Dauerhusten: Anzeichen XY … ungelöst

28. Oktober 2015
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Bei fünf bis zehn Prozent der Patienten, die unter chronischem Husten leiden, lässt sich keine organische Ursache finden. Eine neue Leitlinie amerikanischer Lungenärzte gibt jetzt evidenzbasierte Empfehlungen für die Behandlung.

Von chronischem Husten spricht man, wenn der Husten länger als acht Wochen anhält. Häufiges Husten über einen langen Zeitraum kann eine Reihe von Gründen haben – von schwerwiegenden Krankheiten wie Lungenkrebs oder Herzinsuffizienz bis hin zu leichteren Erkrankungen wie chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen oder Allergien. Aber auch Medikamente oder Reizungen durch Dämpfe oder Feinstaub können Dauerhusten auslösen.

Allerdings gibt es auch Patienten, bei denen sich selbst nach sorgfältiger Abklärung keine Ursache finden lässt: Dies betrifft nach amerikanischen Angaben fünf bis zehn Prozent der Patienten, die wegen chronischen Hustens einen Arzt aufsuchen – die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin nennen sogar eine Häufigkeit von 10 bis 42 Prozent. Frauen scheinen dabei doppelt so oft betroffen zu sein wie Männer.

Hartnäckiger Husten, der über Monate und Jahre anhält, kann für die Betroffenen sehr belastend sein und die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Durch den hohen Druck, der beim Hustenstoß auftritt, kommt es oft zu Kopf– oder Brustschmerzen. Auch Heiserkeit ist eine häufige Folgeerscheinung. Darüber hinaus lassen sich bei vielen Patienten eine erhöhte Nervosität und depressive Symptome beobachten.

Kortikosteroide und Magensäure-Hemmer nur bei entsprechenden Anhaltspunkten

Nun hat ein Expertenkomitee vom American College of Chest Physicians bisherige Studien zum Thema in einer Review ausgewertet und darauf basierend eine neue Leitlinie zu chronischem Husten ungeklärter Ursache formuliert. „Die Evidenz für diese Empfehlungen ist zwar nicht besonders hoch“, sagt Heinrich Worth, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Atemwegsliga. „Aber sie entsprechen dem aktuellen Stand der Forschung zu chronischem Husten unklarer Ursache.“

In der Leitlinie empfehlen die Experten ein systematisches Vorgehen, bei dem nach sorgfältiger Diagnostik und erfolglosen Therapieversuchen Tests für bronchiale Hyperreagibilität und Sputum-Eosinophilie durchgeführt werden. Eine Sputum-Eosinophilie kann durch eine erhöhte Zahl von eosinophilen Zellen im Hustenauswurf oder eine erhöhte Konzentration von Stickstoffmonoxid (NO) in der Ausatemluft nachgewiesen werden. Sie deutet auf eine Allergie oder erhöhte Empfindlichkeit der Atemwege gegenüber bestimmten Substanzen hin. Ist eines der Ergebnisse positiv, empfehlen die Forscher eine Behandlung mit inhalativen Kortikosteroiden – bei negativem Ergebnis in beiden Tests sollten dagegen keine Kortikosteroide verschrieben werden. Darüber hinaus sollte der ungeklärte Husten nicht auf Verdacht mit Protonenpumpenhemmern behandelt werden, wenn sich kein gastroösophagealer Reflux nachweisen lässt.

Behandlung auf Ebene des Nervensystems

Eine weitere Empfehlung der Lungenspezialisten ist ein Behandlungsversuch mit dem Antiepileptikum Gabapentin. Dabei sollten mögliche Nebenwirkungen mit den Patienten besprochen und die Wirkungen und Nebenwirkungen über einen Zeitraum von sechs Monaten beobachtet werden. „Gabapentin gehört zu den neuromodulatorischen Substanzen und kann dazu beitragen, die Überempfindlichkeit des Hustenreflexes auf der Ebene des Gehirns und des Nervensystems zu reduzieren“, erläutert Worth. So deuten neue Ergebnisse darauf hin, dass vor allem Frauen mittleren Alters häufig chronischen Husten unklarer Ursache entwickeln, dem vermutlich eine Überempfindlichkeit des Hustenreflexes [Paywall] zugrunde liegt.

