Hinter den Kulissen: Sonja Schmitzer

21. Mai 2013
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Licht aus, Spot an – unsere Autorin Sonja Schmitzer steht im zweiten Teil der DocCheck Serie "Hinter den Kulissen" im Rampenlicht. Warum DocCheck sie zur Vegetarierin werden lies und weshalb ihre Nase so talentiert ist, erfahren Sie im Interview.

DocCheck: Jeder hat seine Favoriten. Welche medizinischen Themen interessieren Sie besonders? Warum?
Sonja Schmitzer: Als Ingenieurin für molekulare Biotechnologie interessieren mich vor allem die molekularbiologischen Geschehen, die den Körper krankhaft verändern können. Dabei fasziniert mich vor allem die Vielfältigkeit von Krebserkrankungen.

DocCheck: Thema Motivation: Was treibt Sie beim Schreiben an?
S. Schmitzer: Ich bin kein großer Freund von Monotonie und Routine. Beim Schreiben treibt mich am meisten an, dass ich bei jedem neuen Thema und bei jedem Experteninterview etwas dazu lerne. Beim Schreiben der Texte freue ich mich aber schon, dass mir das inzwischen routiniert von der Hand geht.

DocCheck: Hopp oder Top? Welcher DocCheck News Beitrag wird Ihnen noch lange im Gedächtnis bleiben und warum?
S. Schmitzer: Bei den Recherchearbeiten zum Artikel „Vegetarismus – Ist Brokkoli sexy?“ habe ich sehr lange nach glaubwürdigen Argumenten gegen eine vegetarische Ernährung gesucht, denn ein guter Artikel darf niemals einseitig sein. Seit ich mich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt habe, verzichte ich auf Fleisch auf meinem Speiseplan. Der Artikel hat außerdem eine hitzige Diskussion unter der Leserschaft ausgelöst. Ich mag Themen, die polarisieren.

DocCheck: Klar: Sie lesen auch fremde Texte. Was fixt Sie bei einem Artikel an, damit Sie ihn an- bzw. zu Ende lesen?
S. Schmitzer: Hauptsächlich muss mich natürlich die Materie interessieren – und das ist bei fast allen wissenschaftlichen Themen der Fall. Bis zur 12. Klasse wollte ich unbedingt Astronautin werden. So interessieren mich neben den biologisch-medizinischen Themen auch Berichte über glücklich gelandete Marssonden. Eine gute Überschrift und ein Teaser, der hält, was er verspricht, lassen mich einen Artikel zu Ende lesen. Das gilt allerdings nicht bei Sportberichten – dafür kann ich mich überhaupt nicht begeistern.

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DocCheck: Nobody’s perfect! Was würden Sie bei DocCheck verändern?
S. Schmitzer: Als Medizinjournalistin sind leider nicht alle DocCheck-Bereiche für mich freigeschaltet. Das bedauere ich sehr.

DocCheck: In nur einem Satz: Was ist DocCheck für Sie?
S. Schmitzer: DocCheck ist für mich ein Team aus entspannten, stets freundlichen Mitarbeitern, die eine beeindruckende Sammlung aus medizinischem Wissen äußerst engagiert gestalten und verwalten.

DocCheck: Last but not least: Stellen Sie sich selbst eine Frage, die Ihnen noch nie gestellt wurde und beantworten sie diese.
S. Schmitzer: Welches ist Ihr sinnlosestes Talent?
Habe bei einem Sensorik-Test, bei dem man über 600 verschiedene Stoffe riechen, schmecken und klassifizieren musste, von 350 Teilnehmern den ersten Platz belegt. Was ich damit anfangen kann? Hm… Drogenfahndung ist mir zu aufregend. Vielleicht kann ich auch Lungenkrebs erschnüffeln?

Weitere Informationen zu unserer Autorin finden Sie hier.

Lesen Sie auch den ersten Teil der Serie “Hinter den Kulissen” und erfahren Sie mehr zu unserem Autor Michael van den Heuvel.

42 Wertungen (4.55 ø)
Medizin

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3 Kommentare:

Medizinjournalistin

Lieber Herr Dr. Marquardt,

vielen Dank für Ihre Hinweise. Da eröffnen sich ja ganz neue Karrieremöglichkeiten! :-)

Lieber Herr Pawlowsky,

ich muss zugeben, dass es mir nicht schwer fiel, Vegetarierin zu werden. Denn Fleisch schmeckt mir von jeher einfach nicht besonders. Gepaart mit Klima- und Tierschutzaspekten für mich schon Grund genug, den Verusch “fleischloses Leben” zu starten. Dass man davon offenbar nicht krank wird, sondern das Gegenteil der Fall ist, schließe ich aus der Vielzahl von Studien, die zu einem solchen Ergebnis kommen.
Auf Zucker zu verzichten würde mir sehr viel schwerer fallen. Dass ich da konsequent bliebe, könnte ich nicht garantieren…

Herzliche Grüße

Sonja Schmitzer

#3 |
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Ernst Pawlowsky
Ernst Pawlowsky

Hallo Frau Schmitzer,
Sie gebn zwar an, wann oder wie sie dazu gekommen sind, Vegetarierin zu werden, aber nicht warum. ???
Wenn Krebserkrankungen Ihr Hauptthema sind: =>
krebszellen lieben zucker – patienten brauchen fett
beeindruckendes Buch, dessen Empfehlungen sich mit Fleisch merklich leichter umsetzen lassen
Viele Grüße
Ernst Pawlowsky

#2 |
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Dr. med. vet. Dipl.-Biol. Dominik Marquardt
Dr. med. vet. Dipl.-Biol. Dominik Marquardt

Naja, mit einer solchen Nase kann man z.B. bei Nahrungsmittelbewertung (Stichwort DLG Gold, Silber, Bronze u.a.) sicherlich den ein oder anderen bedruckten Papierschein dazuverdienen.
Als Krebserkennerin, wären es dann sicher ein paar Scheinchen mehr.

Von sinnlos kann also keine Rede sein. Man muß nur wissen bzw. herausfinden, wie man entsprechende Fähigkeiten einsetzt.

#1 |
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