Insektenverzehr: Die Chitin-Diät

2. Dezember 2015
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Frittierte Heuschrecken, Mehlwurmschokolade, Madenrisotto. Das alles könnte zum Speiseplan der Zukunft gehören. Insekten sind gesund und können einfach gezüchtet werden. Doch wo liegen die Risiken beim Verzehr? Und welche Herausforderungen kommen auf die Medizin zu?

Bisher findet man sie höchstens in Spezialitätenrestaurants und Internet-Shops: Käfer, Seidenraupen, Würmer oder Heuschrecken. Doch das könnte sich ändern: Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (Food and Agriculture Organisation, FAO) der Vereinten Nationen setzt sich dafür ein, mehr Insekten auf den Speiseplan zu bringen – und das durchaus auch in Europa. Sie enthalten laut FAO viele gesunde Nährstoffe wie ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralien und könnten als alternative Proteinquelle dazu beitragen, die Weltbevölkerung zu ernähren. Im Gegensatz zu anderen Nutztieren seien sie einfach zu züchten und umweltfreundlich – denn Insekten können sich von organischen Abfällen ernähren, brauchen nur wenig Wasser und Landfläche und produzieren deutlich weniger Treibhausgase und Ammoniak als Rinder oder Schweine.

Weltweit essen etwa zwei Milliarden Menschen Insekten – vor allem in Asien, Afrika und Lateinamerika. In den meisten westlichen Ländern würden die Menschen den Verzehr von Insekten jedoch mit Ekel betrachten und als primitiv ansehen, so die FAO.

Vor kurzem hat sich nun die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority, EFSA) mit den möglichen Risiken von Insekten als Lebensmittel befasst. Dabei wertete die Behörde wissenschaftliche Studien und weitere Informationen aus und prüfte auf dieser Basis Risiken bei der Produktion, Verarbeitung, Lagerung und beim Verzehr der Krabbeltiere. Insbesondere ging es um biologische und chemische Gefahren: um Krankheitserreger wie Bakterien, Pilze oder Parasiten und um schädliche Substanzen wie Schwermetalle, Toxine oder Hormone. Außerdem wurde das Risiko für allergische Reaktionen untersucht.

Entscheidend sind kontrollierte Aufzucht und Fütterung

Das wesentliche Ergebnis: Die Risiken hängen von einer Reihe von Faktoren ab, etwa den Verfahren, mit denen die Insekten produziert und verarbeitet werden, der Lebenszyklus-Phase und insbesondere der Nahrung der Gliederfüßer. Wenn Insekten mit zugelassenen Futtermitteln ernährt werden, entspricht das Gefahrenpotential – etwa für Krankheitserreger oder Schadstoffe – voraussichtlich dem Risiko anderer nicht-verarbeiteter Eiweißquellen, heißt es in dem Bericht. Das Risiko für Prionen sei bei Insekten gleich oder geringer als bei anderen Nutztieren, so die EFSA – vorausgesetzt, dass ihre Nahrung kein Eiweiß von Menschen oder Wiederkäuern enthält.

Auch bei der Entsorgung von Abfallstoffen – etwa Ausscheidungen oder toten Insekten – können Gesundheitsgefahren entstehen. Diese können jedoch gering gehalten werden, wenn die gleichen Maßnahmen zur Abfallentsorgung wie bei anderen Nutztierarten eingesetzt werden, so der EFSA-Bericht. „Wenn Insekten nach den gesetzlichen Vorschriften der Lebensmittelherstellung in Europa gezüchtet, gefüttert, verarbeitet und gelagert werden, sind die Risiken beim Verzehr vergleichsweise gering“, sagt auch Birgit Rumpold vom Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e. V.

Noch viele ungeklärte Fragen

Allerdings gibt es zum Thema „essbare Insekten“ noch eine ganze Reihe offener Fragen. So sind laut EFSA-Informationen zu chemischen Schadstoffen und Krankheitserregern, die Wirbeltiere befallen, noch sehr begrenzt. Ebenso fehlen systematische Daten zum Insektenverzehr beim Menschen. „Weitere Forschung zu diesen Themen ist dringend zu empfehlen“, betont das Wissenschaftlerkomitee.

Tatsächlich können von Insekten weitere Risiken ausgehen. So können Menschen, die gegen Hausstaubmilben oder Schalen- und Krustentiere allergisch sind, eine Kreuzallergie gegen Insekten entwickeln [Paywall]. „Insekten enthalten Tropomyosin, und es gibt Hinweise, dass sie weitere Substanzen mit allergenem Potential enthalten können“, erklärt Rumpold. „Deshalb ist es wichtig, Insekten als Inhaltsstoff in Lebensmitteln deutlich zu kennzeichnen – ähnlich wie dies bei Nüssen der Fall ist.“ Als allergische Symptome können Hautausschläge, Entzündungen von Augen und Nase, Schwellungen oder Asthma auftreten. Ein Risiko besteht auch für Menschen, die häufig Kontakt mit Insekten haben – also etwa für Arbeitskräfte in Insektenfarmen oder Köche, die Insekten zubereiten. „Bei den meisten Menschen besteht jedoch ein geringes Risiko, beim Konsum oder Kontakt mit Insekten allergisch zu reagieren“, heißt es in einem Bericht der FAO.

Wenig bekannt ist auch über die Auswirkungen des Chitins, einem Bestandteil des Exoskeletts von Insekten. „Studien deuten darauf hin, dass Chitin antimikrobielle Wirkungen hat und sich positiv auf die Immunabwehr auswirken kann“, sagt Rumpold. „Auf der anderen Seite könnte es auch allergische Reaktionen auslösen. Zudem weiß man wenig darüber, ob Chitin beim Verzehr abgebaut wird – und wie es sich auswirkt, wenn große Mengen Chitin gegessen werden.“ Auch hier sind weitere Forschungsarbeiten notwendig. Allerdings ist es möglich, das Chitin vor dem Verzehr zu entfernen. Studien zufolge führt dies zur besseren Aufnahme der Proteine und einer erhöhten Verdaulichkeit.

Riskanter Insektengenuss in tropischen Ländern

Anders als in Europa, wo für Lebensmittel strenge Qualitätskontrollen gelten, können in anderen Regionen der Welt noch ganz andere Gesundheitsgefahren auftreten. So werden viele der 1.900 Insektenarten, die weltweit gegessen werden, einfach in der Natur gesammelt – oder unter weniger strengen Bedingungen aufgezogen. Dadurch erhöht sich das Risiko, dass sie Krankheitserreger oder schädliche chemische Substanzen – etwa Schwermetalle oder Pestizide – enthalten. Auch eine ungeeignete Verarbeitung oder Lagerung kann zu schweren gesundheitlichen Problemen führen. So wurden beim Genuss von Insekten bereits Fälle von Lebensmittelvergiftungen durch verdorbenes Fleisch oder Pilzgifte (Aflatoxine), Parasitosen und Zoonosen beschrieben.

Darüber hinaus können manche Insekten zu Vergiftungen führen, wenn sie nicht auf eine bestimmte Art verarbeitet werden. So kann der Verzehr afrikanischer Seidenraupen, die nicht ausreichend mit Wärme behandelt wurden, Ataxie-Symptome und Bewusstseinsstörungen auslösen. Bei anderen Arten müssen giftige Stacheln oder Haare entfernt, die Tiere ausreichend lang in Wasser eingeweicht oder für längere Zeit gekocht werden. Schließlich können essbare Arten mit giftigen verwechselt werden – etwa bei manchen Grashüpfer- oder Käferarten in Afrika.

Ärzte in den Tropen sollten bei entsprechenden Symptomen auch nach dem Konsum solcher Insekten fragen. Zudem kommt Aufklärung eine wichtige Rolle zu. „Es ist es wichtig, die Betroffenen über die richtige Handhabung, Verarbeitung und Lagerung von Insekten zu informieren“, schreibt Hans G. Schnabel von der University of Wisconsin im Bericht der FAO.

In Europa eher eine exotische Nische

Solche ausgefallenen oder gar giftigen Insekten werden in Europa wohl nicht auf den Markt kommen. Das größte Potential als Lebens- oder Futtermittel besteht hierzulande laut EFSA für Stubenfliegen, Mehlwürmer, Grillen und Seidenraupen. Es ist jedoch fraglich, ob Insektengerichte in Europa je einen großen Markt ausmachen werden. „Dazu müssten zunächst kostengünstige, automatisierte Aufzuchtbetriebe entwickelt werden, in denen sichere Insektenprodukte hergestellt werden können“, schreibt Arnold van Huis [Paywall] von der Wageningen Universität in den Niederlanden. Außerdem müssten Strategien entwickelt werden, um die Akzeptanz essbarer Insekten zu erhöhen und ihre Vorteile für die Umwelt deutlich zu machen, so van Huis.

„Im Bereich der Futtermittel besteht eine realistische Chance, Insekten als umweltfreundliche Alternative zu Fischmehl oder Soja in großem Umfang einzusetzen“, sagt Birgit Rumpold. „Essbare Insekten werden aber in Europa wohl eher eine exotische Nische bleiben.“

Originalpublikation:

Risk profile related to production and consumption of insects as food and feed
EFSA Scientific Committee; EFSA Journal, doi: 10.2903/j.efsa.2015.4257

110 Wertungen (4.7 ø)

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14 Kommentare:

Dr. Eberhard Stamm
Dr. Eberhard Stamm

Es wird in Europa die große Ausnahme sein, so wie Frau Warke #8 eßbare Insekten oder Würmer zum Essen zuzubereiten. Es ist auch nicht anzunehmen, daß sich, außer bei einigen Feinschmeckern mit Neugier auf Außergewöhliches, das in absehbarer Zeit ändern könnte.
Nun gibt es z.B. bei uns Lachsfarmen und in Vietnam Pangasiuszucht, die mit eiweißhaltigem Futter betrieben werden. Besonders im südchinesischen Meer wird dafür neben Speisefisch in großem Umfang Jungfisch gefangen speziell zur Fisch-Fütterung.
Der fehlende Fisch-Nachwuchs macht sich, wie weltweit zu beobachten, auch hier bedenklich bemerkbar. Dieses fatale Entwicklung könnte man vermindern.
Ohne mit Menschen zu experimentieren, ließe sich möglicherweise mit Insekten
in geeigneter Form als Fischfutter das Risiko von Vergiftungen, Allergien oder Erkrankungen beim Menschen vermeiden, ohne unsere Eßkultur umgestalten zu müssen..

#14 |
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Dr. Elisabeth Pommé
Dr. Elisabeth Pommé

Abgesehen von dem schrecklichen Abholzen der Hauptsauerstoffquelle für unsere Welt für die Rinderzucht in Südamerika.
Haben sie schon mal Bilder von dem Elend der Tiere gesehen, die in diesen abgeholzten Wäldern gelebt haben? Zum Weinen! dann sollte man auch bedenken, dass diese Wälder auch gar nicht mehr aufgeforstet werden können. Und man sollte sich auch das Elend der gezüchteten Tiere vor Augen führen, das kann doch gar nicht gesund mehr sein, das Fleisch eines so unglücklichen Tieres zu essen! Oder möchte Jemand, dass sein Haustier so behandelt wird? Die Katze streicheln und dann das Fleisch vom eingepferchtem Schwein essen, was aufgrund eines Horortransportes auch in den letzten 72 Std. nix zu trinken bekommen hat!!! Das Fleisch ist voller Adrenalin wegen der ganzen ängste, die diese Tiere aushalten müssen. Es liegt viel Verantwortung auf unseren Schultern!
Es wird wirklich Zeit, dass dieses Fleisch essen auf einmal die Woche reduziert wird, siehe den Kommentar von Gast 12. Ich hab nix dagegen , Heuschreckenchips zu kaufen.

#13 |
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Gast
Gast

Klima- und Tierschutz ist auf einfachere Art zu erreichen. Einmal die Woche einen Sonntagsbraten auf den Tisch bringen, Montags eventuelle Reste aufs Brot oder in die Suppe geben. Hat früher bei schwerer körperlicher Tätigkeit zur Ernährung gereicht, warum nicht heute? Vielleicht erledigt sich damit auch ein Teil des Übergewichts.

#12 |
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Philipp Lex
Philipp Lex

Ekel ist gesellschaftlich, bzw. kulturell anerzogen. Was wir lecker finden, findet jemand anderes abstoßend und auch andersherum.

Seit Jahren koche ich gerne Rezepte aus aller Welt oder historischen Überlieferungen nach, welche für uns “ungewohnte” Zutaten enthalten. Auch, um die eigene innere Barriere gegen so an sich idiotische Ansichten zu brechen. Klar, dabei gibt des öfteren die Erkenntnis, dass es wirklich nicht schmeckt, aber oft genug ist man selbst überrascht, wie gut etwas schmecken kann, was nach unseren gesellschaftlichen Standard nicht auf den Teller gehört.

Insekten habe ich bei der Spielerei so einige durch, ich persönlich mag nur Mehlwürmer. Alles andere schmeckt mir nicht kräftig genug und somit nur nach der verwendeten Würzung. Gäbe es die Würmer im Supermarkt küchenfertig, ich würde des öfteren zugreifen. Erklärt man Kindern nicht vor dem Essen, was eklig und was nicht seien soll, essen auch diese Insekten. Vorurteilsfrei angegangen, ist da nämlich nix besonderes dran.

Und wer bei dieser Thematik den Kopf nicht frei von Vorurteilen machen kann – das ist doch nicht schlimm – dann sollte man es aber auch einfach nicht essen…

#11 |
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Rainer Beikirch
Rainer Beikirch

Guten Appetit!

#10 |
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Beate Kühn
Beate Kühn

Die leidigen Treibhausgase mal wieder ……. Wenn Kühe nur das essen würden was sie eigentlich essen sollten wären die Treibhausgase viel geringer! Wenn wir endlich weg von der Massentierhaltung wären und bei artgerechter Haltung landen würden ( machen ja manche schon ) sähe das schon ganz anders aus. Aber die Massentierhaltung auf Insekten umzulegen ist sicher nicht die optimale Lösung dessen was wir eigentlich suchen. Einen maßvollen gesunden Umgang mit Tieren als Nahrungsquelle zusammen mit pflanzlichen Alternativen ist sicher besser als viel von anderen Proteinquellen. Das zusammen mit dem bewussten Verzicht auf die Ausbeutung der 3. Welt zur Befriedigung unserer Bedürfnisse wäre für mich der wünschenswertere Weg.

#9 |
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Bettina Warke
Bettina Warke

„Essbare Insekten werden aber in Europa wohl eher eine exotische Nische bleiben.“
das mag schon sein, dennoch tut sich doch auch hier schon einiges. Habe vor einiger Zeit dies Kochbuch hier entdeckt (http://wuestengarnele.de/epages/fde33375-a556-4820-9d94-ff9a819cee81.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/fde33375-a556-4820-9d94-ff9a819cee81/Categories/SnackInsects/Das_InsektenKochbuch) und bin schon davon überzeugt, dass mit gewisser Aufklärung auch mehr Konsumenten beim ‘Wurmsnack’ zugreifen würden. Warten wir mal ein paar Jahre ab und treffen uns dann alle auf ein Heuschrecken-Sandwich!

#8 |
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@ Sinay Sevimli Die Rinderzucht produziert mehr Treibhausgase als wir denken. Ich meine gerade das Methan aus der Verdauung ist ein Klima-Killer, neben den knapp 60kg CO2 pro kg Rinderfleisch aus Südamerika.

#7 |
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Arnold van Huis
von der Wageningen Universität in den Niederlanden schreibt:
Außerdem müssten Strategien entwickelt werden, um die Akzeptanz essbarer Insekten zu erhöhen und ihre Vorteile für die Umwelt deutlich zu machen.
Das hatte schon Ende der 50er ein Mitschüler im Internat und Conabiturient erkannt, der für 1 DM im Zuschauerkreis Brot, mit Maikäfern belegt, verzehrte. ( ich drücke mich bewusst nicht im Schülerjargon aus )
Er hat auch ein akzeptables und appetitliches Abi gemacht und seine Karriere als Oberstudiendirektor beendet.
Man sieht, Langzeitwirkung scheint nicht unbedingt vordergründig zu sein.

#6 |
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Dr Jutta Etscheidt
Dr Jutta Etscheidt

Genau wie bei anderen Nutztieren müsste dann auch bei Insekten die Frage nach Tierschutzgesichtspunkten gestellt werden. Wie werden sie “geschlachtet”? Lebendig in die Pfanne geworfen und von der Beinen aufwärts fritiert wie in Asien oder vorher ebenfalls lebendig eingefroren? Wieviele Tiere müssten wir töten, um satt zu werden? Wenn wir den Chitin-Panzer weglassen, bleibt ja wirklich nichts mehr übrig. Macht unsere Ethik und die Diskussion um Tierwohl vor Insekten halt?
Als Tierärztin meiner Meinung nach interessante Fragen, wenn Insekten auf den Speiseplan sollen.

#5 |
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Mitarbeiter Industrie

Ich schätze das von Chitin ausgehende Risiko vergleichsweise gering ein, zumal die meisten eßbaren Pilze Chitin enthalten. Chitin wurde sogar zuerst bei Pilzen beschrieben, d.h. 1811 von Henri Braconnot (Direktor des Botanischen Gartens von Nancy). Gewisse Erfahrungen gibt es auch beim vom Chitin abgeleiteten Chitosan, welches kommerziell aus Garnelenschalen hergestellt wird und u.a. diätetisch als Nahrungsfettblocker eingesetzt wird.

#4 |
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Sinay Sevimli
Sinay Sevimli

Weniger Treibhausgase und Ammoniak?!? Warum fangen wir nicht bei der Industrie an, diese zu reduzieren statt den Menschen Ungeziefer auf den Speiseplan zu setzen?? Wieviel Treibgase produzieren Tiere im Vergleich zu Industrie und Kraftfahrzeuge und Kriege?? Ich denke, dieser Ansatz ist nicht der den die Menschheit braucht.. Versucht ersteinmal die dummen, sinnlosen Kriege zu beenden. Ich möchte nicht wissen, wieviel Treibgase außer der Unmoral und Unmenschlichkeit dabei entsteht!!! Anstatt das nackte Überleben der Menschen in bestimmten Regionen zu sichern, setzten Wir den Menschen doch Maden und Grillen auf den Speiseplan… Das ist die Lösung!!

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Stefanie Roché
Stefanie Roché

Das Getier kann sehr lecker sein. Geröstete Grillen liegen vom Geschmack irgendwo zwischen Erd- und Walnüssen, also durchaus Knabberzeugpotential. Mehlwürmer sind einfach nur zart und sahnig, ohne großartigen Eigengeschmack, lassen sich gut in Gerichte einbauen, ohne daß es auffällt.

Die Futtertiere aus der Zoohandlung sind so, wie sie aus der Schachtel kommen allerdings völlig ungenießbar. Ein paar Wochen mit ordentlichem Futter versorgt werden sie ganz akzeptabel.

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Der Doktor
Der Doktor

Mein Tipp: Heuschrecken werden in großen Mengen in Kingdom of Saudi Arabia gegesen. Es wäre sinnvoll die Leute dort zu untersuchen und Studien darüber durchzuführen.

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