Weibliche Intimchirurgie: Leitlinien für die schöne Scham

17. September 2015
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Egal ob Schamlippenverkleinerung, Klitorisvorhautreduktion oder Scheidenstraffung: Intim-OPs sind im Trend. Immer mehr Frauen wünschen sich einen Intimbereich gemäß Schönheitsideal. Operations-Standards sind bislang Fehlanzeige. Eine neue Leitlinie will das ändern.

Vaginalverengungen, Hymenrekonstruktionen und Korrekturen der Schamlippen zählen nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) zu den häufigsten plastischen Operationen im weiblichen Intimbereich. Das Problem dabei: Es gibt weder eine einheitliche Bezeichnung für die jeweiligen Eingriffe, noch hat man bisher Verfahrenstandards für die Durchführung der verschiedenen Intimoperationen festgelegt. Sorge bereitet den Experten der betreffenden Fachgesellschaften vor allem der bislang dürftige wissenschaftliche Kenntnisstand auf diesem Gebiet. Anbieter solcher Leistungen seien hauptsächlich auf ihre persönlichen Erfahrungen angewiesen, so die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC). Aus diesem Grund hat die Fachgesellschaft bereits im Mai 2013 ein Leitlinienvorhaben angemeldet. Die Leitlinie zur Intimchirurgie der Frau soll im Dezember 2015 fertiggestellt sein.

Wenn die Labien zur Last werden

Das Interesse an Intim-Operationen scheint insbesondere bei Frauen zu steigen: Allein im Jahr 2011 führten Chirurgen laut einer Mitgliederbefragung der DGPRÄC 5.440 Schamlippenkorrekturen in Deutschland durch. Mit 150 registrierten Penisverlängerungen im gleichen Jahr scheint die Nachfrage bei Männern hingegen deutlich geringer auszufallen. Da es sich in der Regel um Privatleistungen handelt, gibt es zwar insgesamt nur wenige Zahlen über die Häufigkeit solcher Operationen. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) vermutet jedoch eine Zunahme intimchirugischer Eingriffe.

Dabei stellt sich die Frage, welche Motive vor allem Frauen dazu antreiben. Zu den nachvollziehbaren Gründen zählen zweifellos körperliche Beschwerden. Denn zu große – gelegentlich auch zu kleine – Schamlippen können den Alltag betroffener Frauen einschränken. “Beim Sport, etwa beim Reiten oder Fahrradfahren, scheuern die Schamlippen auf. Es kann zu Schwellungen, minimalen Blutungen und auch zu Entzündungen kommen”, erläutert der Gynäkologe Dr. Marwan Nuwayhid, Gründer der Gesellschaft für ästhetische und rekonstruktive Intimchirurgie Deutschland (GAERID). Neben einer genetischen Veranlagung spielen Geburten, hormonelle Veränderungen und auch das Lebensalter als Ursache der Veränderungen des weiblichen Genitals eine Rolle.

Was Frauen zum Chirurgen treibt

Manche Frauen haben zwar keinerlei körperliche Einschränkungen, die Form ihrer Schamlippen lastet ihnen mitunter jedoch so auf der Seele, dass sie chirurgische Maßnahmen für notwendig halten. Und auch manche Ärzte sehen neben körperlichen Beschwerden eine Operation als gerechtfertigt, wenn die Psyche der Patientin zu sehr unter ihrer nicht der Norm entsprechenden Scham leidet. “Es geht nicht darum, eine Designer-Vagina zu schaffen, sondern den betroffenen Frauen zu helfen. Die leiden richtig darunter”, verteidigt Dr. Nuwayhid intimchirurgische Eingriffe.

Daten aus Übersee scheinen zu belegen, dass intimchirurgische Eingriffe tatsächlich in der Mehrzahl der Fälle von Frauen in Anspruch genommen werden, die mit ihrem Aussehen unzufrieden sind. In einer multizentrischen Retrospektivstudie gaben 53 % der Frauen an, sich aus kosmetischen Gründen operieren zu lassen, 33 % erhofften sich eine Steigerung des Selbstwertgefühls. Die bedenkliche Menge von 24 % der Patientinnen legte sich eigenen Aussagen zufolge auch deshalb unters Messer, um das Sexualerleben des Partners zu verbessern. Eine andere Retrospektive förderte zu Tage, welche Selbstwahrnehmung hinter dem verzerrten Selbstbild steckt: 94 % waren der Meinung, dass ihre kleinen Labien die großen überragten, 46 % empfanden sie als zu groß.

Ein Schönheitsideal geht unter die Gürtellinie

Doch wie kommt es zu der übersteigerten Idealvorstellung der von Natur aus eher individuell geformten Köperpartie? Vermutlich prägen dabei mehrere Faktoren das genitale Schönheitsideal: Zum einen entfernen sich immer mehr Frauen die Schambehaarung. „Der Intimbereich, der ja sonst ein verborgener ist, gerät so stärker in den Blickpunkt“, meint Prof. Dr. med. Jutta Liebau, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC). Zum anderen beeinflussen auch mediale Einflüsse, einschließlich pornografischer Darstellungen, die Wunschvorstellung der Frauen.