Allerdings sollte bei Medikamenten, die den Hustenreiz unterdrücken, sorgfältig darauf geachtet werden, dass der Husten nicht auch eine sinnvolle Funktion erfüllt, betont Gerhard W. Sybrecht, Kuratoriumsvorsitzender der Deutschen Lungenstiftung. „Husten ist ein lebenswichtiger Reflex, der dazu beiträgt, schädliche Partikel aus der Lunge und den Bronchien herauszutransportieren“, so der Lungenexperte. „Hustenblocker sollten deshalb nur bei Reizhusten ohne Auswurf gegeben werden.“

Nicht-medikamentöse Behandlungsansätze

Weiterhin empfiehlt das amerikanische Expertenteam, eine Behandlung mit multimodaler Sprachtherapie zu versuchen. Diese bestand in den analysierten Studien aus Techniken zur Hustenunterdrückung, Atemübungen, Informationsvermittlung und Beratung. Sie verringerte in allen oder den meisten der Studien die Hustenhäufigkeit und Hustenschwere – und trug vor allem zu einer besseren Lebensqualität bei. Allerdings seien weitere Untersuchungen notwendig, um die Wirksamkeit systematisch zu überprüfen, so die Autoren. „In den deutschen Leitlinien und in der Behandlungspraxis wird Sprachtherapie bisher noch nicht so stark gewichtet“, erläutert Heinrich Worth. „Aber dieser Ansatz sollte durchaus in Erwägung gezogen werden.“

In logopädischen oder physiotherapeutischen Ansätzen lernen die Patienten zum Beispiel, langsam und kontrolliert auszuatmen, sodass kein Hustenreflex mehr auftritt. „Darüber hinaus führen oft auch Stress und Aufregung dazu, dass der Hustenreflex leichter auslösbar ist – ein typisches Beispiel ist das nervöse Husten bei Fernsehsprechern“, erklärt Sybrecht. „In diesem Fall kann es hilfreich sein, langsam und ruhig zu sprechen und sich bewusst selbst zu beruhigen oder Entspannungstechniken anzuwenden.“ Auch psychotherapeutische Verfahren, Suggestion oder Hypnose können in manchen Fällen dazu beitragen, psychisch (mit-)bedingten Husten zu reduzieren.

Seltene Ursachen aufspüren

Wichtig ist bei chronischem Husten aber auch, mögliche Ursachen sorgfältig abzuklären, um nicht eine seltene Erkrankung zu übersehen. „Ein chronischer Husten, für den sich zunächst keine Ursache finden lässt, sollte nicht vorschnell als ‚psychogen‘ oder ‚ungeklärt‘ eingestuft werden“, betont Sybrecht. „Stattdessen sollte die Diagnostik systematisch erfolgen und Schritt für Schritt weiter getrieben werden. Dabei sollte auch an unwahrscheinliche Ursachen gedacht werden – zum Beispiel Reizstoffe in der Umwelt oder eine Allergie gegen Substanzen, die bisher noch nicht als Allergene bekannt sind.“ Zudem kann bei Frauen eine Bestrahlungstherapie nach Brustkrebs zu bronchialen Schädigungen führen, die starken Husten auslösen können. „Es ist also wichtig, einen Spezialisten zu finden, der die Probleme mit Kompetenz und Engagement abklärt“, so Sybrecht.

Darüber hinaus könnte es sinnvoll sein, bei der Behandlung chronischen Hustens die Zusammenarbeit zwischen Ärzten verschiedener Fachrichtungen zu verbessern, wie eine amerikanische Studie [Paywall] zeigt. Hier wurden in einem Modellprojekt die Kommunikation zwischen den Ärzten verschiedener Fachrichtungen gefördert und Behandlungsentscheidungen anhand gemeinsamer Entscheidungsbäume getroffen. Diese Maßnahmen trugen dazu bei, den Behandlungsweg der Patienten zu verkürzen und Gesundheitskosten zu verringern.

