandoning the placebo black box in favour of theory-directed research that specifically targets and investigates the cause of therapeutic effects offers several advantages. Effective techniques can be manipulated and incorporated in clinical practice to produce better outcomes for patients, and better control interven- tions can be designed to produce more robust clinical research.
Kamper, S. J. & Williams, C. M. The placebo effect: powerful, powerless or redundant? Br J Sports Med 47, 6–9 (2012).

Sie sehen also nicht die Gabe der Pille an sich ist wichtig sondern die Rahmenbedingungen natürliche Effekte und eben wenn die Pille ein echtes Medikament ist die pharmakologische Wirkung.

#319 |
  1
Gast
Gast

@Dr. Rolf Wagels

Sie schrieben, Sie standen bei einem totkranken aufgegebenem Tier. Ich gehe davon aus, daß man zu diesem Zeitpunkt alles an Medikamenten und Therapien durch hatte und das Tier weitgehend schmerzfrei hielt. Was spricht dann dagegen, es in genau so einem Fall wieder mit Beistand zu versuchen, um die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren? Oder Homöopathie?

#318 |
  6
Gast
Gast

Äh … Nur noch mal ganz kurz als Info : PHYTOTHERAPIE ist NACHWEISLICH WIRKSAM!! Wer das nicht erkennt , esse doch bitte mal ein wenig Fingerhut ( digitalis ) oder versucht Weißdorn zusammen mit anderen Ca- Kanal Blockern , gerne auch Tollkirsche ( Belladonna) oder ein bissl Bienegift ?? Die NATUR ist die größte Chemiefabrik überhaupt , wir müssen nur noch nach den Wirkstoffen suchen ! NATUR ist somit NICHT GLEICH unwirksam…. Zuckerkügelchen schon

#317 |
  1
Dr. Andreas Breß
Dr. Andreas Breß

@Lapisazuli

Dieses von Ihnen erwähnte Prinzip wirkt auch bei wirksamen Medikamenten. Ich habe also jeden Grund ein Medikament zu nehmen und eben kein Homöopathikum. Natürlich nur bei Erkrankungen, die wirklich einer Behandlung bedürfen. Das Medikament hat ebenfalls einen “möglicherweise vorhandenen” Placebo-Effekt. Dieser wirkt beim Menschen wie er beim Tier wirkt, ein Teil des Placebo-Effekt nach der ursprünglichen definition ist z.B. die natürliche Heilung. Genauso kann ein Mensch aber auch ein Tier wieder gesund werden selbst wenn der Mensch nicht da ist und in die Box schaut. Deshalb wird heutzutage auch nicht mehr von Placebo-Effekt sondern von kontextuellen Effekten gesprochen. Es zeigt sich auch wenn ein normaler Arzt eine Placebobehandlung anbietet, dass dann die Patienten eine bessere Genesungsrate haben. Der heute, als kontextuellen Effekt genannte Rest-Placebo-Effekt, ist winzig klein wenn überhaupt existent. Dazu sollten sie die einschlägigen Artikel durchlesen. Als Anreiz nenne ich schonmal einen: Di Blasi, Z. & Kleijnen, J. Context Effects Powerful Therapies or Methodological Bias? Eval Health Prof (2003). doi:10.1177/0163278703252254

Wir brauchen also keine Heilpraktiker und auch keine Fachärzte für Homöopathie usw. All dies ist Pseudomedizin. Auch hat den Placebo-Effekt nicht Hahnemann erfunden.

Zitat Lapislazuli:
“arum wehren sich Heilpraktiker und Homöopathen eigentlich so gegen eine seriöse Aufklärung der Patienten? ”
Beispielsweise weil dann der Effekt droht zu verschwinden. Die Coverstory ist wichtig, auch der Preis. Im Prinzip würde ich Hahnemann ein Denkmal setzen, weil er ein leicht verteilbares Werkzeug zur Aktivierung des Placebo-Effektes erfunden hat.

#316 |
  4
@Janina Untiedt
@Janina Untiedt

Ja, die Wissenschaft kann irren. Aber das ist dann immer nur durch weitere Wissenschaft herausgekommen, niemals durch die Verfestigung eines Glaubens an Ideologien und der bloßen Meinung, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht zutreffen. Ja, vielleicht ist die Erde doch eine Scheibe, auch wenn das Gegenteil noch so sehr bewiesen ist. Das Masernvirus gibt es ja auch nicht und das Wasser hat ein Gedächtnis für Gifte, die es zuvor verdünnt hat, und ruft damit gegenteilige Effekte hervor, die dummerweise wissenschaftlich nicht nachweisbar sind und stattdessen nur im Einzelfall gefühlt und erfahren werden können. Puh, wenn man Wissenschaft permanent nur anzweifelt und ständig das gesicherte Wissen hinterfragt, statt es zu nutzen, dann wird man nicht weiterkommen über das Erfahrungswissen der Höhlenmenschen hinaus … Dann ist immer alles unklar und es zählt nur Meinung und Glaube. Das wäre Evolution rückwarts.

#315 |
  1
Dr. med. Hans-Georg Aberle
Dr. med. Hans-Georg Aberle

Hmöopathie ist einfach zu erklären:
Der niedergelassene Arzt hat mit 2 Patiententypen zu tun:
1. Der Patient mit “Befindlichkeitsstörungen”
2. der kranke Patient
Die Homöopathie ist für die erste Gruppe geeignet(?)
Bei der 2. Gruppe hat sie nichts zu suchen, hier ist der Begriff Scharlatanerie angebracht.
Aufgabe des Arztes ist, eine saubere Diagnose zu stellen und eine entsprechende Therapieoption einzuleiten.

#314 |
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Dr. Rolf Wagels
Dr. Rolf Wagels

@Gast #311…das Problem ist, dass es Vermessen wäre, beim nächsten todkranken Tier wieder so zu handeln, und darauf zu hoffen, dass “vor der Box stehen” als Therapie ausreicht und ihm dabei wichtige Medikamente/Therapien vorzuenthalten. Das ist das Problem.

@Janina Untiedt: Zum Thema Offenheit möchte ich mit Dara O’Briain antworten:
“Science knows it doesn’t know everything; otherwise, it’d stop. But just because science doesn’t know everything doesn’t mean you can fill in the gaps with whatever fairy tale most appeals to you”

#313 |
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Janina Untiedt
Janina Untiedt

Ich meine eine ECHTE Objektivität, bei der beide Lager ihre bisherigen Überzeugungen in Frage stellen. In Ihrem Fall wäre das das in Frage stellen der heutzutage sogenannten Wissenschaft. Zu allen Zeiten galten Dinge als wissenschaftlich bewiesen. Und Vieles hat sich im Nachhinein doch als nicht korrekt rausgestellt. Ich wünsche mir grundsätzlich einen Blick, der das heute bekannte Wissen nicht verabsolutiert, sondern Platzt lässt, für Dinge, die wir noch nicht wissen. Wie hier schon oft geschrieben wurde, ist die heutige wissenschaftlich rationale Denkweise auf die Aufklräung zurückzuführen und viele GLAUBEN heute, daß in der Aufklärung die ganze Wahrheit entdekct wurde. Das kann sein, muss nicht sein. Wir wissen es noch nicht genau. Es ist eine Frage der Weltanschauung. Und aus dieser Weltanschauung werden dann die wissenschaftlichen Kriterien abgeleitet. Wie weit die tragen, wissen wir nicht. Solange, bis eine neue Wahrheit oder zusätzliche Wahrheiten entdeckt werden. Jeder enrsthafte Forscher sollte doch eine Offenheit behalten, das hat schon Einstein gesagt: …”dies heilige Neugier sollten wir nie verlieren…” Was Sie selbst hier nochmal bekräftigt haben durch Ihren Kommentar, das sehe ich tatsächlich als Engstirnigkeit. Und das finde ich schade und nicht hilfreich. Seien Sie doch offen. Wir wären nie voran gekommen, wenn nicht beständig unmögliches für möglich gehalten worden wäre. Aus meiner Erfahrung mit meinen Patienten, habe ich aus beiden Welten Wirksames kennengelernt. Die Stärke der Schulmedizin (ich sehe das nicht als Kampfbegriff, sonder eben als einen Term, mit dem man mehrere Medizinen unterscheiden kann, rein wörtlich), also die Stärke der Schulmedizin liegt meiner Erfahrung nach in der Notfallmedizin, der Chirurgie, der Infektiologie in schweren Fällen. Die Stärke der Naturheilkunde eher bei chronischen Krankheiten, oder da, wo die Schulmedizin häufig nichts Finden kann, aber trotzdem etwas ist. Da, wo ein klarer Fokus nicht benannt werden kann, sondern, wo das gesamte System des Patienten irgendwie nicht mehr richtig funktioniert. Auch an mir selbst habe ich positive Erfahrungen mit beiden Systemen gemacht. Ich bin dankbar für beide. Und bleibe offen. Wie gesagt, eine Annäherung kann nur stattfinden, wenn beide Seiten offen sind und bleiben. Infrage stellen vermindert den Halt, den man hat. Warum sich dem nicht stellen? Als Geschenk dafür, den wunderbaren neugierigen Blick von Albert Einstein.

#312 |
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Gast
Gast

@Dr. Rolf Wagels

Mag sein, daß es geholfen hat, daß jemand bei dem Pferd war, wo ist das Problem?

#311 |
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@Gast #307
@Gast #307

Auch wenn “ein Tierarzt” etwas sagt oder diagnostiziert, dann kann das eben falsch sein. Wenn sich die falsche Einschätzung dann herausstellt und ein Tier entgegen einer Prognose wieder gesund wird, dann heißt das doch wohl kaum, dass mit diesem einen Fall “Erfahrung” die generelle Wirksamkeit einer Heilideologie bewiesen ist, die schon in ihrer Theorie Naturgesetzen widerspricht. Wenn sie beim Russisch-Roulette einmal abdrücken und die Erfahrung machn, dass ja nichts passiert, drücken Sie dann auch immer wieder ab?

#310 |
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Dr. Frank Reider
Dr. Frank Reider

Bei meinem Arko hab ich es auch schon versucht. Mit Ansprache, Hand- auflegen,Hämepathika und dem bewährten Pendel. Aber er fuhr immer noch
Schlitten, es juckte weiter, er hatte also weiterhin Würmer. Mein Hund hatte allerdings einen nachweisbaren Befund, keine Ahnung warum die Therapie versagte? Übrigens, den Wurmbefall kriegte ich trotzdem in den Griff und
Arkos Nase war wieder kalt, feucht und glänzte und Frauchen war wieder
glücklich.

#309 |
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Dr. Rolf Wagels
Dr. Rolf Wagels

@Gast #307: Bei mir sind schon aufgegebene Pferde gesund geworden, ohne dass ich was gemacht habe! Ich stand nur vor der Box! Und jetzt? Lag das daran, dass ich davor stand?
Genau….

#308 |
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Gast
Gast

@Herr Dr. Heinz Kraus

…ich habe mich als Zoologe mit vielem zu beschäftigen und mit wesentlich mehr Arten als ein Arzt. Mag sein, daß die Erwartung des Halters auf das kranke Tier projeziert wird -aber wer hofft denn nicht, wenn ein krankes Wesen behandelt wird -ob schulmedizinisch oder alternativ?

Aber wenn ein Tierarzt sagt, einem Tier wäre mit Medikamenten nicht mehr zu helfen, man solle ihm noch ein paar schöne Tage machen, Abschied nehmen und dann zur Euthanasie kommen. Und man dann mit Homöopathie das Ruder nochmal rumreißt, noch gute Jahre rausholt, dann ist das weder Einbildung noch “placebo by proxy”. Sonst wäre das Tier ja schon beim TA gesund geworden.

Die Schulmedizin hat genauso ihren Platz wie die alternativen Heilmethoden. Und ja, selbst “Pusten” hat einen Effekt. Vielleicht liegt ein Vorteil der alternativen Heilmethoden u.a. auch darin, daß man erst einmal den Mensch/das Tier sieht und seine Bedürfnisse. Und nicht nur ein behandlungsbedürftiges Symptom.

#307 |
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Dr. Frank Reider
Dr. Frank Reider

Bei uns auf dem Lande gibt es für das Landvolk eigentlich nur vier wirksame Medikamente. Zum ersten die gute Pferdesalbe, aber auch Melkfett nicht zu vergessen und natürlich das gute Ballistol(auch gegen Verstopfung).
Sollte die Not dann doch zu gross sein so greift man zu Klosterfrau Melissengeist.
Im zwiefel konsultier man unseren Tierarzt, wenn er gerade im Stall nach dem
rechten Sieht.

#306 |
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Bettina
Bettina

@Castro Tierpfleger
Schade, dass Sie beleidigend werden und anscheinend kein Interesse haben, sich mit “placebo by proxy” zu beschäftigen.

Was mir immer wieder auffällt, ist, dass man Medizinern anscheinend per Generalverdacht Einfühlungsvermögen, Empathie, genommene Zeit und gute Psychologie abspricht. Dürfen diese Attribute nur von Homöopathen, Heilpraktikern und Naturheilkundlern in Anspruch genommen werden?

Ist das Objektivität?

#305 |
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@Janina Untiedt
@Janina Untiedt

Die von Ihnen geforderte “echte Objektivität” gibt es ja längst. Und spätestens mit ihrer Hilfe ist klar geworden, dass Homöopathie keine spezifische Wirkung hat. Das heißt: Die Kügelchen helfen genauso gut wie der Placebo-Effekt, der durch andere sicher nicht spezifisch wirksame Präparate hervorgerufen wird. Das ist ja immerhin schon eine ganze Menge, hat aber eben nichts mit der dahinterstehenden Ideologie und dem Verdünnen von Stoffen (meist Giften) zu tun. Einen Ausgleich zwischen Hokuspokus und Wissenschaft kann es nicht geben. Wir haben ja dann immer genau dieses Problem: Die Wissenschaft zeigt, wie sich etwas verhält und der “Gläubige” kann das nicht mit seiner Ideologie vereinbaren und fordert dann Objektivität und Offenheit. Konzentrienen Sie sich doch auf den wissenschaftlich fundierten Teil Ihrer Tätigkeit und betrachten sie auch “schulmedizinisch” einfach den ganzen Menschen mit all seinen Problemen, Wünschen und Einflüssen. Das geht auch ganz ohne Begleitideologie aus einer Zeit vor dem Wissen um Krankheitserreger etc.

#304 |
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Dr. Rolf Wagels
Dr. Rolf Wagels

@Castro: Haben Sie die Quellen gelesen und verstanden? Es geht hier nicht um Glauben. Es geht darum, dass wir einen Placeboeffekt beim Tier nachweisen können. Sie haben gefragt, ich habe fundiert geantwortet, mit Quellen und Nachweisen. Jetzt kommen Sie!

#303 |
  14
Dr. Frank Reider
Dr. Frank Reider

Ich bin von diesem Heilverfahren überzeugt und es hilft in der Tat. Meine Pat.
halten mich für einen richtigen Hämepathen. Ich bevorzuge bei schweren Erkrankungen, bei denen ich kein Befund erheben kann möglicht die Klinikpackung mit möglichst vielen, vielen Kügelchen. Leider sind sie nicht bunt,
aber der Pat. ist wochenlang beschäftigt. Und siehe da, bei der Kontrolle
geht es schon viel besser. Also ein voller Therapieerfolg, was will man mehr.

#302 |
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Castro Tierpfleger
Castro Tierpfleger

Ja ich rede den Tieren die Gesundheit ein und dann geht das, das Tier kann mir in der Abhängigkeit voll folgen. Super.. Was für eine Scheiß Erklärung. Und Sie glauben diesen Blödsinn?

#301 |
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Dr. Rolf Wagels
Dr. Rolf Wagels

@Janina Untiedt:
Sie wünschen sich “echte Objektivität”!
Genau, das wünsche ich mir auch! Wenn Sie diese “echte Objektivität” anwenden, dann können Sie allerdings eine Ihrer beiden Halbtagstätigkeiten weglassen. Und das ist eben nicht die Medizin (die Sie fäschlicherweise als Schulmedizin bezeichnen und damit das Lager mit diesem alten, überholten Kampfbegriff weiter spalten, obwohl Sie doch Integration wollten?), sondern die Homöopathie. Oder meinten Sie etwas anderes mit “Naturheilkunde”?

#300 |
  14
Dr. Rolf Wagels
Dr. Rolf Wagels

@Castro Tierpfleger: Hätten Sie sich die Mühe gemacht, hier auch mal in den Kommentaren zu lesen, hätten Sie a) nicht zum gefühlt hundertensten Mal die gleiche Frage gestellt, und b) auch oft eine Antwort dazu gelesen. Gar nicht so weit unter Ihrem Eintrag steht zum Beispiel das Stichwort placebo by proxy. oder mal hier lesen:
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/homoeopathie-wieso-es-einen-placeboeffekt-bei-tieren-gibt-a-974333.html
oder in den Quellen lesen:
Quellen:
Cracknell NR, Mills DS: A double-blind placebo-controlled study into the efficacy of a homeopathic remedy for fear of firework noises in the dog (Canis familiaris)’ in: The Veterinary Journal 177 (2008) 80 – 88

Seventy-five dogs that showed a fear response to fireworks participated in a double-blinded, placebo-controlled clinical trial to assess the efficacy of a homeopathic remedy for the alleviation of their behavioural signs. Dogs were randomly assigned to one of two treatments; the homeopathic treatment or the placebo treatment. (…) There were significant improvements in the owners’ rating of 14/15 behavioural signs of fear in the placebo treatment group and all 15 behavioural signs in the homeopathic treatment group. Both treatment groups also showed significant improvement in the owners’ rating of the global severity of their dog’s responses. However, there was no significant difference in the response seen between the two treatment groups

Oder auch ein Beispiel, das die Behandlungsmethoden vieler Tierheilpraktiker testet:

Verdier de K, Öhagen P, Alenius S: No effect of a homeopathic preparation on neonatal calf diarrhoea in a randomised double-blind placebo-controlled clinical trial. Acta vet. scand. 2003, 44, 97-101.

A double-blind, placebo-controlled clinical trial of a homeopathic treatment of neonatal calf diarrhoea was performed using 44 calves in 12 dairy herds. Calves with spontaneously derived diarrhoea were treated with either the homeopathic remedy Podophyllum (D30) (n=24) or a placebo (n=20). No clinically or statistically significant difference between the 2 groups was demonstrated. Calves treated with Podophyllum had an average of 3.1 days of diarrhoea compared with 2.9 days for the placebo group. Depression, inappetence and fever were presented equally in the 2 groups. These results support the widely held opinion that scientific proof for the efficacy of veterinary homeopathy is lacking. In the European Union this implies a considerable risk for animal welfare, since in some countries priority is given to homeopathic treatments in organic farming.

Reicht das? Danke!

#299 |
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Schulmedizin vs. Ganzheitsmedizin
Schulmedizin vs. Ganzheitsmedizin

Alleine diese Begrifflichkeiten sind lächerlich: Es gibt keine Schulmedizin. Es gibt wirksame und wissenschaftlich fundierte Medizin … und es gibt alles andere.
Wo hilft denn die “Ganzheitsmedizin”, die ja dann allumfassend sein muss, bei akuter Ateminsuffizienz mit Hypoxie, beim Schlaganfall, beim Herzinfarkt, beim Ileus, der Leberruptur, bei der Theyreotoxikose usw.

#298 |
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@Andrea Fischer
@Andrea Fischer

Herr Schmacke hat diesen Artikel doch gar nicht geschrieben, es sei denn er benutzt ein anderes Bild und das Pseudonym “Michael van den Heuvel”. Wenn ihre hundertfachen Heilungserlebnisse ähnlich gut beobachtet wurden …

#297 |
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Janina Untiedt
Janina Untiedt

Hallo Alle,
für mich ist es sehr erschreckend, wie tief die Spaltung zwischen den beiden “Lagern” Schulmedizin und Ganzheitsmedizin sich hier darstellt. Das hilft unseren Patienten so sicher NICHT weiter. Da die Debatte wie schon erwähnt hoch emotional ist, denke ich persönlich, daß es gar nicht NUR, um die jeweils angewandten Mittel/Methoden geht, sondern um etwas, das noch tiefer berührt. Ich glaube, es geht um Grundüberzeugugen auf der Ebene der Weltsicht/Weltanschauung. Darum wird die Debatte so essentiell. Ich glaube, daß im Lager der Schulmedizin vorwiegend eine rein rationale Weltsicht vertreten ist. Dies glaubt NUR an die Vernunft. Im Lager der Ganzheitsmedizin herrscht ein ganzheitlicher Blick vor, der rationale/seelische/geistige/möglicherweise auch unerklärliche Phänomene beobachtet und versuhct, aus empirischer Erfahrung zu beurteilen – ohne eine rein rationale Beweisführung für sich zu brauchen, da diese das System als Ganzes nicht erfassen und damit nicht als Ganzes beurteilen könnte. Man könnte schon sagen, denke ich, daß die Methoden der rein rationalen Beurteilung von Medizin (EBM) für die Ganzheitsmedizin nicht geeignet ist, da sie deren wesentlichstes Merkmal nicht erfasst. Ich finde es schade, daß eine so große Aufspaltung in den Weltanscauungen vorliegt in bezug auf die Medizin, das macht meiner Anischt nach, eine echte Objektivität, was unter Berücksichtigung aller Methoden und aller Gedankenmuster hilfreich ist, unmöglich. Auf einander zugehen, wäre also sicher besser. Für mich versuche ich das, ich bin Ärztin und arbeite halbtags in der Schulmedizin und halbtags in der Naturheilkunde. Das ist allerdings sehr schwierig, wenn ich mit solcher Spaltung konfrontiert bin, wo ich doch nach Integration suche. Damit meine ich, ECHT Integration. Und nicht das Vorherrschen eines Modells, das milde lächelnd winzige Teile des anderen toleriert. Nein, damit meine ich eine ECHTE Integration zum Wohle des Patienten. Die vorteile aus beiden Welten nutzen. Das braucht Offenheit und keine Engstirnigkeit, auf KEINER Seite!

#296 |
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Castro Tierpfleger
Castro Tierpfleger

Können mir die Gegner erklären wie Homöopathie bei Tieren wirkt- heilt??

#295 |
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Dr. Rolf Wagels
Dr. Rolf Wagels

Andrea Fischer, wie selbstbewußt muss man sein, um ohne Skrupel eine solche Aussage zu treffen:
“Als Heilpraktikerin habe ich den Nutzen von Homöopathika hundertfach erlebt” Bitte weisen Sie den Nutzen nach, oder hinterfragen Sie sich, mindestens einmal am Tag, ob Ihre Heilungen wirklich an den Globuli lagen.

#294 |
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@Klaus-Dieter Doerfert
@Klaus-Dieter Doerfert

Köstlich, Ihre Feststellung, dass die (sogenannte) Schulmedizin angeblich nur 4 Medikamente kenne, die Homöopathie hingegen 1400. Na, bei dieser Detailkenntnis wissenschaftlicher Medizin würde ich Ihnen die Einnahme einer nicht-homöopathischen Dosis von Medikament Nr. 4 aus Ihrer Aufzählung wärmstens empfehlen. UNd lange dranbleiben, hilft manchmal nicht direkt. Kennen Sie aus der Homöopathie: Erstverschlechterung.
Tattäää. Tusch.

#293 |
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Andrea Fischer
Andrea Fischer

Offenbar geht es hier doch darum, dass es die Pharmaindustrie wurmt, mit wie wenig Aufwand ein Hersteller homöopathischer Mittel sein Produkt auf den Markt bekommt – im Vergleich zu schulmedizinischen Präparaten, die mit zum Teil lebensbedrohlichen Nebenwirkungen aufwarten (wobei mich immer noch wundert, was in diesem Artikel die Phytotherapeutika zu suchen haben – Herr Schmacke, von wem wurden Sie für diesen reißerischen Artikel bezahlt?) Als Heilpraktikerin habe ich den Nutzen von Homöopathika hundertfach erlebt – aber ganz sicher nicht in jedem Fall.

#292 |
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Natalie Grams
Natalie Grams

@Andrea Fischer: weil sie alle zur besonderen Therapierichtung gehören. Jedoch sagt der Text ja auch, dass einige gute Phytotherapeutika, die eine Wirkung haben, zur Medizin gezählt werden können. Es geht also nicht um einen Rundumschlag “gegen alles”. Aber Sonderstellungen für nachweislich Wirkungsloses dafür aber Ideologiereiches braucht heute niemand mehr in der Medizin

#291 |
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Andreas Angler
Andreas Angler

@Andrea Fischer, #289: Weil Medikamente aus den verschiedenen Geistheiler-Ideologien teils gleichermaßen unsinnig von den gesetzl. Kassen gezahlt werden. Deshalb.

#290 |
  2
Andrea Fischer
Andrea Fischer

Habe ich irgendwas nicht mitbekommen oder bin ich die einzige, die außer dem Titel auch noch den Text gelesen hat?? Warum werden hier Homöopathie, Phytotherapie und Antroposophische Medizin in einen großen Ideologie-Suppentopf geworfen?

#289 |
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Bettina
Bettina

@ Gast #283

Bitte mal mit “placebo by proxy” beschäftigen.
Ich mag aber nicht anzweifeln, dass Sie schlaue Tiere kennen. ;)

#288 |
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Erfahrungs-Experte
Erfahrungs-Experte

Homöopathie für Tiere wirkt! Ja, klar. Besonders gute Erfahrungen habe ich damit bei Goldfischen und bei Teddybären gemahct. Meine 4-jährige Tochter sagt, es hat ihnen sehr gut geholfen. Warum sollte sie das denn sagen, wenn es nicht ganz klar stimmen würde, dass es ihnen nun besser geht?

#287 |
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#283…leider nie mit Tierpsychologie/-physiologie beschäftigt, sonst müsste Frau/Herr Gast wissen, dass das mit Einbildung nichts zu tun hat! Hier greifen Mechanismen, die ich schon vor längerer Zeit beschrieben habe, aber leider wird heute viel laienhaftes behauptet und geglaubt, ohne sich mit der Materie nur halbwegs beschäftigt zu haben!

#286 |
  1
Es gibt immer eine Pille …
Es gibt immer eine Pille …

… die man nehmen kann. Ach, gegen meine Erkältung, die doch sooo schlimm ist, da gibt’s nix? Nein, sagt zumindest die Wissenschaft! Viel Wasser trinken soll nachweislich ganz gut sein. Aber die Apotheken stehen trotzdem randvoll mit Zeugs, das mit Homöopathie nichts zu tun hat, und trotzdem auch wirkungsloser Mumpitz ist. Da ist der Griff zum wirkungslosen Zuckerkügelchen, mit dem man immerhin auch die Wasserzuvor optimiert, doch eine tolle Alternative, um einfach “irgendwas zu machen”, statt sich tatenlos hinzulegen und auf Heilung zu warten. Es gibt leider nicht nur den Placebo-Effekt, sondern auch das Placebo-Verlangen!

#285 |
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Lapisazuli
Lapisazuli

“arum wehren sich Heilpraktiker und Homöopathen eigentlich so gegen eine seriöse Aufklärung der Patienten? ”
Beispielsweise weil dann der Effekt droht zu verschwinden. Die Coverstory ist wichtig, auch der Preis. Im Prinzip würde ich Hahnemann ein Denkmal setzen, weil er ein leicht verteilbares Werkzeug zur Aktivierung des Placebo-Effektes erfunden hat.
Btw: Möglicherweise ist auch diese “pseudowissenschaftliche Verbohrtheit” der Homöopathen wirklich wichtig – denn wenn die Verabreichenden nicht mehr überzeugt sind, mag widerrum der wichtige Placeboeffekt verschwinden. Aus der Sicht heraus schaden wir mit dieser Diskussion mehr als wir wollen, weil der Placeboeffekt seine wichtige Daseinsberechtigung hat – sehr zum Ärger der Pharmaindustrie :(

#284 |
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Gast
Gast

Kenne ich doch schlaue Tiere! Bei denen wirkt Homöopathie nämlich sehr gut und das müssen sich die Tierchen dann ja alles nur einbilden, oder?

Ach ja, homöopathische und naturheilkundliche Arzneimittel für Tiere will man jetzt per EU-Verordnung COM(2014) 558 abschaffen, damit brav alle die chemischen Mittelchen kaufen. Passt doch schön zusammen…Hoffentlich bringt die Online Petition im Bundestag was, die gerade läuft.

