Fluglärm: NORAH mit unLAUTerer Methodik

13. Januar 2016
Teilen

Schon lange ist bekannt, dass Lärm den Stresspegel erhöht und auch krank machen kann. Die NORAH-Studie untersuchte diesen Zusammenhang genauer und kam in Teilen zu anderen Ergebnissen. Wissenschaftler üben jedoch harsche Kritik an der Studie.

Im Oktober 2015 erschien die Lärmwirkungsstudie NORAH (Noise-Related Annoyance, Cognition, and Health) unter der wissenschaftlichen Leitung der Ruhr-Uni Bochum. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand dabei die Frage, wie sich Lärm – insbesondere Emissionen aus Flug-, Schienen- und Straßenverkehr – auf die Gesundheit und Lebensqualität der Bewohner besonders betroffener Regionen auswirkt. Erarbeitet wurde die Studie in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Konsortium, bestehend aus verschiedenen Forschungseinrichtungen aus Fachbereichen der Medizin, Physik, Psychologie, Sozialwissenschaft und Akustik. Kerngebiet der Untersuchung war das Rhein-Main Gebiet, insbesondere um den Flughafen Frankfurt. Zusätzlich befragten die Forscher auch mehrere Tausend Menschen aus Regionen mit ebenfalls hohen Lärmpegeln, wie um die Flughäfen Köln/Bonn und Berlin/Brandenburg sowie im Umkreis des Stuttgarter Flughafens.

Die NORAH-Studie untergliedert sich in fünf Teilstudien zu folgenden Bereichen:

Die NORAH-Wissenschaftler bezogen Krankheitsdaten von etwa einer Million Menschen in die Studie mit ein, außerdem berechneten sie die Lärmbelastung an rund 900.000 Adressen im Rhein-Main Gebiet. Die Studie wurde von der gemeinnützigen Umwelthaus GmbH in Auftrag gegeben, einer Tochter des Landes Hessen und Bestandteil des Forums Flughafen und Region.

Die NORAH-Studie erntete von Seiten zahlreicher Wissenschaftler heftige Kritik, da sie Gesundheitsrisiken durch Fluglärm niedriger einstuft als bisher allgemein angenommen. Vor allem die Ergebnisse der Teilstudie zum Thema Blutdruck zweifeln einige Experten stark an.

Krach macht krank

Dass Lärm krank machen kann, ist eigentlich ein alter Hut. Lärm produziert Stress, er aktiviert das autonome Nervensystem und verstärkt die Ausschüttung von Stresshormonen wie Katecholaminen und Kortisol. Kreislauf- und Stoffwechselfunktionen unterliegen der neuronalen und hormonellen Steuerung, sodass Stressreize verschiedene Störungen hervorrufen können. Zu den bekannten möglichen Folgen dauerhafter Lärmexposition zählen unter anderem Änderungen bestimmter Blutwerte (Blutfette, Glukosespiegel), aber auch kardiovaskuläre Risiken. So zeigte zum Beispiel das Forschungsprojekt des Bundesumweltamtes „Epidemiologische Untersuchungen zum Einfluss von Lärmstress auf das Immunsystem und die Entstehung von Arteriosklerose“, dass Menschen in lärmbelasteten Wohngebieten ein nahezu doppelt so hohes Risiko für Bluthochdruckerkrankungen hatten wie Menschen in ruhigeren Wohnlagen. Auch konnten Studien ein erhöhtes Herzinfarktrisiko mit der Lärmbelastung in Zusammenhang bringen.

NORAH-Studie: Lärm stresst alle – nur den Blutdruck nicht

Die Ergebnisse einiger Teilstudien der kürzlich erschienen NORAH-Studie bestätigen überwiegend den bisherigen Wissenstand von Lärmauswirkungen. So zeigte sie unter anderem eine Assoziation zwischen Lärm und einem erhöhten Risiko diverser Erkrankungen wie Myokardinfarkt, Schlaganfall, Herzinsuffizienz und Depressionen, wobei das Risiko sich je nach Lärmart (Flug-, Straßen-, Schienenverkehr) und Krankheitsbild unterschied. Auch in den Studienteilen über kognitive Leistungsfähigkeit bei Kindern sowie auch über Schlaf- und Lebensqualität ließen sich die negativen Auswirkungen von Lärm nachweisen.

