Typisch: Mein Tag bei DocCheck

13. Juli 2011
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Bei DocCheck gibt es viele Möglichkeiten, sein Wissen zu vertiefen, anzuwenden und dazuzulernen. Das gilt auch für Medizinstudenten, denn bei DocCheck ist Fachwissen gefragt. Bewirb Dich jetzt und polstere mit medizinischem Know-How Deine Finanzen auf!

Ich bin Medizinstudent an der Uni Köln im 7. Semester und arbeite als Werkstudent bei DocCheck. “DocCheck?” fragen mich meine Kommilitonen häufig, “etwa das DocCheck? Sind die denn hier in Köln?” – “Klar, gleich hier um die Ecke!” antworte ich. Was denken die denn? Dass in Indien viele kleine Medizinerhände den ganzen Tag tippen, um die Inhalte bei DocCheck immer auf den aktuellsten Stand zu bringen? Nein, zwei der fleißigen Medizinerhände gehören mir und sind zwei Mal die Woche in Köln-Ehrenfeld im Einsatz. Wie das aussieht, das zeigt dieser Auszug aus meinem Blog.

Morgens 8:10
Als ich den Wecker zum zweiten Mal ausdrücke fällt mir ein: Heute ist ja DocCheck-Tag! Ich hüpfe freudig aus der Koje, schlüpfe in die Klamotten und mache mich auf den Weg nach Ehrenfeld. Das Frühstücken spare ich mir, ich kaufe mir lieber etwas unterwegs und frühstücke vor Ort. Das Wetter ist gut, vielleicht finde ich ja noch ein paar Spät-Frühstücker auf der Dachterrasse.

9:20

Da bin ich. Ich freue mich wie immer, wenn ich hier ankomme, über die andere Luft, die hier weht, als im Hörsaal oder in der Bib. Es ist eine Luft, die nach mehr riecht: mehr echtes Arbeitsleben, weniger theoretisches Wissen. Und außerdem liegt ein besonderes Knistern in dieser Luft: Kreativität. Spontanität. Resultate. Statt für später zu lernen, mache ich Dinge für Jetzt: ein herrlich angenehmer Kontrast zu meinem Studiums-Alltag. Statt Vernunft herrscht hier Verrücktheit.

9:30
Auf dem Weg zur Kaffee-Maschine. Ohne das schwarze Gold würde hier vermutlich gar nichts laufen. Nach nettem Blabla an der Gaggia informiere ich mich bei meinem Cheffe, wie die Dinge so stehen, was “meine” Projekte machen, welche Operationen mich heute erwarten.

9:45
Mein erster Termin heute: ein kurzes Telefonat zu einem eiligen Projekt. Das läuft wie eine OP-Vorbesprechung: knappe, exakte Anweisungen, gespickt mit reichlich Fremdwörtern. Neben solchen spontanen Arbeitsaufträgen, müssen natürlich auch meine festen Jobs erledigt werden… bin Mal gespannt, was der Tag heute noch so bringen wird!

10:00
Operation 1: das Flexikon
Für das DocCheck Flexikon (das Mitmach-Lexikon bei DocCheck) muss ein neuer Eintrag geschrieben werden. Das gewünschte Thema lautet “Sinusvenenthrombose“. Für mich als angehenden Mediziner ist das eine komfortable Situation: Ich soll hier etwas lernen und werde dafür sogar bezahlt! Sofort stürze ich mich voll Elan in die Recherchearbeit. Dafür kann ich mir sowohl das Internet mit aktuellen Forschungsberichten, als auch die hauseigene Bibliothek zu Nutze machen. Gar nicht so einfach, einen kurzen, informativen Eintrag aus der Fülle von Informationen zu destillieren. Aber hier sitzen einige Leute mit viel Erfahrung, die mir helfen und mir zeigen, worauf es ankommt. Deadline ist 17 Uhr. Ich habe noch andere Projekte vor der Brust, muss mich also ein bisschen ranhalten. Bei einer OP am offenen Herz hat man ja auch nicht ewig Zeit!

10:44
Kaffee!

11:34
Mehr Kaffee!

12:30
Mein Kopf ist leer, das Dokument vor mir aber glücklicherweise schon ziemlich voll. Für eine erste Feedback-Schleife soll es reichen, jetzt muss ich noch schnell ins Meeting für meinen zweiten Eingriff heute: Die Verschlagwortung von Bildern und Videos mit medizinischem Inhalt.

13.00
Die wohlverdiente: Mittagspause!

14:00
Verdauungs-Kaffee

14:10
Ich setze mich gerade an die ersten Bilder, da kommt das Feedback zu meinem Flexikon-Eintrag. Vom Chef persönlich: Ja, soweit so gut, aber noch nicht präzise genug. Mehr Präzision ist gefragt? Ich packe mein Wort-Skalpell aus und seziere den Text ganz genau.

15:12
Kaffee!

15:40
Fertig. Also besser gesagt: fix und fertig. Habe jetzt einen auf den ersten Blick völlig unspektakulären Eintrag geschrieben, fühle mich aber, als hätte ich einen Viertausender bestiegen. Erschöpft, aber glücklich!
Gebe den Text zu Feedback-Runde 2.

15:47
Kaffee. Oder nee: Tee.

16:30
Ich habe die Aufgabe, die medizinischen Bilder bei DocCheck Pictures mit den richtigen Schlagwörtern zu versehen. Das bedeutet für mich: Ich teste mein Wissen, sehe aktuellste Befunde UND: verdiene mir neben meinen Sporen auch noch ein paar Flocken. I like! Die Welt kann so schön sein.

16:55
Feedback: Artikel ist mit winzigen Änderungen durch! Steht 10 Minuten später online. Wow. Ich bin berühmt!

17:10
Darauf erst mal Tee. Oder doch Kaffee?

18:40
Fertig für heute.
Vielleicht gibt’s unten vor der Agentur heute wieder ein gemeinsames Feierabend-Bier?

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Als Werkstudent (m/w) unterstützt Du das Team Visual Content bei der Verschlagwortung von medizinisch, wissenschaftlichem Bildmaterial und betreust unsere medizinisch-wissenschaftlichen Autoren. Darüber hinaus bist Du an der redaktionelle Mitarbeit am monatlichen eNewsletter beteiligt.

Das solltest Du mitbringen:

• ca. 10-20 Stunden Zeit pro Woche, die Du Dir flexibel einteilen kannst
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