#283 |
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Homöopathica, die nicht nach homöopathischen Kriterien zubereitet werden, sondern in der Apotheke frei erhältlich sind, sollten ihren Platz im Supermarkt finden. Mich wundert nur, dass Pharmazeuten mit ihrer Ausbildung sich nicht zu schade sind, solchen Schmarrn in Apotheken anzubieten und zu verkaufen.
Was die klassische Homöopathie betrifft, mag man daran glauben oder nicht. Die Zahl der emotionalen Kommentare spricht wie immer dafür, dass es sich um eine Glaubenssache handelt, denn mit Ratio hat und kann Homöopathie aufgrund aller wissenschaftlichen Kriterien nichts zu tun haben. Und was den Glauben betrifft, wäre Weihwasser sicher die bessere Alternative. Oder ein Gebet zum Heiligen Antonius als psychotherapeutische Maßnahme, da mit Priestern heutzutage nicht mehr gesprochen wird. Als überzeugter Atheist darf ich hier den alten Chesterton zitieren: “Seit die Menschen nicht mehr an Gott glauben, glauben sie etwa an nichts mehr, sondern an alles”. Auch an die Homöopathie und vieles andere mehr.

#282 |
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Natalie Grams
Natalie Grams

Eieiei. Wenn man sich hier durch die Kommentare wühlt, dann ist das übliche Dilemma zu erkennen. Homöopathen lassen Bomben fallen, wie “Homöopathie wirkt!” oder “Wer heilt, hat recht” und sind empört und verärgert, wenn jemand dann nachfragt. Dass Homöopathie eine Wirkung hat, bezweifelt niemand. Allerdings hat das Pusten auf ein Kinder-Aua auch. Beides ist dennoch keine Medizin. Warum? Weil dazu gehört, dass man nachweisen kann, dass spezifische Effekte, die kausal mit dem gegebenen Arzneimittel zusammenhängen, auftreten und zwar wiederholt und besser als bei einer Scheinmedikamentengabe im Vergleich. Weil also klar sein muss, dass man wirklich heilt. Nicht nur bei einer Heilung, die der Körper selbst vollzieht, zufällig anwesend war und sich die Verbesserung auf die eigene Fahne schreibt. Und wie immer stehen hier Gefühle (ich habe es aber erlebt!) gegen Argumente (mag sein, aber dies und das sind die Gründe für dieses Erlebnis oder die Täuschung im Erleben). Schade, dass die Diskussion nicht endlich mal einen Schritt weiter kommt. Denn dann werden die Umsetzungen, die N. Schnacke in seinem Interview fordert, nötig sein: raus aus der Medizin mit der Homöopathie. Wenn sie nicht selbst einsieht, wie wenig sie dort zu suchen hat, dann eben mit Hilfe!

#281 |
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Homöopsychotiker
Homöopsychotiker

Wasser ist doch die Grundlage des Lebens. Das muss doch bahnbrechend wirken, wenn ich damit irgendwas (zumeist Schädliches) so weit verdünne, dass es wieder nur Wasser ist. Homöopathie ist genau der Umweg, aus Schei.. doch Gold zu machen. Natürlich nicht unbedingt für den behandelten Patienten.

#280 |
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Dr. Rolf Wagels
Dr. Rolf Wagels

Moin
“HOMÖOPATHIE WIRKT !!!!!!!!! BASTA!!!!!”

Ja, stimmt, jetzt, wo Sie es so sagen, da leuchtet es mir gleich ein.

#279 |
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… und hat noch lange nicht geheilt!
… und hat noch lange nicht geheilt!

… und hat noch lange nicht geheilt!

#278 |
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Wer nur nicht schadet, hat noch lange nicht Recht!
Wer nur nicht schadet, hat noch lange nicht Recht!

Viele Menschen möchten gerne an etwas “Magisches” glauben. Da kommt die Homöopathie gerade recht. Wenn dann Magie noch mit dem Anstrich der Seriosität, den einige Ärzte und prominente – aber wissenschaftlich sowieso ahnungslose – Fürsprecher der Homöopathie leider verleihen, verkauft wird, dann ist das eben die perfekte Illusion. Und wenn man dann als “mündiger Patient” sogar immer wieder mit einem homöopathisch behandelten Zipperlein tatsächlich gesund wird, dann “muss da doch was dran sein”. Wer heilt hat ja schließlich Recht! Auch wenn er nur Humbug gemacht hat, während eine normale Heilung stattgefunden hat. Dann sind natürlich alle böse, die dieser tollen sanften Methode, für die die Wissenschaft nur bisher zu doof war, eine spezifische Wirksamkeit absprechen wollen.
Aber Überzeugungen, Ideologien und Weltanschauungen lässt sich leider nicht mit wissenschaftlichen Fakten beikommen. Hier kann man nur die Patienten überzeugen, die überhaupt nicht wissen, was für ein Quatsch sich hinter den Theorien versteckt und stattdessen glauben, dass Homöopathie ein Art Naturheilkunde mit vorsichtigen Dosierungen wäre. Derartiges meinen viele.
Außerdem hätten ja dann viele Heilpraktiker und Hebammen nichts “Eigenes” mehr zu verschreiben, das viel besser ist als die “bittere Pille” vom gehetzten und unfreundlichen Doc nebenan! Wenn es die Homöopathie nicht gäbe, dann würde man sie alleine aus diesem Grund erfinden.
Die ganze Problematik wird sich nur lösen lassen, wenn Ärzte wieder Zeit haben, sich mit ihren Patienten zu beschäftigen und ihnen etwas zu erklären. Erst dann braucht plötzlich (fast) kein Patient mehr Zuckerwasser.

#277 |
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Dr Elke Wahnerschmitz
Dr Elke Wahnerschmitz

es ist einfach unfaßbar wieviele Menschen an Hokuspokus glauben!

#276 |
  8
Bettina
Bettina

@Klaus-Dieter Doerfert

Bisher konnte auch noch nie jemand nachweisen, dass es NICHT wirkt, zur Schmerzbehandlung bei Vollmond eine Nacktschnecke über die schmerzende Stelle kriechen zu lassen. Wirkt die Maßnahme daher im Umkehrschluss?

Dieses absurde Beispiel bringe ich an, weil dies eine Empfehlung eines Naturheilkundlers war.

Trägersubstanz für ein Nichts?

#275 |
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Und täglich grüßt das Murmeltier. Die immer wiederkehrende Diskussion um das Thema Homöopathie ist erstens lächerlich und zweitens unsinnig.
HOMÖOPATHIE WIRKT !!!!!!!!! BASTA!!!!!
Bisher hat noch niemand den Beweis erbracht, dass die Homöopathie nicht wirkt.
Es wird immer wieder mit dem gleichen Wortlaut/ den gleichen Argumenten behauptet, dass Homöopathie nicht wirkt. Es taucht die Frage auf, warum das ständig gebetsmühlenartig wiederholt wird? Haben die Vertreter der Schulmedizin Angst? Und wenn ja, wovor?
Erstaunlich ist, dass die Schulmedizin nur 4 Medikamente kennt, die gegen jedwede Krankheit zum Einsatz kommt. Nämlich Antibiotika (auch gegen virulente Erkarnkungen (unwirksam), Placeboefekt?) Cortison, Schmerzmittel und Psychopharmaka.
Die Homöopathie kennt ca. 1400 Arzneimittel nach dem hahnemannschen Pinzip.
Homöopathiesche Arzneimittel sind nicht ausschließlich Globuli (Streukügelchen), sondern auch Tabletten und Tropfen. Hierbei handelt es sich lediglich um gutfunktionierenede Darreichungsformen. Und der Traubenzucker ist eine Trägersubstanz, bei den Tropfen ist es Alkohol.

#274 |
  20
Dr. Rolf Wagels
Dr. Rolf Wagels

Es wurde doch jetzt alles schon gesagt, nur noch nicht von allen :-).
Wie oft kommt denn noch: “Wer heilt hat Recht!”? Liest niemand die anderen Beiträge? Woher wissen Sie, Anette Fricke, denn wer heilt? Reicht es, eine Heilung zu behaupten, um Recht zu haben, oder muss man diese Heilung vielleicht nachweisen? Hinterfragen Sie sich eigentlich nie? Die Frage geht an alle Homöopathen, die hier von Heilung sprechen! Haben Sie nie Zweifel? Wenn das so toll ist, warum weisen Sie dann nicht einfach die Heilung nach? Und damit ist die Forderung nach einem Ende des Binnenkonsens ja auch völlig berechtigt und wäre dann doch in Ihrem Sinne? Wenn Sie Heilung nachweisen können, dann muß die Homöopathie ja nicht weiter von der Nachweispflicht ausgenommen werden und alles ist gut! Nicht wahr?’
@Anette Fricke: Sie verwechseln Nachweis eines Wirkmechanismus mit dem Nachweis einer Wirkung! Wenn die Wissenschaft für normale Medikamente feststellen kann, dass es anschließend eine Verbesserung über den Placeboeffekt hinaus gibt, warum sollte sie das nicht bei Homöopathie können? Verbesserung ist Verbesserung! Wenn Wunden schneller heilen, blaue Flecken schneller verschwinden oder Halsschmerzen kürzer nerven, das kann ich doch messen?

#273 |
  3
Annette Fricke
Annette Fricke

Vielleicht sind die Methoden der sogenannten Wirkungsüberprüfung zu “dumm” für homöopathische und anthroposophische” Medizin. Ausserdem gilt : Wer oder was heilt, hat recht.” Die von Hahnemann et alteri durchgeführten Überprüfungen von Mitteln kann man auch heute noch wiederholen und bekommt dieselben Ergebnisse wie zuvor. Zunächst muss der Prüfer allerdings jahrelange (Eigen)erfahrungen mit den Mitteln und ihrer Wirkung machen und nichts ablesen oder sich auf andere berufen. Homöopathie und Anthroposophie lernt man nicht in vier Jahren während eines normalen Medizinstudiums, zur Erlangung dieses Wissens bzw. dieser Erfahrungswerte bedarf es eines viel längeren und intensiveren Studiums.

#272 |
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Bettina
Bettina

@Stephan Hollweg
Ein Heilpraktiker, der copy & paste beherrscht – ich bin ehrlich beeindruckt!

@Wolfgang Stute
Wieso erwähnen Sie nicht, dass die Vioxx-Geschädigten zum Großteil multimorbide Patienten waren und ein eindeutiger Hinweis auf Schäden, die ienzig und alleine auf das Medikament zurückzuführen waren, nie erbracht werden konnte? Aus Sicherheitsgründen und wegen des öffentlichen Drucks wurde dieses Medikament dann vom Markt genommen. Ganz unabhängig davon gebe ich Ihnen recht, dass trotz seriöser Forschung und Testung immer wieder mal Schäden durch vereinzelte Medikamente am Patienten auftreten können. Nehmen wir nur mal Paracetamol, das jahrzehntelang einfach jegliche Kontrollen unterlaufen konnte und nun stellt man fest, dass die werdende Mutter ihr ungeborenes Kind gefährdet durch die Einnahme in der Schwangerschaft. Das sind wirklich fatale Vorkommnisse, die niemand leugnen wird.

Was allerdings erstaunlich ist, dass immer wieder die negativen Folgen der Medizin ins Felde geführt werden, um von den Folgen der Einnahme der Homöopathie abzulenken. Oder denkt man damit, die Homöopathie “wirksamer” zu machen? Wird ein Problem gelöst, indem man auf die vielen anderen Probleme hinweist? Wo wären wir ohne die Pharmaindustrie, die forscht, Milliarden einsetzt, um wirksame und wirklich hilfreiche Medizin zu erzeugen? Ich bin dankbar dafür und werde es immer sein. Nun gibt es aber auch Menschen, wie z. B. Steve Jobs – um nur einen von vielen zu nennen -, die die “böse” Medizin nicht an sich ranlassen und lieber unter den streichelnden Händen eines Naturmediziners elendiglich zugrunde gehen. Nicht nur weil ich Apple-Fan bin, hatte mich sein Schicksal tief berührt. Und mich berühren die Schicksale anderer Schwerkranker, die sich uninformiert in die Hände von Naturheilern begeben. Um diesem Unwissen zu begegnen, wurde das “Informationsnetzwerk Homöopathie” gegründet, damit Menschen sich vor einer Behandlung seriös informieren können. In diesem Zuge wird auch informiert werden über Placebomedizin im Allgemeinen und den verheerenden Schaden, den die Impfmüdigkeit nach sich zieht.

@Christina Fuchs
Homöopathie bietet “nur” Placebo und ist deshalb noch nicht vom Markt verschwunden, weil die Placebowirkung wichtig ist. Ebenso in der Medizin ist sie wichtig und auch dann, wenn man mit Naturheilmitteln leichte Beschwerden lindern kann. Warum nicht mehr auf kontrollierte Naturheilmittel setzen, anstatt auf reinen Zucker?

Johannes Güntert erklärt bereits, dass niemandem die Globuli weggenommen werden sollen. Es wird lediglich informiert darüber, was man da zu sich nimmt, bzw. nicht zu sich nimmt.
Warum nicht so, wie Andrea Breß vorschlägt? Ich zitiere:

“Wer Homöopathie nutzen möchte soll dann bitte gerne beim EDEKA seine Globuli kaufen, selbst dafür bezahlen, auch beim Arzt für die Erstuntersuchung selbst das Geld hinlegen und dann wenn diese Behandlung nicht gefruchtet hat auch selbst für die wirksame medizinische Behandlung im Anschluss bezahlen. Es kann nicht sein, dass die Gesellschaft, den Irrglaube einiger mitfinanziert bz. ihn sogar als Werbemaßnahme explizit anbietet.”

@Annette Thienel
Eislaufen macht Spaß, nicht?

Warum wehren sich Heilpraktiker und Homöopathen eigentlich so gegen eine seriöse Aufklärung der Patienten? Sie verlieren ja nichts, denn selbst wenn Pseudomedizin von den Kassen nicht mehr getragen wird – was ich sehr hoffe -, werden sie doch trotzdem weiterhin ihre Anhängerschaft haben, die bar zahlt, dass sich jemand ihre Verzweiflung anhört und dann teuren Placebo verkauft. Wobei die Zeit, die man dem Patienten widmet, wertvoll ist, das wird jeder anerkennen.

#271 |
  4
Homöotology
Homöotology

Natürlich hat die Medizin Grenzen. Die Menschen werden auch weiterhin krank werden und ja, sie werden auch weiterhin sterben.

Aber warum um alles in der Welt sollten wirkstofffreie Zuckerkügelchen diese Grenzen aufheben?

#270 |
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Sehr geehrter Herr van den Heuvel,

ich bin u.a Homöopath und sehe im Sinne der Patientenversorgung im Bereich der gesetzlichen Krankenkasse auch keine Notwendigkeit – weder für die Kostenübernahme durch die Kasse, aber auch nicht die zwingende Beweisführung im Doppelblindversuch für die Methoden der Erfahrungsheilkunde.

Beides ist gar unnötig! Wir arbeiten mit einem speziellen, engagierten Patientenklientel meist von höherem Bildungsgrad. Diese machen sich selbst eine Meinung und lassen sich nicht so leicht täuschen.

Es sollten wesentlich mehr Leistungen aus der gesetzlichen KV ausgeschlossen werden, damit die Basisversorgung endlich billiger wird. So etwas wie künstliche Befruchtung u.v.a. könnte man ganz streichen, obwohl es wissenschaftlich funktioniert. Oder die Lohnfortzahlung könnte man problemlos privatisieren. Wir leben in einer Demokratie und die Menschen entscheiden über die öffentliche Gesundheit.

Mein Fazit: Homöopathie und Akupunktur von AOK und Co nutzt sowieso nicht viel, kann man einfach streichen.

Das schadet der Homöopathie als Methode aber überhaupt nicht!

#269 |
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Gast
Gast

@ gast andrea walter blog!
das Gesicht der Kampagne, will Eltern dazu anregen, die Gefahren der Selbstmedikation, der Pseudomedizin oder den Gang zum Heilpraktiker wohl zu überdenken, denn diese gut gemeinten Alternativen und Laienbehandlungen werden für Kinder häufig nicht zu zur Qual, sondern bergen auch weitgehend unterschätzte Gefahren!

Wieder ein Versuch der Ärtzeschaft die Patienten zu erhalten!

Ohne Abstufung! Ohne ein Fünkchen Selbstreflektion, warum Eltern den Gang zum Arzt vermeiden?
Alles in einen Topf- ohne einen Unterschied zu machen – und warum? Weil die Ärzteschaft verpasst hat, individuell zu behandeln?
Und vergessen hat, den Eltern Richtlinien an die Hand zu geben, ab wann der Arzt zu holen ist?
Also gleich ein Rundumschlag bis hin zu den Heilpraktikern, die ihre Ausbildung gemacht haben, eine Prüfung abgelegt haben und genaue Vorschriften haben, ab wann sie einen Patienten zum Arzt überweisen müssen?

P.s. ich bin kein Heilpraktiker! Aber sehe als Patient die Grenzen der Schulmedizin, die Misstände, die dort herrschen, die nicht über den schulmedizinischen Tellerrand reichenden Behandlungsmethoden!
Beispiel? Kind, eitrige Mandeln: erst mal mit verschedenen Antibiotika versuchen, klappts nicht, dann nehmen wir die Dinger operativ raus, wo nix mehr ist, kann nix mehr eitern! Erkenntnisse, wie heute bewiesene “Nebenwirkungen” solch einer Amputation werden unter den Tisch gekehrt!
Nur warum sind die Mandeln überhaupt eitrig? Wo stammt der “Dreck” her, den die Mandeln da bekämpfen müssen? Denn dafür sind sie uns gegeben!
Und warum schaffen sie es nicht mehr? Das interessiert den HNO nicht!

#268 |
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Dr. Andreas Breß
Dr. Andreas Breß

@Dr. rer. nat. Tiziana Lago-Schaaf

Zu 1) Tja sie verstehen das Prinzip nicht. Wir können nie beweisen, dass es etwas nicht gibt. Wir können aber sehr wohl mit großer Sicherheit sagen etwas gibt es nicht. Einsteins-Postulate z.B. widersprechen nicht anderen Theorien und wurden deshalb zwar lange nicht bewiesen aber man ging davon aus, dass es sie gibt, da sie sehr gut in das bekannte System sich eingliedern. Die Homöopathie tut dies nicht und man hat es sowohl auf der Ebenen des Wirkmechanismus untersucht und auch auf der Studienebene, die allerdings den großen Nachteil der statistische Ungenauigkeit hat, welche aber durch die Vielzahl der Studien ebenfalls gut beurteilt werden kann.

Zu 2) Auf der ganzen Welt wird vieles gemacht, dies ist kein Beweis für oder gegen ein System/Behandlung. In Amerika glaubt so gut wie niemand an die Homöopathie und Amerikaner wundern sich wenn sie in DE das erstmal davon hören und erleben wie es hier abgeht. Die Implikation, die sie gerne mit dem “überall auf der Welt eingesetzt”, dass die Homöopathie wirkt da sie überall genutzt wird ist wissenschaftlich gesehen ebenfalls nicht zulässig. Wie kann so etwas passieren wenn sie doch angeblich einen Dr. rer. nat. erlangt haben.

Zu 3) es gab bis jetzt keine echten Argumente, die nicht schon widerlegt wurden oder es waren Anekdoten.

Zu 4)Es ist nicht plötzlich, sondern wir haben versucht mit Geduld und echtem Diskurs versucht den Menschen aufzuzeigen wo die Irrtümer in der Homöopathie liegen. Leider ist das rationale Denken im Rückgang in Deutschland und deshalb muss man mittlerweile stärker auftreten zumal die Homöopathielobby Lobbyisten in den Bundestag und die EU schickt und sogar vermeintlich unabhängige Blogger dafür bezahlt um Artikel online zu stellen, die die Homöopathiehersteller selbst schreiben.

Zu 5) Ehrlich, zur Zeit findet wenig spannendes und Neues statt. Sie lesen die wissenschaftlichen Artikel wohl nicht, Thema potentielle HIV Heilung, Immuntherapie von Krebs usw. Wir haben schon über den Widerspruch der Homöopathie zu allen geltenden Naturgesetze gesprochen als die Krankenkassen noch riesige Überschüsse gemacht haben.

#267 |
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Homöotology
Homöotology

Lieber Gast, auch Homöopathie ist Chemie. Zuckerkugeln sind Chemie. Wasser ist Chemie. Egal welchen Stoff Sie dort potenzieren, es ist Chemie. Jeder Stoff ist Chemie. Mit solchen Aussagen belegen Sie nur fehlendes Schulwissen.
Und natürlich hat die Homöopathie keine Nebenwirkungen! Wie sollte Sie auch? Das Konzept der Nebenwirkungen wurde vollkommen aus dem Konzept der Homöopathie entfernt, ein genialer wenn auch bizarrer Marketingschachzug.

Denn was sollen denn in der Homöopathie Nebenwirkungen sein? Bei den Arzneimittelprüfungen werden nur Wirkungen getestetl was bitte wird denn dort als Nebenwirkung angesehen?
Hier mal etwas genauer.
http://homoeotology.com/2016/02/19/nebenwirkungen-haben-wir-keine-solltet-ihr-aber/

Das Ärzte zu weng Zeit haben ist genau das Problem an dr Sqche. Geben Sie denen wieder mehr Zeit und vor allem bezahlen Sie diese Zeit und kein Mensch würde mehr von Homöopathie reden.

Noch kurz zum Ausprobieren. Ich habe dutzende von Homöopathischen Arzneilmitteltests gemacht, vollkommen ohne irgendeine Wirkung. Wie muss den Erfahrung mit Homöopathie aussehen? Positiv, damit sie akzeptierbar ist?

#266 |
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Homöotology
Homöotology

Und wenn ich dann auch noch die unsinnigen Kommentare eines impfkritischen Heilpraktikers lese, der nicht nur homöopathische Alternativen (!) zum Impfen anbietet, sondern auch noch seine Kunden mit von Scientologen entwickelten E-Metern zum messen des Hautwiderstandes abzockt, wird der Wunsch nach einer gepolsterten Tischoberfläche immer akuter und die Gewissheit, die Menschen vor solchen Quacksalbern durch Aufklärung zu schützen gefestigt.

#265 |
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Gast
Gast

Man sollte doch die Globuli erst mal ausprobieren, dann stellt man fest ob sie helfen oder nicht. Chemiepräparate haben immer ganz schlimme Nebenwirkungen, die kein Arzt heutzutage erläutert. Das Resultat ist ,man bekommt noch andere Krankheiten dazu. Heutzutage geht es nur darum viel Geld in die Apotheke zu tragen.
Ein Heilpraktiker versucht die Ursache zu finden und zu heilen. Wo gibt es heute noch Ärzte die sich Zeit nehmen und erst mal zu hören ? Ich kenne keinen. Man wird sogar ganz schnell mal operiert und dann kann man zusehen wie man wieder gesund wird, weil es nämlich eine ganz andere Ursache für die schmerzen gibt. Aber dann suchen wir halt weiter und schneiden noch ein paar Organe raus. Geld bringt es auf jeden Fall.

#264 |
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heilpraktikerin hannah staas
heilpraktikerin hannah staas

Ich arbeite nun schon ein 1/4 Jahrhundert als homöopathischer Therapeut und bin sehr verwundert über die Ignoranz meiner Zeitgenossen. Sind denn alle meine Patienten einem Zauber aufgesessen, meiner magischen Heilkünste? Ich kann meist genau sehen, wann auch die homöopathischen Arzneien Placeboeffekte haben. Da jede Therapieform davon profitiert, ist dies nicht schlimm. Aber —- wie ist das eigentlich, wenn erst das 3. von mir verordnete Mittel hilft? Hier ist der Placeboeffekt doch schon verpufft? Was passiert eigentlich mit Pferden, bei denen mich der Halter übers Telefon anruft und ich Aconit bei einem trockenen Husten empfohlen habe, nachdem sie im kalten Ostwind standen und 1 Tag später nicht husteten? Magie, Placebo? Hat der Pferdebesitzer geglaubt und die Pferde überzeugt?
Ich empfehle den Gegnern der Homöopathie die Sache etwas gelassener zu nehmen. Wir nehmen unsere Arbeit ernst, wir helfen vielen Menschen, die bei der Schulmedizin keine Hilfe finden. Das spart Kosten für das Gesundheitswesen, denn die meisten Menschen bezahlen dafür selbst. Diese Patienten brauchen keine selbsternannten Kritiker, die etwas kritisieren, was sie nie selbst erfahren haben. Diese Menschen können selbst denken, fühlen und entscheiden.
Nebenbei gesagt kommen zu mir meist Menschen mit höherem Bildungsgrad.
In diesem Sinne – wir sind eine pluralistische Gesellschaft, in der es gut ist, wenn es viele Wahrheiten gibt.
Klaus Löbisch

#263 |
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Homöotology
Homöotology

Ich werde es wahrscheinlich ebensowenig verstehen wie diejenigen, die immer wieder diesen Vergleich bringen.
Aber was genau soll es bringen ständig auf Fehler in der Medizin oder Pharmabranche hinzuweisen? Ja, die sind da, weisen Sie darauf hin, gehen Sie dagegen an, sorgen Sei dafür, dass sich da was ändert.

Nur bringt Ihnen der Hinweis auf Fehler in der Pharmabranche nicht das Geringste für die Beurteilung der Homöopathie, tut mir leid. Die Fehler des einen lösen nicht die Probleme des anderen. Und egal wieviele Behandlungsfehler Sie von einzelnen Ärzten, die Sie gerne als “Die gesamte Schulmedizin” bezeichnen, vortragen, es ändert nichts an der gerechtfertigten Kritik an der Homöopathie. Dieses plumpe auf die Medizin Hingeweise ist der offensichtliche Versuch, von den eigenen Problemen abzulenken. Beide haben Probleme. In diesem Artikel werden die Probleme der Homöopathie behandelt. Sich die Probleme der Medizin anzuschauen trägt nicht das Geringste zur Problemlösung für die Homöopathie bei. Also hören Sie doch bitte auf so zu tun, als wären die Fehler des einen die Pluspunkte des anderen. Denn das sind sie nicht.
Sie kennen die Fehler.
Sie kennen die Kritik.
Wenn Sie statt dessen auf die Fehler anderer hinweisen ist das eine für jeden offensichtliche Kapitulation vor den eigenen Fehlern.

#262 |
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Gast
Gast

#255 Eine unterstützenswerte Initiative. Ich habe diese auch hier entdeckt:

Susannchen ist ein Mädchen, das nicht von klein auf mit überflüssigen Zuckerkügelchen angefüttert wird”:

IMG_20160218_140229

Und sie ist die Symbolfigur des Projekts “Susannchen braucht keine Globuli”, das zu den Aktivitäten des neuen Netzwerks Homöopathie gehört.

Gezeichnet wird Susannchen von Andrea Walter. Zu den Hintergründen erklärt sie:

Diese Initiative soll vor allem junge Eltern und Familien erreichen und auf die Gefahren der Pseudomedizin aufmerksam machen.

Neben Natalie Grams und Susanne Aust sind wir eine kleine Gruppe von Müttern aus pädagogischem und medizinischem Umfeld. Wir kennen die Sorgen und Bedenken junger Eltern, hinsichtlich der Gesundheit ihrer Sprösslinge.

Susannchen – das Gesicht der Kampagne, will Eltern dazu anregen, die Gefahren der Selbstmedikation, der Pseudomedizin oder den Gang zum Heilpraktiker wohl zu überdenken, denn diese gut gemeinten Alternativen und Laienbehandlungen werden für Kinder häufig nicht nur zur Qual, sondern bergen auch weitgehend unterschätzte Gefahren.”

IMG_20160218_140256

Erste Erfolge hat die Initiative “Susannchen braucht keine Globuli” bereits vorzuweisen:

Das Online-Portal “NetMoms” nahm nach Protesten von Netzwerk-Mitgliederinnen einige haarsträubende Globuli-Empfehlungen (à la “Stündlich ein Kügelchen, wenn das Kind dunkelrot anläuft, rasselnd atmet, zu Krämpfen neigt und apathisch wirkt”) vom Netz.