Erstaunlicherweise widersprachen die Studienergebnisse in puncto Blutdruck jedoch den bisherigen Erkenntnissen. Laut NORAH ließ sich statistisch nicht sicher bestätigen, dass Fluglärm den Blutdruck erhöhe. Auch für Straßen- und Schienenverkehrslärm konnten die Forscher keine signifikante Auswirkung auf den Blutdruck feststellen. Dieses Ergebnis zweifeln nun zahlreiche Fachleute, darunter auch Prof. Thomas Münzel, Leiter der Kardiologischen Klinik der Uniklinik Mainz, an: Zahlreiche Studien belegten das Gegenteil, so Münzel. Auch Prof. Martin Kaltenbach, bis 1993 Chef der Kardiologie am Frankfurter Uniklinikum, hegt deutliche Zweifel an dem Ergebnis dieser Teilstudie. „Ich habe selbst schon eine Studie durchgeführt, die einen deutlichen Einfluss von Lärm auf den Bluthochdruck gezeigt hat. Zu diesem Ergebnis kommen auch andere nationale und große internationale Studien, die fast unisono herausgefunden haben, dass vor allem nächtlicher Fluglärm ein Risikofaktor für die Entstehung einer chronischen Blutdruckerhöhung ist“, argumentiert Prof. Kaltenbach.

Doch nicht nur an dem Ergebnis stört sich der Kardiologe, auch die Methodik der Lärmstudie stößt ihm auf: „Es gibt erhebliche Schwächen. Die Messdaten sind unbrauchbar, weil den Probanden für die Selbstmessung des Blutdrucks, gemäß der in der Studie erhaltenen Abbildung, die Manschette am Ellbogen anstatt am Oberarm und zudem über ein Kleidungsstück angelegt wurde. Dass das falsch ist, lernen schon Medizinstudenten.“ Darüber hinaus sieht Prof. Kaltenbach noch weitere Fehler im Studienaufbau: „In der kompletten Studie fehlte eine Referenzgruppe, sprich: Probanden, die nicht lärmbelastet sind. Außerdem sind die Angehörigen der Oberschicht mit statistisch höherem Gesundheitsniveau überrepräsentiert.“ Zudem kritisiert der Kardiologe weiter, dass man Menschen mit der Studie betraut hätte, die zu der klinischen Medizin und dem Gebiet der im Vordergrund stehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen keine Beziehung hatten. Es sei für ihn der Eindruck entstanden, als wollten die Auftraggeber nur diese Gruppe haben.

Auch kritisieren einige Wissenschaftler die Vorgehensweise bei der Teilstudie zur Schlafqualität. Hier habe man die Auswahl der Befragten auf bestimmte Personengruppen beschränkt. Eltern von kleinen Kindern oder Menschen mit Schlafstörungen etwa habe man von der Befragung ausgeschlossen.

Krank durch Lärm: Eine Interessenfrage?

Betrachtet man die genannten Kritikpunkte, stellt sich die Frage nach einem Interessenkonflikt. Hierzu äußerten sich die Kritiker jedoch verhalten. Es lohnt sich allerdings einen Blick auf die Verteilung der rund 10 Millionen Euro teuren Kosten von NORAH zu werfen: Insgesamt 5,64 Millionen Euro investierten die Umwelthaus GmbH, Fraport und Luftverkehrsgesellschaften – zu jeweils unterschiedlichen Anteilen – in die Untersuchung. Den Rest übernahmen das Bundesland Hessen und die Kommunen. Kaltenbach kommentiert die Frage nach der Unabhängigkeit der Studie so: „Die Studie ist nicht so wissenschaftlich fundiert, wie man es von einer Zehn-Millionen-Euro-Studie erwarten müsste.“

Es überrascht kaum, dass der Flughafenbetreiber die Gesundheitsrisiken durch Fluglärm als minimal einschätzt und dies nun auch angesichts einiger Studienergebnisse bestätigt sieht. In immerhin zwei Punkten erkennt Prof. Kaltenbach Vorteile: „Es wurde aber bestätigt, dass sich die Bevölkerung zunehmend vom Lärm gestört fühlt und sie besonders der Fluglärm nervt.“ Außerdem könne die Studie untermauern, dass das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen zwischen 23 und 5 Uhr unbedingt beibehalten werden müsse, wobei eine Ausdehnung auf acht Stunden aus medizinscher Sicht unabdingbar sei. Prof. Münzel resümierte kurz nach Erscheinen der Studie: „Fluglärm ist ein neuer Herz-Kreislauf-Risikofaktor, den weder wir als Ärzte noch die Patienten beeinflussen können, sondern nur die Politik.“

46 Wertungen (4.3 ø)

Die Kommentarfunktion ist nicht mehr aktiv.

13 Kommentare:

DownTownLady
DownTownLady

Busse, Autos und insbesondere Motorräder bei Tempo 40-60 mal einfach 3dB leiser machen: Das wäre ein überall spürbarer Fortschritt. Gerade bei Nacht und am frühen Morgen.
Aber das träfe ja unser aller Lieblingsobjekt…
Also vergessen wir’s und lästern weiter über Züge, Flugzeuge und Einsatzfahrzeuge.

