Ramadan-a-ding-dong

3. August 2011
Teilen

Seit dem 1. August ist Ramadan - für Muslime die Zeit des Verzichts. Nicht verzichten sollten Sie als Arzt aber auf das Wissen um die Besonderheiten im Umgang mit muslimischen Patienten. DocCheck Load hilft Ihnen beim gegenseitigen Verständnis.

Sowohl bei physischen als auch bei psychischen Erkrankungen müssen Sie als Arzt gegenüber Ihren muslimischen Patienten in der Lage sein, sich den islamischen Regeln nach angemessen zu verhalten. Die Behandlung von seelischen Erkrankungen beispielsweise darf der islamischen Lehre nicht widersprechen, soll sie eine Chance haben, von den Betroffenen akzeptiert zu werden. Die eBooks Umgang mit muslimischen Patienten und Ratgeber für Muslime bei psychischen und psychosozialen Krisen geben einen Einblick in die Themen und Konfliktbereiche, die auftreten können, wenn praktizierende Muslime sich in eine Therapie begeben. Auch das eBook Mit Verständnis behandeln ist ein praktischer Ratgeber zur interkulturellen Kommunikation im Alltag von Praxis und Klinik.

Doch auch alles Wissen ist nahezu nutzlos, wenn Sie die Sprache Ihres Patienten nicht verstehen. Oder er nicht die Ihrige. In dem Fall hilft Ihnen die Reihe „tip doc – Arzt-Patient-Gespräch“. Die Ratgeber enthalten wichtige Vokabeln und komplexe Begriffe sowie praxis- und patientengerechte einfache Bilder mit mehrsprachigen Untertiteln. Ob Englisch-Deutsch-Farsi oder Französisch-Deutsch-Arabisch, die tip doc-Reihe erleichtert Ihnen deutlich die Verständigung.

Falls Sie die richtige Untersuchung erst einmal am Bildschirm üben wollen, wartet im Kliniksimulator der Virtuellen Ambulanz die Patientin Ayse Özdemir wegen starker Kopfschmerzen auf Ihre Diagnose.

Es zieht Sie selbst in die Ferne? Dann werfen Sie doch einen Blick in die eBooks Arzt – und weg? Ärztliche Berufsperspektiven im Ausland, Arbeiten im Ausland – Ein Berufsratgeber für Gesundheitsberufe oder Karriere im Ausland – Chancen und Risiken. So treffen Sie die richtige Entscheidung.

Absolut verständlich: DocCheck Load

Eins ist jedenfalls sicher: DocCheck Load werden Sie verstehen! Denn die Bestellung von Fachliteratur, Software und anderen elektronischen Inhalten ist hier ganz einfach. Unser eStore hat täglich 24 Stunden für Sie geöffnet – schauen Sie doch mal vorbei und laden Sie Ihre Fachliteratur, auch kapitelweise, direkt herunter!

29 Wertungen (2.79 ø)
Allgemein

Die Kommentarfunktion ist nicht mehr aktiv.

12 Kommentare:

Adam Sabbagh
Adam Sabbagh

Liebe Kollegen,

ich finde es schon sehr beeindruckend wieviele fehlgleitete Kommentare es zu diesem Thema gibt. Das hat doch nicht mit der Fragestellung zu tun. Ärzte sollten alle Patienzten gleichbehandeln, unabhängig von ihrer Herkunft und Weltanschaung. Sprachliche Probleme gibt es auch unter Italiener, Russen, Spanier etc..da sagen sie auch nicht die sollen sich in ihrer Heimat behandeln lassen…. So, und jetzt zu der Fragestellung.

Ramadan ist für gesunde Menschen überhaupt kein Problem, der Körper adaptier nach 2 bis 3 Tagen an die veränderten Bedingungen. Darüber hinaus hat Ramadan auch physioologische, sowie sychologische und parapsychologische Vortpeile. Abder das ist ein anderes Thema.

Grundsätzlich gilt für alle Moslems.

Wer krank ist und auf eine regelmäßige Therapie angewiesen ist muß nicht fasten. Das wissen vielleicht nicht alle Patienten. So wie viele Christen ihre Religion nicht richtig kennen, gibt auch Muslime die nur wenig Ahnung haben.

Bittet spalten sie die Gesellschaft nicht. Alle Menschen sitzen im gleichen Boot. Sie haben die gleichen Träume, Krankheiten, Sorgen, Hoffnungen usw….

Viele Grüße

#12 |
  0
Medizinphysiker

@11: erklären Sie mir aber mal bitte zuerst, was Ihr Kommentar zu den Kommentaren mit Ramadan zu tun hat!

#11 |
  0
Dipl.-Med. Susanne Noack
Dipl.-Med. Susanne Noack

Alle Theorie ist grau Herr Schmitz. Wo ist der vom Moslem gelesene Reiseführer Deutschlands?

Konkreter Fall vergangene Woche: junge Muslima, fast völlig zugehängt mit Kleinkind auf dem Arm in meiner Sprechstunde. Spricht kein Wort deutsch. Übersetzen soll der 8-jährige Sohn. Der Vater ist zu Hause, hatte keine Lust mitzukommen erklärt der Sohn.
Fachlich Grenzbereich Haut/Gyn.!!
Was soll ich dem 2-Klässler erklären, damit es bei der Mutter richtig ankommt?
Habe geschlagene 30 min mit der Familie zugebracht.

#10 |
  0

@ Dr. Lebmeier: Ich habe mich auch immer gewundert, wie die Menschen in den heißen Ländern den Flüssigkeitsverzicht “von Sonnenauf- bis -untergang” durchhalten können ohne Nierenprobleme zu bekommen. Andererseits gibt es wohl Ausnahmeregelungen für (nach islamischer Definition) “Kranke”. Hier sähe ich einen Ansatzpunkt für deutsche Ärzte, die Diagnose “Krankheit” großzügig anzuwenden; schließlich muss man ja nicht bis zum Nierenversagen abwarten…

#9 |
  0
Medizinphysiker

Mich schmerzt es, wenn ich beim Arzt Patientinnen aus diesem Kulturkreis sehe, wobei dann der Ehemann allein das Gespräch mit dem Arzt führt. Ob ein derart unemanzipiertes Verhalten “leni”(ist doch ein Frauenename?) auch goutiert?

#8 |
  0

Ramadan in Deutschland; wofür bitte sollen wir Verständnis haben? Untertags wird gehungert (nicht gefastet-Fasten ist positiv) und gedurstet. Zu wenig Flüssigkeit ergibt natürlich Probleme wie Kreislaufdysregulationen usw..Nachts wird dafür gut gelebt.Dass man dann am nächsten Morgen nicht in Gang kommt ist klar. In welchen Berufen lässt sich dies in unserer, der abendländischen Kultur durchführen.
Ich verstehe nicht, dass man bei uns den Ramadan so “bewirbt”. Der Isalam gehört nicht zu Deutschland. Wir sollten ihn aber genauso wie andere Weltreligionen tolerieren und Verständnis aufbringen-aber wie schon ein Vor-Kommentator meinte: vice-versa !

#7 |
  0

Bitte um Entschuldigung für die Falschschreibung der Namen, Frau Noack und Herr Domanyi, weiß gar nicht, warum ich heute so schlampig tippe!

#6 |
  0

Geht es in diesem Artikel nicht eher darum zu verstehen, wie diese Patienten “ticken”, als festzustellen, wer wem gegenüber tolerant zu sein hat? Mir scheint hier jedoch die Befürchtung vorzuherrschen, dass wenn man einem (kranken) Moslem den kleinen Finger reicht, er/sie dann gleich die ganze Hand nimmt, d. h. das medizinische Personal jetzt und für alle Zeiten dazu zwingt, alles nach seinem Kopf zu machen.

Gibt es nicht Dinge, Frau Nock und Herr Domany, in denen Sie keine Kompromisse eingehen würden, auch wenn Sie sich krank am anderen Ende der Welt wiederfänden?

#5 |
  0

Recht so Frau Kollegin Noack. Eine angemessene Behandlung erfahren muslimische Patienten sicher besser in ihrem Heimatland. Wir sind hier in Deutschland, haben unsere Kultur. Man schaue nur mal in muslimisch geprägte Länder, mit welchen Represalien Christen dort rechnen müssen. Da richtet sich keiner nach unserer Kultur und Weltanschauung.

#4 |
  0
Student der Humanmedizin

Ich kann den Argumenten von Fr. Noack nur entschieden beipflichten. In dem Artikel ist eingangs von gegenseitigem Verständnis die Rede, in weiterer Folge geht es aber dann nur um “unser” Verständnis für Muslime und nicht auch umgekehrt. Derzeit leben wir noch in einem westlichen Kulturkreis, wer hier mit uns leben möchte, ist gut beraten, sich ein Verständnis für unsere Sprache und Kultur zuzulegen, wenn er/sie von unserer fortschrittlichen Medizin profitieren möchte. Das gilt natürlich auch vice versa für “uns” im Ausland.

#3 |
  0
Gesundheits- und Krankenpflegerin

Ich denke schon, dass man sich als Arzt/Ärztin egal ob niedergelassen oder im KH und Pflegepersonal etwas mit den verschiedenen Glaubensregeln vertraut machen sollte.
Ihren Reiseführer in ein moslemisches Land haben Sie doch auch anscheinend gelesen und beherzigt liebe Frau Noack ;o))

#2 |
  0
Dipl.-Med. Susanne Noack
Dipl.-Med. Susanne Noack

Gewisses Maß an Grundtoleranz ist o.k. in Bezug auf jegliches Glaubensbekenntnis.
Ich renne z.Bsp. auch nicht mit Schuhen in eine Moschee.
QAber “den islamischen Regeln nach angemessen zu verhalten” ist aber schon schwerer Tobak. Wer keine Schulmedizin will, soll zu seinem Mullah gehen. Ich will nicht noch den Koran, den Talmud, die buddistischen Schriften etc, studieren nur um mich für jede Eventualität zu wappnen.
“Doch auch alles Wissen ist nahezu nutzlos, wenn Sie die Sprache Ihres Patienten nicht verstehen.” Lehne ich ab, wir sind in Deutschland.
Recht haben Sie in Bezug auf die Patientenansprache, da gebe ich mir auch bei den Deutschen Mühe wenig Fachsprache zum besseren Verständnis zu bentzen.

#1 |
  0


Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: