AIDS-Forschung: Show must go on

20. September 2011
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Mittlerweile sind 20 Jahre ins Land gegangen, seit Freddie Mercury an den Folgen der Immunschwächekrankheit AIDS gestorben ist. Heilen lässt es sich noch nicht, aber die Medizin hat Teilsiege errungen: Es gibt einige neue Ansätze aus der Forschung.

Infizieren sich Patienten etwa durch ungeschützten Geschlechtsverkehr oder Blut mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV), hat das fatale Folgen: Der Eindringling greift Zellen des Immunsystems an, und über kurz oder lang kommt es zu gefährlichen Infektionen bzw. Tumoren. Anfangs bleiben jedoch rund 30 Prozent aller Patienten mit neu erworbener HIV-Infektion komplett beschwerdefrei. Routineuntersuchungen beim Hausarzt decken das Virus dann mehr oder minder zufällig auf: Geschwollene Lymphknoten, Hautreaktionen oder Verdauungsstörungen geben erste Hinweise.

HAART und cART

Ist die Diagnose durch spezielle Laboruntersuchungen wie ELISA- oder Western-Blot-Test abgesichert, wird spezifisch behandelt. Je nach Viruslast, Schädigung des Immunsystems oder Krankheitsbild setzen Kollegen dann früher oder später mehrere Wirkstoffe ein. Diese „Highly Active Anti-Retroviral Therapy“ (HAART), heute oft als „combined Anti-Retroviral Therapy“ (cART) bezeichnet, verbessert die Lebensqualität und erhöht auch die Lebenserwartung der Patienten. Als Pharmaka kommen unter anderem nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren, nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmer sowie Proteasehemmstoffe plus Booster in Frage. Speziell Dreifachkombis wie Trizivir® (Abacavir, Lamivudin, Zidovudin) oder Atripla® (Efavirenz, Emtricitabin, Tenofovir) verringern die Zahl der täglich einzunehmenden Tabletten und erhöhen damit auch die Therapietreue: Je weniger geschluckt werden muss, desto besser machen Patienten auch mit. Und bei guter Compliance gelingt es oft, den Ausbruch des eigentlichen Krankheitsbildes AIDS über lange Zeit hinaus zu zögern.

Europa handelt – Deutschland spart

Doch mit dem Rezeptblock allein ist es nicht getan. Brüssel hat jetzt auf die europaweit steigende Patientinnen-Anzahl, rund 35 Prozent aller Diagnosen werden mittlerweile bei Frauen gestellt, reagiert und ein spezielles Programm auf den Weg gebracht: SHE – Strong, HIV positive, Empowered Women. Dabei lotsen HIV-positive Frauen, die sich gut mit ihrer Erkrankung auskennen, andere Patientinnen, die erst kürzlich die niederschmetternde Diagnose erhalten haben. Ein selbstbewusster Umgang mit der Krankheit fördere laut SHE-Chefin Silvia Petretti nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Therapietreue: Wer alle Mechanismen der eigenen Erkrankung versteht, erkennt die Notwendigkeit einer konsequenten Behandlung ohne „Arzneimittelferien“.

In Deutschland hingegen bleibt die Zahl an Neuinfektionen auf einem konstanten Niveau von insgesamt 3.000 pro Jahr, speziell bei Frauen sank die Rate sogar leicht. Angesichts der erfreulichen Entwicklung witterten Politiker Morgenluft und kürzten umgehend einige Etats. So stehen mit dem kommenden Haushalt nur noch knapp 500.000 Euro statt bislang 2,4 Millionen Euro für Präventionskampagnen zur Verfügung. Und den ähnlichen Posten zu Aufklärungsmaßnahmen will der Staat von 13,2 auf zwölf Millionen Euro eindampfen. Tino Henn von der Deutschen AIDS-Hilfe bezeichnete entsprechende Planungen als „kurzsichtig“, auch unter ökonomischen Aspekten: „Für die Einsparungen von heute zahlen wir später bei der Versorgung der Kranken einen hohen Preis.“

„Machs mit“ macht Sinn

Dennoch leidet das Budget der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nicht – für 2012 sind rund 18 Millionen Euro veranschlagt. Sicher keine schlechte Investition, können die Mitarbeiter der Institution doch auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken. So zeigt die aktuelle Repräsentativerhebung „AIDS im öffentlichen Bewusstsein“, dass sich heute 87 Prozent der 16- bis 44-Jährigen bei neuen Partnerschaften erst einmal mit einem Kondom schützen, Mitte der 1990er Jahre lag der Wert noch bei mageren 65 Prozent. Auch bei Personen mit wechselnden Sexualkontakten steht das Verhüterli hoch im Kurs – hier griffen 86 Prozent der zwischen 16- und 65-Jährigen zum Gummi, im Vergleichszeitraum Ende der 1980er Jahre waren es gerade einmal 46 Prozent. Ein gutes Ergebnis: „Unsere Studie zeigt, dass es in Deutschland keine wachsende Nachlässigkeit beim Schutz vor HIV/AIDS gibt“, so die BZgA-Direktorin Professor Dr. Elisabeth Pott.

Schutz aus der Pillenpackung

Eine ganz andere Strategie verfolgt die Präexpositionsprophylaxe (PrEP), sollte ein Partner HIV-positiv sein, der andere aber nicht: Durch eine vorbeugende antiretrovirale Therapie lässt sich das Risiko für den jeweils HIV-Negativen stark verringern. Nachdem die iPrEX-Studie bereits vor einiger Zeit den Erfolg bei homosexuellen Paaren zeigen konnte, liegen jetzt auch Daten von heterosexuellen Lebensgemeinschaften vor: Im Rahmen der „Partners PrEP“-Studie mit rund 4.800 Pärchen verabreichten Kollegen der jeweils HIV-negativen Person täglich Tenofovir, Tenofovir plus Emtricitabin oder Placebo. Nach drei Jahren dann die Erfolgsmeldung: Unter Tenofovir infizierten sich 18 Probanden neu, unter der Kombination waren es lediglich 13. Die Gruppe ohne Wirkstoff hatte 47 positive Patienten zusätzlich zu verzeichnen. Ähnliche Resultate erhielten Kollegen auch bei der TDF2-Studie.

Doch wie sieht es bei der infizierten Person aus? Hier brachte die HPTN 052-Studie Klarheit. Zum Design: Ein Teil der HIV-Positiven wurde sofort behandelt, ein anderer erst bei CD4-Zellzahlen, also speziellen Lymphozyten-Titern unter 250 pro Mikroliter. Nach 1,7 Jahren konnte man in der ersten Gruppe bei nur vier ursprünglich negativen Partnern der Erkrankten HIV nachweisen, während es in der zweiten 35 Personen waren. Doch der Schutz hat Grenzen: Professor Mike Cohen von der University of North Carolina, USA, wies darauf hin, dass sich Menschen unter der strengen Behandlung ihrer Lebensgefährten in den ersten Monaten leicht anstecken könnten – die Viruslast sei dann noch nicht weit genug abgesunken.

Auf das Thema Präexpositionsprophylaxe hat jetzt auch die Weltgesundheitsorganisation reagiert und eine bereits überarbeitete Leitlinie zur Therapie erst einmal nicht veröffentlicht. Vielmehr wolle man, so der WHO-Direktor für HIV/AIDS, Dr. Gottfried Hirnschall, die neuen Daten nun bei der Aktualisierung berücksichtigen. Kritik an der Strategie kam von Dr. Elly Katabira, dem Präsidenten der internationalen Aidsgesellschaft: Einerseits hätten neun Millionen Menschen keinen Zugang zu entsprechenden Medikamenten. Andererseits sei die PrEP nur eine sinnvolle Ergänzung etablierter Präventionsmethoden wie Kondomen.

Antikörper auf dem Vormarsch

Nahezu vollständige Sicherheit bietet eben nur ein umfassender Impfschutz. Noch ist eine Immunisierung wie bei etlichen anderen Viruserkrankungen Zukunftsmusik. Die Spritze gegen HIV könnte weltweit, so Experten, Millionen Menschen helfen. Und zwar dort, wo aufgrund fehlender Strukturen oder schwacher Kaufkraft eine Arzneimitteltherapie nach europäischem Standard nicht möglich ist.

Ein Schritt in diese Richtung gelang kürzlich Forschern um Laura Walker vom Scripps Research Institute, La Jolla, Kalifornien. Die Arbeitsgruppe fand im Blut von HIV-resistenten Patienten 17 Antikörper, die sich als aktiv gegen 162 Varianten dieses Virus erwiesen. Aufgrund von dessen Variabilität müsse ein Impfstoff den Körper aktivieren, möglichst viele verschiedene Antikörper zu produzieren, so Walker. „Dass große Mengen von potenten und unterschiedlichen Antikörpern aus mehreren Personen isoliert werden konnten, gibt Grund zu neuem Optimismus, dass ein Antikörper-basierter Impfstoff möglich ist.“

74 Wertungen (4.16 ø)
Medizin

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16 Kommentare:

wie der Kommentar von Markus Schütze zeigt , wird das ” gesunde Immunsxstem ” von den Unveran twortlichen Egoisten dieser Szene nicht angestrebt !! Es bliebt AIDA eine von der Öffentlichkeit falsch verstandene und von den verantwortungsbewußten Steuerzahlern hoch bezahlte politische Krankheit der z.Zt. ander Macht befindlchen , die tun wollen was sie wollen ….

#16 |
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“24.09.11 – 13:01
Markus Schütze

Wenn selbst der Entdecker des HI-Virus sagt, dass ein gesundes Immunsystem HIV loswerden kann”

ist das ein geniales Mittel um alle Menschen zu beseitigen, die hier oder da ein eben nicht so gesundes Immunsystem haben.

Man könnte es auch ein Gottesurteil oder schlicht und einfach Nazi-Idiologie nennen. Das Ergebnis ist klar: der Tod der Opfer.

#15 |
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“24.09.11 – 12:47
Kokopelli

Toxische Mittel als Prophylaxe?
Ist das jetzt Medizin oder Genozid?”

Das ist MORD! Der Gott der Viren ist empört über den Genizid an seinem Volk.

#14 |
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“24.09.11 – 10:57
Und schon wieder Björn Radtke

Dann wird hier also den Lesern die Fähigkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden, einfach mal abgesprochen.”

Die Intelligenz ist sehr ungleich verteilt auf dem Planeten. Wenn jemand felsenfest behauptet “2*2=5”, dann hat er zwar eine Meinung, aber sein Denkvermögen reicht offenkundig nicht zur Erfassung der Realität aus,

“Find ich super.”

Die hochgelobte Individualität hat auch ihre Schattenseiten. Mangelnde Intelligenz ist eine davon.

“Hat ja in der Vergangenheit in allerlei Bereichen (Wissenschaft, Kirche, Staat….) auch immer ganz toll funktioniert.”

Die Kirchen haben sich mit Gewalt und Demagogie und mit klaren Lügen die Macht erhalten, besonders über intellektuell Benachteiligte. Wenn diese Methoden in der Medizin eingesetzt werden sollen zur Bestimmung von Diagnose und Therapie, gibt es Tote. Das sollte verhindert werden, es sei denn, man will den Planeten menschenfrei machen.

#13 |
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“22.09.11 – 15:00
Björn Radtke

Habe gerade erfahren, dass hier auch beiträge gelöscht werden. Kann mir bitte jemand erklären warum?”

Weil es Reklame für idiotischen Wahnideen des kriminellen Psychopathen Ryke Geerd Hamer ist.

Wir erleben immer wieder, daß Menschen in ihrer Not nicht weiter wissen und dann den Kriminellen der Hamer-Szene zum Opfer fallen.

#12 |
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Dipl. Biol. Thorsten Walter
Dipl. Biol. Thorsten Walter

Als Betroffener lebe ich über 7 Jahre beschwerdefrei, OHNE Retrovirale Therapie, OHNE Nebenwirkungen und OHNE Verlust der Lebensqualität. Mein Arzt unterstützt mich, da er seit vielen Jahren Patienten betreut, die die Therapie verweigern – und das mit Erfolg.
Fragen Sie mal einen Betroffenen, der täglich seine Pillen schluckt, wie es mit seiner Lebensqualität aussieht… da möchte ich um nichts in der Welt tauschen.
Inzwischen können selbst die Ärzte nicht abstreiten, dass man in der Anfangszeit die Patienten mit täglich 1500mg AZT regelrecht vergiftet hat – mit Freddy Mercury als einem prominenten Opfer. Seitdem die AZT-Dosis reduziert und andere Mittel entwickelt wurden, starben weniger Patienten – ein Erfolg der Medizin oder logische Folge der verminderten Gabe eines Mittels, dessen Aufgabe es ist, Immunzellen abzutöten!?

#11 |
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“21.09.11 – 23:16
Dr. med. Reinhard von Kietzell

Hochintersessant ist, dass die Neuansteckungsrate in Deutschland seit den 80-er Jahren fast konstant geblieben ist. Trotz aller Aufklärung Marke “Mach´s mit”. Wie kommt das?”

Die Zusammensetzung der Bevölkerung hat sich geändert.

#10 |
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Dr. med. Reinhard von Kietzell
Dr. med. Reinhard von Kietzell

Hochintersessant ist, dass die Neuansteckungsrate in Deutschland seit den 80-er Jahren fast konstant geblieben ist. Trotz aller Aufklärung Marke “Mach´s mit”. Wie kommt das? Müssten wir ohne die teuren Plakate mit den roten Sofas, den komdombewehrten Gurken etc. mit noch viel mehr Neuinfektionen rechnen? Oder ist das viele Geld zum Rotlicht-Fenster hinausgeworfen worden und wir hätten auch ohne Anti-AIDS-Kampagnen gleich viel Neuinfektionen wie in den 80-igern?