#261 |
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Gast
Gast

#Edith Ebner

ich vergaß… auch die Heilpraktiker und weitere Leute, die damit ihr Geld verdienen (mich hat noch nie jemand umsonst behandelt)…

nochmal: Winke-winke!!!

#260 |
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Dr. rer. nat. Tiziana Lago-Schaaf
Dr. rer. nat. Tiziana Lago-Schaaf

tiziana.schaaf@online.de
Dr. Tiziana Lago-Schaaf
Biologin und Heilpraktikerin

1) einer der wichtigsten Postulaten der Wissenschaft besagt: wenn ich etwas in einen Versuch nicht nachweisen kann, bedeutet dies nicht, dass es nicht gibt, sondern nur, dass ich es nicht nachweisen kann. Möglicherweise ist die Versuchsanordnung falsch. Auch alle Theorien von Einstein konnten lange nicht nachgewiesen werden, trotzdem waren sie und sind sie richtig.
2) auf der ganzen Welt wird Homöopathie praktiziert und dies seit über Hundert Jahren; wenn es Unfug wäre, wäre sie schon seit einiger Zeit nicht mehr so weit verbreitet oder schon verschwunden.
3) andere Argumenten pro Homöopathie wurden schon von anderen Lesern vorgebracht; deswegen erspare ich es mir.
4) Es ist verwunderlich, dass plötzlich so viele Attacken in mehreren Medien gegen die Homöopathie und Heilpraktiker stattfinden. Für mich stellt sich die Frage warum? Gewissenbisse? Echtes Denken an das Wohl anderer? “Nicht klar denkenden” Personen beschützen wollen? Pekuniäre Interessen? Geldströme umlenken wollen? Neid? Interesse auf der eigenen Person erzeugen? Es gibt viele mögliche Antworten in beiden Richtungen,
5) Es ist auffallend, dass solche “Diskussionen” aufflammen, wenn “Gesundheitsgeld” knapp wird oder neu verteilt werden soll und wenn wenig neues und spannendes passiert.

#259 |
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Gast
Gast

#255: Bleibt zu hoffen, dass man an einen Arzt gerät, der sein Wissen nicht an den Nagel gehängt hat, als er “Homöopathie” an seine Praxis geschrieben hat…

#258 |
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Dr. rer. nat. Tiziana Lago-Schaaf
Dr. rer. nat. Tiziana Lago-Schaaf

tiziana.schaaf@online.de
Tiziana Lago-Schaaf

#257 |
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Gast
Gast

Wieder ein Versuch unsere Politiker vor den Karren der Wirtschaft zu spannen!
Patientenverluste der alloopathischen Ärzte und Umsatzeinbussen der allopathischen Pharmaindustrie sollen mit solchen Gesetzen aufgefangen werden.
Keinem der Befürworter liegt das gesundheitliche Wohlergehen des Patienen am Herzen, sondern nur der eigene Profit.

Der durch die alternativen “Heil”-Methoden entstandene Verlust soll Wett gemacht werden durch Gesetze und Kontrollmechanismen.

Ganzheitliche Betreung durch den Arzt, der auf die Befindlichkeiten des Individuums eingeht, haben in der Schulmedizin immer noch keinen Einzug genommen. Die Arzneien dienen der Beseitigung von Symptomen, nur wenige dienen der “Heilung”. Die Patienten erkennen das mehr und mehr und verabschieden sich von der Schulmedizin.

Und wenn es darum geht, Menschen zu heilen, nicht nur Symptome zu beseitigen, dann frage ich mich, warum eine Heilung durch Psychologen und Psychotherapeuten zugelassen ist? Die benutzen nicht mal ein Zuckerkügelchen oder Placebos! Wie wollen die pysikalisch und chemisch nachweisen, daß ihre “Worte” eine Wirkung haben?
Das geht auch nicht durch eine Doppelblindstudie!
Und ich höre aus den Kommentaren auch den Neid sprechen, daß manche Kassen diese alternativen Heilmethoden unterstützen und der Allopath dadurch noch schneller seine Patienten verliert!

Schade, dass Hahnemann und Co. diese Zuckerkügelchen als “Arzneien” deklariert hat! Bin gespannt, wann der erste Hersteller von Zückerkügelchen diese als “Nahrungsergänzung” deklariert. Bei all dem Nahrungsergänzungsmitteln, die m Sportstudio, Internet, Apotheken und soagr Aldi verkauft werden, ist doch noch Platz im Regal für die Globuli? Und es bleibt dem Kunden überlassen, dies zu kaufen!

Einzig die Apotheker halten sich da raus, denn der macht seine Umsätze Dank der Apothekenpflicht der Globuli! Dem ist es egal, ober er sein Geld mit Aspirin oder Globuli verdienet! Ein klares Zeichen dafür, aus welcher Ecke solche politischen Anträge zur Reglementierung kommen!

#256 |
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Gast
Gast
#255 |
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Gast
Gast

Eine ganz große Gefahr besteht doch auch darin, dass immer mehr Mütter sich zur “Ärztin im Haus” berufen fühlen, die bei allen Gelegenheiten ihren “Ratgeber für Kinder” aufschlägt, sich die “richtigen” Globuli heraussucht und diese in der Apotheke rezeptfrei holt – und anwendet.

Da wird doch gar kein Arzt mehr aufgesucht.

Wenn das Kind Ohrenschmerzen hat, nimmt man etwas, auf dem so etwas ähnliches wie “Kamille” steht – wird schon was drin sein, das hilft… Wenn das Kind weiter jammert, ist es halt die “Erstverschlimmerung”. Da muss es durch. Stündlich ein Kügelchen und Mamas Zuwendung werden schon helfen.

Wenn das Trommelfell dann geplatzt ist, geht man halt doch noch zum Arzt… Der muss ja dann richtig, was Mama verbockt hat.

Apotheken bieten Vorträge an und verkaufen die “Homöopathie für Kinder” im praktischen Täschchen. Von wegen Beratung! Sogar Ledum C200 wird als wirksame Vorbeugung gegen Zeckenbisse angeraten.

Wo führt das denn noch hin? Haben Sie mal in einem Mütterforum geblättert und die z.T. lebensgefährlichen Globuliempfehlungen gelesen?

#254 |
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Gast
Gast

#Edith Ebner:

Die Homöopathika-Hersteller auch!!! Winke-winke!

#253 |
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Gast
Gast

#Dr. med. Gabriele Zeller

“…Wenn man postuliert, dass Globuli nicht wirken, haben sie auch keine Nebenwirkungen…”

Was für eine Aussage von einer Ärztin, keine Wirkung – ergo keine Nebenwirkung. Ich bin als Patientin sprachlos, wenn ich das lese. Das wird doch jetzt verdreht, bis es ins Konzept passt.

Selbstverständlich haben Globuli Nebenwirkungen, ganz heftige sogar. Das fängt damit an, dass bereits die Hebammen die werdenden Mütter mit ihren Kügelchen “überfallen” und ihnen nachher suggerieren, dass genau diese für eine gute Geburt gesorgt hätten. War es keine gute Geburt, so wäre es vermutlich ohne noch schlimmer gewesen. Wie es ohne die Globuli gewesen wäre, wird die junge Mutter sowieso nicht mehr erfahren…

Wenn ich mich im Kindergarten, in der Schule, in den Sporttaschen umsehe, geht es wunderbar weiter, dass diese überzeugten jungen Mütter ihre Kinder regelrecht mit den Zuckerkügelchen “anfüttern”. Kein blauer Fleck darf heute noch ohne Arnika D6 heilen – am besten schon vor dem Fußballtraining nehmen!

In der Schule braucht man vor jeder Klassenarbeit inzwischen Bachblüten! Ein gesundes Selbstvertrauen können diese Kinder gar nicht mehr entwickeln. Ein erster Schritt in eine Abhängigkeit von Beruhigungsmitteln wird somit durch diese Kügelchen gelegt – auch wenn es sich um reine Placebos handelt. Wozu soll das gut sein? Doch nur, um die Hersteller und Vertreiber dieser Mittel zu unterstützen.

Wann werden diese Kinder lernen, dass sich eben schwere Erkrankungen nicht mit Globuli behandeln lassen? Wo ist denn die klare Abgrenzung zur menschenverachtenden Patientenbehandlung bei schwersten Krankheiten durch Globuli? Bei denen Sterbenden sogar noch eingeredet wird, sie sollten auf schmerzstillende Medikamente verzichten, damit die Globuli wirken können?

Bei allem Respekt einer Ärztin gegenüber…

#252 |
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Edith Ebner
Edith Ebner

Die Pharmaindustrie lässt grüßen!

#251 |
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Menolly94
Menolly94

Ich muss auch sagen viele Mediziner hauen heute gerne direkt voll mit der Chemie Keule trauf ohne vorher wesentlich schonendere Metoden und Mittel erst einmal zu versuchen.

Ich finde es sehr schade das heute von vielen Ärzten dieses Wissen nicht mehr verwendet oder oder als Quatsch abgetan wird

#250 |
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Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Dr.med Gabriele Zeller

“…Wenn man postuliert, dass Globuli nicht wirken, haben sie auch keine Nebenwirkungen…”

Was logisch ist! Wenn etwas nicht wirkt, hat es auch keine Nebenwirkungen. Ist das was neues?

“Der Homöopath tut etwas, was der Schulmediziner oft verlernt hat: er hört zu, analysiert mittels Repetitorium die einzelnen Qualitäten der Beschwerden”

Das stellt auch niemand in Frage. Das Patientengespräch soll auch wieder sein.
Aber warum reden Sie statt von Medizin von “Schulmedizin” und beleidigen ihren eigenen Berufsstand?

“…umd stellt dann ein individuelles Therapeutikum zusammen”

What? Verschieden etikettierte Zuckerkügelchen?

#249 |
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Prof.Dr. MMD
Prof.Dr. MMD

# die Gläubiger treffen sich!
Natürlich gehört auch der Glaube zur Therapie und an die Therapie,an den Behandler, an das gesundwerden oder geht es auch ohne? Also was sollen diese Unqualifizierten Spitzen. Es ist völlig unwissenschaftlich und Primitive so etwas zu schreiben
#236 | 23. Februar 2016 um 09:10
In der Veterinärmedizin
, also bei den Tieren wirken Homöopathische Mittel ohne Glauben, oder glauben Tiere jetzt auch schon? Dann ist unser Verstand nicht mehr vorhanden oder war nie da.

#248 |
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Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Annette Thienel

Oje, Heilpraktiker trifft auf Logik. unlösbares Problem.

#247 |
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Was soll eigentlich immer die Diskussion über Homöopathie und Placebo? Wenn man postuliert, dass Globuli nicht wirken, haben sie auch keine Nebenwirkungen, im Gegensatz zu den meisten schulmedizinischen Medikamenten, die trotz “wissenschaftlich erwiesenem Nutzen” beim Patienten nicht immer zu einer Verbesserung seines subjektiven Befindens führen, die Polypharmazie nimmt immer mehr zu mit einer immer unübersichtlicheren Kombination an möglichen Wechselwirkungen. Der Homöopath tut etwas, was der Schulmediziner oft verlernt hat: er hört zu, analysiert mittels Repetitorium die einzelnen Qualitäten der Beschwerden und stellt dann ein individuelles Therapeutikum zusammen. Und wenn es dem Patienten hilft, ist doch vieles gewonnen. PS: ich bin selbst kein Hömoöpath

#246 |
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Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Burkhard Wittje

So einfach ist das nicht. Ich lasse niemanden “leben”, der mich versucht, pseudowissenschaftlich zu verarschen, siehe Globuli oder “Bioresonanz”.

Dann soll derjenige es besser transparent und ehrlich zugeben, dass er psychosomatisch arbeitet. Damit bin ich als Patient genau so zufrieden.

#245 |
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Heilpraktikerin

@Johannes Güntert

“… Wasser speichert keine Informationen, eine CD schon, da sie aus einem FESTEN KÖRPER besteht ….. Mein Gott, bin ich hier unter völligen Nulpen?”

Bitte beleidigen Sie nicht ständig jemanden, und erschlagen Sie nicht alles mit ihrer “Wissenschaft”, besonders , wenn Sie nichtmal wissen, dass Wasser auch fest sein kann. Haben Sie schonmal was von Eis gehört?

#244 |
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Zahnarzt Burkhard Wittje
Zahnarzt Burkhard Wittje

Ich höre hier immer von exaktem Messen. Was ist das?? Wenn ich meinen Starkstrom- / Hauselektriker an meinen Computer lass, so wird wenig Verwertbares finden. Die Kritik an der Homöopathie kann immer nur aus einer genauso subjektiven Sicht kommen, wie jeder Blickwinkel ist. Lass euch und alle anderen leben. Für Geldverteilungskämpfe steht das Thema natürlich gut da, es ist nicht genug Geld für alle Therapien im Lande – siehe die alten Römer: Divide et impera (Teile und herrsche – die Betroffenen werden sich schon selbst zerfleischen)

#243 |
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Johannes Güntert
Johannes Güntert

An alle Heilpraktiker mit “Bioresonanz”, die mit Natur, Bienchen, Blümchen und allerhand eiteitei Werbung machen:

Warum kaufen Sie sich denn ein (pseudo)wissenschaftliches, wertloses Stück Elektronik für mehrere Tausend Euro und versuchen dann, etwas nicht messbares regelrecht zu messen? Kann mir das jemand erklären?

#242 |
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Zahnarzt

Ich schließe mich dem Kommentar vom Kollegen Jantsch an.

#241 |
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Gast
Gast

Ich bin enttäuscht, dass immer noch versucht wird die Homöopathie mit schulmedizinischen Maßstäben zu messen, was definitiv nicht gelingen kann. Der Artikel vertritt leider wieder nur eine ablehnende Meinung und wird der Individualität der Homöopathie und des Patienten nicht gerecht!
Schaade!

#240 |
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Dr. Andreas Breß
Dr. Andreas Breß

@dr. med.dent. Wolfgang Stute: Schön, wenn man bei Anschuldigungen nicht sehr ausführlich den Hintergrund erwähnt. Wie wurde der COX-2-Hemmer überprüft, sind die Toten nachgewiesen. Zeigen sie wenigstens die Größe Links anzugeben, die man überprüfen kann. Welchen COX-2 Hemmer meine sie, da es sich um eine Gruppenbezeichnung handelt, sind es die Nebenwirkungen indirekt oder direkt gewesen, die zu einem Tod führten usw. Also entweder ordentliche Angaben machen oder sich darauf einstellen, dass man einen nicht mehr ernst nehmen kann.

Übrigens:
Nie haben wir gesagt, Medizin hat keine Nebenwirkungen und kann auch mal gefährlich sein. Deshalb wäre es auch besser Fördermittel und Zeit in die Untersuchung dieser Medikamente und der Funktionen des Menschen zu stecken als sinnlos über nicht wirkende Homöopathie zu diskutieren und damit Zeit zu verschwenden.

#239 |
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HP Martin Gastinger
HP Martin Gastinger

Wenn Globuli die Erfolgsquote von gut platzierten Placebos erreichen, dann schlagen sie ja mühelos die meisten allopathischen Präparate aus dem Feld…

#238 |
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Dr. Andreas Breß
Dr. Andreas Breß

@Birgit Gaston

Ich stimme in ihrem Fall, so sie den Ärztin sind, voll und ganz zu das Ärzte durch Ihre Art der schriftlichen Prüfungen anscheinend viel zu oft ihre kritische Sichtweise verlieren. Ich sage dazu Ärzte sind auch nicht als Wissenschaftler ausgebildet.

Sie sind ein Paradebeispiel. Wieso vergleichen sie hier Äpfel mit Birnen. Wenn man eine Substanz z.B. aus einer Pflanzen noch nicht kennt, aber die Pflanze selbst eine Wirkung bei einer Erkrankung hat, hat dies nichts mit Homöopathie zu tun.

Wie hier schon mehrmals erwähnt, haben wir in allen Hochpotenzen eben keine Moleküle einer Wirksubstanz mehr im Zucker. Genau das ist ja der Betrug, dem sie wohl ebenso aufgesessen sind. Vermeintlich wirksame Substanzen werden durch Verdünnung aus einer Lösung entfernt und diese soll dann eine noch bessere Wirkung haben nachdem sie auf einem Zuckerkügelchen verdampft ist.

Wir können also sagen, dass Homöopathie nicht nicht wirkt, weil wir die Substanz in der Homöopathie noch nicht gefunden haben sondern weil keine Substanz drin ist ausser Zucker und weil die konstruierten Erklärungen, warum es doch funktioniert, der Physik, Chemie und der Biologie widersprechen.

#237 |
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Prof.Dr. MMD
Prof.Dr. MMD

# die Gläubiger treffen sich!

Natürlich gehört auch der Glaube zur Therapie und an die Therapie,an den Behandler, an das gesundwerden oder geht es auch ohne? Also was sollen diese Unqualifizierten Spitzen. Es ist völlig unwissenschaftlich und Primitive so etwas zu schreiben

#236 |
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sdfg sdfgh
sdfg sdfgh

Ich arbeite als Tierheilpraktikerin phytotherapeutisch, homöopathisch und nach Grundsätzen der chinesischen Medizin. Es ist immer wieder interessant zu sehen, dass diese sg Placebos beim Tier so gut helfen, oft nachdem die Schulmedizin nicht mehr weiter wusste. Es ist auch mehr als ein Schönheitsfehler die Phytotherapie mit der Homöopathie in einen Topf zu werfen. Hier jemand von der Materie keine Ahnung. Lobbyarbeit wird im grossen Stile von den Pharmaunternehmen und den dazugehörigen Ärzten betrieben. Zu solch kostenintensiver Meinungsmache ist die
Naturheilkunde gar nicht in der Lage.
Wir nehemen uns hiet Westen heraus, zu wissen, was med. korrekt ist. Aber wir bekommen westliche Antworten auf eestlich Fragen und das lässt uns nicht über den Tellerrand blicken und andete Therapieverfahren verstehen.
Hahnemann war Arzt und Apotheker und seit er die Homöopathie begründet hat ist sehr viel Zeit vergangen und diese lästigen “Placebos” gibt es immer noch und sie helfen. Aber das ist für einen westlich denkenden Arzt nicht zu verstehen. Er stellt halt die “falschen” Fragen.

#235 |
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Dr. Andreas Breß
Dr. Andreas Breß

@Eva-Maria Herz-Rinde

Sie verstehen das Prinzip der doppelten Verblindung nicht oder wollen einfach nur trollen.

Ich gehe mal davon aus es ist ein wenig von beidem. Das entscheidende ist ja das man eben nicht blind arbeitet. Man hat vorher ein System entwickelt um keine Fehler zu machen. Deshalb ist nicht nur die Verbindung so wichtig sondern auch die Randomisierung und das Behandlungsprotokoll. Wir wissen, dass wir uns unbewusst anders verhalten wenn wir bewusst etwas wissen, wie z.B. bei dem Wissen ob wir jemanden mit einem Placebo oder mit einem Medikament behandeln. Da wir dies wissen gibt es eine übergeordnete Instanz, die eben doch die Augen offen hat und weiß wer wie behandelt wird, dies aber dem Behandler nicht sagt damit dieser unbewusst eben keinen Fehler macht.

Diese Verfahren wie Verblindung und Randomisierung sind so wichtig damit danach nicht Millionen von Menschen unwirksame Medikamente bekommen, die vielleicht auch noch Nebenwirkungen haben. Damit Schützt die Wissenschaft Menschen, da uns andere Menschenleben wichtig sind. Wir selbst wollen ja auch bei einer Erkrankung nicht noch zusätzlich geschädigt werden.

#234 |
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Dr. Andreas Breß
Dr. Andreas Breß

Die Offenheit über den Tellerrand zu schauen gibt es und gab es in Bezug auf die Homöopathie. Jedoch gibt es auf Grund der physikalischen Grundsätze, die derzeit in unserer Welt herrschen keinen Grund anzunehmen Homöopathie könnte wirken. Auch die Quantentheorien sind dafür nicht heranzuziehen, da sie keine Anwendung finden in der Mikroskopischen Welt haben und die klassische Physik weiterhin vorhanden ist. Trotzdem haben Ärzte und andere Wissenschaftler Studien gemacht, da man einen Effekt bei Patienten gefunden hatte und herausfinden wollte woher dieser Effekt kommt. Dies hat man mittlerweile. Es wurde der Hawthorn-Effekt gefunden, die natürliche Heilung als Effekt genauer untersucht, die Fürsorge des Behandlers erkannt usw. Somit ist die Homöopathie genug untersucht worden.

Deshalb sollten sich die Menschen auch dafür einsetzen, diese Effekte zu nutzen. Der Behandelt sollte Zeit haben für den Patienten und dementsprechend emphatisch. Dies hilft mehr als hier über Ärzte herzuziehen und ohne Belege, die Homöopathie zu lobpreisen.

Es ist ok wenn man mal falsch liegt mit seinen Annahmen, jedem Menschen passiert das, auch jedem Arzt mir auch. Wichtig ist über diesen Schatten zu springen und zu sagen ok nach so langer Zeit und Gegenbeweisen muss ich von meiner Meinung abweichen, da ich falsch lag.

Die Freiheit in einem Land ist sehr wichtig, dann dürfte ich aber auch Menschen töten, weil ich denke dadurch wird sich mein Leben verlängern. Klar erkennbare unsinnige oder für andere schädliche Dinge müssen in einer freien Gesellschaft nicht toleriert werden.

Wer Homöopathie nutzen möchte soll dann bitte gerne beim EDEKA seine Globuli kaufen, selbst dafür bezahlen, auch beim Arzt für die Erstuntersuchung selbst das Geld hinlegen und dann wenn diese Behandlung nicht gefruchtet hat auch selbst für die wirksame medizinische Behandlung im Anschluss bezahlen. Es kann nicht sein, dass die Gesellschaft, den Irrglaube einiger mitfinanziert bz. ihn sogar als Werbemaßnahme explizit anbietet.

#233 |
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Tierarzt

@Maria Gutmann: sehr nette Anekdote. Aber woher nehmen Sie nur diese Gewissheit, dass es an der Homöopathie lag? Wieso fehlt Ihnen hier jegliches Hinterfragen und wieso kommen Sie nie auf den Gedanken, dass es nur eine zeitliche Korrelation sein könnte? Soviel Selbstbewusstsein, oder soviel Selbstüberschätzung sehe ich immer wieder im Bereich der Pseudomedizin. Etwas mehr Hinterfragen stünde allen Therapeuten gut zu Gesicht.
@Claudia Fischer: Stimmt, Fakten sind lästig, wenn sie einem das Weltbild zerstören. Kann ich gut verstehen. Geht uns in der evidenzbasierten Medizin ganz häufig so! Allerdings nehmen wirksam dann an und stecken nicht dem Kopf in den Sand und machen uns die Welt, wie sie uns gefällt….
@Frau Fuchs, machen Sie sich doch wenigstens die Mühe, einige der Kommentare hier zu lesen, bevor sie zum gefühlt hundersten Mal mit “Wer heilt hat Recht” kommen. Auch für Sie nochmal: Wer Heilung nachweist, hat Recht. Das ist der Homöopathie in den 200 Jahren ihrer Existenz nicht gelungen.
@Stute: Super Beispiel! Genau das zeigt ja, dass die Medizin sich den neuen Erkenntnissen anpasst (ja, manchmal zu spät!). Aber macht das die Pseudomedizin auch? Nein, da werden 200 Jahre wissenschaftliche Entwicklung geflissentlich ignoriert…

#232 |
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Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Eva-Maria Herz-Rinke

Nein, der Doppelblind-Test dient nur dazu, Wirksamkeit jenseits des Placeboeffektes nachzuweisen.

Ja, wenn es nach Ihnen ginge, wäre die Welt noch eine Scheibe!

#231 |
  5
Heilpraktikerin

Und die Welt ist eine Scheibe.

Die “Wissenschaft” glaubt sich sehend,
indem sie doppelblind vorgeht!

#230 |
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Johannes Güntert
Johannes Güntert

An alle die hier meinen, man will die “Homöopathie abschaffen”: Nein! Es sill die Transparenz wieder hergestellt werden, dass die Globuli eben nur reiner Zucker sind! Jeder kann sich mit Placebo behandeln lassen, nur muss es eben klar sein, dass sein Therapeut psychosomatisch oder einfach nur begleitend unterwegs ist! Ich selbst vermeide es, immer und gegen alles ein wirksames Medikament einzunehmen, wenn es mein Körper selbst schaffen kann.

Ich als Patient will aber nicht verarscht werden – mit Methoden oder Dingen, die keine Wirkung haben (können).

Kügelchen fallen darunter, oder “Bioresonanz”, nicht der nette Mensch, der sich Zeit für mich nimmt.

#229 |
  3
Mag. Dipl.-Psych. Claudia Fischer
Mag. Dipl.-Psych. Claudia Fischer

@ Stephan Hollweg: Danke!
Besser kann man das hier meiner Meinung nach nicht kommentieren.
Es ist doch immer wieder das Gleiche: Herr van den Heuvel verfasst einen Text und provoziert damit ein kollektives Knurren und Zähnefletschen der zum Thema Andersdenkenden. Bitte nicht falsch verstehen, ich zähle mich aus ganzem Herzen auch zu den Andersdenkenden! Ich spare mir aber das Zähnefletschen, weil ich mittlerweile weiß, woher der WInd weht, wenn Herr van den Heuvel was schreibt. Haters gonna hate… And I won´t let walk anyone through my mind with their dirty feet!

#228 |
  11
HP Maria Gutmann
HP Maria Gutmann

Eine Freundin von mir wurde nach gründlicher Ultraschalluntersuchung von der Oberärztin darüber informiert, dass die Geburt 15 Tage vor dem errechneten Geburtstermin sofort eingeleitet werden müsse, da das Kind zu groß sei , und deshalb sonst ein Kaiserschnitt drohe. Danach folgten vom 1 Woche qualvolle Einleitungsversuche mit starker Belastung für Mutter und Kind ,nichts tat sich.
Schließlich hatte nach einer Woche, der Muttermund war immer noch so gut wie zu ein Hebamme Dienst, die homöophatisch arbeitet, und gab der Gebärenden, die durchaus kein Anhänger von Homöopathie ist und auch nicht daran ” glaubt” ein homöopatisches Zäpchen, Globuli und einen homöopathischen Tropf.
Direkt anschliessend ging die Geburt los , das Kind war 1,5 Stunden später da..und es war nur 3,5 KG schwer, die ganze Quälerei wäre nicht nötig gewesen……

#227 |
  12
Dipl.-Psychologe Lothar Murzik
Dipl.-Psychologe Lothar Murzik

Geistig armselig.
Lothar Murzik

#226 |
  3
Christina Fuchs
Christina Fuchs

Dieser Artikel ist wirklich unterirdisch…Ich möchte erinnern, dass wir in einem freien Land leben und immer noch als freie Menschen die freie Wahl besitzen möchten wie und wo wir uns helfen lassen…Getreu dem Motto: ” wer heilt hat Recht” gibt es die Homöopathie nunmehr seit 1842, die Heilung und Linderung mit Phytotherapeutika bereits viel länger. Wenn beide Therapien nicht mehr als Placebo zu bieten hätten, wären sie mit Sicherheit bereits verschwunden. In der genannten Zeitspanne hat die Schulmedizin nicht so viel Beständigkeit aufzuweisen, stets wurden Neuigkeiten gefunden, die die Alten komplett überwarfen und als falsch herausgestellt haben. Zu JEDEM Zeitpunkt behauptete jedoch die Schulmedizin das einzig Wahre zu sein…soviel eingeschränkte Sichtweise in einem Artikel ist schwer auszuhalten…..

#225 |
  14
HP Maria Gutmann
HP Maria Gutmann

Mal völlig unanbhängig von der Sache, möchte ich mich von keinem Arzt behandeln lassen, der so polemisch, aggressiv und abwertend argumentiert, wie hier häufig geschehen. Hier geht es doch offensichtlich gar nicht ums Wohl des Patienten nach dem Motto ” Wer heilt hat Recht” oder ein sowohl als auch im Interesse des Patienten, sondern um eine regelrechte Vernichtungsargumentation.
Warum? Aus welchem Interesse?…..das wirft ein richtig unangenehmes Licht auf die sich so Äußernden…arme Patienten!

#224 |
  6
Ärztin

Hier sieht man mal wieder, wer von der Pharmalobby der chemischen Pharmaindustrie gekauft ist.
Nur weil wir es mit wissenschaftlichen Methoden noch nicht beweisen können, heißt nicht, dass die Homöopathie nicht wirkt. Das hat die Geschichte eigentlich gezeigt.
Jahrhunderte wirksame Substanzen werden nicht einfach unwirksam, weil manche Mediziner sie nicht verstehen. Aber bei jeder Methode kommt es auf die Indikationsstellung und den behandeln an.
Natürlich ist die Auswahl
der Mittel nicht so einfach wie bei schulmedizinischen Mitteln. Aber das hat ja damit zu tun, dass Mediziner schon während des Studiums nach der Multiple choice Methode gelernt haben, ankreuzen, richtig oder falsch.
Da muß man sich nicht wundern, wenn nach dem Studium nichts mehr vom kritischen Verstand übrig geblieben ist,

#223 |
  14
Marion Deissing
Marion Deissing

Diesen Thread zu lesen ist gruselig. Die Arroganz der Ärzteschaft über Dinge die sie nicht verstehen (wollen) ist unglaublich. Mehr gibt es da nicht zu sagen …

#222 |
  11
Gast
Gast

Sehe ich genauso.
Wirklich Zeit, diesen Unsinn zur Patientenverschaukelung abzuschaffen.

#221 |
  2
Dipl.-Psych. Susanne Petersen
Dipl.-Psych. Susanne Petersen

Leider vermisse ich in dem Artikel jedwedes Anzeichen für eine Offenheit und Neugier, auch über den eigenen Tellerrand hinweg zu schauen. Schade. So dauert es natürlich dann noch länger bis die Hardliner – übrigens gibt es sie auf beiden Seiten – nicht mehr mit ihren einseitigen Sichtweisen die Presse, die Foren, die Diskurse dominieren.

#220 |
  7
dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

nehmen wir doch mal die evidenzbasierte Studie über COX-2 Hemmer :

unwidersprochen mehere hunderttausend Tote , als Merck VIOXX vom Markt nahm…..
das hat die Homöopathie noch nicht geschafft ! oder ?

#219 |
  9
dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

wenn man die Felle davon schwimmen sieht ,meinen die, die es nötig haben , mit Psiram zu wedeln zu müssen — allerdings wurden die Kommentare im Verlauf auch nicht evidenzbasierter

#218 |
  4
Heilpraktiker

@ Bettina: „Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat.”
Wilhelm Busch

#217 |
  12
Dr. med. Stefan Jantsch
Dr. med. Stefan Jantsch

Im groben Überblick wohl auch Treffen der Gläubigen… :-)

#216 |
  4
Johannes Güntert
Johannes Güntert

Ist heute abend eigentlich Psiram-Treffen? ;)

#215 |
  4
Dr. med. Stefan Jantsch
Dr. med. Stefan Jantsch

Moment… bevor über Einzelverfahren weiter diskutiert wird zur Erinnerung:
Jeder weiß, dass die Homöopathie früher dazu diente dem Patienten nicht zu schaden und den natürlichen Heilungsverlauf abzuwarten ohne sich Sorgen machen zu müssen “nichts” zu unternehmen.
Auch heute können Schulmediziner mit wirksamen Medikamenten oder Verfahren, Operationen (die evtl. sogar nicht indiziert sind) ungute Reaktionen auslösen. Hier wäre es manchmal besser im Sinne der Homöopathie eben “nichts” (je höher die Verdünnung desto besser) zu tun.
Die Krankenkassen unterstützen die Homöopathie, weil es der einzige Weg ist, Patienten mit leichten Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen aus den eh schon überfüllten Wartezimmern der Schulmediziner fernzuhalten.
Hier kann oft der natürliche Verlauf abgewartet werden, ob das nun eine Tonsillitis ist, oder NNH-Problematiken etc. (wie unten genannt). Ob derjenige, der sowieso entsprechend des natürlichen Verlaufs sich Globuli besorg oder nicht ändert am Ergebnis der Heilung auch nichts.
Bei schweren Erkrankungen oder Verläufen (Von der beginnenden Sepsis, Pneumonie, Herzinfakrt, Schlaganfall etc.) wird dann doch irgendwann oft der Schulmediziner, Hausarzt, Facharzt oder zwangsläufig die Klinik aufgesucht.
Die Wirksamkeit der Homoöpathie liegt letztendlich im Fehler der subjektiven Wahrnehmung und Einschätzung des Einzelnen, der seine Genesung auf die Einnahme des “Medikamentes” zurück führt. “Es hat doch gewirkt- jetzt bin ich gesund”. Aber auch dieser Fehler schadet weder dem Patienten noch den Kassen.
Diese haben hierbei wahrscheinlich Geld gespart , denn das Risiko des Abwartesn ist oft gering- fatale homoöpathische Heilungsversuche einer schweren Erkrankung oder eines schweren Verlaufes einer Erkrankung sind äußerst selten- hier siegt dann doch oft der gesunde Menschenverstand.
Gerade Schulmediziner sollten sich, zur Vorbeugung eigener Fehler, öfters die Frage stellen, welche Umstände zur Heilung/ Besserung geführt haben, denn nicht immer war es das “lebensrettende” Antibiotikum.
Ich bin Schulmedizinier und denke jeder Arzt sollte sich kurz mit der Homöopathie deren Geschichte und heutige Anwendung auseinandersetzen- insbesondere mit dem eigentlichen Grundsatz nihil nocere oder eben nil nocere. Allerdings möchte ich nicht dem Patienten durch Unterlassung schaden, bzw. dem Patienten ggf. eine sinnvolle Therapie vorenthalten. Wenn ich auf den natürlichen Verlauf hinweise und sage da muss man nichts tun, dann stehe ich dazu und muss nicht Aktionismus mit Globuli betreiben. Ich glaube auch nicht, dass es jeder Schulmediziner nötig hat die Patienten zu belügen und zu erklären, dass er es war der durch seine Auswahl der Substanz die Heilung ermöglicht hat. Ich versuche nicht den Menschen die Homöopahtie auszureden. Nur manchmal, wenn sich ein “Heiler” groß ins Szene setzt, weil der natürliche Verlauf der Heilung eingetreten ist und dieser meint er wäre es gewesen, oder der Patient meint der “Heiler” wäre es gewesen, dann versuche ich manchmal mit einem Lächeln ein paar Sätze zu sagen oder Fragen zu stellen.
Zusammenfassend:
Wahrscheinlich braucht die Schulmedizin die Homoöpathie eben als “Puffer” bei zunehmenden Befindlichkeitsstörungen und eben bei Erkrankungen mit spontaner Ausheilung. Wenn Patienten hierfür Geld ausgeben OK, wenn es die Krankenkassen tun, dann vielleicht sogar um Geld zu sparen, leider auch um “Versicherte” anzuwerben, aber doch nicht weil sie an die Substanzen wirklich glauben :-) Leider wird das den Patienten aber suggeriert. Offensichtlich ist das aber der Preis, so funktioniert das halt.
Und übrigens eine Anmerkung zum Schluss: ich halte ich es nicht für sinnvoll AMNOG auf die Homöopathie anzuwenden. Eine klare Kennzeichung homöopathischer Präparate würde mir ausreichen! Die Mitarbeiter im AMNOG- Prozess haben auch genug zu tun als sich damit zu beschäftigen.
Mit freundlichen Grüßen.

#214 |
  3
dr. med.dent. Wolfgang Stute
dr. med.dent. Wolfgang Stute

ich empfehle beiden Seiten ,sich klarzuwerden ,was ein PLACEBO überhaupt ist u. zu den ständig angeführten Pharmastudien-klingt doll -evidenzbasiert-
empfehle ich , sich mal das Buch von PeterC. Goetsche/ Cochrane -Inst. zu Gemüte zu führen – einfach so: “tödliche Medizin u. organisierte Kriminalität”.

mit Kommentar v. Peter Sawicki , ehemaliger Leiter des IQWIG- Institutes …

#213 |
  9
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Stephan Hollweg
So lange Sie Säue wie “Bioresonanz” durchs Dorf treiben, können wir ja beruhigt sein ;)

#212 |
  5

Es ist höchste Zeit, dass diese Volksverdummung einer korrekten und transparenten Therapie weicht.
Dr.Ludwig Weh

#211 |
  11
Bettina
Bettina

@Stephan Hollweg

Was war das? Ein Kommentar, oder sind Sie ein Troll? Peinlicheres liest man wirklich kaum mal.

#210 |
  2
Homöotology
Homöotology

Sarah Wiener. Jaja, die böse Pharmamafia, die haben echt Angst um ihr Geld.
http://homoeotology.com/2015/12/24/das-maerchen-von-der-poesen-pharmamafia/

#209 |
  4
Gast
Gast

@Arzt Jürgen Aschoff

“…Arbeit, die ich leiste!…”

Hmm, meinen Sie etwa
“Dunkelfeldmikroskopie”?
https://www.psiram.com/ge/index.php/Dunkelfeld-Mikroskopie

“Frequenztomographie” (boah, sogar “nach Aschoff”)
https://www.psiram.com/ge/index.php/Frequenztomographie

na danke – alles klar.

#208 |
  2
Bettina
Bettina

@Jürgen Aschoff:

Ich finde die Diskussion nicht unsinnig, eben weil man von Globuli – egal welcher Art – demonstrativ folgenlos schlucken kann, soviel man nur will. Irgend jemand brachte das Beispiel der vertauschten Globulibehälter, dessen Konsument nach wie vor begeistert von “Wirkung” seiner individuell zusammengestellten Kügelchen-Palette geschwärmt hatte. Greifen Sie blind hinter sich, sie erwischen immer das “richtige Medikament” für Ihren Patienten.

Hahnemann hatte zur damaligen Zeit sicher vielen Menschen das Leben gerettet. Er ersparte ihnen kräftezehrende Aderlässe und giftige Arzneien. Aber heute, 200 Jahre später, ist in der Medizin die Zeit nicht stehengeblieben. Nur bei den Homöopathen, da rührt sich seit Jahrhunderten nichts. Und das soll auch weiter so bleiben, ja? Nur fühlen, glauben und hoffen? Dass die Selbstheilungskräfte durch die Zuwendung aktiviert werden, ist eine gute Sache, aber das kan man auch anders erreichen. Aber nein, man braucht für jedes Wehwehchen ein Globuli und Kinder wachsen wie selbstverständlich damit auf. Einer kleine Verletzung wurde früher von der Mutter mit Drüberpusten, vielleicht einem Pflaster und Extrakuscheln begegnet, heute schluckt das Kind ein Globuli.

Hahnemann war ein kluger Mann und ich denke, er wäre über diese Entwicklung, respektive Stillstand nicht glücklich gewesen.

#207 |
  3
Heilpraktiker

Eine Ode an die Sau:
” wer treibt Dich denn schon wieder durchs Dorf? Die evidenzblasierte Mehrheit der ewig Besserwissenden? Ganz außer Atem bist Du, schon so oft hier durchgekommen – wie entkommst Du ihnen denn immer wieder? Durch Logik? Das ich nicht lache – die findest Du hier nicht, denn genervt herablassend die Ärztewurst raushängen zu lassen, naja – durch Menschlichkeit? guter Versuch! Hahaha, wie denn das, in diesem Schlachtfeld der heißgelaufenen schlichten Gemüter? Alles findest Du hier, aber nicht den Sinn des Heilens, den Kern des von allen so hochgelobten Standes des Medicus. Oder durch die wenigen geistreichen oder wirklich themenzugewandten Kommentare? Daran verhungert jeder Austherapierte; was also hält Dich, oh Sau, noch aufrecht? Wie bitte? Sag es lauter, hol tief Luft, ich versteh Dich kaum:” “es tut nicht so weh, wenn ich
weiß, daß alle die mich treten, geifern, treiben, quälen, doch selbst der größten Qual erliegen: es hört sie keine Sau.” Öff Öff

#206 |
  20
Homöotology
Homöotology

“Dann erklären Sie mir mal die Quantenmechanik: Selbst anerkannte Physiker müssen hier mit Erklärungen passen.”
Priceless. Die Quantenmechanik kurz mal unter einem Blog als Kommentar erklärt. Nicht, dass das irgendetwas mit Homöopathie zu tun hätte, wie auch schon der Entdecker der Quantenverschränkung Anton Zeilinger versichert, aber wenigstens kann man zeigen, dass man den Begriff schon mal gehört hat.

Sehen Sie, das Problem der Homöopathie ist nicht fehlendes Wissen, sondern das bereits vorhandene bestätigte Wissen, daher ist Ihr Hinweis auf die Quantenphysik zwar herzallerliebst, aber nur ein leicht zu durchschauender Ablenkungsversuch. Bestätigt alleine schon dadurch, dass es sich im täglichen Einsatz bewehrt. Egal wie viele Fehler Sie in der Medizin oder Pharmabranche entdecken, bitte tun Sie uns allen den Gefallen und weisen Sie darauf hin. Nur bringen Ihnen die Fehler des anderen nichts für die Lösung der eigenen Probleme. Die Alternative zu schlwchter Medizin ist nicht alternative Medizin, sondern bessere Medizin. Die bekommt man aber nicht, nur weil man den anderen runter redet.

#205 |
  3
Norbert Aust
Norbert Aust

@ Sarah Hiener
> Wenn ich in meinem Studium versucht hätte, das Schwingungsmuster eines Magnetfewldes mit chemischen Verfahren zu erklären, wäre ich im Physikpraktikum durchgefallen.

Und was soll das aussagen? Wenn Sie eine Aufgabe mit ungeeigneten Methoden angehen, funktioniert das nicht. Ja, und?

#204 |
  4
Norbert Aust
Norbert Aust

@ Dr. Rüdiger Gall

> Dann erklären Sie mir mal die Quantenmechanik: Selbst anerkannte Physiker müssen hier mit Erklärungen passen.

… weil es unmöglich ist, das einem Nicht-Physiker beizubiegen?
Ansonsten frage ich mich, woher Sie das wissen?

#203 |
  1
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Sarah Hiener
Bleiben Sie besser beim Kartenlegen, was Sie ja auf ihrer HP auch propagieren ;)

#202 |
  7
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Sarah Hiener

Schwurbeln Sie nicht mit Dingen, die sie nicht verstehen, vor allem mit Quantenphysik. Diese erklärt Homöopathie nicht.

#201 |
  4
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Dr. Rüdiger Gall

Ja, vielleicht könnten Sie mein Kommentar nicht nur durchlesen, sondern auch verstehen. Dann würden Sie das nicht behaupten.

#200 |
  2
Sarah Hiener, HP
Sarah Hiener, HP

Es gibt inzwischen außer chemischen Verfahren auch noch andere Nachweismöglichkeiten. Wenn ich in meinem Studium versucht hätte, das Schwingungsmuster eines Magnetfewldes mit chemischen Verfahren zu erklären, wäre ich im Physikpraktikum durchgefallen.
Und – wieso sollte die Pharmaindustrie an solchen Nachweisen interessiert sein? Da würde ja ein weltweites Milliardengeschäftin Frage gestellt werden!
Man sollte nicht unbedingt über etwas schreiben, von dem man ganz offensichtlich nicht wirklich was versteht!
Inzwiscchen gibt es so was wie energetische Medizin, dazu gehört auch die Homöopathie. Und es gibt durchaus Beweise für die Wirkung – da muss man sich mal mit Quantenphysik auseinandersetzen!
Aber zu meinem Entsetzen sehe ich, das immer noch so argumentiert wird, wie vor 40 Jahren!
Schade!

#199 |
  16
Dr. Rolf Wagels
Dr. Rolf Wagels

Immer diese tierärztlichen Kollegen. Ich wiederhole mich gerne:
Allen, die hier von Heilung sprechen, würde ein wenig Demut gut tun. Mal hinterfragen: Ist der Patient, egal ob Mensch oder Tier, jetzt trotz oder wegen meiner Behandlung gesund geworden? Ist Korrelation gleich Kausalität? Und dann kommt man doch unweigerlich zu dem Schluß, dass man das nicht am Einzelfall beurteilen kann. Sowohl für homöopathische Interventionen als auch für medizinische Interventionen. Also macht man Studien. Wenn alle so toll wirkt, dann ist das ja auch kein Problem. Warum dann die Ausnahme Binnenkonsens?

Und ja, man kann Studien machen, wurden ja auch schon gemacht, Frau Witt, Kopfschmerzstudie, wurde ja alles schon genannt. Alles unter Beteiligung erfahrener Homöopathen. (Sie dürfen alle mit ihren individuellen Mitteln behandeln, die Hälfte bekommt verblindet ein Placebo. Und dann schauen wir mal, ob es einen Unterschied zwischen den Gruppen gibt. Das wurde ja auch schon gemacht und siehe: Keine Wirkung über den Placebo und sonstige Kontexteffekte hinaus!)

Fazit: Wenn die Homöopathen etwas selbstkritischer wären und mit Fleiß und genauer Erkenntnis sich hinterfragen könnten, wäre alles gut :-). Habt Mut, Euch jeden Tag die Frage zu stellen: Heilung trotz oder wegen?

#198 |
  2
Dr. Rüdiger Gall
Dr. Rüdiger Gall

soso, Herr Güntert, Sie vertrauen der Gültigkeit von Naturgesetzen?
Dann erklären Sie mir mal die Quantenmechanik: Selbst anerkannte Physiker müssen hier mit Erklärungen passen.

#197 |
  12
Arzt Jürgen Aschoff
Arzt Jürgen Aschoff

Kommentar zum Beitrag von Bettina: Leider greift Ihre Argumentation eben nicht. Sie können auch für den Patienten mehr Anamnesezeit nehmen, indem Sie ihm erklären, dass es für seine Heilung wichtig ist. Den Mehraufwand können Sie genauso privat abrechnen, wie ich auch. Es war selbstverständlich nicht gemeint, dass die Kollegen Gifte in reiner Form schlucken. Es sollte dadurch eben verdeutlicht werden, dass die Diskussion unsinnig ist. Moderne Forschung findet Mikro RNAs in Pico und Nanobereich, die Tumoren und andere Dinge im Körper steuern. Die sind also auch verdünnt, und deshalb nicht wirksam? Wer untersucht dann eigentlich die zugelassenen Mittel, wie diese auf die neu entdeckten Mikro RNAs wirken, oder auf die Botenstoffe mit Adressaten, die zum Beispiel genau dorthin gehen, wo die Metastasierung erfolgen soll, die Exosomen.
Hahnemann hat als guter Beobachter erkannt, dass Nachfahren von Tuberkulosekranken zu autoimmunen und allergisch asthmatischen Bescherden neigten. Diese, von Hahnemann durch gute Beobachtungsgabe gemachte Entdeckung ist heute exakte Wissenschaft, da Yenamandra et all zeigen konnten, dass die Tuberkuloseerreger den Vitamin D Rezeptor blockieren. Dadurch wird die innate Immunity ausgeschaltet, was auch dazu führt, dass die Erreger die nächste Generation erreichen, und genau obige Beschwerden auslösen! Mit hohen Verdünnungen von Tuberkulinen hatte man auch überraschende Besserungen bei den obigen Krankheitsbilder, was heute exakt wissenschaftlich erklärbar ist. (Aber die Besserungen haben nicht Anwender, die Überdosierungen von Tuberkulin nehmen, wenn dieser Erreger nicht in Ihnen schlummert!)
Hätte man Hahnemann ernster genommen, hätten wir schon lange die Erkenntnisse haben können.
Die Liste ließe sich endlos fortsetzen: Seit über 100 Jahren beschreiben Forscher CWDs, zellwandfreie Formen von Krankheitserregern, insbesondere in Krebszellen. Heute ist das bekannt, aber man hat ebenfalls die Forscher als Ketzer angesehen.
Übrigens sind Antibiotikagaben mit Schuld daran, dass es so viele zellwandfreie Bakterienformen gibt. Das liegt an den Zellwand-Synthese hemmenden Antibiotika, die also eine Pathogenisierung der Erreger ermöglichen, da diese in Zellen viel leichter eindringen können.
Es gibt noch viele viele andere Forschungen, die durch Ignoranz eher behindert wurden, weil nicht sein kann, was nicht sein darf!

In diesem Sinne, machen Sie gute Medizin, mit viel Zeiteinsatz und Zuwendung gegenüber dem Patienten. Er wird es genauso honorieren, wie die Arbeit, die ich leiste!

#196 |
  10
Johannes Güntert
Johannes Güntert

Gast #194

Es geht um eine vorgegaukelte Wissenschaftlichkeit, Homöopathie ist (noch) keine Religion. Dieser Schwindel wird mittels Ärzten, Apotheken und Krankenkassen institutionalisiert unters Volk gebracht.

Die Leute sollten den Kram selber zahlen und nicht die Allgemeinheit über die Krankenkassen mit ihrem Glauben belasten, wie es derzeit geschieht.

Außerdem wird den Patienten die Wahrheit über die verschieden etikettierten Zuckerkügelchen verschwiegen, denn mit den
Gewinn aus 800€ pro Kilo Zucker lässt sich zweifellos ein Haufen Geld verdienen.

#195 |
  7
Gast
Gast

Grundsätzlich bin ich für Therapiefreiheit. Es ist in Ordnung, wenn der Gesetzgeber die Erstattungsfähigkeit an den Nachweis des reproduzierbaren Erfolges bindet. Nicht gut ist, wenn der Gesetzgeber einen Pseudoverbraucherschutz installiert, um alternative Heilmethoden scheinheilig mit nicht evidenzbasierten Hygienevorschriften faktisch zu verbieten. Das geschieht zum Beispiel gerade mit der Autovaccine. Homöopathie ist vielleicht nutzlos, aber sie wird vor allem von ganz passabel situierten Menschen nachgefragt. Die Kügelchen sind an sich billig. Der übrige weniger gut situierte Teil der Bevölkerung kennt den Unterschied zwischen Naturheilverfahren und Homöopathie nicht und macht große Telleraugen, wenn man erklärt, das die Homöopathie nichts mit klassischen Naturheilverfahren zu tun hat und glaubt, dass der Wirkstoff eine Information an Wasser oder Zucker abgibt. Dieser Teil der Bevölkerung lässt sich Schüssler Salze Magnesium bei Wadenkrämpfen andrehen, was nur zeigt, dass auch Apothekenpersonal gerne mal kompletten Unsinn verkauft.
Man sollte die Leute in Ruhe lassen. Wenn ich glaube, dass etwas nichts bewirkt, dann bin ich unglaubwürdig, wenn ich einen Schaden postuliere. Also: Des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Lasst den ungeschminkten Frauen in Ökoklamotten ihre Kügelchen und mir Autovaccine, Hormone und Stöckelschuhe. Es lebe die Freiheit, nieder mit Bedenkenträgern, “Verbraucher-vor-dem-Ausgang-des-Menschen-aus-seiner-selbstverschuldeten-Unmünigkeit”-Schützern und Leitlinien-Auswendig-Lernern. Lasst doch die Leute ihre Kügelchen nehmen, wir verhindern ja auch das Rauchen nicht. Nur kann ein Sozialsystem, dass sich ja nicht unerheblich aus den Steuern der nicht dem System angehörenden Steuerzahler finanziert wird, sowas nicht bezahlen, bei aller Liebe zur Lobbyarbeit, das ist wirklich unerträglich populistisch und kann eigentlich nur von einer AfD Regierung akzeptiert werden. Wo sind wir hier eigentlich?

#194 |
  7
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Aschoff

“….ich verstehe überhaupt nicht, warum polemisch argumentiert wird.[…]Sempervivum Tectorum in einer C200 brachte die Hufe des Pferdes in wenigen Wochen zur Ausheilung!”

Genau deswegen.

#193 |
  4
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@aschoff

“Sempervivum Tectorum in einer C200”

also garantiert reiner Zucker. Sorry: Blödsinn.

#192 |
  8
Bettina
Bettina

@ Aschoff:

Warum sollte jemand diese Stoffe in reiner Form zu sich nehmen? Darum geht es doch nicht, sondern um die Behauptung, dass in großer Verdünnung noch Wirkstoff enthalten sein sollte. Es gab doch schon allerorts die Demonstrationen des Aufnehmens großer Überdosierungen, die eben das zur Folge hatten, was in Globuli enthalten ist: nichts!

75 % der Bevölkerung wünschen sich naturheilkundliche Behandlung? Mag schon sein, aber dieser Wunsch ist der leider fehlenden Anamnesezeit des Mediziners geschuldet. Würde man im Gesundheitssystem umdenken und diese für Patienten wichtige “Redezeit” auch vergüten, müssten sie nicht zu Naturheilkundlern aller Art laufen.

Bitte auch mal den Kommentar des Kollegen Dr. Schuster lesen!

#191 |
  4
Aschoff, Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren
Aschoff, Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich verstehe überhaupt nicht, warum polemisch argumentiert wird. Wenn der Autor und die genannten Experten glauben, dass eine Verdünnung keine Wirkung mehr hat, dann dürfen diese gerne Belladonna, Schlangengifte wie Lachesis oder Crotalus, Mercurius (Quecksilber), Plumbum (Blei) gerne in reiner Form nehmen! Das werden die Experten nicht machen, da sonst gleich die Vergiftungszentrale angerufen werden muss. In der Homöopathie werden gängige Verdünnungen in der D 6, also 10 hoch 6 verdünnt. In diesem Bereich und darüber finden wir aber auch die maximalen Arbeitsplatzkonzentrationen (MAK-Werte), sogar bis Parts per Trillion! Da sollten die Experten also erst mal die Kollegen vom Arbeitsschutz überzeugen, dass diese Grenzwerte sinnlos sind, weil die Stoffe unwirksam in höherer Verdünnung sind!
Gut finde ich auch den Beitrag des Tierarztes. Auch mein Vater hat schon Tiere der Patienten mitbehandelt, natürlich immer erst dann, wenn z. B. Strahlfäule beim Pferd, unheilbar aus Tierschulmed. Sicht (zumindest früher), händeringend meinen Vater bedrängten, ein Mittel rauszusuchen. Sempervivum Tectorum in einer C200 brachte die Hufe des Pferdes in wenigen Wochen zur Ausheilung! (Weil mein Vater sich vor dem Pferd hingekniet hat, und im ins Ohr geflüstert hat, dass sind die Wunderglobulies!

Wir sehen, so ist eine Diskussion nicht sinnvoll, und mit pauschaler Ablehnung macht man sich selbst lächerlich, denn es gibt viele Gesundheitsprobleme, für die es überhaupt kein Mittel in der Schulmedizin gibt. (Lymphstau, als Beispiel).

Auch gibt es viele Experten, die die Homöopathie verbieten wollen, aber eine Woche später beklagen, dass die Ärzte viel zu viel Antibiotika aufschreiben!
Dazu kommt ein nicht unproblematischer Faktor hinzu, dass 75 % der Deutschen sich naturheilkundige Behandlung wünschen, Tendenz steigend. Wollen Sie dann mündige Bürger gängeln, in einer Demokratie?
Aus diesem Grunde werben die gesetzlichen Kassen auch mit Zusatzleistungen in diesem Bereich, aus den von der Politik gewünschten wettbewerbsfördernden Leistungen.
Naturheilkundler und Homöopathen werden in aller Regel erst aufgesucht, wenn die Schulmedizin nicht weiter weiß. Dann zahlen die Patienten privat zusätzliche Leistungen aus eigener Tasche. Einmal den Patienten in einer schwierigen Situation geholfen, bleiben die Patienten meistens treu!
Beispiele für Patienten, die uns aufsuchen, sind: Immer häufiger rezidivierend auftretende Harnwegsinfektionen, teils mehrfach antibiotisch behandelt, Tonsillitiden, Nebenhöhlenentzündungen, Reizdarm, Polypen mit Entartungstendenz, rezidivierend, verschwunden mit Homöopathie, die Liste könnte man endlos fortsetzen.
So ist das, wenn Theoretiker auf Praktiker stoßen!

#190 |
  18
Johannes Güntert
Johannes Güntert

Gegen die vor sich hergetragenen
Glaubensbekenntnisse der Homöos wehren wir uns ja. Also alles gut.

