Backstage Report: Matthias Bastigkeit

3. Juni 2013
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Wenn er nicht schreibt, dann redet er und wenn er nicht redet, dann schreibt er. Im vierten Teil der DocCheck Serie „Backstage Report“ heißt es: Vorhang auf und Bühne frei für unseren Autoren Matthias Bastigkeit.

DocCheck: Jeder hat seine Favoriten. Welche medizinischen Themen interessieren Sie besonders? Warum?
Matthias Bastigkeit: Kritische pharmakologische Fragen und Antworten ohne Werbelyrik – besonders was scheinbare Innovationen betrifft. Von der Pharmakologie ist es nicht weit zur Toxikologie. Hier interessieren mich besonders Pflanzengifte und Rauschdrogen und der Drogenabhängige als Patient in der Gesamtbetrachtung.

DocCheck: Thema Motivation: Was treibt Sie beim Schreiben an?
Bastigkeit: Ein aktuelles Thema, das in der Fachpresse kontrovers diskutiert wird. Mein Antrieb ist dann der fertige Artikel. Ich schwimme meist auf einem „Flow“ bis der Artikel fertig ist und arbeite an zwei Rechnern und parallel auf einem Tablet. Für DocCheck zu schreiben ist etwas Besonderes. Bei keinem anderen Medium ist die Kritik der Leserschaft offener, direkter, kritischer. Je nach Kritik setzt das Adrenalin oder Dopamin frei.

DocCheck: Hopp oder Top? Welcher DocCheck News-Beitrag wird Ihnen noch lange im Gedächtnis bleiben und warum?
Bastigkeit: Ein kürzlich vom Kollegen Michael van den Heuvel verfasster Beitrag über die Stellenposse des Sprechers der ABDA. Im Newsletter habe ich das zuerst erfahren und Kollege van den Heuvel hat seine spitze, heiße Feder punktgenau in die Wunde der Standesvertretung gepresst. Eigentlich müsste die ABDA ihm den Job anbieten.

DocCheck: Klar: Sie lesen auch fremde Texte. Was fixt Sie bei einem Artikel an, damit Sie ihn an- bzw. zu Ende lesen?
Bastigkeit: Bei langen Artikeln lese ich die Zusammenfassung am Schluss meist zuerst. Gelingt es dem Autor nicht, mich bereits in wenigen Sätzen für seinen Beitrag zu interessieren und zu begeistern, lohnt sich meist das Lesen nicht. Außerdem mag ich keine Passivschreibweise (kein –ung, kein –keit, das erschwert die Lesbarkeit).

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DocCheck: Nobody’s perfect! Was würden Sie bei DocCheck verändern?
Bastigkeit: Eine leserfreundlichere Nutzung auf Smartphone oder Tablett-PC, etwa das Exportieren des Textes in die Bibliothek in grafisch ansprechender Form.

DocCheck: In nur einem Satz: Was ist DocCheck für Sie?
Bastigkeit: Für mich als Autor ein fairer, kritischer Arbeitgeber mit schlanken Entscheidungshierarchien und als Leser eine brandaktuelle und kritische Infoquelle.

DocCheck: Last but not least: Stellen Sie sich selbst eine Frage, die Ihnen noch nie gestellt wurde und beantworten sie diese.
Bastigkeit: Schreiben Sie lieber oder halten Sie lieber Vorträge?
Beides ist eine symbiotische Beziehung. Für mich ist das Vermitteln von spannend aufbereiteten Wissensinhalten Journalismus pur. Dabei ist es egal, ob ich die Worte zu Papier bringe, oder verbal kommuniziere. Wenn ich nicht schreibe, rede ich und wenn ich nicht rede, dann schreibe ich.

Weitere Informationen zu unserem Autor finden Sie hier.

Lesen Sie auch den ersten, den zweiten und den dritten Teil der Serie „Backstage Report“ und erfahren Sie mehr über unsere Autoren Sonja Schmitzer, Michael van den Heuvel und Erich Lederer.

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Medizin

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