Drogen-Orgien: Make love, not Chemsex

6. Januar 2016
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Um die Lust zu steigern und länger durchzuhalten, konsumieren immer mehr Menschen auf Sexpartys psychoaktive Drogen. Chemsex heißt der Trend, vor dem Ärzte jetzt warnen. Denn es kommt dabei regelmäßig zum ungeschützten Geschlechtsverkehr mit mehreren Partnern.

Der Trend zum Chemsex stammt aus Großbritannien, breitet sich aber längst auch in anderen Ländern aus. Konsumiert werden dabei Stimulantien wie das Amphetamin Mephedron oder Crystal Meth: Beide Stoffe euphorisieren, steigern die Herzfrequenz, den Blutdruck und die sexuelle Erregbarkeit. Weitere beliebte Chemsex-Substanzen sind GHB (Gammahydroxybuttersäure) und seine Vorstufe GBL (Gamma-Butyrolacton), unter dem Namen k.o.-Tropfen sind sie auch als Vergewaltigungsdrogen bekannt. Niedrig dosiert wirken sie enthemmend und leicht betäubend, größere Mengen können bis zur Bewusstlosigkeit oder Atemlähmung führen. Die ebenfalls gängige Bezeichnung Liquid-Ecstasy führt in die Irre, weil GHB und GBL deutlich anders als Ecstasy wirken. Alle Chemsex-Drogen werden bewusst eingenommen, um den Sex intensiver und enthemmter zu erleben, oder um den Analsex zu erleichtern.

In einem Editorial des BMJ wiesen britische Gesundheitsexperten nun vor kurzem auf die Risiken von Chemsex hin. Mephedron und Crystal machten stark psychisch, GHB und GBL körperlich abhängig, es drohten dauerhafte mentale Schäden. Eine weitere Gesundheitsgefahr sei der Schlafentzug, wenn Konsumenten im Chemsex-Rausch bis zu drei Tage lang weder essen noch schlafen. Chemsex-Partys könnten außerdem die Verbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten fördern – weil Teilnehmer von ungeschütztem Geschlechtsverkehr und von durchschnittlich fünf verschiedenen Sex-Partnern berichten. Eine Ansteckung mit HIV oder Hepatitis-C-Viren drohe insbesondere dann, wenn die Drogen gespritzt werden und die Konsumenten das Besteck teilen. Zudem sei es für eine Postexpositionsprophylaxe gegen HIV häufig zu spät, wenn Party-Teilnehmer erst nach mehreren Tagen der Ausschweifung in der Ambulanz erscheinen.

Heterosexuelle Partyszene übernimmt Trend

Auch deutschen Experten macht der Trend Sorge. „Die Welle ist vor einigen Jahren aus Großbritannien herübergeschwappt“, sagt Prof. Norbert Brockmeyer, Präsident der Deutschen STI (sexually transmitted diseases)-Gesellschaft. Beliebt sei die Praxis auch hier vor allem bei Männern, die Sex mit Männern haben. Der Trend werde zum Teil aber bereits von der heterosexuellen Partyszene übernommen. Brockmeyer leitet das Zentrum für sexuelle Gesundheit und Medizin der Ruhr-Universität Bochum, wo auch Menschen mit Geschlechtskrankheiten behandelt werden. Etwa 15 % der Patienten hätten bereits Erfahrungen mit Chemsex gemacht.

Chemsex-Praktizierer seien auf den ersten Blick nicht die typischen Drogenkonsumenten, sagt Brockmeyer. Sondern eher gut gestellte Akademiker zwischen 40 und 60 Jahren. „Sie sehen sich auch nicht als Drogenabhängige – es geht ja scheinbar nur um ein wenig Spaß.“ Ein Risikobewusstsein sei oft nicht vorhanden. Im Drogenrausch werde eher auf Safersex verzichtet, und es entstehe schneller Vertrautheit, was zu einer Vielzahl an Sexualkontakten führe. Ansteckungsgefahr gelte dabei für das ganze Paket an sexuell übertragbaren Krankheiten: HIV, Syphilis, Gonorrhoe, Hepatitis C, Clamydien, Genital-Herpes und HPV. Ein wirksames Mittel, um zumindest die HIV-Übertragungsrate beim Chemsex zu senken, wäre laut Brockmeyer die HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP), die aber in Deutschland bisher nicht zugelassen ist.

