Heilpraktiker: Die Hoppla!-Therapeuten

14. September 2015
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Egal ob Amphetamin-Derivate im Selbstversuch oder Homöopathika mit Tetrazepam-Zusatz: Heilpraktiker leisten sich so manchen Ausrutscher. Das neue Patientenrechtegesetz schützt Bürger zwar besser als bisher. Gefährliche Schwachstellen gibt es aber zur Genüge.

Am 4. September vergifteten sich 29 Heilpraktiker bei einer Tagung in Handeloh nahe Hamburg mit Amphetaminen. Staatsanwälten zufolge nahmen sie das verbotene Psychedelikum 2,5-Dimethoxy-4-ethylphenethylamin (2C-E) ein, bekannt als Aquarust. Neben Halluzinationen kam es auch zu Wahnvorstellungen, später zu Herzrasen und Atemnot. Nach der Erstversorgung brachten Ärzte alle Betroffenen in umliegende Krankenhäuser; einzelne Patienten mussten sogar fixiert werden. Wie es zu der Intoxikation kommen konnte, ist nach wie vor unklar. Sollte die Tagungsgruppe das Halluzinogen vorsätzlich als Behandlungsversuch eingenommen haben, drohen nicht nur juristische, sondern auch berufliche Konsequenzen.

Gepimpte Globuli

Dass Alternativmediziner zu drastischen Substanzen greifen, kam in der Vergangenheit bereits vor. Ein Heilpraktiker hat 250 Patienten das Phantasiemedikament „Sedativa Forte“ verordnet. Es enthielt neben homöopathischen Bestandteilen Tetrazepam in nennenswerter Konzentration – fünf Milligramm pro Kapsel. Grund genug für das Amtsgericht Aurich, den Angeklagten wegen Anstiftung zur Abgabe von Arzneimitteln ohne ärztliche Verschreibung zu verurteilen. Ihr Strafmaß: acht Monate auf Bewährung. Der Heilpraktiker behauptete indes, er habe Tetrazepam 10.000-fach verdünnt einsetzen wollen, was ein ebenfalls beteiligter Apotheker dementierte. Der Pharmazeut hatte Kunden weder über den Inhaltsstoff informiert noch zu möglichen Gefahren beraten. Aufgrund unklarer Beweise blieb es vor dem Landgericht Aurich bei einem Freispruch (Az. 12 Ns 139/12). Diese Einschätzung teilte das Oberlandesgericht Oldenburg als nächsthöhere Instanz nicht (Az. 1 Ss 9/14). Jetzt muss die Beweisaufnahme am Landgericht wiederholt werden. Bei Tetrazepam handele es sich um einen „im Grundsatz verschreibungspflichtigen Arzneistoff“, so die Richter. Damit sei die europäische Rechtsprechung, Rauschmittel stellten keine Medikamente dar, nicht anzuwenden.

Im Zweifel für Patienten

Beide Fälle liefen nach aktuellem Kenntnisstand glimpflich ab. Doch was passiert, sollte eine Behandlung zu schwerwiegenden Gesundheitsschäden führen? Zwar hat die Regierung mit ihrem Patientenrechtegesetz Bürger deutlich besser gestellt. Die Dokumentation gemäß Paragraph 630f BGB gilt bei Juristen als vertragliche Nebenpflicht. Ein Mindestmaß hinsichtlich des Umfangs ergibt sich aus dem Gesetzestext. Damit nicht genug: Aufklärungspflichten gemäß §630e BGB sind für Heilpraktiker ebenfalls relevant. Wer neue, bislang wenig erforschte Methoden anwendet, sollte Patienten vollumfänglich informieren und dies dokumentieren. Bei Tetrazepam fehlten entsprechende Aufzeichnungen, was zwischenzeitlich zur Pattsituation geführt hat. Patienten dachten, sie würden ein vermeintlich harmloses Homöopathikum einnehmen. Kommt es tatsächlich zu unerwünschten Effekten, greift § 630h BGB. Unterlässt es ein Heilpraktiker, wichtige Befunde zu erheben und zu dokumentieren, kann es zur Umkehr der Beweislast kommen. Ähnlich sieht die Situation bei fehlenden Unterlagen zu Aufklärungsgesprächen aus. Bleiben noch grobe Behandlungsfehler. Gelangt ein derartiger Fall vor Gericht, müssen Heilpraktiker belegen, dass ihre Behandlung nicht maßgeblich zum Schaden geführt hat.

„Keine naturwissenschaftlich-fachmedizinische Kompetenz“

Trotzdem ist das Patientenrechtegesetz nicht frei von nebulösen Grauzonen. In §630a BGB erwähnt der Gesetzgeber „allgemein anerkannte fachlichen Standards“ als Grundlage eines Behandlungsvertrags. Bei schulmedizinischen Therapien sind fachärztliche, wissenschaftlich gesicherte Therapien zweifelsohne das Maß aller Dinge. Doch wie lassen sich alternativmedizinische Methoden bewerten? Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat sich mit der Problematik intensiv auseinandergesetzt (Az: 7 A 1324/08). Entscheidet sich ein Patient beispielsweise nach Abbruch fachärztlicher Therapien für den Heilpraktiker, so „weiß er in der Regel, dass dieser keine naturwissenschaftlich-fachmedizinische Kompetenz besitzt“, heißt es im Schriftsatz. „Der Heilpraktiker muss daher grundsätzlich nur begrenzt auf die unzureichende Erfolgskontrolle seiner Heilmethode aus fachmedizinischer Sicht hinweisen.“ Ihm bleibt aber nicht erspart, Patienten über Erfolgsaussichten und Nebenwirkungen aufzuklären.

Grenzen gezogen

Mit bekanntermaßen wirkungslosen oder schädigenden Verfahren wird die Grenze der Therapiefreiheit deutlich überschritten (OLG München, Az. 27 U 68/88). Insbesondere müssen Heilpraktiker selbst einschätzen, wo ihre Grenzen liegen. Sind sie nicht in der Lage, bei einem bestimmten Krankheitsbild fundierte Diagnosen zu stellen und sachgerechte Heilbehandlung einzuleiten, dürfen auch keine Versuche unternommen werden (Bundesgerichtshof, Az. VI ZR 206/90). Sollten Heilpraktiker auf invasive Behandlungsmethoden zurückgreifen, gelten für sie die gleichen Sorgfaltspflichten wie für Ärzte. Viele Laien kennen die Hintergründe aber nicht.

605 Wertungen (2.65 ø)
Medizin

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356 Kommentare:

Gast
Gast

Danke Norepinephrin für die Beiträge, Sie sprechen mir aus der Seele. Falls ich jemals in der Notaufnahme lande hoffe ich, dass jemand wie Sie Dienst hat!

#356 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Der letze Abschnitt ist nicht beruhigend. Qua welcher Ausblidung, wollen Heilpraktiker denn überhaupt einschätzen, wo ihre Grenzen liegen? Es gibt ja schließlich keine geregelte Ausbildung. Das Gesetz ist schön zu lesen, findet so aber keine Umsetzung.
Da es eine fundierte und einheitliche Ausbildung nicht gibt muss man doch davon ausgehen, dass ein Heilpraktiker ein akutes Abdomen nicht von einem verklemmten Pups unterscheiden kann.
Und wie es an den Heilpraktikerschulen zugeht ist ja nun auch kein Geheimnis.

#355 |
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Gast
Gast

“Mediziner rätseln, ob Alzheimer unter besonderen Umständen zwischen Menschen übertragbar ist.” stand heute in unser aller Bildungszeitung – na ist das nicht noch ein Leckerchen für die nette Gruppe hier?
:-)

#354 |
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Gast
Gast

Besonders förderlich für die Genesung sind ja immer die sehr deutlichen Worte bei manchen Diagnosen wie “Sie haben Krebs, meine vorsichtige Prognose ist, es sieht schlecht aus, Sie haben vielleicht noch ein halbes Jahr”.

Klar, Herr Dr. Fluch. Die Patienten gehen dann nach dieser ultraklaren Diagnose voll motiviert aus Ihrer Praxis und strotzen nur so vor Hoffnung.

Keine Sorge, mich sieht kein reiner Schulmediziner mehr, solange ich noch klar denken kann. [Kommentar wurde von der Redaktion gekürzt.]

#353 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Ich glaube schon, dass ein wenig “sozialer Intelligenz” auch ein Teil der Skills ist, die einen guten Arzt definieren.
Ich denke aber, dass diese Skills bei der Mehrheit der Kollegen auch vorhanden sind. Äußerungen, wie die von Gast sind ja sehr subjektiv und in einer Diskussion kaum zu verwerten.
Es gehört unbedingt dazu ein wenig flexibel im zwischenmenschlichen Umgang zu sein. So wird ein Aufklärungsgespräch vor einem Whipple anders ablaufen, als bei einer “Brustvergrößerung”. Das macht ja auch Sinn, kann aber dazu führen, dass man dann arg unempathisch wirkt und manchen verstimmt. Man ist ja heute auch ein schlechter Arzt wenn man dazu rät abzunehmen, bevor man zu anderen Mitteln, seien sie pharmakologisch bzw. konventionell oder operativ etc. greift.
Damit muss man wohl Leben und kann es auch ganz gut, wenn man solche “Kritiken”, wie die von “Gast” einzuordnen weiß.

Solche Kritiken sind für mich ebensowenig ernstzunehmen, wie die Heilpraktiker, die sich für medizinische Kollegen halten und auf einem vergleichbaren Level glauben zu agieren. Medizin ist mehr als nur im weißen Kittelchen rumzulaufen, klug (dumm) daherzuquatschen und wirkungslosen Blödsinn mit ein wenig Hokuspokus zu veranstalten.
Wie schon gesagt worden ist, den Placeboeffekt gibt es bei jeder Behandlung gratis dazu, eine Berufsgruppe zur Verteilung von Quacksalbermethoden (im besten Fall) hingegen braucht wirklich kein Mensch. Auch die nicht, die glauben es doch zu tun.

#352 |
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Dr. Krankenscheins Fluch
Dr. Krankenscheins Fluch

@Gast:

“Da fehlt bei einigen leider eine gute Portion EQ, sowas lernt man eben nicht im Studium. Sowas hat man oder hat es nicht.”

Von einem Arzt erwarte ich eine vernünftige Diagnose und Therapie und dass er weiß, wo was wieder dran gehört, wenns hart auf hart kommt.

[Kommentar von der Redaktion gekürzt.]

#351 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Was für ein ausgemachter Unsinn.

#350 |
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Gast
Gast

“Was Du nicht willst was man dir tut, das füg auch keinem Anderen zu.”

Nicht wahr, Frau Doktor?
Aber klar, sie haben die Wahrheit ja für sich gepachtet.

Dr. Gaarden, vielen Dank, Sie haben es auf den Punkt gebracht. Sie machen wirklich Hoffnung, dass nicht alle Akademiker nieveaulos und rechthaberisch sind, wobei ich leider bisher noch nicht so viele Ärzte getroffen habe, von denen ich selbiges sagen könnte. Da fehlt bei einigen leider eine gute Portion EQ, sowas lernt man eben nicht im Studium. Sowas hat man oder hat es nicht.

#349 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Sowas ist KEINE Diskussionsgrundlage. Die, im Artikel aufgeworfenen Punkte sind es aber sehr wohl.

#348 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Ich weiß, übrigens nicht, dass der Veranstalter und teile der Greuppe Ärzte waren. Ich kenne dazu eine einzige Aussage der Gastgeberin, die aber nicht bestätigt ist und ich bezweifel, dass dies Gastgeberin über die BErufe sämtlicher ihrer Gäste so genau Bescheid weiß.

#347 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Nun, ob es den Leuten gefällt, oder nicht, ich werde mich nicht zu konkreten Fällen äußern, ohne die Ausreichend zu kennen. Da steht mir ein Urteil einfach nicht zu. Dass Menschen im Rahmen medizinischer Behandlungen dennoch sterben ist eine Normalität. Ich sage nicht, dass das schön ist, es ist aber so und jeder der nicht im Lila-Launeland lebt, sondern im Bereich Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin arbeitet weiß das auch. Das sind Hochrisikobereiche.
Woran in dem Berliner Fall die Leute letztlich verstorben sind weiß ich nicht. Sicher wurde sie nicht zu tode “psychiatrisiert” oder psychotherapiert. Ein Versterben hat organische Ursachen und ohne diese zu kennen ist es mir jedenfalls zu billig irgendjemanden die Schuld in die Schuhe zu schieben, um eine ganze Berufsgruppe in moralischen Sippenhaft zu nehmen. Und das auf der BAsis: “War da nicht mal einer in Berlin… und ist der nicht Arzt gewesen…”

Sie können das ja gerne anders handhaben, ich werde dies aber nicht tun. Es mutet nur merkwürdig an, dass man sich auf der anderen Seite dann über den Artikel beschwert, der Grundlage dieser Diskussion ist. Besonders delikat, dass keiner, der sich am Artikel stört auch nur einen Punkt aus dem Artikel sachlich hätte anfechten können.

Ja, ich stimme einigen Vorrednern hier zu: Das Niveau ist erschreckend gering und man ist teilweise mit erschreckend wenig (selbst)zufrieden.

#346 |
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Gast
Gast

@Skeptiker

Finden Sie es nicht langsam peinlich, weiter auf den “torkelnden” HP rumzureiten, wo doch eigentlich mittlerweile jeder weiß, dass der Veranstalter ein Arzt war und auch Ärzte in der Gruppe waren. Das kann man natürlich mit einer reißerischen Überschrift “torkelnde Heilpraktiker” und der späteren dazu passenden Wortwahl, dass es “29 Teilnehmer” waren schön umgehen, um auf Menschenfang zu gehen.
Sie sind nichts weiter als ein populistischer Lügenbold und das dürfen Sie gerne als Tatsache ansehen und nicht als Beleidigung. Beleidigen kann man bezahlte Meinungsbastler wie Sie sowieso nicht, dazu müssten Sie so etwas wie ein Gewissen haben, aber das fehlt ja offensichtlich.

#345 |
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Psychotherapeut

Nur, um mal kurz über den nationalen Tellerrand zu schauen: Die WHO empfiehlt die Zusammenarbeit mit Volksmedizinern und Naturheilern, da die meisten Menschen auf der Welt eh keinen Zugang zur akademischen Medizin haben, diese nicht bezahlen können oder aus anderen Gründen nicht nutzen oder nur teilweise nutzen. Da geht es um Zusammenarbeit, nicht um pauschale Ausgrenzung. In anderen Ländern, z.B. Perú, gibt es wohl gar keine gesetzliche Regelung der Heilkunde nichtapprobierter Behandler. Da ist die Situation in Deutschland schon sehr gut. Das muss man bei all den erhitzten Diskussionsbeiträgen auch mal sehen. (… und mit einem halben Augenzwinkern gesagt – ein wenig Schamanismus hat der Patientencompliance in unserem Gesundheitswesen noch nie geschadet – schließlich wirken ein weißer Kittel und ein paar Instrumente auch wie Zauberfetische ;)

#344 |
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Jetzt haben wir in diesem Forum 341 Beiträge . Ich bin über so viele unsachliche und banale Kommentare richtig empört . Mir war bis heute nicht bekannt das das akademische Niveau so primitiv ist . Macht nur weiter so ! Ich gratuliere!

#343 |
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Skeptiker
Skeptiker
#342 |
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Gast
Gast

…aber die Stoffe im Wasser hat doch niemand bedeutungsschwanger gegen den Erdmittelpunkt auf ein Lederkissen gestoßen!

#341 |
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Gast
Gast

Nur mal so an Euch Heilpraktiker (ich komme aus der Pharmazie):
– Homöopathen können auch Ärzte sein
– die Homöopathie ist keine “Naturheilkunde”, sondern eine Alternativmedizin! Unter die Naturheilkunde fälllt z. B. ein Anis-Fenchel-Kümmel-Tee, doch keine homöopathische Verdünnung
– würdet Ihr einem Allgemeinmediziner 80-120€ für eine Anamnese/ordentliche Therapie geben, die länger als 3 Minuten dauert, dann würdet Ihr diese auch bekommen.

Zudem würde die Homöopathie (Alternativmedizin) richtige Anerkennung erlangen, würde nur mal jemand eine unabhängige, fehlerfreie Doppelblindstudie durchführen, die als Ergebnis einen höheren Wirkungsgrad als ein Placebo feststellt.

Und nein, es gab bisher keine Studie, die so war… auch wenn es viele Leute immer wieder behaupten. Eine Studie, die von einem Homöopathika-Hersteller bezahlt wurde, ist nicht unabhängig genug, damit eine “Pseudowissenschaft” zu einer richtigen Wissenschaft wird.

Wichtigster Kritikpunkt… in unserem Wasser (Leitungswasser, Wasser in Flüssen etc.) sind so viele Stoffe in “homöopathisch-verdünnter” Form… wieso sollte dieses Wasser nicht besser sein als ein klassischen Homöopathikum vom Hersteller?

#340 |
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Anke Niklas
Anke Niklas

Jeden Tag werden Menschen durch die Schulmedizin getötet. Das ist normal und legal. Über die vielen Fehlentscheidungen sprich Keiner.

#339 |
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Gast
Gast

Da darf man ja fast auf die 400´er Grenze gespannt sein, schon kurios. Wenn es aber auch einmal darum geht ( denke jetzt eher an Nachbarforen ), daß die hier versammelten ” Fachleute ” auch mit nur einem kleinen konkreten Rat oder Hinweis auf Vorkommentare reagieren, ist Funkstille.
Nicht Aufgabe dieses Forums ? Primär sicher nicht. Aber was ist eigentlich wirklich die Aufgabe, wenn der Satz ” Das Hauptmotiv entspringt fast immer dem Ego.. ” aus profunder Quelle berücksichtigt wird ? Also, dann mal weiter im Loriot-Modus.

#338 |
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#309 volle Zustimmung!

#337 |
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Gast
Gast

Jetzt wirds ja richtig cool. Die Frau Doktor findet nichts dabei, wenn ein drogenabhängiger Irre mit seiner “psycholytischen” Therapie EINIGE! Patienten in den Tod schickt und nennt es “ist doch nichts dabei, passiert halt”.

Als Sahnehäubchen lenkt sie sogleich wieder vom Skandal auf ihre Feindbilder HP. Sind wir etwa blind, wenn es um studierte Personen geht, und wenn sie sich noch so skandalös verhalten, Frau Doktor? Jetzt verstehe ich, in Ihrem Berufsstand ist alles erlaubt und wenn die Patienten sterben, dann ist das doch wirklich kein Drama, kommt halt vor, wat solls?

Ihnen ist scheinbar nichts zu peinlich und auch nichts heilig, außer Ihre Hetze gegen HP. Solche Ärzte wie Sie sollten besser Töpferkurse in der VHS leiten, wenn da mal ein Topf kaputt geht, ist das tatsächlich nicht so schlimm, kommt halt vor und tut niemandem weh.

#336 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Mag sein, dass das ein Arzt gewesen ist. Und weiter? Es ist ja nicht soo unüblich, dass auch mal ein Patient stirbt, das gehört zum Beruf. Ich frage mich nur, was das mit dem Thema zu tun hat. Das Thema, um das es geht sind “Laienheiler”, die bei einer viel zu schlechten Wissensgrundlage über viel zu weitreichende Handlungsbefugnisse – ich rede absichtlich nicht von “Kompetenzen” haben.

#335 |
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Psychotherapeut

Manomann, wenn ihr euch schon streitet, dann hört wenigstens auf euch dabei zu siezen. Ihr macht euch dabei lächerlich. Habt ihr denn gar nichts von Loriots Badewannenmännern gelernt? Mit emotionalem Dreck werfen und dabei so tun, als ob man selbst ganz sauber ist. So sind und waren sie, die kleinbürgerlichen deutschen Schreibtischtäter. Das ist eure Wadenbeißermentalität.
Klar, der Artikel ist polemisch angelegt, und ihr geht dem natürlich gierig auf den Leim und labt euch am Scharmützel hinterm Pseudonym.
PS: Nur um auch mal kurz etwas pseudogelehrten Dreck in die Badewanne zu machen – äh Verzeihung, ich meinte natürlich – in die Runde zu werfen: Der arme Typ aus Berlin, dem vor ein paar Jahren bei einer in Deutschland illegalen (kriminalisierten) Sitzung Psycholytischer Therapie einige Patienten weggestorben sind war doch ein Arzt und kein Heilpraktiker, wenn ich mich recht erinnere !!??

#334 |
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Ärztin

Ich kann mich für diese Form von Journalismus nicht begeistern, und ich finde nicht wenige der bisherigen Kommentare ziemlich hetzerisch. Es ist anscheinend ein verbreitetes menschliches Muster, die jeweils eigene Bezugsgruppe als generell gut zu erachten, in welcher es allenfalls einzelne “schwarze Schafe” gibt, und eine Menschengruppe, die als Konkurrenz wahrgenommen wird, generell abzuwerten, und allenfalls einzelne Individuen aus dieser Abwertung herauszunehmen.
Auf der Ebene geltenden Rechts sind Heilpraktiker erlaubt und sie dürfen im legalen Rahmen Heilkunde ausüben. Arzneimittelgesetz und Betäubungsmittelgesetz enthalten nebenstrafrechtliche Abschnitte, die für im Artikel genannte Substanzen gelten. Ob Angehörige von Berufsgruppen als “Teile der Bevölkerung” im Sinne von StGB §130 gelten, sollte ein Jurist beantworten.
Wenn über mögliche Gesetzesreformen diskutiert wird, so sehe ich die Kriminalisierung von einer Reihe von Handlungen, die nur eine erwachsene, mündige, entscheidungsfähige, vollaufgeklärte und einwilligende Personen tangieren, eher als Teil des Problems denn als Teil der Lösung.
Auch wenn es legal wäre – daß 29 Ärzte und Heilpraktiker eine Art “kollektiven Selbstversuch” unternehmen, wäre trotzdem unvernünftig und peinlich, und somit könnte es journalistisch relevant sein – taugt aber dennoch nicht als “Aufreißer” zum Tenor des Artikels.

#333 |
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Gast
Gast

@Silvia Hain

Den Skeptiker finde Sie höchstwahrscheinlich hier: https://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/was-wir-wollen

Das ist ein Zusammenschluss von Leuten, die sich besonders intelligent vorkommen, weil sie alles, was auf der Welt geschieht erklären müssen und was sie sich nicht erklären können, existiert einfach nicht.

Auch wenn Sie mich nicht meinten :), mein Name ist nicht relevant, ich bin nur ein Patient von vielen, der sich sein Bild von solchen Ärzten wie hier macht, die von sich denken, sie wären der Nabel der Welt.
Aber zum Glück gibt es noch andere Ärzte, die mehr können, als mit der Keule in der Hand ideologische Beiträge zu verfassen und auch über ihren Tellerrand schauen können.

#332 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Wo ist denn eine Äußerung von mir unqualifiziert? Zeigen Sie mir eine Aussage von mir, die nicht Fakt ist!

#331 |
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Heilpraktikerin

…nein, ich habe keine Ahnung, überhaupt nicht. Ich operiere auch nicht, jedenfalls nicht so gerne. Ich beschäftige mich mit Psychologie, und seitdem ich das tue, verstehe ich die Menschen immer weniger.

Ich habe von solche Artikeln und vor allem von solchen Leuten, die bei ihren unqualifizierten Meinungsäusserungen ihren Namen nicht nennen wie Skeptiker, Norepidings und seinesgleichen genug und wünsche allerseits weiterhin noch einen fröhliche verbalen Schlagabtausch.

#330 |
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Gast
Gast

Ebenso reißt der Herr Skeptiker auch gerne Sätze aus dem Zusammenhang, ist nicht fähig, ihre Hintergründe zu verstehen und bastelt daraus seine Wahrheit. Ich wünsche weiterhin viel Spaß dabei.

#329 |
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Gast
Gast

Lesen und Dinge in Zusammenhang zu bringen, scheint nur manchen Menschen geschenkt worden zu sein, Herr Dr. Fluch.
Wundert mich aber nicht. Sie als Arzt teilen ihre Patienten ja auch in Gebiete ein, ohne Zusammenhänge zu erkennen. Erfahrungssache.

#328 |
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Dr. Krankenscheins Fluch
Dr. Krankenscheins Fluch

@Gast:

“Überlesen haben Sie wohl den ersten Satz und Kern des Artikels.”

Sie können wohl gar nicht lesen?

Die von Ihnen inkriminierte Passage macht genau 11 Zeilen des Artikels aus, der ganze Rest über das Heilpraktiker-Unwesen und die Gerichtsurteile 48 Zeilen, also mehr als das Vierfache.

#327 |
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Skeptiker
Skeptiker

@Gast:

“Wenn man allerdings wie Sie einem Glauben aufgesessen ist, dass es nur einen Gott namens Pharma geben darf, informiert man sich natürlich nur in die eine Richtung, in der sich auch dieser Gott bewegt. ”

Ihre Kommentare sind wirklich nur noch albern.

Gerade heute gibt es im KStA einen Artikel, in dem eine ehemalige Homöopathin und jetzt Homöopathie-Kritikerin von Globuli für Kindern abrät.

Und wissen Sie, warum?

Nicht, um stattdessen Pharmka zu verschreiben.

Sondern um frühzeitig der Vorstellung entgegenzuwirken, dass man “für jedes Wehwechen ein Mittelchen” einwerfen muss.

Die Homöopathen sind die Pillen-Freaks, die für jede Kleinigkeit mit irgendeinem Zuckerstückchen ankommen:

http://www.rundschau-online.de/familie/umstritten-sollte-man-kindern-globuli-geben-sote,27871312,31753058.html

Homöopathie-Kritiker fordern also genau das Gegenteil von dem, was Sie behaupten, nämlich:

“Ebenso wichtig wäre meiner Überzeugung nach, dass Ärzte ihren Praxisbesuchern auch mal sagen, dass sie gar nichts brauchen. Damit würde der Patient Vertrauen in den eigenen Körper gewinnen, und das könnte positiver und befriedigender sein, als einer Pille zu vertrauen, die von außen zugeführt wird.”

http://blog.gwup.net/2012/12/23/die-homoopathie-luge-ein-interview-teil-2/

#326 |
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Gast
Gast

@323
Extra nochmal für Sie zum Nachlesen:

“29 Ärzte, Heilpraktiker und Homöopathen torkelten am 4. September in der Lüneburger Heide umher, getrieben von Wahn­vorstellungen, Halluzinationen, Krämpfen und Atemnot. ”
http://bazonline.ch/wetter/allgemeinelage/spuren-des-drogendebakels-fuehren-in-die-schweiz/story/16990405

#325 |
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Gast
Gast

@323: Überlesen haben Sie wohl den ersten Satz und Kern des Artikels:

“Am 4. September vergifteten sich 29 Heilpraktiker bei einer Tagung….”

Dass der Leithammel dieser Aktion aus Ihren eigenen Reihen kommt, ist natürlich nicht erwähnenswert. Verstehe.

Unabhängig davon habe ich aber auch kein Verständnis für die HP und Homöopathen, die sich dem angeschlossen haben, sie hätten es besser wissen müssen.

#324 |
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Dr. Krankenscheins Fluch
Dr. Krankenscheins Fluch

@Gast:

“Völlig korrekter Artikel also?”

Es geht in dem Artikel um verschiedene Gerichtsurteile zum Heilpraktiker-Unwesen und wie Patienten sich gegen völlig nutzlose und gefährliche Therapien wehren können. Überlesen?

#323 |
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Skeptiker
Skeptiker

Hain:

“Ist doch prima, dann hat der Doc den Kittel und wir die Rechnung als wirksamen Bestandteil. Das sollten Sie umgehend der deutschen Bildungs-Zeitung berichten: Medizin ist Unfug – Wir haben die Wahrheit gefunden!”

Ihre Selbstentblößung in Sachen Unkenntnis ist schon bemerkenswert.

Sie haben sich anscheinend noch nie mit einem zentralen Thema der “Alternativ”-Medizin sowie andererseits solider medizinischer Studien beschäftigt.

Der Placebo-Effekt ist nicht *die* Medizin, sondern ein Bestandteil davon bzw. jeder Therapie.

Welchen Umfang dieser Teil bei einer Therapie, bei einem Medikament ausmacht, ist unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab und wird intensiv erforscht, was anscheinend bei Ihrer Heilpraktiker-“Schule” noch nicht angekommen ist.

#322 |
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Gast
Gast

#320
Völlig korrekter Artikel also?
Ich lese da etwas Anderes:

“Am 19. September 2009 entgleiste eine Psycholysesitzung des 50-jährigen Arztes Garrik R. in Berlin. Ein Dutzend seiner Klien­ten rutschten in einen Horrortrip ab. Für zwei Männer endete das Drogenexperiment gar tödlich. Garrik R. war Schüler von Widmer.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich am 13. März 2009 in Widmers Zentrum in Lüsslingen SO. Bei einer Psycholyseausbildung mit rund 60 Teilnehmern zeigten mehrere Personen Vergiftungs­erscheinungen und erlebten einen Horrortrip. Als Co-Therapeut amtete Garrik R.

Wie ein Erlöser verehrt

Bei einer Drogensitzung in Zürich am 27. April 2014 nahm S. B. eine Substanz ein, wie sie es von ihren jahrelangen Psycholyse­therapien und der Ausbildung bei Widmer gewohnt war. Die Ärzte diagnostizierten einen schweren Hirnschlag und zwei grosse Hirnblutungen, ausgelöst von den Substanzen. Die Ärztin F. M. wurde daraufhin wegen der Abgabe unerlaubter Substanzen zu einer 16-monatigen bedingten Gefängnisstrafe verurteilt. Auch sie war eine Schülerin von Samuel Widmer.”
http://bazonline.ch/wetter/allgemeinelage/spuren-des-drogendebakels-fuehren-in-die-schweiz/story/16990405

Tja, die lieben Ärzte…. wie immer zeigen sie mit dem Finger auf Andere, um von sich selbst abzulenken. PFUI!

#321 |
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Dr. Krankenscheins Fluch
Dr. Krankenscheins Fluch

@HP Eva S. Molitorisz:

“Eine Frage zur Konsequenz aus nicht gut recherchiertem Hetzjournalismus? Wie sieht diese aus?”

Eine Frage zur Konsequenz aus einem völlig korrekten Artikel zum Heilpraktiker-Unwesen: Wie sieht diese aus?

Wann wird die Politik hier endlich tätig und untersagt dilletantische Laien-Behandlungen und obskure Therapieverfahren ohne jeden Wirksamkeitsnachweis?

#320 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

#312 VOLLE ZUSTIMMUNG!

Der Artenschutz, den die Homöopathie genießt ist mir auch unverständlich. Kassen sollte es untersagt sein (zumindest den gesetzlichen) Nonsense-Therapien, wie eben Homöopathie zu übernehmen. Auf der einen Seite ächzt das Gesundheitssystem unter der Kostenlast, auf der anderen Seite wird für sowas Geld aufgebracht. Aber zugegebenermaßen tangiert dieser Umstand das Problem Heilpraktiker nur sehr peripher und fairerweise muss man sagen, dass die Heilpraktiker dafür nichts können. Das ist auf ein merkwürdiges Gesetz zurückzuführen, dass es Homöopathika erlaubt mit anderem Maße, als andere Arzneimittel gemessen zu werden und dem Bestreben nach Kundenfang Seitens der Kassen. Und dies trotz erheblichen Widerstandes Seitens der Ärzteschaft. Es gibt dazu eine offene Stellungnahme der Bundesärztekammer, das IQWIQ bezieht hierzu ebenfalls klar Stellung, wie auch Politiker mit fundierter medizinischer Ausbildung, wie etwa Herr Lauterbach. Wie so häufig scheitert es in Deutschland aber an der Trägheit der Gesetzgeber. Und das, obwohl es hier Einsparpotential gibt, das sich leicht nutzen ließe.

#319 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Frau Silvia Hain,

ich muss nicht wissen, was Sie schon gesehen haben, um zu wissen, dass Sie schwere Fälle noch nie gesehen haben. Operationen an Frühchen, Patienten nach Suizidversuch, oder, eines meiner Lieblingsbeispiele, ein Wundstarrkrampf bei jmd. die durch eine Heilpraktikerin vom Impfen abgebracht (abgeraten) worden ist.
Also Fälle, wo man wirklich etwas machen muss, wo man tatsächlich Hand anlegen muss und nicht irgendwas, was eh von selber wieder geht.
Sie haben Medizin noch nie auch nur gesehen.

#318 |
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Verena
Verena

Mir wird so schlecht, wenn ich durch viele dieser Kommentare durchgehe.
Da hat Herr van den Heuvel ja wieder mal sein Lieblingsziel erreicht: HP´s und Schulmediziner gegeneinander aufzubringen und auszuspielen.
Hier werden Menschen (Therapeuten und Patienten) mutwillig verunsichert und verärgert und durch ihre naturgemäß emotional starke Beteiligung von sinnvolleren Tätigkeiten (z. B. gute Arbeit mit dem und am Patienten, echte Fort- und Weiterbildung, Persönlichkeitsstärkung oder einfach nur angenehm verbrachte Freizeit !!!). Schon oft habe ich mich über schlecht recherchierte und reisserisch aufgemachte Artikel bei doccheck entsetzt – wobei dieser ganz sicher nicht am Ende der Skala anzusiedeln ist. Sehr selten findet man tatsächlich auch interessante Info hier. Trotzdem: Ich werde mich endgültig vom Newsletter abmelden. Tschüß.

#317 |
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HP Eva S. Molitorisz
HP Eva S. Molitorisz

Eine Frage zur Konsequenz aus nicht gut recherchiertem Hetzjournalismus? Wie sieht diese aus?

#316 |
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Gast
Gast

Hurra und halleluja, die 300´er – Grenze ist geknackt.
Sagt mal, geht´s noch, und wo leben wir eigentlich ?

#315 |
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Dr. Krankenscheins Fluch
Dr. Krankenscheins Fluch

“Man beschwere sich also an anderer Stelle.”

Faszinierend, wie viele Heilpraktiker hier die Verantwortung für Ihre Pfuscherei an “den Gesetzgeber”, “die Behörden”, “das System” etc. abschieben wollen, das ihnen die Pfuscherei erlaubt.

Mein Vorschlag: Lernen Sie einfach etwas vernünftiges, mit fundierten Grundlagen, womit sie niemandem schaden!

#314 |
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Gast
Gast

Bzw vom Markt, da die Voraussetzungen Wirksamkeit nicht zu erfüllen ist.

#313 |
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Gast
Gast

Das Heilpraktikergesetz entfällt und das Geld, das jetzt nicht mehr verbraten wird, geht in eine vernünftige kassenärztliche Therapie. An Homöopathie etc. werden die vollen Anforderungen des AMG gestellt. Ergo Verordnung nur privat.
Ich denke, da ließe sich durchaus Geld so besser nutzen.

#312 |
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Gast
Gast

Ich verbessere mich: in Handeloh, nicht Havel, ich hatte mich leider verschrieben)

#311 |
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Gast
Gast

Herr van den Heuvel,

haben Sie eigentlich registriert, dass auch Ärzte in Havel dabei waren?

#310 |
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Gast
Gast

Ich denke keiner stellt die Tatsache in Frage, dass es auch gut ausgebildete Heilpraktiker gibt die sich auch gut weiterbilden. Das Problem ist einfach, dass die bisher festgelegte “Ausbildung” lächerlich ist und von daher der Stempel “Heilpraktiker” einfach nicht darüber aussagt, wieviel Wisen derjenige hat. Natürlich gibt es auch extrem schlechte Ärzte, aber aufgrund der sehr anspruchsvollen Ausbildung kann man davon ausgehen, dass fast alle ein gewissen Mindeststandard an Wissen haben.
Es geht hier nicht darum, wie ernst man die Arbeit einzelner HP nimmt, sondern darum wie ernsthaft man den Patienten schützen möchte welcher – bei allem Respekt – zwar “mündig” sein mag, aber sich im Krankheitsfall doch in einer Notsituation befindet in der man eben oft nicht gut entscheiden kann.

Zum Wohle des Patienten wünsche ich mir deutlich höhere Anforderungen an Heilpraktiker und eine ebenbürdige Vergütung von den KK. Es kann einfach nicht sein, dass ein HP für ein Erstberatungsgespräch deutlich mehr Zeit abrechnen kann als ein Arzt, weniger Zeit in die Ausbildung investieren muss und weniger Standards (Qualität, Dokumentation, Ausstattung etc.) erfüllen muss – und nebenbei ohne Probleme privat kassieren kann.

#309 |
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Heilpraktikerin

Die Prüfung zum HP ist nur eine Hälfte, es wird nur abgefragt ob der Öffentlichkeit ein Schaden entstehen könnte. Die andere besteht in der Ausbildung, die derjenige mitbringt. Man beschwere sich also an anderer Stelle.
Ansonsten ist jeder, der als HP arbeitet, verantwortlich für das was er/sie tut. Man könnte ja eine Versicherung fragen, welche Summen so für Schäden bezahlt werden müssen…

#308 |
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Heilpraktikerin

Lieber Norepi,

Sie können auch nicht wissen was ich in meinem Leben gesehen habe. Sie können auch nicht beurteilen ob und was ich weiß. Fast jeder Patient der zu mir kommt und dem ich sage, ohne vorherige ärztliche Konsultation gibts bei mir nix (das ist oft bei mir der Fall) geht wieder, das wird wohl seine Gründe haben.
Fragen Sie mal einen Schmerzpatienten, für den Tabletten entweder tabu sind oder nicht (oder nicht mehr) wirken. Oder einen Angstpatienten, der Psychopharmaka nimmt bei einem Problem für das man nur ein paar Gespräche gebraucht hätte. Ja, was macht man denn da? Deswegen sollten Sie darüber nicht urteilen.

#307 |
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Gast
Gast

Ich habe eben einige Kommentare überflogen und bin erstaunt mit welcher Intensität hier verbal um sich geschlagen wird. Der Artikel zeigt mal wieder wie ernst doch die Arbeit der HP’s zu nehmen ist, es scheint der Verfasser, sicherlich ein/e Vertreter-in der Schulmediziner ist erfreut über den “Fehltritt der HP’s” um ordentlich Dampf abzulassen. Ich arbeite seit vielen Jahren mit einem stetig weiter wachsenden Patientenstamm als HP, besuche regelmäßig Fachfortbildungen und diskutiere natürlich auch mit Medizinern über das Für und Wider. Fazit: Wir können voneinander profitieren wenn das verbale “Hauen und Stechen” endlich Vergangenheit wäre. Die Kassenärzte haben aufgrund des streng limitierten Budgets oft nicht ausreichend Zeit für intensive und zeitaufwändige Heilverfahren, die bei – vor allem chronisch erkrankten Patienten häufig erfolgreich anschlagen. Glücklicherweise gibt es inzwischen immer mehr innovative, erfolgreiche Ärzte die das genau so sehen und Patienten an den HP weiterempfehlen. Zum Wohle des Patienten, denn das sollte schließlich an erster Stelle stehen.

#306 |
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Gast
Gast

@Frau Papenhagen

Ich finde, man kann es genau anders herum sehen. Ärzte, die solche Kommentare wie hier abgeben, haben wohl eher selbst ein Problem mit ihrem Selbstbewusstsein, weil sie nicht akzeptieren können, dass es noch andere Götter neben ihnen gibt.

Der Eindruck, den ich hier von Ärzten bekomme, bestärkt mich als Patient jedenfalls in meiner Meinung von Ärzten und ich werde alles tun, um nicht noch einmal in die Hände dieser Selbstüberschätzer zu kommen.

#305 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Frau Hain,

Sie brauchen mir die Prüfung nicht zu empfehlen. Ich kenne die Inhalte. Was ich hier ansprach ist eine Frage aus dem Fragenkathalog der vergangenen Jahre.

Und zu den Schreibfehlern: Sehen Sie es mir bitte nach. Den Großteil meines Lebens habe ich nicht in Deutschland verbracht. Ihr deutsch mag besser sein, als meines, dafür kann ich aber wirklich und echte Medizin machen und auch mit Komplikationen adäquat umgehen, statt nur in der sauberen Praxis zu sitzen und auf Basis nichtmal rudimentärster Kenntnisse große Reden schwingen, über etwas (Medizin) was man (Sie) in Wirklichkeit gar nicht vollumfänglich kennt.
Medizin ist nämlich weit mehr, als neunmalklug daherquatschen, sonern sehr ernst und teils auch sehr hart. Das versteht man aber nur, wenn man wirklich Medizin macht und mit entsprechenden Fällen konfrontiert ist und an diesen Arbeitet. Ich sehe im Beruf Dinge, die Sie vermutlich weder jemals gesehen haben, noch sich überhaupt vorstellen können.

#304 |
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Heilpraktikerin

@Frau Papenhagen: Danke für den freundlichen Kommentar.
Gell, hier ists nett? :-)
Ich bekomme hier den bei weitem besten Einblick in die Kommunikation der verschiedenen Berufsgruppen. Jede Menge Material für meine Facharbeit.

@Norepi: Ich empfehle, so eine Prüfung mal zu machen. Da sitzen Ärzte, die die Prüfungen abnehmen. Beschweren Sie sich bei denen.

#303 |
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Gabriele Papenhagen
Gabriele Papenhagen

Wenn mir langweilig ist, lese ich in diesem Blog :-)
Als Heilpraktiker kann man tatsächlich unter einem geringen “Selbstwertgefühl” leiden, weil dieses kein “anerkannter” Gesundheitsberuf zu seien scheint.
Oft wird man belächelt oder es wird einem sogar mit Angst und Skepsis begegnet.
Diese “Nichtanerkennung” hat Vorteile, weil die Reglementierungen nicht so intensiv sind wie in anderen Gesundheitsberufen.
Ich habe Heilpraktiker kennengelernt als Menschen, die sich nach besem Wissen und Gewissen um die Gesundheit ihrer Patienten bemühen. In jedem Beruf gibt es schwarze Schafe.
Natürlich. Ich hätte es auch sehr gern, wenn man auf mich nicht mit dem Finger zeigt und sagt… “das was du tust ist unwissenschaftlich, das gehört verboten!” Aber es ist so. Jedoch, es fühlt sich echt nicht gut an.
Man könnte meinen, dass Rudimente aus der Zeit der Inquisition immer noch am wirken sind.
Vielleicht studiere ich doch noch Psychologie oder Medizin. Aber nur um das Selbstwertgefühl zu stärken, so viel Zeit mit einem Studium zu verbringen?

#302 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Wie kommen Sie denn darauf, dass ich mich aufrege. Durch Ihre hochwertige Ausbildung?

Die Dokumentation der HPs ist weder verpflichtend noch der in der Medizin auch nur im Ansatz ebenbürtig.

Und nein, ein HP ist nicht ausgebildet. Jedenfalls kann man davon nicht ausgehen, weil es eine verpflichtende Ausbildung schlicht gar nicht gibt. Es gibt “Bildungseinrichtungen” für HPs, die teils sehr negative Schlagzeilen machten (Kompetenzüberschreitung usw.), aber verpflichtend ist ein Besuch nicht. Ich weiß auch gar nicht, was besser ist. Eine Ausbildung an einer solchen Einrichtung, oder lieber gar keine Ausbildung. Fest steht nur, es gefährdet den Patienten.
Man muss sich nur mal den Umfang von Physikum und Hammerexamen vor Augen halten, den Mediziner bewältigen (gut, Sie können das natürlich nicht beurteilen) und dem den lächerlichen Ankreuzfragebogen der HPs gegenüberstellen, wo dann so bedeutende Dinge gefragt werden, wie etwa, was “lateral” bedeutet etc.

Einfach nur lächerlich. Und nach einem solchen … ja, Test will ich es gar nicht nennen) glauben die dann ernstzunehmende Alternativen zur Medizin zu sein bzw. anzubieten.

#301 |
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Heilpraktikerin

@Norepi:
Das sind HPs bereits, verpflichtet zur Dokumentation und dazu den Patienten entsprechend aufzuklären.
Dazu kommt wenn in zumutbarer Zeit und/oder Entfernung keine “reguläre” Psychotherapie angeboten werden kann, ist ein Patient berechtigt einen HP in Anspruch zu nehmen den die Krankenkasse bezahlt (nach Geb.Ordnung und vorausgesetzt es handelt sich um eine allgemein anerkannte Heilmethode und der HP ist ebenso ausgebildet). Ist doch nett von den KK´s, nicht?

Übrigens, je mehr Sie sich aufregen, umso mehr Schreibfehler machen Sie.

#300 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

@Silvia Hain,

ihre leichtfertige Beurteilung dessen, was pathologisch sei zeigtt schon ihre ganze Leichtfertigkeit und Unwissenheit deutlich!

Sie wissen schlicht nicht, wovon Sie sprechen, wenn Sie das Wort “pathologisch” in den Mund nehmen.

#299 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Genau wegen solchen Fällen, wie in #295 geschildert bin ich für Aufklärung.

Heilpraktiker sollten verpflichtet sein jeden Menschen, der bei ihnen Hilfe sucht zu sagen, dass sie als Heilpraktiker KEINE Alternative zur Medizin darstellen, dass sie keinesfalls eine ebenbürtige Ausbildung haben und dass ihre Verfahren in der Regel weder belegt noch anerkannt noch wissenschaftlich plausibel sind, oder normalen, in der Medizin gültigen Standards entsprechen.
Auch, dass er im Falle eines Falles im ZWeifelsfall rechtlich ziemlich im luftleeren Raum schwebt. Das ist die Wahrheit. Wenn der Patient bzw. Klient diese Wahrheit kennt, dann ist er mündig und dann kann er entscheiden.
Nur findet eine solche Ausfklärung nicht statt. Warum sollte man auch ehrlich seinen Patienten gegenüber sein?

#298 |
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Heilpraktikerin

@ Norepinephrin:
Der Unsinn, den manche Dres. den Patienten erzählen, ist oft auch nicht viel besser. Er hat nur die schwereren Folgen, weil mit schwererem Geschütz aufgefahren wird. Wie Sie diesen Berufszweig durch den Dreck ziehen, kann ich nur als pathologisch einstufen. Wer weiß, vielleicht wurden Sie mal in der Kindheit von einem HP verdroschen?

@ die Dres:
Ich kenne auch viele begnadete Mediziner, die ich wirklich von ganzem Herzen respektiere.

@ Vampirella:
“Den Placebo-Effekt gibt es bei jeder Behandlung “kostenlos” dazu, schon der weiße Kittel des Arztes löst einen Placebo-Effekt aus.”
Ist doch prima, dann hat der Doc den Kittel und wir die Rechnung als wirksamen Bestandteil. Das sollten Sie umgehend der deutschen Bildungs-Zeitung berichten: Medizin ist Unfug – Wir haben die Wahrheit gefunden!

@Skeptiker:
Ich bin jetzt im 8. Jahr meines Studiums, u.a. Verhaltenstherapie und Kognitive Verhaltenstherapie. Wenn ich kann (ich bin in schwerbehindert) reiche ich den Msc noch nach, weil mir die Sache richtig viel Spass macht. NB: Der HP war nur meine Ausübungserlaubnis – einfach nur weil eben das mein Weg war.
Zugegeben, mein Studium war am Anfang schon etwas merkwürdig – sehr medizinisch – aber ich dachte, pfeif drauf. :-)

@H. Förster, Dipl-Biologe:
Genau dafür war der Artikel ja da, zum Ablachen. Da ist der versteckte Nutzen, den Herr v.d.Heuvel sich sicher nicht so gewünscht hat. Tja, das ist die tägliche Psychologie, der wir alle nicht entkommen können…
Vielen Dank nochmal an die Redaktion!

#297 |
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Katja Friedrich
Katja Friedrich

Eine, meiner Meinung nach, äußerst unglücklich formulierte Schlagzeile…. die wieder einmal den Beruf des Heilpraktikers in einem schlechten Licht erscheinen lässt. Was alles andere als fair ist, denn es gibt unglaublich viele Heilpraktiker, die ihre Patienten sorgfältig, kompetent und verantwortungsbewusst unterstützen.

#296 |
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Monika Geissler
Monika Geissler

Meine Freundin hatte Brustkrebs und hat sich u.a. einer Heilpraktikerin anvertraut. Diese hat ihr monatelang das Geld aus der Tasche gezogen und nun ist sie tot. Eine solche Krankheit gehört in die Hände von geeigneten Ärzten. Heilpraktiker, die da ebenfalls therapieren, sollten verpflichtet werden, nachweislich den Patienten auf diesen Sachverhalt hinzuweisen und andernfalls wegen schuldhafter Unterlassung mit dem Ergebnis von Körperverletzung mit Todesfolge belangt werden können.

#295 |
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Gast
Gast

Kann Irrsinn je ein Ende haben ?

#294 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

@Silvia Hain

Ihr Zitat: “@Skeptiker:
Oh, haben wir Angst jemand anders könnte einem mündigen Patienten was zu sagen haben?”

Ne, aber vllt. hat man Angst, dass Patienten Unsinn erzählt wird. Vllt. ist man es auch irgendwann leid, das ausnaden zu müssen, was irgendwelche Hobbyheiler durch ihr Tun und Lassen am Patienten anrichten/zurechtgestümpert haben.

Es sind genau die Leute, die die Mündigkeit so laut betonen – klingt ja auch schön, die genau wissen, dass der Patient so mündig gar nicht ist, sondern sehr lenkbar. Und dabei helfen gutklingende Phrasen, wie etwa “ganzheitlich”, “natürlich” etc. ganz enorm. Besonders in Kombination mit Kritik an denen, die wirklich etwas können – nämlich die Ärzte. Es ist keineswegs immer so, dass Patienten erst nach einem langen Leidensweg durch die Medizin (Schulmedizin gibt es nicht) beim Heilpraktiker landen.. Und mal ganz im Ernst: Es gibt medizinisch nichts, absolut gar nichts, was ein Heilpraktiker besser kann, als ein Mediziner. Im Gegenteil ist noch der schlechteste Arzt einem Heilpraktiker weit überlegen, so lange er lege artis vorgeht.

#293 |
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Lars-Ulrich Schlotthaus
Lars-Ulrich Schlotthaus

Die Behandlung von Medizinern führt bei 100.000en Patienten zu Komplikationen oder zum Tod. Warum stürzt sich den keiner auf die Ärzteschaft, die wider besseren Wissens Therapien einsetzt, die nur Schaden anrichten und keinen Nutzen bringen. Fasst Euch doch mal an die eigene Nase Jungs, oder ist die vergoldet und darf nicht schmutzig werden?

#292 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

@Skeptiker: Gute Beiträge!

#291 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Frau Silvia Hain,

ich jedenfalls hätte nichts dagegen, wenn die Heilpraktiker (nicht nur) hier verschwinden würden. Diesen Beruf mit Biologen und anderen Wissenschaftlern gleichzusetzen, die dann, Ihrer Logik nach auch gehen müssten empfinde ich als sehr gewagt.
Der Heilpraktiker ist kein ernstzunehmender Beruf.

#290 |
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Gast
Gast

Warum sollten Ärzte eine HP-Prüfung machen? Sie dürfen als approbierter Arzt alles, was ein Heilpraktiker darf und eben auch noch deutlich mehr. Wenn sie an einzelnen Therapieverfahren interessiert sind, können sie sich einfach entsprechend fortbilden. Laut Gesetz sind Heilpraktiker eben “Ärzte light” und nicht notwendigerweise Naturheilkundler, Akkupunkteure oder Homöopathen. Das dürfen sie zwar auch lernen, müssen es aber nicht.

#289 |
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Markus Naß
Markus Naß

Die Sache ist wohl dumm gelaufen aber ich möchte davor warnen, den Breufszweig
verallgemeinernd durch den Dreck zu ziehen. Es gibt verdammt gute Heilpraktiker
die einem helfen können, wo Ärzte nicht mehr weiter wissen. Ich selber habe es
am eigenen Leib zu spüren bekommen und bin heute selber Heilpraktiker, nachdem
ich 25 Jahre in der Schulmedizin gearbeitet habe. Meines Erachtens müßte es so
gesetzlich geregelt werden, daß nur die eine Ausbildung zum Heilpraktiker machen
dürfen, die auch Ausbildung in der Schulmedizin erhalten und abgeschllossen haben !
(Ärzte, Pfleger, Schwestern, Arzthelferinnen und Therapeuten) HP M.Naß

#288 |
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Heilpraktikerin

Nun ja, der andere Heilberuf in Deutschland (also die Ärzte) bekleckert sich ja nun auch nicht mit Ruhm:
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/aok-krankenhaus-report-2014-19-000-tote-durch-behandlungsfehler-a-944615.html
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-127739843.html
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-125300597.html

Manch einer scheint dies aber lieber übersehen zu wollen.
(und das sind nur drei Artikel, die man eben auf die schnelle im Spiegel findet, wenn man Zeit und Lust hat, darf man ja gerne noch weiter auf die Suche im Netz gehen)

#287 |
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Gast
Gast

Als Patient, der mehr als einen Schnupfen hat, ist einem in erster Linie wichtig, dass einem geholfen wird und ja, sobald es einem besser geht, informiert man sich, und zwar auch darüber, warum die tolle Wissenschaftsmedizin nicht geholfen hat.

Wenn man allerdings wie Sie einem Glauben aufgesessen ist, dass es nur einen Gott namens Pharma geben darf, informiert man sich natürlich nur in die eine Richtung, in der sich auch dieser Gott bewegt. Wer die Rote Liste für eine alleingültige Bibel hält, hat vom richtigen Leben nichts verstanden.

#286 |
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Vampirella
Vampirella

@Gast:

Gast # 256: ” Ich persönlich arbeite als Heilpraktikerin (für Psychotherapie, mal wieder für die dies genau wollen).”

Es scheinen hier mehrere “Gast” und auch mehrere “Skeptiker” unterwegs zu sein. Das ist verwirrend und ich hoffe dass ich jeweils dem richtigen “Gast” und dem mir persönlich bekannten “skeptiker” geantwortet habe!

#285 |
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Vampirella
Vampirella

@Gast:

Also ich als Patientin möchte schon gerne wissen, was genau mir geholfen hat – es gibt ja immer auch ein nächstes Mal.

Ich möchte weder Geld für sinnlosen Quatsch ausgeben noch möchte ich das Rad zurückdrehen ins Mittelalter, wo man einen Regentanz für wirksam gehalten hat, wenn es dann zufällig tatsächlich mal zu regnen anfing.

“Erfahrungen” können stimmen – müssen aber nicht und sind vor allem nicht zu verallgemeinern.

Sie greifen hier andere wegen “Meinungen” an, verabsolutieren aber Ihre persönlichen “Erfahrungen”, als wenn das irgendetwas aussagen würde.

Gerade als Patient muss einem doch wichtig sein, dass wir eine moderne und wissenschaftsbasierte Medizin haben – und vor allem Kriterien, um wirksame von unwirksamer Medizin zu unterscheiden.

Wie kann man da so ignorant sein?

Oder wollen Sie sich von jedem Quacksalber verarschen lassen? Ihre “Erfahrung” allein hilft Ihnen da nicht weiter, ohne jede Objektivierung.

#284 |
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Gast
Gast

ICH helfe keinen Menschen, sondern bin -wie schon mehrfach geschrieben- selbst Patient, der ausreichend Erfahrung mit der Schulmedizin und Homöopathie vorweisen kann.

#283 |
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Vampirella
Vampirella

@Gast:

“Ob da etwas wirkt oder es der Glaube ist, ist mir in dem Fall schnurzpiepe.”

Seltsame Einstellung für jemanden, der Menschen helfen will.

Wenn Ihnen das egal ist, wie wollen Sie dann jemals wissen, was wirklich und tatsächlich wirksam ist und was nicht?

Wie wollen Sie sinnvolle Therapien von sinnlosem Quatsch unterscheiden, wenn Sie der entscheidenden Frage aus dem Weg gehen:

Was hat WIRKLICH geholfen?

War es wirklich die Behandlung? Oder nur das Setting? War es Placebo? Oder ist die Erkrankung genau zu dem Zeitpunkt ohnehin von selbst wieder verschwunden? Ist es nur eine Symptomlinderung für kurze Zeit? Oder eine echte Heilung?

Wie wollen Sie jemals eine sinnvolle und wirksame Medizin für das 21. Jahrhundert entwickeln, wenn Ihnen das alles schnurzpipegal ist?

#282 |
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Vampirella
Vampirella

@Heike:

Es geht nicht darum, etwas abzuschaffen, sondern um die Frage, wie man die bestmögliche medizinische Versorgung sicherstellt.

“Es hat geholfen.”

Das ist leider kein Argument, weil es nichts darüber aussagt, was Ihnen tatsächlich geholfen hat. Sie können von einer Korrelation nicht einfach auf Kausalität schließen.

Dazu wieder “schlaue Blogs” (Homöopathie ist hier stellvertretend für alle “Alternativ”-Verfahren:

“(Wie) kann man Placebo-Effekt und spezifische Wirkung in der Homöopathie auseinander halten? ”

http://homoeopathie-neu-gedacht.blogspot.de/2015/09/wie-kann-man-placebo-effekt-und.html

“”Studien interessieren mich nicht, ich weiß doch, dass die Homöopathie wirkt”

http://homoeopathie-neu-gedacht.blogspot.de/2015/08/studien-interessieren-mich-nicht-ich.html

“”Aber mir haben die Kügelchen echt geholfen…”

http://homoeopathie-neu-gedacht.blogspot.de/2015/06/aber-mir-haben-die-kugelchen-echt.html

Warum die Haltung “Mir hat es aber geholfen” nicht weiterführt, ist auch hier ausführlich erklärt, wieder am (übertragbaren) Beispiel Homöopathie:

“Das Gefahrenpotenzial der Homöopathie liegt darin, dass sie unser wissenschaftlich-rationales Denken und Handeln untergräbt. Promovierte Ärzte bieten voller Überzeugung ein Verfahren an, das auf „geistartigen Heilkräften“ basiert: Welche Kriterien haben wir dann noch, um wahr von unwahr zu unterscheiden?

Wenn man spezifische Wirkungen von Homöopathie, obwohl unmöglich, für möglich hält, verliert man die verlässlichen Kriterien, die uns die Naturgesetze, die Mathematik und die Logik vorgeben – wir verlieren damit die einzige, allgemeingültige und objektive Entscheidungsgrundlage. Wir müssen uns stattdessen auf subjektive Kriterien verlassen, auf unser Gefühl, auf das Hörensagen, auf unsere Erfahrung.

Und damit werden wir manipulierbar. Wer an Homöopathie glaubt, kann kein übersinnliches Phänomen, keinen faulen Zauber, kein rhetorisches Blendwerk und keine Verschwörungstheorie argumentativ entkräften, weil er nicht sagen kann, warum die Homöopathie glaubwürdiger sein soll als jene Behauptungen.“

Dasselbe gilt für “Meridiane”, Geistheilung und alle anderen Verfahren.

#281 |
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Gast
Gast

>>Aber zu Ihrer Frage:

Den Placebo-Effekt gibt es bei jeder Behandlung “kostenlos” dazu, schon der weiße Kittel des Arztes löst einen Placebo-Effekt aus.

Es kann aber durchaus sein, dass die Erwartungshaltung eines Patienten vom Heilpraktiker einfach größer ist (kostet Geld, ist letzte Hoffnung etc.), und deshalb ist auch der Placebo-Effekt stärker.

#280 |
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Skeptiker
Skeptiker

@Gast:

Das angebliche “MMN”-News-Interview ist ein Fake und wer die “Netzfrauen” als Quelle angibt, macht sich lächerlich.

Aber das ist durchgehend Ihre Vorgehensweise: Null Argumente, nur sinnfreie Verweise auf andere “Kritiker” der Wissenschaftsmedizin.

Ernst genommen werden Sie dann, wenn Sie in den Psiram- und Skeptiker-Links konkrete Fehler oder Falschbehauptungen benennen, aber nicht, indem Sie die Personen oder Info-Portale pauschal angreifen oder auf anonyme Fantasie-Interviews verweisen.

#279 |
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Heike Praeuer
Heike Praeuer

zu Vampirella und Gast
Sie müssen sich an die Regierung wenden, wenn Sie die Akupunktur oder den Heilpraktiker abschaffen wollen. Es macht hier keinen Sinn , denjenigen hier zu beschimpfen, die sich Systemkonform bewegen.

#278 |
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Vampirella
Vampirella

@Gast:

“Eine Frage an Vampirella: Warum greift dann der Placebo-Effekt (darauf wollen Sie doch hinaus) nicht bei der Schulmedizin bevor! die Patienten zum HP wechseln oder wollen Sie Patienten absprechen, dass sie nicht genug Vertrauen darin hatten?”

Die Frage wäre eher: Warum greift der Placebo-Effekt nicht sofort bei jeder Erkrankung ganz ohne äußere Aktivierung, was für den Körper doch zweifellos von Vorteil wäre?

Dazu müsste ich Sie aber wieder auf “schlaue Blogs” verweisen, wo man sich über diese Frage Gedanken macht:

http://blog.gwup.net/2010/07/23/warum-gibt-es-den-placebo-effekt/

Aber zu Ihrer Frage:

Den Placebo-Effekt gibt es bei jeder Behandlung “kostenlos” dazu, schon der weiße Kittel des Arztes löst einen Placebo-Effekt aus.

Es kann aber durchaus sein, dass die Erwartungshaltung eines Patienten vom Heilpraktiker einfach größer ist (kostet Geld, ist letzte Hoffnung etc.), und deshalb ist auch der Placebo-Effekt stärker.

“Wenn ich mir aber die überzeugten Wissenschaftler und ihre Anhänger anhöre oder anlese, deren Wissenschaftsergebnisse sich schneller ändern, als die Erde sich um ihre Achse dreht, dann stelle ich mal in den Raum, wer mehr an seinem Glauben festhält. ”

Verstehe ich nicht ganz.

Dass Wissenschaftler ihre Methoden verbessern, wenn sich die Studienlage und die Erkenntnisse dazu ändern, ist doch genau das Gegenteil von “Glauben”.

Immer weiter zu forschen, alles beständig in Frage zu stellen, Altes zu verwerfen, wenn das Neue besser ist, ist doch das Qualitätsmerkmal von Wissenschaft und nichts Negatives.

Das Gegenteil ist der Fall: Die allermeisten “Alternativ”-Verfahren beruhen auf festen Glaubenssätzen, die nicht hinterfragt werden, auch wenn längst erwiesen ist, dass es nicht funktioniert, siehe Homöopathie oder Akupunktur.

Das ist lupenreine Religion, die seit 250 Jahren (Homöopathie) weitgehend unverändert gelehrt wird, obwohl alle gegenwärtigen Erkenntnisse dagegen sprechen.

#277 |
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Gast
Gast
#276 |
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Gast
Gast

Eine Frage an Vampirella: Warum greift dann der Placebo-Effekt (darauf wollen Sie doch hinaus) nicht bei der Schulmedizin bevor! die Patienten zum HP wechseln oder wollen Sie Patienten absprechen, dass sie nicht genug Vertrauen darin hatten?

Ich muss nur eins verstehen: Dass ich ohne die Wissenschaftsmedizin gesünder bin, seit ich sie meide. Ob da etwas wirkt oder es der Glaube ist, ist mir in dem Fall schnurzpiepe.

Wenn ich mir aber die überzeugten Wissenschaftler und ihre Anhänger anhöre oder anlese, deren Wissenschaftsergebnisse sich schneller ändern, als die Erde sich um ihre Achse dreht, dann stelle ich mal in den Raum, wer mehr an seinem Glauben festhält. Da scheinen Evidenz-Fans ihren Glauben zu füttern wie andere Leute an Gott glauben, wobei letzteres ja niemandem schadet im Gegensatz zum Pharmaglaube.

#275 |
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Skeptiker
Skeptiker

@Vampirella:

Danke Vampi, hätte ich auch selbst beantworten können, aber damit ist wohl alles gesagt.

@Gast: Der Link auf eine MMS-Seite sagt alles über Sie und Ihre angebliche “Wissenschaftsbasiertheit” aus.

#274 |
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Heike Praeuer
Heike Praeuer

Meine Hebamme, mein Frauenarzt, mein Orthopäde praktizieren alle die Akupunktur. Es ist ein tolles Fachpersonal, das ich sehr schätze.
Als mir die Hebamme den Entspannungspunkt setzte, war mir ehrlich gesagt egal, ob es eine Studie hierzu gibt oder nicht.
Es hat geholfen.
Was der Schwachsinn mit Weissbrot gegen Krebs hier soll ?
Ich jedenfalls wurde von Ärzten, Heilpraktikern mit der Erstqualifikation Diplom Biologe, Dipl. Chemiker, Rettungsassistenten und Krankenpfleger unterrichtet.
Meine Lehrgangskollegen waren Apothekerinnen, Diätassistentinnen, Laborantinnen, Krankenschwester, Pflegeleiterinnen von Pflegeheimen, Pflegepersonal, etc.

Bei einem Voodoo kurs, wäre ich sofort aufgestanden und gegangen und ich denke, dass es die anderen Teilnehmer genauso gemacht hätten.
Vielleicht kommt es auch drauf an, welche Schule man drei Jahre besucht.

#273 |
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Vampirella
Vampirella

@Gast:

Wie alle Pseudos sind Sie nicht in der Lage, “Meinungen” von Fakten und Tatsachen zu unterscheiden.

“Meinen” kann jeder, was er will, dafür wäre mir meine Zeit viel zu schade.

Die Fakten über die HP-Ausbildung, die Studienlage zu den verschiedenen HP-Verfahren und vieles mehr sind nun mal keine “Meinung”, sondern können Sie überall nachlesen, nicht nur in “schlauen Blogs”.

“die zudem auch hilft, auch wenn sie es noch so in Frage stellen.”

Wieder nichts verstanden: Dass auch völlig unsinnige Therapien scheinbar “helfen”, hat viele Gründe und liegt nicht an der Therapie. Auch das können Sie in “schlauen Blogs” nachlesen, wenn die HP-Schule solche unbequemen Tastsachen verschweigen:

http://blog.gwup.net/2011/10/09/warum-homoopathie-wirkt/

“Sie sind nichts weiter als ein philosophierender Theoretiker ohne jegliche Praxis und scheinbar auch ohne jegliche gesundheitliche Probleme … Ich wette, sie werden für Ihren Blog gut bezahlt.”

Beide Wetten verlieren sie.

Sie sind offenkundig Diejenige, die alles zu wissen glaubt und ohne Faktenkenntnis (und/oder Menschenkenntnis) drauflos schreibt.

” Glaubensbrüder”

Auch über den Unterschied zwischen “Glauben” und Wissen sollten Sie sich dringend mal informieren, bevor Sie Patienten nach Ihrem persönlichen “Glauben” behandeln.

#272 |
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Gast
Gast

@Vampirella

Vom Spiegel zu Psiram, na das ist ja mal ein ordentlicher Sprung.
Wem wollen Sie eigentlich mit Ihren ständigen Psiram-Seiten eins vorlügen?
http://www.mmnews.de/index.php/etc/14391-psiram-hetzer-packt-aus

Niveau scheint für Manche nicht in Ihrem Wortschatz vorzukommen.

#271 |
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Gast
Gast

@Skeptiker

Was sind Sie eigentlich, außer jemand, der einen “schlauen” Blog führt und darin seine eigene Meinung als Wahrheit verkauft?

Dass Sie uns Patienten absprechen, mündig genug zu sein, uns selbst zu informieren und sich für eine Therapie unserer Wahl zu entscheiden, die zudem auch hilft, auch wenn sie es noch so in Frage stellen, spricht nicht gerade für Ihre Menschenkenntnis und schon gar nicht für Lebenserfahrung. Sie sind nichts weiter als ein philosophierender Theoretiker ohne jegliche Praxis und scheinbar auch ohne jegliche gesundheitliche Probleme.

Was sind denn leichte Krankheiten für Sie? Ein Schnupfen? Da reicht auch ein heißer Tee zuhause. Sie haben überhaupt keine Ahnung, wovon sie schreiben, davon aber sehr viel. Ich wette, sie werden für Ihren Blog gut bezahlt, soviel Zeit für ein bisschen Aufmerksamkeit von ein paar Ihrer Glaubensbrüder und -schwester opfern Sie sicher nicht ohne Gegenleistung.

#270 |
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Vampirella
Vampirella

@Heike:

“Jetzt besuchen Sie doch mal inkognito zum Probeschnuppern eine
Heilpraktikerschule. ”

Das haben andere schon getan, ohne auch nur irgendwas von dem anzutreffen, was Sie behaupten:

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/alternativmedizin-weissbrot-gegen-krebs-1.2349722

“Die glauben nicht an Voodoo, sondern an die Akupunktur.”

Akupunktur ist Voodoo, oder haben Sie an Ihrer HP-Schule die Studienlage zur Akupunktur gar nicht erst durchgenommen?

https://www.psiram.com/ge/index.php/Akupunktur#Wissenschaftliche_Studienlage

#269 |
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Skeptiker
Skeptiker

@Heike Prauner:

“Es ist bei den Gesundheitsämtern ein Lebenslauf mit einzureichen.”

Inwiefern beantwortet das meine Frage, woher genau Sie diese Zahl haben, die Sie angeben?

Wer hat das erhoben und wo kann ich das nachlesen?

#268 |
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Skeptiker
Skeptiker

@Nelly Fritz:

“Ich frage mich z.B. wieso man im onkologischen Bereich Palliativstationen ausbaut, wenn doch die Medizin mit ihren Therapiemöglichkeiten ( Chemo, Bestrahlung) ach so erfolgreich ist???”

Sie sind nicht ernsthaft Krankenschwester, wenn Sie so eine Frage stellen???

Niemand behauptet, dass eine Krebstherapie einfach ist und in jedem Fall erfolgreich verläuft.

Was wollen Sie denn mit diesem absurden Vergleich überhaupt sagen? Dass Krebspatienten besser zu Heilpraktikern gehen sollten?

Tolle Idee, hier können Sie die Folgen nachlesen:

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/alternativmedizin-bei-krebs-gefaehrliche-esoterik-a-1048139.html

Sie beschreiben im Grunde genau die Perfidität der “Alternativheiler”, die lediglich aus den Schwächen und Begrenzungen der “Schulmedizin” ihren Honig saugen, ohne auch nur im Allerentferntesten etwas Besseres bieten zu können.

Und DAS ist genau der Punkt, der Mediziner gegen Heilpraktiker aufbringt – das hat überhaupt nichts mit fehlender Offenheit zu tun.

Bei Krebs gibt es schlicht gesagt keine “alternative Vorgehensweise” – und auch nicht in anderen Bereichen.

Evidenzbasierte Medizin ist kein blinder Dogmatismus, sondern genau das Gegenteil: EbM schafft richtig angewendet Transparenz.

Man weiß selbst und kann anderen vermitteln, wie gut die Beweislage zu einer medizinischen Maßnahme ist. Wenn Ärzte daher auf theoretischer wie empirischer Rechtfertigung von Aussagen zu Diagnose- und Therapieverfahren bestehen, dann ist das keine mangelnde Offenheit, sondern das einzige Mittel, Beliebigkeit, Wunschdenken und blinden Glauben von verlässlicher Erkenntnis zu unterscheiden.

Wenn Heilpraktiker dagegen von „ganzheitlich“ schwafeln, meinen sie eben nicht nur den Menschen als Einheit (was Ärzte ganz genau so sehen), sondern zugleich auch Methoden und Verfahren, für die es keinen Wirksamkeitsnachweis, ja nicht einmal ein plausibles Wirkprinzip, gibt.

Außerdem nehmen Heilpratiker de facto eine Patientenselektion vor:

Als Gegenstand ihrer Methoden wählen sie üblicherweise leichte oder chronische Krankheitsbilder, wo Erfolge einfach zu erzielen sind beziehungsweise sich sogar ganz von selbst einstellen.

Zum Beispiel deswegen, weil chronische Erkrankungen häufig ungleichmäßig verlaufen, was es einfacher macht, Zeiten zu finden, in denen die Behandlung zu helfen scheint.

Das schafft natürlich “Erfolge”, während alles Schwierige an die wissenschaftsbasierte Medizin verwiesen wird – die gegebenenfalls auch daran scheitert, wie eben beispielsweise bei Krebs.

#267 |
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Heike Praeuer
Heike Praeuer

Zu Vampirella
Das ist ganz einfach.
Jetzt besuchen Sie doch mal inkognito zum Probeschnuppern eine
Heilpraktikerschule. Tolle Ärztinnen und Ärzte werden Sie u.a. unterrichten, Diätassistentinnen werden sich in der Pause mit Ihnen unterhalten, genauso, wie Laborassistentinnen und Rettungssanitäter.
Die glauben nicht an Voodoo, sondern an die Akupunktur.

#266 |
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Heike Praeuer
Heike Praeuer

Skeptiker:
Das Gesundheitsamt incl. das Amt für öffentliche Ordnung , bei dem der Antrag gestellt wird erfrägt die beruflichen Vorkenntnisse.
Es ist bei den Gesundheitsämtern ein Lebenslauf mit einzureichen.

#265 |
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Krankenschwester Nelly Fritz
Krankenschwester Nelly Fritz

Ich bin (glücklicherweise) kein Dr. med., daher auch fähig, offen zu sein für die konventionellen und die alternativen Vorgehensweisen. Fakt ist, dass die konventionelle Medizin primär an der Symptombehandlung ansetzt, den Patienten in “Fachbereiche” stückelt und bei der Wiederherstellung der Gesundheit eher versagt ( ich meine damit bitte nicht die Notfall-und Wiederherstellungsmed.)
Ein Patient geht nur dann alternative Wege, wenn die anerkannten versagt haben…
Sicherlich gibt es in der “Alternativen Medizin!!!” viele schwarze Schafe, ich vermute daher auch, dass ausschließlich von diesen hier die Rede ist…

Ich frage mich z.B. wieso man im onkologischen Bereich Palliativstationen ausbaut, wenn doch die Medizin mit ihren Therapiemöglichkeiten ( Chemo, Bestrahlung) ach so erfolgreich ist???

#264 |
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Vampirella
Vampirella

Dass 70 % der Physiotherapeuten, Krankenschwestern, Krankenpfleger, Notarztassistenten, Apotheker und Laborassistentinnen an Voodoo glauben und hobbymäßig praktizieren, glaube ich Ihnen nicht, Frau Praeuer.

#263 |
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Skeptiker
Skeptiker

@Heike Praeuer:

“70 % der Heilpraktiker sind Physiotherapeuten, Krankenschwestern, Krankenpfleger, Notarztassistenten, Apotheker und Laborassistentinnen.”

Das können Sie auch sicher nachweisbar belegen, oder?

Bitte eine genaue Quellenangabe, wer diese Zahl wann und wie erhoben haben will.

#262 |
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Heike Praeuer
Heike Praeuer

70 % der Heilpraktiker sind
Physiotherapeuten, Krankenschwestern, Krankenpfleger, Notarztassistenten, Apotheker und Laborassistentinnen .

Ich verstehe nicht, weshalb Sie so gegen Ihre Teammitglieder hetzen. Viele Krankenschwestern arbeiten weiterhin im Krankenhaus.

#261 |
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Skeptiker
Skeptiker

@Silvia Hain:

Leider ergehen auch Sie sich in Formalien (ja, ich habe Ihren Namen falsch geschrieben – was ändert das am Inhalt?), anstatt die Frage zu beantworten:

– Warum haben Sie keinen ernstzunehmenden Gesundheitsberuf mit einer langen und fundierten Ausbildung gewählt, wenn Sie anderen wirklich helfen wollen?

“Oh, haben wir Angst jemand anders könnte einem mündigen Patienten was zu sagen haben?”

Kommen Sie bitte nicht mit dem Märchen vom “mündigen” Patienten.

a) Jemand, der krank ist, ist nicht “mündig”, sondern extrem anfällig für jedes Versprechen, das Heilung und Hoffnung suggeriert.

b) Kein Google und kein Youtube und kein Internet kann mal eben so das Informationsgefälle zwischen einem Arzt und einem Patienten aufheben.

Meinen Sie ernsthaft, zwei Artikel bei impfkritik oder anderen Pseudoquellen könnten ein zehnjähriges Studium mit zahllosen Prüfungen und Praktika ersetzen?

Und so ist es mit *jeder* Erkrankung.

Sehr viel mehr müssten Heilpraktiker Angst vor “mündigen” Patienten haben – denn wäre diese wirklich mündig, wäre ihnen schnell klar, welchen Unsinn Heilpraktiker praktizieren.

Oder erklären Sie Ihren Patienten ganz detailliert, dass die allermeisten “Alternativ”-Verfahren keinerlei rationale Grundlagen haben?

#260 |
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Vampirella
Vampirella

@Gast:

“Ich weiß nicht was die Hetze über die HP´s soll.”

Das ist keine “Hetze”, sondern schlichte Aufklärung, weil die meisten HP-Patienten überhaupt keine Vorstellung von der Nicht-Qualifikation von Heilpraktikern haben – die es übrigens sonst in keinem anderen Land gibt, nicht mal in Österreich:

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/alternativmedizin-weissbrot-gegen-krebs-1.2349722-3

“Man nehme doch z.B. mal einen der vielen Ärzte, die homöopathische Medikamente verschreiben, da schreit komischerweise keiner.”

Da liegen Sie falsch, auch das ist ein Skandal, den sehr viele Leute beklagen, sogar ehemalige Homöopathen:

http://homoeopathie-neu-gedacht.blogspot.de/2015/07/was-hat-mich-uberzeugt-mit-der.html

Oder:

“Man kann nicht gleichzeitig Arzt, Wissenschaftler und Homöopath sein.

Entweder man ist Arzt und Wissenschaftler – dann kann man kein Homöopath sein. Oder man ist Arzt und Homöopath – dann kann man kein Wissenschaftler sein.

Wenn man aber Wissenschaftler und Homöopath ist, dann hat man die Bezeichnung Arzt nicht verdient, weil man genau weiß, dass Patienten getäuscht und ausgenommen werden.”

http://blog.gwup.net/2012/10/15/wissenschaftlich-denkende-homoopathische-arzte/

“Ich persönlich arbeite als Heilpraktikerin (für Psychotherapie)”

Wahnsinn, dass so etwas in Deutschland erlaubt ist:

http://blog.gwup.net/2013/07/28/heilpraktiker-als-psychotherapeuten/

” Gegen individuelles, persönliches Versagen ist niemand gefeit, oder gibts da neuerdings eine Impfung?”

Sie haben gar nicht verstanden, worum es geht, oder?

Bei Heilpraktikern ist das “Versagen” in das System inkludiert, weil es keinerlei ernstzunehmende Ausbildung gibt und die Damen und Herren häufig gar nicht wissen, was für einen anti-wissenschaftlichen Quatsch sie eigentlich praktizieren.

Die halten jeden Blödsinn, der an irgendeiner HP-“Schule” gelehrt wird, für geprüftes Wissen.

Das ist der Unterschied zum Arzt – und die große Gefahr für die Patienten.

Klar kann ein Arzt individuell “versagen” – aber er kennt in aller Regel seine Grenzen und Beschränkungen.

Heilpratiker haben davon keine Ahnung, weil ihre Pseudo-Therapien angeblich auf “höheren Kräften” und “mystischen Erkenntnissen” beruhen, die angeblich völlig grenzenlos und universal anwendbar sind.

Ich kenne keinen Homöopathen, der nicht glaubt, dass er mit seinem Zucker von Ebola bis Herzinfarkt alles behandeln kann.

#259 |
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Heilpraktikerin

(#256 war ich )

@Skeptiker:
Oh, haben wir Angst jemand anders könnte einem mündigen Patienten was zu sagen haben?
Lesen können Sie ja, aber Schreiben sollte man auch richtig.

#258 |
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Gast
Gast

@252
Ist doch ok, Sie bringen Tatsachen aus dem Spiegel und ich Tatsachen aus der Bild. Warum winden Sie sich denn um das Unwesen Ihrer Kollegen?

Ach, bevor ich es vergesse: Ich bin gar kein HP, ich bin Patient, der sich irgendwann aus ihrer sogenannten Wissenschaftsmedizin befreit hat, bevor man an mir noch mehr sein Unwesen getrieben hätte. Und bevor Sie meinen, es waren nur ein, zwei Ärzte, nö, meine Erfahrungen beruhen auf Jahrzehnte mit Ihrer Zunft. Und wissen Sie, wer mir wirklich geholfen hat? Eine Homöopathin. Achja, ich weiß schon, ich bilde mir das nur ein, und wenn schon, aber sehr schade, dass es mit der Einbildung bei der evidenzbasierten Medizin nicht klappte, wo ich doch so sehr daran glaubte und hoffte….

Und dennoch: Auch einige fähige Ärzte gibt es, man muss sie nur finden, genauso wie man die für sich ideale Therapieform bei HP finden muss.

#257 |
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Gast
Gast

Ich weiß nicht was die Hetze über die HP´s soll.
Man nehme doch z.B. mal einen der vielen Ärzte, die homöopathische Medikamente verschreiben, da schreit komischerweise keiner. Ich persönlich arbeite als Heilpraktikerin (für Psychotherapie, mal wieder für die dies genau wollen) nicht gegen evidenzbasierte und anerkannte naturwissenschaftliche Verfahren sondern nutze sie, und habe für Pseudo- und Esoterikkram, so wie er ohne fachlichen Hintergrund ins Blaue hinein ausgeübt wird, nichts übrig. Das beinhaltet aber auch die Homöopathie, mal abgesehen von der Suggestivwirkung bzw. dem Placebo-Effekt, der durchaus sinnvoll sein kann.

Ich kann dem Interessierten aber gerne guten Gewissens unsere weltberühmten Hypnose-Tropfen empfehlen, die jedes K.O.-Rezept in den Schatten stellen und zu 100% wirksam sind! :-)

An Vampirella: Gegen individuelles, persönliches Versagen ist niemand gefeit, oder gibts da neuerdings eine Impfung?

#256 |
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Skeptiker
Skeptiker

@Siliva Hein:

“Dann müsst Ihr aber die ganzen Kranken-schwestern und -brüder, Chemiker, Biologen etc. auch rausschmeissen, oder warum duldet Ihr so ein unterirdisches Pamphlet?”

Gegenfrage: Warum nehmen Heilpraktiker nicht die Mühe einer fundierten und sinnvollen Ausbildung auf sich (z.B. zur Krankenschwester, zum Chemiker, Biologen, Physiotherapeuten, Rettungsassistenten, Altenpfleger etc.), wenn sie wirklich anderen Menschen helfen wollen?

Warum gefällt man sich stattdessen in dieser narzisstischen Selbstbespiegelung als “Alternative” zu jedweder geregelten und wissenschaftsbasierten Tätigkeit im Gesundheitsbereich?

Weil’s halt viel einfacher ist und viel mehr Macht über Patienten bringt?

#255 |
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Karen Zwissler
Karen Zwissler

Weiss doch jedes Kind, dass Heilpraktiker von Medizin, geschweige denn Naturwissenschaften, keine Ahnung haben.

#254 |
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Skeptiker
Skeptiker
#253 |
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Gast
Gast

@Gast:

“Und ja, der Spiegel, wussten Sie, dass es die Bild für Akademiker ist.”

Und was ändert das an den dort geschilderten Tatsachen?

Dass die Geschichte stimmt, brauchen Sie nur die Patientin selbst zu fragen, die mit vollem Namen genannt ist und mühelos ausfindig gemacht werden kann.

Süß, wie Sie sich formal winden (Hippokratischer Eid, “Spiegel” ist Mist …), um die inhaltliche und sachliche Kritik an dem HP-Unwesen einfach zu ignorieren.

#252 |
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Vampirella
Vampirella

Was soll denn bitte die Pseudo-“Argumentation” der Herren und Damen Heilpraktiker, dass es auch schlechte Ärzte gebe?

Natürlich gibt es die.

Der entscheidende Unterschied ist aber:

Dabei handelt es sich stets um ein individuelles, persönliches Versagen.

Heißt: Die richtigen Erkenntnisse, Leitlinien, Diagnostikmöglichkeiten etc. liegen vor, werden aber individuell falsch angewendet oder auch ignoriert oder der Arzt weiß gar nichts davon.

Bei HP ist die Situation völlig anders: Dort wird ganz bewusst gegen die evidenzbasierte Medizin gearbeitet und das Berufen auf “ungeprüfte” oder gar eindeutig widerlegte “Therapien” wird als besonderer “Vorzug” der HP-Szene angepriesen.

Die Unwissenschaftlichkeit und das Praktizieren von esoterischen Pseudo-Verfahren gehört damit zum inhärenten Selbstverständnis:

“Dass viele Heilpraktiker ziemlich selbstbewusst ihre Befugnisse übertreten, erlebte ich vor einigen Jahren während einer Heilpraktiker-Ausbildung. Immer wieder kam es zu grotesken Situationen, die mich bereits damals dem Heilpraktikerwesen entfremdeten. So wurden Studenten esoterisch indoktriniert und Verschwörungstheorien verbreitet. Ganz massiv wurde in den Seminaren Impfangst geschürt.

Es wurde stets behauptet, Heilpraktiker verfügten über Wahrheiten, vor denen die meisten Menschen die Augen verschlössen. Daher sei es auch die Aufgabe von Heilpraktikern, aufklärerisch tätig zu sein. Die Folgen dieses esoterischen Missionierungseifers sind inzwischen deutlich zu spüren. Gerade in der gut situierten Mittelschicht, wo viele auf alternativmedizinische Angebote schwören, kursieren die abenteuerlichsten Mythen.”

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/alternativmedizin-weissbrot-gegen-krebs-1.2349722

#251 |
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Gast
Gast

Stimmt, den gibt es schon lange nicht mehr, meine Formulierung sollte nur ein wenig verdeutlichen, wie ernst Ärzte ihre Patienten noch nehmen müssen. Schön, dass sie das auch einsehen.

Und ja, der Spiegel, wussten Sie, dass es die Bild für Akademiker ist, hervorragender Stil, passend zu diesem Artikel und mancher Kommentatoren hier.
Ich hab da auch noch was, sogar mit BILDern http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/behandlungsfehler/aerztepfusch-behandlungsfehler-statistik-mdk-2014-41024586.bild.html

Was glauben Sie, was HP so begegnet, wenn die Patienten von ihren Erlebnissen berichten!
Wie hier schon mehrfach Einige schrieben: Die beste Therapie bekommen Patienten von gewissenhaften Fachleuten auf beiden Seiten und die schlechteste Therapie von gewissenlosen Therapeuten ebenfalls auf beiden Seiten! Komisch, dass es so schwer zu sein scheint, sich darauf zu einigen.

#250 |
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Dipl. Biol. Heiko Förster
Dipl. Biol. Heiko Förster

H. Förster, Dipl-Biologe, M. Sc. (TCM), HP
Ach ja – HvdH – wieder einmal. . . Unterirdisch der Artikel aber wunderbar abgelacht über die herrlich überhitzten Kommentare. Insofern gilt mein ganz besonderer Dank einer Redaktion, die zur primären Gesundheitsförderung durch herrlich, lächerliche Artikel beiträgt.
Ich wünsche noch einen schönen Abend und viel Erfolg beim Vermehren der gewonnenen Vorurteile :)
PS: an alle, die meinen hier hetzen zu müssen: Hirn einschalten hilft – manchmal ;(

#249 |
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Karen Zwissler
Karen Zwissler

@Gast:

Warum schreiben Sie “naturheilkundlich”, wenn Sie eigentlich wirkungslose und gefährliche Nonsens-“Therapien” meinen?

Und warum meinen Sie, dass das bloße “Wollen” als Freibrief ausreicht, um völlig kenntnislos und in illusionärer Realitätsverkennung an Menschen herumpfuschen zu dürfen?

Das passiert nämlich, wenn man diese Typen machen lässt, was sie “wollen”:

“Ärzte begegnen immer wieder solchen Fällen: Susanne Reichardt vertraute ihrem Mann, dem Heilpraktiker, auch als sie an Brustkrebs erkrankte. Sie aß Aprikosenkerne und verzichtete auf eine Chemotherapie – der Tumor erreichte Herz und Lunge. ”

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/alternativmedizin-bei-krebs-gefaehrliche-esoterik-a-1048139.html

Ach ja- den “Hippokratischen Eid” gibt es schon ewig nicht mehr – wissen Sie das etwa auch nicht? Typisches Möchtegern-Geschwafel von Möchtegern-“Heilern”:

“Der Eid des Hippokrates wird in seiner klassischen Form heute nicht mehr von Ärzten geleistet und hat keine Rechtswirkung.”

https://de.wikipedia.org/wiki/Eid_des_Hippokrates

#248 |
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Gast
Gast

Manche Ärzte scheinen Minderwertigkeitskomplexe zu haben, weil sie dauernd meinen, dass ein HP dasselbe können muss wie sie.
Manche wollen aber nur naturheilkundlich arbeiten und dass man da nicht die genaue Lage jedes einzelnen Nerven kennen muss, weil HP niemanden aufschneiden müssen, ist doch irgendwie selbsterklärend.

Warum beschweren Sie sich, liebe Frau Zwissler? Wenn Ihnen das Studium nicht gefallen hat, hätten Sie ja auch HP werden können, außer Sie unterliegen natürlich einem staatlichen Diktat, das Ihnen sagen muss, was sie können dürfen und was nicht. Dazu kann aber kein Naturheilkundler etwas, das ist Ihre persönliche Sache.

Manche scheinen es echt nötig zu haben, die andere Seite ständig zu verunglimpfen. Achja, der hippokratische Eid wurde übrigens auch alle Jahre immer mehr aufgeweicht, schon lange ist der Arzt nicht nur dem Patienten verpflichtet! Nur mal so nebenbei!

#247 |
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Karen Zwissler
Karen Zwissler

Skandalös:

“Wenn Heilpraktiker pfuschen, ist der Patient zumeist machtlos: Wort steht gegen Wort, denn der Heilpraktiker muss nichts dokumentieren. Und so haben auch die Gesundheitsämter kaum eine Möglichkeit, den gefährlichen Heilpraktikern die Zulassung zu entziehen.

Ein Gesetz aus dem Jahr 1939 erlaubt fast jedem als Heilpraktiker zu arbeiten, eine Berufsordnung oder ein Standesrecht gibt es nicht. Heilpraktiker, die Patienten gefährden, müssen also kaum etwas befürchten.”

http://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/gefaehrliche_heilpraktiker.html

#246 |
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Heilpraktiker Stefan Graf
Heilpraktiker Stefan Graf

Ich habe jetzt schon mehrfach Artikel von diesem van den Heuvel gelesen, mit seriöser Berichterstattung hat das nichts zu tun. Das ist einfach nur jemand der Aufmerksamkeit sucht und Halbwahrheiten verbreitet.
Tatsache ist doch auch dass Ärzte darunter waren.
Aber wie sagt man so schön? Die Wahrheit stirbt zuletzt.

#245 |
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Karen Zwissler
Karen Zwissler

Hoffentlich wacht die Politik bald mal auf, was diesen “Berufsstand” der Unheilpraktiker betrifft:

“Fast jeder kann Heilpraktiker werden. Die Eintrittshürde für diesen Beruf ist sensationell niedrig; verlangt werden lediglich der Hauptschulabschluss und ein Führungszeugnis. Um die Zulassung als Heilpraktiker zu erlangen, genügt das Bestehen einer amtsärztlichen Überprüfung, die sich aus einem Multiple-Choice-Test und einer mündlichen Prüfung zusammensetzt.

In der Überprüfung werden rein schulmedizinische Fakten abgefragt …

Wer es geschafft hat, beweist trotzdem nur, dass er gut lernen kann, nicht aber, dass er das Zeug zum Heilbehandler hat, da die praktischen Fähigkeiten nicht kontrolliert werden. Zudem entscheidet man ganz allein, wie man an das Prüfungswissen gelangt, ob per Selbststudium oder an einer Schule.

Die amtsärztliche Überprüfung gewährt immerhin schulmedizinische Grundkenntnisse. Wirklich dubios wird es, wenn es um die naturheilkundliche Qualifizierung geht. Diese wird von keiner staatlichen Stelle überprüft. Es gibt keine einheitliche Zertifizierungs-Regelung.

Ganz im Gegenteil gibt es unüberschaubar viele vermeintliche Diplome und Zertifikate für Behandlungsansätze wie Auratherapie, Bioresonanztherapie, Craniosakral-therapie, Eigenblutbehandlung, Familienaufstellung, Geistheilung, Homöopathie, Irisdiagnostik, Reinkarnationstherapie, Magnetfeldtherapie, Zelltherapie und circa hundert weitere, kaum belegte naturheilkundliche Therapien.

Von einer fundierten medizinischen Ausbildung kann bei Heilpraktikern keine Rede sein.”

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/alternativmedizin-weissbrot-gegen-krebs-1.2349722-3

#244 |
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Heilpraktikerin

…”keine Naturwissenschaftlichen Kenntnisse”, “nicht in der Lage”, aha, so ist das also. Ich arbeite jedenfalls mit wissenschaftlichen Verfahren.

Eine Ärztin sagte einmal zu mir “in meiner Heimat (etwas östlich gelegen) behandeln wir das mit Blutegeln, aber wie das genau funktioniert kann ich dir gerade nicht erklären…”

Es gibt so viele HP´s die diese Kenntnisse ganz bestimmt haben wie auch Ärzte, deren Kenntnisstand etwas, sagen wir mal, weiterbildungsbedürftig ist und so viele die, kaum haben sie Ihren Titel, mit Normalsterblichen nicht mehr auf gleicher Ebene kommunizieren. Vielleicht hat Herr van den Heuvel seinen Anzug auch mit zuviel Olympia gespült, dem Weichspüler der Götter (Gruß von Asterix)?

Liebe Redaktion, sollen die HP´s hier raus, damit die Herrschaften im weissen Kittel endlich unter sich sind? Dann müsst Ihr aber die ganzen Kranken-schwestern und -brüder, Chemiker, Biologen etc. auch rausschmeissen, oder warum duldet Ihr so ein unterirdisches Pamphlet?

#243 |
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Gast
Gast

Schade ,dass nicht jeder die Stärken der anderen sehen kann. Wir brauchen Ärzte, aber auch wir Heilpraktiker werden gebraucht und Fehlentscheidungen gibt es überall. Ich wäre froh, wenn ich so viel praktische Erfahrung wie eine Krankenschwester hätte. Doch finde ich auch meine Arbeit sehr wichtig und finde es nicht sehr menschlich so über eine wichtige Berufsgruppe her zu ziehen, da muss man es schon sehr nötig haben, wenn man so was nötig hat.

#242 |
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Sabine Urban
Sabine Urban

Sehr geehrte Frau Streitberger,
auch ich finde Ihre Bemerkungen über Krankenschwestern unerträglich! Sie zeigen nur, daß Sie vom medizinischen Versorgungssektor keine Ahnung haben. Eine Krankenschwester/pfleger in der Notaufnahme oder in der Anästhesie wird selbst Ihnen einen Zugang legen können oder Blut abnehmen ohne Ihnen einen Grund zur Beanstandung zu geben. Übung macht den Meister und zwar in schwierigen Situationen, z.B. bei alten, verwirrten, unruhigen, dehydrierten Menschen, bei Patienten mit Chemotherapien mit keinerlei peripheren Venen, bei Intoxikierten mit multiplen Spritzenabszessen etc. Von diesen Patientengut werden Sie eher wenig in Ihrer Praxis haben, da Sie diese Menschen gar nicht zu Gesicht bekommen. Aber Einbildung ist auch eine Bildung sagt man. Ich selbst bin nach jahrelanger ärztlicher Tätigkeit immer noch sehr froh, wenn ich eine erfahrene Krankenschwester/-pfleger an meiner Seite habe. Erfahrung zählt! Und wenn sich jemand etwas auf seinen IQ einbildet, weil er eine Heilpraktikerprüfung besteht so ist das in Anbetracht der Leistungen, die wir Ärzte und Pflegende in unserer jahrelangen Ausbildung, Weiterbildung, Tätigkeit am Krankenbett erbringen absolut lächerlich. Ich kann auch einen Taxischein bestehen und dennoch nicht Autofahren…. Ansonsten finde ich den obigen Artikel eher etwas mager recherchiert, es waren ja auch Ärzte beteiligt und auch bei uns gibt es leider auch einige Kollegen, die zweifelhafte Methoden und Therapie verfolgen. Dies ist aber keinesfalls State of the Art wie andern Ortes!

#241 |
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Gast
Gast

Es gibt nur eine einzige Hoffnung. Und die liegt jenseits dieser Welt..

#240 |
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Gast
Gast

Ach wie wohl ist mir am Abend

#239 |
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Studentin der Pharmazie

:-D Das reicht aus als Kommentar! Sorry!

#238 |
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Gast
Gast
#237 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Liegt ja auch daran, dass Mediziner weit mehr Menschen behandeln, als es Heilpraktiker tun, mit weit schwereren (Vor)Erkrankungen UND VOR ALLEM werden Fehler in der Medizin ganz normal dokumentiert, bei den Heilpraktikern nicht.
Und trotz alledem ist es eine weit übertriebene Darstellung, wenn man behauptet, es gäbe diesbezüglich monatlich Schlagzeilen. Gleichzeitig stören Sie sich aber an dem Artikel und solche erscheinen auch nicht monatlich und er ist, meiner Meinung nach noch sehr moderat formuliert, wenn man sich die Auswüchse in diesem Bereich mal wirklich vor Augen führt.

#236 |
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Markus Decker
Markus Decker

Herr van den Heuvel,

was haben Ihnen denn die bösen Heilpraktiker getan, dass Sie meinen, die ach so unbedarften Patienten vor ihnen schützen zu müssen?
Da haben Sie zwei krasse Beispiele aus jüngerer Vergangenheit über ein offensichtliches Fehlverhalten bemüht, um den deutschen Laien endlich mal wieder die Dummheit und Unkenntnis der Heilpraktiker vorführen zu können.
Etwa einmal im Monat werden Sie in der schon zitierten Bild-Zeitung einen Artikel über Ärztepfusch finden, falsches Bein amputiert, Fehldiagnose mit Todesfolge etc. Warnen Sie den unmündigen Bürger deshalb vor Ärzten?
Sehen Sie sich in den Internet-Foren um, und Sie werden deutlich mehr Klagen über ärztliche Behandlungsfehler finden als über die von Heilpraktikern.

Meine Erfahrung als Heilpraktiker ist, dass meine Patienten oft am Ende einer langen Reise von Arzt zu Arzt zu mir kommen, über ihr Krankheitsbild bestens informiert sind und genau wissen, welche Behandlungsform sie (nicht) suchen und wieviel sie bereit sind dafür auszugeben, also durchaus kritische Menschen. Diese Leute rennen nicht unbedarft zu einem “Heilsbringer”, geben ihr Hirn an der Garderobe ab, um sich dann von einem Scharlatan halb vergiften zu lassen und ihm dann noch ihr gespartes Vermögen in den Rachen zu werfen.
Bei Ärzten hingegen habe ich schon beobachtet, dass Patienten gerne bereit sind, dem langjährig Studierten wirklich jeden Unsinn zu glauben bzw. das Denken ganz sein lassen, denn der Doktor muss es ja wissen.
Dass häufig Ärzte in der 3 – 5 minütigen Sprechzeit Medikamente verordnen, ohne sich bei Patienten nach den außerdem schon eingenommenen zu erkundigen und sie damit gefährlichen Wechselwirkungen aussetzen, hat nicht nur mein Vater erleben müssen.

Ihre einseitige, verunglimpfende Sichtweise mag im Bereich der Meinungsfreiheit liegen, für mich ist sie auch kein Grund das Forum zu verlassen, Sie wirken damit jedoch weder seriös noch gut informiert.
Ich sortiere Ihren Beitrag in die Rubrik Polemik.

#235 |
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Gast
Gast

Ich (Patient) bin froh das alle sich mit echtem Namen angemeldet haben. Von Ihnen wird mich keiner in seiner Praxis sehen. Bildzeitungsniveau ist viel höher.

#234 |
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Gesundheits- und Krankenpfleger

Sehr geehrte Frau Streitberger,
Ihre Aussage ist mehr als beschämend.
Als Gesundheits- und Krankenpfleger auf einer Intensivstation habe ich ein deutlich größeres Tätigkeitsfeld als Essen austeilen.
Und die direkte Zusammenarbeit mit Medizinern erweitert meinen Kenntnisstand automatisch.
Sie sollten sich schämen, einen solch ehrenhaften Beruf auf ein solches Tätigkeitsfeld beschränken.
Ich kann intravenöse nicht gut legen, aber ich habe eine Art, mit Angehörigen und Patienten in diesen lebensbedrohlichen Situationen umzugehen und diesen ein geborgenes Gefühl zu verschaffen.
Patientenbeobachtung, Einschätzen von kritischen Situationen und Therapieanpassung aufgrund meiner Beobachtungen in Zusammenarbeit mit Mediziner stehen hoch oben in meiner Tätigkeitsliste.
Das sind ebenfalls Dinge, die man als Gesundheits- und Krankenpfleger in der heutigen Zeit in der Ausbildung vermittelt bekommt.
Ihre unqualifizierte Aussage lässt mich hoffen, dass sich nicht zu viele hilfesuchenden Menschen in Ihre Finger begeben, denn wer solch unqualifizierte Kommentare von sich gibt, bei dem kann es mit dem IQ selbst nicht weit her sein.
Und sowas von einem Wald- und Wiesendoktor.

#233 |
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Klaus Schichler
Klaus Schichler

OMG … was für eine Diskussion.
Auch ich bin Heilpraktiker und damit wohl unqualifiziert, fahrlässig und ganz schlecht ist mir auch schon.
Nach dem, was ich hier in dem Artikel, aber auch in den folgenden Beiträgen gelesen habe, weiß ich eins ganz genau – mein doccheck-Abo wird noch heute gekündigt.
Bildzeitungsniveau kann ich auch haben, wenn ich am Kiosk auf dem Bahnhof vorbeilaufe.

#232 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Dipl. oec. med. M.A. Martin Peveling

Das sehe ich anders. Ich finde es viel mehr erschreckend, wenn hier ein Hand in Hand gefordert wird, womit ja eine horizontale Ebene mehr gemeint ist, als eine vertikale. Und dies wird häufig gefordert, klingt ja auch politisch opportun, ohne tatsächlich zu wissen, was man da fordert, was das für Auswirkungen hat und dass das einzig zu Lasten der Effektivität des Gesundheitswesens dient. Man fordert hier die Gleichstellung von EBM und… ja, nennen wir es doch beim Namen: Quacksalberei.

#231 |
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Gast
Gast

Nochmal, ein unglaubliches Forum unter dem unerbittlichen Diktat des EQ :-)

#230 |
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Anke Niklas
Anke Niklas

Na, Gott sei Dank waren ja auch Ärzte im gleichen Selbstversuch unterwegs…

#229 |
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Etliche der zahlreichen Kommentare (immerhin zum Teil auch von akademisch ausgebildeten Akteuren aus dem Gesundheitswesen !) dokumentieren hier in erschreckender Weise ein sehr bedenkliches Selbstverständnis.

#228 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Das Legen eines Zuganges, egal ob arteriell, i.v., zentralvenös erfordert keinen IQ, sondern vor allem eines: Übung. Und jeder, der dies beherrscht, weiß, dass man auch mit Übung mal auf schwierige und mal auf leichtere Verhältnisse dabei stoßen kann. Und das trifft so auch auf jede andere “handwerkliche” Arbeit am Patienten zu.
Hätte man tatsächliche und echte praktische Erfahrung würde man das wissen, Frau Streitberger!

Und Schwestern haben einen sehr ehrenwerten und anstrengenden Job, der Respekt verdient. Auf Heilpraktiker trifft dies aus meiner Sicht nicht zu. Diese genieren sich als Quasi-Mediziner und können im Prinzip an echter medizinischer Arbeit annähernd nichts.
Und ich weiß sehr wohl, wovon ich da rede.

#227 |
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Gast
Gast

zu #225: Einerseits beschweren Sie sich über angeblich unberechtigte Kritik an Ihrer Ausbildung, ziehen aber gleichzeitig geradezu unflätig (aufs Essen ausgeben beschränken, beschämender IQ) und auf Äußerste verallgemeinernd über eine andere Berufsgruppe her, über deren Ausbildung Sie offenbar auch nur äußerst rudimentär informiert sind. Das ist beschämend! Blut abnehmen ist keine Medizin, in vielen anderen Ländern ist das eine Aufgabe des medizinischen Hilfspersonals. Da wo die Pflegenden regelmäßig i.v. Zugänge legen, können sie das auch gut.

#226 |
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Heilpraktikerin

Was Krankenschwestern anrichten, wenn sie krampfhaft versuchen Blut abzunehmen oder einen venösen Zugang zu legen, davon weiß bestimmt jeder ein Lied zu singen. Nicht mal diese Basics beherrscht eine durchschnittliche Krankenschwester. Heilpraktiker haben auf dem und weit mehr Gebieten eine wesentlich bessere Ausbildung. Komischer Weise fallen bei den HP-Prüfungen OP-Schwestern drei mal durch, wärend die Menschen ohne medizinische Vorkenntnisse diese aufs erste mal bestehen. In welchem IQ-Bereich wir also bei Krankenschwestern sprechen dürfte klar und mehr als beschähmend sein. Vielleicht sollen sich die Damen aufs Essen verteilen beschränken, damit sie nicht so viel Schaden anrichten können. Und bitte: erlauben sie sich keine weiteren Urteile über HP und deren Ausbildung, ersten haben sie keine Ahnung was HPs wissen müssen müssen und zweitens würde ich konstruktive Kritik gerne von Menschen hören die über das nötige Wissen verfügen hier zu urteilen! Einen schönen Abend noch :-))

#225 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Das ist kein Klischee.

#224 |
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Physiotherapeut

Ein gewagtes Klischee, das der Autor hier wieder auffrischen möchte: Heilpraktiker in die Nähe von Scharlatanen zu rücken um dadurch die Ärzteschaft aufzuwerten. Eigentlich sollten wie schon eine Diskussionsebene erreicht haben, auf der anerkannt worden ist, dass Kompetenz und Ignoranz in beiden Berufsgruppen anzutreffen sind.

#223 |
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Norepinephrin
Norepinephrin

Guter Artikel.

Man sollte ohnehin mehr Aufklärung darüber leisten, was Heilpraktiker überhaupt sind. Diese “Zunft” verkauft sich ja gerne als Konkurrenz zur Ärzteschaft.
Das ist ein Witz und zwar ein ganz schlechter.
Man sollte dringend darüber aufklären, wie wenig nötig ist, um Heilpraktiker zu werden und was es im Gegensatz dazu bedarf, um Mediziner zu werden. Jede Krankenschwester durchläuft eine weit fundiertere Ausbildung und erwirbt in dieser mehr Wissen und Fertigkeiten, als ein Heilpraktiker und darf dennoch viel weniger.
Man muss auch viel mehr mitbringen, um Krankenschwester zu werden, als man dies als Heilpraktikeranwärter muss. Vom Mediziner ganz zu schweigen.

Ich wünsche mir einfach nur Aufklärung, dann erledigt sich das Problem Heilpraktiker von ganz allein, weil dann jeder sieht, dass dieser Beruf weder etwas mit heilen, noch etwas mit Praxis zu tun hat. Schon die “Berufs”bezeichnung ist eine Mogelpackung.

#222 |
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Gast
Gast

In Zukunft werde ich zuerst meinen Arzt, Heilpraktiker oder Psychologen untersuchen, bevor er mich behandelt. Zu dem bin ich nun kritisch bezüglich seiner Diagnose /Therapie.

#221 |
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Gast
Gast

Die Leiterin im Handeloher Tagungszentrum Stefka Weiland war Augenzeugin des Drogenrauschs.
Ihre Aussage war:”Homöopathen, Heilpraktiker, Ärzte, Psychologen. (http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Tagungszentrum-will-Heilpraktiker-verklagen,handeloh130.html) Minute 1.50.

Diese Aktion war total daneben und rückt “ALLE” medizinische Berufe ins schlechte Licht.

#220 |
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Gast
Gast

Ebenso könnte man in diesem Artikel die Berufsbezeichnung Arzt einsetzen, denn auch für sie gilt das neue Patientenrechtegesetz.
“Viele Laien kennen die Hintergründe aber nicht” – ist der Schlusssatz dieses bemerkenswert einseitigen Artikels.
Tatsächlich wissen viele Patienten nicht, was mit ihnen in der Therapie geschieht, entweder sie wollen es nicht wissen, oder es wird ihnen unverständlich oder unvollständig erklärt oder der Behandler weiss selbst nicht, was ein Medikament oder eine Therapie wirklich im Körper bewirkt! Alle Anwendungen können ja nur eine Aktivierung der Selbstheilungskräfte sein.

#219 |
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Gast
Gast

Wenn ein Arzt diese Ausbildung hat, dann ist das auch vollkommen in Ordnung, es auch anzubieten. Es gibt aber auch solche, die ohne Zusatzbezeichnung mal eben ein paar Globuli verschreiben, weil es grad so schick ist, auf einen Zug aufzuspringen. Wenn jeder in dem Bereich bleibt, in dem er ausgebildet wurde, kann der Patient nur gewinnen, nicht aber, wenn Ärzte oder auch HP meinen, dass man alles können muss und von Allem nur ein bisschen.

#218 |
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Gast
Gast

http://news.doccheck.com/de/101984/heilpraktiker-die-hoppla-therapeuten/

Vielleicht erst mal die Ermittlungen abwarten? Es könnte sich auch jemand einen üblen Streich erlaubt haben…

#217 |
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Gast
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#214
… und mir ging es um die heuchlerische Unterstellung, dass Profitstreben nur Ärzten zueigen ist

#216 |
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Gast
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#214
Ärzte die die Zusatzbezeichnung Akkupunktur oder Naturheilkunde führen müssen eine festgelegte Ausbildung durchlaufen. Nicht jeder HP kann automatisch Akkupunktur und Naturheilkunde besser als ein entsprechend ausgebildeter Arzt.

#215 |
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Gast
Gast

Sorry, #210 war gemeint. Es ging um das lohnende Zubrot, das manche nicht ausgebildeten Ärzte in diesen Bereichen für sich entdecken. Ist doch eigentlich unmissverständlich geschrieben.
Vielleicht sollten HP auch mal OP’s anbieten, als lohnendes Zubrot. Bisschen Fleisch schneiden kann doch jeder. *Ironie off*

#214 |
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Tobias Schrewe
Tobias Schrewe

Wieder excellent recherchiert Herr van den Heuvel. Dazu mit der üblichen Portion Prolemik gewürzt. Das bei diesem Treffen neben Heilpraktikern und Homöopathen auch Ärzte beteiligt waren berichten sicher nur unseriöse Nachrichtenmagazine wie der NDR. Journalismus ist eine Dienstleistung!

#213 |
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Gast
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#209 Sie haben den Kern der Aussage nicht verstanden. Vielleicht einfach nochmal lesen.

#212 |
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Kommentator
Kommentator

Blabla, Naturheilkunde. Vielleicht sollten sich die Naturheilkundler mal mit der Herkunft von Arzneimitteln befassen.

#211 |
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Gast
Gast

#209
Ach so, Heilpraktiker machen das umsonst?

#210 |
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Heilpraktiker

Und wieder gibt es die üblichen Attacken der finanziellen Mitstreiter(Ärzte) im Gesundheitswesen. Es ist schon erstaunlich, wieviel Ärzte plötzlich die Naturheilkunde “entdecken” wenn es um ein lukratives Zubrot geht. Die tollen Bezeichnungen auf den Praxisschildern der Ärzte bezeugen es, siehe “Facharzt für Akupunktur, Homöopathie, Osteopathie, Facharzt für Naturheilkunde etc. neuerdings sind sich akademische Standesgenossen nicht zu schade, so zweifelhafte “Therapien” die selbst von Heilpraktikern argwöhnisch gesehen werden wie “Geistheiler, Schamanismus” etc. zu monetären Zwecken zu betreiben.

#209 |
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Liebe Kollegen,- ich glaube das Thema ist ausgiebig debattiert , mit sämtliche Farben des Lichtspektrums beleuchtet ohne die passende Farbe für diese Art von Journalismus zu finden .

Nur Schade das die Betroffenen HP plötzlich sooooooo wach und Wortgewandt werden -:)

#208 |
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Dipl.-Ing. (FH) Maxi Werkstädtl
Dipl.-Ing. (FH) Maxi Werkstädtl

Maaaan, das stand doch mehr oder weniger schon vor Wochen in der “Süddeutschen Zeitung”! Klar, wer sich 2C-E einwirft, sollte vorher bei Alexander Shulgin nachlesen.
Aber was – zum Teufel – hat das mit Heilpraktikern oder Homöopathen zu tun?! Übrigens ist diese Substanz erst seit Dezember 2014 in Bundes-Deuschland verboten. Die Probanden wissen jetzt wenigstens, wie es auf der “anderen Seite” aussehen kann… :-)

#207 |
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Halbgöttin im Jogger
Halbgöttin im Jogger

Pps: Danke, sehr geehrter Tierarzt, für Ihren ausgewogenen Kommentar! Wenn ich bei diesen Themen weniger zu diesem selbstgefälligen Dauergrinsen neigen würde, das uns Sklaven der Pharmaindustrie leider eigen ist, hätte ich das genauso sagen wollen!

#206 |
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Halbgöttin im Jogger
Halbgöttin im Jogger

Ich hab den Artikel jetzt 3x gelesen, in der Hoffnung, endlich dahinterzukommen, was daran jetzt so “polemisch” und “reißerisch” sein soll – mit Ausnahme der Überschrift, meinetwegen, aber die sucht sich der Autor in den seltensten Fällen selbst aus, soweit ich weiß. Ja sicher, da schwingt schon überdeutlich im Subtext mit, dass Heilpraktiker keine richtigen Ärzte sind; aber das ist nun mal nichts als die unverfälschte Wahrheit und kann gar nicht oft genug betont werden! ..Selbstverständlich gibt es auch studierte Mediziner, die in ihrem Beruf nicht so dolle sind oder gar irgendwelchen esoterischen Firlefanz zu ihrem Leistungsspektrum zählen. Aber auch bei einem Facharzt, der am Praxisschild mit Hömoopathie und TCM wirbt, mache ich selbstverständlich ohne zu zögern auf dem Absatz kehrt! Für derartige Verirrungen kann die universitäre Ausbildung ja nun allerdings nichts. Andersrum mag es sicherlich auch Heilpraktiker geben, die sich der evidenzbasierten Medizin verschrieben haben und nicht zur völligen Selbstüberschätzung neigen. Da ich es mir allerdings frustrierend vorstelle, mich ständig mit den zahllosen weniger bodenständigen Vertretern meiner Zunft herumplagen zu müssen und auch noch andauernd an die Grenzen meiner Kompetenzen zu stoßen, frage ich mich ehrlich, warum ein solcher Freund der Wissenschaft seinen Lebenslauf nicht gleich noch mit ‘nem ernstzunehmenden Abschluss krönt!
Sie merken schon, ich vermittle Ihnen hier zu reinen Vergleichszwecken mal eine Vorstellung davon, was “polemisch” und “reißererisch” ist; an dieser Vorlage dürfen Sie jetzt noch mal den harmlosen und nüchternen Artikel von Herrn van den Heuvel messen. ;) Und die alberne Retourkutsche in einem der untenstehenden Beiträge, in der versucht wird, die Qualifikation des Autors zweifelhaft erscheinen zu lassen, die ist echt richtig billig. Wenn wir ‘ne fachliche Diskussion führen würden, würde ich mich im Traum nicht auf das Niveau herabbegeben, Ihre Argumente durch die bloße Tatsache entkräften zu wollen, dass Sie Heilpraktiker sind. Kriegen Sie sich wieder ein! ..Wie schrieb schon jemand unten so schön: Getroffene Hunde bellen! Sie wissen doch am besten, wie der Hase läuft. “Man muss Symptome ganzheitlich betrachten”, “jeder Patient muss selbst entscheiden, was für ihn am besten ist”, und wer heilt, hat doch sowieso immer recht! Also scheren Sie sich einfach nicht weiter um die Einschätzung der ignoranten Lackaffen mit Staatsexamen und verschonen Sie diese künftig mit Ihren Allgemeinplätzen und Ihrem unerträglichen Dauerbeleidigtsein! :)
Ps: DocCheck ist diesbezüglich übrigens ziemlich ausgewogen, also auch hier kein Grund, die leidige “Ein Leser weniger”-Karte zu ziehen. Gleich einen Artikel weiter gibt es irgendwas über “Wichtigtuer im weißen Kittel”, was wieder Wasser auf Ihre Mühlen kippen dürfen. :)

#205 |
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Gast
Gast

@202: Schrödingers Katze?

#204 |
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Schlager Markus
Schlager Markus

Verehrte Leser,
bei einem wiedermal so Evidenz-basierten Artikel von Herrn van der Heuvel muss ich mich, auch ob der Häufung dieser Art von Propaganda) fragen, ob DocCheck damit das Sommerloch überbrücken muss oder ob der Geldgeber dieses Portals (Pharmazeutische Industrie) solche Angst vor Homöopathie, Naturheilkunde und Heilpraktikern hat, dass er “Wissenschaftsjournalisten” wie Herrn Heuvel beauftragen muss.
Inhaltlich steige ich auf diese Saat der Zwietracht nicht ein, auch wenn ich es könnte – auch meiner Praxiszeit war begünstigt durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Heilpraktikern – jeder von uns kann etwas, was der andere nicht kann. Und in 100 Jahren wird man über das, was wir heute als “evidence-based” verkaufen schlicht schmunzeln! In diesem Sinne, Ihr Markus Schlager, Heilpraktiker

#203 |
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Kommentator
Kommentator

Was soll eine Ausbildung in Homöopathie bringen? Ich kann auch Vorlesungen über Quantenmechanik bei meiner Katze belegen. Der Effekt ist der gleiche.

#202 |
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Tierarzt
Tierarzt

Wenn approbierte HM und VM sich zu paramedizinischen Gurus entwickeln, hat das m. M nach rein kommerzielle Gründe. Patienten, die sich in HP-Behandlung begeben, verfügen m. M. über geringe zusammenhängende medizinische Kenntnisse. Diese lassen sich leicht manipulieren, noch dazu wenn sie selber oder ihre Schützlinge krank sind und Hilfe suchen. Ich bin regelmäßig entsetzt, wie wenige Menschen ihren Körper und physiologische / pathophysiologische Zusammenhänge kennen. Da spielt es oft nicht einmal eine Rolle ob sie selbst ein naturwissenschaftliches Studium als z.B. Physiker, Chemiker, Psychologe oder Biologe absolviert haben, ganz zu schweigen von den Geisteswissenschaftlern.
Die Tatsache, dass bei der im Artikel zitierten Veranstaltung auch HM teilnahmen, spielt eigentlich eine untergeordnete Rolle. Schlimm ist, dass abseits der wissenschaftlichen Medizin so viel ” heilerischer” Unsinn in Deutschland erlaubt ist. Allerdings sollten Medizinern (HM und VM sowie Apothekern), die paramedizinische Methoden incl. Homöopathie praktizieren, die Approbation entzogen werden. Dann wird es für alle Patienten nachvollziehbarer, warum
es einen Unterschied zwischen wissenschaftlicher Medizin und Paramedizin gibt. Dabei sind Naturheilmethoden nicht zwangsläufig mit Paramedizin gleichzusetzen. Die Fango-Packung, der Pfefferminztee und der Wadenwickel haben neben vielen anderen Therapien bei entsprechender Indikation ihre medizinische Berechtigung. Homöopathika dagegen nicht.
Leider wird sogar argumentiert, z.B. die Homöopathie wäre in Medizinerkreisen sogar besser aufgehoben. Es gibt entsprechende “zertifizierte” Weiterbildungsgänge und Zusatzbezeichnungen, zumindest in der VM. Es bleibt also leider dem Bewusstsein und der persönlichen Verantwortung der Mediziner in Deutschland überlassen ob sie ihren Beruf nach wissenschaftlichen Grundsätzen ausüben. Kommerz statt Erkenntnis – das liegt im System!

#201 |
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Heilpraktikerin

In allen Artikeln verschiedener Zeitungen und Jornalen wurde vergessen zu erwähnen, dass neben Homöopathen und Heilpraktikern auch Ärzte an diesem Versuch teilgenommen haben. Die Ausbildung der HeilpraktierInnen ist im übrigen fundiert und kompetent, wie jedoch der einzelne Heilpraktiker oder Arzt mit seiner Komptenz und seinem Gewissen mit den Patienten arbeitet, kann leider niemand überprüfen. Hier alle schwarzen Schafe mit verantwortungsbewußten und kompetenten HeilpraktikerInnen und ÄrztInnen in ein Topf zu schmeißen ist äußerst oberflächlich und dumm. Es sei noch in Sachen Ausbildung angemerkt, dass immer mehr Ärzte und schulmedizinische Kliniken angeben naturheilkundlich und homöopathisch zu Arbeiten ohne eine fundierte Ausbildung dieser medizischen Bereiche nachweisen können. Diese falschen Angaben dienen in meinen Augen nur dazu die Gutgläubigkeit der Patienten auszunutzen und sie so in die Praxen zu locken. Es wäre wesentlich sinnvoller, wenn Schulmediziner und Heilpraktiker in ihren Fachgebieten bleiben und sich mit ihrem kompetenten Wissen an einen Tisch setzten und für wirklich wichtige Probleme, wie z. B. der zunehmenden Antibiotika-resistenz Lösungen finden. Liebe Grüße, Sabine Streitberger Heilpraktikerin

#200 |
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Journalist
Journalist

Wir halten fest: es gibt offenbar keine standardisierten und miteinander vergleichbaren Heilpraktikerprüfungen und “Journalist” ist keine geschützte Berufsbezeichnung!

#199 |
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Es ist bei vielen Ausbildungen so, dass nur die Lernziele vorgegeben sind. Deren Erreichen wird mit einer Prüfung getestet. Der Ausbildungsweg ist dann frei wählbar.

#198 |
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Kommentator
Kommentator

Es gibt eben keine verbindliche Ausbildung. Nur ein paar schriftliche und mündliche Fragen. Das war’s.

#197 |
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Sehr viele hochemotionale Reaktionen und nur wenige, die sich mit dem wirklichen Inhalt des (zugegebenermaßen reißerisch aufgemachten) Artikels auseinandersetzen. Dabei herrscht außerdem scheinbar eine große Begriffsverwirrung. Heilpraktiker werden hier gleichgesetzt mit Homöopathen und Naturheilkundlern und in Gegensatz zu Schulmedizinern, Ärzten und evidenzbasierter Medizin gesetzt. Es gibt sehr wohl: Ärzte, die Homöopathie und Naturheilkundliche Verfahren anwenden; Schulmediziner, die nicht evidenzbasierte Therapien nutzen; Naturheilkunde, die Evidenzbasiert ist; Heilpraktiker, die nichts von Homöopathie halten und schulmedizinische Verfahren anwenden etc. Die einzige trennscharfe Unterscheidung zwischen Heilpraktikern und Ärzten ist nicht die Qualität, nicht einmal die Arbeitsweise, sondern die Ausbildung. Wenn eine Ausbildung behauptete oder tatsächliche Mängel hat heißt das aber wiederum nicht im Umkehrschluss, dass jeder der diese Ausbildung absolviert hat auch schlecht augebildet ist. Man kann sehr viel zusätzliches Wissen und Erfahrung mitbringen – muss es aber nun mal nicht. Die Mindestanforderungen an einen Arzt sind qua Ausbildung höher als die Mindestanforderungen an einen Heilpraktiker, ich denke, dass kann man so festhalten. Ob man es bei den Mindestanforderungen belässt, ist die Sache eines jeden Einzelnen. Was mich an vielen der Kommentare hier vor allem stört, ist die Tatsache, dass Kritik nicht argumentativ beantwortet wird, sondern dass man stattdessen die vermutete “Gegenseite” Angreift. Das jemand anderes kritikwürdig ist, macht mich nicht weniger kritikwürdig. Das es Ärzte gibt, die schlecht arbeiten, macht die Heilpraktikerausbildung nicht besser. Wer die Unsachlichkeit und Unausgewogenheit des Artikels kritisiert, sollte nicht noch unsachlicher argumentieren.

#196 |
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Tierarzt
Tierarzt

Wie viele Maurer mit abgeschlossener Facharbeiter-Berufsausbildung aber ohne Architektur- oder Bauingenieurstudium dürfen in Deutschland Häuser und Brücken projektieren und die fertiggestellten Bauten abnehmen und zur Benutzung freigeben, wenn sie keine Betrüger sind?

#195 |
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Gast
Gast

Dr. Lorenz: Pat. 2 an Herzecho denken, womöglich Endokarditis?

#194 |
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Jens Lau
Jens Lau

Herr van den Heuvel,
Sie warten nicht die Ermittlungen der Kriminalpolizei ab, sondern vorverurteilen eine Gruppe von Ärzten(!) und Heilpraktikern, die möglicherweise Opfer sind. Solche Fehler-Verbreitungen durch Teile der Presse kennt man ja. Sie poltern frei raus, was ihnen grad so einfällt und vergessen die Recherche. Sie greifen im selben Atemzug direkt die Amtsärzte an, die in ihren Überprüfungen feststellen müssen, ob sie im Einzelfall eine Zulassung zur Ausübung des Berufes “Heilpraktiker” erteilen oder nicht. Diese entscheiden, ob eine Gefährdung durch die Ausübung der Heilkunde durch diese Personen besteht.

#193 |
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Rettungsassistent

Mal so an viele der Kommentatoren gerichtet: Wenn eigentlich alle der Meinung sind, dass Doc Check im Grunde eine gute “Fachinformation” ist, dann braucht sich doch niemand hier derart verunglimpft fühlen…. JEDER BÜRGER weiß nicht erst seit heute, dass Ärzte Fehler machen…. Und genauso weiß JEDER, dass das Gesundheitssystem so konzipiert ist, dass überflüssige und fehlerhaft Therapien durchgeführt werden (bspw. durch Prinzip der Gewinnoptimierung in Krankenhäusern)…. Und jeder weiß, dass es Menschen gibt, denen alternative Medizin weiter geholfen hat… Warum fühlen sich hier nur so viele angesprochen? Lasst doch unsere Patienten dorthin gehen wo sie sich wohl fühlen…. Lasst sie sich informieren und Erfahrungen sammeln, sie werden gute Ärzte wie auch gute Heilpraktiker weiterempfehlen…. So funktioniert das doch, oder etwas nicht? Und WIR wissen doch auch alle, dass es unglaublich viel schwach ausgebildete Heilpraktiker gibt…. Schließlich ist die Ausbildung doch auch in der Tag eher dürftig…. Aber es liegt doch dann an JEDEM selbst, sich weiter zu bilden, zu hospitieren, spezialisieren…. Darin liegt doch der Erfolg, bei Ärzten und Heilpraktikern gleichermaßen…. Wer aufhört besser zu werden hat aufgehört gut zu sein…. Großartiges Zitat, oder? Und das Ganze in Handeloh war einfach mega peinlich (schließlich irrte man komplett verwirrt über den Hof…. Wer hätte da nicht den Rettungsdienst gerufen?) Aber es sind eben immer nur Wenige, die das Ansehen von Vielen gefährden… Also in diesem Sinne, lasst uns doch alle wieder lieb haben und uns auf das konzentrieren, wofür wir angetreten sind: Den MENSCHEN als Patient…. Dankeschön:-)

#192 |
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Regina Nerb
Regina Nerb

Als ich die Nachricht gehört habe, hieß es ‘Heilpraktiker und Homöopathen’. Ich habe das so verstanden, dass auch Ärzte in dieser Gruppe waren.

Regina Nerb

#191 |
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Gast
Gast

Mein Gott, ist das witzig hier. Wie kommt es, daß ich so sehr und so gerne an Loriot denken muß, bei dem es ja auch um ernste Hintergründe ging ?

#190 |
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Kommentator
Kommentator

186:Und wieder wird “Naturheilkunde”, was auch immer diese Differenzierung soll, mit Homöopathie verwechselt.

#189 |
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Andreas Brandt
Andreas Brandt

Diese Diskussion ist ja absolut lächerlich jeder ihrer Berufsgruppe ob HP oder studierter Mediziner den eigentlichen Sinn aus den Augen verloren hier gehts doch nur um Selbstbestätigung ihr HP weil man euch eure medizinische Kompetenz abspricht die HP nun mal auch nicht besitzen und ihr Ärzte weil eure heutige Behandlung Strategie mehr moderner pharma handel ist letztendlich sollten beide Berufsgruppen doch zusammen arbeiten denn der Patient ist doch der Mittelpunkt und seine Bedürfnisse ich arbeite in einem hospitz als Krankenpfleger und kann nur sagen dort funktioniert es super seid aktiver Zusammenarbeit des Arztes und des HP ist das Schmerz management nur mal als Beispiel genannt deutlich besser und invidueller geworden weniger wegen irgendwelcher globulis sondern der HP hat einfach mehr Zeit also alle mal tief Luft holen und auf s Ziel besinnen LG andi

#188 |
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Heilpraktikerin

Herr van den Heuvel,
manchmal kommt es einem so vor, dass Sie Ihre seltsam emotionsgeladenen Artikel absichtlich losschicken, um damit Empörung, ausführliche Gegenkommentare und (tatsächlich!) Fakten als Resonanz zu erhalten.
Sie können von den teilweise kompetenten Reaktionen eigentlich nur profitieren, evtl. für einen ausnahmsweise vernünftigen Bericht das nächste Mal?
Dies würde uns Naturheilkundler alle freuen, die seit Jahren eine gute Zusammenarbeit mit Schulmedizinern pflegen, dagegen veraltete Klischees nicht pflegen, erfolgreich therapieren und einen glücklichen und zufriedenen Patientenstamm haben. Salve!

#187 |
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Michael Unger Heilpraktiker
Michael Unger Heilpraktiker

Lieber #183,
wie viele Heilpraktiker kennen Sie persönlich? Wie intensiv haben Sie sich ernsthaft mit der Homöopathie oder anderen Verfahren der Naturheilkunde auseinander gesetzt? Was Sie da geschrieben haben, hat leider bestenfalls Stammtischniveau und darauf möchten wir uns doch wohl alle nicht wirklich einlassen!?

#186 |
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Shitstorm!
Sie hegen auch eine pauschalabneigung gegen die HP Berufsgruppe! Sonst würden sie nicht so einseitige Theorien und Behauptungen aufstellen.
Wieviele Ärzte pimpen sich mit substanzen um den stressigen Klinikalltag zu bewältigen? Schon mal darüber nachgedacht. Schwarze oder gedopte Schafe gibt es überall!!!
Zudem waren an ihrem Aufhängevorfall auch Ärzte beteiligt. Korigieren sie das bitte noch und erweitern sie ihren Fokus, denn das ist in der schulmedizinischen Therapie oft der Fehler :-)

#185 |
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Heilpraktiker

Schade für die Zeit, die ich für das lesen verschwendet habe. Es sollte eine einheitliche staatliche Journalistenausbildung geben um der Propaganda entgegen zu wirken. Ist ein Scherz! Genau wie der faktenfreie Artikel.

#184 |
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Gast
Gast

Sehr guter Artikel. Für mich ist die Heilpraktikerausbildung eh nur wie ein Wochenendkurs, z. B. ein 16-Stunden-Workshop.
Der Placebo-Effekt der homöopathischen Mittel ist gut, muss häufiger verwendet werden, benötigt allerdings keine eigene Berufsgruppe.

#183 |
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Heike Praeuer
Heike Praeuer

Heike Präuer
zu Teilnehmer 180
Ich kenne eine Apothekerin, die im März durchgefallen ist.
Weiß auch nicht, wie das passieren konnte.
Schließlich stellen doch Ärzte die Fragen für die Prüflinge zusammen.

#182 |
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Gast
Gast

Eine bodenlose Frechheit dieser Artikel, an dem Amphetamin Vorfall waren nicht hps sonder auch Pts und Ärzte beteiligt ! Einen ganzen Berufstand so in den Dreck zu ziehen sie sollten sich was schämen … Und so einen schlecht recherchierten Artikel zu veröffentlichen

Doc Check hat hiermit ein Leser verloren !!!

#181 |
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Gast
Gast

Also ich sehe in dem Artikel auch keine Hetze gegen Heilpraktiker – allerdings habe ich gerade den von #99 geposteten Heilpraktikertest gemacht – wenn das alles ist, was ein HP wissen muss bin ich ehrlich gesagt ziemlich entsetzt! Wer fällt denn da durch?

#180 |
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Gast
Gast

Sehr geehrter Herr Dr. Lorenz,
Pat. 1 : Anämie wegen bereits in den VirchowvLK metastasierten Magen -CA´s, ziemlich sicher auf der Grundlage einer chron. Gastritis Typ A entstanden —–>Sorgfaltspflicht für HP gebietet Arztvorstellung
Pat. 2: Vd. auf maligne bzw. zehrende Erkrankung wie z.B. TBC, gründliche Anamnese würde sicher Vd.Diagn. bringen———> Sorgfaltspflicht oder IFSG—>Arzt
Pat. 3: Vd. auf Darmkrebs, Anamnese, Labor , Hämoccult…——-> Sorgfaltspflicht——-> Arzt
Pat.4: Vd. auf zerebrale Belastung mit Stoffwechselendprodukten wie bei Leberzirrhose oder schleichendem Nierenversagen zu beobachten———> Anamnese , Laborparameter———> Sorgfaltspflicht—-> Arzt
Und nachdem alle Pat. bei Ihner waren und Diagnosen gestellt und gegebenfalls therapiert wurde, fangen wir die Patienten auf , entgiften die überhängenden Schadstoffe, bauen die Darmflora wieder auf, nehmen uns Zeit und stabilisieren sie.
Wir sind nicht annähernd so schlecht ausgebildet wie Sie annehmen.

#179 |
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Christian Hofmann
Christian Hofmann

Guten morgen Herr van den Heuvel,

was haben Sie für ein Problem mit Heilpraktikern, dass Sie in regelmäßigen Abständen solch wirre von Halbwahrheiten geprägte Artikel verfassen müssen, bei denen dann schon mal die Kommentarfunktion abgeschaltet werden muss, weil die Diskussion ausartet?
Bitte erklären Sie sich. Vielleicht kann Ihnen ja geholfen werden.

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall gute Besserung.

#178 |
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Heilpraktiker

Falls DocCheckNews unseriös wäre, wäre vdH der erfolgreichste Autor – gemessen an der Anzahl der Beiträge

#177 |
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Heilpraktikerin

Lassen wir doch einfach die Menschen selber entscheiden, ob sie zum Arzt gehen oder zum Heilpraktiker. So tue ich das auch und gehe auch ab und zu zum Arzt, wenn ich selbst bei mir nicht weiterkomme. Genauso kommen Patienten zu mir, wenn sie beim Arzt nicht weiterkommen. Jede Berufsgruppe hat doch ihre Aufgabe und wenn ein Patient unzufrieden ist, kommt er nicht mehr – ob beim Arzt oder Heilpraktier. Es geht doch darum, die Menschen zu unterstützen auf dem Weg in ihre Gesundheit und nicht darum, wer jetzt besser ist, wer mehr Wissen hat oder sich besser darstellen kann. Es kommt ja auch auf den einzelnen Therapeuten an und auf die Vertrauensbasis, die da entsteht. Heilung wird ja nicht nur erreicht durch Tabletten oder Globuli oder irgend eine andere Therapie, sondern, meines Erachtens, auch durch das, was da zwischenmenschlich rüberkommt. Und egal ob Heilpraktiker oder Arzt, keiner ist allwissend oder tut immer das Richtige. Ein bißchen enttäuscht bin ich aber schon von Doccheck – jetzt weiß ich nicht mehr, welche Artikel gut recherchiert sind und welche nicht. Eigentlich lese ich hier, um fundierte Informationen zu bekommen.

#176 |
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Heilpraktikerin

Wie armselig dieser Bericht, diese Diskussion. Ich fühle mich als HPA nicht angesprochen, lasse mich nicht in eine Schublade stecken, wie hier des öfteren geschildert.

Ich habe kürzlich ein Praktikum bei meinem Internisten gemacht, um mein gelerntes Wissen in GIT zu verstehen. Meine Ärzte sind sehr aufgeschlossen, wenn ich erzähle, das ich im HP Studium bin. Kann sie auch mal fragen, wenn ich in einem Krankheitsbild hänge.

Ich habe diese Seite gewählt, um mein Wissen zu erweitern aber nicht, um von Hetzkampagnen zu lesen.

Einen guten und friedlichen
Tag

#175 |
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Heilpraktiker Steffen Jurisch
Heilpraktiker Steffen Jurisch

Liebe Kollegen Heilpraktiker, noch am Sonntag den 06.09. lautete die Schlagzeile in fast allen Zeitungen: 29 Ärzte, Homöopathen und Heilpraktiker…
Nun sind es nur noch Heilpraktiker – weil der Leser einer Zeitung ein Kurzzeitgedächtnis hat kann man ja solch ein Vorkommnis ruhig mal wieder für Populismus gegen eine bestimmte Gruppe nutzen.
Da fragt man sich, wo sind die Ärzte geblieben die am Experiment teilnahmen, wurden diese mit Hilfe der Lobbyisten durch die Hintertür geleitet oder trafen sie im Krankenhaus auf Kollegen die ihnen halfen die Sache zu vertuschen? Wie gewohnt???
Ja, es gibt Heilpraktiker die Fehler machen aber laut AOK Bericht 2014 gab es rund 190.000 festgestellte und gemeldete (!) Ärztefehler davon ca. 18.900 mit tödlichen Folgen für die Patienten. Also sollten die Ärzte nicht mit Steinen werfen, wenn sie selbst im Glashaus sitzen.
DAS was hier abgeht ist ebenfalls Spezifismus, ….

#174 |
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sarah müllhaupt
sarah müllhaupt

Gegen eine Berufsgruppe dermassen zu schiessen, finde ich verwerflich!!! Etwas mehr Differenzierung hätte ich Doccheck zugetraut. Schade!

#173 |
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Dr. med. Reinhard Salinger
Dr. med. Reinhard Salinger

Es ist eine Schande wenn die Kommentare so liest lauter Profilneurotiker und Superklugscheisser

#172 |
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Heilpraktikerin

Meine Mutter ist letzte Woche in der Nacht in Ohnmacht gefallen und ging am Morgen zum Arzt, der meinte nur “och ist ja auch kein Wunder ich hab ihnen ein falsches falsches Medikament aufgeschrieben!!! ” da schreit kein Hahn danach … Über die täglichen Fehler der Ärzte… Ein HP dagegen stünde sofort auf der Abschussliste und die Bildzeitung oder RTL ständen vor der Tür !!!

#171 |
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Gast
Gast

Oh, Verzeihung, Dr. Martin Lorenz, war Ihr Name. Aber dennoch die Frage an Sie, ich finde das eine beachtliche Leistung!

#170 |
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Gast
Gast

@Dr. Martin Wolf

Wie haben Sie das denn geschafft, die Patientin, die mit 70,5 an Globuli gestorben ist, nochmal 80 werden zu lassen? Welches Wundermittel verwenden Sie?

#169 |
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Gast
Gast

Schlichtungsstelle für Arztfehler: Über 4000 Fälle pro Jahr
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=59120

#168 |
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Gast
Gast
#167 |
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Gast
Gast

An den Herrn Internisten #160
Genau die achso tollen Medikamente haben bei mir vor im Alter von 20 Jahren eine Pericarditis als Nebenwirkung beschert und die “Quacksalberei” einer Irisdiagnose und darauffolgenden leckeren Ampullen, die viel besser schmeckten und mir keine Kopfschmerzen und Übelkeit bereiteten wie Ihre pharmazeutischen Wundermittelchen und brachten mir letztendlich in einigen wenigen Wochen eine Heilung, nachdem ich mehr als ein Jahr trotz Internistische “Künste” nur gelitten hatte und kaum noch arbeiten konnte.

Wenn Sie sich besser fühlen, eine andere Heilkunst “Quacksalberei” zu nennen, Ihnen und Ihre Kollegen wie so oft die Ideen ausgehen, wenn Medikamente nur noch schaden, aber mit der Augen-zu-und-durch-Methode weitergemacht wird, dann nennen Sie sie wie Sie wollen. Seit ich Ihre Kollegenschaft seit rund zwei Jahrzehnten meide, fühle ich mich besser als je zuvor. Mittlerweile bin ich selbst ausgebildet und weiß was zu tun ist.

Das Nützlichste, was Ärzte zu bieten haben, sind ihre diagnostischen Geräte wie Röntgen, Ultraschall und Labor und wenn es gar nicht Anders geht, ein fähiger Chirurg, von denen es meiner Erfahrung nach auch nicht allzu viele gibt. Ansonsten macht die Notfallmedizin sicher auch noch Sinn, alles Andere lässt man besser, wenn man noch einigermaßen beisammen ist und sein letztes Restchen Gesundheit nicht auch noch ruinieren will. Nein, das habe ich nirgends gelesen. Alles eigene Erfahrungen als ehemalige Dauerpatientin von solch von sich selbst überzeugten studierten Medizinern wie Ihnen.

@162: Danke für diesen tollen Beitrag! Achja, Herr van Heuvel “interessiert” sich für Wissenschaften, reicht das etwa nicht als Nachweis? :) ….und selbstverständlich dürfen manche Ärzte auf Grund Ihres Studiums auch überall da mitreden, wo ihnen das Wissen fehlt. Ach, sorry, Ärzte sind allwissend, hatte ich vergessen. :)

Vielen Dank auch an #127, Ärzte wie Sie brauchen die Menschen.

#166 |
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Stefan Kaa
Stefan Kaa
#165 |
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Stefan Kaa
Stefan Kaa
#164 |
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Ich würde gerne mal an den “normalen” Heilpraktiker, also nicht diejenigen, die hier oft hochkompetent Beiträge zu “DocCheck Ask”, beisteuern (davon gibt es einige), vier Fragen stellen.
Patient1: 60 Jahre, Risse in den Mundwinkeln, relativ blasse Lippen, Abneigung gegen Fleisch, Schwellung oberhalb des linken Schlüsselbeines, Gewichtsverlust.
Patient 2: 45 Jahre, leichte Erschöpfbarkeit, Nachtschweiß, Fieber.
Patient 3: 70 Jahre, im Wechsel von ca. 3 Tagen übelriechende Durchfälle mit Verstopfung. Blasse Lippen.
Patient 4: 55 Jahre, immer geistig fit gewesen, innerhalb von wenigen Monaten “tüttelig” geworden, nachlassender Intellekt, Persönlichkeit verändert, sieht teilweise Fliegen, wo keine sind.
Ihre Verdachtsdiagnosen und wie behandeln Sie sie?
Es handelt sich um gängige Fälle.

#163 |
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Gast
Gast

Diese Seite ist eine reine Hetzjagd auf Heilpraktiker und Ärzte. Es gibt genug HP´s die sehr wohl mind. 3 Jahre die Schulbank drücken und sehr kompetent sind. Was man von Ärzten auch nicht immer behaupten kann. Trotz ihres schweren Studiums!
Was Handeloh anbelangt, waren auch Ärzte unter den Teilnehmern!!!
Ein Studierter ist gewiss nicht dumm! Aber es sagt nichts über sein Kompetenzen aus!!!
Ich arbeite seit 30 Jahren im Krankenhaus. Davon einige Zeit auch in einer Praxis. In dieser Zeit musste ich mich oft fragen, dass es doch noch was anderes, effektiveres geben muss! Das gibt es! Zwar nicht immer, aber oft!
Schön wäre ein ergänzendes Miteinander und eine staatlich anerkannte Ausbildung für HP´s. Dann müssten diese auch nicht immer um Ihr Ansehen kämpfen! Beide Seiten sind wichtig und verdienen Anerkennung! Schwarze Schafe gibt es auf beiden Seiten!
Wie viele Ärzte machen Fehler und gestehen sie nicht ein und diese bleiben nicht selten für die Patienten ohne Folgen?
Es muss auch nicht alles wissenschaftlich erwiesen sein um gut zu sein. Physiotherapie ist es auch nicht und wird trotzdem von Ärzten verordnet. Viele naturheilkundliche Therapien wurden von Ärzten und Gelehrten entwickelt ( Dr. Schüssler, Dr. Bach, Hippokrates, Franz Morell, Hahnemann usw ). Wie viele Ärzte machen Kurzevents, gesponsert von der Pharma und dürfen dann akkupunktieren, homöopatische Mittel verordnen oder Chiropraktik bzw Osteopathie anwenden, usw.? Sind sie doch Götter in Weiss?

[Kommentar von der Redaktion gekürzt]

#162 |
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Gast
Gast

Wieso schwurbeln Heilpraktiker eigentlich regelmäßig etwas von Naturheilkunde? Beispiel Homöopathie, was hat Homöopathie mit Natur zu tun? Das ist lächerlich. Ganz im Gegenteil zu beispielsweise Phytotherapeutika. Aber die zählen zur Medizin und haben ihre Beweislage. Ansonsten sollte es Alternativ-zur-Medizin heißen.

#161 |
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Internist
Internist

Zur geforderten Kooperation zwischen “Schul”ärzten und Heilpraktikern:
Kann mir jemand erklären, wie ich als verantwortungsbewusster Arzt mit den örtlichen HP’s sinnvoll kooperieren soll, wenn die HPs ihre Diagnosen mit Bioresonanz, Irisdiagnostik und Handauflegen stellen und mir dann zur weiteren Therapie des angeblichen Impfschadens schicken oder meine Diagnosen mit Chakrenmassage, Entsäuerung und Schüsslersalzen therapiert werden? Impfgegnerschaft und Abwertung der wissenschaftlichen Medizin gibts kostenlos dazu.

Gedanken zum Heilpraktikerwesen:
http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=2417
Wer das liest, wird bzgl. des Heilpraktikerunwesens mehr als zuvor den Kopf schütteln.

Egal wie gut ein HP angeblich ausgebildet ist: wenn überwiegend Quacksalber- und Scharlatan-Methoden zur Anwendung kommen, kann dabei nichts Sinnvolles herauskommen.

#160 |
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@ #156
Über Phytotherapeutika sprechen wir nicht, die sind tlw. hocheffektiv und werden auch von Ärzten angewandt. Wir reden über alles, was mit “D” anfängt und zur Heilslehre erklärt wird.

#159 |
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@ diverse Vorredner nach meinem Statement (#145)
Daß es mehr Einwände gegen ärztliches Handeln oder Beschwerden oder “Kunstfehlerprozesse” gibt, ist eine Milchmädchenrechnung “allererster Kajüte”.
In Deutschland gibt es 365.000 ärztlich tätige Ärzte. Es gibt dagegen geschätzte 14-16.000 Heilpraktiker. Der durchschnittliche Hausarzt sieht am Tag ca. 50 Patienten, der Heilpraktiker auch? Dann könnte er ja seine hoch gerühmte ganzheitliche Anamnese und Untersuchung ja gar nicht durchführen. Würde der Hausarzt so handeln, müsste der Tag 48 Stunden haben. Es ist eine simple mathematische Operation, daß also wohl ca. 160.000 täglichen Behandlungen durch Heilpraktiker 1.095.000 (bei “nur” 30 Patienten/Tag) ärztliche Behandlungen gegenüberstehen. Wie groß ich also das Risiko, daß bei täglich fast 7fach höherer Patientenzahl es den Arzt rein statistisch einfach früher mal “erwischt”, daß ihm ein Fehler vorgeworfen wird? Und wie gesagt, wer an den Zauberer glauben will, der ist auch nicht enttäuscht, wenn mal kein Kaninchen aus dem Zylinder kommt. Der Vorwurf der Chemotherapie ist ja noch grotesker. Versuchen Sie mal ein Lymphom mit Kamilletee oder Globuli zu heilen statt mit Chemotherapie. Oft handelt es sich auch um ältere Menschen, die eines anderen Todes sterben als des ehemaligen Malignomes. Wenn ein 70jähriger mit NHL 80 wird mit Chemotherapie statt nur 70,5 mit Globuli, dann erachte ich das als einen veritablen Erfolg. Chemotherapien haben natürlich ein gewisses Risiko (z.B. Spättoxizität, z.B. oppotunistische Infektionen). Pfefferminzpillen runterzuschlucken hat praktisch kein Risiko, aber eben leider auch keine Effektivität. Es gibt zur Schulmedizin bei relevanten Erkrankungen keine ernsthafte Alternative. Alles andere ist fast schon Wellness.

#158 |
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Ich frag mich eher,woher Heilpraktiker Tetrazepam bekommen?

#157 |
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Gast

Herr van den Heuvel: Bevor Sie hier den Anschein erwecken,
HP´s hätten keine gute Ausbildung, wie steht es denn mit Ihrer Ausbildung??
Welches medizinische Studium haben Sie selber denn abgeschlossen, so dass Sie in medizinischen Dingen überhaupt mitreden können und sich überhaupt ein Urteil erlauben können, welche Therapien bei welchen Krankheiten erfolgversprechend sind. Haben Sie überhaupt ein Studium, in dem Sie die Krankheiten studiert haben – nein, sicher nicht (Jedermann kann ja das Thema googeln!). Und hier noch ein Auszug aus dem Internet über die Voraussetzungen für den Beruf des Medizinjournalisten:

“Generell gibt es weder eine allgemeingültige Ausbildung noch Zugangsregelungen zum Journalistenberuf.
Dies gilt auch für Medizin- und Wissenschaftsjournalisten.”

Quelle: http://www.medizinpublizisten.de/joomla/PDF-Download/Medwiss_Beruf_2.pdf

Nur miteinander geht es: Die Naturheilkunde, die so alt wie die Schöpfung ist, in Verbindung mit der Schulmedizin – jeweils sinnvoll kombiniert oder auch mal
die eine oder andere Form für sich alleine ausgewählt.

#156 |
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Heike Präuer
Heike Präuer

Heike Präuer
Zu Nr. 152
Da gebe ich Ihnen Recht. In der Tat wird in der schriftlichen, sowie in der mündlichen Überprüfung festgestellt, ob die Heilpraktiker Ihre Grenzen erkennen.
Wer in den Überprüfungen die Notfälle nicht erkennt und dazu gehört auch die Schizophrenie fällt schlicht weg durch und das ist auch gut so ! Ich habe kein Problem damit, wenn die Hürden für Heilpraktikerprüfungen angehoben werden.
Aber rechnen Sie bitte auch damit, dass auch diese Hürden viele bestehen.
Viele Heilpraktiker haben durchaus als Physiotherapeut, Krankenschwester und Pfleger ein Vorleben und die arbeiten sehr gut mit den Hausärzten zusammen.

#155 |
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Nichtmedizinische Berufe

Meiner Meinung nach sollte die Heilpraktiker-Ausbildung standartiesiert werden.
Auch die Freiheit Diagnosen stellen zu dürfen, finde ich überaus fragwürdig. Dafür ist die Ausbildung keinesfalls ausreichend!! Wenn Ausbildung und Prüfung besser geregelt und Grenzen eindeutig festgesetzt wären, wäre das Berufsbild evtl akzeptierter.
Viele Grüße,
Christina
(Fachkinderkrankenschwester für pädiatrische Intensivpflege, Heilpraktikerin)

#154 |
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Heilpraktikerin

An Dr.Antwerpers,
die HP Verbände sind schon sehr lange dabei sich darum zu kümmern dass die HP`s eine solide Ausbildung haben .Außerdem sind wir auch per Gesetz dazu verpflichtet und dürfen auch nur das machen was wir nachweislich machen dürfen.
Leider kenne ich u.a.auch als Physiotherapeutin und auch als HP viele Patienten deen durch Ärzte ,sei es durch Unterlassung ,falscher Medikamente und keine Behandlung und ganz schlimm bei Krebspatienten oder auch Lymphpatienten mehr Schaden zugefügt wurde als vertretbar ist .
Ich glaube dass es wie in allen Berufen gute und schlechte Behandler gibt.
Und gerade bei vielen chronischen Erkrankungen stößt gerade die sogenannte Naturwissenschaft sprich die Schulmedizin an ihre Grenzen.Warum wohl???

#153 |
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Gast
Gast

In der “amtsärztlichen” Überprüfung sollte eigentlich überprüft werden, ob Heilpraktiker zum Wohl des Patienten und der Allgemeinheit ihre Grenzen kennen. Dies wird im Bericht beleuchtet.
Erschreckend, daß viele der hier schreibenden dies wohl nicht kapiert haben und lieber gegen Ärzte hetzen.
Wenn Ärzte Fehler machen dürfen es die anderen (instigierten) auch????

#152 |
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Heike Präuer
Heike Präuer

Heike Präuer
Für die Tagungsgruppe kann man sich wirklich nur fremd schämen. Mir ist es da egal , ob Arzt oder Heilpraktiker. Das muss Konsequenzen nach sich ziehen.
Ich jedenfalls erkenne die hochqualifierzierten Ärzte an und kombiniere mit der Komplementärmedizin, die vorwiegend die Heilpraktiker anbieten. Ich halte von Hassartikeln gegenüber Heilpraktiker genauso wenig, wie die ständige Diskussion um angeblich unnötige Igelleistungen (DXA Messung, Spezialsonographie). Im Übrigen bin ich froh, dass es diese Igelleistungen gibt, weil ich dadurch meine Komplementärmassnahmen besser anpassen kann. Ich freue mich nächste Woche wieder an einer Fortbildung Ärzte, Apotheker und Heilpraktiker zu treffen. Das gibt es auch und da werden keine Eigenexperimente durchgeführt, sondern u.a.Studien auseinandergenommen.
Ein Arzt hat mir mal erzählt, er kennt nur frustierte Hausfrauen , die in den eigenen vier Wänden ein Zimmerchen haben und dort meinen, etwas bewirken zu können. Man sollte jedem Menschen seine Meinung darüber lassen.

#151 |
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Gast
Gast

Ein sehr guter Artikel Herr van den Heuvel.
Leider verkommt die Doccheck-Kommentarfunktion immer mehr zur Plattform für Heilpraktiker, und Esoteriker. Jede kritische Äußerung wird ohne Reflexion sofort niedergemacht. Schade

#150 |
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Heilpraktikerin

Es ist egal, ob nun nur Heilpraktiker, nur Ärzte oder Heilpraktiker und Ärzte teilgenommen haben, vollkommen daneben war es allemal. Den Artikel von Herrn van den Heuvel sehe ich nicht so angreifend wie die Heilpraktiker-KollegInnen hier. Gerade den letzten Absatz finde ich gut und mahnt zur Sorgfaltspflicht und zum Eigene-Grenzen-Erkennen, die bei manchem Heilpraktiker die Selbstüberschätzung und -überzeugung, nur seine Therapie ist die richtige, hoffentlich etwas dämpft. Es geht nur in Synergie und ganzheitliche Betrachtungsweise bezieht m. E. immer die Schulmedizin mit ein.

#149 |
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Heilpraktikerin

Wo bleiben denn ihre Ketzerischen Artikel bezüglich der vielen ÄRZTLICHEN Behandlungsfehler????
Die Anzahl dieder liegt weit und zwar sehr weit über den Fehlern die HP`s verursachen.Vor allem die Schäden körperlicher,seelischer und vor allem finazieller Art sind in vielen Fällen viel gravierender .Von der zig tausend Patienten die aifgrund mangelnder Hygiene im Krh. an den Multiresistenten Keimen sterben mal ganz zu schweigen.Manchmal ist reden silber aber Schweigen GOLD und im Hinblick darauf dass man ja gar nichts mehr über den Fall vom Wochenende hört kann man davon ausgehen dass auch Ärzte beteiligt waren.
Des weiteren möchte ich ihnen mitteilen dass die Medical Tribune schon vor 30 Jahren einige großartike Artikel bezüglich der Alkohol – und Medikamentenabhängigkeit sowie die große Dunkelziffer bei Ärzten veröffentlich hat.Und aus eigener Erfahrung kann ich nur bestätigen dass diese Problem AUCH HEUTE nicht kleiner geworden ist .
Wo sind ihre Artikel darüber ???????Und natürlich auch über die Arztfehler die dadurch dann entstehen oder entstehen können.

#148 |
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Gast
Gast

Dr. med. Martin Lorenz
dann geben Sie doch mal die Statistiken durch wie viele Patienten mit Chemotherapie geheilt werden. Und zwar tatsächlich geheilt und nicht nur die 5 oder 10 JR überlebt haben und anschließend gestorben sind….an dem Gift der Chemotherapie. )Und das es das ist darüber braucht man heute nicht mehr streiten. :-) )
Das würde mich mal interessieren. Und ob dann die Ärzte ständig verklagt werden wenn Sie damit den Patienten eigentlich umgebracht haben???
Warum geben Sie denn so etwas nicht als Hinweis ab?

#147 |
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Gast
Gast

In meiner Prüfung saß ein Medizinstudent mit noch verbleibenden 2 Semestern der nicht mal die Anatomie Runde geschafft hatte!!!!!! Und das in der “lächerlichen” HP Prüfung. tztz
Ob studiert oder nicht studiert…..es bedeutet nicht das studierte eine bessere Arbeit abgeben, besser sind, schlauer sind, einfühlsamer sind usw.
Es wäre mal schlau den “Weißen Kittel = “Ich bin Gott Titel” abzulegen”!
Jeder von uns weiß das die Mediziner mehr lernen müssen aber das heißt nicht das sie am Ende von allem die Besten Mediziner werden.

143 : :-) Minderwertigkeitskomplex , frustrierte Hausfrauen, Verschwörungstheorie, hihihi…wie niedlich……hört sich schwer nach frustriertem Mediziner an … der selbst nicht weit gekommen ist. :-)

#146 |
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Ich würde bei dem Artikel gerne 10 mal auf die “5 Sternchen” klicken, um den Schnitt etwas anzuheben. Inhaltlich gebe ich dem Kommentar von Dr. Antwerpes und inhaltlich vergleichbaren vollumfänglich recht. Ich möchte auch drauf hinweisen, daß die strafrechtlichen Folgen für approbierte Ärzte und für “Alternativmediziner” nicht 100% vergleichbar sind. Ich kenne selbst üble Folgen für Patienten, die sich statt einer notwendigen Chemotherapie lieber “Blätter auflegen” ließen. Das ständig sicher verschlimmernde Tumorleiden erklärte der “Heiler” den Patienten mit einer “guten Immunantwort” des Körpers.
Aber das ist ein Teil des Problems. Versagt eine wissenschaftlich fundierte und anerkannte Therapie, wird der Arzt u.U. verklagt. Aber verklagt man auch den “Zauberer”, wenn man an Zauberei glauben möchte und nur der “Zaubertrick” nicht funktioniert hat?

#145 |
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Anästhesiepfleger

Sollte man den Ärzten überlassen gerade auch weil wie das im Beispiel genannte Tetrazepam zu schwersten Dermatologischen Nebenwirkungen führen kann

#144 |
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Gast
Gast

Habe schon viele Heilpraktiker/innen kennengelernt. Meist frustrierte Hausfrauen oder NC-Versager. Sämtliche leiden an einem unbeschreiblichen Minderwertigkeitskomplex und versuchen ihren Wert durch Verschwörungstheorien und Diffamierung der “Schulmedizin ” zu steigern.
Österreich macht es richtig!!! Verbot von Quacksalberei…

#143 |
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Alexandra Segl
Alexandra Segl

Zum Glück entwickeln sich doch viele Menschen weiter…und denken selbstständig und hängen sich nicht an einen solchen Bericht!
Klären Sie Missstände in Ihrem Berufsstand auf…da haben sie weiß Gott genug zu tun!
Sie werden es nicht schaffen mit solchen Berichten den Berufsstand der Heilpraktiker zu mindern oder gar zu beseitigen.

Gast 135 :-) ….. Danke !!! :-)

#142 |
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Student der Humanmedizin

@ #134:
Bezüglich der Prüfung sei auf folgendes verwiesen. Sie schreiben von der Heilpraktikerprüfung, die einen mündlichen und schriftlichen Teil umfasst.

Zum Vergleich: im Medizinstudium werden – neben dem ersten und zweiten Staatsexamen, die einen mündlichen und schriftlichen Teil umfassen – im Verlauf des Studiums etwa 90 (!) Prüfungen absolviert.
Diese Prüfungen verteilen sich über die etwa 40 Fächer, die im Studium gelehrt und bestanden werden müssen.

#141 |
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Peter Ibing
Peter Ibing

Hallo Herr van Heuvel
Ihnen scheint entgangen zu sein, dass sich auch Schulmediziner unter den Therapeuten im Selbstversuch befanden. Also durchaus möglich das die Medikamente von Ihnen mitgebracht wurden. Ansonsten machen Sie sich der Vorverurteilung schuldig und polarisieren. Keine gute journalistische Arbeit

#140 |
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Gast
Gast

Guter Artikel!
Als Patient hat man ein Recht auf eine sichere Therapie.
Niemand würde in einen Jumbo steigen, der von einem Laien und Möchtegern-Pilot gesteuert wird!

#139 |
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Dr. med. Frank Bollig
Dr. med. Frank Bollig

Bei einer Amphetamin-Vergiftung wäre ein Therapieversuch mit Ecstasy C30 sicherlich erfolgsversprechend gewesen;-).
P. s. Anscheinend sind hier, obwohl ursprünglich für Ärzte gedacht, unzählge Heilpraktiker angemeldet. Einfach hier nicht mehr rein schauen. Das schont die Nerven und Herrn van den Heuvel vergeht wahrscheinlich auch bald der (sichtlich vorhandene) Spaß im Heilpraktiker Ärgern.

#138 |
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Gast
Gast

Was für ein Trauerspiel! Kein Mensch ist unfehlbar! Aber es scheint, als wenn die vielen Schnitzer und Fehler der studierten Medizinzunft in Ordnung seien und selbstverständlich nur ein Versehen, dass immer einen Einzelfall darstellt, der von den Patienten nur überintepretiert und aufgebauscht wird.

#137 |
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Sonstige

Was ist der eigene Anspruch von DocCheck? Diese Frage an einem Artikel festzumachen ist möglicherweise nicht zulässig. Aber, wenn wie in dem obigen Artikel derartig populistisch vorgegangen wird ist das für mich schon mehr als ein Ausrutscher.

Ein Ereignis vor Abschluss der Ermittlungen heranzuziehen um in der Argumentation aufbauend eine ganze Berufsgruppe in ein derart schlechtes Licht zu stellen, ist weder hilfreich noch eine besondere Auszeichnung. Nein. Sorry, damit disqualifizieren Sie sich selbst. Schade eigentlich. Denn dem Menschen kann es durchaus eine große Hilfe sein, wenn das konstruktive Miteinander von Ärzten und Heilpraktikern zum Wohle des Menschen und Hilfesuchenden angestrebt wird.

Aber möglicherweise ist das zunächst nur Wunschdenken von Menschen, deren Wunsch es ist Brücken zu bauen und nicht Mauern zu errichten.

#136 |
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Gast
Gast

Hallo an alle. Das ist eine hitzige Diskussion. Ich würde dazu gerne auch etwas beitragen. Zu *Gast 93* – ja. die Prüfung war einfach. Ich habe sie selbst im März absolviert und mich geschämt, damit nach Hause zu kommen. Mein Mann ist seit vielen Jahren erfolgreicher Schulmediziner und ich hatte mich z.T mit seinen Büchern auf die Prüfung vorbereitet um dann diese 60 einfachen Fragen beantworten zu müsen. Allerdings ist vielerorts die mündliche Prüfung – und die haben Sie wohl ganz vergessen ;) sehr sehr schwer. Die Ansprüche an die Prüflinge steigen von Jahr zu Jahr und das ist auch gut so. Den Artikel empfinde ich als nicht so diffamierend wie einige andere, denn es gibt ja ebenso mehr als genug von Ärztepfusch zu lesen. Auf beiden Seiten gibt es “Pfuscher” und solche, die sich größte Mühe geben ihren Beruf mit Sorgfalt und Ernsthaftigkeit auszuüben. Wobei ich als nun fertige Heilpraktikerin der Meinung bin das die Prüfungen durchaus umfangreicher sein sollten. Gut das es Berufsverbände gibt, die großen Wert auf Weiterbildung geben. Mein Wunsch an Heilpraktiker und Ärzte : Arbeitet zusammen, zieht an einem Strang – zum Wohle des Patienten! Denn nur um den geht es :) Liebe Grüße

#135 |
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Vanessa Kraß
Vanessa Kraß

Hallo!
Ich selbst bin Heilpraktikeranwärterin und dies nicht ohne Grund. Bei meinem langen Leidensweg haben sehr viele Ärzte versagt und mir sehr geschadet! Wer hinterfragt diese Berufsgruppe? Man kann das Werk einiger Stümper nicht auf eine ganze Berufsgruppe übertragen!

#134 |
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Haberland
Haberland

Heilpraktiker: Die Hoppla!-Therapeuten.
Ein super Aufreißer.
Das ein derartiges Verhalten wie in Handeloh bei Heilpraktikern keinesfalls die Regel ist, bleibt hier leider unerwähnt. Abgesehen davon ist bis heute noch gar nicht geklärt, was dort überhaupt genau geschehen ist.
Ich kenne sehr viele Heilpraktiker, die sich Ihrer Aufgabe und Verantwortung gegenüber ihren Patienten durchaus klar sind.
Keine Frage: Wenn ein Mediziner (Heilpraktiker wie auch Ärzte) nicht verantwortungsbewusst handeln, muss dies selbstverständlich Konsequenzen im Rahmen unserer Gesetzte nach sich ziehen.
Von Hoppla Therapeuten bei Heilpraktikern sollte jedenfalls nicht generalsiert gesprochen werden. Das hat dann doch eher Bild-Niveau.

#133 |
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Simone Gahse
Simone Gahse

ich möchte aus meiner ganz persönlichen erfahrung sagen, dass meine tochter ohne die behandlung eines heilpraktikers nicht mehr da wäre… und zwar nachdem die schulmediziner welche an ihrer behandlung beteiligt waren, jämmerlich versagt haben… sie wäre fast an den nebenwirkungen schulmedizinischer medikamente verstorben… aus der erfahrung der letzten jahre möchte ich mal die frage der haftung für verpfuschte operationen, narkoseschäden oder fehldiagnosen stellen…

#132 |
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Gast
Gast

Ein super Artikel, und sogar noch juristisch gut vorgetragen. Könnt Ihr nicht lesen oder was?
Wo ist der Angriff gegen eine gesamte Gruppe eines Berufszweigs? Sehe ich nicht.
Da hilft dann doch nur noch Freud bei soviel Übertragung oder?
Um die Sache doch noch ein bisschen in die richtige Richtung zu bringen: Leute die Kernaussagen stehen so im unteren Drittel. erstmal lesen dann nachdenken und dann kommentieren.

#131 |
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Gast
Gast

Herr Antwerpes,

es ist gut, dass sie einen Autor so vehement verteidigen. Leider bezeichnen Sie ihn als Journalisten. Der Nachweis fehlt in seinem Fall aber – auch inhaltlich. Denn die von ihm angeführten Problemfälle mögen zwar richtig sein, sie ermangeln aber der Masse und der Aufschlüsselung nach tatsächlicher Berufsgruppe. Vielmehr ist es dem Autoren wichtig, seine Meinung zu vertreten aber nicht die Hintergründe zu entschlüsseln. Ihm scheint es auch entgangen zu sein, dass es noch gar nicht geklärt ist, was dort genau passiert ist und wer welche Schuld woran trägt.

Ich möchte aber seinen Artikel, der offenkundig rein populistische Zwecke verfolgt, nicht weiter auseinander nehmen, diejenigen, die ihn lesen, können sich ihre Meinung recht schnell selbst bilden. Sie werden sicher auch erkennen, dass der Artikel keine journalistische Meisterleistung ist. Und genau das ist es, was mich an Ihrem letzten Kommentar stört, Herr Antwerpes. Sie sagen, dass Berufe ohne staatlich regulierte Ausbildung es sich gefallen lassen müssen, journalistisch hinterfragt zu werden. Woraus genau beziehen Sie die Information, dass Herrn van den Heuvel journalistisch ausgebildet ist? Er hat bisher lediglich ein Studium der Chemie mit Diplom nachzuweisen. Eine Art Journalistische Arbeit hat er zwar für den Klett Verlag in seinem Xing Profil stehen aber keine staatlich anerkannte journalistische Ausbildung mit Abschluss als Nachweis. Wieso ist Ihrer Meinung nach, seine nicht ausgebildete Meinung als ‘wichtig’ einzuordnen? Also so wichtig, dass Sie ihn dermaßen verteidigen. Ist diese Meinungsverbreitung nicht gar ebenfalls gefährlich, weil durch einen freiberuflichen Journalisten geschrieben, so wie sich Herr van den Heuvel nennt, dem eine staatliche Regulierung fehlt?

[Kommentar von der Redaktion gekürzt]

#130 |
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No risk, no fun!

Da kann man den betroffenen Heilpraktikern nur sagen “Guten Appetit! Und viel Spaß auf der ITS bzw. geschlossenen Psychiatrie…”.

#129 |
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Heilpraktiker

Kritik muss auch angenommen werden können … Ich finde den Artikel daher nicht schlecht. Was kann den besser werden? Was sollen Heilpraktiker tun? Gemeinsam eine geregelte Ausbildung auf die Beine stellen? Untaugliche Diagnostiken und unwirksame Therapien aus ihren Praxen verbannen? Das wäre nicht schlecht – nur gegen schwarze Schafe in den eigenen Reihen vorzugehen, schaffen wahrscheinlich weder Heilpraktiker noch Ärzte. Ich sehe solche kritischen Artikel, wie den von Michael van den Heuvel nicht negativ. Er legt den Finger auf eine offene Wunde, daher die Aufschreie …

#128 |
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Gast
Gast

Als Arzt muss ich mich schämen für so einen Mist, Ich habe so viele Kollegen die Akupunktur machen und nur A und B Diplom haben. Da hat so mancher HP eine bessere Ausbildung in TCM als die meisten meiner Kollegen. Jeder HP der sich in der Praxis behaupten kann ( weil er Erfolg hat in seiner Therapie und der Patient selber zahlen muss) hat mehr Menschen geholfen, als ein Arzt der, egal ob er Erfolg hat oder nicht, von der Krankenkasse bezahlt wird.
Sicher gibt es auch schlechte HP, aber die bstehen nicht lange in der Praxis im Gegensatz zu meinen Kollegen.

#127 |
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Heilpraktiker

Ach Herr van den Heuvel…..auf Ihren Artikel muss man nicht antworten. Schade nur für DocCheck News wo ansonsten wirklich interessante Infos zu bekommen sind.
Mich betrüben die Pöbeleien und Unterstellungen der Kommentatoren. Das ist doch das Niveau der Ausrutscher von Herrn van den Heuvel, neben seinen sonst interessanten Artikeln.
Primum nil nocere gilt für die gesamte Medizin und niemand kann in Anspruch nehmen, fehlerfrei zu sein. Übrigens stimmen auch Patienten mit den Füßen ab und gehen dorthin, wo ihnen geholfen wird – egal ob Arzt oder HP.
Ich erbitte mir höheres Niveau bei einigen Kommentatoren, eine Stellungnahme des Autors und von DocCheck News. Danke

#126 |
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Gast
Gast

So ein schwachsinn. Man weis doch garnicht was passiert ist. Dieser Artikel ist sehr schlecht recherchiert. Hauptsache wieder jemanden schlecht gemacht. Da muss jemand aber grosse Minderwertigkeits Komplexe haben, wenn er staendig auf den HP’s rumhackt.
Wieviel Patienten von den Aerzten verhunzt werden, spielt keine Rolle.
Da kann man nur ins Gesicht lachen :-)))))))) armer, armer Herr van den Heuvel

#125 |
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Gast
Gast

Aha, der Herr Dr. Henrich, Veganer durch und durch und dennoch überzeugt von der reinen Tierversuchsmedizin und wettert ständig gegen das, was die Natur uns zumindest zusätzlich bieten könnte. So kann man sich die Welt auch “schönmalen”.

Wussten Sie, dass viele chemische Medikamente aus der Natur nachgebaut wurden, um sie gewinnbringend verkaufen zu können?

#124 |
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Gast
Gast

Das scheint man hier nicht gerne zu lesen, dass die Ärzteschaft jährlich allein in Deutschland rund 20.000 tödliche “Ausrutscher” hervorbringt?
Wo bleibt da der Artikel?

#123 |
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Dr. Karin Rüttgers
Dr. Karin Rüttgers

Sehr geehrter Herr Antwerpes,

da stimme ich Ihnen gerne zu! Statt über bedauerliche Zwischenfälle zu schreiben, deren genauen Hintergrund hier niemand kennt, sollten wir alle unsere Energie besser in Verbesserungen des gesamten Gesundheitssystems stecken.

Ich wünsche Ihnen und allen anderen Lesern hier einen besinnlichen Abend!

Karin Rüttgers

#122 |
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Danke für den guten Artikel. Wenn man so manchen Kommentar liest, dann habe ich Sorge um die jeweiligen Patienten dieses Kommentators.

#121 |
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Rolf Höhl
Rolf Höhl

Völliger polemischer Unfug. was hat der Autor dazu zu sagen, dass vor ein paar Wochen 1000 ärztliche Abrechnungen bei Plus/Minus präsentiert wurden von denen 500 falsch waren und man staune – alle zu hocht! ich habe meine Krankenkasse um Stellungnahme gebeten. Antwort: das System der Selbstverwaltung sei so komplex
dass Irrtümer einfach unvermeidlich wären. Wo sind die Konsequenzen geblieben als uns in Asien gefertigter Zahnersatz als Deutsche Wertarbeit angedient wurde?
Muss der gesamte Berufsstand DER Heilpraktiker HERHALTEN WENN ein paar verrückte Hühner durchdrehen?
Selten so eine unverblümte Absicht gesehen.

#120 |
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Gast
Gast

Nur kurz zu dem “Therapeuten-Seminar” in Handeloh: meines Wissens nach waren dort Heilpraktiker UND Ärzte zu einem Selbstversuch angetreten….. von ganzen 29 Therapeuten war die Rede – in welcher Gewichtung war nicht in den Medien genannt. Wieso also EINEN Berufszweig schlecht machen, Herr van den Heuvel? Dass es auch immer inkompetente Ärzte gibt, liegt doch auf der Hand. Wir haben nur ein schlechteres Rechtssystem was beispielsweise “Kunstfehler” angeht – oder sollte man besser “Wissensfehler” sagen???

#119 |
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Jutta Schlichter
Jutta Schlichter

Jutta Schlichter
Heilpraktikerin

Ich rate Herrn van den Heuvel, einfach mal eine schriftliche HP-Prüfung bei Kreawi.de zu machen!
Viel Vergnügen!

#118 |
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Gast
Gast

Zum Thema keine Ausbildung! Man kann sich auch zur Abiturprüfung (Begabtenabitur) ohne jeglichen Nachweis anmelden, und es gibt auch welche die es schaffen! Von wo haben die ihr wissen? Bis vor kurzen durften nur Abiturienten Medizin studieren, jetzt nach Jahrzehnten kam man dahinter, dass es auch ohne Abi geht! Nur so nebenbei, muss man z.B. Musik studieren um ein erfolgreicher Musiker zu sein? Haben die Beatles nicht die Schule abgebrochen?
Ich glaube das es sehr gute und sehr schlechte Heilpraktiker gibt, und ich glaube das es sehr gute und sehr schlechte Ärzte gibt.

#117 |
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Sehr geehrte Frau Rüttgers,

eine Berufsgruppe – die im Gegensatz zu den meisten Heilberufen – ohne staatlich regulierte Ausbildung agiert, muss sich journalistisch hinterfragen lassen. Die Toleranzschwelle scheint diesbezüglich eher niedrig zu sein – wie man an den meisten Kommentaren sieht. Die Liste der “Ausrutscher” ließe sich übrigens verlängern. Ich erinnere Sie an den Fall des Heilpraktikers, der seine an Brustkrebs erkrankte Frau mit Aprikosenkernen “behandelte”. (http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/alternativmedizin-bei-krebs-gefaehrliche-esoterik-a-1048139.html) Statt hier auf dem Autor herumzuhacken, wären Heilpraktiker und ihre Verbände m.E. gut beraten, über eine Verbesserung und Standardisierung ihrer Ausbildung zu diskutieren. Statt dessen wirft man Herrn Heuvel (siehe #18) für seinen harmlosen Artikel durch die Blume “Diffamierung” und “Verletzung der Menschenwürde” vor. Das ist schon etwas grotesk.

Mit besten Grüßen

Frank Antwerpes

#116 |
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Gast
Gast

Merkwürdig, immer wenn es um Heilpraktiker geht, erscheinen hier unzählige Kommentare. Wie kommt das bloß ? :-)

#115 |
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Dr. Karin Rüttgers
Dr. Karin Rüttgers

#95

Sehr geehrter Herr Dr. Antwerpes,

sicher mangelt es manchen Kommentaren zu diesem Artikel an Sachlichkeit.

Dies trifft aber leider auch auf den Artikel selbst zu. Herr van den Heuvel bezeichnet die ganze Berufsgruppe der Heilpraktiker als “Hoppla-Therapeuten” oder schreibt ihnen ohne konkrete Belege “so manchen Ausrutscher” zu.

Auch der kürzlich hier erschienen Artikel “Ins RECHTE Licht gerückt” ist voll von solchen unsachlichen Negativ-Zuschreibungen; es wird allen Heilpraktikern implizit braunes Gedankengut unterstellt. Leider wird auch in diesem Artikel nicht zwischen Heilpraktikern und homöopathisch arbeitenden Therapeuten unterschieden. Usw, usf.

Wenn dann solch journalistisch und wissenschaftlich schwachen Artikel immer wieder als Aufmacher für den Newsletter genutzt werden, darf man sich als Betreiber der “größten Fachcommunity für medizinische Fachberufe in Europa” über Flashmobs doch eigentlich nicht wundern.

Mit besten Grüßen
Dr. Karin Rüttgers

#114 |
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heilpraktikerin Susanne Knapp
heilpraktikerin Susanne Knapp

Fein gemachter inhaltsloser Populismus.
Wer leistet sich denn keinen Ausrutscher?
Nicht wert zu lesen.

#113 |
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Herr van den Heuvel, wer hat Ihnen den Titel “Fachjournalist” verliehen? In wessen Interesse recherchieren und schreiben Sie?
Was ist Ihnen Schreckliches mit oder bei Heilpraktikern passiert? Statt zu vermitteln hetzen Sie gegen eine bestimmte Berufsgruppe, immer mal wieder.
Warum veröffentlicht DocCheck solch einen “Hexenjagdartikel”? Steckt da Absicht dahinter?
Mich würde auch interessieren, was da in Handeloh genau passiert ist. Was waren die Hintergründe und die Motvation der Teilnehmenden. Welche Verantwortlichkeiten ergeben sich daraus? Ohne Diffamierung eines ganzen Berufszweiges!

#112 |
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Ist doccheck jetzt zu einer Nonsens-Seite verkommen?

Wertung: 5 Minus-Sterne!

#111 |
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Gast
Gast

[Kommentar von der Redaktion entfernt]

#110 |
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Dr. rer. nat. Frank Werner
Dr. rer. nat. Frank Werner

göttlich der Artikel, aber viel besser noch die erbosten Kommentare der getroffenen HPs…
Werde ich auf den verschiedenen Skeptiker-Seiten gleich als Abendlektüre weiterempfehlen

#109 |
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Indre Harkensee
Indre Harkensee

Und was hat das jetzt mit dem Seminar in Handeloh zu tun?

Es gibt ca. 36000 Heilpraktiker in Deutschland und 29 haben an dem Seminar teilgenommen. Was die Heilpraktiker dort gemacht haben war wirklich “bescheuert” und ein Ärgernis für alle anderen Heilpraktiker – aber warum wird das mit dem obigen Artikel in Zusammenhang gebracht. Ich sehe da keinen Sinn- eher eine Hetzerei gegen Heilpraktiker….Sind wir noch im Mittelalter?

Indre von der Thüsen-Harkensee
Heilpraktikerin aus Hamburg

#108 |
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Tatjana Meinbecke
Tatjana Meinbecke

Schönes Ding. Die Heilpraktiker”ausbildung” in Deutschland gehört dringend hinterfragt.

Ärzte müssen ein langes Studium und harte Ausbildungen hinter sich bringen und diese Freizeitmediziner können ihr unwissenschaftliches Geseiere verbreiten, nachdem sie sich ein Schild an die Haustür gehängt haben.

Heilpraktiker sind keine Ärzte. Sie verfügen über allenfalls rudimentäres medizinisches Grundwissen, was sie in keinster Weise zu Diagnosestellung oder ähnlichem befähigt.

Alles in allem: Überflüssig wie ein Kropf.

#107 |
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Sonstige

Gast

Ihrer Meinung nach H. v. den Heuvel sind alle Heilpraktiker ungebildet, unqualifiziert, drogenabhängig und dumm…….
Doch bitte bedenken Sie….das Niveau der Heilpraktiker legen die Amtsärzte fest…so gesehen, gibt es zu jedem unqualifizierten Heilpraktiker mindestens einen ebenso unqualifizierten Amtsarzt…….tztztz

#106 |
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Gunda Rachut
Gunda Rachut

Ich empfehle dringend die Lektüre des Buch “Zeitungspraktikum” von Werner Meyer o.ä.. Dort sind alle relevanten Grundlagen für einen seriösen Journalismus dargestellt. Dieser wird hier – und im übrigen bei sehr vielen der hier veröffentlichten Artikeln – mit den Füßen getreten. Wer anderen Dilettantismus vorwirft, sollte vielleicht selbst die Grundregeln der Spielfelder ansatzweise kennen, die er meint betreten zu müssen. Dieser Artikel ist ein “Kommentar”, mithin eine persönliche Meinungsäußerung, und wäre auch als solcher zu kennzeichnen.

#105 |
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Gast
Gast

Kommt ein gesunder zum Arzt.

https://www.youtube.com/watch?v=kGidHZe_hZ0

#104 |
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Dr oder HP oder beides?
Dr oder HP oder beides?

Sicher ist, es gibt in jedem Berufszweig solche die Ihre Tätigkeit verantwortungsvoll und mit Sorgfalt ausüben, und solche die das eben nicht tun. Klar gibt es schwarze Schafe unter den Heilpraktikern, sowie unter Ärzten, Richtern, Polizisten, Lehrern, Priestern etc. Alle Berufsgruppen daher zu verurteilen, dass einige Wenige nicht konform ihres Berufsstandes handeln, wäre vermessen. Hier geht es um den Standpunkt auf dem man steht. Verteufle ich Heilpraktiker, habe ich Angst davor, dass diese evtl. doch Lösungen, Hilfe zur Linderung von Leiden haben, die ich als Arzt o.a. nicht habe, werde ich Gründe und Beweise finden, dass dieser Berufsstand ein Witz ist. Es muss endlich Schluss sein, die Wahrheit für sich allein zu beanspruchen und seine Ängste auf andere abzuladen und diese zu diffamieren. Es ist doch für alle genug vom Kuchen da. Ärzte arbeiten mit Heilpraktikern zusammen, wenn sie an ihre Kompetenzgrenzen oder Kapazitätsgrenzen stoßen. Umgekehrt profitieren auch Heilpraktiker vom Dasein der Ärzte. Es ergänzt sich alles wunderbar. Und letzten Endes steht der Patient, der im besten Fall davon profitieren kann. Es gibt Heilpraktiker die mit viel Liebe zum Beruf seit Jahrzenten erfolgreiche Praxen mit zufriedenen Patienten führen. Dies wäre nicht möglich, wenn sie “stümperhaft” arbeiten, denn das merkt der Patient irgendwann. Also mehr Mut zur Offenheit und bitte nicht mehr solch einseitig recherchierte Artikel a la “So dumm sind Heilpraktiker”, wenn dann bitte auch die Gegenseite beleuchten und unter dem Strich wird dann ersichtlich, dass auch Ärzte Fehler machen – eben weil menschlich.

#103 |
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Heilpraktikerin

Ach ja, mal wieder auf den Heilpraktikern rumhacken….
Es gibt prozentual gesehen mindestens genauso viele schlechte Ärzte.
Schwarze Schafe gibt es auf beiden Seiten. Die größeren Schäden mit weitreichenden Folgen entstehen aber in der Regel nicht auf Seiten der Heilpraktiker……..

#102 |
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Gast
Gast

Der Artikel bringt doch niemanden weiter. Er birgt doch zumindest die Gefahr des Voyerismus, das heißt, er bewirkt dass die Leute sich gegenseitig niedermachen und wir das entspannt beobachten können, fast hätte ich geschrieben genießen können..
Summa: die Kommentare sind eigentlich fast interessanter als der Artikel selbst! Sollen sie womöglich sein?
Es gibt auch nicht “die Heilpraktiker” und jeder ist frei, zu einem solchen zu gehen.
Ich persönlich gehe lieber zu einem Arzt und halte von den Heilpraktikern wenig. Gut jemand anders sieht das anders.
Sie könnten ja mal einen Artikel bringen über Ärzte, die dem Alkohol oder Drogen (habe ich selbst einen gekannt) verfallen sind!

#101 |
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Dr. F. Herfurth
Dr. F. Herfurth

#95: das gilt aber auch für Heilpraktiker! Sicher gibt es unter ihnen auch schwarze Schafe, die dann (zu Recht) an den Pranger gestellt werden. Aber auch unter den Ärzten gibt es solche, die sich aber oft gegenseitig decken. Ich erinnere nur an die Verschreibungspflicht für Lokalanästhetika, da es ja zu Todesfällen gekommen ist.
Leider kamen diese nur bei Ärzten vor, nicht ein einziger bei Heilpraktikern!

#100 |
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Gast
Gast

93: Sicherlich ist das hier, http://likamundi.de/pruefungsfragen/heilpraktiker-pruefungen/heilpraktiker-pruefung-maerz-2015.html, der Prüfungskurs für Vorschulkinder :)

#99 |
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HEILPRAKTIKER Lucas Wilkmann
HEILPRAKTIKER Lucas Wilkmann

Jede Werbung ist eine GUTE Werbung! Und der Berufsstand der Heilpraktiker -übrirgens der EINZIGE in Deutschland, der sich GANZ der Naturheilkunde widmet, und somit eine vollkommen andere ganzheitliche Herangehensweise an das Thema GESUNDUNG hat – freut sich, dass er wieder einmal erwähnt wurde!
WENN AUCH “leider” NEGATIV! In welcher Art der Artikel “UNS” Heilpraktiker einseitig über einen Kamm schert, ist typisch für diese Art von Sensationsjournalismus. Bitte vergessen Sie niiieeee, dass die Naturheilkunde in der Form, wie sie heute in Deutschland praktiziert wird, durch den Berufsstand der Heilpraktiker überhaupt erhalten worden ist. Klassische, traditionelle und vor allem BEWÄHRTE Therapien – naturwissenschaftlicher Beweiß hin oder her – gäbe ES schon längst nicht mehr und wären verschwunden, gäbe ES uns Heilpraktiker nicht!

#98 |
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Heilpraktikerin

Journalisten: Die Hoppla!-Welterklärer

#97 |
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Gisela Satzinger
Gisela Satzinger

wo gibt es keine “schwarzen Schafe”? bitte melden!!!

#96 |
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Martin Bökenkamp
Martin Bökenkamp

Vielleicht waren die Mediziner auch nur von diesem, erst am 23. Juli 2015 veröffentlichten, Doccheck-Artikel inspiriert und an den falschen Dealer geraten?
http://news.doccheck.com/de/95158/psychedelika-lsd-auf-dem-therapie-trip/

#95 |
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Bitte halten Sie sich an die Netiquette und sehen sie von persönlichen Angriffen auf unseren Autor ab. Herr Heuvel ist weder ein “Schreiberling”, noch ein “Stümper”. Er ist auch kein Blitzableiter für Hassgefühle und Frustration.

#94 |
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Psychotherapeut

Ärzte:
Erinnern Sie sich noch an jenen Postboten, der es geschafft hatte, überaus erfolgreich als “PD Dr. Dr. xxx” sogar über einen langen Zeitraum als Psychiater in gehobenen Positionen in mehreren Kliniken tätig zu sein? – Vor Gericht wurde von seinen früheren ärztlichen Kollegen bescheinigt, dass er durchaus immer rechtschaffen und sachgerecht gewirkt hatte. Ein Richter gab sogar zu Protokoll, dass er ihn als Gutachter sehr geschätzt hätte, weil seine Gutachten sehr viel gründlicher waren die vieler anderer Psychiater. Der PD Dr. Dr. hatte nur Hauptschule!

Heilpraktiker:
Andererseits steht im Heilpraktikergesetz meines Wissens, dass die Prüfung, die zu Ausübung der Tätigkeit legitimiert, lediglich den Nachweis zu erbringen hat, dass der Prüfling “KEINE GEFAHR FÜR DIE VOLKSGESUNDHEIT DARSTELLT”!
Von besonderen Kenntnissen, Fähigkeiten und berufsvorbereitenden Tätigkeiten steht da nichts.

Wir leben hier in Deutschland in einem Land, in dem man allgemein immer noch sehr beeindruckt (und eingeschüchtert) ist von akademischen Titeln, hohem Rang in Hierarchien und den daraus folgenden Unterwerfungsgesten gegenüber jenen, die höher stehen im Hierarchie-Rang.

Wir müßten daran arbeiten, dieses in Generationen erworbene und vielleicht ja schon in die Gene eingeflossene Herrschaftsdenken und die daran gekoppelten Verhaltensweisen zu verändern:

auf der einen Seite die Mediziner, die sich per se für gut halten (obwohl sie selbst genau wissen, wieviel Mist auch sie bauen!),

auf der anderen Seite die Heilpraktiker mit ihrem tiefsitzenden Minderwertigkeitsgefühl, das gerade auch hier in den wütenden Kommentaren immer neu zum Ausdruck kommt.

Wie schon mehrfach geschrieben wurde: in allen Bereichen des Lebens gibt es sehr fachkompetente Leute – aber auch immer wieder ausgesprochene Blindgänger, die allerdings von der Hierarchie aus Eigeninteresse geschützt werden.

Also: warum nicht mal wegkommen von den Projektionen auf beiden Seiten!
Der Heilpraktiker leitet mal eine Tumorkonferenz – der Arzt läßt sich mal einführen in die okkulte Wissenschaft des Herrn Hahnemann…… ;-)))

#93 |
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Gast
Gast

PS: Meine Prüfung war wirklich hart.
Ich musste in der Prüfung auch die chemischen Formeln von Adrenalin und Acetylcholin vortragen können plus die gesamte deutsche und lateinische Bezeichnung fast sämtlicher Knochen und zudem die Äste der Hauptgefäße erklären können.
@ 87. Sie haben sich bestimmt vertan.
Das war der Prüfungskurs für Vorschulkinder :)

#92 |
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Gast
Gast

Sehr geehrter Herr van den Heuvel,

schade- Ihr Artikel reiht sich ein in die vielen Artikel “gefährlichen Halbwissens” über die angeblich ach so furchtbaren Heilpraktiker – eigentlich bleibt dafür bei mir nur ein müdes Lächeln übrig. Es gibt in jeder Berufsdisziplin verantwortungslose Stümper und echte Könner. Würden Sie einmal einen guten Heilpraktiker selbst kennen lernen, der Ihnen bei möglichen Beschwerden hilft, so würde Ihr Bild ins Wanken geraten. Ich selbst bin auch als HP tätig und arbeite sehr sorgfältig, verantwortungsbewusst und bin immer daran interessiert, mit Ärzten zusammenzuarbeiten. Manchmal frage auch ich mich, was Ärzte lernen, bzw. hinterher noch anwenden, denn mir begegnen sehr häufig Menschen mit schier unglaublichen Arzt- und Krankenhaus-Odyséen, bei denen ich nur den Kopf schütteln kann. Oft bleibt bei solchen Odyséen dem Patienten gegenüber die Menschlichkeit, auf Kosten eines immensem Ego-Gehabes / Überheblichkeit Ihrer Kollegen, auf der Strecke. Sie vergessen außerdem, dass viele meiner Kollegen von einen fundierten Kenntnishintergrund mitbringen und es keineswegs so ist, wie Sie dies gerne darstellen. Da ich mich nicht irgendwelchen abfälligen Bemerkungen aussetzen möchte, bleibt mein Eintrag hier (leider) anonym. MfG

#91 |
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Gast
Gast

Verzeihung, aber in puncto Anatomie kann ich jedem Arzt das Wasser reichen.
Man braucht nicht unbedingt eine Leiche, um zu lernen.
Die medizinischen Grundlagen WERDEN gelehrt, mit äußerster Sorgfalt und Genauigkeit.
Zufälligerweise war mein Prüfer ein Pathologe und der hat gestaunt, als ich ihm alle Fragen beantworten konnte.
Medizin ist nicht studierbar, sondern erlernbar.
Wer sich wahrhaftig dafür interessiert und es als Berufung versteht, lernt es gerne.
Beispiel: Der Mann einer Kollegin ist Arzt und meinte, mich prüfen zu müssen.
Ja, ich wusste, wo Lacuna musculorum zu finden ist:
Und ja, ich konnte auch die genaue Funktion des M. cremaster erklären plus seine Mechanik plus die chemische Reaktion.
Und nun zeigen sie mir bitte einen Medizinstudenten, der das kann.
Meine Ausbildung ist fundiert und da bin ich stolz darauf.
Ich weiß, was ich darf und was nicht.

Im übrigen lächel ich über diesen Artikel und mache mir einen Kaffee.

#90 |
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Heilpraktikerin

2 x 3 macht 4 –
widdewiddewitt und 3 macht 9e !
Ich mach’ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt…..

Braucht es noch mehr Kommentar für diesen inhaltlich falschen Artikel? Den größten Teil der Wahrheit verschweigen für Quote?
Van de Heuvel go home….

#89 |
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Birgit Haus
Birgit Haus

Das ganze Berufsbild des Heilpraktikers so infrage zu stellen, weil ein paar “Verrückte” einen Versuch gemacht haben, dessen Gesamtkontext noch nicht einmal geklärt ist, scheint ebenso unangemessen, wie die ganze Ärzteschaft in Frage zu stellen, weil ein Arzt oder viele Ärzte Fehlleistungen vollbrachten, die andere Menschen das Leben gekostet haben. Dazu gibt es hinreichende Statistiken.
Bitte etwas mehr Objektivität in der Berichterstattung und mehr Respekt vor den Kompetenzen des einzelnen Menschen !!!

#88 |
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Horst Boss
Horst Boss

Während wir immer mehr auf ausländische Mitmenschen angewiesen sind, um die innerdeutsche katastrophale Versorungslage einigermaßen in den Griff zu bekommen, sollte nicht immer auf HP´s herumgehackt werden. Mir als Medizinjournalist sind sehr viele Fälle bekannt, bei denen Ärzte versagt haben und versagen. Nur da ist es so, dass Ärztekollegen die Nase rümpfen oder übel über die Kollegen schimpfen, was allerdings dann nicht nach außen weiter breitgetreten wird und nicht ans Tageslicht kommt. Wir alle (sowieso die beamteten Ärzte) wissen genau, dass wenn viele Patienten darüber informiert wären, wie falsch sie behandelt wurden und werden, die Gerichte infolge ad hoc lahm gelegt wären. Und die Haftpflichtversicherer gar keine Versicherung mehr übernehmen würden oder die Prämien, wie bei den Hebammen (dort ungerechtfertigterweise) um ein Vielfaches anheben müssten. Zudem: Laut Tagesthemen waren bei den wirklich deppeten Kollegen, von denen die Rede ist, auch wirklich deppete Ärzte dabei. Auch diese sogenannten “wissenschaftlich toll ausgebildeten Mitmenschen” müssen unbedingt dabei erwähnt werden. Ich frage mich: Hat die Wissenschaft wieder versagt? Also lassen wir die Hetze sein und die Kirche im Dorf, Herr van den Heuvel. Und gönnen wir doch diesem kleinen Personenkreis diese Weiterbildung mit Ewig-Wirkung:-)))

#87 |
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Kommentator
Kommentator

@84,85: Die Prüfung ist nun wahrlich keine übertrieben schwere. Selbst nebenbei und ohne Vorbereitung habe ich die nötige Punktzahl online erreichen können.
Eine von Gesetz wegen vorgeschriebene Ausbildung gibt es keine.

#86 |
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Michael Relou
Michael Relou

Der Artikel könnte besser sein, aber der Überschrift sagt wieder wirklich alles.

“Journalismus ist eine Dienstleistung”. Wunderbar, aber eine Dienst “Heilpraktiker-Bashing” brauch ich nicht. Ich hätte gedacht, DocCheck war ein seriöses Platform für medizinische Wissenschaft (ja, Herr Van den Heuvel, das interessiert die meisten Heilpraktiker, und ist eigentlich die ganze Substanz der Heilpraktikerprüfung), aber anscheinend ist es wichtiger, eine ganze Berufsgruppe stetig als dumm und verantwortungslos dazustellen, statt wichtige Informationen zu teilen.

Leider, aber dass war es für mich mit DocCheck. Ich melde mich ab.

#85 |
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Dr. Karin Rüttgers
Dr. Karin Rüttgers

@78

Heilpraktiker erhalten ihre Erlaubnis nach Bestehen einer schriftliche und mündlichen Kenntnisüberprüfung durch das zuständige Gesundheitsamt (sprich den Amtsarzt).

“Folgende Themenbereiche werden in beiden Überprüfungsteilen abgefragt:
– Berufs- und Gesetzeskunde, insbesondere die rechtlichen Grenzen der Heilpraktikertätigkeit sowie Grenzen und Gefahren diagnostischer und therapeutischer Methoden bei der nichtärztlichen Ausübung der Heilkunde,
– Basale Kenntnisse der Anatomie und der Physiologie einschließlich der pathologischen Anatomie und der Pathophysiologie
– Grundkenntnisse in der allgemeinen Krankheitslehre, Erkennung und Unterscheidung von häufigen Krankheiten, insbesondere der Stoffwechselkrankheiten, der Herz-Kreislauf-Krankheiten, der degenerativen und übertragbaren Krankheiten, der bösartigen Neubildungen sowie seelischer Erkrankungen,
– Erkennung und Erstversorgung akuter Notfälle und lebensbedrohender Zustände,
– Praxishygiene, Desinfektion und Sterilisationsmaßnahmen, Pflichten nach der Medizinproduktebetreiberverordnung,
– Basiskenntnisse der Technik der Anamneseerhebung, Methoden der unmittelbaren Krankenuntersuchung (Inspektion, Palpation, Perkussion, Auskultation, Reflexprüfung, Puls- und Blutdruckmessung),
– Bewertung grundlegender Laborwerte,
– Basiskenntnisse der Injektions- und Punktionstechniken.”

Ich freue mich, hier mehr Sachlichkeit hinein bringen zu können!

Beste Grüße
Dr. Karin Rüttgers

#84 |
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Gast HP
Gast HP

@78 : keinerlei Ausbildung? die amtsärztliche Prüfung beim Gesundheitsamt ist eine anspruchsvolle Überprüfung medizinischer Kenntnisse, die ohne fundierte Ausbildung nicht abgelegt werden könnte.

#83 |
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So Gift und Gehässigkeit da kann man gar nicht soviel essen wie man kotzen könnte.
Glückwunsch Ihr Heiler

#82 |
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Heilpraktiker

Daß dieser Selbstversuch ein ganz großer Schwachsinn war, steht wohl außer Frage. Zum Rest gibt es bereits genügend Kommentare, so daß ich mir ebensolche ersparen möchte. Es ist genug geschrieben worden, sonst kann man nur noch hinzu setzen, den Splitter im Auge des Anderen seh ich wohl, aber den Balken im eigenen Auge seh ich nicht.

#81 |
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Andreas Kurzeja, Heilpraktiker
Andreas Kurzeja, Heilpraktiker

Was für ein Schwachsinn ,für welche Lobby arbeitet hier wohl der Journalist?

#80 |
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Lieber Herr van den Heuvel, ich bin habilitierter Chemiker, habe lange Zeit im Bereich der Theoretischen Physik gearbeitet – und bin Heilpraktiker. Von diesem Hintergrund heraus betrachte ich die Aussagen Ihres Artikel als zwar strittig aber in jedem Fall bedenkenswert. An der hitzigen Diskussion stören mich jedoch zwei Dinge erheblich, und zwar die persönlichen Angriffe aus den Kreisen meiner HP-Kollegen und die Tatsache, daß die übelsten Beleidiger anonym bleiben. Letzteres ist ein Zeichen von Feigheit, und ersteres läßt nur den bekannten Schluß zu: Getroffene Hunde bellen.

#79 |
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Medizinjournalist

Hat nicht Michael van den Heuvel kürzlich schon einmal ein Pamphlet gestartet? Ging es nicht auch um Heilpraktiker?
Ich will nicht ausdrücken, dass MvH Unrecht habe, aber seine Einseitigkeit, die Zielrichtung und die Deutlichkeit seiner Angriffe finde ich zum Kotzen.

Es waren FachÄRZTE eines Krankenhauses, die meinen Sohn versauten. Sie entließen ihn nach einer OP vor Weihnachten aus dem Krankenhaus – ohne Heparin und ohne Hinweis darauf, dass er es sich schleunigst besorgen müsse. Dann traten Symptome auf … Mein Sandkastenfreund, inzwischen chirurgischer Oberarzt, riet mir am Telefon “bring’ deinen Sohn sofort, noch in dieser Minute, in ein gutes Krankenhaus, warte nicht auf den Rettungswagen und meide den Pfuscherladen, aus dem dein Sohn kommt. Es gibt Ärzte, zu denen sagt man besser [Körperöffnung]; das klingt so ähnlich. Meide die”. Alsdann:
Krankenhaus. Intensivstation. Lebenslang Stützstrümpfe. Keine andere Therapiemöglichkeit mehr. (Meinten die die oberschlauen , von sich eingenommenen Ärzte).
Ich erinnerte mich an Schlangengifte. Problem dabei: die Kunst der richtigen Verdünnung. Ich ließ die HPs und Ärzte durch meinen Kopf gehen, die ich als früherer Pharmareferent kenngelernt hatte und entschied mich letztlich für einen (ärztlichen) Homöpathen. (Der eigentlich ausgewählte HP war nicht verfügbar).
Nicht allzu lange und die Schulkmediziner, erstrecht aber die Schul(d)medizyniker, staunten nicht schlecht. Heute trägt mein Sohn prophylaktisch Stützstrümpfe im Flugzeug und im Bus. Sommers.
Mich selbst hatten Schulmediziner (eigentlich eher Schuldmedizyniker) krank gemacht, weil sie Schuld auf sich luden, indem sie Nebenwirkungen ignorierten und über Naturmethoden dümmlich zynisch spotteten. Verspotteten sie doch etwas, wovon sie gar keine Ahnung haben – ähnlich wie Hr. M.v.H. Mit natürlichen Methoden komme ich jetzt langsam auf die Beine. Aber nur, weil dieser Behandler Ahnung hat – anders als MvH.
Vor Jahren konnte ich eine Frau beobachten. Ihr Fuß galt als austherapiert und sollte amputiert werden. In ihrer Verzweiflung wagte sie – entgegen är..lischem Rat – einen Versuch bei einem bekannten HP. “Was soll der noch kaputt machen können?” Es dauerte eine Weile und stellte die Geduld der Selbstzahlerin auf eine harte Probe, als sie bemerkte “tut sich da nicht doch etwas?”. Fazit: Der Fuß konnte erhalten werden; er heilte nie richtig aus, war aber kein Ballast mehr und konnte eingeschränkt genutzt werden. Wie glücklich war die Frau darüber.

Ich kenne hochkompetente ärztliche Spezialisten. Mit enormem Wissen. Aber eben vertikal tiefgründig. Sie sind zu eingebildet, um über den fachärztlichen Tellerrand hinaus zu blicken. Ich kenne aber auch Ärzte mit einer horizontalen Kompetenz. Sie blicken über Tellerrand hinaus. Sie sind für mich Ärzte. Sie können beide “Medizinen” miteinander verbinden bzw. die jeweils weniger geeignete ausgrenzen. je nach dem.
Mir sagte einmal jemand, es gäbe Ärzte und “Ä..”, Pschotherapeuten und. “Psychoterrorpeuten”, Heilpraktiker und “Heulpraktiker”, Psychologen und “Pfuschologen”, eine Meinung, die ich bedingt teile. Und MvH kann ich nur bedingt zustimmen, ihn aber nicht ernst nehmen. Dazu erscheint er mir zu einseitig vorbelastet. Wäre er Arzt, würde ich ihn als Schuldmedizyniker sehen.

#78 |
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Kommentator
Kommentator

@75: Vielleicht ganz einfach auf Grund der Tatsache, dass HP keinerlei Ausbildung vorweisen müssen.

#77 |
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Dr. Karin Rüttgers
Dr. Karin Rüttgers

#52 und 53:

“Schlimm” ist an dem Artikel ist:
– dass er schon mit seinem tendentösen Titel einseitig einstimmt – was aber ja auf diesem – immerhin kostenlosen – Kanal ziemlich üblich ist
– dass dieser Titel ziemlich am Thema des Beitrags vorbei geht
– dass er sämtliche Informationen seines Aufhängers aus Tageszeitungen bezieht und keinerlei darüber hinaus gehendes wissenschaftliches Detail zu diesem Thema liefert
– dass er immer wieder eine reisserische und unwissenschaftliche Sprache bemüht (Was bedeutet zum Beispiel eine “drastische” Substanz, eine nennenswerte Konzentration, kam in der Vergangenheit bereits vor?)
– Dass er unwissenschaftlich dramatisiert (In dem natürlich rechtswidrigen Vorgang, ein Kombinationsprodukt mit Tetrazepam herzustellen, war das Benzo ist 10-fach unterdosiert. Es ist offensichtlich auch zu keinen Problemen für Patienten gekommen.)
– Dass einseitig immer nur die Heilpraktiker im Visier sind. (So hat ja der Pharmazeut bei der Sache auch mitgemacht. Und bei dem Unfall in Handeloh waren, wie schon mehrfach geschrieben, anderen Quellen zu Folge auch Ärzte beteiligt – es wird aber nur von HPs geschrieben.)
– und, und, und…

Das Schlimmste an dem Artikel ist aber seine völlige Unausgewogenheit. Die korrekt zitierten gesetzlichen Regelungen gelten ja auch für Ärzte – und soweit es BGB Gesetze betrifft auch Apotheker, Juristen, Steuerberater und andere Freiberufler. Es geht aber im Text immer nur darum, dass Heilpraktiker diese Gesetze übertreten können. Und der arme unwissende Patient ahnt nichts davon…

Von einem Wissenschaftsjournalisten erwarte ich jedenfalls einen höheren Informationsgehalt und mehr Qualität.

Beste Grüße
Dr. Karin Rüttgers

#76 |
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Hier wird vom “Journalisten” so getan, als wäre das Patientenrechtegesetz vor allem wegen den Voodoo-Zauber anwendenden HeilpraktikerInnen verfasst worden. Ts Ts Ts, das wird ja jetzt wirklich langsam langweilig….Ich kenne keinen einzigen HP, der nicht täglich in seiner Sorgfaltspflicht steht, und schwerwiegende gesundheitliche Folgen durch Heilpraktiker sind ausgesprochen selten. Folgender Artikel aus der WELT http://www.xing-news.com/reader/news/articles/104600?newsletter_id=7774&xng_share_origin=email macht mir jedoch Angst, und mir geht es hier nicht darum, ebenso polemisch anzuklagen, sondern Fakten weiterzugeben.

#75 |
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Heilpraktiker

Woher weiß der kommentierende Herr PD Dr. med. Frank Sommer eigentlich, daß Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker keine fundierten Kenntnisse haben? Hat er alle praktizierenden Heilpraktiker getestet?

Gewiß, auch Heilpraktiker sind, Gott sei Dank, nicht fehlerfrei. Vergleicht man jedoch einmal sowohl in absoluten Zahlen, aber auch insbesondere relativiert in Prozenten, sind Heilpraktiker unter Heranziehung der ärztlichen Fehler fast fehlerfrei. Das soll keine Entschuldigung sein, jedoch den Sachverhalt ins rechte Licht rücken.

Dies ist kein Angriff auf die Ärzte. Sowohl Ärzte als auch Heilpraktiker haben ihren wichtigen Anteil zum Wohle der Patienten. Jede Berufsgruppe entsprechend ihren Grundlagen und Fähigkeiten.

Herr van den Heuvel entlarvt sich letztlich selbst. Die Heilpraktiker kennen ihre individuellen Fähigkeiten, ihre Grenzen, ihre rechtlichen Grundlagen und handeln danach. Immer unter dem Grundsatz nicht schaden.

HBB- Heilpraktiker Berufs-Bund
Bernd Schmidt, Heilpraktiker

#74 |
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Es war mal wieder klar, wer hier seine Kommentare absondert. Stochert man mit einem Stock in einem Misthaufen herum, kommt ein großer Schwarm Fliegen daraus hervor. Natürlich wäre das gleiche auch bei einem Artikel über das Fehlverhalten der studierten Mediziner passiert. Nur die Zahl der sich betroffen fühlenden “Gewerbetreibenden im Gesundheitswesen” ist deutlich höher.
Auch ich habe meine Erfahrungen mit homöopathisch arbeitenden Tierheilpraktikern und sogar Tiermedizinern mit homöopathischer Zusatzbezeichnung, die sich nicht an ihre eigenen Regeln halten und klammheimlich das eine oder andere rezeptpflichtige Arzneimittel zum Homöopathikum “um deklarieren”. So konnte ich mich mal mit einem Cushing-Fall auseinandersetzen, der nach der “homöopathischen” Behandlung mit Corticoiden auftrat. So selten sind diese Fälle gar nicht, wie einige der Kommentatoren hier behaupten.

#73 |
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Mann, Mann, Mann – soviel Giftigkeit. Aber ich wiederhole mich sonst nur – hier in den Kommentaren steckt mehr Sachverstand und journalistische Kompetenz, wie in Ihrer Tirade. Aber Sie werden schon wissen, ob der Auftrag so erfüllt wurde. Spricht nicht für den Auftraggeber!

#72 |
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Heilpraktikerin

Herr van den Heuvel!

ich erlaube mir, die meinung eines Kollegen hier wiederzugeben (ich finde, er hat es mit 3 Sätzen absolut auf den Punkt gebracht!)

1. Es waren Heilpraktiker UND Ärzte!
2. besser an sich selber als an Patienten testen (wenn es auch in diesem Fall wirklich unnötiger Blödsinn war)
3. ich habe bisher von mehr Ärzten gehört, die ihre Patientinnen nackt und heimlich fotografieren als von HPs (also auch hier gibt es dicke Verfehlungen!)
Aber der ewige K(r)ampf wird wohl weitergehen.

Dass Ihre Artikel unzensiert durchgehen, spricht nicht unbedingt für DocCheck. Schade, ich hatte mich über eine solche medizinisch äußerst interessante Seite gefreut, muss aber leider meine Meinung revidieren. DocCheck ist auch nichts Anderes als ein “Blättle”, wie man im Schwabenland sagt…
Freundliche Grüße!

#71 |
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Gast
Gast

Ich schreibe mal folgendes: Dipl.-Chem. Michael van den Heuvel.
Hat dies keiner richtig gelesen? Chemiker! Er hat vielleicht die Zulassung zum Humanmedizinstudium nicht bekomme oder die Heilpraktikerprüfung nicht bestanden. Herr van den Heuvel darf niemandem eine Nadel in den Hintern stecken. Er kann uns erklären was H2O ist und NaCl, darf aber nicht die Nadel in die Vene stecken und dieses verabreichen! Was regen Sie alle sich auf? Sie dürfen es! Bravo und damit helfen Sie dem Menschen, er nicht! Er ist und bleibt ein Chemiker.
Hat er promoviert? Nein. Dazu langt es auch nicht. Und daher vergeht er sich an Schwächeren. Nehmen wir ihn doch psychologisch in Betracht! ….

#70 |
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Dr. Karl Dallermann
Dr. Karl Dallermann

Liebe Heilpraktiker:
Ist naturwissenschaftlich-fachmedizinisch kompetente Arroganz nicht der stärkste Antrieb für den massiv steigenden Patientenstrom?
So lange wegen schlampiger Hygiene in der Verantwortung naturwissenschaftlich-fachmedizinisch kompetenter Ärzte doppelt so viele Menschen unnötig an Infektionen mit multiresistenten Erregern sterben als im Straßenverkehr, erscheint da obige Kritik an Heilpraktikern überhaupt relevant?

Muss man denn jedes grenzwertige Geschreibsel für bare Münze nehmen?

Sollte man wirklich etwas ernst nehmen, was DocCheck oft unterhalb übelsten Groschenblättchen Niveaus über Heilpraktiker schreibt?

Michael van den Heuvel enthüllt doch von je her immer viel mehr über seine naturwissenschaftlich-fachmedizinisch Kompetenz als über die Themen, die er behandelt.

Irgendwie habe ich immer das Gefühl, da schreibt Carrie aus Sex and the City.

Von nix ne Ahnung – aber Kolumne schreiben :)

Ich find’s köstlich!

#69 |
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Dr. Karin Rüttgers
Dr. Karin Rüttgers

Sehr geehrter Herr van den Heuvel,

“Wie es zu der Intoxikation kommen konnte, ist nach wie vor unklar.”, schreiben Sie.

Sollte es für Sie als “Fachjournalist” da nicht ein Anliegen zu sein, mehr Fakten an die Oberfläche zu bringen? Mich würde Ihr Artikel jedenfalls mehr überzeugen (und interessieren Sic!), wenn Sie als Chemiker Ihren Lesern erklären würden, was Aquarust denn eigentlich ist, wo die Quelle gewesen sein könnte und dgl. mehr. Mehr Mühe um wissenschaftlichen Inhalt und Fundiertheit – wie in Ihren Texten zu anderen Themen – würde vielleicht automatisch zu mehr Sachlichkeit führen.

So bleibt Ihr Artikel mal wieder negative Meinungsmache. Aber das schreibt sich schnell und macht viel Quote. Ist das nicht recht ähnlich zu dem, was Sie und andere hier immer wieder undifferenziert Heilpraktikern vorwerfen?

Beste Grüße
Dr. Karin Rüttgers

#68 |
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Gast
Gast

PD Dr. med. Frank Sommer
>dass hier eine Berufsgruppe (eben die Heilpraktiker) Medizin betreiben darf >ohne fundierte Kenntnisse der Medizin zu besitzen
Das gilt bekanntlich auch für sehr viele Ärzte.

#67 |
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Heilpraktikerin

Gäääääähn!!
Schade um die vielen unnötigen Wortverschwendungen.
Mich hätte viel mehr interesiert was denn der Hintergrund zu diesem”Selbstversuch” war. Guter Journalismus ist eben auch nur noch Zufall.
Wer ist egentlich Herr van den Heuvel oder liegt hier auch ein Druckfehler vor?

#66 |
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Heilpraktikerin

Herr van den Heuvel,
warum nur immer so reißerisch? Sie können doch besseres leisten als diese platten Ausführungen und Überschriften auf B***-Niveau.

Sie vergessen, dass diese Grundaätze und Hinweise Ärzte und Heilpraktiker betreffen. Es ist vergebens, schwarze Schafe nur auf einer Seite zu suchen und fördert nicht das angebrachte gegenseitige Vertrauen zugunsten unserer Patienten, die letztlich unter dem (gewünschten?) gestifteten Mißverhältnis leiden.

Wenn ich Patienten aus gutem Grund zum Hausarzt schicke, haben Sie oft Angst, mit meinem Begleitschreiben dort hinzugehen. Das ist das, was bei solchem Unfug, wie Ihrem dann rauskommt. Die Ärzte wiederum scheinen zu verstehen, warum ich ihnen die Patienten schicke und haben wohl weniger ein Problem damit.
Also: bitte im Sinne der Patienten nicht die Berufstände gegeneinander aufhetzen. So was hat noch nie zu was Gutem geführt!

#65 |
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PD Dr. med. Frank Sommer
PD Dr. med. Frank Sommer

Schon witzig wie sich die Heilpraktiker jetzt alle aufregen. Obwohl, warum eigentlich? Dass Heilpraktiker auch böse Fehler machen kann doch wohl niemand ernsthaft bestreiten. Wo Menschen tätig sind (egal ob Arzt oder
Heilpraktiker) werden eben auch Fehler gemacht. Das Hauptproblem ist aber ein anderes: dass hier eine Berufsgruppe (eben die Heilpraktiker) Medizin betreiben darf ohne fundierte Kenntnisse der Medizin zu besitzen.
Das ist das wirkliche Problem…

#64 |
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#63 |
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Christine Roesner
Christine Roesner

Jeder verantwortungsvoller Arzt oder Heilpraktiker klärt seine Patienten über Wirkungen und Nebenwirkungen seiner Behandlung auf. Jeder verantwortungsvolle Journalist sollte seine Hausaufgaben dem Leser gegenüber genauso gewissenhaft erledigen. Die pauschale Verunglimpfung eines Berufsstandes ist schlechte Arbeit.

#62 |
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Christina Holtwick
Christina Holtwick

Wieder ein Beitrag mit sinnfreiem Geschwafel. Den Autoren muss man sich merken, damit man nicht aus Versehen wieder Lebenszeit mit dem Lesen solchen Unsinns vergeudet. Merke: nicht alles was reißerisch aufgemacht wird, ist wahr!
Da es in jedem Beruf Versager und Könner gibt, wäre es schon erstaunlich, wenn bei den Heilpraktikern nicht auch Versager und Könner zu finden wären – genauso wie bei den Ärzten. Auch ein Studium schützt nicht vor Dummheit, Arroganz und Selbstüberschätzung.

#61 |
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Lydia Unger
Lydia Unger

Es waren nicht nur Heilpraktiker sonder auch Ärzte also was soll das?
In allen Bereichen des Lebens gibt es solche und solche Menschen.
Das ist vollkommene Zeitverschwendung, alle sollten sich besser darum kümmern Menschen zu helfen als auf einander einzuschlagen, wenn auch nur verbal.
Die Guten geben immer ihr Bestes!!!

#60 |
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Tierheilpraktiker

Komisch, als ich die Überschrift gesehen habe wußte ich ziemlich sicher welcher “Auto” da wieder geschmiert hat. Es ist wieder das übliche Muster dieses obskuren Herrn van den Heuvel.

#59 |
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sdfg sdfgh
sdfg sdfgh

Nicht nur Heilpraktiker stoßén an ihre Grenzen, Ärzte auch und die behandeln dann auch oft irgendwie. Ich denke in beiden Berufsgruppen gibt üble Gesellen. Ich kenne sehr gute Heilpraktiker und im Übrigen auch sehr gute Ärzte die heilpraktisch arbeiten. Ja, ich finde diesen Beitzrag auch ganz schön dumm.

#58 |
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Heilpraktiker

In 3 Städten streikten die Ärzte. Die Todesquote sank während des Streiks in den Städten zwischen 33% bis zu 50%.
Nachzulesen in Hans Ruesch: Die Pharma Story. Die logische Schlußfolgerung daraus dürfte man erst garnicht ziehen.
Ich habe kein Interesse an einem Ärzte-Bashing, aber was man hier liest, sind unqualifiziere Einseitigkeiten. Oder Lohnschreiberei. Wie nachlässig oder verantwortungsvoll jemand ist, hängt eher vom Charakter wie vom Beruf ab.

#57 |
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Gast
Gast

Hoppla

Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität: Wie die Pharmaindustrie unser Gesundheitswesen korrumpiert

http://www.amazon.de/T%C3%B6dliche-Medizin-organisierte-Kriminalit%C3%A4t-Gesundheitswesen/dp/3868834389

#56 |
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Gast
Gast

Hat es bei Herrn Heuvel zum Praktiker nicht gereicht? Weil er Theoretiker geblieben ist! Ich finde vieles was er schreibt dumm. Meine freie Meinung!

#55 |
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Susanne Bürkert
Susanne Bürkert

Dieser Artikel ist die pure Unverschämtheit. Dass Sie sich nicht schämen für solch einem unseriösen, skandalösen Journalismus. Was hat die Schulmedizin schon alles verbockt… Da reicht Ihre Seite gar nicht aus um über all diese Fälle zu berichten. Herr Heuvel, Sie sollten sich schämen!

#54 |
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Heilpraktikerin Diana Lorenz
Heilpraktikerin Diana Lorenz

Und schon wieder eine Hasstirade auf die Heilpraktiker. Der Autor ist scheinbar der festen Überzeugung, das der ” dumme ” Heilpraktiker, seine Heilerlaubnis auf der Kirmes an der Schießbude erstehen kann. Unmöglich unseren Berufsstand immer wieder aus neue durch den Dreck zu ziehen. Laut diesem vernichtenden Artikel scheint es, als wenn alle Heilpraktiker Drogensüchtige, vorsätzlich Patienten betrügende Krimminelle wären. Naja nicht nur nach diesen Artikel, eigentlich in allen des sehr professionellen Autors ….
Herr van den Heuvel, ich würde Sie bitten, eine neutrale Betrachtung Ihrer Artikel anzustreben.

#53 |
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Dr. Stefan Gesell
Dr. Stefan Gesell

Es sind doch vor allem Urteile zitiert, warum diese Aufregung? Ärzte müssen aufklären und dokumentieren, Heilpraktiker auch, und nur begrenzt aufklären über seine Heilmethode, wie auch. Das geht ja kaum, zumindest, wenn er Homöopath ist. Weiter darf wohl auch ein Heilpraktiker kein Übernahmeverschulden (der Arzt auch nicht) begehen. Sehr interessant. Dann dürfen also nicht nur Ärzte für Ihre Fehler belangt werden, sondern auch Heilpraktiker. Wüssten das alle Behandler und Patienten, wären viele vorsichtiger (Behandler mit ihren Nethoden und Patienten mit der Auswahl ihrer Behandler)

#52 |
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E. Grieß
E. Grieß

Herr Reich, was ist an den zitierten Urteilen und für uns alle verbindlichen Gesetzestexten tendenziös?

#51 |
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Interessiert
Interessiert

Welche Ausbildung muss ein Heilpraktiker denn haben?

#50 |
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Heilpraktiker

Erbärmlich! WER veranlaßt eigentlich den Verfasser dieses tendenziösen Machwerkes zu Veröffentlichungen.

#49 |
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Gast
Gast

@#14 “was soll dieser Artikel bewirken” – eine m.E. gute Zusammenfassung allgemeiner Pflichten im Zusammenhang mit Behandlungen jedweder Art (EBM oder alternativ) ist für viele nicht täglich damit Befassten sicher willkommen.
Ich kann nicht nachvollziehen, auch nicht nach wiederholter Lektüre, dass sich manche Leser so sehr echauffieren…

#48 |
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Ich bin doch sehr erstaunt wie hier miteinander umgegangen wird.
Die einfache Goldene Regel für ethisches Denken, Handeln sollten wir uns immer wieder ins Bewusstsein vergegenwärtigen und vor allem im Alltag leben. Vielleicht wäre das ein Ansatz was die Welt ein bisschen menschlicher machen würde: „Verhalte dich anderen gegenüber so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest; und was du für dich nicht wünschen würdest, das solltest du auch anderen nicht zufügen.“
Dr. med. R. Salinger

#47 |
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Gast
Gast

Hallo, es wäre schön, wenn Sie für ihren Berufsstand die gleiche kritische Haltung hätten. Ich arbeite über 20 Jahren in meinem Beruf als Heilpraktikerin und ich kenne nur verantwortungsvolle Kollegen. Es wäre schön, wenn der Blick auf die wichtige Arbeit dir wir hier leisten gewürdigt werden würde.

#46 |
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HP Eva S. Molitorisz
HP Eva S. Molitorisz

Verallgemeinerungen und Verunglimpfungen eines ganzen Berufsstandes in diesem Forum verwundert mich sehr.
Korrekte Recherche und Information auch darüber was ein Heilpraktiker vor Zulassung können muss wäre hilfreich gewesen.
Zudem kann ein Heilpraktiker nur dann arbeiten, wenn ein Amtsarzt ihn prüft und die Zulassung erteilt.
Nicht in allem wo doc(check) drauf steht – ist doc drin…

#45 |
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Josef Hubert Brandenberg
Josef Hubert Brandenberg

Das war ja klar, dass solch ein Artikel nach dem Vorfall bei Hamburg hier folgen würde. Als ich die erste Nachricht darüber erhalten habe, war dort die Rede von Ärzten und Heilpraktikern. Im weiteren Verlauf wurde dann nur noch auf die Heipraktiker abgehoben. Diese ständige unterste Lobbyarbeit und die Kommentare manch eines Lesers sind mehr als niveaulos. Manch ein Arzt der hier Kommentare schreibt sollte mal die Kunst- und Behandlungsfehler der eigenen Zunft recherchieren, bevor mit Dreck geschmissen wird. Diese Überheblichkeit ist schon widerlich. Das Niveau der News von doccheck wird auch immer niedriger.

#44 |
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Michael Unger
Michael Unger

Selig sind die geistig Armen! Der Schreiberling sollte seine persönlichen Abneigungen zur Seite lassen, zur Seite treten, sich seinen Schund noch einmal in Ruhe zu Gemüte führen und dann in der Zukunft sauber recherchieren. Vielleicht kommt dann mal was Vernünftiges heraus. Es gibt gute HP’s und schlechte HP’s – es gibt gute Ärzte und schlechte Ärzte. Und nun???

#43 |
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Heilpraktiker

“Viele Laien kennen die Hintergründe aber nicht.” – der Beste Satz im ganzen Text. (Eigeneinschätzung?)
Dieser Artikel Zeigt allein inhaltlich wie “tiefgründig” manche Menschen sind. Und damit meine ich nicht die “verunglückten” Menschen, ja Menschen den auch Ärzte waren dabei. Hier schlussfolgere ich auf den Verfasser. Jene die solch eine oberflächliche Lachnummer von sich geben legen nur die eigene ans Tageslicht.
Anscheint bekommt Herr Michael van den Heuvel die Aufmerksamkeit, seiner Person gegenüber, nur auf diesem Wege. Das ist in der Tat traurig, sehr.

#42 |
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Der größte Fehler meines Lebensden wohl größten Fehler meines Lebens begangen.
Mit der Arztwerdung habe ich wohl den größten Fehler meines Lebens begangen. Sonst wäre ich bestimmt nicht mit 50+ ein Hartz4-er geworden ! Mit etwas mehr Umsicht hätte ich als HP bestimmt ein besseres Leben gehabt. Gerade heute erreichte mich dieser Beitrag eines Kolegen :
Lieber xxxxxxxxx, was Du schreibst, ist unsere nackte Berufswirklichkeit
Ich weiß es und Du auch, denn wir hatten mit der Praxis ein ähnliches Los wie Du, nur, daß wir mit der Mitteilung unserer Verfahrenseinstellung das schiere und unwiederbringliche Glück der Tumben hatten: Wartezeit 6 Monate und nicht wie Du und andere zig Jahre der Zermürbung.
Der weltweit einzigartige Zynismus “unseres” Prüfungswesens besteht in der Art ihrer Ausführung hier im Land, und die ist echt diabolisch: Wo steht geschrieben, daß die Anerkennung von Praxis- und Therapiebesonderheiten erst a posteriori erfolgt, willkürlich undurchschaubar definiert und mit einer a priori-Inkrimination des Verordners verbunden sein muß, das Ganze vor dem Hintergrund einer auf Einschüchterung ausgelegten weil nicht absehbaren jahrelangen Verfahrensdauer?
Klar: nur so entsteht die politisch gewollte Drohkulisse, nachzulesen bei den “Gesundheitsexperten”, wo das Regreßwesen in seiner bestehenden Form als eine der probaten psychoterroristischen Foltermethoden gegen die Niedergelassenen propagiert wird; z.B. Herrn D. Noveski von der SPD: bibliothek.wzb.eu/pdf/2004/i04-304.pdf
Nur so kann man bei der Bevölkerung die Lüge am Leben erhalten, der Arzt sei der Verantwortliche für Rationierung und nicht die Geldgier von Pharma und Krakenkassen.
Ein Umdenken muß her: Ein “teurer Fall” DARF von uns allen nur noch dann übernommen werden, wenn VORAB der Kostenträger eine RECHTSVERBINDLICHE Genehmigung der leitliniengerechten teuren Behandlung vorlegt, verbunden mit UNBEDINGTER Regreßfreiheit im Sinne der bisherigen Anlage 2.
Damit gäben wir Ärzte unsere Therapiefreiheit preis? Unfug. Leimrutenargument:
Im zivilisierten Ausland, wo die Elementarrechte nicht durch Scheinsozialgerechtigkeit ausgehöhlt sind, funktioniert es seit Jahrzehnten. Und außerdem: Auf die abartige Fiktion der deutschen ärztlichen Therapiefreiheit ist doch längst gepfiffen. Alles, was uns deutschen Vertragsärzten als Freiheit im praktizierten perversen System des rechtswidrigen SGB V bleibt, ist die Freiheit, als zum Dumpingpreis physisch und psychisch mißbrauchte persönlich haftende Rationierungsschergen pro Arbeitstag mit jeder Therapieentscheidung vielfach unser eigenes Leben zu riskieren, verleumdet von sämtlichen Kostenträgern, Politikern aller Parteien und den Mietmäulern aus Medien und Verbänden, die die Infamie besitzen, dieses Orwell’sche Systemverbrechen zu unserer Diffamierung und zur eigenen Reinwaschung auszunutzen.
Wie? Indem sie die lügnerische Illusion erzeugen, nicht sie, sondern wir Ärzte rationieren. Wie mich das anwidert: “Bei uns bekommt jeder alles, was er braucht. Sagen Sie Ihrem Arzt, daß er Ihnen Ihr Wunschmedikament nicht nur verschreiben darf, sondern sogar muß, wenn Sie es brauchen.” (immer wieder so erlebt aus dm Mund von Politikern und Sprechern gesetzlicher Krankenkassen.)
Wir sagen: Wenn ein Patient seine Therapie versagt bekommt, muß klar sein, wer das will und verantwortet: Kostenträger und Gesetzgeber. Und zwar aus reiner egoistischer Geldgier. Jeder Patient muß wissen, daß für Union und SPD, FDP, Grüne und Neo-SED die Freiheit der Gesundheitsindustrie, der Krakenkassen und der Pharmafia, systemkriminelle Mega-Windfall-Profite einzuschieben, ALLES zählt, die Freiheit des Arzts, den Patienten gesund zu machen und das Grundrecht des Patienten auf Gesundheit im Vergleich dazu einen feuchten KEHRICHT.
Es haben sich in Deutschland Kollegen umgebracht wegen ihrer Regreßbedrohung.
Die Erben von Regreßbeschuldigten, die während des Verfahrens unerwartet gestorben sind (warum wohl?), sind gepfändet worden.
Aber Leute wie Du, Karl, Ilka, Angelika, die landesweite Gemeinschaft von Regreßverfahrensgeschädigten, denn das sind wir alle, haben mir für ein paar Jahre Mut gegeben, zusammen mit 40 mg Fluoxetin, die ich seitdem jeden Morgen einnehme, um nicht vor jeden Rezept schreiend davonzulaufen und nicht den ganz normalen Praxisalltag als Spießrutenlauf mit der Gefahr der Selbstentleibung zu empfinden.
Aber wie es jetzt, aktuell, 2015 und in den folgenden Jahren weitergehen soll, das steht in den Sternen. Denn was machen Gesetzgeber und die geldgierigen Kassen, sekundiert von den Parteipolitikern mit “Werten” im poltitischen Anspruch?
Anstatt die aberwitzige und weltweit einmalige Luxusverwahrlosung von Versicherungs-, Krankenhaus- und Pharmaindustrie (z.B. Alimentierung von Legionen von Besitzstandsbürokraten, z.B. Sparpotential bei deutschen Arzneimittelausgaben pro Jahr 10 bis 15 Milliarden Euro bei Gelten westeuropäischer Durchschnittspreise anstelle unserer überhöhten deutschen…) abzustellen und endlich ihrer verdammten Pflicht und Schuldigkeit nachzukommen, nicht uns Behandler und Patienten, sondern die oben genannten institutionalisierten in- und ausländischen Heuschrecken in Industrie und Krankenversicherungen in die Pflicht zu nehmen, wird mit dem “Versorgungsstärkungsgesetz” (ein echt totalitär-manipulierender Begriff, denn gestärkt wird ausschließlich – die VersorgungsINDUSTRIE) die Leibhaftung jedes einzelnen deutschen Arzts in Kürze auch noch auf Überweisungen, Einweisungen und Krankschreibungen ausgeweitet inklusive Haftbarkeit für AUs gegenüber Arbeitgebern.
Und ist ein Kassenpatient begreiflicherweise nicht zufrieden mit der für ihn vorgesehenen Pseudovollversorgung: dafür wurden zeitgleich die verschärfte Arzthaftung, “Kunstfehler-Beratungsstellen” und die sogenannte “Ärztekorruption” eingeführt: Potemkinsche Vollversorgungsillusion mit vorfestgelegten Sündenböcken zur Reinwaschung der gewinnstrebenden Kamarilla.
Und wie soll man in einem solchen System Praxen in unterversorgten Gegenden übernehmen und Flüchtlinge versorgen? Wie überhaupt noch Menschen behandeln?
Keine Antworten, nur Lügen von den Kassen und Politikern.
Ich für meinen Teil halte nicht länger meinen Schädel hin. Keiner von uns darf mehr dazu bereit sein. Und ich sage: kein Nanogramm Kollegialität mit denen unserer “Kollegen”, die jahrelang ein solches Schandsystem als systemprofitierende Collabos mitgetragen haben.
Alle Regierungen, Politiker, Träger und Profiteure, Befürworter, “Experten” und Voräffer dieses auf dem verfassungswidrigen SGBV gegründeten Schandsystems sollten national und international vor Gericht kommen wegen versuchten Totschlags an deutschen Patienten und Kassenärzten und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

“Freuet Euch, Patienten, der Arzt ist Euch ins Bett gelegt. Und heilt er nicht, so tötet ihn.”
Franz Kafka, Versicherungsjurist, Dichter, genialer Vorausahner dieses Gesundheitswesens.

#41 |
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Cynthia Roosen
Cynthia Roosen

Das war ja klar, dass Herr Heuvel sich das nicht entgehen lässt!
So absehbar und billig, dass es ihm eigentlich peinlich sein müsste.

#40 |
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Maria Codreanu-Ariesanu
Maria Codreanu-Ariesanu

Heilpraktiker hin oder her, der Artikel ist offensichtlich schlecht recherchiert!
In 5 unterschiedlichen Tageszeitungen ist die Rede von Heilpraktikern UND Ärzten! Schade, dass Sie sich solcher Mittel bedienen müssen, um Ihre persönliche Meinung zu rechtfertigen! Mir drängt sich die Frage auf, ob Sie vielleicht selber so schlechte Erfahrungen mit Heilpraktikern gemacht haben, dass Sie gegen diesen Berufsstand hetzen müssen?

#39 |
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Gast
Gast

Seit wann rechnen “Plazebotherapeuten” rein privat ab??? Erst einmal richtig informieren, bevor man etwas von sich gibt. Gilt für den Autor des Artikes genauso….

#38 |
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Gast
Gast

Als Arzt muss ich leider auch sagen, dass viele Ärzte leider falsch diagnostizieren oder Patienten falsch behandeln! Ich bekomme das täglich mit in meiner eigenen Praxis.
Letztens hat sogar ein Radiologe einen Bronchial CA nicht erkannt!! Dessen Hausarzt hat COPD diagnostiziert, der Patient kam anschließend zu mit weil er immer noch hustete. Diagnose Bronchial CA fortgeschrittenen.
Die Ärzte haben keine Stellung dazu genommen. Da fragt man sich doch wieso man als Arzt so lang studieren muss wenn man eine COPD oder Sarkoidose nicht von einem CA unterscheiden kann!!!

#37 |
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Naturwissenschaftler

Sehr schön, der Newsletter kam rein um 15:27, der erste Kommentar ist von 15:28 (hui, flotte Leser; auch wenn sie sich selbst quälen müssen gem. “Macht keinen Spaß, diesen sinnbefreiten Text zu zu lesen!” – warum wird´s dann dennoch gemacht?)
und keine halbe Stunde später schon 30 “Beiträge”, das verspricht ja wieder unterhaltsam zu werden.
Schade nur, dass manche nicht mehr mitmachen bei der Diskussion und sich hier verabschieden; vielleicht ja weil´s in einem Umfeld des Binnenkonsens einfach nicht so aufregend ist?

#36 |
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Heilpraktiker Ralf Wiecker
Heilpraktiker Ralf Wiecker

Gott sei Dank lesen wohl nur Angehörige aus therapeutischen Berufen diesen Schwachsinn hier?!.

#35 |
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Dr. Stefan Lang
Dr. Stefan Lang

Unter DocCheckNews erscheinen im häufiger Artikel, die nichts mit ‘Doc’ (medizinisch relevant), ‘Check’ (Recherche, Reflexion) oder ‘News’ zu tun haben. Stattdessen wird hier mit rhetorischer Wolkenschieberei versucht, einen Berufsstand abzuwerten. Langweilig.

#34 |
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Dr. Reinhard Raabe, Internist
Dr. Reinhard Raabe, Internist

Viel interessanter als der Bericht ist, wie viele von den rein privat abrechnenden Plazebotherapeuten hier welche Kommentare abgeben.

#33 |
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Heilpraktikerin

Dieses leidige Heilpraktiker-Bashing langweilt…und wirft ein zunehmend unseriöses Bild auf DocCheck News. Schade.

#32 |
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08/15
08/15

Als Hilfestellung für die empörten Heulpraktiker: http://www.larsiator.de

#31 |
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Student der Humanmedizin

Warum ist es solch unqualifizierten Leuten hier überhaupt noch gestattet irgendwelche Artikel zu veröffentlichen? Bei allem Respekt; Ich dachte dies wäre eine seriöse Plattform, auf der das medizinische Fachwissen oberste Priorität hat. Vielmehr entpuppen sich so einige Beiträge als Stichelei ohne jeglichen fundierten Hintergrund. Ich möchte gar nicht anfangen Ihren Artikel hier Schritt für Schritt auseinanderzunehmen und zu kommentieren. Meine Intention geht in eine ganz andere Richtung. Liebes Team von Doccheck; bitte achtet auf die Qualität der Beiträge auf eurer Homepage und lasst diese schöne Idee des gemeinsamen Austausches nicht in einen Klassenkampf ausarten.

#30 |
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Medizininformatiker

Wer lässt solche Artikel hier durchgehen? Gibt es hier keine Moderatoren oder Editoren, die die Qualität sicherstellen?

#29 |
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Gast
Gast

Dieser Artikel war so was von vorhersehbar! Ehrlich, ich bin auch nicht begeistert von dem, was da passiert ist und hätte mir einen sauber recherchierten Artikel gewünscht, der aufdeckt, was dort wirklich passiert ist. Stattdessen wird wieder über die Berufsgruppe Heilpraktiker hergezogen. Ich persönlich fühle mich dadurch übrigens geehrt, Herr van den Heuvel. Denn es zeigt mir, dass wir Heilpraktiker das Richtige tun. Nämlich die ganzheitliche Betrachtung unserer Patienten, welche echte Heilung (anstatt Symptomunterdrückung) überhaupt erst möglich macht.

#28 |
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Ratio
Ratio

Guter Artikel; die Abgründe tun sich dann im Kommentarbereich auf, indem leider nur naturwissenschaftlich-fachmedizinisch unbewanderte ihren begrenzten Horizont demonstrieren.

#27 |
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Daniela Herden
Daniela Herden

Völlig überflüssiger Artikel und Hetze… wann schreibt ihr denn mal von den ganzen Ärzten die “Dreck am Stecken” haben??? Schwarze Schafe gibt es überall, aber das hier… Da rege ich mich gar nicht mehr drüber auf…

#26 |
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Gast
Gast

Entweder schlecht recherchiert oder bewußt tendenziös: Am 4 Sept. waren unter den Teilnehmern auch Ärzte!

#25 |
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Heilpraktiker

Mit solchen Artikeln verschwenden Sie Lebenszeit von Menschen, die seriös arbeiten. Macht keinen Spaß, diesen sinnbefreiten Text zu zu lesen!

#24 |
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Ahhh ja…er nun wieder… hörten wir nicht kürzlich von Ihnen schon mal was von wegen Drittes Reich, Heilpraktiker und Versuche im Konzentrationslager?
Diese bösen Heilpraktiker sind halt immer an allem Schuld, gell Sie.
Guter Mann, das Chemiestudium scheint Sie wohl dümmer gemacht zu haben und zum Dr. hats auch nicht gereicht. Profilneurose?
Ach komm, mir ist meine Zeit zu doch schade mich auf solche pseudoakademischen Blähungen einzulassen…
Das war’s für mich hier bei DockCheck…es reicht, und tschüß!

#23 |
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Student der Pharmazie
Student der Pharmazie

Getroffene Hunde bellen.

#22 |
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Eveline Schmidt
Eveline Schmidt

Wieder mal ein echter van den Heuvel – Artikel – reine Polemik gegen Heilpraktiker und Homöopathie. Dass auch Ärzte an dem Selbstversuch-Spektakel beteiligt waren wird verschwiegen.

#21 |
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Gast
Gast

1. das waren in der Tat HPs und Ärzte!
2. besser an sich selber als an Patienten testen (wenn es auch in diesem Fall wirklich unnötiger Blödsinn war)
3. ich habe bisher von mehr Ärzten gehört, die ihre Patientinnen nackt und heimlich fotografieren als von HPs (also auch hier gibt es dicke Verfehlungen!)
Aber der ewige K(r)ampf wird wohl weitergehen.
Grüße an Alle.

#20 |
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Schade, das ich nicht 0 Sterne vergeben kann. Meine Kollegen haben bereits alles gesagt.

#19 |
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*Sarkasmus an*
Vielen Dank für den ausführlichen und sauber recherchierten Bericht. Als Journalist (und genau das geben Sie vor zu sein- nicht Mediziner) haben sie sicherlich völlig ausreichend alle Seiten dieser reißerischen Story beleuchtet.
*Sarkasmus Ende*

Hier noch mal für Sie nur zur Erinnerung der Inhalt des Pressekodex

Der Pressekodex umfasst insgesamt 16 Punkte

1. Wahrhaftigkeit und Achtung der Menschenwürde
Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.

2. Sorgfalt
Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt. Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen. Symbolfotos müssen als solche kenntlich sein oder erkennbar gemacht werden.

3. Richtigstellung
Veröffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, insbesondere personenbezogener Art, die sich nachträglich als falsch erweisen, hat das Publikationsorgan, das sie gebracht hat, unverzüglich von sich aus in angemessener Weise richtigzustellen.

4. Grenzen der Recherche
Bei der Beschaffung von personenbezogenen Daten, Nachrichten, Informationsmaterial und Bildern dürfen keine unlauteren Methoden angewandt werden.

5. Berufsgeheimnis
Die Presse wahrt das Berufsgeheimnis, macht vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch und gibt Informanten ohne deren ausdrückliche Zustimmung nicht preis. Die vereinbarte Vertraulichkeit ist grundsätzlich zu wahren.

6. Trennung von Tätigkeiten
Journalisten und Verleger üben keine Tätigkeiten aus, die die Glaubwürdigkeit der Presse in Frage stellen könnten.

7. Trennung von Werbung und Redaktion
Die Verantwortung der Presse gegenüber der Öffentlichkeit gebietet, dass redaktionelle Veröffentlichungen nicht durch private oder geschäftliche Interessen Dritter oder durch persönliche wirtschaftliche Interessen der Journalistinnen und Journalisten beeinflusst werden. Verleger und Redakteure wehren derartige Versuche ab und achten auf eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Veröffentlichungen zu werblichen Zwecken. Bei Veröffentlichungen, die ein Eigeninteresse des Verlages betreffen, muss dieses erkennbar sein.

8. Persönlichkeitsrechte
Die Presse achtet das Privatleben des Menschen und seine informationelle Selbstbestimmung. Ist aber sein Verhalten von öffen