#189 |
  4
Homöotology
Homöotology

Frau Beer, Ihr Fall in Ehren, aber richtig etwas aussagen tut der nicht. Was wurde in der Klinik gemacht, haben Sie die Kortisontabletten und Spritzen weiter bekommen oder abgesetzt (Was im Falle dieser bakteriellen Augenentzündung nicht ratsam wäre), welche pharmakologischen Mittel haben Sie parallel eingenommen oder haben Sie nur komplementäre Mittel eingenommen, wenn ja welche etc. etc.
Tut mir leid, aber über den Staus einer Anekdote kommt Ihre Geschichte nicht hinaus. Ich halte als Anekdote die Geschichte von Steve Jobs, seinem Bauchspeicheldrüsenkrebs und seinem alternativen Heiler dagegen.

#188 |
  3
Silvana Beer
Silvana Beer

Ne, echt nicht. Ich hab dauernd davon geschrieben, dass ich diese Schlammschlachten als ermüdend und fruchtlos sehe. Und genau deswegen ist das auch meine letzte Antwort zu diesem vor sich hergetragenen Glaubensbekenntnis.

#187 |
  8
Bettina
Bettina

Was ich nicht verstehen kann, ist, dass für die Homöopathie nicht gilt, was für Medizin selbstverständlich ist: einen eindeutigen Wirknachweis zu erbringen! Da es bisher nicht gelungen ist, diesen zu erbringen, muss man davon ausgehen, dass er nicht vorhanden ist.

All die vorgebrachten Argumente wie “Gedächtnis des Wassers”, “Feinstofflichkeit”, “man muss es erfühlen” usw. sind so absurd, dass man nicht glauben mag, dass in der heutigen Zeit so argumentiert wird. Es ist wirklich an der Zeit, dass man von Fakten spricht und nicht immer nur vom Glauben.

#186 |
  3
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Silvana Beer
Tja, so kann sich Argumentlosigkeit auch äußern.

#185 |
  0
Silvana Beer
Silvana Beer

Na, da haben sich Zwei gefunden. Viel Spaß noch miteinander. Das ist schon schnappatmungsartig, gar nicht auf das von mir eigentlich Geschriebene einzugehen, worum es ging, also gehabt Euch wohl. Ich kann meine Energie besser gebrauchen als für fruchtlose Diskussionen zu verschwenden. Wiedertschüss :-)

#184 |
  13
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Silvana Beer

Nochmal Klartext in
Erkenntnistheorie der Naturwissenschaften, extra für Sie:

Die Erklärungsversuche der Homöopathie verstoßen gegen gültige Naturgesetze bereits in deren Gültigkeitsbereich(!), und das ist entscheidend.

Künftig entdeckte Naturgesetze können an diesem Verstoß nichts ändern, und auch das ist entscheidend. Diese werden nur den Gültigkeitsbereich erweitern.

#183 |
  2
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Silvana Beer
“Das Sturgläubige am Althergebrachten wurde in der Geschichte schon immer überrollt von neuen Erkenntnissen.”

Damit kann nur die Homöopathie gemeint sein, wohl kaum die Wissenschaft.

Ja, wir sind gerade am Überrollen.

#182 |
  2
Homöotology
Homöotology

Liebe Frau Beer, Ihr Beitrag ließ mich schmunzeln. Sogar die Schwergewichte der Homöopathiebranche widersprechen Ihnen und bestätgen, dass sich eine Wirksamkeit, die ja von den Homöopathika ausgehen soll sehr wohl mit der wissenschaftlichen Methodik nachweisen lassen sollte. In der bekannten Kopfschmerzstudie durften die daran teilnehmenden Homöopathen sogar das Design so bestimmen, dass es homöopathischen Anforderungen gerecht wird. Mit dem gleichen zu erwartenden Ergebnis (die Placebogruppe lag sogar leicht vorn!)
“Die von mir unten genannten Wasserlinsen-Experimente des Physikers zeigen eine Wirkung, aber können die Ursache der Wirkung nicht aufzeigen.” Da muss ich Sie leider enttäuschen. Auch wie Sie von Wasserlinsen zu Menschen kommen wollen, wo alle Versuche das gleiche Ergebnis zegen: Keine Wirksamkeit über Placeboniveau! wird wohl Ihr kleines Geheimnis bleiben. Hier finden Sie die Studie zusammen mit den darin gemachten Fehlern. http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=280

Dort wird der Versuch mit Arsenicum Album dargestellt, welches in verschiedenen Potenzierungsstufen zum Einsatz kam. Hier ist vor allem interessant die Höhe der benutzten Potenzen zu beachten. Denn wie soll es überhaupt möglich sein, diese Arsenicum Album Potenzen überhaupt physikalisch herzustellen, wenn man gar nicht höher als D8 kommt? Wie, das wissen Sie nicht? Dann lesen Sie selbst, wie das leicht selber zu überprüfen ist.
http://homoeotology.com/2015/12/18/das-wunder-der-potenzierung-oder-haeh-teil-1/

#181 |
  2
Silvana Beer
Silvana Beer

Analog zum Statement von Dr. Ernst Baumann, #164, möchte ich doch meine eigene Geschichte erwähnen: Seit Januar 06 rezidivierende Uveitis, alle 2 Monate ein Schub. Cortison, Cortison…..mit sämtlichen Nebenwirkungen.
Vor 2 Jahren war ich in einer komplementärmedizinischen Klinik. Und seitdem bin ich schubfrei.
Placebo??? Das wird jetzt wohl auch der größte Sturkopf nicht annehmen.
Und ich bin immer noch kein Globuli-Fan. Aber aufgeschlossen gegenüber erweiterten Erkenntnissen. Und darum geht’s eigentlich in der Medizin. Das Sturgläubige am Althergebrachten wurde in der Geschichte schon immer überrollt von neuen Erkenntnissen.

#180 |
  5
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Silvana Beer
Die Wasserlinsen-Studie:

http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=280

#179 |
  0
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Silvana Beer
Mal halblang!

Sie haben sich hier wegen den
“gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen” beschwert und relativieren den Humbug mit der Wasserlinsenstudie, die bereits längst
ad absurdum geführt wurde!

Dann müssen Sie auch mit meiner Kritik leben. So ist das eben, wenn man nur behauptet.

#178 |
  2
Heilpraktikerin

…wenn ein Tierarzt einem meiner kleinen Lieblinge (Sittich) Joghurt empfiehlt weil er eine Kropfentzündung hat und das übers Wochenende wo kaum ein Tierarzt erreichbar ist, dann entbehrt das auch sehr medizinischer Kenntnisse denn Vögel haben einen höheren Stoffwechsel, weswegen sich Keime rasch vermehren und sie schneller Antibiotika brauchen. Da hätte Homöopathie nicht viel geholfen, allein schon weil ich dem Tier das ja nicht erklären kann.

#177 |
  5

Der Fisch stinkt immer vom Kopf:
Wann wollen denn endlich die Ärztekammern ihre Weiterbildungsordnung hinsichtlich ‘Homöopathie’, ‘Akupunktur’, ‘Naturheilkunde’ oder vergleichbare Pseudoheilversuche sanieren? Damit entfiele auch bei den Krankenkassen das Argument der Kostenerstattung.

#176 |
  2
Silvana Beer
Silvana Beer

Sehr geehrter Herr Güntert,

ich habe nicht gesagt, mit keinem Wort, dass ich zu den Globuli-Gläubigen gehöre. Und ich verbitte mir von Ihnen Ihre Unverschämtheiten und Unterstellungen.

Mir ging’s um das Maß der Diskussion und sonst gar nichts!

#175 |
  6
Dr.med Friedrich Schuster
Dr.med Friedrich Schuster

Die Menschheit will betrogen sein,- das war schon immer so. Aber daß das auch die Krankenkassen wollen ist mir neu?
Dabei hat die Pseudomedizin schon längst den Hauch des Reformfrischen und Alternativen verloren. Jeder der ein bisschen Durchblick hat und der es nur wissen will (die meisten wollen aber gar nicht) sieht sofort,- es ist inzwischen ein Milliardengeschäft, auch grösserer und großer Unternehmen,- fast ohne Aufwand,- wenn man von der Verpackung absieht. Die “Medizin” kommt aus dem Leitungswasserhahn oder aus dem Zentnersack für Milchzucker.
Die selbsternannten “Heiler” können das alles ohne jahrzehntelanges Studium und Jahre der schlecht-bezahlten Kärnerarbeit im Krankenhaus. Es fliegt ihnen zu,- wie die Geldscheine der Geprellten. Es gibt auch keinen Kunstfehler (obwohl es wirklich eine Kunst ist, die Leute für nichts und wieder nichts finanziell so zu schröpfen) und keine Qualitätssicherung, denn worin läge auch die Qualität einer solchen Behandlung? Also ist auch gerichtliches Vorgehen von geprellten Patienten kaum möglich. Es ist ja auch nicht so, dass nichts passiert,- schon weil der Patient einer tatsächlichen Therapie abspenstig gemacht wird, endet es manchmal tödlich.
In einem mir bekannten Fall wollte ein “Heiler” eine Krebspatientin heilen, indem er mit einigem Brimborium je drei Tropfen Mandelöl in der Armbeuge verrieb (die Sitzung zu 120€),– bis die Frau schließlich verstarb. Natürlich fühlte sie sich immer für einige Stunden besser danach, als wenn der dämliche, aber ehrliche Hausarzt sagt, ich kann ihnen nur noch mit Schmerzlinderung helfen. Nur wenige Patienten sind bereit die Grenzen der medizinischen Möglichkeiten in ihrem eigen Fall zu akzeptieren. Ein optimales Gebiet für Ethik-Akrobaten, Hoffnungsverkäufer und Scheintherapeuten jeder Art.

#174 |
  3
Johannes Güntert
Johannes Güntert

..wenn Sie hier…

#173 |
  0
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Silvana Beer
Die Freiburger Erklärung erwartet auch keine Unterstützung von Globuligläubigen.

Ihnen sei geraten, sich bei Aussagen zu wissenschaftlichen Erkenntnissen mal die Erkenntnistheorie der Naturwissenschaften und die Gültigkeit von Naturgesetzen und deren Grenzen zu Gemüte zu führen, wenn Die jier wirklich mitreden wollen.

#172 |
  5
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Gast #163

Dumm sicher nicht, aber keine Ahnung.

Das verwundert aber nicht, denn der Unfug wird ja von Ärzten, Apotheken und Institutionen derart “geadelt”, dass der Normalbürger auf diesen Schwindel gerne hereinfällt. Den Patienten kann man es nicht anlasten.

#171 |
  4
Silvana Beer
Silvana Beer

Ich werde diese Freiburger Erklärung ganz bestimmt nicht unterstützen, wird doch hier arrogant von “gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen” schwadroniert. Und genau diese sind eben nicht vorhanden. Übrigens weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Auf der einen wegen Glaubensdoktrin – die so genannten Schulmediziner, die noch nicht mitgekriegt haben, dass anthroposophische Ärzte auch Schulmediziner sind – auf der anderen Seite, weil die als einzig wahr geltende wissenschaftliche Methode nicht auf die Homöopathie anwendbar ist, wie auch einer der hier schreibenden Ärzte vorhin festgestellt hat (s.u.).
Die von mir unten genannten Wasserlinsen-Experimente des Physikers zeigen eine Wirkung, aber können die Ursache der Wirkung nicht aufzeigen. Daran wird noch weiter geforscht. Was bei schulmedizinischen Studien in Sachen Ursache auch nicht zwingend der Fall ist, Hauptsache der statistische Wert zeigt eine Wirkung.
Ich lehne diese gegenseitigen Schimpfkanonaden ab. Zum Wohl von Patienten sollte auf beiden Seiten mehr Offenheit sein. Auf der einen Seite die Möglichkeit der Hilfe anzuerkennen, auf der anderen Seite irrsinnige Höhenflüge zu unterlassen. Könnte man doch damit leben, oder?

#170 |
  13
Heilpraktikerin

Ein Hypnotherapeut z.B. ist verantworlich dafür dass sein Patient nicht Schaden nimmt, denn man kann in einer unprofessionellen Hypnosesitzung durchaus einen allergischen Schock provozieren. Umgekehrt kann man allergische Reaktionen mittels Suggestion mildern (übrigens auch Entzündungen, Blutdruck, Medikamentenwirkung, Immunsystem steigern/abschwächen uvm, Literatur gibts genug). Welche Wirkung liegt dann hier vor, Tröpfcheninfektion vielleicht? Wer hat denn die Leute heutzutage auf Pillen und Spritzen und unverhältnismässigen Respekt vorm weißen Kittel konditioniert? Das waren doch zum einen die, die den Gewinn haben = die Pharmaindustrie, und zum andern die Herrschaften die sich mit den Nasen im Himmel so sehr gefallen. Nix für ungut, ich bin auch kein großer Fan von Homöopathie und eine richtige Diagnose ist für mich etwas was man sehen, anfassen und messen kann – und zwar in der knallharten diesseitigen Realität; aber wo etwas Brauchbares seinen Platz hat soll es ihn behalten, solange man die Grenzen einhält und verantwortungsvoll handelt.

#169 |
  7
Homöotology
Homöotology

Ich würde mich ja freuen, wenn Homöopathen und ihre Anhänger tatsächlich diskussionsbereit wären, wahrscheinlich würde es dann keine Homöopathen mehr geben. Aber sämtliche Blogs, wo man diskutieren könnte, sind leer gefegt. Anstatt das Homöopathen dort all die Falschaussagen sachlich korrigieren und ihre Überlegenheit und ihr fachliches Wissen demonstrieren bleiben sie lieber fort und beschweren sich anderswo über das Unverständnis der Kritiker. Ab und zu tauchen sie dann mal auf, gehen direkt gegen die Person, werfen anderen Unverständnis vor, lassen die üblichen Propagandaphrasen ab und ignorieren sämtliche Argumente akribisch und aus vollster Überzeugung. Liebe Homöopathen und Naturheilpraktiker, wenn ihr wirklich so überzeugt seid, warum zeigt ihr das nicht in Diskussionen? Die Bereitschaft ist da.

Überzeugt sein sieht wirklich anders aus. Es wirkt eher wie gegenseitiges Mutmachen unter Verwendung von Durchhalteparolen.

#168 |
  8
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Rita Altmeyer

Wenn ich sowas lese, ja. Berechtigt.

#167 |
  0
Johannes Güntert
Johannes Güntert

Wer den Globuspokus endlich loswerden möchte, Pseudowissenschaft und Esoterik zum Teufel jagen will und dem Placeboeffekt wieder eine wissenschaftliche Basis in der Medizin zuteilen möchte, unterstützt die Freiburger Erklärung zur Homöopathie – für eine bessere Medizin mit Zukunft, basierend auf aufgeklärtem
Denken!

http://www.gwup.org/inhalte/79-aktuelles/nachrichten/1754-freiburger-erklaerung

#166 |
  8
Heilpraktikerin

Herr Güntert, vllt sollten sie sich doch mal etwas am Riemen reissen.
Haben Sie immer solche Umgangsformen??
Sie hätten doch daneben gestanden und alle vor den Globulis gerettet.

#165 |
  14
Dr. med. Ernst Baumann
Dr. med. Ernst Baumann

Von beiden Seiten wird hier viel Schwachsinn verbreitet. Natürlich wird die Homöopathie nicht in der Lage sein ALLE Ebolapatienten zu heilen, genausowenig wie die Schulmedizin.
Ich bin Schulmediziner ganz klassisch und hatte einige Schicksalsschläge, die mich veranlaßt haben auch die Homöopathie zu studieren, mit großem Aufwand neben der Praxis. Hier habe ich kapiert, dass in der Homöopathie nicht der Schnupfen, das Asthma, die Otitis behandelt wird sondern der Mensch als GANZES, wenn es einer klassisch macht. Dazu hatte ich in meiner Praxis leider keine Zeit. Wo ich aber die Möglichkeit gesehen habe die Homöopathie ohne großen Aufwand ein zu setzten habe ich dies gemacht.
Und hatte dabei auch gute Erfolge, nicht nur Plazebo. An Zufall glaube ich nicht. Wenn ein Pat. lange mit Medikamenten behandelt wird und nach der Umstellung beschwerdefrei ist kann man wohl kaum an Zufall denken.
Die klassischen Studien, wie in der Schulmedizin, kann man in der Homöopathie einfach nicht durchführen. In Studien werden ja alle Pat., die nicht rein passen rausgeschmissen. Das geht in der Homööopathie nicht weil hier auf mehr geachtet werden muss.

#164 |
  10
Gast
Gast

Herzlichen Dank für diesen Beitrag und die Unterstützung der Schulmedizin bzw. die Pharma Industrie.
Bleibt die Frage warum ca. 20 Mill. Menschen allein in Deutschland regelmäßig zu diesen Präparaten greifen.
Alle dumm und keine Ahnung???

#163 |
  9
Heilpraktikerin

Ein Hypnotherapeut z.B. ist verantworlich dafür dass sein Patient nicht Schaden nimmt, denn man kann in einer unprofessionellen Hypnosesitzung durchaus einen allergischen Schock provozieren. Umgekehrt kann man allergische Reaktionen mittels Suggestion mildern (übrigens auch Entzündungen, Blutdruck, Medikamentenwirkung, Immunsystem steigern/abschwächen uvm, Literatur gibts genug). Welche Wirkung liegt dann hier vor, Tröpfcheninfektion vielleicht? Wer hat denn die Leute heutzutage auf Pillen und Spritzen und unverhältnismässigen Respekt vorm weißen Kittel konditioniert? Das waren doch zum einen die, die den Gewinn haben = die Pharmaindustrie, und zum andern die Herrschaften die sich mit den Nasen im Himmel so sehr gefallen. Nix für ungut, ich bin auch kein großer Fan von Homöopathie und eine richtige Diagnose ist für mich etwas was man sehen, anfassen und messen kann – und zwar in der knallharten diesseitigen Realität; aber wo etwas Bauchbares seinen Platz hat soll es ihn behalten, solange man die Grenzen einhält und verantwortungsvoll handelt.

#162 |
  8
Silvana Beer
Silvana Beer

@Christian Becker, #156
“Ansonsten: Man behandelt nicht mit Studien, man behandelt höchstens im Rahmen einer Studie. Die Leute die teilnehmen werden übrigens vorher gefragt.”

Eieiei, darum geht’s doch gar nicht. Es zählt, was nach so einer Studie herauskommt. Sehr interessant, die Fachinfos zu manchen Medikamenten. Wo nach der Erstzulassung schon mal steht “Nebenwirkungen auf Placebo-Niveau” sieht’s paar Jahre später ganz anders aus. Und jetzt bitte nicht noch die Belehrung von “sehr häufig, häufig” etc.

Es ist einfach nicht realistisch, eine einzige “wissenschaftliche” Methode als das Nonplus-Ultra zu verkaufen, das grenzt ja schon an ein eigenes Glaubenssystem.

Ich finde es ermüdend, bei diesem Thema immer wieder dieselben Rundumschläge zu lesen bei gleichzeitiger Unkenntnis des jeweiligen Schlagziels.

#161 |
  5
kai nepanique
kai nepanique

Hmm.. es wurde eigentlich alles gesagt –
halt noch nicht von jedem

✄ ————– bitte hier abtrennen ——-

:-)

#160 |
  1
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Petra Mangold

Die Sachlichkeit ist dann vorbei, wenn man von Heilpraktikern lesen muss, dass Sie ihren Zuckerkügelchen-Humbug im Zusammenhang mit der Ebola-Epidemie bringen, als sei das eine Methode, um das in den Griff zu kriegen. Diese Frechheit ist schon kriminell!

#159 |
  3
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Heilpraktikerin (was sonst) Rita Altmeyer

“Man hätte z.b. letztes Jahr bei der Ebolaepidemie ganz einfach feststellen
können ob es wirkt oder nicht. ”

Sie sind ja echt nicht mehr ganz dicht!! Geht’s noch?

#158 |
  3
Petra Mangold
Petra Mangold

Interessant, kaum steht Homöopathie in der Überschrift, überschlagen sich die Kommentare. Was mich immer wieder betroffen macht, ist, daß sich intelligente Menschen (dafür halten sich doch alle im medizinischen Bereich Tätige?) oft derart abwertend und beleidigend über Personen äußern, die anderer Meinung sind. Eigentlich müßte es doch möglich sein, sachlich zu diskutieren…

#157 |
  4
Apotheker

Da schließe ich mich Dr. med. Jens Bernhardt an.
Globuli (10g) bei der DHU kosten 8,5€, im Einkauf so ca. 4-4,5€.
Andererseits kostet eine 100er Packung ASS 100 zur Sekundärprophylaxe von Herzinfarktene etc. im Verkauf auch nur knapp 4€, wird von Kassenpatienten selbst bezahlt und kann sogar mit Studien zur Wirksamkeit punkten.
Ansonsten: Man behandelt nicht mit Studien, man behandelt höchstens im Rahmen einer Studie. Die Leute die teilnehmen werden übrigens vorher gefragt.

#156 |
  0

Wenn etwas wirtschaftlich ist, dann Homoöpathie. Die Behandlung zahlt der Patient im Regelfall selbst, die Globuli wenn er sie ausnahmsweise nicht vom Therapeuten bekommt kosten, wenn es hoch kommt, 10 Euro. Nicht 10 Euro Tagestherapiekosten (oder deutlich höher) für Behandlungen mit sehr fragwürdigen Studien.
Daher weht halt der Wind gegen die Homöopathie.

#155 |
  10
Heinrich Heintzmann
Heinrich Heintzmann

@Hr. Ihrig #117
Dem ist nichts hinzuzufügen!

#154 |
  2

Na die Fragwürdigkeit des AMNOG Verfahrens dürftze sich ja mittlerweile rumgesprochen haben, die Güte zahlreicher evidenzmanipulierter Studien auch.Und das ist es , was es so schwer macht für den Endverbraucher Arzt/Patient den Pharmamarkt zu durchschauen.

#153 |
  3
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@lapislazuli

Geilster Kommentar ever.
Danke dafür! Dieser Test entlarvt den Unsinn bereits im Kleinen – den schlage ich im Bekanntenkreis immer wieder mal vor:

“Kleine Anekdote: wir haben vor langer Zeit mal einem Freund die Globulivorräte beliebig umgeschüttet – ungeachtet dessen konnte er noch Monate danach die wunderbare Wirkung seiner ausgesuchten Potenzen stolz berichten. ER zumindest hatte nie irgendwas bemerkt.

Vielleicht steckt die Information ja doch im Fläschchen?”

#152 |
  4
Silvana Beer
Silvana Beer

Mich interessieren hier zum Thema Homöopathie als relevante Studien eher die Wasserlinsen-Experimente des Physikers Dr. Stephan Baumgartner.
Einer homöopathischen Behandlung ist eben die Individualität eigen, sprich die heilige Kuh der randomisierten Doppelblind-Studien lässt sich gar nicht überstülpen. Irgendwann wird diese heilige Kuh geschlachtet werden, nicht wegen Homöopathie etc. sondern weil “Die Wissenschaft” mal zur Erkenntnis kommen wird, dass individuell am Patienten orientierte Behandlung stattfinden muss. Ergibt sich in üblichen Studien ein “signifikanter” Wert der Wirkung, fallen immer noch Patientengruppen heraus, schlimmer noch Gruppen mit eher unerwünschter Wirkung.
Es ist eigentlich müßig, immer wieder dieselben Diskussionen und gegenseitige Angriffe zu führen. Es ist eher ein Politikum, wer was vom Kuchen im Krankheitssystem abbekommt. So lange bei vielen der Diskutanten nicht mal Homöopathie tatsächlich bekannt ist geschweige denn die Unterschiede zur Phytotherapie und anthroposophischen Medizin, ist das alles “für die Katz”.

#151 |
  10
Homöotology
Homöotology

Achso, und bevor ich es vegesse:

BINGO!

#150 |
  0
Dr.med^ Johannes Roth
Dr.med^ Johannes Roth

@Rita Altmeyer
Heilpraktikerin

Die Medizin hat in den letzten 100 Jahren eine Ethik und Moral entwickelt, auch unter den Erfahrungen der Nazi-Medizin. Und der in den Fels gemeißelte Grundsatz lautet – keine Experimente am Menschen. Ich rede von Experimenten, nicht von Prüfungen sicherer Erkenntnisse, und nichts anderes schlagen Sie vor. Sie reden hier in diesem Forum von Menschenexperimenten an todkranken Menschen!!! Ihre Homöopathie hatte 250 Jahre Zeit sich zu bewähren und was kam raus? Die Leute sind krepiert und schuld war immer der Patient!!! Ich hoffe, dass Ihre Berufsgruppe noch in der Lage ist sehr bald einen ethischen Standard aufzubauen, der Ihren Kunden wohltut. Bisher sehe ich nichts davon – weder Wohltat noch Ethik. Ihr Beitrag ist wirklich unvereinbar mit Heilkunst.

#149 |
  2
Homöotology
Homöotology

Bitte, Frau Altmeyer, darf ich Ihnen eine Liste von Homöopathen geben, die Ihrer Aussage “es gibt kein Mittel gegen Mittelohrentzündung” aufs schärfste widersprechen würden? Mögen Sie ein paar Fallbeispiele? Denn auf Einzelanekdoten stehen Sie doch, oder?
Herzliche Grüße und mit Kopf aus dem Sand sieht es sich besser.

#148 |
  0
Dr. med. Joachim Senft
Dr. med. Joachim Senft

Die Diskussion zeigt: gelegentlich werden sowohl Verstand als auch Höflichkeit nur in homöopathischen Dosen eingesetzt.

#147 |
  0
Gast
Gast

Liebe Frau Altmeyer, Kommentare wie Ihre sind es , die den Homöopathiekritikern ihre Rechtfertigung zusprechen. Die üblichen platten Propagandaplattitüden, andere verstehen es nicht, man selber ist im Besitz der alleonigen Wahrheit…aber die folgende Aussage verdient die goldene Holhle Nuss des Tages, entschuldigunf für meine rüde Ausdrucksweise, aber bei dem Beispiel kann einem nur die Hutschnur platzen.
“Man hätte z.b. letztes Jahr bei der Ebolaepidemie ganz einfach feststellen
können ob es wirkt oder nicht. Hätte nicht viel gekostet, wäre schnell und
effizient gewesen. Aber ich denke, dass daran niemand Interesse gehabt hätte, wenn bei den Allopathen alle gestorben wären und bei den
Homöopathen welche (oder alle) überlebt hätten.”

Deutlicher ksnn man den Größenwahn und die Arroganz dieser esoterischen Sekte nicht darstellen, herzlichen Dank.
Diese Kommentare sind es, die uns Kritiker darin bestätigen, mit unserer Kritik weiter zu machen. Hogwards gegen Evidenz. Das ist kein Wettstreit, sondern purer Schulunterricht.

#146 |
  2
Dr.med^ Johannes Roth
Dr.med^ Johannes Roth

@HP und RS
“Ich sage jedoch ausdrücklich:” Wenn wir nur 50% der Pat heilen, zerfällt unser krankheitsbasiertes System in seine Bestandteile. Also meine Damen und Herren Lobbyisten – weiter so!”

Also das kann man so nicht stehen lassen. Wenn in einer Studie eine OP Methode 98% aller Patienten heilt, sind die Chancen jedes einzelnen Patienten zu der einen oder anderen Gruppe zu gehören erstmal 50% Wenn Sie Pech haben, oder Ihr Karma mies ist, dann haben Sie als HP Und RS halt leider den Bias erwischt und jeder zweite läuft daneben. Die Chancen für den einzelnen zu den 50 % zu gehören wird von der Prüfgruppe und der Statistik bestimmt! Wenn Sie nur 50% Erfolge haben, sollten Sie überlegen andere Therapie einzusetzen.

#145 |
  0
Franz Bergmann
Franz Bergmann

Der Patient wird heute von den Ärzten der Schulmedizin nur noch als zahlendes Objekt und als Nummer gesehen, man wird vollgepumpt mit Medikamentencocktails, man ist nur noch das Versuchskaninchen des Arztes. Nach 5-10Minuten muss man die Praxis wieder verlassen und in
14 Tage wird sich zeigen was der Medikamentencocktail angerichtet hat.
(Erst wird man mit Medikamentencocktails Krank gemacht und dann soll das heilen im Krankenhaus auch noch weiter gehen)

Bei einer Homöopathischen Behandlung nimmt sich der Homöopath sehr viel Zeit für seinen Patienten, man wird dort noch als wirklich kranker Mensch behandelt und nicht nur als Patienten-Nummer

Homöopathie wirkt und zwar nicht pharmazeutisch oder chemisch sondern energetisch.
Bei mir und bei vielen anderen tausend Menschen hat die Homöopathie gewirkt.
Die Homöopathie hat sich über die ganze Erde ausgebreitet und wer heilt hat immer recht.