Womöglich hilft auch ein einfacher Trick

Schließlich gibt es eventuell noch eine recht einfache Möglichkeit, lästigen Dauerhusten zu lindern: Mithilfe pflanzlicher Substanzen wie Eukalyptus, Thymian oder Myrtol – oder mit hochdosiertem Capsaicin, der „Schärfequelle“ von Chili. „Diese Stoffe sind in Studien bisher noch nicht hinreichend erprobt“, erläutert Worth. „Aber es gibt zum Beispiel Hinweise darauf, dass hochdosiertes Capsaicin den Hustenreiz wirksam lindern kann.“ So verringerte die Substanz, in Kapselform verabreicht, die Hustensensitivität und Hustenhäufigkeit signifikant. Eukalyptus oder Myrtol sind in vielen Hustenpastillen oder -kapseln enthalten, Capsaicin findet sich in manchen „extra scharfen“ Hustenbonbons.

81 Wertungen (4.57 ø)

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26 Kommentare:

Gast
Gast

Ging es nicht noch kürzer, Herr Dr. Bachmann ( # 14 ) ? Es war allgemein sehr verständlich…

#26 |
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Dr. Ponepal
Dr. Ponepal

Pat. mit chron. Chlamydia pneumonae Infektion, über IgA u. IgG nachgewiesen.3 Wo Doxycyclin, keine Verbesserung. Was schlagen Sie vor als sehr gute Behandlung?

#25 |
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Dr.Bayerl
Dr.Bayerl

danke #20 für den interessanten Hinweis; ca. 10-15% unserer Bevölkerung hat (pathologischen) gastroösophagealen Reflux,
der spielt auch als Astma-Auslöser eine große Rolle.

#24 |
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Heilpraktikerin

(#22 eben von mir)

#23 |
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Gast
Gast

… schon mal an habituelle Ursachen gedacht? Ein erlerntes Symptom also? Das kann man “verlernen”, abtrainieren, Methoden gibts genug (aber erst nach genauer körperlicher Abklärung).

#22 |
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Nichtmedizinische Berufe

Cholecalciferol oder „Vitamin D“, eine Vorstufe eines Seco-Steroidhormons, ist in unserem Körper nicht nur für den Stoffwechsel in den Knochen wichtig, sondern auch für … (vgl. Services/Publish/Vitamin D$Göring); ich will hier nicht theoretisieren. Alles in der wissenschaftlichen Literatur schon dargelegt. Die praktische Anwendung:
1. Den Vitamin D-Spiegel im Blut bestimmen lassen. Falls die Kasse die ca. 30 € nicht bezahlen will, sollte das einem die Gesundheit schon Wert sein.
2. Bei weniger als 30 oder gar 20 ng/ml, vom Arzt ein Rezept für „Dekristol 20000“ erbitten. Leider Eigenleistung, reicht aber für ½ bis 1 Jahr.
3. Bei Vitamin D-Mangel zum Auffüllen der Depots laut Beipackzettel 10 Kapseln einnehmen. Das versackt fast alles in den Fettzellen. Danach Erhaltungsdosis. Wesentlich ist es, auf den anzustrebenden Wert im Blut zu kommen.
4. Relativ geringer Aufwand, keine Nebenwirkungen zu erwarten, in ca. 80% der Fälle sollte ein positiver Effekt eintreten (s. auch # 10).
Auch ich habe es selbst erfolgreich angewendet, andere auch!

#21 |
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Gast
Gast

Nach 4-monatigen Reizhußten mit verschiedene Untersuchungen und Medikamente wurde bei mir Magenkrebs festgestellt. Nach OP seit zwei Jahre ist alles weg!
Bitte wirklich an Reflux mit möglichen weiteren Komplikationen denken!!!

#20 |
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Gesundheits- und Krankenpflegerin

Hallo Frau Amrhein!
Als allergologisch spezialisierte Ernährungstherapeutin habe ich oft Patienten mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten in der Beratung. Histamin-, Sulfit- und Salicylatintoleranz führen neben Nahrungsmittelallergien häufig zu Reizhusten. Dieser verschwindet unter entsprechender Diät sehr schnell.
Herzliche Grüße,
Claudia Funk

#19 |
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Bitte auch an Pertussis denken !
bei Erwachsenen gar nicht so selten zumal sich die
dTPa-Auffrischung alle 10 Jahre noch nicht so richtig durchgesetzt hat !