Sechs bis acht verschiedene Substanzen im Blut

Das größte gesundheitliche Risiko bergen laut Brockmeyer aber die Drogen selbst. „Crystal Meth und andere Amphetamine oder GHB führen bei regelmäßigem Konsum zu Organschäden und psychischen Problemen“, warnt auch er. Besonders gefährlich: Um die tagelangen Sex-Partys durchhalten zu können, werden die Stoffe kombiniert. Man beginne vielleicht mit Alkohol und Stimulantien. Später kämen aufputschende Mittel dazu und am Sonntagabend etwas zum Runterkommen. „Am Ende hat jemand dann sechs bis acht verschiedene Substanzen im Blut. Immer wieder kommt es so auch zu Todesfällen.“

Trotzdem sei die Versuchung für viele so groß, dass sie immer wieder zu Chemsex-Drogen greifen. Einblick in die Motive der Konsumenten bietet die Untersuchung „The Chemsex-Study“ der London School of Hygiene & Tropical Medicine. Wissenschaftler werteten dazu die Daten einer europäischen Online-Befragung von Männern, die mit Männern Sex haben, neu aus. Außerdem hatten die Wissenschaftler 30 persönliche Interviews mit homo- und bisexuellen Männern geführt.

Mehr Sucht- als Genussverhalten

Ein Großteil derer, die Chemsex praktizierten, wollten dadurch ihren Mangel an Selbstvertrauen und sexuellem Selbstwertgefühl überwinden. Ähnliches kann Steffen Taubert bestätigen, der sich als wissenschaftlicher Projektkoordinator der deutschen AIDS-Hilfe seit einiger Zeit mit dem Thema Chemsex befasst. Einige Männer haben ihm berichtet, dass die Drogen Sex überhaupt erst möglich machen – zum Beispiel weil sie die Anbahnung massiv erleichtern. Für andere ist Geschlechtsverkehr im nüchternen Zustand nicht mehr vorstellbar, sobald sie beginnen, Chemsex zu haben. „Aber selbst die vielen Sexualkontakte – insbesondere unter Crystal – vermitteln ihnen kein Gefühl der Befriedigung mehr. Sie sind danach nicht entspannt, sondern wollen nur noch mehr Sex haben“, sagt Tauber.

Auch die Londoner Studie deutet darauf hin, dass Chemsex mehr einem Sucht- als einem Genussverhalten entspricht. Demnach steigerten die Drogen zwar das Lustempfinden der Männer, die Mehrzahl war aber mit ihrem Sexleben unzufrieden. Viele sehnten sich emotional danach, Sex im Rahmen einer festen Beziehung zu haben, bei dem sie stärker mit dem Partner verbunden wären.

Kleine Szene in Deutschland

Die deutsche AIDS-Hilfe hatte die Ergebnisse der Chemsex-Studie übersetzen lassen und im vergangenen Jahr im HIV-Report veröffentlicht, weil auch sie eine Relevanz für Deutschland sieht. „Das Phänomen spielt hier zwar eine weniger große Rolle als in Großbritannien“, sagt Tauber. Nur ein Prozent der befragten deutschen homo- oder bisexuellen Männer hatte der Studie zufolge im Monat zuvor Chemsex-Drogen genommen, in Großbritannien waren es fünfmal mehr. „Es gibt aber eine kleine Szene, die Chemsex-Substanzen exzessiv nutzt.“

Auch in Bezug auf die Infektionsgefahr will Tauber nicht übertreiben: „Meine Erfahrung ist, dass viele selbst unter dem Einfluss von Drogen sehr achtsam sind und die Risiken abwägen.“ Eine Syphilis werde vielleicht noch in Kauf genommen. Die Ansteckung mit Hepatitis-C mache aber vielen Angst. Deshalb würden sie darauf achten, ihr Spritzbesteck nicht zu teilen.

Laut Studie neigten vor allem die Männer unter Drogen zu unsicherem Sex, denen es ohnehin schwer fiel, Safer-Sex-Regeln einzuhalten. Der Rausch verstärkte lediglich diese Tendenz. Und ein Viertel der Befragten gab an, zwar häufig Chemsex zu haben, dabei aber kontrolliert zu handeln, und keine großen Ansteckungsrisiken einzugehen.

Drogenberatungsstellen sind gefragt

Gefährlicher, so sieht es auch Tauber, seien dann eher die Drogen selbst. Besonders bei flüssigen Substanzen wie GHB und GBL drohe die Überdosierung. Nur schreckten selbst Todesfälle viele nicht ab. Es bringe daher auch nichts, Chemsex komplett zu verdammen. Sinnvoller sei es, Betroffene zu begleiten und sie zum „Safer-use“ zu motivieren, also dazu, Kondome dabei zu haben. Drogenberatungsstellen sollten sich dem Thema mehr öffnen.

Ist Chemsex vielleicht einfach ein Zeitgeistphänomen, Sinnbild einer verzweifelt nach Erlebnissen hungernden Gesellschaft? Möglich, sagt Tauber: „Überall gilt heute der Anspruch: schneller, weiter und höher. Da mag die Suche nach extremerem Sex dazu gehören. Auf der anderen Seite wurden zu allen Zeiten schon Drogen genommen – und bestimmt auch mit Sex kombiniert.“

Originalpublikationen:

What is chemsex and why does it matter? [Paywall]
Hannah McCall et al.; BMJ, doi: 10.1136/bmj.h5790; 2015

The Chemsex Study: drug use in sexual settings among gay and bisexual men in Lambeth, Southwark & Lewisham
Adam Bourne et al.; London School of Hygiene & Tropical Medicine; 2014

116 Wertungen (4.25 ø)

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16 Kommentare:

Einfach nur krank.

#16 |
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Gast
Gast

Das ist doch nichts neues mehr, dass ausgerechnet Akademiker Chemsex praktizieren.
Etwas off-topic: Als ich vor ein paar Jahre hospitierte, waren von zehn Chirurgen acht abhängig.
Alkohol, Benzos und vor allem Propofol waren der Renner.
Auch Apotheker sind nicht verschont.

#15 |
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Doc Belli
Doc Belli

Der Buchtitel ” Nieten in Nadelstreifen” bekommt hier eine ganz neue Bedeutung!

#14 |
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Martin Bökenkamp
Martin Bökenkamp

Statt “britische Gesundheitsexperten” zu einer Einschätzung zu befragen, kann die Risiken von “Chemsex” jeder selbst abschätzen. Suggeriert doch die Industrie selbst nach der Produktion von Cialis,Viagra, Levitra und co, dass Chem- und Sex zusammengehören und luststeigernd sind . Dass dieses (Rand-) Thema einen Beitrag Doccheck wert ist, hätte ich nicht gedacht.

#13 |
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Ärztegemeinschaft Amedis
Ärztegemeinschaft Amedis

Den Weltuntergang bedeutet dieses Phänomen sher nicht ud es wird eine Mode bleiben. Der betroffene Kreis ist die Generation, die schon in den 80ern mit Drogen experimentiert hat. Das Abendland wird davon nicht untergehen. Es git wieder Kommentare nach dem Motto, dass das aber die Alggeeinhait nict zahlen solle. Wo hören wir bei der Argumentation auf. Niemand muss Skifahren, niemand muss Auto fahren etc. Also zahlen wir für dieses Dinge auch nicht mehr. DAs ist doch Quatsch!

#12 |
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Gast
Gast

Wie einigen wohlfeil-modischen Twitter-Kommentaren zu entnehmen, befinden sich hier tatsächlich Helden, einmal des lächerlich-animalischen Sex sowie des reinen Gehirns. Respekt

#11 |
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Dr. med. Volker Perlitz
Dr. med. Volker Perlitz

Gut gebrüllt Löwen! V.a. das kategorische Präservativ beeindruckt.
Besser als die Vorredner hätte ich es nicht zusammen zu fassen gekonnt.

Unlängst las ich in “Einführung in das Christentum” v. J. Ratzinger, dass der Polytheismus auf 3 Säulen der Vergötzung ruht: Vergötzung der Macht, des Eros und des Brotes.
Ich bin überzeugt, dass es lohnt diese Ansicht im vorliegenden Kontext einmal zu reflektieren, wenn man denn bereit ist Herrn Ratzinger das Quäntchen Toleranz zuzugestehen, mit dem sich heute gar so gerne gebrüstet wird.
Die Möglichkeit oder Notwendigkeit psychopathologische Mechanismen oder soziologisch-systemische Reflexionen anzustellen, bleiben von diesem Procedere völlig unberührt.

#10 |
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Jan Schmolders
Jan Schmolders

Kann man sich das aussuchen..Syphilis nehme ich in Kauf..Hep C lieber nicht

#9 |
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Juergen Schwertner
Juergen Schwertner

Impliziert Saturiertheit Degeneration?

Jürgen Schwertner

#8 |
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Gast
Gast

@ 6 : M. E. eine Sache des EQ. IQ und EQ scheinen zu korrelieren, befinden sich aber flächendeckend nicht einer Balance. Vielleicht trifft auch der Satz aus ” Deutschland auf der Couch ” von überdrehter Erstarrung.
Die Kosten müssen wir aber wohl alle tragen, so oder so, wie sonst ? Tolle Zeit..

#7 |
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Gast
Gast

“…nicht die typischen Drogenkonsumenten, sagt Brockmeyer. Sondern eher gut gestellte Akademiker zwischen 40 und 60 Jahren. „Sie sehen sich auch nicht als Drogenabhängige – es geht ja scheinbar nur um ein wenig Spaß.“”

Wie hohl kann man denn sein, so als Akademiker? Und am Montagmorgen wieder ganz seriös im Anzug mit Krawatte den Respekt der Mitarbeiter einfordern, oder was?
Ich denke, das sollte man nicht groß und breit diskutieren und rumpsychologisieren als wäre es Normalität, m.E. ist dies eine Ekel erregende Randerscheinung.
Daraus entstehende Kosten bitte nicht dem Gesundheitssystem aufbürden.

#6 |
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Gast
Gast

oh jeh, oh jeh, welch ein Zeitgeist, dem ja manch Anderes zuzurechnen ist, heutzutage, fast schon eklig. Nee, früher war nicht ALLES besser ( Totschlagargument, ich hab es SO noch von Keinem gehört ), Vieles aber eben schon.

#5 |
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Prof. Dr. Dr. Reichardt Gerontologe-Dipl. Psychologe
Prof. Dr. Dr. Reichardt Gerontologe-Dipl. Psychologe

Dr. W.Knüll und Dr Klüssener haben recht!
Meine Meinung:In einer Beziehung ist nicht in erster Linie der Sex im Vordergrund stehend, sondern verstehen, Liebe, Gefühle und für einander da sein usw.
Es ist nicht die Liebe über die man schreibt, es ist der Sexismus. Hat den die so genannte moderne Menschheit vergessen was wirkliche Liebe ist? Es gibt auch keine käufliche Liebe, sie ist das Abbild der Illusion.
Heute – Sex gleich Leistung- gleich immer Potent sein, immer im Rausch eine Frau, einen Körper zu besitzen, wenn auch nur in der Illusion ohne Verantwortung für die Seele, das Herz und den Körper.
Fangen wir endlich an über die echte Lieb zu schreiben und so dem Sexismus entgegen zu treten.

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Mitarbeiter Industrie

Grundsätzlich kann ich meinen beiden Vorrednern/-schreibern zustimmen, jedoch sehe ich das Problem zusätzlich auch von einer ganz anderen Seite. Diese wurde in dem obigen Text in einem kurzen Satz abgehandelt: “Viele sehnten sich emotional danach, Sex im Rahmen einer festen Beziehung zu haben, bei dem sie stärker mit dem Partner verbunden wären.” – Die heutige Welt wird immer schnelllebiger, es ist einfacher und unkomplizierter Sexpartner auf der ganzen Welt (per Smartphone, Internet oder auch als Tourist) zu finden, als den Partner fürs Leben zu suchen. Eher werden Frauen (boshaft) angepöbelt als (liebevoll) angeflirtet.
Diesen Schuh müssen sich allerdings die meisten von uns – auch wenn sie keinen Chemsex praktizieren anziehen. Man denke darüber nach …

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Dr. med. Wolfgang Knüll
Dr. med. Wolfgang Knüll

Herrn Klüsener ist zuzustimmen. Diese Gesellschaft hat schon den kategorischen Imperativ klammheimlich durch das kategorische Präservativ ersetzt und so öffentlich-demonstrativ den Körper dem Geist vorgezogen, was in diesem Fall sogar Sinn macht. Lust, Genuss, Glück, und auch noch den kürzesten Kick ohne jede Rücksicht auf körperliche Unversehrtheit, bis zum Burnout und darüber hinaus, mit Mitteln zweifelhaftester Art zu befördern, lautet die Losung, deren Doppelbedeutung aus der Jägersprache mir nie einleuchtender schien. Sie gibt sich als Lösung aus und verweigert jede Erlösung, sei denn um den Preis des Lebens. So beobachten wir im multimedial entgeisteten Zeitalter die Huldigung an eine Körperkultur, die sich auch teilenthirnen ließe, wenn es der Kopfform frommte und kosmetisch einwandfrei geschähe. Die Schädelkalotte diente adäqater Hohlraumversiegelung, das Resthirn dürfte intellektuelle Mülltrennung betreiben. Es lebe der Konsumo sapiens sexualis – solange er noch lebt! Die Schrumpfköpfe sind bereits unter uns. Einmal für einen ephemeren Augenblick sich wahrnehmen, ist das nicht genug für ein ganzes Menschenleben? Nein, ist es nicht. Es ist nicht diese Lust gemeint, die Ewigkeit will. Auch hier gilt Adorno: Es gibt nichts Harmloses mehr.

#2 |
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…ein Zeitgeistphänomen, Sinnbild einer verzweifelt nach Erlebnissen hungernden Gesellschaft? Möglich, sagt Tauber: „Überall gilt heute der Anspruch: schneller, weiter und höher. Da mag die Suche nach extremerem Sex dazu gehören. Auf der anderen Seite wurden zu allen Zeiten schon Drogen genommen – und bestimmt auch mit Sex kombiniert.“
Eben citius, altius, fortius. Wer im Lateinunterricht und Geschichtsunterricht aufgepasst hat, weiß, kein Problem der Neuzeit, sondern ein evulutionsbegleitendes Phänomen der Menschheit mit psychedelisch verbrämten Hang zum unausweichlichem Untergang.

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