Die heutige Wissenschaft ist nur noch zu dumm, die Wirkung der Homöopathie zu verstehen.
Diese sog. wissenschaftliche Medizin ist ja auch nur Spielerei mit der Statistik, mehr oder weniger viel beeinflusst und gut bezahlt von der Pharmaindustrie. (Sogenannte Studien)

Wer heilt hat recht. In erster Linie geht es ja um den Patienten und sein Leid. Und viele Verfahren werden im schulmedizinischen Bereich angewendet die nichts bringen, doch sie bringen was, nur hohe Kosten.

Ein Gast
Franz K.

#144 |
  16
Dr.med^ Johannes Roth
Dr.med^ Johannes Roth

Das eigentliche Problem wird völlig übersehen – nicht nur, dass diese Medikamente verglichen mit Null-Präparaten (nicht einmal den Placebo Effekt möchte ich diesen Kügelchen zubilligen) keinen Effekt haben – sehr viel schlimmer ist, dass ernsthaft erkrankte Menschen viel zu lange ihre Hoffnung in diese alternative Heilmethode setzen und ihre ansonsten heilbare Erkrankung nun mit massiven Krankheitskosten praktisch verloren ist. Neben der Studienlage habe ich in der Klinik diese Tatsache oft beobachtet. Beispiel: die alten Patienten mit Schwindel und Sturzneigung – da kommt man in einen Bereich wo man schon von Körperverletzung sprechen muss, weil die wirksame Therapie vorenthalten wird. Aber mit den Homöopathen ist nicht zu reden. Die haben irgendwo immer Recht, und wenn nicht jetzt, dann in 20 Jahren.

#143 |
  10
Dr. Andreas Breß
Dr. Andreas Breß

Es hat keine Wirkung wie ein PLAcebo. Es wirkt nicht. Der Placebo-Effekt ist wesentlich diffiziler. Haupteffekt, der früher zum Placebo-Effekt gezählt und heutzutage für sich alleine steht ist der Haupteffekt, neben dem Effekt der natürlichen Heilung. So spricht man heute wenn überhaupt noch nur noch von einem kontextuellen Effekt nicht mehr vom Placebo-Effekt. Leider hat sich diese Information ausserhalb der Gruppen, die sich mit dem Placebo beschäftigen noch nicht angekommen.

#142 |
  3
karin schoenen-schragmann
karin schoenen-schragmann

Die Homöopathie ist in Indien Volksheilkunde Nummer eins so wie die Akupunktur in China. Die Homöopathie zählt als alternative Medizin zur Erfahrungsheilkunde. Ich arbeite mit im landwirtschaftlichen Nutztierbereich und sparen, dort bei richtiger Anwendung, bis zu 50 Prozent Antibiotika auf den Betrieben pro Jahr ein. Das ist kein Placebo Effekt sondern klinische Homöopathie und klassische Homöopathie gut durchdacht und individuell angepasst verabreicht. Die Verbesserung der Leberwerte von Kühen auf nach der Verabreichung bestimmter Mittel sprechen für sich.

#141 |
  15
Heilpraktikerin

Ich empfinde es eigentlich von allen Ärzten der Schulmedizin als unterlassene
Hilfeleistung, nicht alles für den Patienten zu tun, dazu gehört auch Homöopathie.
Aber um die Homöopathie zu beherrschen gehört kein Studium von 8 Semestern, sondern lebenslanges lernen, auch kein auswendig lernen von irgendwelchen Krankheiten oder…
Man ist nie mit dem Studium fertig und es gibt nie etwas 2 Mal.

#140 |
  25
Apotheker

Irgendwie ist es tatsächlich langweilig. Auf der einen Seite werden Argumente vorgebracht, auf der anderen geflissentlich ignoriert bzw. mit immer den gleichen Platitüden beantwortet (Wer heilt hat recht, Placebo gibt es nicht bei Tieren/ Kleinkindern, ICH heile damit aber 85 – 95% der Patienten, man kann das halt nicht messen etc.)

Auch nervig: Homöopathie und Phytotherapie werden in einen Topf geschmissen, in den sie zusammen nicht gehören. Urtinkturen mal ausgenommen und Niedrigpotenzen von Pflanzen bzw. deren Inhaltsstoffen.
Weidenrindentee in geeigneter Konzentration wirkt bei Schmerzen und Fieber, wer Sennesblätter in Früchtewürfeln oder als Tee zu sich nimmt, wird schnell auf der Toilette landen etc.; wenn ich die Wirksubstanzen nach homöopathischer Manier dann entferne, dann habe ich auch keine Wirkung mehr – und auch keine Phytotherapie.

Erstaunlich selten kam der Vorwurf (aber kommen tut er immer), dass die Arzneimittelstudien von den pharmazeutischen Unternehmen finanziert würden. Von wem denn sonst? Soll etwa die Allgemeinheit den Pharmafirmen, den ach so geldgierigen Schröpfern des Gesundheitssystems ohne Heil(s)absichten, einen großen Teil ihrer Kosten abnehmen? Oder wo soll das Geld herkommen? Oder reicht es vielleicht einen Wirkmechanismus (in vitro am besten) zu finden, den Nachweis der in vivo Wirksamkeit spart man sich? Das wäre paradiesisch für die Unternehmen, die so manchen Stoff nach großen Investitionen wieder einmotten müssen, weil der Wirkmechanismus zwar klar ist, aber irgendwie in vivo dann doch nicht klappt. Oder weil in Deutschland das IQWIG keinen Zusatznutzen (was nicht Nichtwirksamkeit bedeutet) sieht und sich ein Vermarkten daher nicht lohnt.

Aber solche Probleme hat die “andere” Pharmaindustrie nicht. Da wird im großen Maße Zucker eingekauft, in weit geringerem Pflanzen, Minerale und Chemikalien und die Wirksamkeit per Binnenkonsens festgelegt.
Na, und wenn es nicht wirkt, dann war es halt das falsche Mittel, die Erstverschlimmerung oder die Zahnpasta mit Menthol… oder eins von zig anderen Dingen, die der Wirksamkeit von Homöopathika (also mal neben den rein von der Vernunft vorgegebenen) laut Hahnemann schaden oder sie gar zunichte machen (§284 Organon):„ Kaffee, feiner chinesischer und anderer Kräuterthee; Biere mit arzneilichen, für den Zustand des Kranken unangemessenen Gewächssubstanzen angemacht, sogenannte feine, mit arzneilichen Gewürzen bereitete Liqueure, alle Arten Punsch, gewürzte Schokolade, Riechwasser und Parfümerieen mancher Art, stark duftende Blumen im Zimmer, aus Arzneien zusammengesetzte Zahnpulver und Zahnspiritus. Riechkißchen, hochgewürzte Speisen und Saucen, gewürztes Backwerk und Gefrornes mit arzneilichen Stoffen, z.B. Kaffee, Vanille u.s.w. bereitet, rohe, arzneiliche Kräuter auf Suppen, Gemüße von Kräutern, Wurzeln und Keim-Stengeln (wie Spargel mit langen, grünen Spitzen), Hopfenkeime und alle Vegetabilien, welche Arzneikraft besitzen, Selerie, Petersilie, Sauerampfer, Dragun, alle Zwiebel-Arten, u.s.w.; alter Käse und Thierspeisen, welche faulicht sind, (Fleisch und Fett von Schweinen, Enten und Gänsen, oder allzu junges Kalbfleisch und saure Speisen; Salate aller Art), welche arzneiliche Nebenwirkungen haben, sind eben so sehr von Kranken dieser Art zu entfernen als jedes Uebermaß, selbst das des Zuckers und Kochsalzes, so wie geistige, nicht mit viel Wasser verdünnte Getränke; Stubenhitze, schafwollene Haut-Bekleidung, sitzende Lebensart in eingesperrter Stuben-Luft, oder öftere, bloß negative Bewegung (durch Reiten, Fahren, Schaukeln), übermäßiges Kind-Säugen, langer Mittagsschlaf im Liegen (in Betten), Lesen in wagerechter Lage, Nachtleben, Unreinlichkeit, unnatürliche Wohllust, Entnervung durch Lesen schlüpfriger Schriften, Onanism oder, sei es aus Aberglauben, sei es um Kinder-Erzeugung in der Ehe zu verhüten, unvollkommner, oder ganz unterdrückter Beischlaf; Gegenstände des Zornes, des Grames, des Aergernisses, leidenschaftliches Spiel, übertriebene Anstrengung des Geistes und Körpers, vorzüglich gleich nach der Mahlzeit; sumpfige Wohngegend und dumpfige Zimmer; karges Darben~ u.s.w. Alle diese Dinge müssen möglichst vermieden oder entfernt werden, wenn die Heilung nicht gehindert oder gar unmöglich gemacht werden soll.“

#139 |
  2
HP und RS
HP und RS

Wenn bei dem einen Pat die Corti/Schmerz Injektion paravertebral hilft, beim andern – bei gleicher Indikation – jedoch nicht, steht das doch für ein 50%iges Versagen der Medis, oder ;-) Wenn bei dem einen ein homöop. Produkt funktioniert, bei einem anderen Pat nicht, so haben wir ein Patt. Das ganze könnte man jetzt weiterspinnen bis hin zu OP´s. Nach 4.500 Pat Gesprächen – schulmedizinisch und naturheilkundlich kann ich sagen, beides funktioniert, oder auch nicht.
Ich sage jedoch ausdrücklich:” Wenn wir nur 50% der Pat heilen, zerfällt unser krankheitsbasiertes System in seine Bestandteile. Also meine Damen und Herren Lobbyisten – weiter so!

#138 |
  8
Dr. rer. nat. Karl-Albert Rinast
Dr. rer. nat. Karl-Albert Rinast

Die immer gleichen Argumente pro.
Es ist kostengüstig, es schadet nicht und warum den Placeboeffekt nicht nutzen.
Ja warum eigentlich nicht?
Weil, und das kann ich aus Erfahrung als Patientenvertreter und Betroffener sagen, immer noch viel zu oft erfolgversprechende und in ihrer Wirkung belegte Therapien zugunsten nicht nachweislich als wirksam belegter sogenannter “alternativer” Therapien aufgegeben werden, und das bei überaus ernsten und un- oder fehlbehandelt tödlichen Erkrankungen, bei denen ein Verzicht auf die “schul”medizinische Therapie die Lebenszeit und -qualität deutlich beeinträchtigen kann. Das ist etwas, was einfach nicht sein darf.
Ich habe nichts dagegen einzuwenden einen banalen grippalen Infekt mit Zuckerkügelchen behandelt zu wissen, vermutlich hilft das sogar, weil sich jemand gekümmert hat, und der Patient hat das Gefühl selbst etwas beitragen zu können.
Bei einer bakteriellen Superinfektion hört allerdings der Spaß auf, und bei einer Krebserkrankung ist es längst kein Spaß mehr.
Und billiger ist es dann auch nicht mehr, wenn eventuell durch aufgegebene oder verzögerte evidenzbasierte Behandlungen teurere und langwierigere Behandlungen notwendig werden.
Das Bedürfnis bei Krebspatienten nach eigeninitiativem Handeln ist wohl zu verstehen, sind sie doch üblicherweise diejenigen, die ihre Behandlung passiv erleiden oder zumindest erdulden müssen. Als *komplementäre* Ergänzung sind dann auch andere Verfahren durchaus sinnvoll, wenn sie dem Umgang der Betroffenen mit der eigenen Erkrankung förderlich sind und nicht mit der evidenzbasierten Therapie interferieren, was einige eben leider tun. Heilungsversprechen sind aber absolut unangebracht, und leider werden sie von der militanteren Vertretern “alternativer” Verfahren noch immer und viel zu oft gegeben.
Als Kassenleistung sollten diese Verfahren nicht übernommen werden, es sei denn als supportive Maßnahme, wenn deren Nutzen einigermaßen belegbar ist.

#137 |
  2
Gast
Gast

Es verhält sich so : Gott sprach, die Welt werde und erschaffte die geistige Welt. In dieser gebar Homöopathie. Als sich nach und nach die materielle Welt entwickelte, vollendete sie sich und….. half.. Helfen konnte es aber nicht denen, die dies, nachdem sie ” aufgeklärt ” wurden, nicht verstehen konnten..

#136 |
  15
Heilpraktikerin

Hr. Dr. Hehnmann, haben sie sich schon mal mit Homöopathie befasst?
Es gibt keine Mittel gegen Prostataentzündung oder Mittelohrentzündung.
Scheinbar ist hier die Vorgehensweise in der Homöopathie nicht bekannt,
es wird einfach etwas Aufgeschnapptes weitergegeben.
Wenn die Schulmedizin endlich mal den Mut hätte sich mit Homöopathie zu
befassen und auch zu verstehen ,wie sie angewendet wird, würden hier manche sehr still.
Man hätte z.b. letztes Jahr bei der Ebolaepidemie ganz einfach feststellen
können ob es wirkt oder nicht. Hätte nicht viel gekostet, wäre schnell und
effizient gewesen. Aber ich denke, dass daran niemand Interesse gehabt hätte, wenn bei den Allopathen alle gestorben wären und bei den
Homöopathen welche (oder alle) überlebt hätten.
Es wäre für die Patienten kein Schaden gewesen, aber evtl. für die
Allopathie.
Ein Versuch wäre es allemal wert gewesen.

#135 |
  25

Ja, ja… soll die Schulmedizin doch bei ASS und Konsorten bleiben, dann können sie auch nichts falsch machen…

#134 |
  17
Gast
Gast

# 132 : aber natürlich # 129

#133 |
  1
Gast
Gast

# 123 : Wieso, steht doch noch hier ;-)

#132 |
  1
Lehrerin für Krankenpflege Angelika Schulz
Lehrerin für Krankenpflege Angelika Schulz

Angelika Schulz
Lehrerin für Krankenpflege a.D.
Ich bin so froh, dass es die Homöopathie noch gibt. Noch besser wäre es, wenn sie mehr anerkannt würde. Aber da tut man sich ja schon mit der Berufsgruppe der Hebammen sehr schwer, die Homöopathie ist eine andere Behandlunsmethode, wobei die Arznei auch von Heilpraktikern verordnet werden kann. Homöopathische Arzneimittel sind Medikamente die wirken sich aber nicht als Ausscheidungsreststoffe im Trinkwasser befinden, wie zum Beispiel Ibuprofen. Aber das scheint ja niemanden zu interessieren, hauptsache der Rezeptblock liegt immer bereit. Schade nur, dass man sich von Ärzten so wenig ernst genommen fühlt. Ich behandele mich schon seit vielen Jahren selbst. Ich wünsche allen Ärzten, dass sie sich nach den Grundsatz der alten chinesischen Heilkunde richten müssten. Er sollte nur dann vom Patienten bzw. von den Krankenkassen bezahlt werden, wenn der Patient geheilt wurde.

#131 |
  18
Aeskulap
Aeskulap

Globuli kann man bei Märklin H0 wunderbar als Tennisbälle auf einem Miniatur-Tennisplatz aus roter Asche einsetzen.Besonders in einem Eimer sehen diese unglaublich echt aus!

Und manchmal, wenn die Lok an den Tennisbällen vorbeifährt ruckelt sie ganz leicht – ob das der besondere Effekt ist…???

#130 |
  5

@123: Die einzige Bemerkung, die den Artikel adäquat beschreibt. Wenn ich Zeit hätte, würde ich recherchieren, wer Doccheck finanziert, wäre hochinteressant! Ansonsten klicke ich bereits regelmäßig die Nachrichten weg…
Wenn man sich a bisserl umschaut, weiß man, dass die monatliche Gage solcher “Medizinjournalisten” gesichert ist. Und zwar wäre ich für ein Experiment: Liebe Kollegen, ob schulmedizinisch oder nicht, lasst uns die “Einschaltquote” durch fehlende Beiträge drücken. Es macht Spaß! Ich jedenfalls klick mich wieder weg. Und Tschuß!

#129 |
  14
i.A. von Prof.Dr. MMD
i.A. von Prof.Dr. MMD

Ja, alles richtig *** Therapeuten= Scharlatane, Hexen und Geistheiler. Geheilte Patienten Spinner und Geistesgestörte. *** Nein nicht wirklich oder? Für Alle dich nichts von Homöopathie verstehen oder verstehen wollen .. So einfach wenn es nur wäre?!
Und dann noch von Wissenschaft zu schreiben ist doch lächerlich.

#128 |
  6
lapislazuli
lapislazuli

Kleine Anekdote: wir haben vor langer Zeit mal einem Freund die Glubulivorräte beliebig umgeschüttet – ungeachtet dessen konnte er noch Monate danach die wunderbare Wirkung seiner ausgesuchten Potenzen stolz berichten. ER zumindest hatte nie irgendwas bemerkt.

Vielleicht steckt die Information ja doch im Fläschchen?

#127 |
  5
Gast
Gast

Es folgt sage und schreibe der 126´ ígste ( oder so ) Kommentar :-))))))))) . Wie kommt das ?

#126 |
  5
Dr. Ralf Hehnmann
Dr. Ralf Hehnmann

Wussten Sie, dass es 2009 bei einem der größten deutschen Unternehmen für homöopathische Arzneimittel zu einem folgeneschweren Fehler gekommen ist. Zwei Chargen an Globuli wurden bei der Etikettierung verwechselt. So kam es zu einer Verwechslung von einem Präparat gegen Prostataentzündung und einem Präparat gegen Mittelohrentzündung. Etwa eine Millionen Präparate wurden falsch etikettiert in die Apotheken gebracht.
Die Verwechslung wurde erst 3 Wochen später entdeckt und (und jetzt halten sie sich fest!!!) es wurde “wegen keiner akuten Gefährdung” auf einen Rückruf der Charge verzichtet.
Bis heute hat anscheinend niemand (sowohl von Patienten- als auch von Verordnerseite) hier eine Auffälligkeit bzw. die “Nichwirksamkeit” bemerkt.
Warum nur?
In diesem Sinne – bleiben sie wachsam…

#125 |
  3
Arzthelferin

@ Dr. Ihrig: Danke für Ihren Kommentar. Manchmal tut es gut, sich auf diese Weise zu “erden”.

#124 |
  4
Musculus cremaster
Musculus cremaster

Liebe Leute,
bitte nicht über den Artikel aufregen, das hier ist ein Satiremagazin, hat nichts mit Medizin oder Wissenschaftlichkeit zu tun.

#123 |
  12
Helmut Heckele
Helmut Heckele

Helmheck
Im aktuellen Forum “wird viel gewundert”. Ich wundere mich auch – und zwar warum ständig auf diesen alternativen Verfahren herumgeritten wird. Da kommt ein Oberexperte nach dem anderen aus der Ecke um diese Verfahren tot zu reden. Wie oft haben sich die Wissenschaft – auch die Medizin und besonders deren Experten geirrt? Diese “Kostenverursacher” des Sozialsystems sind aus Kostensicht völlig vernachlässigbar – vergleicht man die geächteten “Globuli” oder andere Präparate, mit den Kosten für – ebenfalls oft – unwirksamen oder gar schädlichen “Heilmittel” aus der aus der allopath.-chemischen Kiste.
Was heute nicht nachweisbar (messbar) ist, könnte morgen sehr wohl messbar sein. Schauen wir doch mal nur die medizinischen Laborwerte an.
Waren die vor 50 Jahren alle messbar? Also,hört auf mit diesem ständigen, ideologischen Kampfgetöse. Das gilt für beide Richtungen.

#122 |
  10
Weitere medizinische Berufe

@Claudia Freund

Irrtum. Je genauer man sich mit der Homöopathie und deren angeblicher Wirkungsweise sowei mit Hahnemann beschäftigt, desto eher erkennt man, dass das nicht funktionieren kann. Versuchen Sie es einmal.Aber mit kritischem Blick.

#121 |
  7
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Gast #107

“…seriöse Esoterik….”

#mademyday

#120 |
  2
Olaf Wagenknecht
Olaf Wagenknecht

“Jeder der sich mit Studien näher beschäftigt hat, dürfte die Erfahrung gemacht haben dass teilweise alleine das Studiendesign (egal ob wissentlich oder unabsichtig) das Ergebnis unter Umständen genau in das Gegenteil umkehren kann.” Völlig richtig. Und genau darum gibt es ja des Verfahren des Peer Review, bei dem fachkundige Wissenschaftler das Studiendesign unter die Lupe nehmen und es auf Fehler oder Voreingenommenheit überprüfen. Ein Verfahren, dem sich homöopathische Kollegen grundsätzlich widersetzen.

#119 |
  4
Olaf Wagenknecht
Olaf Wagenknecht

“Mich wundert es, dass die Heilpraktikerkollegen immer wieder auf diese unsinnigen Diskussionen einsteigen?!”

Zweifel, werte Frau Fischer, gerechtfertigte Zweifel.

#118 |
  4

Es ist schade, dass bei Themen wie Naturheilkunde immer so schnell polemisiert wird. Ich möchte deshalb einige allgemeine Statements abgeben:
Ersten soll jeder Glauben was er will (gilt auch zum Beispiel für Religion – oder ist Gott wissenschaftlich bewiesen). Zweiten bei seriösen Aussagen heißt es: “Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft”. Das beinhaltet auch die Möglichkeit von Irrtümern und Neuerkenntnissen.
Jeder der sich mit Studien näher beschäftigt hat, dürfte die Erfahrung gemacht haben dass teilweise alleine das Studiendesign (egal ob wissentlich oder unabsichtig) das Ergebnis unter Umständen genau in das Gegenteil umkehren kann. In der Vergangenheit kommt es gar nicht selten vor, dass in der Therapie 180 Grad Kehren gefahren werden mussten (z.B. Betablocker und Herzinsuffizienz, Antiarrhythmika-Therapie). Es gibt Therapieverfahren, die wegen Ihrer Struktur dem klassischen Studiendesign nicht entsprechen können. Mir ist keine radomisierte, doppelverblindete Studien in der Chirurgie bekannt (lasse mich aber gerne belehren).
Manch ein Visionär wurde, weil er es wagte über den Tellerrand zu schauen angegriffen von “Wissenschaftler” der damaligen Zeit, deren Erkenntnis heute Selbstverständlichkeiten sind (z.B. Semmelweis).
Lassen wir es doch bei dem nebeneinander der Methoden und wenn es denn sein muss sagen wir: Es ist eine politische Entscheidung, dass wir die Kosten übernehmen wollen oder nicht – denn politische Entscheidungen bedürfen nicht zwingend der wissenschaftlichen Grundlage.

#117 |
  10
Olaf Wagenknecht
Olaf Wagenknecht

“Es gibt im Übrigen eine interessante Erklärung, warum manche Menschen auf Homöopatie ansprechen, andere nicht. Nachzulesen bei Varda Haselmann, Archetypen der Seele. ” Aha. Also müssen wir diesen Faktor bei verblindeten Placebokontrollierten Studien auch noch mit einbeziehen? Denn da gibt es interessanterweise zwischen Placebogruppen und Homöopathiegruppen keinerlei Unterschied. Nanu?! Und wenigstens das mit den Archetypen musste sich doch dort zeigen.

Genau das ist die Schwäche der Homöopathie, besser kann man es schwerlich darstellen. Es ist der Türöffner für jede andere Art des esoterischen Glaubens, der immer an eine Entfremdung gültiger Begriffe gekoppelt ist und dafür mit Schwurbelbegriffen wie “feinstofllich” um sich wirft. Und esoterischer Aberglaube hat nun einmal in der Medizin nichts verloren. Der wurde dort mittels Aufklärung in einem langen und mühevollen Prozess entfernt, allerdings sicher nicht, um dann über eine Hintertür wieder Zugang zu finden.

#116 |
  5

Warum den Placebo-Effekt nicht nutzen? Ist er doch nebenwirkungsfrei und preiswert… Und ich wüsste nicht, dass Patienten mit einem homöopathischen Hausarzt irgendeinen Nachteil gegenüber schulmedizinischen Therapien aufweisen würden.

#115 |
  9
Heilpraktikerin

Mich wundert es, dass die Heilpraktikerkollegen immer wieder auf diese unsinnigen Diskussionen einsteigen?!
Wer heilt hat recht und die Patienten stimmen sowieso mit den Füßen ab-also was soll es, alle Polarisation überflüssig.

#114 |
  15
Olaf Wagenknecht
Olaf Wagenknecht

“Für mich als Patientin ist klar, dass Homöopathie hilft, aber nicht jedem und nicht bei allen Beschwerden.” Und warum ist Ihnen das klar? Was macht es für Sie klar?

#113 |
  3
dipl.sozpäd. eva maria pfeiffer
dipl.sozpäd. eva maria pfeiffer

Warum immer dieses Affentheater? Für mich als Patientin ist klar, dass Homöopathie hilft, aber nicht jedem und nicht bei allen Beschwerden. Nicht jeder Mensch ist empfänglich für die feinstoffliche Information, die man bis jetzt mit den herkömmlichen Methoden nicht messen kann. Also, warum darf dann nicht beides nebeneinander existieren?
Und warum soll ich nicht in den Genuss einer Therapie kommen, die mir als Patient hilft und günstiger ist als schulmedizinisches Herumgedoktere?
Es gibt im Übrigen eine interessante Erklärung, warum manche Menschen auf Homöopatie ansprechen, andere nicht. Nachzulesen bei Varda Haselmann, Archetypen der Seele. Aber Vorsicht liebe Schulmediziner: Es ist nicht wissenschaftlich bewiesen.

#112 |
  16
han de woj
han de woj

P.s.: und der “Schulmedizin” täte es auch nicht schlecht, wenn sie sich ein wenig mehr um die Psyche der Klienten kümmern würde.
;)

(und so hat die Farbe von Tabletten sig Einfluss auf die Wirkung, selbst gefärbte Injektionen haben eine sig bessere Wirkung als ein farbloses Pendant)

#111 |
  0

Das einzige , was mich immer wieder ärgert an der Diskussion um Alternative Medizin ist , dass Homöopathie und Pflanzenheilkunde immer wieder in einen Topf geworfen werden!! Es gibt hochpotente Pflanzen, die wirken und auch gut wirken , nur oft etwas sanfter und mit weniger Nebenwirkungen als das reine , hochkonzentrierte Medikament .
Homöopathie ist auch in meinen Augen Augenwischerei oder im positivsten Sinne Hilfe zur Selbstheilung ohne eigentlichen Einfluss von Außen . Pflanzenheilkunde aber nicht !!! Bitte differenzieren.

#110 |
  5
Olaf Wagenknecht
Olaf Wagenknecht

Christiane Horst
“Ist es zu viel von Schulmedizinern verlangt, die Heilige Kuh der placebo-kontrollierten Doppelblind-Studien, die angeblich auf alles anwendbar sind und zu “objektiven ” Ergebnissen führen, aufzugeben und ein aussagekräftiges Studiendesign zu entwickeln, das der individuellen Wirkung von Globuli gerecht wird?” Aber genau DAS wurde doch bereits getan. Mehrfach sogar. Nehmen Sie die Münchner Kopfschmerzstudie, die von Ärzten und Homöopathen gemeinsam entwickelt wurde und bei der die Homöopathen das Design gemäß den homöopathischen Richtlinien selber entwickeln durften und es im Vorfeld als perfekt bezeichneten. Das Ergebnis war dann leider ein Desaster, woraufhin die Homöopathen direkt an ihrem vorher als perfekt bezeichneten Studiendesign herummäkelten und andere Schuldfaktoren suchten. Brauchen Sie die Links? Sogar Dr. Claudia Witt, ehemalige von der KVC-Stiftung finanzierte Forscherin an der Berliner Charité betont, das es durchaus möglich ist, unter Einbeziehung des homöopathischen Setups methodisch korrekte Studien durchzuführen. Das Problem sind jedoch nicht die Studien, sondern das Problem ist der Unwillen der Homöopathen, negative Ergebnisse anzuerkennen. Auf Einzelerfahrungen zu setzen ist letztendlich der plumpe Versuch sich gegen Kritik zu immunisieren und sein eigenes Urteilsvermögen als untrüglich zu postulieren.