#9 |
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Unternehmensberater

EIN GUTER ARTIKEL DER VERSUCHT VIELE WICHTIGE PUNKTE ANZUSPRECHEN UND DAS AUCH GUT MACHT. ALLERDINGS FINDE ICH MANCHE KOMMENTARE HIER TOTAL ÜBERFLÜSSIG UND FEHL AM PLATZ.

#8 |
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dr.dr. Juergen Koelzsch
dr.dr. Juergen Koelzsch

man staunt -immer noch-was so alles über HIV/AIDS geschrieben wird und an welche Dinge man sich klammert und welche Irrglauben es gibt.PrEP und PEP sind Möglichkeiten, aber sehr unsicher und eine Impfung scheint immer noch in weiter Ferne.Effektiv ist nur die Aufklärung,eingeschränkt der Kondomgebrauch und bei Positiven die Therapie-wir haben in 25 Jahren gelernt: je früher desto besser.Und das setzt eine positive Einstellung zum HIV-Test voraus.Wir müssen endlich HIV/AIDS nicht politisch sehen, sondern als eine Infektionskrankheit, die wir heute gut behandelnn- und wohl auch bald heilen können.Nutzen wir die Zeit bis dahin!

#7 |
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Dipl. Biol. Thorsten Walter
Dipl. Biol. Thorsten Walter

@ Dr. Treiber
Sprechen Sie aus Erfahrungen, weil Sie sich intensiv mit der Materie und den Argumenten beider Seiten auseinander gesetzt haben, oder weil Sie einer schulmedizinischen Hypothese folgen? Ich wette, Sie haben den Film “House of Numbers” nicht gesehen. Wenn Sie sich auf Wissenschaft berufen, dann sollten Sie auch wissenschaftlich handeln und Argumente gegeneinander abwägen und nicht ignorieren, dass es fundierte Gegenargumente gibt.

#6 |
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Dipl. Biol. Thorsten Walter
Dipl. Biol. Thorsten Walter

@Irene
AIDS ist ein Sammelbegriff für inzwischen über 60 altbekannte Kranhkeiten, die nun durch Anwesenheit eines Bluttests auf Antikörper, zu AIDS umdeklariert werden.
Tuberkulose mit negativen HIV-Test wird standardmäßig behandelt, bei Tuberkulose mit positivem HIV-Test erhält der Patient zusätzlich eine antivirale Therapie.

#5 |
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Dr. med. dent. Jan Treiber
Dr. med. dent. Jan Treiber

Herr Walter,

Verschwörungstheorien stehen ja immer hoch im Kurs – auch bei Ihnen offensichtlich. Was Sie hier aber schwurbeln ist gemeingefährlich und leichtsinnig. Schämen Sie sich – wenn Sie mit Ihrer hier vertretenen Ansicht nur einen einzigen HIV-Positiven von einer nützlichen und lebensverlängernden Therapie abbringen sollten Sie sich dafür verantworten müssen.

#4 |
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Dipl. Biol. Thorsten Walter
Dipl. Biol. Thorsten Walter

Ich lehne die Therapie von gesunden Menschen, die lediglich durch einen Test, der laut Hersteller nicht zur Diagnose geeignet ist, gebranntmarkt werden, kategorisch ab und bin froh, dass es immer mehr Ärzte gibt, die ebenso denken. Wer immernoch an der maroden, schulmedizinischen Meinung über HIV hängt, sollte sich dringend die preisgekrönte Dokumentation “House of Numbers” ansehen, in der auch der HIV-Entdecker und Nobelpreisträger Luc Montagnier eindeutig sagt: “Jeder kann das Virus loswerden, wenn er ein starkes Immunsystem besitzt.” Die Nachfolge-Doku “The Emperor’s New Virus?” beschäftigt sich mit dem Science-Paper Robert Gallos und zeigt dessen wissenschaftliche Fehler auf, sowie Gallos wissenschaftliches Fehlverhalten, für das er bereits durch eine Wissenschafts-Komission verurteilt wurde. Er hatte im April 1984 in einer Pressekonferenz verkündet: “We found the probable cause of AIDS.”, noch BEVOR sein Science-Artikel im Peer-Review-Verfahren überprüft werden konnte. Zudem wurde nachgewiesen, dass er Zellmaterial von seinem Konkurrenten Luc Montagnier als sein eigenes ausgegeben hatte.

#3 |
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Größere Fragezeichen bleiben zum individuellen Zuschnitt einer verläßlichen Prophylaxe. Keine Anzeichen darauf, daß es gelingt den totale Relativismus der HIV-Vermeidung zu überkommen?

#2 |
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Dem Impfoptimismus teile ich leider gar nicht, ansonsten guter Artikel. Die Therapie muss immer individuell zugeschneidert werden und ist Sache der Schwerpunktärzte.

#1 |
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