Doch das Bild vom idealen weiblichen Genital wird nicht nur durch Gesellschaft und Medien geprägt, auch die Ärzteschaft beteiligt sich daran. Wie die ideale Vulva aussieht, beschreibt die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie etwa so: „Die großen Labien sind gleichmäßig geformt, straff und glatt und bedecken die kleinen Schamlippen vollständig.“ Die ehemalige Generalsekretärin des Weltärztinnenbunds (MWIA), Dr. Waltraud Diekhaus, kritisiert diese Idealisierung des weiblichen Intimbereichs: „Den Frauen wird eingeredet, alle Schamlippen müssten gleich und möglichst jugendlich aussehen“. Die häufig genannte OP-Indikation “Labienhypertrophie” relativiere sich zudem, da es bisher keine einheitliche Definition gebe, welche die Form und Maße des weiblichen Genitals festlegt.

Riskanter Schnitt für Schönheit im Schritt?

Eine zusätzliche Gefahr sieht die MWIA zudem darin, dass man Frauen die Vorstellung vermittelt, ein intimchirurgischer Eingriff könne sich positiv auf ihr Sexualleben und ihr Wohlbefinden auswirken. Gleichzeitig seien den Frauen die Risiken des Eingriffs, etwa Wundheilungsstörungen, Infektionen, Blutungen oder Sensibilitätsstörungen, oft nicht klar. Zwar bewerten Fachgesellschaften wie die DGÄPC operative Eingriffe der weiblichen Genitalregion als sehr risikoarm; die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) gibt jedoch Folgendes zu bedenken: „Gemeinsam ist bei allen diesen kosmetischen Operationen am weiblichen Genitale, dass Risikoeinschätzungen und Komplikationsraten dieser Operationen fehlen, nicht bekannt sind oder verharmlost werden.“

Aus amerikanischen Analysen geht hervor, dass die Einschätzung der DGÄPC nicht zu gewagt sein könnte, wenn auch voreilig. In einem Review wurden die Ergebnisse der häufigsten Intimoperationen in den USA ausgewertet, darunter Vagino- und Perineoplastien, Labienplastiken, Reduktionen der Klitorisvorhaut sowie die fragwürdigen G-Punkt-Injektionen. Die Komplikationsraten lagen dabei meist mit weniger als 5 % insgesamt niedrig, die Zufriedenheitsraten der Patientinnen hingegen sehr hoch. Die Autoren weisen jedoch darauf hin, dass Komplikationen gleichzeitig keine Seltenheit und in Anbetracht des kosmetischen Charakters der meisten Operationen umso schwerwiegender sind. Daher bemängeln sie ebenfalls fehlende Standards und Langzeitdaten für eine wahrhaftig evidenzbasierte Einschätzung.

Leitlinie soll Hilfestellung geben

Die für dieses Jahr geplante Leitlinie soll nun sowohl Ärzten als auch Patientinnen eine neutrale und von finanziellen Interessen freie Hilfestellung zur Entscheidung von Intim-OPs geben. Ob und unter welchen Umständen intimchirurgische Eingriffe gerechtfertigt sind, bleibt unter Ärzten sicher auch nach Erscheinen der Leitlinie eine Kontroverse. Die Uneinigkeit beginnt einer multinationalen Erhebung zufolge schon bei der Zuständigkeit der Profession: Je ein Drittel der befragten Besucher des Kongresses der European Society for Sexual Medicine (ESSM) siedelten genitale Operationen der Frau in der Gynäkologie, plastischen Chirurgie oder Urologie an.

Auch hinsichtlich der Auswirkungen auf das Sexualleben teilten sich die Befragten in drei gleich große Lager: Ein Drittel maß kosmetischen Intimoperationen eine Verbesserung der sexuellen Funktion bei, ein Drittel war sich nicht sicher und das verbleibende Drittel schloss solcherlei Effekte aus. Zudem variierten die Einschätzungen zur Notwendigkeit einer psychischen Begutachtung des Wunschs nach einem Intimeingriff: Zwar sprachen sich drei Viertel für die Konsultation eines Experten aus, zwei Viertel zogen jedoch den Psychologen vor und ein Viertel den Psychiater. Das übrige Viertel sah erst gar keine Veranlassung für eine präoperative Evaluation der Beweggründe.

116 Wertungen (4.35 ø)
Chirurgie, Gynäkologie, Medizin

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38 Kommentare:

Zum Kommentar:”….die kleinen Schamlippen entsprechen anatomisch den seitlichen Schwellkörpern des Penis beim Mann…” Was bedeutet hier ” anatomisch”? Meines Wissens nach codieren die Gene, die für die kleinen Schamlippen zuständig sind, beim Mann die Vorhaut…………Ich bitte mich zu korrigieren, falls ich hier falsch liege. Was mich immer sehr interessieren würde ( als Mann): sind die operierten Frauen alleinstehend, und, falls nicht, was ist die Meinung ihrer Männer dazu? Wahrscheinlich gibt es dazu ja keine Umfrage / Untersuchung. P.S. : Ich jedenfalls würde versuchen solch ein Ansinnen meiner Partnerin vehement auszureden……

#38 |
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Gast
Gast

Es ist unglaublich zu welchem Blödsinn die Menschheit fähig ist und wie schnell das mit ” unglaublich viel Verständnis ” von der Ärzteschaft aufgegriffen wird. Genausogut könnte man die Menschen ja bestärken sich so anzunehmen wie man ist und damit das Selbstbewusstsein zu stärken.Die meisten Menschen haben keine Ahnung wie unterschliedlich Menschen auch im Bereich der Geschlechtsorgane aussehen. Wenn eine Interessen-Gruppe da ein paar Infos über das Internet verbreitet und noch hinzufügt, was ihres Erachtens ästhetisch und beeindruckend erscheint, lässt sich ein Teil der Menschen wohl schnell beeinflussen. Man schlachtet es aus und zieht den Nutzen daraus. Sehr traurig und das nicht nur für die Betroffenen. denn immer häufiger wird auch versucht das noch über Kassengelder zu ermöglichen.

#37 |
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Peter Klein
Peter Klein

P. Klein, Arzt

….normative Wohlstandschirurgie… gibt’s auch in anderen Disziplinen und, verehrter Koll. Steinmetz…”neutral und unvoreigenommen”…in Koeln sagt man…wer bezahlt bestellt die Musik….

#36 |
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Nichtmedizinische Berufe

Die Tatsache, dass solche OP´s durchgeführt werden und dass darüber geschrieben wird und es sogar eine Leitlinie gibt, wie die weibliche Scham aussehen soll ist für mich die Lachnummer einer Gesellschaft, die offensichtlich keine wirklichen Probleme hat. Oder doch?

#35 |
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Gast
Gast

Roland Saur-Brosch , Namen sind Schall und Rauch

#34 |
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@”Arzt”: Es ist ja schon bezeichnend, dass derjenige, der die Aussagen anderer sinnentfremdet kritisiert, sich nicht traut, mit seinem Namen hinter seiner Aussage zu stehen…

#33 |
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Arzt
Arzt

@Anna Wojcik Ihre beiden Fälle haben nichts mit der Vagina zu tun oder der Orgasmusfähigkeit
und der Orgasmus spielt sich darüber hinaus im Kopf ab. Er soll ab 30 eher besser als schlechter werden, wenn der Kopf nicht dagegen ist.
Was im Alter besonders nach normalen Geburten und nach Entfernung der Gebährmutter zunimmt sind “Senkungsbeschwerden”, dabei steht die “Stress-Inkontinenz” der Blase ganz im Vordergrund.
Stress ist hier ausnahmswreise ganz unpsychologisch nur als Druck von oben auf die Blase gemeint.
Ist übrigens nicht schwer (vom Spezialisten) zu korrigieren. Eher nicht vom Frauenarzt.

#32 |
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Arzt
Arzt

@Roland Saur-Brosch wer die Vulva mit der weiblichen Brust gleichsetzt,
kann auch den Gartenzwerg für ein Rennpferd halten

#31 |
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Wie kann man sich nur anmaßen, darüber zu urteilen (teilweise abfällig), was anderen Menschen welche Probleme macht? Wenn eine Frau unter ihren (für sie) zu großen Labien leidet, dann sollte man ihr helfen, sofern das möglich ist. Das kann psychologische Hilfe sein, meinetwegen auch ernst gemeinte Tipps hinsichtlich der Bekleidung (auch bei zu großen/schweren Brüsten kann der richtige BH zumindest ein gewisses Maß an Erleichterung bringen), aber, wenn eine Linderung des Leidens nicht anders möglich ist, eben auch eine operative Maßnahme. Nur die Patientin kann, nach ausreichender Aufklärung über das zu erwartende Ergebnis und die möglichen Risiken, entscheiden, ob sie das Risiko und die Strapazen (so etwas heilt ja auch nicht schmerzfrei innerhalb von einem Tag ab) auf sich nehmen will. Inwieweit durch die Gesellschaft hier ein “Leidensdruck” generiert wird, steht auf einem anderen Tablett. Ich denke nicht, dass eine medizinische Leitlinie dazu besonders viel beitragen wird. Und wenn eine Junge Frau mit 35 immer noch keine ernsthafte Beziehung hatte, weil sie sich (evtl. trotz psychologischer Unterstützung) wegen dem Aussehen ihrer Labien nicht traut, sich vor einem Mann auszuziehen, sollte ihr m.E. einfach geholfen werden. Ob eine G-Punkt-Injektion jetzt ein Luxusproblem adressiert oder nicht, mag dahingestellt bleiben (wobei scheinbar viele Frauen Probleme haben, wenigstens ab und an einmal beim Verkehr einen Höhepunkt zu erreichen, und viele Männer sich wohl überhaupt nicht vorstellen können, wie frustrierend das für diese Frauen sicher sein wird). Aber dafür dann 2000 Euro zu nehmen…

#30 |
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Nichtmedizinische Berufe

….und wer beantwortet meine Fragen???

#29 |
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Arzt
Arzt

Es gibt einen schönen Popo, die bekannte “waist-hip-ratio”, also das Verhältnis von Taillenumfang und Hüftumfang als weibliches Attribut, sowie natürlich auch schöne Beine.
Aber es gibt keine “schöne Scham”. Das gehört eher in den Bereich Psychiatrie.
erinnert mich irgendwie an einen Schizophrenen, der sich einen Knopf in die vordere Bauchwand genäht hat und daran die Vorhaut seines Penis befestigt hatte, in die er ein entsprechendes Knopfloch geschnitten hatte.
Ist nicht erfunden.

#28 |
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Gast
Gast

Sollte es nicht möglich sein, Patientinnen mit dem Wunsch nach Intimchirurgie zu respektieren und nach Anamnese und Untersuchung eine Problemlösung zu finden? Es gibt auch bei diesem Thema nicht nur Schwarz und Weiß. Frauen, die im Intimbereich Schmerzen und körperliche Probleme haben und in Aktivitäten eingeschränkt sind (Sport, Sex) vorzuwerfen nur einem von Männern definierten Idealbild nachzujagen und ihre natürliche Weiblichkeit zu opfern ist meiner Meinung nach genauso Falsch wie eine Intim- OP durchzuführen ohne die eigentlichen Probleme (psychisch /sozial …) zu behandeln/lösen. Und dass durch Körperverletzung (d.h. einfach schneiden statt selbstkritisch Patientenorientiert zu beraten etc. )schnell mal irgendwie Geld machen ethisch nicht ok ist, versteht sich von selbst. Man sollte eine Möglichkeit finden, der Patientin eine aufgeklärte Entscheidung zu ermöglichen. Dazu braucht es eine Anamnese, die sowohl körperliche Situation als auch psychische Gründe beachtet. Außerdem sind gesammelte Informationen insofern sinnvoll, als das Vergleiche möglich werden (Patientinnen- Problem und Lösung mit Zufriedenheit des Ergebnisses, weniger Willkür bei Verfahren, Ergebnisse, Komplikationen, Qualität der Arbeit von Ärzte/ Ärztinnen sind vergleichbar und ermöglichen eine Wahl,…) wodurch denen geholfen wird, die einen Lösungsweg suchen. Wer im Intimbereich eventuell eine Korrektur möchte, sollte genauso respektiert werden wie jemand mit Problemen an anderen Körperstellen. Mehr noch, da dieser Körperbereich gesellschaftlich zum Scham- Bereich erklärt ist, fordert es Mut, solch einen Wunsch zu äußern, kaum jemand dürfte so Schamfrei sein um ohne ein Problem mit diesem Thema um Hilfe zu bitten.

#27 |
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Nichtmedizinische Berufe

-Zitat: “Da juckt es in den Fingern, den Raffsäcken eine Sackraffung angedeihen zu lassen” Zitat Ende- Großartig formuliert!!!
Ich bin überzeugt, “Herr Doktor” füllt mit dem Erstellen einer Designer-Vagina (hi, hi, hi) seine Geldbörse propper auf.

Spaß beiseite; ich kenne zwei Frauen die leiden sich wirklich krank. Und mit Verlaub und allem Respekt: als ich mir ansehen durfte worum es ging, habe ich nur gedacht “Oh nein, um Himmelswillen”. Bei einer Frau zeichnet sich durch einen extrem großen Venushügel (Fetteinlagerungen) so etwas wie ein zweiter Bauch durch die Kleidung ab und bei der anderen ist der Wuchs der kleinen Schamlippen so extrem, dass selbst das Schamhaar nichts verdecken kann…Nein, das sieht wirklich nicht mehr “gut” aus. Die Natur hat bei diesen Frauen seelisch-verletzend zugeschlagen.

Gibt es eigentlich auch ÄRZTINNEN die diese OP’s durchführen?

Und: Verändert sich bei allen Frauen mit den Jahren die Vagina und falls ja, wie??

Für sachliche Fach-Antworten bedanke ich mich im voraus.

#26 |
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Zahnärztin

Da ich am anderen Ende des Menschen tätig bin, kann ich nicht beurteilen, wie häufig eine medizinische Notwendigkeit für solche Eingriffe besteht. Allerdings stelle ich mir die Frage, warum sich manchen Frauen die Labien kürzen lassen statt eine andere Kleidergröße zu wählen. In meinen Augen ähnlich sinnvoll wie eine Zehenamputation um bestimmte Schuhe zu tragen…..
Und ganz generell: Liebe Frauen, wer außer Eurem Partner und Eurem Gynäkologen sieht Eure Labien?! Der Gynäkologe hat ein rein berufliches Interesse an ihnen und Eure Partnerschaft steht auf wackeligem Fundament, wenn sie von der Form der Schamlippen abhängt.

#25 |
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Hab recherchiert, Herr Kollege Staudenmaier, G-Punkt- Injektion (What the fuck???) kostet 1000-2000 Euro. OP-Dauer geschätzt: 10 min. LOL !!!
Innere Labien 2000 Euro, äussere Labien 2500 Euro.
Für ca 6000 Euro also untenrum wie neu. Das ist doch was.

#24 |
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Dr. med. Wolfgang Knüll
Dr. med. Wolfgang Knüll

Das Notwendige ist unbestritten und ärztliche Pflicht, das Mögliche erlaubt sich der Mediziner, das kosmetisch Gewünschte betreiben m. E. weder Ärzte noch Mediziner, sondern Leistungserbringer des Gesundheitswesens, bei jenen, die glauben Kosmetik habe mit Kosmos zu tun…

#23 |
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Medizinphysiker

@ Dr. Steinmetz:
Aus Interesse: was kostet so eine OP etwa, die die Labien verändert? Wirklich nur aus Interesse diese Frage, habe nicht vor Ihnen Patientinnen zuzuführen!

#22 |
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Dr. med. Johannes Meyer-Dunker
Dr. med. Johannes Meyer-Dunker

Werter Dr. Steinmetz.
In Ihrer Praxis bieten Sie an:
“Vaginale Verjüngungs-OP
Verkleinern und / oder Straffung der Kleinen Labien
Vergrößerung der großen Labie
G-Punkt-Injektion”

GESCHMACKLOS

Wenn die Kleidung scheuert paßt sie nicht.
Wenn die Schamlippen beim Verkehr im Weg sind, wie können dann Kinder geboren werden?
Wenn die Labien aus der Wäsche rutschen könnte man sich ja etwas anziehen.

#21 |
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Sehr geehrte Herr Kollege Steinmetz,
gut, dass Sie in dieser hitzigen Debatte an unseren Auftrag zur Unvoreigenommenheit erinnern. Sicher gibt es Frauen, die durch große Labien tatsächlich körperlich eingeschränkt sind. Meine Erfahrung in der gynäkologischen Praxis ist allerdings, dass vor allem junge, völlig durchschnittlich aussehende Frauen nach dieser Operation verlangen. Dahinter steht der Wunsch vermeintlichen (männlichen?) Idealen ( „Die großen Labien sind gleichmäßig geformt, straff und glatt und bedecken die kleinen Schamlippen vollständig) zu entsprechen. Mit solchen nun auch in Leitlinien zementierten Definitionen verursachen wir eine unnötige seelische Not bei manchen jungen Frauen und ich sehe es als unsere ärztliche Aufgabe an , diese Frauen vor einer Operation zu schützen. Zumal ich schon etliche ziemlich misslungene Ergebnisse solcher Eingriffe gesehen habe.
Also verzeihen Sie die Wut auf diejenigen, die allein aus monetären Gründen solche Eingriffe durchführen. Da juckt es einen schon in den Fingern diesen Raffsäcken eine kleine Sackraffung angedeihen zu lassen.
Die paar Labien , die aus dem Bikini rutschen, können sie ja weiterhin operieren…

#20 |
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Dr. med. Wolf-Gunter Steinmetz
Dr. med. Wolf-Gunter Steinmetz

Während sich viele hier über den Artikel und das Thema per se aufregen, finde ich die hier abgegebenen Kommentare überwiegend beschämend für den ärztlichen Berufsstand.
Ich frage mich, ob einer der Kommentierenden wirklich Erfahrung mit Patientinnen hat, die eine Laienreduktion anstreben. Was ist aus dem ärztlichen Grundsatz geworden, erst einmal neutral und unvoreingenommen eine Anamnese und einen Befund zu erheben, bevor man sich überhaupt ein Urteil erlaubt?

Ich oute mich hier, als jemand der regelmässig solche Operationen durchführt und kann Ihnen versichern, dass die Mehrzahl der Patientinnen echte Probleme haben, wie Wundscheuern und Schmerzen der Labien bei verschiedenen Sportarten, aber z.T. auch einfach durch enge Kleidung. Ich hatte sogar schon mehrere Patientinnen bei denen es zu manifesten Verletzungen und Einrissen, der Schamlippen durch Geschlechstverkehr gekommen ist, einfach, weil sie “im Weg waren”. Zum Teil wird sogar beklagt, dass die zu grossen Labien gerne mal aus Dessous und Bikini “herausrutschen”. Natürlich gibt es auch die, die rein ästhetische Anliegen haben und da muss man sicher gut abwägen und noch mehr hinterfragen. Wenn jemand als einzigen Grund den Wunsch nach Verbesserung des Sexuallebens hat, bin ich auch eher ablehnend, höre mir aber trotzdem erst einmal die ganze Geschichte der Patientin an.
Ich mache das nun schon seit über 10 Jahren mit einer gewissen Regelmässigkeit und glauben Sie mir, die Geschichten, die ich teilweise von Patientinnen erzählt bekomme, wie sie mit ihrem Problem beim Hausarzt oder Gynäkologen “abgefertigt” werden sind erschütternd und beschämend für unseren ganzen Berufsstand. Der Rat an eine junge Frau mit 19 Jahren, sie solle eben “weite Klamotten und Röcke” tragen, ergänzt mit dem Nebensatz “so wie eine anständige erwachsene Frau das eben macht” ist da nur die Spitze vom Eisberg und leider kein Einzelfall! Liebe Kollegen, so ein Vorgehen, das mehr von den eigenen Vorurteilen und Misskonzeptionen geprägt ist als von medizinischem Sachverstand und Einfühlungsvermögen, ist in höchstem Masse menschenverachtend und bringt keine Patientin weiter.
Ich will nicht bestreiten, dass es auch Ärzte gibt, die solche Operationen aus rein pekuniären Aspekten durchführen, meist dann in Lokalanästhesie und aus heutigem Stand der Dinge in völlig inadäquater OP-Technik, was letztendlich wieder zum schlechten Ruf dieser Eingriffe und derer, die sie durchführen, beiträgt. Leider führt aber genau die insuffiziente Beratung und der Mangel an Ernstnehmen seitens der primären Ansprechpartner Hausarzt und Gynäkologe dazu, dass solche Patientinnen dann beim “Nächstbesten” landen, ohne Empfehlungen, ohne hinreichende Information. Immer öfter sehe ich Patientinnen mit erschreckenden OP-Ergebnissen, die wirklich mehr an Beschneidungsrituale aus Afrika erinnern und meist in Lokalanästhesie von Ärzten durchgeführt werden, die letztendlich kaum Ahnung zu der Thematik haben, aber einfach “auf den Zug aufspringen” wollen und das vermeintlich “schnelle Geld” verdienen wollen. So etwas ist verabscheuungswürdig, aber die Häufigkeit derartiger Katastrophen liesse sich deutlich mindern, wenn die primären Ansprechpartner das Problem ernster nehmen würden und den Patientinnen zur Seite stünden bei ihrer Suche nach einem geeigneten, seriösen und kompetenten Operateur, anstatt sie als “spinnert” abzukanzeln.

#19 |
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Dr. med. Wolfgang Knüll
Dr. med. Wolfgang Knüll

Herr Jäger , Ihre “Bemerkung”…Herr Klein, Ihr”Witz”… absolut unangemessen. Nur falls Sie es noch nicht
gemerkt haben sollten, Stammtisch ist woanders…

#18 |
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Peter Klein
Peter Klein

P. Klein, Arzt

…….multizentrische, retrospektive Studie, S-Leitlinien…BlaBlaBla….alles pseudomediz. Gewäsch….um Kohle geht`s bei gierigen Anbietern und tumben Kunden…so oder so….und dann noch…„Der Intimbereich, der ja sonst ein verborgener ist, gerät so stärker in den Blickpunkt“, erläutert Fr. Prof. Dr. Liebau, [Kommentar von der Redaktion bearbeitet]….ja sowas…heureka..wer hätte das gewusst….
…anyway…armes Land…arme Zunft……

#17 |
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Peter Klein
Peter Klein

Gast

…treffen sich zwei alte Freundinnen(87 u 91 J.) nach langer Zeit wieder und verabreden sich zum schwimmen im L……See…sie treffen sich und die Ältere schlägt vor mal wieder – wie früher – ganz nackt zu baden..die Freundin ist Feuer und Flamme…gesagt, getan…sie schwimmen, das Gefühl ist wohltuend und herrrrlich…sie sind ausgelassen und fröhlich….sagt die Ältere der See sei bekannt für seinen Fischreichtum…erwidert die Jüngere…”das habe sie bereits gemerkt..eben sie ihr einer schon durch die Lappen gegangen…”……

…in diesem Sinne..armes Deutschland…….

#16 |
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Peter Klein
Peter Klein

…gut….

#15 |
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Stefan Wilke
Stefan Wilke

Na dann hoffen wir mal das die geilen Schamlippen einen ebenso geilen Penis finden. Mögen sie sich im Alter noch wohl fühlen und Glück, Erfüllung und Liebe erleben. Mal gut das bei ihnen Erotik im Kopf keine Realität ist. Das offensichtlich das Gehirn als Produzent der Realität keine Rolle spielt. Und wirklich gut, dass sie das nur machen, um sich selbst besser zu fühlen. Und mögen sie unbeeinflusst von Schönheitsidealen sein und es auf keinen Fall anderen Recht machen wollen. Hätte nie gedacht, dass es so leicht ist sich das pure Glück des Lebens und die absolute Zufriedenheit durch eine OP zu erkaufen. Welcher Mann möchte schon ein ganz normale Frau. Lol

#14 |
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Die keinen Schamlippen sind anatomisch die analogen Strukturen zu den beiden seitlichen Penisschwellkörpern. Wenn Frau sich die Schamlippen verkleinern läßt, dann ist es zu Zeiten der Gleichberechtigung männliche Pflicht, nicht hintanzustehen und sich den Penis verkleinern zu lassen! …??!!! :-)

#13 |
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Gast
Gast

Dazu fällt mir nur UNGLAUBLICH ein.

#12 |
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Paul Jäger
Paul Jäger

ich liebe lange grosse lippen

#11 |
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Nichtmedizinische Berufe

Bei mir steht die Aussage: Jeder Mensch ist auf seine Art schön! Da braucht es kein Skalpell. Besser wäre der verantwortungsvolle Umgang mit dem eigenen Körper und nicht die Eschließung eines neuen (temprorären) Marktes, wo sich so mancher Chrirugieanwender eine goldene Nase verdient. Ist das die gewollte moderne Art der Beschneidung? Möglicherweise schafft es ein Psychiater, so manche Fantasie ins rechte Licht zu rücken. KJL

#10 |
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Ekkehard Schröder
Ekkehard Schröder

Ich teile als Psychiater, Psychotherapeut und Ethnologe voll den Kommentar 1 von Gyn-Kollegin Katrin Joseph. Und diese Intimbereichs-bastelei soll “Medizin” im Sinne vob Hippokrates und Avicenna sein, was da von selbst ernannten Leitliniern postuliert wird. Schönheitsideal aus der Näe der Kinderpornographie? Menschenkundige PsychotherapeutInnen brauchen keine Intimchirurgen, um mit den genannten psychischen Problemen umzugehen. Die wenigen echten medizinischen Probleme, die man ja auch zu kennen scheint, werden relativiert, Bemühungen zur Veränderung von Beschneidungsritualen werdn ebenfalls konterkariert. Der Gast ist König? Vielleicht können wir aber zumindest Supervision und Balintgruppen für die Intim-Schnippler anbieten.

#9 |
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Das alte Rom ist auch an seiner Dekadenz gescheitert.

#8 |
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Langeschonleserabernixschreiber
Langeschonleserabernixschreiber

Der/die Psychologe/-in ist wohl die richtige Anlaufstelle. Es gilt zu hinterfragen, welche Vor- und Nachteile die OP bringt. Und was man gewinnen kann, wenn man diDer/die Psychologe/-in ist wohl die richtige Anlaufstelle. Es gilt zu hinterfragen, welche Vor- und Nachteile die OP bringt. Und was man gewinnen kann, wenn man die Überzeugung aufgibt, die “Pussi” verändern zu müssen. Als Ehemann, der Pornografie konsumiert, kann ich nur sagen, es wäre ein schwerer Schlag für die Pornografie, wenn alle Pussies standardisiert würden. Ich möchte allen Frauen sagen, ihr seid schön. Wer von euch verlangt, dass ihr euch verstümmeln lässt, hat euch nicht verdient, oder selbst ein psychisches Leiden.e Überzeugung aufgibt, die “Pussi” verändern zu müssen.

#7 |
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heilpraktikerin Claudia Behrens
heilpraktikerin Claudia Behrens

hallo,

wie weit wollen Frauen sich noch von sich Selbst entfernen?
Sie sind nicht mehr sie Selbst,
Marionetten einer ihnen eigentlich fremden Sexualität.
Ich sehe keine Emanzipation,nur Frauen die zu Männern geworden sind und nach männlichen Massstäben handeln.
Solche Operationen sollten wirklich nur bei ernsthaften Erkrankungen eingesetzt werden.

Claudia Behrens

#6 |
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Jürgen Winter
Jürgen Winter

Hervorragende Kommentare – danke!

#5 |
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Dr. med. Wolfgang Knüll
Dr. med. Wolfgang Knüll

Korrektur: 2013 teilt die Gesellschaft mit und 2013 abeitete man an einer Leitlinie, nicht 2011.

#4 |
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Dr. med. Wolfgang Knüll
Dr. med. Wolfgang Knüll

Wie oft muss man den Unsinn noch lesen? Hier meine Stellungnahme von vor vier Jahren, der nichts hinzuzufügen ist. Die Deutsche Gesellschaft der plastischen, rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) teilte schon 2011 ungefragt mit, solche Operationen seien i n d e r M i t t e der Gesellschaft angekommen. Damals arbeitete man gerade an einer S1- Leitlinie zur Intimchirurgie der Frau. Der Weltärztinnenbund hingegen hatte gegen intimchirurgische Eingriffe aus rein ästhetischen Gründen ausgesprochen. Die Mitte befindet sich also seit 2011 exakt in der Mitte der Deutschen Gesellschaft der plastischen, rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), die den Menschen nicht nur plastisch, rekonstruktiv und ästhetisch nach ärztlicher Notwendigkeit versorgt, sondern jeden kosmetisch aktuell erwünschten Körperteil mit medizinischer Wendigkeit in die Mitte ihrer Gesellschaft aufnimmt und pseudogesellschaftskompatibel herzurichten bereit ist. Da wird die Schönheit einer Scham von einer Gesellschaft ins chirurgisch normierte Auge gefasst, der doch gewöhnlich jede Scham abgeht, wenn es den Umsatz fördert. “Die Gesellschaft ist genitalbewusster geworden”, sagte dazu 2010 ein Dr. Schmidt-Rhode in der Zeitschrift Brigitte. “Vor allem junge Frauen, unter 35, haben heute höhere ästhetische Ansprüche als früher”, führte er aus. Ein genitalbewusster, ästhetisch anspruchsvoller Medicus, natürlich Hodenträger, machte sich da mausig, der, wie seine schnittfreudigen Kollegen, an seine Hoden aus ästhetisch-kosmetischen Gründen niemals irgendjemand lassen würde. In Hamburg sah ich in der Bahn eine Reklame: “Keine falsche Scham”. Welche bitte ist denn die gesellschaftlich, ästhetisch, genitalbewusst richtige Scham? Die trendkorrekt Operierte ? Wie wärs mit einer S 1- L e i t l i n i e zur Intimchirurgie des Mannes, etwas wie “Endlich auch Hodensäcke auf den Tisch!” ? Der pharmazeutisch-kosmetische Komplex optimiert seine Geldquellen schamlos an weiblicher Scham. Nach Botoxlippenhalloween kommt er mit einer neuerlichen kosmetischen Lüge, die ein wahrhaft natürliches Lippenbekenntnis der Natur entreißt und ein Geschäft daraus macht. Es erschreckt mich zutiefst, wie leicht sich Frauen immer wieder von Hodenträgern instrumentalisieren lassen, die niemals die Pille für den Mann einnähmen und sich den Hodensack verkleinern ließen, der unstrittig großmächtig dort sitzt, wo die kleinen Schamlippen naturgemäß anzutreffen sind. Hat schon einmal irgendwer etwas von einer Empfehlung zur Hodenkorrektur gehört, ja doch mindestens für männliche Radfahrer? Ich nicht. Die Frauen sollten zuerst den ästhetisch
k o r r e k t e n H o d e n zur Bedingung machen, vorzugsweise beim Operateur, bevor sie wieder ein Stück von sich auf dem Altar einer Schönheitschirurgie opfern, deren Hohepriester durchweg Hodenträger sind, die, wenn sie zum Herzen zu greifen scheinen, lediglich den Sitz der Geldtasche überprüfen. Wer wirklich Beschwerden hat, darf oder muss sich sogar operieren lassen. Aber das ist klar und außer Diskussion – auch für den W e l t ä r z t i n n e n b u n d.
“Die für dieses Jahr geplante Leitlinie soll nun sowohl Ärzten als auch Patientinnen eine neutrale und von f i n a n z i e l l e n Interessen f r e i e Hilfestellung zur Entscheidung von Intim-OPs geben.” Das ich nicht lache!
Wer es nicht glaubt, soll sich die Tour de France noch einmal anschauen, mit seit Jahrzehnten genital unkorrigierten Hodenträgern. Fazit: Liebe Frauen, hört nicht auf Hodenträger!

#3 |
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Gast
Gast

Der Artikel beweist, was viele Ärzte gern von sich weisen:
Dass geschnitten wird, sobald dafür bezahlt wird.
Sicher – @ Dr. Joseph, Kommentar #1 – sind diese Frauen von Sinnen.
Ganz unbestritten.
Aber wo IST denn da der vielbeschworene ärztliche Ethos?

#2 |
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„Die großen Labien sind gleichmäßig geformt, straff und glatt und bedecken die kleinen Schamlippen vollständig.“ – Aus wessen Geist ist denn diese Definition der idealen Vulva entsprungen??????
Als Frauenärztin sehe ich viele intime Ansichten von Frauen, dem “Idealbild” entsprechen allenfalls die pubertierenden Mädchen.Zur Verbesserung des Liebeslebens ist eine Designervulva etwas ebenso geeignet wie ein Silikonbusen.
Wo andernorts als verstümmelnde Beschneidung bekämpft wird, tun sich neuerdings westliche Frauen selber an. Sind die denn jetzt alle von Sinnen??

#1 |
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