#109 |
  1
han de woj
han de woj

“Wie erklären Sie die nachgewiesene Wirkung der Homöopathie in
der Tierheilkunde? Auch Placebowirkung?”

Schon mehrmals (nicht nur hier) in der Diskussion geklärt: ja. In Doppelblindstudien mit Kontrollgruppe. Bei Kleinkindern und Tieren. Mehrfach, repliziert, unisono.
Aber:
Placebowirkung ist eine nicht zu vernachlässigende Größe im Gesundungsprozess – man sollte sie nicht mit einem “nur” versehen.
Und als echter und wichtiger Effekt sollte auch alles eine angemessene Daseinsberechtigung erhalten, was diesen Effekt in irgendeiner Weise ermöglicht.
Also auch Homöopathie.
Alles gut.

(nur bitte den kruden Erklärungsvoodoo aus der Debatte unter Fachleuten raushalten, es genügt, wenn die Storyline dem Patienten hilft)

#108 |
  4
Gast
Gast

Es ist ja zum beömmeln. Jedes Mal beim Thema Homöopathie unzählige Kommentare. Und das, wo sie wirkt, da sträubt man sich gerne mal, u.a. mit Hinweis auf Esoterik, verkennend, daß es wahrscheinlich den Teil seriöser Esoterik gibt. Aber als Aufklärer ist man ja wer, gelle ?

p.s. : Freiburger Erklärung bitte in die Tonne oder zum Altpapier

#107 |
  15

Nun, wo er recht hat, hat er recht, der Herr Schmacke.

Es gibt überhaupt keinen nachvollziehbaren Grund, die sog. “besonderen Therapierichtungen” zu privilegieren, auch wenn viele das gern so hätten.

#106 |
  5
Olaf Wagenknecht
Olaf Wagenknecht

Claudia Freund Lassen Sie uns doch unser Wissen bzgl der Homöopathie gegenseitig betrachten und dann entscheiden, wer sich damit auseinander gesetzt hat. Einverstanden?

Wie sie funktioniert spielt erst dann eine Rolle wenn sie zeigt DASS sie funktioniert. Und das macht sie bisher nicht. Das ist ähnlich wie bei Außerirdischen, die zeigen sich genau wie in der Homöopathie immer nur einzelnen Personen, aber nicht ganz vielen. Warum nur?

#105 |
  7
Olaf Wagenknecht
Olaf Wagenknecht

“Da aber in der sogenannten Schulmedizin die Erfahrungsmedizin zugunsten der sponsorwilligen Pharmaindustrie “platt gemacht” wurde, haben sich nicht studierte Menschen mit dem Thema Gesundheit beschäftigt und vieles wieder ausgegraben,”

Und auch die Verschwörungstheorien mit ihren Kampfbegriffen ließen nicht lange auf sich warten. Als ob “Schulmedizin” die Erfahrungsmedizin “platt gemacht” hätte. Auch in der Medizin wird immer noch viel Wert auf Erfahrungen gelegt. Genau diese Erfahrungen ganz vieler Menschen fasst man in Studien zusammen. Die Erfahrung einzelner sind zu vernachlässigen. Es sollte auf der Hand liegen, warum.

#104 |
  4
Heilpraktikerin

Schade, dass die Homöopathie oft von denen verkannt wird, die sich noch nie ernsthaft damit beschäftigt haben und weder Hahnemann, noch Kent gelesen haben. Natürlich wirkt Homöopathie, wenn sie mit Sachverstand eingesetzt wird!Aber sie funktioniert nach anderen Prinzipien als die Schulmedizin.

#103 |
  21
Gast
Gast

Ich bin ja schon froh, dass wir nicht mehr so viel vom astrologischen Quatsch hören – aber ist evtl. die Homöopathie der Ersatz dafür?
Es gibt viele Naturheilverfahren, die besser und nebenwirkungsfreier als Medikamente wirken. Leider haben die meisten sogenannten Schulmediziner das nicht gelernt oder nicht mehr richtig drauf.
Und der Pharma- und Geräteindustrie gelingt es immer wieder, Mediziner vom “rechten Weg” abzubringen.

#102 |
  12
Christiane Horst
Christiane Horst

Einseitig und leider von keinem Wissen um Wirkweise der Homöopathie geprägt, praktische Erfahrungen von Generationen von Homöopathen ignorierend. Die Aussagen werden nicht wahrer durch ihre gebetsmühlenartige Wiederholung

Ist es zu viel von Schulmedizinern verlangt, die Heilige Kuh der placebo-kontrollierten Doppelblind-Studien, die angeblich auf alles anwendbar sind und zu “objektiven ” Ergebnissen führen, aufzugeben und ein aussagekräftiges Studiendesign zu entwickeln, das der individuellen Wirkung von Globuli gerecht wird? Aber an Globuli kann die Pharmaindustrie natürlich nichts verdienen…

Christiane Horst Do.CN, Heipraktikerin

#101 |
  15

Diese Diskussion ist müßig und führt seit Jahren nirgendwo hin.
Befürworter werden Gegner nicht überzeugen können und umgekehrt genauso.
Von dem ganzen paramedizinischen Schischi-Zeug ist Homöopathie für mich das harmloseste. Wenn meine Patienten das wollen, bekommen sie es. Ob es die Wirkung der Globuli ist oder die Selbstheilungskraft, die der Glaube daran bewirkt, ist mir egal. Solange es nicht weh tut oder ungesund ist und heilen hilft, stimmt es für mich.

#100 |
  8

Wie erklären Sie die nachgewiesene Wirkung der Homöopathie in
der Tierheilkunde? Auch Placebowirkung?
Wer den Erfolg der Homöopathie und der Naturheilkunde beim Versagen
der sog. Schulmedizin selbst am eigenen Leib einmal kennengelernt hat,
wird seine Vorurteile verlieren.
Es gibt immer noch Vieles zwischen ahimmel und Erde, was der Mensch nicht
voll erfassen und erklären kann.
Aber er kann lernen aus Erfahrung

#99 |
  14
Olaf Wagenknecht
Olaf Wagenknecht

“Ich habe in meiner bescheidenen Praxis eine Erfolgsquote von 85% in der Konstitutionsbehandlung und von 95% in der Akutbehandlung. ” Verwundert das? Die meisten Krankheiten gehen von alleine weg, einfach abwarten, Tee trinken und sich irgendwann das verschwundene Leiden als Heilerfolg auf die Fahne schreiben. Das stärkt das Ego.
” Wenn Sie jetzt sagen – Unsinn, esoterischer Kram – dann denken Sie bitte an Sonnenbrand, Erfrierungen, Folgen von radioaktiver Strahlung” JA, daran denke ich gerade. Aber das ist es ja nicht, was Sie mit energetisch meinen. Denn all diese von Ihnen aufgezählten Dinge lassen sich ja messen. Dort passiert unter anderem ein chemischer Prozess. Wir sind also in der Lage, kleinste Energiemengen in Form von Strahlung in allem möglichen zu messen, ja sogar aus weit entfernten Galaxien, aber wir können die Energie der Globuli nicht messen? Und noch viel schlimmer, wir können nicht einmal einen energetischen Effekt in Form von Wirksamkeitsnachweisen belegen?
Warum um alles in der Welt sollte irgendjemand davon ausgehen, dass dort irgendein (hier bitte den vergewaltigten Begriff Ihrer Wahl aus der Physik einsetzen)-Effekt wirkt wenn eine Wirkung nicht einmal nachweisbar ist? Und seit wann sind subjektive Erfahrungen, die auf einer kognitiven Verzerrung beruhen ein Beleg für ihre Korrektheit?
“Ich wünsche mir einen genialen, hartnäckigen Physiker und einen geduldigen unabhängigen Geldgeber.” Den geduldigen unabhängigen Geldgeber kann ich Ihnen liefern, klopfen Sie bei der Karl und Veronica Carstens Stiftung an, die finanzieren so etwas gerne. Bei dem genialen hartnäckigen Physiker muss ich leider passen, denn ein genialer Physiker weiß, warum Homöopathie nicht funktioniert und streitet nicht einfach gültige Naturgesetze ab.

#98 |
  4
Dr. med. Roland Hunecke
Dr. med. Roland Hunecke

Viele Menschen sind “gläubig”, weil es einfach komfortabel ist. Seinen “Unglauben” muß man rechtfertigen und begründen, das ist anstrengend.
Manche glauben an Angela Merkel, ich glaube an ALFA! Warum? Steht im Parteiprogramm – kann man ab Sonntag im Internet nachlesen (www.ALFA-bund.de) Aber Vorsicht: ist anstrengend!

#97 |
  12
Dr. med. Christoph Schmuelling
Dr. med. Christoph Schmuelling

Wer an Homöopathie glaubt, der müßte auch an z.B. “Engeltherapie” glauben – oder wo ist der Unterschied in der wissenschaftlichen Wertigkeit ?

@Frau Hanner: Zitat “Ich wünsche mir einen genialen, hartnäckigen Physiker und einen geduldigen unabhängigen Geldgeber. Dann könnte es klappen :)”
Ganz im Gegenteil. Davon gibt es genug und auch eine horrend hohe öffentlich ausgelobte Belohnung für den, der den Beweis der Wirksamkeit der Homöopathie erbringt hat keine Früchte getragen. Das sollte uns Erkenntnis genug sein.
Zum Glück sind die Tage der Homöopathie gezählt – zum Glück.

#96 |
  7
Johannes Güntert
Johannes Güntert

Wer unterstützt die Aufklärung rund um Homöopathie? Bitte unterschreiben:

http://www.gwup.org/inhalte/79-aktuelles/nachrichten/1754-freiburger-erklaerung

#95 |
  9
Gast
Gast

Der beste Heiler ist der Patient selber; man muss ihn nur auf den richtigen Weg führen.
Ich finde diese Diskussion so langsam bescheuert. Hier prallen “Holzköpfe” aufeinander – statt zu überlegen, wie man gemeinsam zum Wohl der Patienten arbeiten kann. Keiner hat hundertprozentig Recht; es bleiben immer noch viele Zweifel an allen Denkweisen. Ich habe das Gefühl, dass es hier mehr um einen Kampf ums Geld der Patienten als um eine faire Diskussion geht.
Grundsätzlich ist es richtig, dass medizinisch Ausgebildete ein viel besseres Fachwissen haben, als mehr oder weniger gut oder schlecht ausgebildete Heilpraktiker. Da aber in der sogenannten Schulmedizin die Erfahrungsmedizin zugunsten der sponsorwilligen Pharmaindustrie “platt gemacht” wurde, haben sich nicht studierte Menschen mit dem Thema Gesundheit beschäftigt und vieles wieder ausgegraben, was z. B. meine Großmutter mit ihren zig Kräutern erfolgreich beherrscht hat. “Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen” – das muss aber keine Homöopathie sein, denn da haben wir ja wieder die gut verdienende Industrie im Boot.

#94 |
  9
Ferdinand Nießen
Ferdinand Nießen

Vielleicht kurz zu mir, ich bin Tierarzt, also behandele ich nur selbstzahlende Patienten bzw. die Tiere. Seit 26 Jahren bin ich in der Praxis tätig und habe tausende, wenn nicht hundertausende von Patienten mit homotoxikologischen, homöopathischen und vielfach chinesischen Kräutern und Akupunktur behandelt. Die Erfolge bei den unterschiedlichsten Krankheitbildern sind teils fulminant. Was ich immer im Hinterkopf habe ist mein schulmedizinisches Wissen und Können und ich wende es täglich an. Was ich für meine Person begriffen habe, dass jeder Patient einzigartig ist und das jedes Patient damit auch eine andere Therapieform benötigt. Ich halte es für wichtig, dass man jedem Patienten die beste Option/Medizin anbieten kann. Dazu gehört sowohl die Schulmedizin, als auch die komplementärmedizinischen Verfahren. Auch wenn einige Verfahren in unserer evidenzbasierten Welt nicht standhalten, so sind sie durchaus in meinen persönlichen Händen erfolgreich.
Solange ich wegen eines Kunstfehlers verklagt werden kann, was Gott sei Dank noch nie der Fall war, betrachte ich Medizin als Kunst und nicht als reine Naturwissenschaft. Insofern breche ich eine Lanze für die Komplementärmedizin.

#93 |
  11
Ulrike Pieper
Ulrike Pieper

Schön, dass die ach so erfolgreiche “Schulmedizin” ein funktionierendes Feindbild hat. Da brauchen Sie schon nicht vor Ihrer eigenen Tür zu fegen…

#92 |
  15
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Monika Königstein

Esoterischer Humbug:

Millieu-Sanierung / -Entsäuerung Chelat-Therapie
Spagyrik
Ausleitung & Entgiftung
Chiropraktik
Eigenblut-Behandlung
Augenakupunktur n J Boel
Homöopathie
Ohrakupunktur (unterstützend)

….ist schon wieder Sommerloch?

#91 |
  14
Heilpraktikerin

So öde wie langweilig. Ist schon wieder Sommerloch? :D

#90 |
  16
Olaf Wagenknecht
Olaf Wagenknecht

Annette Thienel, Ihr Beispiel in Ehren, aber ob Energiebehandlung (nein, dafür haben Sie definitiv keinen Beleg) oder etwas anderes, es müsste sich auch dann in den Studien eine deutliche Überlegenheit gegenüber Placebo zeigen, was ganz offensichtlich nicht passiert. Bevor man also einen Wirkmechanismus beschreibt sollte man erst einmal eine Wirksamkeit nachweisen. DANN erst kann man sich über eine Erklärung zum Wirkmechanismus Gedanken machen. Aber doch nicht andersherum. DAs klingt wie die Kreationisten, die die Bibel für wahr halten und nun versuchen, dafür wissenschaftliche Belege zu finden bzw. diese an ihren Glauben anzupassen, weil sie es halt gerne so hätten. Nur funktioniert das so nicht.
Kommen wir zu Ihrem CD-Beispiel, von dem mich immer wieder wundert, warum Menschen dieses unsinnige Beispiel hervorkramen. Vielleicht haben sie sich aber auch einfach das Beispiel nicht wirklich durchdacht.
“Dabei kommt da auch kein einziges Molekühl drauf, lediglich die vorhandenen Moleküle werden in eine andere Ordnung gebracht” Fast korrekt. Mittels eines optischen Verfahrens, von dem sich jeder selber überzeugen kann, wird dort ein binärer Code auf die Oberfläche gebrannt. Und das sogar nachweislich. Keine Zauberei, sondern simple überprüf- und nutzbare Physik.

Ihr kleiner Trick besteht darin, den Begriff Information möglichst schwammig zu halten. Natürlich sind bei der CD Informationen dazugekommen. Jede Menge. In mathematischer Form. Mittels eines physikalischen Prinzips, ohne irgendwelche Geheimnisse oder geheime Energien, von dem sich jeder unabhängig überzeugen kann. Kein Glaube daran oder sonst etwas.
Nun nennen Sie mir doch einmal das physikalische Prinzip, dass bei der Herstellung der Glubuli wirken soll und welches sich genauso nachweisen läßt wie die CD-Bespielung.
Und danach erklären Sie, wie dieses Verfahren wirkt, obwohl in den Zuckerkugeln keinerlei Wasser mehr ist bzw. welches physikalische Verfahren dafür sorgt, dass diese Informationen vom Wasser auf den Zucker übertragen wird. Viel Spass.

#89 |
  6

Wann hört dieser Humbuk endlich auf !
Suggestion ist ein bewährtes Behandlungsprinzip. Das weiß
jeder.
Therapien mit wirkstofffreien
Substanzen oder Akkupunktur können ja gerne durchgeführt werden aber nicht zu Lasten der
Solidargemeinschaft.

#88 |
  6

@#79: Sie benennen den Grund der Anfeindung selbst: Homöopathie ist eine Erfindung.

#87 |
  4
Dr. Martina Hanner
Dr. Martina Hanner

Ich praktiziere seit 10 Jahren Homöopathie, zunächst nur privat, inzwischen als Heilpraktiker. Ich habe dafür meinen Beruf (Chemiker, promoviert) aufgegeben. Und glauben Sie mir, ich kann noch nicht von meinem Einkommen leben. Denn wenn man Geld bezahlen muss, braucht es lange bis die Praxis voll ist. Zumindest im Osten. Mir geht es dabei nicht um Geld, sondern darum, verzweifelten Menschen zu helfen. Ich habe in meiner bescheidenen Praxis eine Erfolgsquote von 85% in der Konstitutionsbehandlung und von 95% in der Akutbehandlung. Da kann ich nur auf James Tyler Kent “Prinzipien der Homöopathie” verweisen, und schon Hahnemann schreibt im Organon “Machts nach, aber machts richtig nach!”
Homöopathie wirkt und zwar NICHT pharmazeutisch oder chemisch sondern energetisch. Wenn Sie jetzt sagen – Unsinn, esoterischer Kram – dann denken Sie bitte an Sonnenbrand, Erfrierungen, Folgen von radioaktiver Strahlung, die Entstehung von Vitamin D usw. Die Energie, um die es geht, ist nicht erforscht. Aber Einstein wurde auch vom Physikstudium abgeraten mit dem Argument, da gäbe es nichts Neues mehr zu entdecken…
Ich wünsche mir einen genialen, hartnäckigen Physiker und einen geduldigen unabhängigen Geldgeber. Dann könnte es klappen :)

#86 |
  22
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Susanne Kellner

argumentum ad populum. taugt nix.

Millionen Fliegen können nicht irren, sind aber auch kein Beleg für die Wirksamkeit von Globuli.

#85 |
  5
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Rainer Quilitzsch

Die Erklärungsversuche der Homöopathie verstoßen gegen gültige Naturgesetze bereits in deren Gültigkeitsbereich(!), und das ist entscheidend.

Künftig entdeckte Naturgesetze können an diesem Verstoß nichts ändern, und auch das ist entscheidend. Diese werden nur den Gültigkeitsbereich erweitern.

#84 |
  5

Es ist schon lustig, daß ein allein auf erstarrter mittelalterlicher Ideologie (“simile-Prinzip”) basierendes Konstrukt wie die “Homöopathie” über so viele Jahrzehnte für Gesprächsstoff und Emotionen -s.u.- sorgt. Diese ideelle Eindimensionalität ist aber vermutlich das Erfolgsprinzip der “Homöopathie”.
@ S.Keller: was hat sich nicht alles über die ganze Erde ausgebreitet!

#83 |
  2
Stefan Kaa
Stefan Kaa

Wie kann man sich nur so künstlich Aufregen? Hier wird rumgeheult wie im Kindergarten.Die Homöopathie mit den Globulis ist ja soll böse ind ganz schlimm. Die heilige Wissenschaft in Ihrer Anbetung würdigen Evidenz ist ja so viel besser…. Also bitte… Man kann ja an vielen aufteilen….VG

#82 |
  13

Die “Wissenschaft” ist nur (noch) zu dumm, die Wirkung der Homöopathie usw. zu verstehen.
Diese sog. wissenschaftliche Medizin ist ja auch nur Spielerei mit der Statistik, mehr oder weniger beeinflußt und bezahlt von der Pharmaindustrie.

#81 |
  14
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Annette Thienel

Ach, der olle, falsche CD-Vergleich mal wieder. Wasser speichert keine Informationen, eine CD schon, da sie aus einem FESTEN KÖRPER besteht und der Laser die 0en und 1en dort eingraviert. Mein Gott, bin ich hier unter völligen Nulpen?

Und ihre “Energiebehandlung” ist esoterischer Humbug.

#80 |
  10
Susanne Kellner
Susanne Kellner

Schon wieder gegen die Homöopathie?
Warum wird sie seit Hahnemanns Erfindung angefeindet? Wenn sie nicht wirken würde, hätte sie sich nicht über die ganze Erde ausgebreitet, von Deutschland über Indien und USA wieder zurück nach Deutschland.

#79 |
  19
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Dr. Anke Handrock

Guter Ansatz. Erste Maßnahme: Krankenkassen zahlen keinen Humbug ohne Wirksamkeitsnachweis und wir schaffen den Binnenkonsens ab. Außerdem werden Ärzte wieder nach Stunden für das Patientengesrpäch bezahlt.

Problem gelöst.

#78 |
  0
Dr. Skep
Dr. Skep

Erstaunlich finde ich, dass Herr Schmacke sich selbst widerspricht: Vor etwa sechs Jahren wurde unter seiner Leitung die Studie „Perspektiven von Patientinnen und Patienten auf ihre Versorgung durch homöopathisch tätige Ärzte und Ärztinnen – Eine qualitative Studie“ veröffentlicht. Darin kommt das Autorenteam zu dem Schluss: „Nach dem derzeitigen Stand der Forschung liegt für die Indikationen Heuschnupfen, Durchfall bei Kindern, Weichteilrheuma, Darmlähmung nach Operation und Atemwegsinfektionen ein Wirksamkeitsnachweis vor.“
Primärquelle: http://www.akg.uni-bremen.de/pages/download.php%3FID=28&SPRACHE=de&TABLE=AP&TYPE=PDF
Wie kommt das?

#77 |
  1
Heilpraktikerin

Nicht von mir aber gut:

Homöopathie ist eine Energiebehandlung. Prüfungen über die Substanz sind daher sinnlos:

Wenn man sagt: Ich habe diesem Wasser eine Information gegeben, das wirkt jetzt, dann lachen die Leute.
Wenn ich eine CD nehme und eine Information draufspiele, dann darf ich dafür über 20 Euro verlangen. Dabei kommt da auch kein einziges Molekühl drauf, lediglich die vorhandenen Moleküle werden in eine andere Ordnung gebracht. In beiden Fällen ist nichts dazugekommen, nur die Struktur hat sich geändert.
Unser Denken ist noch zu sehr an die Substanz gebunden.

#76 |
  19
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Dr. Bertram Staudenmaier

….und da wir in einem freien Land leben, ist es uns erlaubt, pseudowissenschaftlichen Unfug heftigst als solchen zu kritisieren.

Oder fällt die Homöopathie bereits unter Religionsfreiheit?

#75 |
  6
Zahnärztin

Es ist schon interessant, wie emotional die ‘Sachdiskussion’ hier geführt wird. Wie wäre es, wenn man sie darauf reduzieren würde, ob die immer knapperen Mittel der Solidargemeinschaft nach eindeutig definierten Kriterien verteilt werden sollten oder auch nach ‘anderen Aspekten’?!

#74 |
  1
Johannes Güntert
Johannes Güntert

Ja, was finden wir denn bei Frau Biesdorf?

“Im Spirituellen setzte ich Energie mit Schwingung gleich, d.h., dass alles was man wahr nimmt, gleich Energie oder Schwingung ist, hierzu zählen nicht nur Farben und Töne, sondern auch Seelen, Engel, Naturwesen, Dämonen und weiteres.”

Klingt wie Religion. Ist es auch. Aber mit pseudowissenschaftlichem Anstrich.

#73 |
  7
Medizinphysiker

Wir leben in einem freien Land und dann kann wer mag zum Homöopathen gehen!
Oder auch nicht!
Allerdings ist mir immer noch unklar, wie der Homöopath bei der Herstellung der Mittel den Tiegel sauber bekommt bei diesen hohen Potenzen!

#72 |
  5
Olaf Wagenknecht
Olaf Wagenknecht

Wer heilt hat recht. Hmmm, wo habe ich das schon mal gehört?
http://homoeotology.com/2015/12/20/wer-heilt-hat-recht-oder-die-magische-pizza/

#71 |
  2
Olaf Wagenknecht
Olaf Wagenknecht

Frau Biesdorf, darum versuchen wir ja, die zweite Seite der Medaille von abergläubischem Unsinn zu befreien und zu entrümpeln.
Es ist allgemein bekannt, dass Leute bei Dingen, die ihnen gefallen nicht so kritisch hinschauen. Dass das bei einem Heilpraktiker auch so sein kann liegt irgendwie auf der Hand.

#70 |
  5
Micha
Micha

Solange die zuständigen Politiker ihrem Amtseid ein “so wahr mir Gott helfe” anfügen, sollten wir nicht erwarten, dass sie sich später streng an Wissenschaftlichkeit halten. Es leben die Placebos.

#69 |
  3
Johannes Güntert
Johannes Güntert
#68 |
  1
Gast
Gast

Es gibt d schönen Satz: Wer heilt hat recht. In erster Linie geht es ja um den Patienten und sein Leid. Und wieviele Verfahren werden im schulmedizinischen Bereich trotz auch oft nicht wirkl guter Studienlage angewendet und sind Kassenleistung obwohl kostenintensiv. Ein beidseitiges Einbeziehen beider Behandlungsarten ist im Sinne des Patienten sicher oft von Vorteil.

#67 |
  17
Tierarzt

@Thomas Peither: ja, genau! Ich frage mich bei jedem Patienten: Ist der nun trotz oder wegen meiner Therapie geheilt?
Dieses Hinterfragen würde ich mir gerne auch mal von den Homöopathen wünschen! Da wird aber jeder Heilungserfolg blind auf die Kügelchen geschoben!
Die Homöopathie verstößt nicht nur gegen jegliche Naturgesetze, hat sich seit 200 Jahren nicht weiterentwickelt und die Erkenntnisse, die in der Zwischenzeit dazu gekommen sind, werden ignoriert, sondern sie ist auch seit dieser Zeit jeglichen Wirksamkeitsnachweis schuldig geblieben. Da sehe ich den nächsten 20 Jahren sehr entspannt entgegen!

#66 |
  7
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Thomas Peither
Nur, weil Sie den Schlagabtausch für absurd halten, rechtfertigt das noch lange solchen Quatsch wie Globuli in der Homöopathie.

Schlimm genug, dass man sich so gegen eingebürgerten Humbug wehren muss.

Homöopathie ist und bleibt der größte Schwindel der Medizingeschichte seit der Aufklärung!

#65 |
  10
Gast
Gast

# 52 : Korrektur, interessengeleitet ist das kontra-Lager

#64 |
  0
Gast
Gast

Kurze Frage: Hier sprechen viele von unnötigen Kosten, die die KK´s belasten würden… Dann doch bitte den Hebel überall ansetzten! Z.B. Ein Drittel aller Geburten sind Schnittgeburten, nur 10% !! davon sind medizinisch notwendig. Was wollen sie den Frauen, die sich nicht dazu in der Lage sehen ein Kind “spontan” auf die Welt zu bringen, sagen? Haben sie dafür auch eine Idee ?
Wieso transplantiert man Todgeweihten Organe? Wieso bekommt man Grosspackungen verschrieben, die A einen höheren Selbstanteil haben, B meist in der Menge gar nicht gebraucht werden?

Meine Güte, die Homöopathie gibt es schon eine Weile, genauso wie z.B. die TCM. Eine ganze Menge Heilungsansätze, die den Menschen Linderung bei Krankheit brachten, während die Schulmedizin noch Leichen auf Friedhöfen klaute.

Also, ich denke eine Zusammenarbeit beider Felder wäre das Beste. Unterstützend zur Schulmedizin oder umgekehrt. Denn am Ende wollen wir alle das Gleiche. Den Menschen gesund machen. Persönliches, wie auch Stolz oder Rechthaberei sind in diesem Punkt definitiv fehl am Platze.

#63 |
  11
han de woj
han de woj

“Weil sie wirkt, viel mehr als Placebo, diese Erfahrung macht jede Mutter mit Kleinkindern ”
In zehlreichen Studien wurde das Gegenteil gefunden: Es gibt keine !!! über reine Placebowirkung hinausgehende Wirkung!!! – DIESE aber gibt es (also: die Placebowirkung).
Ja, auch bei Kindern. Doppelblind mit Kontrollgruppe. Und mit Tieren.

#62 |
  4
Thomas Peither
Thomas Peither

Dieser Thread zeigt einmal mehr wie wenig Substanz solch ein Schlagabtausch hergibt und wie lächerlich sich viele Protagonisten machen. Und das sollen Akademiker oder Wissenschaftler sein? Reif für das Kabarett – mehr aber nicht. Schade so verspielt man die Chance die Natur wirklich zu verstehen. Da stellt sich mir die Frage ob Medizin eine Naturwissenschaft ist oder ein Handwerk. Ich neige mehr zu letzterem – die wenigsten können klare Kausalketten herstellen, wie Physiker, Chemiker und Biologen. Dafür ist das Individuum doch viel zu unterschiedlich oder werden diesen unendlichen Variabilitäten des Organismus bei all den “wissenschaftlichen” Tests genug Rechnung getragen.
Da lobe ich mir den weisen Sokrates mit dem verkürzten Zitat “Ich weiß, dass ich nichts weiß”. Diese Bescheidenheit würden vielen in heutiger Zeit guttun, die sich allzu schnell als Experten bezeichnen.
Was werden wir nur in 20 Jahren von einem solchen Schlagabtausch halten – wir können es abwarten. Den Stab würde ich aber über keine Heilmethode vorschnell brechen.

#61 |
  9
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@han de woj

Mag sein, aber dazu braucht es keinen pseudowissenschaftlich-esoterischen Unterbau wie bei der Homöopathie, der eine Beleidigung für das aufgeklärte Denken darstellt.

#60 |
  10
Dr. med. Antje Pauly
Dr. med. Antje Pauly

Sehr interessant zu diesem Thema ist das Buch von Dr. Natanlie Grams über Homöpathie. Sie hat als Konsequenz ihre homöpathiesche Praxis aufgegeben und eine Ausbidlung zur Psychotherapeutin gemacht. Aus ihrer Sicht ist es ehrlicher offen die Selbstheilungkräfte zu mobilisieren statt dem Patienten vor zu gaukeln, er bekomme ein wirksamens MEdikament.

#59 |
  4
han de woj
han de woj

“Schade, dass es immer zwei gegensätzliche Lager geben muss, anstatt gemeinsam am Wohle des Patienten zu arbeiten.”
Ich plädiere seit 10 Minuten für einen geminsamen Weg, bei dem beide Seiten in Abstimmung mit empirischen Ergebnissen recht behalten.

#58 |
  2
Tierarzt

@Sebastien Zehner: Sie müssen noch studieren und haben daher die Chance, wissenschaftliches Arbeiten zu lernen. Bitte ergreifen Sie diese Chance!
Die Tatsache, dass Sie nie im Krankenhaus waren, bedeutet Glück für Sie, aber läßt keine Rückschlüsse auf die Wirksamkeit zu. Ich war auch noch nie im Krankenhaus, bin 45 Jahre alt, habe nie Homöopathie zu mir genommen. Und jetzt? Eben!
Zu wer heilt hat recht haben nun viele schon was geschrieben, bitte lesen Sie auch die anderen Kommentare. Sie müssen nachweisen, dass ihre Therapie geheilt hat, dann haben Sie recht. Wie das geht, wie Seiteneffekte wie Placebo, natürlicher Krankheitsverlauf etc. ausgeschlossen werden, das lernen Sie dann hoffentlich im Studium.
Hoffentlich werden Sie in nächster Zeit nicht richtig krank, denn dann müßten Sie sich vielleicht doch von der richtigen Medizin behandeln lassen. Schulmedizin gibt es nicht, oder hatten Sie Medizin als Schulfach? Hierbei handelt es sich, wie auch schon weiter unten steht, um einen ideologisch geprägten Kampfbegriff, der eigentlich jegliche weitere Diskussion unterbindet.

#57 |
  10
han de woj
han de woj

“Als Placebo zu teuer”
Möglicherweise MÜSSEN Placebos was kosten, um ihre Wirkung maximal zu entfalten. DAS wiederum wäre eine schicke Hypothese für eine Untersuchung, die meines Wissens bereits mit pos. Ergebnis durchgeführt wurde ;)

#56 |
  2
Herr Friedemann Gillert
Herr Friedemann Gillert

“Dr. med. Barbara Schmid
Ärztin

Warum wollen so viele Patienten Homöopathie? Weil sie wirkt, viel mehr als Placebo, diese Erfahrung macht jede Mutter mit Kleinkindern – und sagt es weiter.”

Warum wollen manche Patienten Quacksalbermedikamente und -therapien? U.a. weil Menschen gerne an etwas glauben. Den christlichen Glauben haben sie aufgegeben und suchen sich Sachen, nach denen “ihre Ohren jücken” um mit Martin Luther zu sprechen.
Wen ein Mensch viel Zuwendung bekommt, wie bei der Erstberatung und wenn er dann noch dafür bezahlt, kann es ja nicht schlecht sein. Sonst müsste man ja zugeben, das man hereingefallen wäre.
Friedemann Gillert

#55 |
  5
Gast
Gast

Schade, dass es immer zwei gegensätzliche Lager geben muss, anstatt gemeinsam am Wohle des Patienten zu arbeiten.

#54 |
  4
Tierarzt

@Gast #45: Wir können auch wieder Aderlaß machen und lustige, aus Schlangenöl hergestellte Tinkturen trinken, das ist auch jahrhundertealt! Als würde das Alter eines Verfahrens etwas über die Wirksamkeit aussagen…das einzige was zählt ist: Nachweis einer Wirkung. Das gilt natürlich auch für zweifelhafte Therapieverfahren in der Medizin! Daher muss die Medizin sich ja auch überprüfen lassen! Warum muss das die Homöopathie nicht? Wenn doch alles so super wirkt, wo ist das Problem?

#53 |
  7
Gast
Gast

Homöopathie wirkt und ist naturwissenschaftlich nicht überprüfbar sowie interessengeleitet, basta. Aber das weiß ja Jeder ;-)

#52 |
  14
Olaf Wagenknecht
Olaf Wagenknecht

“Dass die Alternativmedizin vielen Ärzten ein Dorn im Auge ist, ist nicht von der Hand zuweisen.” Ja, da ist es wie mit der Alternativphysik, die ist Physikern auch ein Dorn im Auge. Oder der Alternativchemie. Oder der Alternativmathematik. Und – bringen wir den Punkt ruhig einmal ins Bewusstsein – letztendlich sind Einhörner auch nur alternative Pferde.
” Chemie bleibt Chemi” Interessant, dass es zwar bei der Chemie anerkannt wird, nur bei der Medizin muss es offensichtlich eine Alternative geben. Noch mal zum Mitschreiben: Die Alternative zu schlechter Medizin ist nicht alternaive Medizin sondern bessere Medizin.
“Medikament über Medikament, Krankenkassen zahlen das auch alles. ” Interessanterweise hat man festgestellt, dass, seitdem viele Krankenkassen diesen Hogwardunsinn bezahlen´, die Leute noch öfter zum Homöopathen oder homöopathischen Arzt rennen. Wird ja schließlich bezahlt, da kann man auch das eine oder andere Anamnesegespräch mehr nutzen.
Und neue Geldquelle, ehrlich, 800 Euro für ein Kilo Zucker und dann für Wehwehchen, die grundsätzlich von alleine weggehen, dass muss erst mal einer Nachmachen. Oder welche pharmazeutischen Produkte gibt es normalerweise bei Beulen, Schrammen, Prüfungsangst?

#51 |
  6
Heilpraktiker

Schon wieder Homöopathie … irgendwie sind alle ganz vernarrt in die Homöopathie … es gibt doch auch interessante Themen … vielleicht haben die Anwesenden schon alle medizinischen Probleme gelöst … ;-)

#50 |
  14
Johannes Güntert
Johannes Güntert

Die “Freiburger Erklärung zur Homöopathie 2016”

Bitte hier unterzeichnen:

http://www.gwup.org/inhalte/79-aktuelles/nachrichten/1754-freiburger-erklaerung

#49 |
  8
Student der Humanmedizin

Immer diese Diskussionen um die Homöopathie etc…..

Ich bin GuK, werde ab Herbst Medizin studieren und habe bereits diverses medizinisches Fachwissen.

UND

Ich bin der Ansicht, daß die Homöopathie in irgendeiner Weise wirksam ist. Ich hatte früher immer endlose Diskussionen mit meiner Mutter, die als Heilpraktikerin viel Erfahrung hat, es ging immer darum, das diese Methoden lt. Schulmedizin doch gar nicht helfen können usw. Fakt ist aber auch, dass ich bis auf eine Ausnahme (Lungenentzündung, zu einer Zeit als meine Mutter noch nicht so im Heilpraktikerdasein bewandert war) NIE MEHR im Krankenhaus, zuletzt war ich aus Krankheitsgründen beim Arzt… Das weiß ich schon gar nicht mehr… Meine Mutter hat immer ieine Methode gefunden.

Und selbst wenn es der Placeboeffekt ist, ist doch bumsegal, wie hier schon erwähnt wurde “wer heilt hat recht”. Wenn die Menschen wüssten, dass es Placebos sind, würden diese ja kaum bis gar nicht wirken, oder? Und lieber lasse ich mich mittlerweile mit Heilpraktikermethoden behandeln als mit der Schulmedizin, durch die Krankenpflege habe ich einiges (nicht nur positives) erlebt…

Mir ist auch klar, dass die Homöopathie/Heilpraktiker auch ihre Grenzen haben, klar, v. A. Krankheiten in der Akutphase oder Notfälle allgemein lassen sich mit Homöopathie nur schwer behandeln, aber wieso nutzt man denn nicht die Methoden, die sich bieten, ob Placebo oder nicht?

#48 |
  24
Tierarzt

@Barbara Schmid Sie hatten doch in Ihrem Studium die Chancen zu verstehen, wie Wissenschaft funktioniert. Wie kommt es dann zu solchen Aussagen??
” Weil sie wirkt, viel mehr als Placebo, diese Erfahrung macht jede Mutter mit Kleinkindern”
Bitte belegen Sie ihre Aussagen! (Stichwort für Sie ist: Placebo by Proxy, es gibt also einen Placeboeffekt bei Kleinkindern und Tieren).

Das Studienargument ist auch nicht haltbar:
Die Studie könnte doch so aussehen: Sie dürfen alle Anginen mit ihren individuellen Mitteln behandeln, die Hälfte bekommt verblindet ein Placebo. Und dann schauen wir mal, ob es einen Unterschied zwischen den Gruppen gibt. Das wurde ja auch schon gemacht und siehe: Keine Wirkung über den Placebo und sonstige Kontexteffekte hinaus!

#47 |
  11

Es ist äußerst erfreulich, dass sich immer mehr Ärzte, Wissenschaftler und Journalisten dieses Themas annehmen. Die genannten Ansatzpunkte sind meines Erachtens genau die richtigen. Einfach unerträglich, dass diese Hokuspokus- Pseudomedizin aus unserem Solidarsystem mitfinanziert und von ihm auch noch implementiert wird. Die selbsternannten Heiler glauben dann auch noch, sie könnten bei diesen Themen irgendwie gleichberechtigt mitreden. Es ist eine große kulturelle Errungenschaft, für die es Jahrtausende gebraucht hat, dass eine Gesellschaft ausschließlich Leute mit einer Lizenz zum Behandeln (=Ärzte) auf ihre Bürger loslässt. Deren Qualifikation wird in einer staatlichen Prüfung mit nachprüfbaren Kriterien, nach einer sechsjährigen Grundausbildung, überprüft. Warum sich unser Land daneben noch eine Riege von Gurus und Heilern hält, die mit minimalsten Grundkenntnissen auf dem Niveau eines Volkshochschulkurses und ohne jeglichen Wirksamkeitsnachweis erstaunlich invasive und riskante Behandlungen an nichtsahnenden Bürgern vornehmen dürfen, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. Es wird höchste Zeit, das zu ändern!

#46 |
  17
Gast
Gast

… vielleicht wäre etwas mehr Zurückhaltung angebracht gegenüber ärztlichen Behandlungsverfahren, die teilweise mehrere Jahrhunderte alt sind. Unwissenheit im Sinne mangelnder Fachkenntnis in diesen Methoden und eine pauschale Gutgläubigkeit gegenüber den “modernen” Verfahren ist erstens naiv (wirklich gefährlich in der Medizin sind nämlich besonders unzureichend geprüfte und invasive Diagnostik und Therapie) und zweitens wenig intelligent, in jedem Falle aber noch kein Grund zur Vorverurteilung z. B. der Homöopathie.

#45 |
  18
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Dr. med. Barbara Schmid

Sie als Ärztin sollten wissen und es auch so unter die Leute bringen, dass Globuli nicht wirken (können) und es den Placeboeffekt gibt.

Warum disqualifizieren Sie dermaßen ihren Berufsstand, weil Sie hier esoterischen Humbug als Wissen postulieren?

#44 |
  16
Tierarzt

@ Renate Restle

> Es ist interessant mit welcher Vehemenz immer wieder der Homoöpathie Heilerfolge abgesprochen werden und die Schulmedizin mit Millionen von Misserfolgen hochgehalten wird.

Haben Sie irgendwoher belastbares Zahlenmaterial für die behaupteten ‘Millionen von Misserfolgen’? Wie viele Erfolge stehen dem gegenüber?

#43 |
  14

Warum wollen so viele Patienten Homöopathie? Weil sie wirkt, viel mehr als Placebo, diese Erfahrung macht jede Mutter mit Kleinkindern – und sagt es weiter.
Ich bin Ärztin, Psychiaterin und Homöopathin und kann das bestätigen. Warum dieses Querschiessen auf die Homöopathie? Weil sie wirkt ! Die Homöopathie hat einen individuellen Zugang mit genau passendem Mittel zum Klient – das heisst, es gibt nicht ein Mittel für alle Anginen sondern das genau passende zu jedem Klient. Deshalb kann man nur sehr grosse, prospektive, Diagnose bezogene Untersuchungen zu ihrem Nachweis machen, das übersteigt das persönliche Budget auch einer Gruppe von Homöopathen. Schade dass sich Frau Professorin Witt zu solchen Aussagen stellt, sie hätte jetzt die Möglichkeit, in Zürich eine solche Untersuchung anzugehen.

#42 |
  29
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Renate Restle

Wer von “Schulmedizin” statt Medizin spricht, disqualifiziert sich alleine schon durch seine Ausdrucksweise.

#41 |
  13
Gabriele Bischoff
Gabriele Bischoff

Idiotie, so ein Schmarren.

#40 |
  14
Tierarzt

Renate Restle: Wer heilt hat Recht…ja! Aber bitte nachweisen, dass Sie geheilt haben und nicht
Die Zeit
Regression to the mean
Wellenförmiger Verlauf
Selbsttäuschung
Placebo
etc.
Dann haben Sie auch Recht…

#39 |
  8
Johannes Güntert
Johannes Güntert

@Susan Wolf

_Niemand_ der Homöopathiekritiker stellt hier den Placebo als negativ dar. Im Gegenteil. Wir wollen den Placeboeffekt wieder in die Medizin integrieren.

Wir wollen die Pseudowissenschaftlichkeit und die Esoterik aus dem Placebo raushalten. Deswegen stellen wir den Globuspokus als Unfug hin.

#38 |
  9
Ärztin

Als ausschließlich im Notdienst kassenärztlich Tätige regt mich hier besonders auf, dass ich nachgewiesenermaßen wirksame, aber rezeptfrei erhältliche Arzneimittel, für offensichtlich Kranke über 12 Jahre nicht zu Lasten der gesetzlichen Kassen verordnen darf, z.B. Antiemetika, Antipyretika, Spasmolytika, Antihistaminika, aber Zucker und erhoffte Schwingungen von Molekülen in Alkohol von manchen Kassen bei penetranten – pardon, gut informierten und mündigen -Patienten übernommen werden .

#37 |
  12
Tierarzt

Susan Wolf: Natürlich ist der Placeboeffekt etwas positives! Das bezweifelt hier doch niemand! Aber dei Homöopathen behaupten doch, es gebe einen Effekt über den Placeboeffekt hinaus! Und darum geht es! Bei Medizin hast Du:
Therapieeffekt + Placeboeffekt, bei Pseudomedizin nur den Placeboeffekt, wenn überhaupt. Und das sollte klar kommuniziert werden.

#36 |
  12

Es ist schon lustig, daß ein allein auf erstarrter mittelalterlicher Ideologie (“similie-Prinzip”) basierendes Konstrukt wie die “Homöopathie” über so viele Jahrzehnte für Gesprächsstoff und Emotionen -s.u.- sorgt. Gerade diese ideelle Schlichtheit ist aber vermutlich die Stärke der “Homöopathie”.

#35 |
  9
Gesundheits- und Krankenpflegerin

Es ist interessant mit welcher Vehemenz immer wieder der Homoöpathie Heilerfolge abgesprochen werden und die Schulmedizin mit Millionen von Misserfolgen hochgehalten wird. Evidenzbasierte Studien sind wichtig, aber nach 30Jahren Krankenpflege gab es schon so viele, die sich widersprachen, dass man manchmal doch dazu kommt: Wer heilt hat recht. Es wird so viel Geld auf Kosten der Krankenkassen am Patienten ausprobiert, auch wenn das Ende mehr als absehbar ist, da kosten Globuli doch wirklich nicht viel.
Interessanterweise fehlte es Schulmedizinern an Weisheit, als sie meinen Sohn bei Krämpfen nach Pertussis nichts anzubieten hatten, die Homoöpathin brauchte dazu nur ein Jahr und hatte ganz nebenbei sein Asthma mitgeheilt.
Wir glauben wirklich nur das, was wir sehen, oder?

#34 |
  26
Dr. med. Michael Seil
Dr. med. Michael Seil

Homoeopathie ist eine Beleidigung fur jeden logisch denkenden Menschen.
Als Placebo zu teuer.Die abenteuerlichen Erklärungsversuche der Protagonisten dieser Behandlungsart sollten öffentlich gemacht werden.Keinesfalls dürften die gesetzlichen Kassen auch weiterhin für diesen Hokuspokus aufkommen.
Bin
ein alter Hausarzt,der üble Beispiele erlebt hat,indem der Heilpraktiker nach der sogenannten Irisdiagnostik Patienten von der angebrachten Therapie abgehalten hatte.Dieser Herr schickte allerdings wohlweislich seine Familienangehörige zur Behandlung zum approbierten Hausarzt.

#33 |
  24
Susan Wolf
Susan Wolf

Wer vertraut denn heutzutage noch auf Studien, wo es doch heißt, traue keiner Studie, die du nicht selbt gefälscht hast. Studien sind von irreführend und surreal und dann auch noch meistens von der herstellenden Industrie – oh wie glaubwürdi. Viel mehr gebe ich auf eine jahrelange Erfahrung und Beobachtung von Beschwerden und deren Behandlung, als auf eine Studie. Und ich gebe han de woj sehr recht. wir sollten den Placebo endlich als etwas extrem positives bewerten, statt immer nur als negativ darzustellen. Es ist aber leider kein Geld damit zu verdienen, wenn der Mensch sich selbst heilen kann.

#32 |
  14
Heilpraktikerin

Herr van den Heuvel hat es wieder geschafft zu polarisieren, wunderbar. Vielleicht lernt unsere Gesellschaft endlich, dass es mehr als zwei Seiten einer Medaille gibt.

#31 |
  26
Gast
Gast

Auf den Einwand, es sei nicht nachgewiesen, DASS ein Verfahren wirkt, wird immer wieder entgegnet, es sei doch unwichtig zu verstehen, WIE etwas wirkt. Das sind aber unterschiedliche Fragen. Den Wirkmechanismus zu verstehen, ist schön aber nicht entscheidend. Die Wirksamkeit lässt sich jedoch unabhängig davon überprüfen. “Wer heilt hat recht.” Das wird immer wieder als Argument gegen die Notwendigkeit von Studien angeführt. Aber gerade die Frage, ob mit einem Verfahren wirklich eine Heilung zu erreichen ist oder ob eine beobachtete Besserung des Zustandes dem natürlichen Heilungsverlauf entspricht oder auf einen ja durchaus nutzbaren Placeboeffekt zurückzuführen ist, lässt sich für die meisten Fragestellungen nur durch kontrollierte Doppelblindstudien feststellen.
Dr. med. J. Andreae

#30 |
  3
Gast
Gast

Hallo Herr Schmacke, welcher Loby gehören Sie denn an? Nur weil Sie mit Homöopathie nichts anfangen können ist Sie schlecht? In der Schulmedizin gibt es auch Placebo! So wie Sie es schreiben wird jedes Alternativmittel von den Krankenkassen bezahlt, was so gar nicht stimmt. Ich würde erstmal sehr gut recherchieren, bevor ich etwas schreibe. Doch das wird leider nicht mehr so genau genommen,Hauptsache ich bin in aller Munde! Dass die Alternativmedizin vielen Ärzten ein Dorn im Auge ist, ist nicht von der Hand zuweisen. Es gibt aber auch die Ärzte, die mit Alternativmedizin Phytotherapie,Mykopathie Krebs geheilt haben, was die Schulmedizin in bestimmten Fällen nicht geleistet hat. Ich bin dafür, dass ein Zusammenspiel von beiden stattfinden würde. Zumindest im Tierbereich, haben Ärzte Tiere aufgegeben, wo die Therapie erst angefangen hat.Und das Tier hat nicht 4 Monate gelebt sondern 4 Jahre. Aber ich gebe zu, es geschieht auch viel Hokuspokus, doch in beiden Lagern. Chemie bleibt Chemie, und es ist nicht selten, das das eine behandelt wird und andere neue Krankheiten auftauchen. Schulmedizin ist eine Kreislauf ohne Ende, eimal drin, kein entrinnen. Medikament über Medikament, Krankenkassen zahlen das auch alles. Findige Ärzte haben hier eine neue Geldquelle entdeckt, indem Sie die Patienten anbieten, Ihre Medikamentencocktails für viel Geld zu überprüfen, was Sie brauchen und was nicht. Patient muss selber bezahlen. Erst Krank machen, und dann heilen wollen. Erklären Sie das mal einen Menschen!

#29 |
  34
Tierarzt

“Und wenn die Kritiker der Homöopathie, Akupunktur etc. mehr Zeit darauf verwenden würden sich endlich einmal ernsthaft mit diesen Methoden auseinanderzusetzen,”
Sehr geehrter Herr Unger, was genau macht Sie glauben, dass die Kritiker das nicht getan haben? Es sind doch nicht die Kritiker, die jede sachliche Diskussion zu dem Thema verweigern.
“Denn: Wer heilt hat doch recht, oder?” Ja, völlig richtig. Nun müssen Sie die Heilung bzw. den Heilenden nur noch belegen und schon hat der Spruch eine Daseinsberechtigung. Denn behaupten geheilt zu haben kann jeder.

#28 |
  9

Getroffene Hunde bellen eben, und diejenigen meiner HP-Kollegen, welche der Homöopathie anhängen, bellen am lautesten. Warum? Ganz einfach: Wer keine Argumente hat, schreit halt. Lautstärke vs. Nachdenken. Weiter so, Herr van den Heuvel!

#27 |
  13
Tierarzt

@ Michael Unger

> ich frage mich warum ein erstgewähltes homöopathisches Mittel nicht greift, vielleicht selbst das Zweite nicht und beim Dritten “platzt dann manchmal der Knoten”. Woran das wohl liegen mag?

Also, wenn der erste Regentanz nicht funktioniert, der zweite auch nicht aber nach dem dritten fängt es tatsächlich an zu regnen (‘Der Knoten und der Himmel öffnen sich’) – beweist das, dass man mit Tanzen Regen machen kann?

Norbert Aust (Irgendwie erscheint hier nicht mein Name, auch bei #21 nicht)

#26 |
  11
han de woj
han de woj

@ Johannes
da hab ich mich wohl undeutlich ausgedrückt:
mit “die aber gibt es” meinte ich die Placebowirkung als solche, nicht den darüber hinausgehenden Effekt
;)

#25 |
  0
Nichtmedizinische Berufe

@ #17 Frau Waigel

“”Warum greift die Schulmedizin das Thema immer wieder auf ?””

1) Schulmedizin ist ein Schimpfwort, erdacht von Hahnemann persönlich. Der korrekte Term ist “Medizin”

2) Weil es in Deutschland immer noch gesetzliche Sonderregelungen gibt, die Homöopathika von einem Wirkungsnachweis befreien, ihnen aber trotzdem erlauben als “Arzneien” zu gelten.

Für den Patienten ein höchst irreführendes Vorgaukeln nicht existierender Gleichwertigkeit.

#24 |
  13
Johannes Güntert
Johannes Güntert

han de woj

Nein, es gibt sie NICHT, die Studien, die eine Wirkung jenseits des Placebo nachweisen! Vor allem nicht erwiesenermaßen.

Und doch, es tut sehr weh, hier die Denksperre “wer heilt, hat recht” auszurufen, weil das nur eine faule Ausrede ist, um nicht hinterfragen zu müssen.

#23 |
  11
han de woj
han de woj

Es gibt nun also in hunderten von Studien unisono keine “über Placebo hinausgehende Wirkung” – die aber gibt es. Und: sie ist ebenso erwiesenermaßen teils sehr mächtig. Auch bei Kind und Vieh.

Vielleicht ist es an der Zeit, weniger herablassend über den Placeboeffekt zu sprechen und ihn als das zu würdigen, was er höchstwahrscheinlich darstellt: die überragende Fähigkeit der Psyche, heilsam auf den Körper einwirken zu können und Selbstheilungsprozesse bzw. das Immunsystem adaptiv zu aktivieren. Bei sich und sogar anderen.
Und an der Stelle tut es dann gar nicht weh, zu sagen: wer heilt hat recht. Und wenn dazu eine gewisse “Storyline” nötig ist, dann halt auch mit gerührt-nicht-geschüttelt-Romantik. Warum nicht?
Allerding würde ich gerne innerhalb der wissenschaftlichen Debatte auf Voodoo verzichten – aber beides schließt sich ja nicht aus.

#22 |
  13
Tierarzt

@ Heike Striegler

> Wie viele Patienten sterben jährlich in Krankenhäuser an Keimen, die aus Kostengründen nicht in Griff zu bekommen sind.

Und wie viele profitieren von ihrer Behandlung im Krankenhaus? Wie sehen die Vergleichszahlen bei der sogenannten Alternative zur Medizin aus?

Ach so, Sie haben keine Vergleichszahlen? Auf welcher Basis argumentieren Sie dann? Sind es also nur leere Phrasen, die Sie äußern?

#21 |
  10
Nichtmedizinische Berufe

@ #18 Herr Unger

“ch frage mich warum ein erstgewähltes homöopathisches Mittel nicht greift, vielleicht selbst das Zweite nicht und beim Dritten “platzt dann manchmal der Knoten”. Woran das wohl liegen mag?”

An der vergangenen Zeit.
Jede Krankheit hat einen natürlichen Verlauf. Wenn Sie ständig irgendein homöopathisches Mittel nehmen, ist auch eines zugegen, wenn einmal Besserungen auftreten.
Dieses Mittel nennen Sie dann im Nachhinein “das richtige”.

#20 |
  14
Johannes Güntert
Johannes Güntert

Heilpraktiker wie Sonja Beckert halten die Erde leider heutzutage immer noch für eine Scheibe, da ihre Glaubensfanatismen gegen sämtliche Naturgesetze verstoßen, welche die Kugelgestalt der Erde nachgewiesen haben.

Beglücken Sie ihr Umfeld doch weiter mit esoterischem Humbug wie:

– Homöopathie | Spagyrik, Pflanzenheilkunde
– Darmsanierung | Hydro-Colontherapie, Leber- & Nierenreinigung
– Entgiftung | Schwermetall- & Umweltfitausleitung
– Blutanalyse | Dunkelfeld- & Bio-Labordiagnostik
– Aurafotografie | Chakrenharmonisierun, Radionik
– Heart Math | Herzintelligenz
– Familienaufstellung | Systemische Aufstellung
– Mikropressur | Biokybernetik nach Smit

Aber lassen Sie uns hier zufrieden.

#19 |
  38
Michael Unger
Michael Unger

nun ja – ich frage mich warum ein erstgewähltes homöopathisches Mittel nicht greift, vielleicht selbst das Zweite nicht und beim Dritten “platzt dann manchmal der Knoten”. Woran das wohl liegen mag? Na ja wahrscheinlich waren die dritten Globuli größer??? Natürlich gibt ein den Placeboeffekt. Aber doch nicht nur in der Komplementärmedizin! Und wenn die Kritiker der Homöopathie, Akupunktur etc. mehr Zeit darauf verwenden würden sich endlich einmal ernsthaft mit diesen Methoden auseinanderzusetzen, sie zu lernen und zu praktizieren um sich persönlich von dem Sinn oder Unsinn überzeugen zu können, dann erst sind sie doch in der Lage nicht nur nachzuplappern sondern fundiert zu argumentieren.
Denn: Wer heilt hat doch recht, oder?

#18 |
  24
Anneliese Waigel