#13 |
  2
Alla Scherban, Kinderärztin
Alla Scherban, Kinderärztin

zum Gast #4
“Belästigend, weil aus der “Ruhe” reißend, sind dagegen stets die im Minuten- bis Stundentakt – je nach Verkehrslage – aufkommenden Sirenengeräusche von Polizei, Feuerwehr und Rettungsfahrzeugen.” –
1. Warum sind gerade in ihrem Gebiet so oft Rettungsfahrzeuge mit ALARM im Einsatz???
2. Gewöhnungssache spielt auch große Rolle. Ich kam vor 20 Jahren nach Deutschland aus Semipalatinsk (ca 180 km vom ehemaligen Atomtestplatz Kasachstan- UdSSR ). Damals haben wir alle uns auch “angewöhnt”, aber mehr als 40% von meine Verwandte haben früher oder später ein Krebs bekommen.

#12 |
  2
Nichtmedizinische Berufe

Wieder Steuergelder verschwendet durch nicht vorhandene Unabhängigkeit der Auftraggeber und Methodikfehler. Solche Dinge liest man nicht nur hier viel zu oft.

#11 |
  1
Günter Lanz, Gemeinnützige Umwelthaus GmbH, Auftraggeber der Studie
Günter Lanz, Gemeinnützige Umwelthaus GmbH, Auftraggeber der Studie

Leider nennt dieser Artikel Kritikpunkte an der Studie, die von den zitierten Personen immer wieder geäußert werden, obwohl sie längst widerlegt sind. Antworten darauf haben wir bereits im vergangenen Herbst hier veröffentlicht: http://www.laermstudie.de/wissen/wissenschaftliche-diskussion/ Im Unterschied zur überschaubaren Zahl der Kritiker (es sind 3) spiegeln diese Antworten die Expertise vieler Wissenschaftler, unter anderem aus dem wissenschaftlichen Begleitkreis der NORAH Studie. Deshalb würde wir uns freuen, wenn deren Argumente in einem Artikel über die Methoden der Studie zumindest genannt würden. Es gibt eben immer mindestens zwei Seiten, gerade in der Wissenschaft.

#10 |
  13

Vollkommen lächerlich. Wenn die Fraport und das Land Hessen zu den Mitfinanzierern der Studie gehörte, ist diese Studie vollkommen wertlos. So einen Quatsch (inklusive der idiotischen Blutdruckmessung) habe ich noch nicht gelesen. Sinnvollerweise müsste man eine komplette Polysomnographie durchführen, um die putative, wohl wahrscheinliche Schlaffragmentation nachzuweisen, die erst zu den Blutdruckanstiegen führt. Fragmentierter Schlaf macht Streß, Streß macht den Rest aus, das weiß jeder Student oder sollte es wissen. Was da geschieht, ist eine Volksverarschung unglaublichen Ausmaßes. Der Politik ist es schlicht und ergreifend wurscht, was die Gesundheit der Menschen in den Ein- und Ausflugschneisen des Frankfurter Flughafen betrifft, denn das Land Hessen ist überwiegend Anteilseigner der Fraport AG und Nutznießer der von dieser erwirtschafteten Gewinne. Die “Kollateralschäden” (Schlaganfälle, Herzinfarkte, psychischen Erkrankungen usw. usf.) fallen doch der Allgemeinheit zur Last und sind daher unerheblich für den Landeshaushalt.
Es gibt kein einziges vernünftiges, nachvollziehbares Argument, warum nicht Ruhe zwischen 23 und 6 Uhr über diesem Flughafen herrschen sollte.

#9 |
  2

Ich hatte einmal Gelegenheit, in einem physikalischen Institut in einem völlig geräuschlosen Raum mich aufhalten zu können: es war bedrückend, und ich fühlte mich orientierungslos. Alltägliche Geräusche gehören zum Leben dazu, ärgerlich ist jedoch vermeidbarer Lärm wie von ‘sportlichen’ Autos oder Motorrädern; ich vermute, vieles Sirenengeheul der Einsatzfahrzeuge müßte auch nicht sein. Untergrund’musik’ in Kaufhäusern wirkt auf mich narkotisierend.
Lautstarke Lärmgegner bedudeln sich mit i-phone, stören sich aber am Froschgequake und am Kinderlärm!

#8 |
  9
Gudrun Falkenberg
Gudrun Falkenberg

Mir geht es ebenso. Ich habe lange Jahre mein Schlafzimmer an einer auch in den Nacht- und Morgenstunden gut befahrenen Straße mit Kopfsteinpflaster gehabt. Im Parterre. Ich bin jetzt im 60. Jahr und gesund. Blutdruck immer um die 120/75. Hörfähigkeit 100% (also Taubheit ist auszuschließen). Ich schlafe wie ein Murmeltier auch in ungewohnter und lauter Umgebung. Kann mich auch nicht erinnern, unter einer Angewöhnungsphase gelitten zu haben.