#18 |
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Manfred Franke
Manfred Franke

Hallo Frau Amrhein,
ein sehr guter und übersichtlicher Bericht. Ich bin 71 Jahre habe eine sehr starke Schlafapnoe; COPD; Bluthochdruck; Darmkrebs; chronische Nierenerkrankung;
Prostata -Op`s; Gallenweg-Op usw. z.Z. Beidseitige Lungenembolie, Lungenentzündung; seit 1J. ständiger Reizhusten der bei meinem Erkrankungen nicht förderlich ist. Lt. Ihrem Artikel sind mir ein paar neue Wege aufgezeigt worden. Ich werde den Artikel mit meinen Ärzten besprechen. Vielen Dank für den ausführlich Artikel.
Herzlichste Grüße Mani Franke

#17 |
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Dr Elke Schäfer
Dr Elke Schäfer

Chron.Chlamydia pneumoniae Infektion : typischerweise chron.Husten, manchmal Schleimproduktion – dieser typischerweise wie Uhu ,Engegefühl im Thorax.
Räusperzwang, chron.Müdigkeit, meist dann auch Wechselelnde Bauchschmerzen mit Flatulenz, und wenn länger bestehend einer reaktiven Arthitis.

Kann man wunderbar über den IgA,IgG und Ltt Test testen und sehr gut behandeln!

#16 |
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Gast
Gast

Auch ich war betroffen.Nach einer Lungenentzündung wurde ich einen quälenden, nicht produktiven Husten von März bis Dezember nicht los. Es wurden alle denkbaren Untersuchungen mehrfach durchgeführt- ohne Ergebnis. Dann bekam ich wieder einwn Tipp: ägyptisches Schwarzkümmelöl über einen längeren Zeitrazm, also 3-6 Monate, 3x tägl. 1 TL, oder 3x2Kapseln, was ich wegen des Geschmacks vorgezogen habe. Ich konnte förmlich zuschauen, wie sich der Husten verabschiedet hat und meine Lebensqualität zurück kam.

#15 |
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Dr. med. Walter Bachmann
Dr. med. Walter Bachmann

Hypertussis auch häufig Resultante des sog. “Post-nasal-drip-S.”

Dr.med.Walter Bachmann / Neunkirchen

#14 |
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Medizinischer Fachhändler

Fast alle Erwachsenen in Deutschland haben einen Vitamin D – Mangel. Deswegen sollten sogar die Grenzwerte gesenkt werden. Dies haben sie sich dann doch nicht getraut. Das Problem ist gewaltig. Vitamin D ist aber eigentlich im molekularbiologisch Sinn ein Hormon. Der Körper stellt es selbst her – aber nur wenn er Sonnenlicht ausgesetzt ist. Und das ist bei vielen Menschen hier nicht der Fall. Sie haben zu wenig Sonne
Bei Vielen kann dies auch zu chronsichen Krankheiten führen. Der menschliche Köper ist sehr kompliziert. Deswegen kann eine schlüssige Diagnose oft nicht einfach erreicht werden.

#13 |
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Gast
Gast

Bin Nichtraucher, war lange vom Husten betroffen und wurde mit Antibiotiker behandelt. Ich bestand auf ein CT da eine Rippe beim Husten brach. Diagnose: Stufe 4, Nicht Klein Zellen Lungen Krebs. Ich rate jedem ein CT der von husten betroffen ist.

#12 |
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Medizinischer Fachhändler

ich habe bei mir selbst , da ich auch diese Probleme hatte, lange geforscht.
Einiges kann lindern, aber damit ist die Ursache nicht gefunden.
Da gibt es eine besondere Darm Bakterie, die oft bei vielen offenbar nicht in ausreichender Form vorhanden ist.
Aus meiner Sicht ist das gestörte Verhältnis durch Antibiotkaeinnahme verursacht.
Ich darf aber hier keine Diagnosen erstellen und halte mich dann vorerst zurück.
Jedenfalls kenne ich den Bakterienstamm und ein geeignetes Mittel hierzu ist in jeder Apotheke zu bekommen.

#11 |
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Nach dem Rat des Lungenfacharztes mit Einnahme von hochdosiertem Vitamin D (Vigantolöl) und vorheriger negativer Abklärung einer organischen Ursache, war mein Dauerhusten innerhalb von 2 Tagen für immer weg. Also unbedingt an einen Vitamin- D- Mangel denken!

#10 |
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Medizinischer Fachhändler

chronischer Husten wird meistens falsch behandelt. Schuld daran sind fehlende Darmbakterien. Ein Ungleichgewicht des Darmes.

#9 |
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Schade dass die Empfehlungen meines Erachtens noch zu eng gesteckt sind und das zu wenig interdisziplinär gearbeitet wird.
Beispiel: Husten durch Irritationen der Leber, Husten durch zu viel Cerumen, Bronchitis als Ausdruck einer immunologischen Dysbalance (IgG Suklassen-Mangel, MBL-Mangel), Husten durch Reizung am Kehldeckel aufgrund Sekretniederschlag aus dem HNO-Bereich, Wechselwirkung Dünndarmmucosa – Bronchialmucosa (Stichwort MALT) usw.
Es gibt hier ganz offensichtlich noch viel zu tun…
Packen wir es an ;-)
Herzliche Grüße liebe Kolleginnen und Kollegen

Dirk-Rüdiger Noschinski

#8 |
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Heilpraktikerin

NO Bildung im Magen kann durch verschiedene Lebensmittel oder Tab. hervorgerufen werden
führt unweigerlich zu Husten
Schinken und Salami

#7 |
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Elke Klein, Osteopathin, Heilpraktikerin
Elke Klein, Osteopathin, Heilpraktikerin

“Darüber hinaus könnte es sinnvoll sein, bei der Behandlung chronischen Hustens die Zusammenarbeit zwischen Ärzten verschiedener Fachrichtungen zu verbessern, wie eine amerikanische Studie [Paywall] zeigt. Hier wurden in einem Modellprojekt die Kommunikation zwischen den Ärzten verschiedener Fachrichtungen gefördert und Behandlungsentscheidungen anhand gemeinsamer Entscheidungsbäume getroffen. Diese Maßnahmen trugen dazu bei, den Behandlungsweg der Patienten zu verkürzen und Gesundheitskosten zu verringern.”
Wenn das nicht interessant klingt. Am amüsantesten finde ich den Konjunktiv. Meines Erachtens ist es sinnvoll, auch bei anderen Erkrankungen bzw. Symptomenkomplexen fachübergreifend zusammen zu arbeiten, um o.g. positiven Effekt zu erreichen. Ein Modellprojekt gibt es schon mal, dann folgen wichtige Studien und in weniger als hundert Jahren wird sich die ganzheitliche Betrachtung des Patienten auch in der Schulmedizin etabliert haben. Glückwunsch!

#6 |
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Dr. med. Roland Hunecke
Dr. med. Roland Hunecke

Bin selber betroffen und habe bereits mehrfach alle genannten Untersuchungsmögichkeiten ohne Ergebnis absolviert. Einen Versuch mit einem inhalativen Kortikoid würde ich allerdings in jedem Fall empfehlen. Bei mir selber ist diese Wirkung geradezu “magisch” und sofort einsetzend. Anfangs habe ich allerdings diese Therapie offenbar zu früh abgebrochen: mindestens 3 Monate, dann war der Effekt über mehrere Monate anhaltend. Auslösend sind m.E. wohl – auch nur minimale – bronchiale Infekte.
Wer einmal die “erlösende Wirkung” des Kortikoids selber erlebt hat, der verliert sämtliche Ängste vor etwaigen – ohnehin nicht relevanten – Nebenwirkungen.

#5 |
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Karin Schoenen
Karin Schoenen

Nach meiner Erfahrung sind psychsiche Ursachen ein häufiger Grund für langanhaltenden milden Hustenreiz, vor allem wenn er nach einer psychisch Traumatischen Erfahrung auftritt. Danach sollte also im Patientegespräch immer gefragt werden.

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@ Hellen: War das ein ACE-Hemmer zur Behandlung des Bluthochdrucks? Wäre der Klassiker…

#3 |
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Gast
Gast

tip: nicht mehr rauchen.

#2 |
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Hellen
Hellen

Ein Dauerhusten kann auch durch Medikamenete verursacht werden.
So war es bei mir.
Meine Ärztin überwies mich an alle möglichen Fachärzte.
Eine Ursache wurde nicht gefunden.
Dann las ich den Beipackzettel eines Medikamentes, das ich einnahm.
Welches Medikamet es war, weiß ich heute nicht mehr.
Ich erzählte es meiner Ärztin, die meinte, dass sie darauf nicht gekommen sei.
Nette Grüße
Hellen

#1 |
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