#7 |
  7
Reilasz
Reilasz

Oft hat man den Eindruck, dass Lärm wirklich sehr subjektiv wahrgenommen wird. Ich wohnte z. B. 13 Jahre 80m neben der S-Bahn und einer der wichtigsten Güterbahnstrecken in Berlin und habe bis heute weder einen Hypertonus, noch andere Erkrankungen.(bin 68 Jahre in diesem Jahr!)

#6 |
  3
Gast
Gast

Die Umwelt GmbH ist eine Tochter des Bundeslandes Hessen. Noch Fragen???

#5 |
  2
Gast
Gast

Ich kann dem Kommentar von Frau Grunwald zustimmen. Ich wohnte als Kind und Jugendlicher 10m Luftlinie von einer starkfrequentierten Bahnlinie entfernt, vor allem mit Güterzügen. Ich kann mich nicht erinnern, dass mich irgendwann einmal der Lärm irgendwie beeinträchtigt hätte.
Ich wohne jetzt direkt unter der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens oberhalb des Kinzigtales mit ICE-Strecke und Autobahn A66. Auf meiner Terrasse sitzend höre ich je nach Witterungslage Zug- oder Auto-Verkehrsgeräussche deutlicher als die Flugzeuge, die fast nicht wahrnehmbar sind.
Belästigend, weil aus der “Ruhe” reißend, sind dagegen stets die im Minuten- bis Stundentakt – je nach Verkehrslage – aufkommenden Sirenengeräusche von Polizei, Feuerwehr und Rettungsfahrzeugen.

Vor einigen Jahren war über die Proteste der Fraport-Lärmgegner zu lesen:„Trommeln für mehr Ruhe“ titelte die FAZ nachdem in Frankfurt wieder Tausende gegen den Fluglärm demonstriert haben.
“Lautstark” – wie SPON schreibt:
„In beiden Flughäfen (Frankfurt und Berlin) erzeugten die Demonstranten, unter ihnen viele Familien mit Kindern, ohrenbetäubenden Lärm. Viele trommelten auf Eimern, Keksdosen und anderen Gefäßen. Einige trugen Ohrenschützer. „Fluglärm macht krank“ oder „Landewahn“ stand auf Plakaten…..“
Lapidar könnte man dazu anmerken: “Es stört nur der Lärm, der einen stört”.

#4 |
  9
Dr. med. Dieter Mehlhorn
Dr. med. Dieter Mehlhorn

Gibt es ähnliche Studien rund um den Flughafen Berlin-Schönefeld? Dieser ist seit Jahrzahnten Tag und Nacht geöffnet. Bisher werden überwiegend Beschwerden von neu hinzu gezogenen Bewohnern bekannt. Die aber wußten doch wo sie hinziehen.

#3 |
  4
Mitarbeiter Industrie

Hallo Frau Grunwald, natürlich sind die Effekte und vor allem auch die bewußte Wahrnehmung von Geräuschen für verschiedene Personen unterschiedlich. Da der Mensch die Wahrnehmung von akustischen Warnzeichen nicht abschalten kann wird der Körper im Schlaf unbewußt Schall wahrnehmen, analysieren und entsprechend Hormone ausschütten und/oder Sie wecken. Im Gegensatz zu kontinuierlichem Lärm und langsam an und abschwellenden Geräuschen (Autobahn, Dampflok) sind plötzliche Lärmereignisse wie landende/startende Flugzeuge, Explosionen, Türenknallen immer eine Belastung für den Organismus auch wenn Sie das nicht “hören” und es Sie nicht “stört”. Auch der Infraschall den Sie bewußt nicht wahrnehmen (Vorbeben, Windkraftwerke, Gütterverkehr etc.) hat trotzdem einen Einfluß. Diskrepanzen zwischen “politischen” Studien findet man sobald man verschiedene Auftraggeber hat……

#2 |
  2

Zumindest für mich trifft diese Studie zu. Bin in meinem Leben sehr oft umgezogen. Habe oft längere Zeit in stark lärmbelasteter Umgebung gewohnt. Straßenbahn, Züge, Autos, ständiges Hundegebell direkt vor dem Fenster und vieles mehr war oft normal. Aber nach wenigen Nächten habe ich diesen Lärm überhaupt nicht mehr gehört, geschweige denn, daß er mich gestört hätte. Das geht mir bis heute so.
Vielleicht trägt auch Lärm in der Kindheit dazu bei, Menschen dagegen unempfindlich zu machen, während Stille und starke Rücksicht was Lärm anbelangt, die Leute überempfindlich macht. Diese könnten dann ggf. Schäden durch Lärm davontragen. Kann es mir nicht anders erklären, auch nicht die Diskrepanz zwischen den Studien.

#1 |
  8


Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: